Titelgenerator

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Aktuelle Startcartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Du, »Spiegel«,

hast Deiner Leserschaft geraten, das Smartphone lieber nicht mit zur Toilette zu nehmen, da andernfalls »Hämorrhoidalleiden« drohten. Das habe unter anderem etwas mit der Schwerkraft zu tun. Dass das wahrscheinlich vor allem etwas damit zu tun hat, was man da so liest, verschweigst Du clever. Sonst käme vermutlich heraus, dass Du selbst die nässenden Arschausschläge verursachst, Spiegel, und weniger das unschuldige technische Gerät.

Grüßt von der Afterparty: Titanic

 Wirklich steinerweichend, Dwayne »The Rock« Johnson,

was wir da bei der BBC über Sie erfahren mussten: Sie fühlten sich nämlich von der Hollywoodmaschinerie in eine Schublade gesteckt und machten deshalb diese ganzen erfolgreichen Blockbusterfilme. Diese Filme würden Ihnen zwar gefallen und Sie hätten auch Spaß daran, sie zu drehen, jammerten Sie weiter, aber weil Sie immer nur in solchen erfolgreichen Blockbustern mitgespielt hätten, wüssten Sie ja gar nicht, wozu Sie noch so in der Lage seien.

Da müssen wir Ihnen zustimmen: Erfolgreich, berühmt und sehr, sehr reich zu sein verbaut einem natürlich so ziemlich alle Möglichkeiten.

Aber wer weiß? Vielleicht schaffen Sie es doch noch, die Fesseln des Erfolgs zu sprengen. Wir freuen uns schon auf einen kleinen Indie-Arthouse-Film, in dem »The Rock« gemeinsam mit Chris Pratt, Jason Momoa und Kevin Hart die Abgründe der menschlichen Existenz ergründet, gesellschaftliche und psychologische Schmerzgrenzen überschreitet und komplexe Charakterentwicklungen durchläuft, bis es schließlich zu einem unbefriedigenden Ende kommt, das keinen der Erzählstränge abschließt, sondern bloß noch weitere Fragen aufwirft.

Drücken Ihnen ganz, ganz doll die Daumen, dass der Film dann endlich mal kein Erfolg wird:

Ihre Cineast/innen von Titanic

 Grüß Dich, Rowohlt-Verlag!

»Wer die Wahl hat, liest immer das Richtige«, wirbst Du, dick unterstrichen, für eine Deiner Top-Autorinnen, und den etwas kopflahmeren unter den Fans erklärt die Fußnote das gewitzte Wortspiel: »Der neue Roman von Bestsellerautorin Caroline Wahl«. Aber warum, Rowohlt-Verlag, auf halbem Wege stehenbleiben? Wo das Sprichwort doch recht eigentlich lautet: »Wer die Wahl hat, hat die Qual«!

Unterhalt Dich darüber doch mal mit unserem Herrn Gärtner (S. 16).

Bei Romanen lieber wählerisch: Titanic

 Na super, Dean Cain!

Sie sind (wenn überhaupt, dann) als Superman-Mime aus der 90er-Jahre-Serie »Superman – Die Abenteuer von Lois & Clark« bekannt. Und während Sie damals fiktiv gegen den Milliardär und Schurken Lex Luthor kämpften, wollen Sie heute real für den Milliardär und Schurken Donald Trump streiten und laut Spiegel »bei der massenhaften Abschiebung von Migranten aus den USA helfen«. Dafür rührten Sie die sozialmediale Werbetrommel: »Auf Instagram veröffentlichte Cain in den vergangenen Tagen ein Video, in dem er seine Follower dazu aufruft, als ICE-Agenten anzuheuern.«

Sie, Cain, glauben wohl allen Ernstes, mit diesem Aufruf für die Trump’schen Massenabschiebungen Heroisches vollbracht zu haben. Dabei könnten Sie so leicht ein echter Held sein! Für krypto(nit)-faschistische Wichtigtuer und MAGA-Maniacs wie Sie wäre es nämlich bereits ein ans Übermenschliche grenzender Kraftakt, einfach mal zu schweigen. Üben Sie sich also doch bitte in der Superkraft der medialen Unsichtbarkeit!

