Glückwunsch, Exviertkläßler der Bach-Grundschule in Dortmund!

Auf Eurer Entlassungsfeier Pink Floyds »Another Brick in the Wall« intoniert und sich mit den Worten »We don’t need no education, we don’t need no thought control« von Euren Lehrern verabschiedet zu haben, macht Hoffnung. Wir sehen Euch für die weiterführende Schule des Lebens bestens gerüstet.

Leaves you kids alone: Titanic

Nur noch mal zum Verständnis, Frau Twesten,

aus rein soziologischem Interesse und zu Dünnbrettbohrer-Statistikzwecken: Ganz egal, ob Sie als angeblich enttäuschte oder eben gekränkte Exgrüne nun ein »unmoralisches Angebot« der Niedersachsen-CDU bekommen haben oder nicht – kann man einem unmoralischen Menschen überhaupt ein unmoralisches Angebot machen?

Treibt den Teufel mit dem Beelzebub aus: Titanic

Marien-Apotheke in Geestland-Langen!

Eigentlich eine fluppige Idee, den Kunden als Dank für größere Einkäufe ein (immerhin!) nachfüllbares elektronisches Gasfeuerzeug mit in die Tüte zu packen. Erschnuppern wir dahinter den vagen Wunsch, man möge sich vielleicht bald mal wiedersehen?

Qualmende Grüße schickt die zumindest derzeit noch pumperlgsunde Titanic

Clever, unbekannter Marketender auf dem Mittelaltermarkt,

ist es, Produkte zu verkaufen, die robust und handgemacht aussehen, nach kurzer Zeit jedoch auseinanderbrechen und auf der Innenseite den Aufdruck »Made in China« tragen. Clever deshalb, weil Deine Kunden sich vermutlich zunächst über solche vermeintliche Schlamperei aufregen, dann jedoch einsehen müssen, wie authentisch diese Strategie eigentlich ist. Schließlich war im Mittelalter nicht der Kunde König, sondern der König selbst! Und Qualität war damals buchstäblich ein Fremdwort.

Bleib bitte weiter mit so viel Herzblut und Detailverliebtheit dabei! Deine Hofnarren von Titanic

Thomas Jarzombek (CDU)!

Ihrer Forderung nach der Förderung künstlicher Intelligenz möchten wir wieder und wieder die viel dringlichere Förderung der natürlichen Intelligenz in all ihren Facetten entgegenwerfen. Da brennt es nämlich lichterloh.

Ihr Denksportverein Titanic

Du wiederum, WAZ,

berichtest über die Pläne des Landes NRW, sich mit der Rhein-Ruhr-Region um die Ausrichtung der Olympischen Spiele zu bewerben: »Schalke-Arena soll Schwimmzentrum werden.« Das klingt zwar jetzt auch nicht viel ambitionierter als die generelle Idee, das Randsportarten-Großereignis ins Land der Staublungen zu holen, nur: Braucht man dafür nicht ganz schön viel Wasser? Und was sagt der Platzwart dazu?

Trockene Frage von Titanic

Ja, Sie alle zusammen,

Elmar Brok (CDU-Abraum), Elmar Maria Kredel (Exbischof), Elmar Rassi (Glücks-Idiot), Elmar Hörig (Goebbelsschnauze), Elmar Theveßen (Islamismus-Verschwörungstheoretiker): Ist Ihnen bewußt, daß Sie noch eine zusätzliche Eigenschaft gemeinsam haben, neben Ihrem Hang, widerwärtigen, hirnverbrannten, asozialen und bösartigen verbalen Ausfluß zu produzieren? Oder sollte da sogar eine geheimnisvolle Ursache-Wirkungs-Mechanik am Werke sein?

Schall und Rauch: Titanic

Hilfe, Roger Waters (Pink Floyd)!

Als prominenter Anführer des kulturellen Boykotts Israels fordern Sie Musikerkollegen gerne dazu auf, die israelische »Apartheid« mit Abwesenheit zu strafen. Zuletzt drängten Sie Radiohead dazu, ihr geplantes Konzert in Tel Aviv abzusagen. Währenddessen befanden Sie sich auf einer viermonatigen Tour durch Trumps USA, deren Politik Sie ebenfalls aufs schärfste ablehnen. Helfen Sie uns: Wie paßt das zusammen? Wo ist das fehlende Teil im Logikpuzzle? Ist es das zahlungskräftigere, weil wesentlich größere US-Publikum? Oder hat da einer schlichtweg nicht alle Backsteine in der Wand?

Grüße zur wenig hellen Seite des Mondes! Titanic

Oliver »Olli« Gimber!

Getreu dem Motto, daß es nicht genügt, keinen guten Witz zu kennen, sondern man auch unfähig sein muß, ihn zu erzählen, bist Du mit den müden Gags, die Du unter anderem auf Deinem Kanal »Witz vom Olli« zum besten gibst, in Süddeutschland zum »Youtube-Phänomen« (www.regioactive.de), zum »Kult-Witzbold« (Landesschau Baden-Württemberg) bzw. schlicht zum »Kult« (»Südwestpresse«) geworden. So weit, so Kult. Aber kennst Du eigentlich den? Kommt ein Mann aufs Standesamt und sagt: »Ich heiße Oliver Supertrottel und möchte meinen Namen ändern lassen.« Meint der Standesbeamte: »Hahahaha – Oliver!«

Hahahaha – Oliver, Olli! Chahahahahaha, chohohohoho, hiiiihiiihiiihiiiihiiiii! Leckomio!

Witz von Titanic

Himmel hilf, Dr. Clemens Hägele!

