Vom Fachmann für Kenner | Oktober 2014


Gutes Gefühl

Thermalbäder sind wirklich ein Jungbrunnen. Mit Anfang Vierzig komme ich mir in Anbetracht der Mitbadenden unerhört juvenil vor.

Michael Höfler

Temperaturskalen

Ich Fahrenheit zum Skatturnier
bis 120 reizt wer mir.
Und sagt noch Contra auf mein Grand!
Da sagt ich Réaumur wird bang.
Doch 61, Jubelchor!
Der Typ sagt Celsius mal vor.
Da kommt mir langsam in den Sinn,
das reicht wohl nicht zum Hauptkelvin.

Helge Möhn

Ein erster Keim

Jüdische Weltverschwörung schön und gut, aber die Leute haben ja keine Ahnung von den wahren Dimensionen, um die es geht. Die Weisen von Zion und der Bolschewismus? Haha! Als wäre es das schon! Meint ihr denn, Mao Tse Tung wäre aus dem Nichts aufgetaucht? Glaubt ihr, die Japaner hätten Hollywood aufkaufen können, wenn nicht die Juden schon den Samurai die Grundlagen erklärt hätten? Und wer hat wohl für die Expansion der Polynesier gesorgt, die den Pazifik erst für die Eroberung vorbereitet haben? Ohne die Vertreibung der Khoisan durch die Bantu wäre ja wohl auch der afrikanische Sklavenmarkt von eher bescheidener Dimension gewesen. Und wer steckt dahinter? Die Zionisten. Das hängt alles zusammen, logo! Sklaven für Amerika, den Staat, der schon im ausgehenden Mittelalter geplant war, damit er im zwanzigsten Jahrhundert als Supermacht immer wieder den ebenfalls noch zu schaffenden Staat Israel unterstützen kann. Die Israeliten denken wesentlich weitsichtiger, als ihr euch das überhaupt vorstellen könnt! Amerika wurde von Kolumbus entdeckt? Quatsch! Da wußten die Juden von, seit Leif Eriksson zum mosaischen Glauben übergetreten ist (der war beschnitten, dafür gibt es Beweise!). Kolumbus war nur der zionistische Agent, der beauftragt war, die katholischen Spanier in den tropischen und subtropischen Süden zu führen, damit man die leichter zu manipulierenden Anglikaner im Norden nach Gutdünken beeinflussen konnte (Indianerkriege, Siebenjähriger Krieg, Revolution, Sezession, Erster und Zweiter Weltkrieg – alles jüdisch gesteuert!). Nach fast 500 Jahren war das Ziel erreicht und Israel als Staat wurde gegründet. Wer jetzt glaubt, das alles würde sich überzogen und schwachsinnig anhören, dem sage ich: Wenn sich die brisanten Informationen dieses Textes erst einmal ausgebreitet haben, dann werden in naher Zukunft die ersten Seiten dazu im Netz auftauchen. Mit einem ersten Buch ist in etwa vier Jahren zu rechnen, und da gibt es dann Quellen und Nachweise! Auf jeden Fall empfiehlt es sich, ein Exemplar dieses Heftes als Beleg aufzubewahren.

Karsten Wollny

Trauma

Ich sitze im Wartezimmer des Zahnarztes, mir gegenüber ein älterer Herr, der wohl eine Patientenauskunft ausfüllen muß. Plötzlich fragt er: »Welches Datum ist heute? Kriegsbeginn?« Ich stutze kurz, es ist der 1. September, sage »ja« und denke dann: »Und von jetzt ab wird Plombe mit Plombe vergolten!«

Rafael Jurewicz

Fortschritt

Eines meiner wichtigsten Lebensziele ist es, eine wunderliche Alte zu werden. In beiden dafür erforderlichen Disziplinen bin ich schon ziemlich weit gekommen.

Tina Manske

Wartburg

Gerade selbst ausgedacht! Witziger Spruch fürs Schlangestehen am Flughafenschalter oder vorm Riesenrad: »Wie lange dauert das denn noch? Sind wir denn hier auf der Wartburg?«

Mark-Stefan Tietze

A Star is born

Mir träumt, ich sei endlich ein berühmter Musiker. Mit kahl rasiertem Schädel und stilisiertem Bärtchen stehe ich im feinen Zwirn auf der schwer von maritimer Symbolik dominierten Bühne der ausverkauften Nordseehalle Emden und schmettere meine auf dem schmalen Grat zwischen Schlager- und Sportpalastpathos wandelnden Lieder vom Geborenwerdenumzuleben ins Publikum, während um mich herum der pure Wahnsinn ausbricht. Meine knallbunt in Mülltüten und Schaumstoffrohre gekleideten Mitmusiker fegen mit neonfarbig geschminkten Gesichtern wie Irrwische über die Bühne, crowdsurfen mit Schlauchbooten oder Fässern durch die Zuschauermenge und animieren die total ausflippende Meute zu Bierduschen aus Dosen einer bekannten nordfriesischen Brauerei. Mein Künstlername: Deichgraf.

