TITANIC – Das endgültige Satiremagazin erscheint im
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Das schreiben die anderen
  • 18.05.:

    HR2 Kultur empfiehlt Stefan Gärtners Roman "Putins Weiber".

  • 18.05.:

    In der Taz packt Gerhard Henschel über die Liaison zwischen Christian Wulff und Thomas Gsella aus.

  • 16.05.:

    Der Bonner General-Anzeiger sprach mit Stefan Gärtner.

  • 11.05.:

    Das Göttinger Tageblatt und der Stern über die Verleihung des "Göttinger Elchs" an Rudi Hurzlmeier.

  • 06.05.:

    Mark-Stefan Tietze warnt in der Taz vor fiesen Abzockern.

Titanic unterwegs
28.05.2015 Passau, Universität
  Stefan Gärtner
28.05.2015 Schorndorf, Manufaktur
  Oliver Maria Schmitt
29.05.2015 Dessau, Altes Theater
  Max Goldt
30.05.2015 Cottbus, Theaterscheune Ströbitz
  Max Goldt
Briefe an die Leser

 Deutsche Manager!

Wie das Göttinger Institut für Demokratieforschung bei einer Befragung von 160 Gesellschaftern, Vorständen, Geschäftsführern und sonstigen Unternehmern herausfand, haben viele von Euch in der Bundesrepublik politisch keine Heimat mehr. Das ist Eure Chance, deutsche Manager! Wenn Ihr auch nur eine Spur der Euch so gerne angedichteten Effizienz aufbringen könnt, dann setzt diese doch bitte ein und sorgt dafür, daß die Bundesrepublik auch wohnlich keine Heimat mehr für Euch ist. Geht einfach dahin, wo sich Euer Geld schon längst zu Hause fühlt, dreht uns nicht weiter irgendwelchen Schnickschnack an und belästigt uns vor allem nicht weiter mit Eurer überflüssigen Sicht der Dinge!

Fleht aus heimatlichen Gefilden: Titanic

 TruFlow 700, 1200 und 1500!

Ihr seid selbst unter härtesten Arbeitsbedingungen robust, wirtschaftlich und absolut zuverlässig. Euer kompakter Resonatoraufbau bietet bei minimalen Außenmaßen maximale Resonatorlängen und sorgt so für beste Strahlenqualität. Für gratfreie Schnittkanten bei dünnem Schnittspalt laßt Ihr Euch ebenso einsetzen wie für schmale und spritzerarme Schweißnähte mit geringer Wärmeeinflußzone. Und wißt Ihr auch, warum wir all das erwähnen?

Weil dies unser erster Brief an die Laser ist.

Späte Grüße: Titanic

 Sag mal, Wikipedia!

Da Du vom Stichwort »Billiglohnland« naserümpfend auf die Seite »Niedriglohnland« weiterleitest – müßtest Du in Deinem Artikel über die irische Firma Ryanair nicht konsequenterweise von einer »Niedrigfluggesellschaft« sprechen?

Achtung, der kommt flach: Titanic

 Verehrter Arsenij Jazenjuk!

Bei einem Besuch in Berlin beklagten Sie als kriegsgestählter Ministerpräsident der Ukraine den Einfluß der Oligarchen in Ihrem Land. Auf den Einwand der Süddeutschen: »Aber Sie brauchen diese Leute, ihr Geld, ihre Investitionen doch auch«, entgegneten Sie tapfer: »Ja, aber nicht an der Macht.« Und erläuterten Ihre unumstößliche Haltung: »Was bedeutet denn Oligarch: Es bedeutet nicht ›Wirtschaftsboß‹, sondern ›Wirtschaftsboß, der in der Regierung repräsentiert ist‹.« Sehr schön, Jazenjuk! Was für eine Spitzendefinition! Einen derart knallharten Kämpfer gegen Korruption hat die Welt noch nicht gesehen! Der Global Award for Good Governance ist Ihnen sicher! Und das schönste daran: Der Schokoladenonkel, der seit Juni 2014 Ihr Staatspräsident ist, flutscht dabei elegant durchs Netz! Denn Petro Poroschenko ist zwar nebenamtlich Kapitaleigner diverser Rüstungs-, Auto-, Schiffsbau-, Fernseh- und Schokoladenkonzerne, sein Vermögen wurde 2013 auf 1,6 Milliarden Dollar geschätzt, auf der ukrainischen Oligarchenliste rangierte er auf Platz sieben – was aber nichts macht, weil er ja hauptamtlich nur ukrainischer Staatspräsident ist und somit rein gar nicht in Ihrer Regierung vertreten. Vermutlich kennen Sie den Herrn so gut wie gar nicht, stimmt’s?

Kleiner Tip: Wenn Sie den Fernseher aufdrehen, ein schmieriger Politiker rührt die Kriegstrommel gegen Putin, und es sind nicht Sie – das ist Poroschenko. Der Typ darf niemals Mitglied Ihrer Regierung werden!