Sie leiten das theologische Studienhaus »Albrecht Bengel« in Tübingen und gaben in einem von der »Stuttgarter Zeitung« initiierten Streitgespräch interessante Ansichten zur Ehe für alle von sich. Als Ihr Gegenüber sich dafür aussprach, auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften in der evangelischen Kirche zu segnen, weil das heutige Wissen über Sexualität ein anderes als vor 2000 Jahren sei, erwiderten Sie keck: »Soll die Kirche also ihre Überzeugung nach den Umständen in der Natur ausrichten?« Niemals! Am Ende dreht sich noch die Erde um die Sonne, oder wie?! Außerdem stellten Sie fest: »Die Kirche würde auch bei vielen anderen Phänomenen nicht einfach sagen: Wir sehen, daß etwas ist, und darum ist es gut. So wird zum Beispiel selbstverständlich erwartet, daß der Jähzorn im Zaum gehalten wird, obwohl er natürlich ist.«

Eben, da haben wir’s doch: Warum sollten hirn- und geistlose Geistliche wie Sie ihren Zorn im Zaum halten, wenn die doch auch sich einfach ihre Schwulheit verkneifen können, gell?

Ließe den Jähzorn gerne mal an Ihnen aus: Titanic

Feuer und Verdammnis, Christian Streich!

Da reden Sie auf einer Pressekonferenz doch glatt minutenlang wirr daher, und man mag einfach nicht begreifen, was Sie eigentlich von einem wollen. »Ich hab’s schon so oft zitiert. Der Mammon. Es steht nicht umsonst in den großen Büchern. Der Mammon ist eine der größten Gefahren für Menschen. Daß der Mammon über sie Besitz ergreift.«

Ein bißchen verängstigt haben Sie uns ja schon. Aber sagen Sie: Sind wir denn besessen, wenn wir uns eine Mitgliedschaft in Ihrer Hobbytruppe SC Freiburg sparen? Diejenigen, die dafür Geld ausgeben, sind zumindest von allen guten Geistern verlassen.

Sport frei: Titanic

AOL-Nachrichten!

»Die Sorge einer Eskalation wächst« – worüber ist sie denn so besorgt, die arme Eskalation? Daß alles immer schlimmer wird? Aber ist das nicht genau ihr Ding? Und Deines auch?

Jedenfalls mitfühlend: Titanic

Schon wieder Sie, Frauke Petry!

Was kommt uns da zu Ohren? Zum im November anstehenden Bundesweiten Vorlesetag sollen auch Mandatsträger Ihrer Partei in Kindertagesstätten auftreten? Stark! Naheliegende Witze über die Wahl der Lektüre sparen wir uns an dieser Stelle und machen statt dessen einen Gegenvorschlag: Führen Sie in den Kitas des Landes doch lieber ulkige Kaspertheaterstücke auf! Jörg Meuthen spielt den Seppel, Sie selbst geben die Prinzessin, Gauland tritt als Krokodil auf, Björn Höcke als (geheimer Staats-)Polizist, und Oma von Storch paßt, Gewehr bei Fuß, auf, daß die Kleinen während der Vorstellung nicht flüchten. Das Niveau des AfD-internen Diskurses der letzten Monate dürfte dabei schwerlich unterboten werden. Und spätestens nach dem Mittagsschlaf fällt dann hoffentlich der allerletzte Vorhang.

Tritratrullala! Titanic

Küß die Hand, österreichischer Bundeskanzler Christian Kern!

Zum Wahlkampfauftakt für die Nationalratswahl im Oktober meditierten Sie in der Taz über die Rolle der europäischen Sozialdemokraten inmitten all der Veränderungen, die durch Globalisierung und Technologieentwicklung hervorgerufen würden: »Bisher gab es die Konkurrenz zum chinesischen, vielleicht osteuropäischen Fabrikarbeiter, jetzt ist der Roboter die Konkurrenz. Die Sozialdemokratie war immer gesellschaftliche Avantgarde. Wir Sozialdemokraten müssen uns heute an die Spitze der Veränderungen stellen. Wenn das nicht gelingt, werden wir ersetzbar.«

Hui! Als früherer Manager im Energie- und Verkehrssektor denken Sie anscheinend stets in Höchstgeschwindigkeit, so daß unsereins kaum hinterherkommt. Aber verstehen wir Sie richtig? Als sozialdemokratischer Regierungschef müssen Sie also Globalisierung und Technologieentwicklung besonders rücksichtslos vorantreiben? Weil Sie sonst durch einen Roboter ersetzt werden?

Und ganz nebenbei: Dieser Roboter, den Sie da vor Augen haben – der ähnelt nicht zufällig Ihrem Außenminister und konservativen Herausforderer, dem 31jährigen Sebastian Kurz, der in sämtlichen Umfragen weit vor Ihnen hermarschiert?

Fragt in aller Umständlichkeit: die ewige Nachhut von Titanic

Schlau, Bundespolizei!

Seit August läßt Du am Berliner Bahnhof Südkreuz modernste Videotechnik zur automatischen Gesichtserkennung erproben. Durch diese könnten in Zukunft »Personen, die eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellen«, erkannt werden. Damit der Versuch auf jeden Fall erfolgreich verläuft, hast Du den 275 Freiwilligen für häufiges Erkennen einen Einkaufsgutschein versprochen. Ob die Terroristen das wissen? Das System ließe sich nämlich überlisten, wenn man sein Gesicht unkenntlich macht. Wäre es da nicht einfacher, jeden zu verhaften, der eine Mütze und eine Sonnenbrille trägt?

Die Einkaufsgutscheine gehen bitte an Titanic

Martin Halter (»Badische Zeitung«)!

»Die Theater tun sich schwer beim Umgang mit Rechtspopulisten«, so klagten Sie unlängst über die »Feigheit der Diskurshelden« und echauffierten sich des weiteren darüber, daß zwar »AfD-Bashing« betrieben werde, aber keiner sich bereit erklären wolle, mit den Rechten zu diskutieren. Beim Maxim-Gorki-Theater, »wo AfD-Vertreter ›Faschisten‹ genannt werden«, würden »Rechtsextreme nicht einmal als Zuschauer geduldet«; ja Himmel, wo sind wir denn hier gelandet? Das Theater müsse »seine Filterblase verlassen«, salbadern Sie weiter, »und sich einer Realität stellen, die nicht nur aus Multikulti, Liederabenden mit syrischen Flüchtlingen und linken Diskussionsrunden besteht«. Sondern? Aus Reinrassigkeit, Nazischlagern und brennenden Flüchtlingsheimen?

