bezahlte Anzeige


Und, Amazon-Kunden!

Wenn Ihr Euch schon bei wirklich jeder Diskussion über jeden beliebigen Film am Ende immer darauf einigt, daß im Grunde ja sowieso alles Geschmackssache ist – könnt Ihr dann nicht noch einen Schritt weitergehen und einsehen, wie durch und durch überflüssig das Eure »Rezensionen« macht? Das wäre doch mal ein Storytwist zum Schluß, den wirklich keiner geahnt hat.

Findet jedenfalls Titanic

Gerd Fleischmann, Deutsche Grundstücksauktionen AG!

Beim Thema Inselkauf gilt es, neben der Lage allerlei Logistisches zu bedenken. Im Gespräch mit der Presse rieten Sie daher, »sich immer klarzumachen: Auf eine Insel muß jeder Kasten Bier mit einem Boot rübergeschippert werden.«

Danke für den Hinweis, Fleischmann!

Trägt die Bierkästen dann doch lieber in die Badewanne: Titanic

Sven Lorig (ARD-Morgenmagazin)!

Wegen unserer anspruchsvollen Schlafgewohnheiten sollten wir Sie gutgelauntes Kerlchen eigentlich gar nicht kennen. Neulich aber erwachten wir versehentlich in aller Früh, schalteten irrtümlich die Kiste ein und wurden Zeuge, wie Sie den Auftritt eines österreichischen Popsternchens ankündigten: »Christina Stürmer appelliert daran, öfters auf das Bauchgefühl zu vertrauen. Ihr neues Album heißt ›Hör auf dein Herz‹.« Tja, Lorig, da haben Sie vermutlich einfach mal Ihren Verstand ausgeschaltet und auf Ihren Blinddarm gehört!

Und wir uns noch mal gutgelaunt eine Runde aufs Ohr gehauen.

Verkopfte Grüße: Titanic

Schön, Silvana Koch-Mehrin,

mal wieder etwas von Ihnen zu lesen, in Neon nämlich, und dann auch gleich wieder so etwas Interessantes: »Mit schwulen Freunden kann man wunderbar über Männer lästern. Sie können bestimmte Dinge an heterosexuellen Männern anders wahrnehmen, weil sie nicht im Fokus dieser Männer stehen.«

Hm. Homosexuelle Männer nehmen an ihren Beobachtungsobjekten, den heterosexuellen Männern, etwas wahr, weil sie von den heterosexuellen Männern nicht zurückbeobachtet werden? Wohingegen Sie, die heterosexuelle Wuppertaler Wuchtbrumme Koch-Mehrin, vollrohr im Fokus erwähnter Hetero-Männer stehen, also deshalb die »bestimmten Dinge« nicht oder jedenfalls nicht so »anders« wie die Homos wahrnehmen, aber trotzdem mit diesen »wunderbar« über die von Ihnen nicht wahrgenommenen Dinge und die damit herumlaufenden Heteromänner lästern können?

Wir haben verstanden. Nämlich daß es eine durchaus kluge Entscheidung von Ihnen war, in Ihre Doktorarbeit so wenig Eigenes wie möglich hineinzuschreiben.

Und es tut uns sehr leid, daß Sie damit jetzt nicht im Focus stehen, sondern bloß in der Titanic

Bei Dir, »Spiegel online«,

fanden wir einen kleinen Fehler. »Nie ein Rat von Papa, keine Hilfe von Mama: Waisen und Pflegekinder haben es im Studium schwer«, schriebst Du in einem Artikel über ein Waisennetzwerk an der Universität Hildesheim. In dem Satz müßtest Du nur »schwer« durch »leicht« ersetzen – schon könnten zustimmen:

die Muttersöhnchen von Titanic

Schwarzkopf & Schwarzkopf!

Wenn eine gewisse Lisa Müller es im Alter zwischen 14 und 18 Jahren als Prostituierte auf selbstgeschätzte 500 Freier bringt, diese Leistungsbilanz zwanzigjährig aufschreibt und es zu den wenigen positiven Aspekten ihres Lebens zählt, nie einen Zuhälter gehabt zu haben, dann ist das finster genug. Wenn Du, Schwarzkopf & Schwarzkopf-Verlag, den Schmonzes aber druckst, dazu in die Welt posaunst, daß Lisa Müller kein Pseudonym, sondern der Klarname der Bedauernswerten ist, und das Werk mit Großaufnahmen von ihr in Lieschen-Müller-Ästhetik garnierst, dann hat sie in Dir den buchgewerblichen Zuhälter gefunden, der ihr gerade noch gefehlt hat. Wenn Du, Schwachkopf & Schwachkopf-Verlag, allerdings dieses Prachtprodukt Deiner Geldnotgeilheit auch noch als »Ratgeber« firmieren läßt, dann ahnen wir, was für ein unvergleichlicher Ratgeber Du bist, sobald es gilt, eine Spätpubertierende der Helene-Hegemann-Klasse in ihrem selbstzerstörerischen Exhibitionismus zu bestärken.

Glückwunsch: Titanic

Liebe »FAS«!

Traditionellerweise stammen die blödsinnigsten Wortspiele ja von »Spiegel online«.

Aber weißt Du, was Du mit Deinem »Messer geht’s nicht« machst? Einen klaren Stich!

Schneidet sich davon bestimmt eine Scheibe ab: Titanic

Hobby-Paartherapeutin Gwyneth Paltrow!

Einer Freundin sollen Sie geraten haben, ihrem Partner im Falle einer Beziehungskrise mit Sanftmut zu begegnen: »Gehe mit Liebe auf ihn zu, und verpasse ihm einen Blowjob.« Die Idee ist erste Sahne, Paltrow! Aber nehmen Sie den Mund nicht ein bißchen voll? Je nach Verhärtung der Fronten könnte es tagelange Geduld erfordern, bis der Streit abgeblasen und der Ärger runtergeschluckt ist!

Und ob das auf die Dauer nicht ziemlich bitter wird, fragen sich Ihre Loveboys von der Titanic

Opel-Chef Karl-Thomas Neumann!