Auf diese stille Heldentat Ihrerseits hoffen die Supersatiriker/innen von Titanic

 Übrigens, Sarah Connor,

dass Sie jetzt gemeinsam mit Ihrer Tochter Musik machen, sei Ihnen gegönnt. Dass die junge Frau aber beim Singen den Mund öffnet und richtige Vokale und Konsonanten artikuliert, hat uns dann doch verwirrt. War es Ihre Absicht, solche Mixed Signals in die Welt zu setzen, als Sie Ihrem Kind den Namen »Summer« gegeben haben?

Reißt den Mund nicht nur beim Singen weit auf: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Morbus Freude

Neulich habe ich einen furchtbar platten Witz erzählt. Vielleicht lag es am Energy Drink, den ich vorher konsumiert hatte, aber ich musste selbst am meisten drüber lachen, zittern und mir panisch an die Brust greifen.

Karl Franz

 Erlebter amp; taggeträumter Dialog

»Hey, Sie gehen ohne zu gucken über die Straße!« – »Ja, und?« – »Hier sind Kinder! Dann machen die das nach!« – »Echt?« – »Ja, und dann sterben die! Wollen Sie, dass meine Kinder sterben?« (Ab hier beginnt der Tagtraum.) »Ich kenne Sie jetzt erst seit zehn Sekunden, aber nach meinem Ersteindruck müssen Ihre Gene nicht unbedingt weitergegeben werden.«

Cornelius W. M. Oettle

 Sehenswert

Die aktuelle Gemälde-Ausstellung von Otto Dix in der Orangerie Gera, mit dem recht zeitgenössischen Titel »Dix Pix«.

Elias Hauck

 Altern mit Faltern

Noch bin ich von der berühmt-berüchtigten senilen Bettflucht verschont geblieben. Ich habe einen Schlaf wie ein Säugling und falle meinen Mitmenschen nicht durch frühmorgendliches Rumoren und Rumpeln auf die Nerven, lange ehe die Sonne aufgeht. Doch eine andere Geißel des Greisentums hat mich weit vor der Zeit mit voller Breitseite erwischt. Ich leide nämlich inzwischen an Altersüberpünktlichkeit. Es kam schleichend über mich: Erst waren es fünf Minuten im Teams-Call, bevor es planmäßig losgehen sollte, dann zehn Minuten vor der Verabredung in der Kneipe, schließlich zwanzig Minuten vor Beginn der Kinowerbung – und neulich war ich so früh am Bahnhof, dass ich noch einen Zug vom Vortag erwischte, der »geringfügig« Verspätung hatte. Ich bitte, dies alles zu entschuldigen!

Theobald Fuchs

 Aufgaben, überall nur Aufgaben

Ich tippte in mein To-do-Programm als Aufgabe für den morgigen Tag »Arbeitsstunden noch in Excel eingeben« und wusste zugleich, dass ich die Angelegenheit in der Zeit hätte erledigen können, in der ich vermerkte, dass ich sie noch tun musste. Vermutlich wollte ich es partout erst morgen machen.

Robert Rescue

Vermischtes

Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 10.10.: Christian Y. Schmidt erinnert im nd anlässlich einer Gedächtnisausstellung in Bernried bei München an den Ausnahmekünstler Ernst Kahl. 
  • 22.09.:

    Der 2004 verstorbene TITANIC-Mitbegründer Chlodwig Poth erhält ein Ehrengrab. Die FR berichtet.

  • 10.07.: »Im Kühlschrank brennt noch Licht«: Oliver Maria Schmitt schreibt in der FAZ zum Tod von Ernst Kahl.
  • 11.04.: Schertz vs. TITANIC: Lindner-Anwalt Christian Schertz geht jetzt auch in eigener Sache gegen TITANIC vor. SZ und turi2 berichten.
  • 01.04.:

    TITANIC-Mitherausgeber Tim Wolff spricht in E+Z Entwicklung und Zusammenarbeit über Journalismus und Satire.

Titanic unterwegs
23.10.2025 Lauchheim, Kapfenburg Ella Carina Werner
24.10.2025 Göttingen, Altes Rathaus Max Goldt
24.10.2025 Erfurt, Franz Mehlhose Ella Carina Werner
25.10.2025 Mühlhausen, Stadtbibliothek Max Goldt