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Versager der Geschichte (X)

Heute wäre Josef Neckermann, Erfinder der Quelle-Shops und des Beate Uhse-Versandkatalogs, 100 Jahre alt geworden, hätte ihn der Teufel nicht vor 25 Jahren bestellt. Natürlich kam es zu Lieferschwierigkeiten, wurde Neckermann erst fünf Jahre danach in die Versandkiste gesteckt. Neckermann war nicht nur Pionier der Ramschüberlandverschickung, somit wichtigster Kopf des sogenannten "Wirtschaftsplunders" der fünfziger Jahre, sondern führte besonders den Arschlochsport Pferdequälen zu in Deutschland ungekannten Höhen. Deswegen ist er nun für die höllischen Stallungen zuständig. Es sollte sich also niemand wundern, wenn die apokalyptischen Reiter demnächst mit Traversale, Passage und Piaffe dahergeritten kommen.

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Versager der Geschichte (IX)

Heute vor 30 Jahren starb die Film- und Fernsehdiva Romy Schneider (bekannt aus TV Spielfilm). Mit ihrer Geburt am 23. September 1938 schloß sich eine Lücke, die ungefähr 200 000 Jahre bestanden hatte; bis dahin wurde Romy Schneider von ihren zahlreichen Fans aus aller Welt schmerzlich vermißt. Ihre späteren Schauspielkollegen Karlheinz Böhm, Michel Piccoli und Wolf Albach-Retty vertrieben sich die Zeit u.a. mit Durchhaltefilmen, Regisseur Ernst Marischka baute derweil das Set für Sissi I – III auf. Und dann war es endlich soweit: Unter Fanfarenklängen wurde Romy Schneider geboren und für ihre Darstellung der Tochter von Magda Schneider mit einer Goldenen Palme ausgezeichnet. Danach: Kindheit. Das Lieblingsspiel der kleinen Romy war Rommé, und schon mit 16 Jahren debütierte sie als frecher Backfisch in einer TV-Werbung der Schnellrestaurantkette Nordsee. Der Rest ist rasch erzählt: Weltkarriere, Frankreich, Verwechslung mit Sydne Rome, Schluß. Romy Schneider wurde ungefähr 43, ihre späteren Jahre verbrachte sie tot. In Erinnerung bleiben wird sie für ihre vielen Bestellungen beim Tele-Shopping. Friede ihrer Asche!

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Versager der Geschichte (VIII)

Wahnsinn! Ganz Deutschland feiert: Axel C. Springer wäre heute 100 Jahre alt geworden. Aber gottlob vorher schon: Bumm, Zack, Klappe zu, Affe tot, und zwar bereits 1985. Der halbseidene Schmierfink mit den wachsweichen Augen: Jahrzehntelang lebte er in Saus und Braus. Gnadenlos zockte er seine Opfer ab – Arme, Alte, geistig Behinderte! Warum hat Gott das zugelassen? Sind die denn alle total bescheuert?
Der ursprüngliche Lebensplan des Axel Caesium Springer: Der Zweite Weltkrieg hatte ihn zutiefst beeindruckt, nun wollte er unbedingt den Dritten Weltkrieg – und alles Leben auf dem Planeten Erde endgültig auslöschen. Sein düsteres Inzest-Geheimnis: Er scheiterte. Statt dessen: Bild-Zeitung gegründet, Frau gekauft, Sohn umgebracht – Bilanz eines restlos verpfuschten Lebens. Mit fünfzig dann der Schock: Irgendwer hatte ihm das Gehirn rausgenommen und kräftig in den Kopf "gemacht"! Waren es Mallorca-Aliens beim Nackt-Yoga? Schamlose Hartz-IV-Betrüger im Schmuddel-Hafturlaub? Irre Islamisten beim Bussel-Knutsch-Schmatz-Intimpiercing? Da fragt man sich als Rentner, wofür man eigentlich das ganze Leben gearbeitet hat.