Sie sind seit 2010 der dritte Vorstandsvorsitzende der Rüsselsheimer Resterampe und somit Experte für Niedergänge und Auslaufmodelle. Nun will es der Zufall, daß Adam Opel 1862 seine erste Nähmaschine montierte und gleich im Jahr darauf Ferdinand Lassalle den Prototyp der SPD zusammenlötete. Weshalb prompt die Bild am Sonntag von Ihnen hören wollte, welche der beiden Traditionsmarken es wohl länger geben werde. Sie gaben keck zu Protokoll: »Opel wird jedenfalls in 150 Jahren noch existieren.« Und da haben wir natürlich gleich mal einen Blick ins Jahr 2163 riskiert, um folgendes exklusiv vorabzuberichten: Die Menschheit hat sich längst ins All verkrümelt, während auf der unbewohnbaren Erde ein einsamer Corsa nimmermüd um den Block rappelt. Eins zu null also bis hierher für Ihre Vision. Aber der Aufkleber am Heck: »Hupe, wenn du Steinbrück wählst« – zählt der nicht als Ausgleichstreffer zum finalen Unentschieden?

Fragt Sie ihrerseits Titanic

Herrje, Harald Martenstein!

In Ihrer gewohnt wirren Kolumne im Tagesspiegel behaupteten Sie zur allgemeinen Empörung über Uli Hoeneß’ Steuerhinterziehung, es sei falsch, »einen permanent tagenden Volksgerichtshof abzuhalten über jemanden, der als Mensch weder schwarz ist noch weiß, sondern grau, wie fast jeder von uns.« Nichts gegen Ihre Selbsteinschätzung als grauer Durchschnitt – leider aber haben Sie anschließend nicht so richtig erklärt, was jemanden, der Hoeneß’ Betrügerei nicht so gut findet, zum willkürlich Todesurteile fällenden Nazi am Volksgerichtshof macht.

Falls Sie jedoch mit Ihrer Analogie zum NS-Terrorinstrument Volksgerichtshof unter seinem brüllenden Vorsitzenden Freisler tatsächlich durchblicken lassen wollten, daß Hoeneß, Sie und Ihresgleichen dort wohl die Angeklagten gewesen wären, müßten wir uns schon ein wenig am Kopf kratzen.

Denken permanent das Gegenteil: Ihre Geschichts-Spekulanten von Titanic

Hallo »Taz«!

Da hast Du also dem amerikanischen Superpsychologen Allen Frances einen »Sonntaz«-Titel unter der Schlagzeile »Wo fängt irre an?« gewidmet. Wie Du berichtest, ist Frances nämlich dagegen, Masochismus in den neuen US-Katalog der psychiatrischen Störungen aufzunehmen, weil eine solche Aufnahme denen schaden würde, »die damit fälschlich als krank abgestempelt werden«. Und weißt Du was, Taz? Wenn wir Du wären und die Leser hätten, die Dich täglich erleiden müssen, würden wir denen das auch als wichtige Erkenntnis auftischen.

Bleibt Dir gegenüber lieber sadistisch: Titanic

Moritz Hunzinger, 54, ehemaliger PR-Berater!

Der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sagten Sie über Nordkoreas Kim Jong Un: »Zunächst mal sollte er nur noch die Hälfte fressen. Er sieht komisch aus.« Dann: »Normalerweise würde so einer sich mit der Weltgemeinschaft arrangieren. Er würde mal ein paar Jahre von der Bildfläche verschwinden, in einem schönen Resort in Idaho leben ... und sich totfressen.« Sodann: »Der Westen hat ja keine balls. Es muß halt mal einer auf den Tisch hauen. Und Kim Jong Un ist jetzt fällig.« Schließlich: »Kim muß diesen Weg jetzt zu Ende gehen …Denn auf der anderen Seite stehen soignierte Herren, die sagen: Wenn da was ist, scheißen wir die zwei Stunden mit Bomben zu – dann ist Ruhe im Karton.«

Hunzinger, woher haben Sie denn diese alberne Sandkasten-Desperado-Sprechweise? Immer noch sauer, daß die Weltgemeinschaft Ihre PR-Dienste nicht so richtig anerkennen mochte? Kein Resort gefunden, wo Sie sich totfressen konnten?

Weitersuchen, befiehlt Titanic

Grüezi, Schweizer Banken!

Wie doof dürfen sich Eure IT-Sicherheitsexperten eigentlich noch anstellen, bevor Ihr sie endlich vierteilt? Bzw. wie beschränkt muß man als guter deutscher Steuerhinterzieher eigentlich sein, solchen Gurken wie Euch das sauer hinterzogene Plattmoos anzuvertrauen?

Fragt der CCC@ Titanic

Ralf Stegner, SPD-Chef von Schleswig-Holstein!

Kaum hatte der Grünen-Parteitag die Forderung beschlossen, auf sämtliche V-Leute beim Verfassungsschutz zu verzichten, legten Sie als »Vertreter der SPD-Linken« (SZ) – und als solcher jedweder Traumtänzerei traditionell unverdächtig – realpolitischen Protest ein. Die bezahlten Spitzel seien zur effektiven »Gefahrenabwehr« enorm wichtig: »Wir wollen erfahren, wenn es Pläne bei Rechtsextremisten gibt, ein Ausländerheim anzugreifen.«

Wir natürlich auch, Herr Stegner! Jeder will das. Aber die V-Leute, von denen wir bislang hörten, rücken mit so was leider nicht raus – die helfen dabei.

Ihr Staats- und Gottvertrauen möchte vielleicht doch lieber nicht haben: Titanic

Detlef Esslinger c/o »Süddeutsche Zeitung«!

Auf der Medienseite teufelten Sie vor kurzem mit allerlei bedenkenswerten Argumenten auf die Moderatoren des Aktuellen Sportstudios (ZDF) ein, die sich eher als gedankenlose Conférenciers denn als kritische Journalisten zeigten und ihren Gästen oft einen »Teppich aus Schleim« auslegten. Auf einem solchen rutschten Sie dann aber selber aus: »Niemand fordert, daß im Sportstudio ein Kreuzverhör geboten wird. Aber ist es denn zu viel verlangt, einfach dies zu erhoffen: ein Gespräch – auf dem Niveau von Lanz oder Beckmann? Dazu jedoch bräuchte es Sachkenntnis und Haltung.«

Und daß sich die SZ-Redaktion in puncto Sachkenntnis und Haltung gerne an Lichtgestalten wie Lanz und Beckmann orientiert, hätten Sie damit ja schönstens belegt!

Schleimt Ihnen Ihre Titanic

Du, Franckh-Kosmos-Verlag!

Es ist wirklich gar nichts dagegen einzuwenden, daß Du den für Kinder »über 10 Jahren« geeigneten Experimentierkasten »Kristallzucht« mit 14 Sicherheitshinweisen versiehst. Allerdings gilt der Punkt 9 (»Iß, trink und rauche nicht am Experimentierplatz«) doch wohl nur, wenn die Kleinen sich nicht gerade ihr Crystal Meth zusammenrühren, oder?