Vielleicht verbringen Sie dann, statt im Theater, doch lieber einmal einen Abend in einer der national befreiten Zonen. Dort dürften Sie all das Rohe finden, was Sie im feigen Theaterbetrieb von heute so schmerzlich vermissen, bisweilen auch staatlich subventioniert. Nur, sollte der Diskurs schließlich schlagkräftiger ausfallen als gedacht, dann bitte auch nicht feige sein!

Toi, toi, toi! Titanic

Schauspieler Bruno Ganz (76)!

Der »Schweiz am Wochenende« verrieten Sie, einst für die Hauptrolle im Blockbuster »Pretty Woman« im Gespräch gewesen zu sein: »Genau genommen habe ich dieses Angebot nicht abgelehnt. Es ist vielmehr irgendwie versandet.« Schade, zumal Sie bei Drehbeginn 1989 in Ihren besten Jahren bestimmt kein Beindouble nötig gehabt hätten.

Pretty silly: Titanic

Endlich, Mitgliederzeitschrift des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) »Engagiert – Die Christliche Frau«,

widmest Du Dich in Deiner August/September-Ausgabe auf S. 42 mal dem Thema »Spinnen liegt im Trend«. Bei Deinen Leserinnen ist das schließlich schon seit rund 2000 Jahren so.

Amen! Titanic

Sie, Katja Lewina,

sind also Spezialistin für Ficki-Ficki, »spontan anberaumtes Gruppenkuscheln« und was sich sonst noch alles bei Jetzt.de, Vice und ähnlichen Jugendportalen für Ü40er gut verkaufen läßt, und als solche priesen Sie uns neulich sogenannte »Feministen« an. Ein Feminist, so meinten Sie, sei der bessere Liebhaber und »egal, wie dominant er sich aufführt, du wirst immer seine Achtung vor dir spüren«.

Andererseits hätte er aber nun auch sextechnisch alles drauf, was frau so brauche. »Was nicht heißt, daß er dich nicht einfach durchvögeln wird. Oder Dinge mit dir tun, die Aua machen.« Das ist natürlich alles ausgesprochen super. Nur das mit dem »Aua machen« hätten wir gerne ein bißchen konkreter. Soll es mehr so pieksi-pieksi oder eher peitschi-peitschi sein? Oder stehen Sie am Ende doch nur auf das gute alte An-den-Kopf-klopfen, verbunden mit der Frage, ob da jemand zu Hause ist?

Knock-knock! Titanic

Wow, Ostseewelle Hit-Radio Mecklenburg-Vorpommern!

Mit dieser Nachricht hast Du uns nachhaltig elektrisiert: »Reichsbürger lehnen die Bundesrepublik Deutschland ab«. Welch ein Infotainment-Thriller! Wir sind beim Autoradiohören vor Schreck fast in die Leitplanke gerauscht. Gib uns mehr davon! Zum Beispiel: Rechtsextremisten mögen keine Ausländer. Fake News sind erfunden. Oder: Echte Journalisten arbeiten nicht beim Privatradio.

Allerdings auch nicht bei Titanic

Abgefahren, »Großraum-Verkehr Hannover«!

Super Plakat, das da riesenhaft in der Stadt hängt: »Darauf, fahr ich ab!«, aufs »GVH-Kombiticket« nämlich, das uns nicht nur »zu ausgewählten Konzerten und Events« bringt, sondern, wohl, auch freie Fahrt, ins, Bildungsnotstandsgebiet erlaubt, ja?

Darauf, fährt man ab: Tit,anic

Ach Gottchen, Ursula von der Leyen!

Ihre »bislang schwerste Aufgabe« haben Sie laut Selbstauskunft in Ihrem Amt als Verteidigungsministerin. Denn »in der weltweit aktiven Bundeswehr« könne »jeden Tag etwas passieren«, was Ihre Amtszeit beende.

So ist es, von der Leyen! Und es können sogar Dinge passieren, die die Lebenszeit der von Ihnen befehligten Soldaten sowie der in deren Globalaktivitäten involvierten Menschen beenden! Im Gegensatz zu Ihnen dürfen die aber, zumindest wenn sie wie Sie gute Christen sind, sogleich die Himmelspforte passieren, während auf Sie nach der Wahl vielleicht schon wieder eine andere schwere Aufgabe wartet.

Fast mitleidig: Titanic

Hallo, Unfallgaffer und Selbstmörderanfeuerer!

Mal kurz das Handy runter und sich die wirklich wichtige Frage gestellt: Warum eigentlich nur immer hinter der Kamera stehen? Warum immer nur Zuschauer in der vorletzten Reihe sein? Warum nicht selbst crashen oder vom Dach springen?

Schon mal was von Selfie-Sticks gehört? Titanic

Oh là là, Unternehmen Eve Sleep PLC!

Dein Premium- und Hauptprodukt ist die angeblich bequemste Matratze der Welt und heißt eben genau wie Du: »Eve«, mithin die Urmutter Eva, was wir gelinde gesagt ein wenig keß finden. Die Frau, die das Menschengeschlecht gebar, als Matratze? Nur weil sie mit sämtlichen Männern in ihrer Umgebung geschlafen hat? Komm schon: Sie hatte doch sonst nichts!

Paradiesische Gutenachtgrüße Titanic

Mario Barth!

In einem Interview erklärten Sie, Vorwürfe, Sie seien rassistisch, könnten gar nicht stimmen, denn: »Mein Urgroßvater mütterlicherseits war Jude.« Ein sehr gutes Argument, das auch den Vorwurf entkräftet, Sie seien frauenfeindlich, denn immerhin ist Ihre Mutter ja eine Frau. Es dürfte allerdings schwer werden, gegen die Tatsache zu argumentieren, daß Sie humorlos und schrecklich langweilig sind. In Ihrem gesamten Stammbaum nämlich: kein einziger Komiker.

