TITANIC Gold-Artikel

 "Ich bin für Härte, nur für Härte!"


Obwohl der Bremer Bamf-Skandal letztlich keiner war (vgl. das Kleingedruckte auf Tagesschau.de), hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge verstanden: Gefühle sind wichtiger als Fakten. Deswegen hat es sich neu aufgestellt und eine Sprache gefunden, die wirklich alle erreicht. Auch dank Bamfi, dem Esel.

Das Thema Asyl bewegt die Menschen – bevorzugt aus Deutschland heraus. Das Bamf hingegen bewegt sich in die Fußgängerzone. Eine kleine PR-Abteilung, bestehend aus fünf Beamten, der echten Josefa Schmid im Dirndl und dem neuen Eselmaskottchen Bamfi. Einfach mal Sorry sagen für das Chaos will die Truppe und versprechen: "Wir haben verstanden (diesmal)!" Und die Stimmung heben, mit dem Kultsong "Mein Lied" von der falschen Josefa Schmid, das in Dauerschleife aus einer Bluetooth-Box jodelt.
Kein Wunder, dass schon bald die ersten Passanten antanzen. Eine Frau freut sich: "Oh, wenn ich nur 'Bamf' höre, schwillt mir der Kamm!" – was ihre Turmfrisur auch gleich bestätigt, während ein älterer Herr sich als Experte zu erkennen gibt: "Ach, hört mir auf, ich war '45 selber Flüchtling, ich will nix mehr von dem Thema hören!"
Eine Mittvierzigerin zeigt dagegen Verständnis: "Die Situation hat das Bamf einfach überrollt. In Deutschland wird nur rumgemeckert. Man soll doch einfach mal das arme Bamf in Ruhe lassen!" Sie tätschelt Abteilungsleiterin Werner mitfühlend die Schulter. ___STEADY_PAYWALL___ Beim Ausfüllen des mitgebrachten Fragebogens ist schon bei Punkt 4 ("In welchem Bereich muss sich das Bamf besonders verbessern?") das Mitgefühl aufgebraucht, sie rät: "Keine falsche Nachsicht!" Zum Dank wird sie von Bamfi dem Esel ans Asyl-Glücksrad gestellt. Bei "Abgelehnt" bleibt es stehen. Bamfi reibt sich traurig die Plüschaugen: "Na ja, geht den meisten so!" Das Glücksrad ist überhaupt der Renner. Nach kurzen Zeit schart sich eine Kindergruppe, teils mit Migrationshintergrund, um das Gerät. Als bei einem Jungen das Rad bei "Familiennachzug" hält, ruft die erwachsene Begleiterin: "Juhu, du darfst deinen Papa sehen!"


"Der Seehofer ist der richtige Mann, weil er durchgreift."

Viel Freude macht den Leuten gleichfalls das Asylverfahren-Labyrinth, auch wenn niemand den Weg auch nur bis zur "Persönlichen Anhörung" schafft. Nicht wenig Kopfzerbrechen bereitet den Frankfurter Bürgerinnen und Bürger das Antragsstellermemory: "Die sehen ja alle gleich aus! Ich habe aber in der FAZ gelesen, dass das denen umgekehrt auch so geht." Als eine fein gekleidete Dame jedoch Barbara Becker und Oprah Winfrey gleichzeitig aufdeckt, jubelt sie: "Jippie, ein Pärchen!" Na gut, das gilt. Zur Belohnung erhält sie ein Kaffeelikörchen. "Trinken Sie immer bei der Arbeit?" will Sie wissen. Eine unverhohlene Kritik an den überforderten und unterfinanzierten Beamten, das schmerzt.
Zum Glück sind die meisten anderen Fußgänger dem Bamf wohlgesonnen: "Sie wurden da von der Regierung im Regen stehengelassen", fühlt ein Herr bei Abteilungsleiter Lichter mit. "Sie brauchen mehr Personal!" Und mehr IT? "Ja, Computer sollen Sie auch bekommen!" Spendabel schmeißt er mit Steuergeldern und weiteren Tips um sich: "Man kann nicht automatisch aufnehmen, nur weil Kinder dabei sind. Kinder sind oft Deckmäntel!" Äh, was? "Die schicken die Kinder vor und kommen dann nach!"