So bleiben Sie auch in Zukunft ein sauberes Frettchen: Titanic

 Wahnsinnige Patricia Riekel!

Wahnsinnige Patricia Riekel!

Als Chefredakteurin der Bunten wollten Sie den Absturz der Germanwings-Maschine nicht einfach auf sich beruhen lassen und resümierten angekratzt: »Daß er offensichtlich absichtlich herbeigeführt wurde von einem Menschen, dem man nie die Verantwortung für andere hätte übertragen dürfen, läßt neben unermeßlicher Trauer auch Wut wachsen.« Aber Wut auf wen, Frau Riekel? Immerhin hatten Sie zuvor schon angedeutet, Sie könnten kaum glauben, »daß weder Arbeitgeber noch Familie – niemand in seiner nächsten Umgebung – bemerkt haben, daß mit diesem jungen Mann etwas nicht stimmte«.

Allerdings hätten Suizidforscher eine Erklärung für solche »scheinbar unerklärlichen Todesschübe« psychisch labiler Personen: »Sie sprechen von einer Art Riß im Bewußtsein, Fachbegriff ›Raptus‹. Aus dem Zustand scheinbarer Ruhe kommt es zu einem plötzlichen Erregungszustand. Es entwickelt sich eine so schwere Aggression, daß der Betroffene nicht nur sich, sondern auch andere ins Verderben reißt.«

Um Himmels willen, furiose Riekel, haben Sie beim Schreiben nichts bemerkt? Nein? Merken Sie denn jetzt etwas? Ebenfalls nein? Aber hoffentlich greifen Ihr Arbeitgeber, Ihre Familie oder sonst jemand aus Ihrer nächsten Umgebung ein, bevor es zu spät ist!

Geht schon mal wütend in Deckung: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Meinen Zöglingen zugedacht

Es gibt nicht viel, was man über den Stuttgarter Werbetexter Andreas Maier und den Osnabrücker Pädagogen Daniel Sibbe wissen muß. Der eine ist sich für nichts zu schade, Maier hingegen verlangt hohe Preise für seine immerhin ethisch stets saubere Arbeit. Seit einer geraumen Weile nun machen die beiden sich einen Spaß daraus, mich mit unbeholfenen Invektiven zu necken, gerade so wie Kinder ihren lieben Onkel zwicken, der beim Zeitunglesen auf dem Kanapee eingenickt ist; nicht eigentlich, um ihn zu ärgern, sondern weil sie aus naiver Bewunderung heraus seine Aufmerksamkeit wünschen. Und ich kann’s den Rackern kaum verdenken, wer würde nicht handeln wie die beiden Witt-Fans! Übrigens finden Sie mich auf Facebook, Twitter und neuerdings auch auf meinem Blog. Liken und Folgen nicht vergessen! Danke, macht 1000 Euro.

Valentin Witt

 Die Rache des Professor Rakushi

Als er während seiner Flegeljahre gerade ein Provisorium für einen defekten Simmerring an seinem Mofa benötigte, entsann sich ein Freund seiner seit Jahren verhaßten Zahnspange, die ihm dereinst der Kieferorthopäde Professor Rakushi an der Freiburger Uniklinik angepaßt hatte. Der Freund sägte und hämmerte, doch der widerborstige Materialmix aus Plastik und medizinischem Stahl widersetzte sich hartnäckig. Schließlich zersprang das Ding in tausend Stücke, von denen eines dem Freund eine Wunde in die Stirn riß. Gleich einer Granatenverletzung steckte fortan ein Metallsplitter in seinem Kopf, den selbst der Hausarzt nicht entfernen konnte. Erst nach Jahren trat das Zahnspangenfragment freiwillig zutage, für das die Familie des Freundes bereits ein Synonym gefunden hatte: Als »die Rache des Professor Rakushi« erheiterte es so manche Familienfeier.

Florian Haymann

 Cemeteryview

Zugegeben, es mag wohl etwas pietätlos, wenn nicht sonderbar gewirkt haben, als ich während einer Beerdigung mit Smartphone, Zettel und Stift auf dem Friedhof die Grabreihen ablief. Dabei wollte ich doch nur wissen, wie alt die Aufnahme meines Heimatortes bei Google Earth ist.

Luise Braun

 So naheliegend

Lange suchten wir nach reflexiven Verben und kamen auch auf eine beschauliche Anzahl, die allerdings hauptsächlich in weniger gebräuchlichen Wendungen bestand. »Sich erinnern« fiel mir erst Tage danach wieder ein.

Christina Hahn

 Evolutionstheorie

Gäbe es nicht vielleicht schon längst Wale mit Beinen, wenn sich Tierschützer durch ihre Rettungsaktionen bei gestrandeten Exemplaren nicht ständig in die Evolution dieser Tiere einmischen würden?

Michael Schilling