Kennt sich aus mit Genetik: Titanic

Rotfront, »Welt«!

»Aldi katapultiert uns zurück in die DDR«, vermeldetest Du und nanntest als Beweis den Verzicht der Ladenkette auf Einwegtüten. Als untrügliche Indizien für den Anbruch des real existierenden Sozialismus bisher entgangen sind Dir dagegen die kilometerlangen Warteschlangen, wenn es bei Apple endlich mal wieder Telefone zu kaufen gibt; und auch auf den großen Hintergrundbericht über die Stasi-Methoden der Ladendetektive bei Kaufhof wartet immer noch: Titanic

Noch eins, Herr Fleischhauer!

Ihr Furor gegen das, was Sie »Genderforschung« nennen, ist beachtlich! So gelang es Ihnen kürzlich, die nicht auf den ersten Blick miteinander in Verbindung stehenden Themen »Abgasskandal« und »Geschlecht als soziale Kategorie« miteinander zu verknüpfen: »Das Problem der Abgase läßt sich nicht mit Sprachregelungen aus der Welt schaffen, wie wir es aus der Genderforschung kennen. Die Abschaltvorrichtung auf dem Prüfstand ist das Pendant zum Binnen-I: eine Hilfsmaßnahme, um Naturwissenschaft und gesellschaftliche Vorgaben zu versöhnen.«

Sind Sie ganz sicher, Fleischhauer, daß Sie verstanden haben, worüber Sie da schreiben? Das Binnen-I dient eigentlich nur dazu, platzsparend beide Geschlechter zu nennen, statt Positionen zu versöhnen, die Sie miteinander im Konflikt sehen. Uns erinnert Ihr Genderwahn eher an jene Kommentatoren bei Facebook, die bei jedem Beitrag einen Dreh zu ihrem Lieblingsthema finden, worüber sie sich dann vollrohr echauffieren. Und eigentlich unterscheiden Sie, FleischI, sich von denen auch nur darin, daß »Spiegel online« Ihnen für dieses Gepeste wöchentlich eine Kolumne einräumt. Gibt es dafür vielleicht ebenfalls eine Abschaltvorrichtung?

Zieht den Stecker: Titanic

Moin, Jan Fleischhauer!

Von Ihrem hohen Hauptstadtroß herab schrieben Sie kürzlich gewohnt gewollt provokant über Hamburg. Die Stadt sei langweilig, definitiv nicht hip oder in irgendeiner Weise großstädtisch. Im folgenden wiesen Sie zwar darauf hin, daß Sie diese Eigenschaften durchaus positiv sehen und es gern etwas gediegener haben, doch bei allem Abwiegen der Pros und Kontras haben Sie einen entscheidenden Vorteil der Hansestadt vergessen: Sie wohnen dort schon seit Jahren nicht mehr.

Hummel, Hummel – Mors, Mors! Titanic

Mit großem Interesse, Bestattungen Neusel,

nahmen wir Deine Anzeige in der »Stadtzeitung Wuppertal« zur Kenntnis, in der Du neben einer Aufreihung von allerlei Bällen von Fuß- bis Golf- verkündest: »Wie Sie das letzte Spiel bestreiten, bestimmen Sie selbst.«

Das wollen wir nämlich gern, auch wenn uns das Wann, auf das man meist wenig Einfluß hat, beinahe noch wichtiger erscheint als das Wie. Aber vielleicht läßt sich genau da ja was drehen, was Du mit Deiner/m »über 200 Jahre« gewachsenen »Erfahrung, Einfühlungsvermögen, Verständnis und Kompetenz« bestimmt weißt:

Können wir uns beispielsweise aussuchen, unser »letztes Spiel« wie das Achtelfinale der French Open 1989 zwischen Michael Chang und Ivan Lendl verlaufen zu lassen: schier nicht enden wollend, aber schließlich und erst bei wirklich völliger Ermattung von Spielern und Zuschauern, nach langen 4 Stunden und 43 Minuten doch? Aber welche Rolle nimmt der Tod im letzten Spiel ein, etwa die des Gegners? Dann wäre doch Fußball dem Eishockey unbedingt vorzuziehen, wenn er uns umsenst und dafür mit Rot vom Platz fliegt und für die nächsten Spiele gesperrt wird, anstatt nur eine läppische Zeitstrafe zu erhalten. Oder sind wir Trainer und Spieler zugleich und können uns fürs letzte Spiel sogar überhaupt nicht berücksichtigen, nicht mal auf die Bank setzen, sondern müssen einfach bei Spielerfrau und Playstation zu Hause bleiben? Gibt es in irgendeiner Sportart in unserem Interesse bestechliche Schiris? Und wo ist ein Relegationsspiel eine Option, wenigstens für Hindus?

Steht nicht im Purgatorium, sondern dahinter: Titanic

Horrido, Likörbrennerei Jägermeister!

Wie der »Spiegel« berichtet, hast Du 2012 den Historiker Paul Erker beauftragt, eine umfassende Chronik Deines Unternehmens anzufertigen. Besonders das bislang eher undurchsichtige Verhältnis Deines Erfinders Curt Mast zum Naziregime sollte darin beleuchtet werden. Daß Dir das entsprechende Manuskript – aus dem hervorgeht, daß Mast nicht nur NSDAP-Mitglied war, sondern die Partei auch schon vor ihrer Machtergreifung finanziell unterstützt hatte – bereits seit Ende 2014 vorliegt und Du Dich bis heute weigerst, es in dieser Form zu veröffentlichen, wundert uns überdies gar nicht. Dein Firmensitz liegt immerhin im Braunschweiger Land, und so ein Name verpflichtet schließlich, nicht wahr?

Schreit’s ins Land hinaus: Titanic

Unternehmerin Erika Nardini!