Der nächste Interessent tritt mit großer Geste an den Stand. Was er wohl von der Arbeit des Bamf hält? "Na ja, was soll ich davon halten. Ich meine, Sie wurden ja vergewaltigt von der Bundesregierung." Bamfi klappert mit den Eselszähnen. "Wenn Sie mich fragen, war das was die Merkel gemacht hat nicht rechtens. Da können Sie ja nichts dafür, dass die alle jetzt hier her kommen", fährt er fort. Busfahrer eines 19 Meter langen Reisebusses sei er, seine Touren gingen durch ganz Europa, er kenne sich aus. "Es gibt eben Neger und Schwarze. Das ist nicht das gleiche." "Aha", atmet Abteilungsleiter Gaitzsch durch." Ja, der Schwarze, der war ja früher hier stationiert. Der Neger, der ist noch mal anders." Wie anders? "Der ist Afrikaner. Noch schwerer zu integrieren." Uff, harter Stoff! Vielleicht kann dieser Herr künftig Schulungen für Bamf-Mitarbeiter geben?
Ein Businesstyp, der gerade am Memory gescheitert ist, gewährt dem Bundesamt einen Einblick in seine Lebensrealität: "Ich wohne im Taunus. Da sind in der Schule null Ausländer. Das sieht hier in Frankfurt bestimmt anders aus." Die Arbeit der Behörde will er nicht bewerten, "aber jetzt mal ganz unter uns und aus der hohlen Hand gesprochen: Algerier, Marokkaner, diese Nichtsnutze, die hier in der Fußgängerzone herumliegen, die braucht kein Mensch. Syrische Bürgerkriegsflüchtlinge: nur her damit. Für die ist das Asylrecht da, für die anderen nicht". Ob er gern volontieren möchte, will Abteilungsleiter Hürtgen wissen. "Neee. Bei uns sagt man: If you don’t know when to say no, you don’t have a strategy!" That’s it, wird notiert.


"Krieg haben die keinen. Die wollen nur ein Luxusleben führen."

Eine Studentin versucht sich derweil gemeinsam mit Abteilungsleiter Burmeier ehrgeizig am Labyrinth, muss aber aufgeben. "Ich seh das auch bei mir in der Uni. Das ist alles kompliziert mit den Flüchtlingen." Inwiefern kompliziert? "Na ja, die kriegen die Wohnung bezahlt, glaube ich, und auch noch Taschengeld. Und dann haben sie alle Apple-Telefone. Ich kriege ja auch kein Taschengeld und habe kein Apple-Telefon." Wäre sie eine Flüchtende, wüsste sie, dass es korrekt "I-Phone" heißt. "Ich will nur sagen, die sollten nicht noch Taschengeld bekommen. Wenn man hier herkommt, sollte man dankbar sein. Das heißt, sein Geld selber verdienen." Die Leitung des Bamf traut sie auf Nachfrage Horst Seehofer zu. Und als sie auf dem Fragebogen das Gesicht Thilo Sarrazins erblickt, ruft sie: "Thilo Sarrazin! Finde ich auch ganz in Ordnung. Der hat mal ein Buch geschrieben, da hat er sich auch nur solche Fragen gestellt und dann wurde das diskutiert wie verrückt. Dabei hat er nur seine Meinung zum Thema gesagt. Da frage ich mich auch, was das mit freier Meinungsäußerung zu tun hat." Auch das Bamf stellt nur Fragen, z.B. wie viele Menschen Deutschland jährlich maximal aufnehmen sollte. "Also die Millionen da, das waren schon viel." Also eher weniger? "Auf jeden Fall, ja. Vielleicht erst mal gar keine." Wie lange denn gar keine? "Mhm, so fünf Jahre vielleicht. Und dann erst mal beobachten, was passiert." Im besten Falle geht in fünf Jahren ein Studium an der Frankfurter Goethe-Uni vorüber.