Dafür geht’s heute mal ohne Glaspfeife ins Bett, verfügen die Freizeitpädagogen von der Titanic

Zerrüttete CSU!

Nun setzt Du also eine »Ethikkommission« ein, um ein für allemal herauszufinden, was Deinen Politikern erlaubt ist und was nicht. Unter dem Vorsitz von Theo Waigel soll ein »Leitfaden für alle Mandatsträger« entwickelt werden. Nicht daß sich am Ende der nächsten Legislaturperiode wieder herausstellt, daß die Hälfte der CSU-Abgeordneten zu Hause in ihrem Hobbykeller eine philippinische Ehefrau sitzen hat, die ihnen als scheinselbständige Sekretärin die Schreibarbeit macht. Waigel ist sich des Ernsts der Lage bewußt: »Die CSU ist in einer nicht ganz einfachen Situation.« Doch was braut sich nun unter seinen buschigen Augenbrauen zusammen? Was wird jetzt alles verboten werden? Das Autofahren mit über 2,0 Promille? Das Rückwärts-Einparken des Dienstwagens am Puffparkplatz? Das über Gebühr hörbare Furzen im Rundfunkrat? Das allzu korrupte Grinsen auf Lokalzeitungsfotos? Das Bierfaßanstechen auf mehr als fünf Feuerwehr-Fahnenweihen an einem Wochenende? Das Verzocken von Landesbankkapital, soweit es zehn Milliarden im Jahr übersteigt? – Naja, Du siehst schon, CSU, Du brauchst da professionelles Coaching!

Wenn Seehofer orakelt: »Wir wissen aus der Lebenserfahrung, daß man nicht alles in Paragraphen gießen kann«, – dann weiß ein jeder, was er meint: Man kann die Sekretärin seines Kollegen in Berlin schwängern, das ist keine Straftat nicht, wenn es auch der Papst nicht billigen kann, und das angetraute Eheweib daheim in Ingolstadt noch weniger. Aber wehe, man wird dabei erwischt, wie man im eigenen Ehebett die eigene Sekretärin vögelt, die auch noch den gleichen Ring am Finger hat! Und das seit 23 Jahren! Dann muß man gleich zurücktreten, Unsummen zurückzahlen, Zerknirschung heucheln, und die Staatsanwaltschaft hat man trotzdem am Hals! Wer soll sich denn da noch auskennen?

Aber für einen kleinen sechsstelligen Betrag erklären wir Dir alles, CSU. Das Honorar bleibt ja in der Familie.

Deine Compliance-Berater auf der Titanic

Und wenn Du, ARD,

uns einen Gefallen tun willst, dann entscheide Dich: Entweder Du läßt Dein ermittelndes Tatort-Personal auch weiterhin fabrikneue Dienstwagen in Reklameprospekt-Vollausstattung steuern und stehst dazu, oder Du läßt es mit der Produktplazierung bleiben. Beim habituell hingebungsvoll gefilmten Dienst-BMW der Kommissare Batic und Leitmayr das Logo auf dem Lenkrad (!) abzukleben ist nämlich ein bißchen dümmer, als selbst die Münchner Polizei erlaubt.

Deine linke Klebe von Titanic

Mensch, Georg Diez!

Mit welchem Satz haben Sie letztens Ihre »Spiegel online«-Kolumne begonnen? »Da ist es wieder: das Bild des häßlichen Deutschen.«

Klar! Wie jeden Freitag schlecht freigestellt und in einen rotgefüllten Kreis gepreßt.

Immer gerne: Titanic

Hui, »Sächsische Zeitung«!

Da versammelten sich in Deiner Provinz in der Nacht zum 20. April mehrere betrunkene Männer, um Führers Geburtstag standesgemäß zu zelebrieren. Zum Ort der Feier, dem Asylbewerberheim in Langburkersdorf, brachten sie folgende Partyutensilien mit: volle Benzinkanister, Schlagring und Messer. Die Fete wurde jedoch von ein paar Bewohnern, einem Wachmann und später der Polizei gestört.

Die Letztgenannte kam bei ihren Ermittlungen zum Hintergrund der Spontanparty zu dem Schluß, daß der »Verdacht der versuchten Brandstiftung« ausgeschlossen werden könne – dafür sah man »eher ein Beziehungsproblem zwischen den festgenommenen Männern und den ausländischen Bewohnern als mögliches Motiv«. Denn in Sachsen löst man dergleichen nach altem Brauch stets mit leicht entzündbaren Flüssigkeiten an Geburtstagen verdienter Politiker, stimmt’s?

Bis zu den nächsten Liebeskummer-Gemetzeln und Eifersuchts-Massenmorden freut sich schon auf weiterhin gute Polizeiarbeit und kritischen Journalismus aus der Zone: Titanic

Prinz Harry, Eure Hoheit!

Für die Charity-Organisation »Walking With The Wounded« wollt Ihr Ende des Jahres zum Südpol wandern. Wenn es der guten Sache dient: Warum bleibt Ihr nicht ein paar Jährchen da? Oder wandert von dort zum Nordpol?

Das wäre wirklich eine Wohltat, jedenfalls für die Eisbrecher von der Titanic

Fußball-Rowdy Marko Arnautovic!

Weil Sie Ärger mit der Autobahnpolizei hatten, wurden Sie von Ihrem damaligen Trainer Thomas Schaaf für die letzten Saisonspiele Werder Bremens nicht mehr in den Kader berufen. In der ORF-Sendung »Sport am Sonntag« erklärten Sie deswegen: »Es tut mir weh, wenn ich die Mannschaft spielen sehe und ich dabei auf der Tribüne sitzen muß.« Aber nun wissen Sie  mal, wie sich die Werder-Fans jedes Wochenende fühlen!

Ein Fuß wäscht den anderen: Titanic

Beste Werbeindustrie!

Slogans wie »Die wahrscheinlich längste Praline der Welt« (Duplo), »Die vielleicht beste Aktie Deutschlands« (BMW) oder »Die vermutlich seriöseste Partnervermittlung« (edarling.de) sickern seit geraumer Zeit aus Deinem Schlammbecken. Wir wittern da jedoch noch viel mehr Potential! Wie wäre es zum Beispiel mit: »Die möglicherweise beste Nahrung für Ihr Baby«, »Die angeblich sicherste Geldanlage«, oder »Der bestimmt nicht umweltfreundlichste Energielieferant«?

