Vom Fachmann für Kenner | September 2014


So gut wie gar nicht

Bei aller Toleranz, allem Wohlwollen und positiven Gegenübertreten entdecke ich in mir doch gelegentlich einen beinahe nicht wahrnehmbaren, ganz schwachen Hauch von Voreingenommenheit in Sachen gleichgeschlechtlicher Liebe. Mit anderen Worten: Ich bin homöophob.

Manuel Fuchs

Problemkindheit

Als ich noch Kind war, hieß es schon
fünfmal die Woche: saufen
und dann mit Mutter raufen.
Ich war ihr erstgeborner Sohn.

Schon als ich Kind war: stets betrunken,
nach Kotz und Suff und Rauch gestunken,
nur rumgebrüllt und sonntags Kater –
Gott hab ihn selig, meinen Vater.

Verena Lindiger

Speicher

Wenn die Festplatte mal wieder rammelvoll von schrecklich vielen Erwachsenenfilmen ist, die man unter Lebensgefahr gesaugt, für eine Löschung aber noch nicht ausreichend studiert hat, dann empfiehlt sich ein einfacher Trick: Setzen Sie sich hin und räumen Sie mal wieder gründlich die Bits auf. Die Einser werden aufgehoben, die Nuller aussortiert, und im Handumdrehen sind wieder bis zu fünfzig Prozent Speicherkapazität frei.

Theobald Fuchs

Kinderarbeit

Gibt es in Ländern wie Indien, Bangladesch und Sri Lanka eigentlich einen »Bring Your Father to Work Day«?

Arno Lücker

Know your Syntax

Neulich im Supermarkt, die Kassiererin: »So, dann wären’s zwölf Euro siebzig bitte.« Ein Kunde: »Warum ›dann‹? Was habt ihr Kassierer immer mit diesem ›dann‹? Das ergibt überhaupt keinen Sinn und ist ein unbedachtes Füllwort!« – »Das ›dann‹ ist in diesem Fall ein Konjunktionaladverb und schließt an einen Konditionalsatz an, den ich schweigend voraussetze. Er könnte etwa lauten: ›Wenn Sie Hammel Ihren dämlichen Scheiß mit nach Hause nehmen wollen, dann…‹« Kunde: »Ähm, naja, oh. Schönen Tag dann noch!«

Wanja Lindenthal

Lernerfolg

Einmal besuchte ich einen Kurs für »Gewaltfreie Kommunikation« an der hiesigen Volkshochschule. Leider hatte der Hausmeister vergessen, den Seminarraum aufzusperren, und so standen wir alle dumm herum. Weil er auch nach einer halben Stunde nirgends zu finden war, entschied die Dozentin, man könne genausogut hier auf dem eiskalten Flur beginnen. Als sie gerade den Einfluß von Gandhi auf Rosenbergs Konzept erläuterte, fiel der Hausmeister plötzlich über uns her, was uns denn einfalle, auf dem Boden herumzulungern, das gehe ja gar nicht. Die Dozentin aber blieb ganz ruhig. Zwischen dünnen Lippen zischte sie hervor: »Ich steche dich ab«. Der Mann verstummte sofort. Seitdem mache ich das genauso gewaltfrei, und es funktioniert tatsächlich.

Tibor Rácskai

Napoleon-Komplex

Von Historikern weitgehend unbeachtet: Zeit seines Lebens versuchte Napoleon seinen Größenwahn durch eine extrem gebückte Körperhaltung zu kompensieren.

Michael Schilling

Schöner wohnen

Mein Großvater gab mir, als ich im Grundschulalter war, den schönen Ratschlag, ich solle nach dem großen Geschäft einfach mal das Klopapier weglassen, dann könne ich »das Bett stempeln«. Das Ergebnis war tatsächlich ein spektakuläres und die Durchführung spaßig, Opas Zusatz aber – »Das freut die Mama!« – entpuppte sich dann doch recht schnell als Lüge.

Ingo Krämer

Indianer, nein danke

Schon als Kind mochte ich keine Indianer, was wohl an der verklärenden Art lag, in der sie mir damals präsentiert wurden: ewig diese edlen Rothäute, die stolz durch die Prärie ritten, mit der Natur im Einklang lebten und geschwollene Weisheiten von sich gaben. Beim Cowboy-und- Indianerspielen gab ich deshalb immer den harten, wortkargen Desperado, der seinen Platzpatronencolt sprechen ließ und erbarmungslos nach der Devise verfuhr »Rothaut gehört totg’haut«. Als Winnetou, der Edelste der Edlen, starb, vergoß auch ich Tränen, allerdings vor Freude. Bis heute hat sich jene Antipathie erhalten. Und nachdem wir auf einem guten Weg sind, den letzten Baum zu roden, den letzten Fluß zu vergiften und den letzen Fisch zu fangen, hoffe ich, daß bald endlich Geld erfunden wird, das man essen kann.