Es wird spät am Stand, bald schon halb vier, die Abteilungsleiter werden müde. Auch Bamfi will heute kein "Iaah!" mehr machen, nicht mehr mit und zu Josefa Schmid tanzen. Ein Best-Ager-Doppelgespann aus zwei lebensfrohen Bummlerinnen springt zwischen die zusammenpackenden Beamten und verteilt Lob: "Gut ist, dass Sie Ihre Führungsleute ausgetauscht haben!" Ist das wirklich passiert? "Stand doch in der Zeitung!" In welcher? "Warum?" In der "Bild"? "Na hören Sie mal!" Auf die Frage, ob Afghanistan als sicheres Herkunftsland eingestuft werden könne, weiß die eine: "Ja, teilweise." Welches ist denn der sichere Teil? "Das müssen Sie doch wissen!" Aber das Bamf weiß es nicht, das ist doch gerade das Problem! "Dann holen Sie sich Fachleute!" Die andere will nicht darüber reden, wie viele Menschen Deutschland aufnehmen kann. "Egal! Aber alle befristet. Nach dem Krieg müssen die zurück. Ich würde auch zurück wollen." Wo war sie denn vor dem Krieg? "Wie bitte?!" Doch zu spät für weitere Erläuterungen, Feierabend. Das Glücksrad wird eingerollt, Bamfi schlüpft aus seiner Eselshaut, der Pavillon zusammengefaltet wie eine provisorische Flüchtlingsunterkunft.

Die Behörde, diese Lehre ziehen die Beamten aus dem heutigen Tag, muss sich keine Sorgen und Vorwürfe machen: Der überwältigende Teil der Bevölkerung sieht das Bamf in positivem Licht. Die Kritik der kleinen Leute gilt der großen Berliner Politik, die einfach keine Mittel locker macht, genau wie den Flüchtenden mit ihren Deckmantelkindern, Apple-Handys und ihrer generellen Nutzlosigkeit. Asyl darf kein Selbstzweck sein. Oder wie es Josefa Schmid in "Mein Lied" singt: "Vom Pizzabäcker bis zur Bürgermeisterin, du musst kein Sänger sein, um dieses Lied zu singen." Aber richtig richtig deutsch halt schon.

Hürtgen/Wolff, Fotos: Thomas Hintner

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Sagen Sie, Versicherungsmakler Frank Stümpert (Hann. Münden),

könnte ebendieses nicht vielleicht genau das Problem sein? Nein? Und wann hören Sie dann endlich damit auf?

Zum Glück arroganz-versichert: Titanic

 Resonanzkörper Else Buschheuer!

Resonanzkörper Else Buschheuer!

Sie haben bei sich selbst ein Helfersyndrom diagnostiziert und darüber ein Buch geschrieben, aus welchem Sie Auszüge ins »SZ-Magazin« – schließlich Heimat der »Guten Frage«, vormals »Die Gewissensfrage« – klatschen durften. Sie erzählen von einem Bettler, den Sie eine Zeit lang mit einem Almosen bedachten (»Geld, das ich auf der einen Seite verdienen und versteuern muss und das ihn auf der anderen Seite vielleicht davon abhält, sein Leben in die Hand zu nehmen«), welches Sie dann leider immer weiter zu schrumpfen gezwungen waren (»Ich hatte mittlerweile zwei Geflüchtete zu Hause, die es durchzufüttern galt«), bis er eines Tages verschwunden war: »Eine Frau hatte seinen Platz eingenommen … Wochen vergingen, dann war er zurück. Warum? Was war geschehen? War sie seine Urlaubsvertretung, war er krank gewesen? … War dem Kassenwart in der Zentrale des organisierten Verbrechens aufgefallen, dass ein gewisser täglicher Betrag, mein Betrag, nun ersatzlos weggefallen war?«

Über die sich entspinnende pekuniäre On-off-Beziehung reflektieren Sie am Ende so: »Der kleine, zufällig vor meinem Supermarkt vorhandene Mann wird zum Resonanzkörper meines Gutseinwollens und gleichzeitig zum Dorn in meinem Fleisch, das muss man sich mal vorstellen. Der steht ja nur da und bietet eine Zeitung feil, während in mir Deutungskollisionen toben. Er hat mir nichts getan, dennoch löst sein Anblick in mir Emotionen und Gedanken aus.«

Und so ähnlich geht’s uns mit Ihnen: Sie haben uns nichts getan, dennoch lösen Sie in uns Emotionen und Gedanken aus, teils justitiable. Sie stehen ja nur da und bieten ein Buch feil, während in uns Deutungskollisionen toben: Gehört das in die Altpapiertonne oder in den Sondermüll?