Gern geschehen: Eure Kundenakquise von Titanic

Hey, Justin Bieber!

Deinen Besuch im Anne-Frank-Museum hast Du auch dazu genutzt, Dich im Gästebuch zu verewigen: »Wirklich inspirierend, hierher zu kommen. Anne war ein tolles Mädchen. Hoffentlich wäre sie ein ›Belieber‹ gewesen« –  also einer Deiner Fans. Für diese Worte mußtest Du selbst auf Deinen Fanseiten jede Menge Prügel einstecken, was wir eigentlich nicht verstehen. Was gibt es denn gegen ein wenig Inspiration einzuwenden? Solltest Du Dich nun auch für ein paar Jahre in einem Amsterdamer Hinterhaus verstecken und keinen Mucks von Dir geben, werden vielleicht sogar wir zu »Beliebern«!

Zumindest solange Du Deine Gedanken keinem Tagebuch anvertraust.

Raten Deine tollen Mädchen von der Titanic

Sensationell ranschmeißerisch, »Bild«-Zeitung,

war Dein Fanal anläßlich des 80. Jahrestages der Bücherverbrennung am 10. Mai: »Erst brannten Bücher, dann die Menschen! Heute vor 80 Jahren ließ Adolf Hitler Tausende Bücher verbrennen! Bild holt sie aus der Asche des Vergessens…« Und dann tauchen aus der Asche des Vergessens so unvergessene Volksverdummungsfeinde auf wie Brecht und Kästner und Tucholsky, deren »Meisterwerke« Du nun als »Bibliothek der verbotenen Bücher« (10 Bände, Einzelpreis 9,99 Euro, Box 75 Euro) präsentierst.

Ja, wenn Du einen Feind nicht besiegen kannst, dann schleim Dich eben als falscher Freund bei ihm ran!

Für die »Vergessenen« stellvertretend kotzend: Titanic

Bundesinnenminister Friedrich (CSU)!

Den stets aufmerksamen Redakteuren von »Spiegel online« sagten Sie in einem Interview kürzlich: »Einen Selbstmordattentäter, der seinen eigenen Tod bei der Planung der Tat einkalkuliert, werden auch Videokameras nicht abschrecken.« Worauf die Journalisten fragten: »Also sind die Kameras gegen Terror unwirksam?« Was Sie zu der hinreißenden Antwort führte: »Das wäre ein falscher Schluß. Wenn wir zum Beispiel den Täter nach dem ersten Mal verhaften, kann er kein zweites oder drittes Mal zuschlagen.« Leider versäumten die Spiegel-Onliner dann aber nachzufragen, wie genau Sie, Friedrich, denn einen Selbstmordattentäter zu verhaften gedenken – in Stücken, kurz vor seinem Zusammentreffen mit ein paar Jungfrauen?

Eine drängende Frage, die hiermit nachholt: Titanic

Lächerlich, Bild.de!

Was willst Du da am Oberlandesgericht München während des NSU-Prozesses bemerkt haben? »Der angeklagte André E. und sein im Zuschauerraum anwesender Bruder Maik E. tragen beide ein T-Shirt der Hardrock-Band AC/DC, jeweils mit stilisierter Rune.« Eine stilisierte Rune? I wo! Es weiß doch jedes Kind, daß es sich um einen Blitz handelt – einen Blitz, der auf die Blitzkriege der Wehrmacht anspielt und deren Opfer verhöhnen soll!

Es läuten Dir die Höllenglocken: Deine Symbolforscher von der Titanic

Und, Franziska van Almsick,

wie weit sind Sie mit dem zweiten Kind? »Ich bin kurz vor der Ziellinie. In den nächsten Wochen ist es so weit.«

Dann will mal hoffen, daß das Neugeborene nicht allzu hart am Beckenrand anschlägt: Titanic

Thorsten Denkler c/o »Süddeutsche«!

Sehr kritisch widmeten Sie sich der Wahlparteitagsrede von Rainer Brüderle, dessen Gelalle Ihnen auch formal mißfiel: »Kein Bild scheint schwach genug, als daß es Brüderle nicht in seine Rede einbauen könnte.« Und dennoch: »Das Verrückte ist: Die Delegierten schunkeln bierselig mit, völlig trunken vom klebrig-süßen Wein der Hoffnung, den Brüderle ihnen versucht einzuträufeln. Da kann das, was er da oben macht, noch so absurd erscheinen.«

Aber, Denkler: Bierselige, die trunken sind von einem Wein, der ihnen erst noch eingeträufelt werden muß – das könnte ein Bild sein, das so schwach ist, daß nicht einmal Brüderle es in eine Rede einbauen würde. Aber das Verrückte ist: So absurd Ihre Versuche auch erscheinen, Ihr abgestandenes Wasser als Wein abzuschlagen, die SZ druckt’s ja bierselig schunkelnd doch ab.

Schon völlig besoffen: Titanic

Familienmensch Wolfgang Kubicki!

Wenn Sie sagen: »Ich will meinen Kindern etwas hinterlassen – möglichst viel, damit es ihnen möglichst gut geht. Und ich will nicht, daß Jürgen Trittin seine klebrigen Finger danach ausstreckt« – woher haben Sie eine so genaue Kenntnis über die Haftqualität von Trittins Fingern? Fassen Sie öfter danach, weil es so schön ist? Oder schließen Sie nicht doch eher von Ihren eigenen Wichsgriffeln auf die fremder Leute?

Schüttelt sich: Titanic

Was, Bernd Sibler (CSU),

müssen wir da in der Presse über Sie als bayerischen Kultus-Staatssekretär lesen? »Sibler hatte vor seinem Aufstieg ins Kabinett zunächst seine Mutter und dann auch seine Frau aus Steuermitteln bezahlt.«

Die Existenz von Katalogbräuten war uns bekannt; was Leihmütter sind, wissen wir auch. Aber das geht dann doch wirklich zu weit!

Meinen Ihre Steuermittellosen auf der Titanic

He, Margot Käßmann!

Als ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche ärgern Sie sich nun über Kritik am »Gutmenschentum«: »Wie zynisch ist eine Gesellschaft, die sagt, Weltverbesserer sind naiv?« fragten Sie deshalb auf dem Hamburger Kirchentag. »Jeder muß sich fragen, wie er sich in die Welt einbringen will.« Und: »Wenn Gott mich irgendwann fragt: Margot, was hast du gemacht in deinem Leben, und ich muß sagen: Ich habe 11,6 Jahre ferngesehen, das wäre mir peinlich.«

Dafür, Käßmann, müssen Sie halt sagen: Ich habe mich mit 1,6 Promille am Steuer eines Autos von der Polizei erwischen lassen.