Thorsten Mausehund

Verquer

Wurde das erste Navigationsgerät eigentlich nach einem ganz speziellen Verfahren entwickelt?

Tina Wirtz

Beef unter Innenarchitekten

Zwei gute Freunde, Jan und Maria, studieren zusammen Innenarchitektur und streiten sich leidenschaftlich gerne darüber, wer von ihnen den besseren Einrichtungsgeschmack hat. Als wir in einem Möbelhaus für meine Wohnung ein neues Sofa aussuchen, eskaliert die Situation mal wieder: Die eine bescheinigt dem anderen schlechten Geschmack und umgekehrt. Als Jan gerade persönlich werden will, stoppt ihn Maria mit drohenden Worten: »Paß auf, was du sagst: Ich weiß, wie du wohnst!«

Ernst Jordan

Zirkumdiskussion

In der U-Bahn-Station unterhielten sich neben mir kürzlich zwei junge Damen über die Beschneidung von Knaben. Die eine sprach sich für die Entfernung der Vorhaut aus, während ihre Freundin unentschlossen schien. Die Befürworterin der Genitalkorrektur versuchte die Zweiflerin schließlich mit einem rhetorischen Kniff auf ihre Seite zu ziehen: »Das hat rein hygienische Gründe. Kennst du diese chinesischen Faltenhunde?« Anschließend schweifte das Gespräch leider in eine andere Richtung ab, dabei hätte ich zu gerne genauer erfahren, mit welch abnormen Penissen diese Sauberkeitsfetischistin bislang in Kontakt gekommen war.

Valentin Witt

Vielfalt ist das Ah und Oh!

Meine Freundin und ich haben kürzlich beschlossen, wieder etwas mehr Abwechslung in unsere Beziehung hineinzubringen. Seither wechseln wir im Bett jede Nacht vor dem Schlafengehen die Seiten.

Sebastian Klug

Spartip für Kenner

Erstaunlich! Der Geschmack, der sich in Mund-, Nasen- und Rachenraum ausbreitet, wenn man eine Stunde nach Verzehr einer Rindsroulade mit Knödeln und Rotkraut aus dem Mittagsangebot der Bockenheimer Metzgerei Waibel (7,20 Euro) aufstößt, ist exakt der gleiche wie der nach einem kleinen Big-Mac-Menü der Fastfoodkette McDonald’s (ca. 6 Euro), ebenfalls eine Stunde nach Verzehr. Wer also lediglich auf diesen Effekt spekuliert, kommt mit letzterem billiger davon.

Mark-Stefan Tietze

Jean-Paul Sartre

gilt als ganz guter Gedankenmensch. Bei einem Blick in seine »Entwürfe für eine Moralphilosophie« kamen mir jetzt Zweifel an des Denkers Darstellungen. Kalenderspruchartig hat er etwa diesen Satz zusammengekloppt: »Suchst du die Authentizität um der Authentizität willen, bist du nicht mehr authentisch.« Ich versuch’s auch mal: »Suchst du moralisch zu sein um der Moral willen, bist du nicht mehr moralisch.« Klingt auch gut, nicht? Oder was ist mit dem hier: »Die Erkenntnis ist, so sie um der Erkenntnis willen erlangt wird, keine Erkenntnis.« Ich könnt’ Gefallen an dem Spiel finden. Ob ich damit aber in den Olymp der großen Denker aufrücke? Dann geht’s bei Sartre um etwas, was er »Konversion« nennt: »Man kann die Konversion nicht allein vollziehen. Anders gesagt, die Moral ist nur möglich, wenn alle moralisch sind.« Wie lang hat Sartre wohl an solchen Sätzen gefeilt? Eine halbe Minute vielleicht, oder doch eine Filterlose lang? Wahrscheinlich ist er bei der nächsten Packung ja auch schon wieder ganz anderer und der Meinung gewesen, daß Moral dann möglich sein muß, wenn nicht alle moralisch sind. Das hat Sartre aber nicht aufgeschrieben, sondern lieber das hier: »Die einzige Grundlage des moralischen Lebens muß die Spontaneität sein, das Unmittelbare, das Unreflektierte.« Ich habe mir vorgenommen, darüber nicht allzulang zu reflektieren.

Ludger Fischer

Zwei Fliegen mit einer Klappe:

Frisch verlebt.

Moses Wolff

Her damit!

Ist die Ruppigkeit, mit der mir der Fahrkartenautomat den 5-Euro-Schein aus der Hand reißt, schon ein erster Vorgeschmack darauf, wie die Maschinen in Zukunft einmal mit uns umspringen werden?