Daniel Sibbe

Gepflegter Abtritt

Ein Bekannter berichtete von einem der auf dem Lande gelegentlich auftretenden Todesfälle durch Gülle: Der Altbauer war von der Familie bereits tagelang vergeblich auf dem riesigen Anwesen gesucht worden. Erst die ordentlich in Parallelstellung vor dem Güllesilo abgelegten Pantoffeln gaben schließlich den zielführenden Hinweis auf den im Kot treibenden Korpus.

Florian Haymann

Notfall

He Leute, Handy ist weg! Bin erst mal nur per Mail, Skype, Facebook, Twitter, Instagram, Google+, Linkedin, Xing, Finya, Tumblr, Fli… oh, Handy wieder aufgetaucht!

Teja Fischer

Ratschläge

»Fünf Jahre Knast ist immer scheiße!« Das ist natürlich ein Satz, der meine Aufmerksamkeit bekommt. Ich sehe mich um: Vier Herren, allesamt etwas abgerissen, sitzen da am Nebentisch beim Bier zusammen und erzählen sich was. Zwei von ihnen, darunter der Wortführer, sind ausnehmend wollig weißbehaart; ein dritter tränt mit strahlendrotem Blick summend vor sich hin, ausgestattet mit einer eindrucksvollen Falsett-Stimme, für die Landadelige im barocken England sicherlich getötet hätten; der vierte, ein eher unscheinbares schmales Kerlchen, ist für die Pfand-Laufdienste zwischen ihrem McDonald’s-Tisch und dem Bahnhofskiosk zuständig. In lockerer Folge spulen die Herren ihre Geschichten ab. Vom doppelten Genickbruck des Gegners dank jahrelangem Kampfkunsttraining, von verschobenen Boxkämpfen in Thailand, von Wie-ich-in-Brasilien-vier-Straßenräuber-in-die-Flucht-geschlagen-habe und natürlich vom ewig blondgelockten Weib, das »die pure Sünde, glaubste?!« war. Als der Wortführer die gleichzeitig stattfindenden Preisverhandlungen über ein raffiniertes Teppichmesser mit den Worten »Das ist besser wie neu!« belebte, um sogleich ansatzlos einen weiteren Erzählstrang zu beginnen – »Hör mal zu: Ich sag dir, wenn du dir Koks auf die Eichel streust…« –, mußte ich leider, leider zum Zug. Ich griff meine Reisetasche und ließ dem Unscheinbaren der Viererbande meine Pfandflasche da.

Peter P. Neuhaus

Gute Idee

Da ich immer zu schüchtern bin, in Clubs Frauen anzusprechen, hatte ich jetzt die Idee, mit einem gleichermaßen schüchternen Freund hinzugehen, um die mühsame Arbeit aufzuteilen: Er lenkt die Frau ab, ich laufe weg.

Markus Riexinger

Ausgetreten

Seit jeher widern mich die stets unlustigen, immer gleichen Sprüche auf Fußmatten vor Eingangstüren an: »Hast du kein Zuhause?« oder »Ob du wirklich richtig stehst, siehst du, wenn die Tür aufgeht«. Als kürzlich das »langweilige, einfallslose« Schwarz meines Fußabtreters bekrittelt wurde, gab ich nach. Seitdem, und ich fordere Gleichgesinnte zur Nachahmung auf, begrüßt der Schriftzug »Keine matten Sprüche!« meine Gäste beim Blick zum Boden.

Cornelius Oettle

Historiker oder meschugge

Statt »Freier Speicherplatz« las ich auf meinem Computermonitor neulich und tatsächlich »Freier Fensterplatz« und dann für eine verwirrende Halbsekunde sogar »Prager Fenstersturz«, was blitzschnell wieder abbrach, aber in meinen geistig-moralischen Augen auch dann bedenklich bliebe, wenn ich kurz zuvor mit Frau und einem seltsamen »DB ICE BUS« und eben freiem Fensterplatz zwecks Bildungs- und Brauereibesichtigungsurlaubs nach Prag getuckert – wäre! Was wir sogar sind; aber, wie gesagt: bedenklich, bedenklich…

Thomas Gsella

Effizient

Ich bekomme immer wieder elektronische Nachrichten, unter die notiert ist: »Bitte denken Sie an die Umwelt, bevor Sie diese E-Mail drucken.« Ich bin dazu übergegangen, an die Umwelt zu denken, während ich diese Mails ausdrucke. Das spart enorm Zeit.