Was peinlicher ist, überläßt gern Ihnen: Titanic

Bernard Antony (69), »Käsepapst«!

Zum Thema Mitessen oder Abschneiden der Käserinde äußerten Sie im Zeitungsinterview: »Wenn man das Aroma in Perfektion will, schneidet man die Rinde auf jeden Fall ab. Das ist wie mit dem Nachthemd einer geliebten Frau: Sie kann es anbehalten, kein Problem, aber die volle Schönheit offenbart sich erst, wenn sie es auszieht.«

Bon, Antony. Aber dann offenbart sich, um in Ihrem Bild zu bleiben, auch erst der volle, äh: Geruch, befürchtet Titanic

Werter Uli Hoeneß!

Da haben Sie uns in der Zeit exklusiv und unter großer Anteilnahme der Öffentlichkeit doch einiges gebeichtet: »Gezockt« hätten Sie, mit »teilweise extremen Beträgen« an der Börse, Tag und Nacht mit Ihrer Schweizer Bank telefoniert, sogar gegen den Rat Ihrer Familie: »Dieses Geld war virtuelles Geld für mich, wie wenn ich Monopoly spiele … Es war der Kick, pures Adrenalin.« Und wissen Sie was, Herr Hoeneß, ein bißchen können wir Sie sogar verstehen. Wenn einer so viel mehr Geld hat, als er zum Leben braucht, dann kann es schon mal vorkommen, daß er Millionen als Spielgeld erachtet und an der Börse verpulvert. Wir verzeihen Ihnen also, reuiger Uli. Deswegen sollten Sie nun wirklich keinen Ärger bekommen.

Aber verraten Sie uns eines Tages auch, weshalb Sie Steuern hinterzogen haben?

Neugierig: Titanic

Sie nun wieder, Malte Lehming!

Im Tagesspiegel salbaderten Sie über die Deutschen und ihren Hang, sich immer vielzuviele Gedanken über ihre Schuld zu machen. Und zwar nicht nur rückblickend, sondern schon vorausschauend. Aber, so mahnten Sie: »Vielleicht stellen wir uns mit unserem Folgenabschätzungswahn manchmal selbst ein Bein. Wissen wir zum Beispiel, ob Bio wirklich besser ist? Womöglich werden in hundert Jahren all jene Menschen evolutionär bevorzugt worden sein, deren Körper gelernt hat, mit einigen Chemikalien und künstlichen Aromastoffen fertig zu werden.« Und zudem: »Wissen wir, ob teurere T-Shirts wirklich das Los der Textilarbeiter in Bangladesch verbessern oder diese nicht in Arbeitslosigkeit und noch größere Armut stürzen?« 

Nur zu, Lehming, sitzen Sie es einfach aus – wenn wir die wahnwitzigen Folgen Ihres Tuns richtig abschätzen, wird schon in hundert Jahren Ihr journalistischer Bastardnachwuchs, bevorzugt, wie er dann gewesen sein wird, noch selbstgefälligere und zynischere Artikel schreiben als Sie. 

Hoffentlich ist dann schon ausgestorben: IhreTitanic

Du wiederum, geliebte »SZ«,

wirbst für etwas ganz Innovatives: »Süddeutsche Zeitung Magazin – Stil Leben. Ein neues Heft, entwickelt von der Redaktion des SZ-Magazins. Thema: ›Uhren und Schmuck‹« – ein nagelneuer Beileger für Uhren und Schmuck, neben dem bewährten Magazin? Wie lange, SZ, wird’s dauern, bis uns Auto-Bild seinen neuen Beileger andient, »Thema: Autos und Reifen«?

Still redundante Grüße: Titanic

Wir küssen Ihre Hand, Don Ulrich Grillo!

Als BDI-Präsident und Pate der deutschen Industriellenfamilie besitzen Sie nicht nur die Duisburger Grillo-Werke, sondern auch die Lizenz zum Mahnen und Warnen, etwa vor der politischen Behinderung von Großinvestitionen. Genau so eine Großinvestition will nun die arme Stadt Duisburg brav erlauben, und zwar gleich neben Ihrer schönen Chemiefabrik: ein »Factory Outlet Center« für billige Designerfummel. Das finden nun aber wiederum Sie aus irgendwelchen Gründen geschäftsschädigend. Weshalb Sie, der Sie Duisburg doch schon so viel Gutes tun, laut Wirtschaftswoche kurz die Maske fallen ließen und mal Klartext bellten: Ihr Einsatz für die Stadt gehe »nur so weit, wie unser wirtschaftliches Interesse nicht berührt wird«. Wow, Grillo! Ganz wie früher bei den Corleones in New York! Und als nächstes kommt also entweder die Unterschrift des Oberbürgermeisters auf Ihr Angebot oder sein Gehirn?

Weiß in dem Fall lieber von nichts: Titanic

Hey, PETA!

Unter Umständen tut Ihr Euch einen Gefallen, wenn Ihr auf Eurer Homepage in der Liste der prominenten Vegetarier den Eintrag »Dirk Bach« entfernt.

Da nich’ für: Titanic

Liebe Angela Merkel!

Im Streit um die sog. Frauenquote haben Sie verkündet: »Fragen von Gleichstellung, Familienpolitik, auch das Betreuungsgeld – so etwas wird bei uns in der CDU immer mit sehr viel Herzblut diskutiert. Und man lernt: Nicht alle Frauen denken gleich.« 

Glückwunsch, Frau Kanzlerin: Damit sind Sie immerhin Mario Barth schon mal einen Schritt voraus!