Sie erlangten kürzlich Ihre 15 Minuten zweifelhaften Ruhm, indem Sie der »New York Times« verrieten, wie Sie unter den Bewerbern für Ihre Irgendwas-mit-Sport-und-Lifestyle-Klitsche auswählen: »Wenn ihr im Bewerbungsprozeß bei uns weitergekommen seid, werde ich euch gegen neun Uhr abends oder elf Uhr morgens an einem Sonntag schreiben, um zu sehen, wie schnell ihr antwortet.« (Maximale Antwortzeit: drei Stunden.) Die dahinterstehende Firmenphilosophie, auf die sich Ihre potentiellen Angestellten einstellen dürfen, lieferten Sie auch gleich mit: »Es ist wirklich toll, sich unwohl zu fühlen. Dadurch verändert man sich als Mensch so sehr.«

Und da wünscht Ihnen doch für Ihren weiteren Lebensweg noch viele erfolgreiche Bewerbungen: Titanic

Konsequent, RTL II,

daß Du angesichts von Filmen wie »Ebola – Anschlag auf den Präsidenten« und »Der Supersturm« Deinen Fernsehdonnerstag in einem sendereigenen Trailer selbst als »Katastrophen-Donnerstag« bewirbst. Fehlen nur noch der »Fiasko-Freitag«, »Desaster-Samstag«, »Unheil-Sonntag«, »Fiasko-Montag«, »Übel-Dienstag« und »Debakel-Mittwoch« zur Komplettierung einer typischen TV-Woche bei Dir!

Hat längst abgeschaltet: Titanic

Nach all den Jahren, Martenstein,

haben wir doch tatsächlich einen Satz in einer Ihrer »Zeit Magazin«-Kolumnen gefunden, dem wir vollumfänglich zustimmen könnten, wenn Sie ihn nur noch etwas präzisieren würden: »Es gibt Regeln, und es gibt meinen Kopf, beides paßt nicht zusammen, fertig.« Jetzt müßten wir bloß wissen, an welche Regeln Sie dabei gedacht haben, die nicht mit Ihrem Kopf zusammenpassen. An die der Schwerkraft? Der Logik? Oder gar der Ästhetik?

Wäre mit allem d’accord: Titanic

Peta-Anwalt Jeffrey Kerr!

Sie vertreten derzeit im Namen ebenjener Tierschutzorganisation den Makaken »Naruto«, dessen sogenanntes »Affen-Selfie« seit einiger Zeit im Netz kursiert, vor Gericht. Naruto habe »das Foto zielgerichtet und in voller Absicht gemacht«, erklärten Sie der »Welt«. Tierfotograf David Slater, der nach eigenen Angaben die Affen über Tage angelockt habe, bis sie selbst schließlich den Auslöser der auf einem Stativ befestigten Kamera tätigten, hat nach über sechs Jahren Rechtsstreit nun keinerlei finanzielle Mittel mehr und kann sich heute nicht einmal mehr das Flugticket zum Prozeß leisten.

Nun ist es freilich kein Geheimnis, daß sich bei Affen bisweilen eine erstaunlich hohe soziale Intelligenz nachweisen läßt. Gerade deshalb stellt sich in diesem Kontext aber doch eine ganz andere Frage: Warum um Himmels willen sollte ein so soziales und kluges Tier sich ausgerechnet von den skrupellosen und trüben Tassen von Peta – respektive Ihnen – vertreten lassen wollen?

Fragt zielgerichtet und in voller Absicht: Titanic

Liebe Studierende und Studierthabende!

Diese laut Pressewirbel neuerdings »vor allem in Akademikerkreisen« (»Spiegel«) beliebte sogenannte »Psycholyse«, die gemeinsame Einnahme von LSD und anderen Leckerlis bei leicht bekleidetem Neben- und Aufeinanderherumliegen – was ist das denn anderes als Timothy Learys gutes altes »Turn on, tune in, drop out«? Und überhaupt: Ist es nicht ein bißchen feige, 50 Jahre später den Traum von der freien Liebe durch komplett hemmungsbefreites Querbeetbumsen auf fetten Acidtrips mit feingeistigem Psychoscheiß zu verbrämen und auch noch mitleidheischend von »Sekten« und »Zwang« zu faseln? Pff!

Einwurf von Titanic

Eine Frage, Boris Palmer!

Als Oberbürgermeister Tübingens und als Grüner sahen Sie sich gezwungen, sich zum Thema Integration nach der »Flüchtlingswelle« von 2015 zu äußern – und zwar im Buch: »Wir können nicht allen helfen. Ein Grüner über Integration und die Grenzen der Belastbarkeit«. Auf kritische Kommentare, etwa den, Sie nutzten AfD-Parolen und wollten damit nur polarisieren, reagierten Sie trotzig. Das wird man ja schließlich noch schreiben dürfen! Aber eines fragen wir uns dann doch: Wenn Sie Zeit hatten, ein 256 Seiten langes Buch zu schreiben, dann kann die Überlastung ja nicht so groß gewesen sein, oder?

Hilft gerne: Titanic

Klasse, Süddeutsche!

Da hat der Ministerpräsident Niedersachsens eine seiner Regierungserklärungen also von VW-Lobbyisten ändern lassen. Darüber regst Du Dich mit Recht auf und schreibst auf Deiner Website: »Der gefahrene Hochdach-Kastenwagen mit zwei Litern Hubraum und 177 PS beschleunigte äußerst zügig, die sechs Gänge schalteten sich flüssig, Schlaglöcher und Bodenwellen dämpfte das Auto erstaunlich gut. Die laut VW erstmals in der Klasse eingesetzte elektromechanische Lenkung blieb stets ruhig und kontrollierbar … Selbst Konkurrenten räumen hinter vorgehaltener Hand ein, daß VW mit dem Crafter im Transportersegment technologisch Maßstäbe setze.« Was? Das war ein anderer Beitrag? Und den hast Du der VW-Marketing-Abteilung vor der Veröffentlichung lediglich zur Überprüfung der Fakten vorgelegt? Und dort sagte man Dir, das stimme alles? Dann will über diese fabelhafte Rechercheleistung nichts gesagt haben: Titanic

Hicks, Betrunkene!