Nicolai Köppel

Bildung

Youtube hat für unsere Kinder eine wichtige Vollbildfunktion.

Johannes Kreidler

Wetten?

Wenn man eine Werbekampagne für ein Bier lancieren würde, in der man blonde Hünen in Lederschürzen zu sehen bekäme, die mit Holzfässern hantieren, und wo dann »Gebraut nach dem deutschen Rassereinheitsgebot« stünde, so würde es 90% der Leute gar nicht auffallen, 8% wären begeistert und nur die restlichen 2% entrüstet.

Christoph Virchow

Wohnwahnsinn

Daß immer mehr Berliner aus der Innenstadt in die Randbezirke gedrängt werden, ist grausam, aber solange sich die Gastwirtschaft im Fernsehturm dreht, wird das niemals aufhören mit dieser Zentrifugierung.

Stefanie Enneper

Wert des Lebens

Es ist schon was dran an der Behauptung, daß man sich des Lebens Wert heutzutage nur noch auf Reisen wirklich bewußt werden könne. So ging es mir nämlich kürzlich beim Sommerurlaub in der Schweiz, als mich meine aufgeregte Beifahrerin nach Passieren der Grenze mit zum Straßenrand gerichtetem Zeigefinger und den Worten »Paß auf, da spielen Schweizer Kinder, die sind teuer!« dazu anhielt, doch bitte vorsichtig zu fahren.

Fabian Lichter

Sprichwort-Update

Unter Wasser sind alle Katzen tot.

Tim Wolff

Mitarbeiter des Monats

Man erzählte mir die Geschichte eines entfernten Bekannten, der von seinem Arbeitgeber beurlaubt worden war, nachdem Kollegen zufällig die letzte Kurznachricht auf seinem Handy entdeckt und verbreitet hatten. Ich hingegen finde, daß besagter Text – »Liebster Schatz, hast du jetzt schon deine Tage? Falls ja, mach ich’s mir nämlich noch schnell im Büro. Kuß, dein …« – eine Umsichtigkeit, Eloquenz und gleichzeitig Macher-Mentalität ausstrahlt, die sich jede Firma von ihren Mitarbeitern nur wünschen kann.

Wanja Lindenthal

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Sächsischer Justizminister Sebastian Gemkow (CDU)!

Als Sprecher der CDU-geführten Bundesländer gegen den Antrag Niedersachsens, das Containern zu legalisieren, haben Sie am fürsorglichsten argumentiert. In einem Fünf-Sterne-Hotel in Travemünde meinte es empathisch aus Ihnen: »Wir wollen nicht, dass sich Menschen in eine solche menschenunwürdige und hygienisch problematische Situation begeben.«

Weil es auch kein Gesetz gibt, das Menschen vor der menschenunwürdigen Situation schützt, Essen aus dem Müll holen zu müssen? Oder weil Sie, Gemkow, sich aus Solidarität ein bisschen schmutzig fühlen wollen, indem Sie den Armen sogar die Brosamen der Wegwerfgesellschaft verweigern? Oder geht es Ihnen schlicht um Entmündigung derer, die auf Mundraub angewiesen sind?

Fragt mit schlechtem Appetit: Titanic

 Ulm!

»Du kannst nicht beides haben?« steht fett gelettert auf Anzeigen Deiner neuen Image-Kampagne. Ja, aber was denn »beides«? Die Auflösung folgt: »Doch: In Ulm/Neu-Ulm! Erlebe hier Bayern und Schwaben zusammen in der Zweilandstadt.« Ja, wirklich? Bayern und Schwaben in einer Stadt? Ist das möglich? Wovon wir nur zu träumen wagten, wird endlich wahr! Sodom und Gomorrha! Hoffentlich lässt sich unser Bali-Urlaub noch umbuchen. Aber im Ernst: Auch eine weniger depperte Kampagne würde uns nicht in Dein doppelt versaubeuteltes Nest locken.

Huch! War das jetzt Spott und Hohn? Genau! Denn bei uns, liebes Ulm, kannst Du beides haben!

Pfiati und ade! Titanic

 Psychoanalytiker und Publizist Carlo Strenger!

Angeblich gehen Sie in Ihrem neuen Buch »Diese verdammten liberalen Eliten« mit diesen verdammten liberalen Eliten, zu denen Sie ja selbst gehören, streng ins Gericht. Doch nach der Lektüre fragen wir uns eins verdammt noch mal schon: Warum nicht noch viel strenger, Strenger?

Illiberal: Titanic

 Ina Tenz!

Sie sind seit zwanzig Jahren Programmdirektorin im Hörfunk und wollen bei Antenne Bayern jetzt ein Lied von Sarah Connor ohne den ersten Satz senden, denn der Satz lautet: »Vincent kriegt keinen hoch, wenn er an Mädchen denkt.« Denn Vincent ist jung und schwul, weiß es aber noch nicht. Ein Song mithin, der Mut machen soll usw.