Anerkennen Ihre Genderforscher vonTitanic

»

bezahlte Anzeige

Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige  Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In  diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen  Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde.  Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle  Sterne.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann       alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und       hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und       Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy       Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine       gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Thomas Gsella: "Von Aachen bis Zzwickau: Ihre Stadt im Schmähgedicht"
Alle lieben Schmähgedichte, aber nur einer schreibt so schöne wie der TITANIC-Haus- und Husten-Dichter Thomas Gsella aus "Pimmelhausen" (Aschaffenburg). Gsella begnügt sich dabei nicht mit der Beleidigung von Einzelpersonen, sondern watscht die Deutschen gleich in Zehntausenderstärke ab - bzw. die doofen Städte, in denen sie (z.T. freiwillig!) wohnen. In dieser kostbaren Hetzprämie reimt sich der Gernhardt-Preisträger einmal quer durch die Republik. Wer weiß, vielleicht ist ja auch Ihr beschissenes Kaff dabei...Mark-Stefan Tietze: "Allein unter Veganern"
100 Jahre saß TITANIC-Urgestein Mark-Stefan Tietze in der Redaktion des endgültigen Satiremagazins, 100 Tage davon lebte er vegan. Folgen Sie dem "Gentleman der Satire" auf eine spannende Expedition durch Frankfurt Bornheim, Berlin Mitte und heimlich mitgeschnittene Redaktionssitzungen.Max Goldt: "Räusper"
Max Goldt, der "Otto Waalkes der kultivierten Kolumne" (Daniel Kehlmann), hat eine neue Kunst entdeckt: Er zaubert aus kleinen Comics von gestern große Dramen von heute. Ergebnis: Kopfkino vom Feinsten! Da sagt sogar Gott demütig: "Ja, ähm, das will ich, hüstel hüstel, meinem Sohn zum Geburtstag schenken..."Heiko Werning, Volker Surmann (Hrsg.): "Ist das jetzt Satire oder was? Beiträge zur humoristischen Lage der Nation"
Sie werden vom Papst verklagt, lassen sich von Islamisten erschießen oder müssen sogar bestbezahlt und hochgelobt für das ZDF arbeiten: Satiriker. Die besten Satireschaffenden der Republik bekennen in dieser uneigentlich-eindeutigen Mut-Anthologie, wie das für sie so ist, im "Bergwerk des Humors" (FAZ) zu "malochen" (Thomas Gsella). Für dieses schamlos vom Charlie-Hebdo-Attentat profitierende Taschenbuch schreiben und zeichnen u.a.: ganz viele Leute aus dem TITANIC-Umfeld, Silke Burmester, Ahne, Fritz Eckenga und Knut Tucholsky.Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Dorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Nicolas Mahler: "Der Urknall"
Nicolas Mahler, Meister des opulenten knappen Strichs, legt mit "Urknall" sein grundlegendstes, ursprünglichstes Werk vor. Von Kalauern wie "Sie sind mir aber eine Urknallcharge" bis "Wer hat an der Ur gedreht?" nimmt er zum Glück größtmöglichen Abstand und präsentiert statt dessen ein kleines, unglaublich dichtes Buch, in dem die ganze Welt des komischen Zeichnens angelegt ist, und das vor den Augen des Betrachters regelrecht explodiert. Ein Lichtblick im riesigen Dunkel des Buchmarkts!Oliver Maria Schmitt: "Ich bin dann mal Ertugrul – Traumreisen durch die Hölle und zurück"
TITANIC-Mitherausgeber und Gelegenheits-Bürgermeister Oliver Maria Schmitt ist über alle möglichen Kontinente gehüpft und hat Reisereportagen mitgebracht, die Ihnen den Spannungsschweiß auf Ihr Teiggesicht treiben werden! Er läßt sich in Simbabwe zum Survivalspezialisten ausbilden, verkostet in einer kasachischen Jurte Stutenmilch, wird beim Tangotanzen von finnischen (Meer-)Busen erdrückt und vermarktet sich auf der Frankfurter Buchmesse als Literaturtürke "Ertugrul Osmanoglu". Am Ende dieser Lektüre werden Sie sich vor allem eins fragen: "Was habe ich falsch gemacht, daß ich nicht so einen Job wie Oliver Maria Schmitt habe?"Stefan Gärtner: "Putins Weiber"
St. Gärtner ist der Schutzheilige der Alphabetisierten und Literaten. Gerühmt und bekannt als Parodist Daniel Kehlmanns, Ildikó von Kürthys, Arno Geigers und Thomas Gsellas, hat er nun seinen ersten Roman "vorgelegt" (Feuilletonphrase). "Putins Weiber" ist ein Pageturner (Klappentextphrase) des Gut-Schreibers (Idiotenphrase), voll mit Frauen, Alkohol, Psychotherapie, Aphorismen und Geschwätz, seltsamen Nachbarn, noch mehr Frauen, Männerfreundschaft und Autofahrten. So würde Nick Hornby schreiben, wenn ihm Eckhard Henscheid rechtzeitig Lawrence Sterne vorgestellt hätte!Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip"
Sie sind ein totaler Versager und können sich Bücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Buch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Anselm Neft: "Helden in Schnabelschuhen"
Anselm Neft ist Großinquisitor auf Lesebühnen und Mitherausgeber des EXOT-Magazins für komische Literatur. Sein zweiter Roman führt geradewegs hinein in die finstere, stinkende, voraufklärerische Welt der Mittelaltermärkte. Dorthin verschlägt es seine Helden Max und Katja, die nach ihrem Studienabschluß in Philosophie aus schierer Verzweiflung mit der Mittelalterband Kobold auf Tour gehen und sich dabei in höchst komplizierte Liebes- und Lebenshändel verstricken. Neft schreibt, wie ihm der Schnabel(schuh) gewachsen ist – genau das Richtige für mittelalte Komik-Connaisseure mit Hang zum Schalmeienklang!Wiglaf Droste: "Der Ohrfeige nach"