Will Sie nicht davon abhalten, Ihr Leben in die Hand zu nehmen: Titanic

 Prost Mahlzeit, Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU)!

»Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und soziale Teilhabe – das sind wesentliche Bausteine für ein gutes und gesundes Leben, gerade im Alter«, würgten Sie bei der Fachtagung »Im Alter in Form« der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen in Bonn Altbekanntes hervor. Deshalb soll die »Ernährungskompetenz« von Älteren verbessert und sollen Qualitätsstandards flächendeckend umgesetzt werden.

Im christdemokratischen Klartext also: Mehr wohnortnahe, per Gehhilfe erreichbare Tafeln mit einem ausgewogenen Restangebot an fast frischem Obst und Gemüse für Menschen, deren MHD bereits überschritten ist.

Kriegt jetzt schon das Kotzen: Titanic

 Winkwink, Christoph Hein!

Für Faz.net berichteten Sie über den Absturz zweier Passagiermaschinen des Typs Boeing 737 Max 8 und fragten besorgt: »Hängen die Fälle zusammen? Für Boeing wackeln die wichtigsten Kunden.«

Das ist ja ein Ding! Aber wie denn überhaupt, am Boden oder in der Luft? Vor und zurück oder mehr seitwärts? Und warum? Verkauft Boeing an Wackeldackel, oder ist das Flugzeug so schlecht verschraubt, dass es sich ständig in Turbulenzen befindet?

Tippt auf eine Portion Wackelpudding beim Schreiben: Titanic

 Preisverdächtig, ZDF-Mediathek,

wie Du auf Deiner Startseite nacheinander folgende Sendungen anpreist: »Aufbruch in die Freiheit. Preisgekrönter Fernsehfilm über den Kampf der Frauenbewegung«, »Bad Banks. Preisgekrönte Drama-Serie über eine erfolgreiche Jungbankerin«, »Die Reise der Menschheit. Preisgekrönte dreiteilige Dokumentation« sowie »Bares für Rares. In Horst Lichters preisgekrönter Trödel-Show kann jeder seltene Fundstücke … schätzen lassen.«

Wer auch immer diese äußerst kreativen Ankündigungstexte für Dich verfertigt: Wir hoffen, sie/er ist sehr, sehr preiswert, damit auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt!

(Aus)gezeichnet: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Top kek

Egal wie sehr ich versuche, der Jugendsprache zu entkommen, ich komme einfach nicht vom fleek.

Karl Franz

 Kranke Medizin

Anhänger der Homöopathie sind überzeugt davon, dass Ähnliches mit Ähnlichem geheilt werden kann. Aber gilt das nicht auch für Notfallchirurgen, die bei schweren Stichverletzungen zum OP-Messer greifen?

Maja Kaiser

 Kriminalistisches Knoff-Hoff

Wie schafft es eigentlich das Verbrechen, niemals zu schlafen? Böse Augen haben keine Lider.

Elias Hauck

 A bisserl was geht immer

Mein Tischnachbar in der Bäckerei antwortet jedesmal »Tschüss, Tschüss!«, wenn sich eine der Kundinnen nach dem Brotkauf von der Verkäuferin verabschiedet. Um die Poesie dieses Moments angemessen würdigen zu können, ist es hilfreich zu wissen, dass unser Tisch etwa acht Meter vom Verkaufstresen entfernt steht, in einer dunklen Ecke, von allen unbemerkt, und dass mein Nachbar ansonsten nichts weiter sagt oder tut, außer ganz leicht aus dem linken Auge zu tränen, während er seine Zigarettenschachtel auf- und zuklappt.

Peter P. Neuhaus

 Wenn Männer Bahn fahren

»Könnten Sie bitte die Beine wegtun, damit ich mich auch noch setzen kann?«

»Ha! Sie denken jetzt sicher, ich mache Mansplaining. Tu ich aber nicht! Das heißt ManSPREADING! … Das jetzt war Mansplaining.«

Felix Scharlau

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
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Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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24.04.2019 Berlin, Volksbühne Martin Sonneborn