Teja Fischer

Urlaub in der Region

Reisen ist teuer und stressig. Daher mein Vorschlag: Wie wäre es, wenn Sparkasse, Subway, Rossmann, Rewe, Edeka, Eisdiele, Zara, H&M, Hipster-Café und Indie-Club jeden Sommer die Räumlichkeiten tauschen würden? Dann hätte man den erfrischenden Eindruck, in einer ganz neuen, nie besuchten Stadt zu sein, und könnte mit dem gesparten Geld beim Summer-Sale ein paar fair produzierte Klamotten kaufen. Natürlich aus Bangladesch.

Dominik Mauer

Father and Son

Wie sehr doch die Entwicklung des Internets über die letzten Jahre an Eltern vorbeigerauscht ist, wurde mir erst unlängst bewußt, als ich meinem fünfzehnjährigen Sohn kurz beim Surfen heimlich über die Schultern schaute. »Sonja braucht Pfeffer« konnte ich da als verheißungsvollen Link, den mein Sprößling gerade im Begriff war anzuklicken, auf dem Bildschirm lesen und überließ ihn schnell wieder seiner Privatsphäre. Ich war sehr beruhigt, daß das Internet für Heranwachsende trotz all des neuartigen technischen Tamtams anscheinend nach wie vor noch genau das ist, was es vor 17 Jahren auch schon für mich war: nämlich die größte Wichsvorlage aller Zeiten. Ein wenig enttäuscht war ich dann doch, als ich später erfuhr, daß der Sohnemann lediglich »Farm Ville« spielte.

Daniel Sibbe

Abzocke

Nach erfolgreich absolvierter Schwangerschaft gehe ich nun zum Rückbildungskurs und bin stark enttäuscht: Ich hab jetzt schon dreimal mitgemacht, aber das Baby ist immer noch da!

Annalena Hagenah

Profiling

Wirft man einen Blick auf Wikipedias »Liste von Serienmördern«, stößt man darin auf Gestalten wie den »Sunday Morning Slasher«, das »Monster vom Niederrhein«, die »Bestie vom Schlesischen Bahnhof«, den »Boston Strangler«, die »Menschenfresserin aus der Goutte d’Or« und den »Todespfleger von Luzern«. Ich bin kein Kriminalist, aber: Könnte man nicht Hunderte von schrecklichen Morden verhindern, wenn man hin und wieder Personen mit solchen Spitznamen genauer unter die Lupe nähme?

Torsten Gaitzsch

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Ina Tenz!

Sie sind seit zwanzig Jahren Programmdirektorin im Hörfunk und wollen bei Antenne Bayern jetzt ein Lied von Sarah Connor ohne den ersten Satz senden, denn der Satz lautet: »Vincent kriegt keinen hoch, wenn er an Mädchen denkt.« Denn Vincent ist jung und schwul, weiß es aber noch nicht. Ein Song mithin, der Mut machen soll usw.

Was Sie nun daran stört? »Als erwachsene Frau gar nichts, aber als Mutter. Ich habe einen neunjährigen Sohn, und wenn er diesen Song im Radio hören und mich dann fragen würde, was diese erste Zeile bedeutet, dann möchte ich mit meinem Sohn nicht im Auto irgendwo auf dem Weg von der Schule zum Gitarrenunterricht über dieses Thema sprechen.«

Aber, Frau Tenz: Wo Sie doch nun so schön dem Klischee der sehr erwachsenen, sehr besorgten Karrieremutter und Elterntaxifahrerin entsprechen, da wird der Sohnemann auch das Klischee bedienen, wonach Neunjährige schon wissen, was ein Porno ist. Meinen S’ nicht auch?

Jederzeit gesprächsbereit: Titanic

 Fifa-Präsident Gianni Infantino!

Fifa-Präsident Gianni Infantino!

Sie sind von den Delegierten des Fußball-Weltverbandes per Akklamation für vier weitere Jahre im Amt bestätigt worden. Für Ihre erste Amtszeit fanden Sie dann lobende Worte: »In den vergangenen drei Jahren und vier Monaten ist aus dieser vergifteten, fast kriminellen Organisation das geworden, was sie sein soll. Eine Organisation, die sich um Fußball kümmert und den Fußball entwickelt.«

Und zu diesem Wandel zu einer letalen, vollends kriminellen Organisation beglückwünschen Sie angesichts anhaltender Medienberichte über das sklavengleiche Hausen, Schuften und Sterben auf den WM-Baustellen in Katar ebenso wenig wie zu Ihrer Wiederwahl:

die Menschenrechts-Ultras von Titanic

 Ulm!

»Du kannst nicht beides haben?« steht fett gelettert auf Anzeigen Deiner neuen Image-Kampagne. Ja, aber was denn »beides«? Die Auflösung folgt: »Doch: In Ulm/Neu-Ulm! Erlebe hier Bayern und Schwaben zusammen in der Zweilandstadt.« Ja, wirklich? Bayern und Schwaben in einer Stadt? Ist das möglich? Wovon wir nur zu träumen wagten, wird endlich wahr! Sodom und Gomorrha! Hoffentlich lässt sich unser Bali-Urlaub noch umbuchen. Aber im Ernst: Auch eine weniger depperte Kampagne würde uns nicht in Dein doppelt versaubeuteltes Nest locken.