Ihr habt zuletzt einem jungen Mann in die Hand gebissen (»Mittelbayrische«), seid »auf dem Altmain bei Volkach« mit einem Kanu gekentert (Infranken.de), einem Streifenwagen durch die Rettungsgasse gefolgt (»Basler Zeitung«), habt an einer Ampel onaniert (»Südwest Presse«), ein »Nazilied geschmettert« (»Neue Ruhr Zeitung«), mit einem Amoklauf gedroht (SWR), vom Balkon geschossen (Tag24), seid dann »schlafend auf der A2« gefahren (»Hannoversche Allgemeine«), vom Fahrrad gefallen (»Südwest Presse«) und schließlich: »Polizei findet betrunkene Unfallfahrerin in ihrem Bett« (»Stuttgarter Nachrichten«).

Na dann, schlaft mal schön. Bis morgen. Und Prost. Titanic

Bitte bitte, Elke Twesten!

Lassen Sie sich vom Mobbing nicht unterkriegen! Seit 2008 waren Sie in Niedersachsen Landtagsabgeordnete für die Grünen, und als Sie kürzlich erfuhren, daß Ihre Partei Sie nicht mehr als Direktkandidatin aufstellen möchte, wechselten Sie eben flink zur CDU. Womit die rot-grüne Landesregierung doch glatt ihre Mehrheit verlor. Klar, daß Ihre ehemaligen Parteigenossen – grün vor Neid, zwinker! – sofort schlimm über Sie herzogen. Doch nur Mut, wir halten zu Ihnen! Denn warum sollten Sie nicht zur CDU wechseln dürfen, wenn Top-Grüne wie Kretschmann und Palmer längst Politik rechts der Union machen?

Wir verstehen Ihre Beweggründe nur zu gut: Ein drohender Mandatsverlust kann niemandem schmecken. Der habe nämlich, wie Sie sagten, »das Faß zum Überlaufen gebracht«. Kreisch! Frau Twesten, bitte schonen Sie sich! Sie sind doch beileibe kein Faß! Ihr BMI scheint aktuellen Pressebildern zufolge im Normalbereich zu liegen. Höchstens etwas rechts der Mitte!

Kopf hoch! Titanic

Tja, »Kicker«,

Du verstehst Dich als gute Quelle für Nachrichten rund um den Fußball. Aber neulich rätselten wir doch sehr über eine Eilmeldung (!) mit der Überschrift: »Aubameyang wechselt nicht nach China.« Ist der aktuelle Bundesligatorschützenkönig an diesem Tag etwa auch nicht nach Mailand gejettet, um sich keine neuen Schuhe zu kaufen? Fiel an seinem verhinderten Transferzielort dann auch noch kein Sack Reis um? Und gibt es bei Euch im Hause jetzt gar keine Journalisten mehr?

Wollen’s aber eigentlich gar nicht genauer wissen:

Deine Ballflachhalter von Titanic

Dzień dobry, Staaten der Visegrád-Gruppe!

Völlig zu Recht seid Ihr zur Zeit stinksauer, kam doch jüngst ans Licht, daß Ihr systematisch minderwertige Lebensmittel aus den westlichen EU-Ländern untergejubelt kriegt: zuckriger, fetter und obendrein teurer als die verpackungsgleichen Käpt’n-Iglu-Fischstäbchen oder Dr.-Oetker-Pizzen im Westen. Doch viel wirkungsvoller, als jetzt die beleidigte pommersche Gutsleberwurst zu spielen und mit »Boykott« zu drohen, wäre es doch, wenn Ihr einfach zurückschlagt und Eurerseits klammheimlich minderwertige Waren gen Westen schleust: sexuell unlustige Prostituierte, Budapester Schuhe ohne Schnürsenkel, pointenfreie Tschechenwitze, Zwiebelpiroggen ohne Zwiebeln, altersdebile Pflegekräfte, tofubasierte Gulaschsuppen, hochpreisige Polenmärkte, böhmische Knödel aus tschechoslowakischen Tagen, noch miserablere ESC-Kandidaten und tödliche Polenböller wären doch ein Anfang. Nur zu!

Eure Mastgänse von Titanic

Seehofer, alter Scherzkeks!

Eine Bande organisierter Krimineller hat mit einem millionenfachen Betrug die Gesundheit von Milliarden Menschen und überhaupt der ganzen Biosphäre aufs Spiel gesetzt, um die obsolete Dieseltechnik beim gleichfalls obsoleten Individualverkehr weitervertreiben zu können. Und da der deutsche Staat ja gemeinhin gerne Rabattaktionen und Absatzsteigerungsfeldzüge für die Autoindustrie bezahlt, dachten Sie, eine Abwrackprämie für Euro-6-Diesel könnte eine gute Idee sein.

Klar, Horst, so machen wir es, und lösen dann gleich noch den Fipronil-Skandal, indem wir auf Staatskosten holländische Eier 20 Prozent im Preis reduzieren, kämpfen mittels Abschaffung der Tabaksteuer gegen Lungenkrebs und beenden die Kriege dieser Welt durch ein Treuepunktesystem, bei dem für jede aus deutschen Waffen verschossene Kugel ein Dankeschön winkt. Einverstanden?

Vielleicht sollten Sie einfach etwas seltener am Auspuff schnüffeln! Titanic

Kurzarbeiter Anthony Scaramucci!