"Ein Jahr ohne neues Drostebuch ist ein verlorenes Jahr", lautet eine alte Indianerweisheit, die "Häuptling eigener Herd" (= W. Droste) seit gut zwei Jahrzehnten beherzigt. In dieser Geschichten- und Glossensammlung nimmt uns der gemütliche Wüterich mit auf eine Reise zu abgedroschenen Phrasen ("jmd. mit auf die Reise nehmen"), schändlichen Servicewüstensöhnen und den allerletzten Medien- und Werbeauswüchsen. Merke: Der Großstadtalltag im 21. Jahrhundert ist schwer erträglich – mit Wiglaf Droste als Gefährte aber wenigstens unterhaltsam.Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Markus Riexinger: "Kaktus der Verwesung"
Der "Gott des komischen Gemetzels" (L. Fischer) schlägt zurück: Markus Riexinger schlachtet sich einmal quer durch die deutsche Sprache, zerdrischt halbfertige Dramolette und prügelt poetische Versatzstücke in die Unkenntlichkeit. Frei nach Niels Bohr: Wer über die Miniaturen und Erzählanfälle des Berliner Jungautors nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.Wiglaf Droste: "Schalldämpfer"
Bei Wiglaf Droste, der "linken und rechten Hand des Fehlerteufels" (Bud Spencer), sitzt nicht nur der "Colt der Sprachkritik" (Terence W. Adorno) locker, er kann auch Fortsetzungsromankompilationen schreiben, die Herz und Hirn treffen. Z.B. diese, "Schalldämpfer", in der das "Kommando Leise Welt", eine Organisation zur Rettung des menschlichen Trommelfells, Lärmbolde und Schreihälse ganz leise wegknallt. Pflicht für alle, die den Schuß noch nicht gehört haben.Heiko Werning: "Im wilden Wedding"
Das letzte echte Krisengebiet in Deutschland - keiner kennt es so gut wie Heiko Werning, denn er "lebt" seit über zwanzig Jahren ebendort. Was sich Tag für Tag zwischen Privilegierten-Spätshops und Prekariats-Kitas, zwischen Ghettoisierung und Gentrifizierung in Berlins Gruselbezirk Nr. 1 abspielt, hat der Survivalexperte Werning in diesem Geschichtenbüchlein versammelt (Arbeitstitel: "My Big Fat Krieg im Wedding").Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Stephan Rürup: "Basteln mit Bier"
Während eine Baumarktkette nach der andere pleitegeht, zeigt uns Stephan Rürup, wie auch ohne Hobel und Schrauben schöne Bastelarbeiten entstehen können: nämlich mit Bier! Der TITANIC-Hauszeichner hat sich einmal um den Globus getrunken und dessen bedeutendste Monumente nachgeb(r)aut. Ergebnis: ein handliches Prachtbändchen, das in keinem Hobby- und Getränkekeller fehlen darf.Volker Surmann: "Lieber Bauernsohn als Lehrerkind"
Lesebühnenautor, Gelegenheits-Slammer, TITANIC-Autor – und Provinz-Exilant: Volker Surmann stammt aus den Tiefen des Teutoburger Waldes, heute wohnt er im Trend-Städtchen Berlin. In seinem ironisch-autobiografischen Heimatroman beschreibt der „Alien vom Planeten Acker“ (Eigenwerbung) u.a. den grausamen Mord an seiner Lieblingskuh und sein Versagen beim Traktorfahren – Blut und Boden sind also garantiert! „Ist Volker bloß ein metrosexueller Großstädter, gefangen im Körper eines ostwestfälischen Bauernkinds?“ Finden Sie es heraus!Gerhard Henschel: "Beim Zwiebeln des Häuters – Glossen und Verrisse 1992-2012"Margot Käßmanns buntscheckige Gedankenwelt, Heinos faszinierende Schlichtheit, Slavoj Žižeks Parallaxengeschwurbel oder Günter Grassens Gedächtnislücken – TITANIC-Chefschimpfer Gerhard Henschel versucht Gestalten zu begreifen, von denen andere sich wünschen, sie nie kennengelernt zu haben. In diesem Sammelsurium herausragender Schleimfiguren finden Sie die schönsten Henschel-Polemiken aus zwanzig Jahren.Ella Carina Werner: "Die mit dem Bauch tanzt"Wenn sie mal  nicht schwanger ist, schreibt sie wie der Teufel: die Hamburger  Satirikerin Ella Carina Werner publizierte in TITANIC über  bulgarische Flüche und das Elend der Kleingartenfavelas. In ihrem  ersten Roman schildert sie den Aufstieg ihrer Mutter von der  braven Hausfrau zur geheimnisvollen Bauchtanz-Exotin "Shazadi",  die ganz Ostwestfalen um den Verstand bringt. Und die Leserschaft  ihrer Tochter gleich mit!Heiko Werning: "Schlimme Nächte: Von Abstürzen und bösen Überraschungen"Jeder von uns hat schon mal eine erlebt und würde sie am liebsten für immer aus dem Gedächtnis löschen: eine schlimme Nacht. Heiko Werning aber, Lesebühnengott und Reptilienforscher, hat sich an über 30 schlimme Nächte erinnert und sie tapfer aufgeschrieben. Kindlicher Kaninchenmord bei der Nachtwanderung, verpaßte Chancen im malaysischen Massagesalon, Prügeleien mit Fußballfans, psychopathische Spermien-Strickerinnen: diese Nachtmahre werden Sie nicht mehr schlafen lassen!Schmitt, Tietze, Zippert (Hrsg.): Promi-Massaker: Die endgültige People-Bibel
Promis sind wie Omis, nur mit besserer PR? Von wegen! Sie sind Vollpfosten, Spackos, Troglodyten, Piesepampel, Gammelfleisch, Psychopathen und Arschgranaten, und als solche behandelt sie TITANIC seit über 30 Jahren. Die wichtigsten Abrechnungen finden Sie in diesem Buch.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Heiko Werning/Volker Surmann (Hrsg.): "Fruchtfleisch ist auch keine Lösung"
Fernsehkocharenen und Jamie-Oliver-Apps auf der einen Seite – Ehec, Dioxin und Cranberrybier auf der anderen: Ernährung fasziniert und verängstigt heute gleichermaßen. Höchste Zeit für einen kritischen Sammelband, in dem 35 Hobby-Esser über Antivegetarismus und Provitamine, über Thymian, Safran und Foer debattieren. Zu den Textköchen zählen Sterne-Satiriker, die sich mit den Grenzen des guten Geschmacks nur allzu gut auskennen: Leo Fischer, Stefan Gärtner, Oliver Nagel, Katharina Greve, Wiglaf Droste, Mark-Stefan Tietze u.v.a.m.Christian Y. Schmidt: "Bliefe von dlüben: Der China-Crashkurs"Er kannte den Großen Vorsitzenden Mao noch persönlich (aus seinen Büchern), weiß, was sich hinter der "Nr. 17" verbirgt und spricht fließend in einem fort: China-Experte Christian Y. Schmidt. Wer wissen will, von was für einem Volk er künftig beherrscht wird, sollte sich diesen Crashkurs nicht entgehen lassen. Ein Buch wie ein großer Sprung nach vorne.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern
Das schreiben die anderen
  • 02.12.:

    TITANIC-Chefredakteur Tim Wolff spricht mit dem Deutschlandradio Kultur über die erste deutsche Ausgabe Charlie Hebdo.

Titanic unterwegs
03.12.2016 Radio, hr2
  Sondermann-Preis 2016, Mitschnitt vom 11.11.
05.12.2016 Hannover, Schauspiel
  Heiko Werning, Hartmut el Kurdi, Teilzeitflaneure
06.12.2016 Frankfurt am Main, Club Voltaire
  TITANIC-Ersatzveranstaltung mit Mark-Stefan Tietze
08.12.2016 Frankfurt, Museum für Komische Kunst
  Thomas Gsella

bezahlte Anzeige

Briefe an die Leser

 Allerliebster Justin Bieber!

Kürzlich erfuhren wir, daß Du Dich für die Legalisierung von Marihuana einsetzt, für den medizinischen Gebrauch natürlich, hihi. Bevor Du Dich zu sehr in die Sache reinhängst, wollen wir vorsichtshalber aufklären: Auch das beste Gras macht ein totes Hirn nicht wieder lebendig.

Gönnt sich erst mal ’ne große Zigarette: Titanic

 »Hörzu«-Leserbriefschreiberin Gertraud Alt (Waldmünchen)!

Sie machten sich zur ZDF-Krimiserie »Der Kriminalist« Luft: »Der Sender sollte einmal die Auswahl seiner Autoren überdenken. Die neuen Folgen haben eine sehr, sehr schlechte Ausdrucksweise: ›Fuck!‹ und ähnliches. Den Rest möchte ich gar nicht wiederholen. Vielleicht geht es in Berlin so zu, woanders kenne ich das nicht.« Mit Verlaub, aber da sind Sie, Frau Alt, in Ihrem Leben wohl noch nicht sehr weit herumgekommen, z.B. bis zur Jugendbildungsstätte Waldmünchen. Was man dort zu hören bekommt, da hauts Eana glatt – wie man bei Ihnen in der Oberpfalz sagt – auf die Fotzn.

Abgefuckt: Titanic

 Ähem, Heilpraxisnet.de!

Es fing alles am 14.10.2014 an. Da lautete die Überschrift zu einem Deiner Berichte: »Kann Brokkoli Autismus mildern?« Dabei blieb es nicht. »Studie: Brokkoli verstärkt unser Immunsystem«, wußtest Du am 24.5.2016. Weiter ging es am 26.6.2016 mit »Ernährung: Grüner Brokkoli deutlich gesünder als bisher gedacht« und am 29.10. mit »Brokkoli kann das Leben verlängern«, nicht zu vergessen »Regelmäßig Brokkoli kann die Lebenserwartung deutlich steigern« als Aktualisierung am 31. Oktober.

Kurze Frage, Heilpraxisnet.de: Kann Brokkoli machen, daß das Gehirn an nichts anderes mehr denkt als an Brokkoli? Macht sich ernsthaft Sorgen: Titanic

 Und aber apropos, Jürgen Klopp!

»Ich mag Luther, weil er für die Unterprivilegierten und Ausgeschlossenen gekämpft hat«, vertrauten Sie als »Botschafter fürs Reformationsjubiläum« der Reformationsjubiläums-Spezialausgabe von Chrismon an. Und wie er für die da unten gekämpft hat! »Man darf dem Pöbel nicht zuviel pfeifen, er wird sonst gern toll. Es ist billiger, ihm zehn Ellen abzubrechen, als ihm in einem solchen Falle eine Handbreit, ja, die Breite eines Fingers einzuräumen. Und es ist besser, wenn ihm die Tyrannen hundertmal unrecht tun, als daß sie dem Tyrannen einmal unrecht tun. Denn weil ja das Unrecht gelitten werden muß, so ist vorzuziehen, durch die Obrigkeit zu leiden, als daß die Obrigkeit durch die Untertanen zu leiden hat.« Denn bei Unterprivilegiert- und Ausgeschlossenheit hat sich der Herrgott halt was gedacht: »Geld, Güter, Land und Leute haben ist an sich selbst nicht unrecht, sondern Gottes Gabe und Ordnung.« Und schließlich: »Armut ist in der Stadt groß, aber die Faulheit viel größer.«

Und also gar kein Wunder, daß die herzliche Hartz-Republik Deutschland ihren Luther mit
einem Staatsakt feiert und einer, der den »extremen Leistungsdruck« (Chrismon spezial) mit Gott (und Geld) gut aushält, der Pöbelfeinde Botschafter sein kann, ja muß.

Finden Sie nicht auch? Titanic

 Evangelisches Magazin »Chrismon«!

Wo wir uns eben die Anzeige für die »Bibel-Edition Jürgen Klopp« und die »Bibel-Edition Uschi Glas« betrachtet, ein brisant evangelisches Interview (»Begegnungen verändern alle«) überstanden und sogar Eckart von Hirschhausens Brief an Martin Luther überlebt haben (»Mein Nachbar André ist ein echtes Vorbild für mich. Er hat Darmkrebs«) – ist Dein Titelthema »Irre sind menschlich« nicht ein bißchen arg pro domo?

Urbi et orbi: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Alternative Romanenden

!
]
?

«
)
\m/(-.-)\m/

Daniel Sibbe

 Künstliche Intelligenz

Im Moment sind Staubsaugerroboter noch recht simple technische Geräte. Aber machen wir uns nichts vor: Diese primitiven Maschinen werden sich unweigerlich weiterentwickeln und eines Tages ein Bewußtsein erlangen wie unseres. Erkennen wird man diesen Zeitpunkt daran, daß sie nicht mehr selbst saugen, sondern die Arbeit einem Roboter überlassen.

Andreas Maier

 Wieder das Vergessen

In einer europäischen Hauptstadt hatten sie eine Art Aufklärungsjahrmarkt zu den Themen Demenz und Alzheimer aufgebaut. Angesichts der guten Sache kam mir ein gleichermaßen guter Gedanke: Wie wäre es, wenn ich mir an einem der Infostände einen Gratiskugelschreiber mitnähme, mir fünf Minuten danach an selbigem Stand noch einen Kugelschreiber griffe, wieder fünf Minuten später um ein weiteres Giveaway bäte usf.? Da hätte sich gezeigt, wie weit es mit Geduld und Verständnis von sozial engagiertem Standpersonal her ist. Nur: Was hätte ich mit all den Stiften gesollt?

Torsten Gaitzsch

 Feststellung

Das Leb ist zu kurz.

Ernst Jordan

 Buckelflucht, die

Das übertrieben unterwürfige Hinwegducken unter dem Lichtstrahl eines Projektors. Die den Raum durchquerende Person hat sowieso die Aufmerksamkeit des Publikums. Ein sekundenkurzes Verschatten der Leinwand würde weit weniger Aufsehen erregen als ein umgekehrter Limbo.

Robert von Cube