Was Sie nun daran stört? »Als erwachsene Frau gar nichts, aber als Mutter. Ich habe einen neunjährigen Sohn, und wenn er diesen Song im Radio hören und mich dann fragen würde, was diese erste Zeile bedeutet, dann möchte ich mit meinem Sohn nicht im Auto irgendwo auf dem Weg von der Schule zum Gitarrenunterricht über dieses Thema sprechen.«

Aber, Frau Tenz: Wo Sie doch nun so schön dem Klischee der sehr erwachsenen, sehr besorgten Karrieremutter und Elterntaxifahrerin entsprechen, da wird der Sohnemann auch das Klischee bedienen, wonach Neunjährige schon wissen, was ein Porno ist. Meinen S’ nicht auch?

Jederzeit gesprächsbereit: Titanic

 Fifa-Präsident Gianni Infantino!

Fifa-Präsident Gianni Infantino!

Sie sind von den Delegierten des Fußball-Weltverbandes per Akklamation für vier weitere Jahre im Amt bestätigt worden. Für Ihre erste Amtszeit fanden Sie dann lobende Worte: »In den vergangenen drei Jahren und vier Monaten ist aus dieser vergifteten, fast kriminellen Organisation das geworden, was sie sein soll. Eine Organisation, die sich um Fußball kümmert und den Fußball entwickelt.«

Und zu diesem Wandel zu einer letalen, vollends kriminellen Organisation beglückwünschen Sie angesichts anhaltender Medienberichte über das sklavengleiche Hausen, Schuften und Sterben auf den WM-Baustellen in Katar ebenso wenig wie zu Ihrer Wiederwahl:

die Menschenrechts-Ultras von Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Gesichtsschnee

Ein ohnehin schon sehr merkwürdiges Gesetz, das – noch erstaunlicher! – weltweit gilt, verlangt von Menschen, die sich in den Bergen aufhalten, dass sie Rasierschaum oberhalb einer Höhe von 6659 Metern ausschließlich als Gesichtsschnee bezeichnen. Wer’s nicht glaubt, kann gern einmal versuchen, in den Bergen oberhalb einer Höhe von 6659 Metern Rasierschaum zu kaufen.

Andreas Maier

 Keine Frage des Geldes

Wirklich arm fühlt man sich, wenn einer dieser NGO-Spendenbettler, die in der Fußgängerzone herumstehen, sein Gesicht hinter dem Klemmbrett verschanzt, sobald man auf ihn zugeht.

Julia Mateus

 Marktversagen

Als Ergebnis einer Google-Recherche nach dem von einem US-Comedian angepriesenen T-Shirt mit der Aufschrift »Neoliberalism sucks!« wurden mir ausnahmslos Hemden mit dem Slogan »Socialism sucks!« angezeigt. Daraus lässt sich nur eines folgern: Das System hat eindeutig abgewirtschaftet, ja ein Eigentor geschossen. Meine Nachfrage konnte schließlich nicht befriedigt werden!

Burkhard Niehues

 Geschichtsmoral

Als ich die neueste Verfilmung von Otfried Preußlers »Die kleine Hexe« sah, war ich erneut gepackt von dieser Geschichte. Wie die kleine Hexe ausgestoßen wird, weil sie sich in ihrer grundfalschen Welt aus inneren Beweggründen zum Guten bekennt. Sie hält dem unfassbaren Druck ihrer missratenen Peer Group nicht nur stand, sondern wendet sich aktiv gegen das Böse. So verbrennt sie am Schluss die Zauberbücher ihrer Rivalinnen auf dem Scheiterhaufen, um die bösen Hexen für immer unschädlich zu machen. Die pädagogische Botschaft hinter der ganzen Geschichte ist klar: Bücherverbrennungen sind nicht immer schlecht.

Jürgen Miedl

 Mein Coach

hat mir aufgrund meines grüblerischen Wesens als wichtigsten Lebenstipp mitgegeben, immer nach vorne zu schauen, die Zukunft fest im Blick zu haben. Seitdem denke ich ständig an den Tod.

Anselm Neft

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 16.07.:

    Die "Welt" berichtet über Martin Sonneborn und seine Rede gegen Ursula von der Leyen.

Titanic unterwegs
11.08.2019 Kassel, Caricatura-Galerie »Deutschland dreht durch«
22.09.2019 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »Hans Traxler. Zum Neunzigsten«
23.09.2019 Lyon, Goethe-Institut Katharina Greve: »Das Hochhaus«
02.12.2019 Neu-Anspach, Freilichtmuseum Hessenpark Greser & Lenz: »Hessen först«