Nur zehn mickrige Tage haben Sie im Weißen Haus als Trumps neuer Kommunikationschef verbringen dürfen, bis dieser Sie, noch vor Ihrem eigentlichen Amtsantritt, wieder geschaßt hatte. Die Folge: Soziale wie klassische Medien übergossen Sie eimerweise mit Hohn und Spott. Doch an einer solchen Hexerjagd möchten wir uns nicht beteiligen! Vielmehr haben wir im »New Yorker« ein Zitat von Ihnen gefunden, das Sie nicht als totalen Versager auszeichnet. Nämlich dieses: »The Mooch ist erst seit einer Woche da, aber er wird hier sehr schnell aufräumen.« Und solange Sie damit Ihr Büro gemeint haben, haben Sie zumindest diese eine Absicht in nur wenigen Tagen in die Tat umgesetzt.

Und dafür bekommen Sie Lob und Anerkennung von Ihren Spin-Doktoren der Titanic

»

bezahlte Anzeige

Dominik Bauer (Hrsg.): "Trump Countdown-Kalender Teil 1"
Nur noch 1361 Tage bis zum Ende seiner Amtszeit. Am 29. April 2017 ist Donald Trump 100 Tage im Amt - somit endet seine Schonfrist und der Präsidentschafts-Countdown kann offiziell beginnen.
Herausgeber Dominik Bauer hat diesen einzigartigen Wochenkalender zusammengestellt, mit vortrefflichen Beiträgen von BECK, Uwe Becker, Jan Böhmermann, Gideon Böss, Tim Feicke, Leo Fischer Burkhard Fritsche, Torsten Gaitzsch, Greser & Lenz, Katharina Greve, Severin Groebner Thomas Gsella, Gerhard Haderer, Hauck & Bauer, Michael Holtschulte, Frank Hoppmann, Rudi Hurzlmeier, Oli Hilbring, Moritz Hürtgen, Kittihawk, Dorthe Landschulz, Mario Lars, Til Mette, Denis Metz, OL, Martin Perscheid, Ari Plikat, Rattelschneck, Hannes Richert, Leo Riegel, Stephan Rürup, Ralph Ruthe, Schilling & Blum, Roland Scholle, David Schuh, Martin Sonneborn, Mark-Stefan Tietze, Friedemann Weise, Ella Carina Werner, Heiko Werning, Ruedi Widmer, Valentin Witt, Tim Wolff, Miriam WursterHans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige  Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In  diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen  Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde.  Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle  Sterne.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann       alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und       hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und       Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy       Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine       gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Thomas Gsella: "Von Aachen bis Zzwickau: Ihre Stadt im Schmähgedicht"
Alle lieben Schmähgedichte, aber nur einer schreibt so schöne wie der TITANIC-Haus- und Husten-Dichter Thomas Gsella aus "Pimmelhausen" (Aschaffenburg). Gsella begnügt sich dabei nicht mit der Beleidigung von Einzelpersonen, sondern watscht die Deutschen gleich in Zehntausenderstärke ab - bzw. die doofen Städte, in denen sie (z.T. freiwillig!) wohnen. In dieser kostbaren Hetzprämie reimt sich der Gernhardt-Preisträger einmal quer durch die Republik. Wer weiß, vielleicht ist ja auch Ihr beschissenes Kaff dabei...Heiko Werning, Volker Surmann (Hrsg.): "Ist das jetzt Satire oder was? Beiträge zur humoristischen Lage der Nation"
Sie werden vom Papst verklagt, lassen sich von Islamisten erschießen oder müssen sogar bestbezahlt und hochgelobt für das ZDF arbeiten: Satiriker. Die besten Satireschaffenden der Republik bekennen in dieser uneigentlich-eindeutigen Mut-Anthologie, wie das für sie so ist, im "Bergwerk des Humors" (FAZ) zu "malochen" (Thomas Gsella). Für dieses schamlos vom Charlie-Hebdo-Attentat profitierende Taschenbuch schreiben und zeichnen u.a.: ganz viele Leute aus dem TITANIC-Umfeld, Silke Burmester, Ahne, Fritz Eckenga und Knut Tucholsky.Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Dorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Nicolas Mahler: "Der Urknall"
Nicolas Mahler, Meister des opulenten knappen Strichs, legt mit "Urknall" sein grundlegendstes, ursprünglichstes Werk vor. Von Kalauern wie "Sie sind mir aber eine Urknallcharge" bis "Wer hat an der Ur gedreht?" nimmt er zum Glück größtmöglichen Abstand und präsentiert statt dessen ein kleines, unglaublich dichtes Buch, in dem die ganze Welt des komischen Zeichnens angelegt ist, und das vor den Augen des Betrachters regelrecht explodiert. Ein Lichtblick im riesigen Dunkel des Buchmarkts!Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip"
Sie sind ein totaler Versager und können sich Bücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Buch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Markus Riexinger: "Kaktus der Verwesung"
Der "Gott des komischen Gemetzels" (L. Fischer) schlägt zurück: Markus Riexinger schlachtet sich einmal quer durch die deutsche Sprache, zerdrischt halbfertige Dramolette und prügelt poetische Versatzstücke in die Unkenntlichkeit. Frei nach Niels Bohr: Wer über die Miniaturen und Erzählanfälle des Berliner Jungautors nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern
Das schreiben die anderen
Titanic unterwegs
19.10.2017 Schwäbisch Gmünd, Esperanza
  Thomas Gsella
20.10.2017 Berlin, Theater am Kurfürstendamm
  Max Goldt
20.10.2017 Merzig, Buchhandlung Rote Zora
  Thomas Gsella
20.10.2017 Potsdam, Freiland
  Gerhard Henschel

bezahlte Anzeige

Briefe an die Leser

 Hans-Peter Bartels!

In Ihrer Eigenschaft als Wehrbeauftragter des Bundestages forderten Sie nach Ermittlungen gegen Elitesoldaten wegen des Zeigens des Hitlergrußes »mehr Zeit für Menschenführung«, denn in dieser Zeit könnten Vorgesetzte die Soldaten besser »gegen falsche Nazivorbilder immunisieren«. Die richtigen Nazivorbilder sind aber weiterhin kein Problem, nicht wahr?