Huch! War das jetzt Spott und Hohn? Genau! Denn bei uns, liebes Ulm, kannst Du beides haben!

Pfiati und ade! Titanic

 Psychoanalytiker und Publizist Carlo Strenger!

Angeblich gehen Sie in Ihrem neuen Buch »Diese verdammten liberalen Eliten« mit diesen verdammten liberalen Eliten, zu denen Sie ja selbst gehören, streng ins Gericht. Doch nach der Lektüre fragen wir uns eins verdammt noch mal schon: Warum nicht noch viel strenger, Strenger?

Illiberal: Titanic

 Sächsischer Justizminister Sebastian Gemkow (CDU)!

Als Sprecher der CDU-geführten Bundesländer gegen den Antrag Niedersachsens, das Containern zu legalisieren, haben Sie am fürsorglichsten argumentiert. In einem Fünf-Sterne-Hotel in Travemünde meinte es empathisch aus Ihnen: »Wir wollen nicht, dass sich Menschen in eine solche menschenunwürdige und hygienisch problematische Situation begeben.«

Weil es auch kein Gesetz gibt, das Menschen vor der menschenunwürdigen Situation schützt, Essen aus dem Müll holen zu müssen? Oder weil Sie, Gemkow, sich aus Solidarität ein bisschen schmutzig fühlen wollen, indem Sie den Armen sogar die Brosamen der Wegwerfgesellschaft verweigern? Oder geht es Ihnen schlicht um Entmündigung derer, die auf Mundraub angewiesen sind?

Fragt mit schlechtem Appetit: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Gesichtsschnee

Ein ohnehin schon sehr merkwürdiges Gesetz, das – noch erstaunlicher! – weltweit gilt, verlangt von Menschen, die sich in den Bergen aufhalten, dass sie Rasierschaum oberhalb einer Höhe von 6659 Metern ausschließlich als Gesichtsschnee bezeichnen. Wer’s nicht glaubt, kann gern einmal versuchen, in den Bergen oberhalb einer Höhe von 6659 Metern Rasierschaum zu kaufen.

Andreas Maier

 Keine Frage des Geldes

Wirklich arm fühlt man sich, wenn einer dieser NGO-Spendenbettler, die in der Fußgängerzone herumstehen, sein Gesicht hinter dem Klemmbrett verschanzt, sobald man auf ihn zugeht.

Julia Mateus

 Marktversagen

Als Ergebnis einer Google-Recherche nach dem von einem US-Comedian angepriesenen T-Shirt mit der Aufschrift »Neoliberalism sucks!« wurden mir ausnahmslos Hemden mit dem Slogan »Socialism sucks!« angezeigt. Daraus lässt sich nur eines folgern: Das System hat eindeutig abgewirtschaftet, ja ein Eigentor geschossen. Meine Nachfrage konnte schließlich nicht befriedigt werden!

Burkhard Niehues

 Geschichtsmoral

Als ich die neueste Verfilmung von Otfried Preußlers »Die kleine Hexe« sah, war ich erneut gepackt von dieser Geschichte. Wie die kleine Hexe ausgestoßen wird, weil sie sich in ihrer grundfalschen Welt aus inneren Beweggründen zum Guten bekennt. Sie hält dem unfassbaren Druck ihrer missratenen Peer Group nicht nur stand, sondern wendet sich aktiv gegen das Böse. So verbrennt sie am Schluss die Zauberbücher ihrer Rivalinnen auf dem Scheiterhaufen, um die bösen Hexen für immer unschädlich zu machen. Die pädagogische Botschaft hinter der ganzen Geschichte ist klar: Bücherverbrennungen sind nicht immer schlecht.

Jürgen Miedl

 Mein Coach

hat mir aufgrund meines grüblerischen Wesens als wichtigsten Lebenstipp mitgegeben, immer nach vorne zu schauen, die Zukunft fest im Blick zu haben. Seitdem denke ich ständig an den Tod.

Anselm Neft

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 16.07.:

    Die "Welt" berichtet über Martin Sonneborn und seine Rede gegen Ursula von der Leyen.

Titanic unterwegs
11.08.2019 Kassel, Caricatura-Galerie »Deutschland dreht durch«
22.09.2019 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »Hans Traxler. Zum Neunzigsten«
23.09.2019 Lyon, Goethe-Institut Katharina Greve: »Das Hochhaus«
02.12.2019 Neu-Anspach, Freilichtmuseum Hessenpark Greser & Lenz: »Hessen först«