Kann sich die Seminare zur Menschenführung in der Generalfeldmarscharschall-Rommel-Kaserne schon vorstellen: Titanic

 Sie wiederum, Wahlbeobachter Oliver Georgi,

haben bereits vorher für Faz.net gewußt, wie und warum es ausging, wie es ausging: »Noch vor wenigen Monaten war Martin Schulz der gefeierte Hoffnungsträger der SPD, jetzt haben manche eher Mitleid mit ihm. Woran liegt das? An ihm selbst – aber nicht nur.« Und haben diese sackstarke Analyse mit fünf Thesen begründet – die wir nicht gelesen haben. Könnte aber eine davon gewesen sein, daß der SPD-Mann zuviel leeres Geschwätz produziert hat? Nein? Nun gut, wir kamen darauf, weil: Noch vor wenigen Jahren galt das Politikressort der FAZ als Qualitätsjournalismus, jetzt haben wir eher Mitleid mit ihm. Woran das liegt? An ihm selbst – aber auch daran, daß noch vor einiger Zeit Sinn der wesentliche Inhalt von Sätzen war, Wörter jetzt aber nichts mehr bedeuten. Woran das liegt? Sie, Georgi, werden nie darauf kommen!

Hoffnungslose Grüße Titanic

 Nicht schlecht, Claus Strunz!

Da wurde Ihnen nach dem »Kanzler-Duell« Ihre AfD-affine Abschiebegeilheit vorgeworfen, dabei hatten Sie schon Tage zuvor im Duell der kleinen Parteien Ihre strunzschlaue Fickrigkeit vorgeführt und sich in den Augen jedes nicht von Sat.1 Geschädigten für weitere öffentliche Auftritte disqualifiziert: mit ihrer Frage, ob Katrin Göring-Eckardt sich sexuell zu Christian Lindner hingezogen fühlt.

Denn: Natürlich! Wer tut das nicht? Und da Sie ohnehin den Arsch bereits so weit offen haben …

Na, wie wär’s? Titanic

 Liebe Hildesheimer Jungautorinnnen!

Gemeint: Alina Herbing, Juliana Kálnay, Maren Kames und Kathrin Bach, die Ihr zur gleichen Zeit am Literaturinstitut Hildesheim studiert habt und neulich »in einer großen Altbauküche in Berlin-Neukölln« zusammengekommen seid, um dort »Glasnudelsalat« zu verspeisen und mit der Journalistin Anna Fastabend von der »Süddeutschen Zeitung« ein Gespräch über Euer »Schreiben, das Leben als Schriftstellerinnen und den Sexismus im Literaturbetrieb« zu führen, in dessen Verlauf Ihr zu Protokoll gabt, »Ilse Aichinger total spannend« und Christa Wolf »wichtig« zu finden, Goethes Gretchen für ein »krasses Opfer« zu halten, von manchen Autoren »nur Eisbergspitzen« zu lesen und den Rest »für später« aufzusparen, Euch besonders für den »Hallraum« einer »Autorinnenpersönlichkeit« zu interessieren, für das »Koordinatennetz von Produktionsweisen und Haltungen«, in dem Ihr Euch »zu Hause« fühlt und das Euch »als Referenzpunkt guttut«, schließlich aber auch fordertet, »in den Lektüren auf mehr Diversität zu achten«, »Verhaltensweisen und Denkmuster zu hinterfragen«, »sich auch Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse bewußt« zu machen und »eine stärkere Sensibilität dafür« zu entwickeln – ratet also jetzt doch bitte mal, liebe Jungautorinnen, wieviel von Eurem Werk wir nach diesen krassen Denkmustern zu lesen Lust verspüren? Nicht mal einen Kristall von einer Eisbergspitze.

Eure Altautoren von der Titanic

 Hi, Paris Hilton!

Hi, Paris Hilton!

Ihre Berühmtheit verdanken Sie, wir Älteren erinnern uns, unter anderem einem ins Internet gelangten Sexvideo (»One Night in Paris«). Das bereuen Sie nun, wie Sie dem Magazin »Marie Claire« mitteilten: »Ohne das Video hätte ich noch wie Prinzessin Diana werden können.«

Ähm, ja. Aber Sie wissen schon noch, auf welche Weise eine Nacht in Paris für die von Ihnen so beneidete Prinzessin endete, als diese just in Ihrem Alter war? Ob das eine substantielle Verbesserung wäre oder nicht, lassen wir mal dahingestellt.

Mit Tunnelblick: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Hab mir was gegönnt

Beim Ausprobieren eines neueröffneten Schnellrestaurants stellte ich fest, daß die Burritos dort zwar exzellent, die dazu gereichten Chips jedoch leider wie schweißgetränktes Heu schmeckten, weshalb ich mir vornahm, beim nächsten Mal keine Beilagen mehr zu ordern. Dieses Vorhaben beim zweiten Besuch umsetzend, fiel mir auf, daß der Menüpreis für einen Burrito mit Getränk und Chips niedriger war als jener, den ich schließlich für dasselbe ohne Chips bezahlte. Das war es mir aber auch wert.

Cornelius W. M. Oettle

 Orthopädische Weisheit

Besser ein Hohlkreuz als gar nicht religiös.

Dorthe Landschulz

 Beruhigend

Das erste Jahr Arbeitslosigkeit fühlt sich in bezug auf die Eß- und Trinkgewohnheiten sowie den Schlafrhythmus auch nicht anders an als das 12. Semester Soziologie.

Matthias Stangel

 Schwungtatschen, das

Hierunter versteht man die ausladenden, überschießenden, zu gleichen Teilen verärgert, verzweifelt und verkrampft um Eleganz bemüht wirkenden Bewegungen, mit denen ältere Menschen ihre Smartphones bedienen.

Robert von Cube

 Statt »Generation Y«

Alternative Sammelbezeichnung für Menschen wie mich, die um das Jahr 1990 geboren wurden: »Diddl Natives«.

Fabio Kühnemuth