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Versager der Geschichte (VII)

Heute vor 560 Jahren wurde Leonardo da Vinci geboren bzw. von seinen Eltern "erfunden". Schon als frühreifes Kind beschäftigte er sich ausgiebig mit "anatomischen Studien", die ihm statt der ersehnten Befriedigung eine Maulschelle nach der anderen bescherten. Später erfand der Universaldilettant allerlei unbrauchbares Zeugs wie die Flugspirale, die Unendlichkeitsmaschine und das sich selbst entzündende Feuerzeug. Somit war er der erste in einer langen Reihe verrückter Erfinder, die die Welt mit ihren Spleens und Marotten quälten, aber nie etwas Taugliches zustandebrachten.
Sich selbst bezeichnete der Größenwahnsinnige allerdings als Genie. So behauptete er, er habe "im Prinzip" das Auto, die Glühbirne und die MP3 erfunden. Ja klar! Deshalb mußten die auch ein paar hundert Jahre später alle noch einmal neu entwickelt werden, nämlich von wirklich guten Erfindern wie Thomas Alva Edison, Gottfried Daimler und Karlheinz Brandenburg vom Fraunhofer-Institut Erlangen. Lediglich als leidlich begabter Kunsthandwerker wird er im Gedächtnis bleiben. Seine doof schmunzelnde "Mona Lisa" zieht auch heute noch jede Menge gaffende Spießertouris in den Louvre, und sein "Da Vinci Code" gilt als singuläres Meisterwerk der realistischen Literatur, vor dem sich alle Welt zu Recht verneigt. Nie zuvor und später niemals wieder wurde die Geworfenheit der modernen Existenz so schonungslos, einfühlsam und farbig in einem derart packenden Plot dargestellt – mitreißend von der ersten bis zur letzten Seite.
Aber als Erfinder? Vergiß ihn!

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Versager der Geschichte (VI)

Jahaha Wernher von Braun, der legendäre Raketenforscher der Nazis! Wie dieser jämmerliche Wicht mit der Fußfehlstellung und den Schweinsäuglein diesen Ruf überhaupt erringen konnte, sollen die Historiker klären. Welch großartige Anlagen hatte der Mann! Eine adelige Herkunft, eine erlesene Erziehung – er nutzt sie, um Knallfrösche zu basteln, eine überteuerte Mondmission herbeizuphantasieren und sich beinahe von Hitler erschießen zu lassen. Was hat man dem Mann nicht alles gegeben! Zwangsarbeiter, geheime Labors, gestohlene Forschungsdaten, Geld ohne Ende! Eigentlich hätte so auch einem dressierten Frettchen die Vergeltungswaffe gelingen müssen - aber nichts hat getroffen von dem Mist, bei der Produktion kamen mehr ums Leben als beim Einsatz an der Front, die Alliierten lachten sich ins Fäustchen. Er arbeitete mit den schlimmsten der Schlimmen zusammen: Heinrich Himmler, John F. Kennedy, Walt Disney. Aber haben diese Superschurken irgendwie auf ihn abgefärbt, hat er von ihnen lernen können? Ach was! Seine schlimmsten Untaten: die Hochzeit mit seiner eigenen Cousine und eine siebenstellige Nazi-Mitgliedsnummer. Von Braun, eine Schande für die Wissenschaft, eine Schande für jeden anständigen SS-Mann; ein Nerd-Nazi, ein Kasperkopf im Weißkittel, Hitlers Clown Nummer eins.

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Versager der Geschichte (V)

Geboren wurde Karl May 1842, und zwar (nach eigener Angabe) in der kurdisch-skipetarischen Hauptstadt Sioux-City bzw. natürlich im Karl-May-Geburtshaus im sächsischen Ernstthal. Schon als Kind erwies sich sein mangelndes episches Talent: So berichtete der kleine Karl seinen Eltern beim Abendessen stundenlang vom Schulunterricht, bis er sich mit seinen angeblich "hervorragenden Leistungen" in den Fächern Goldwaschen, Priemen und Spucknapfspucken verdächtig machte – schnell kam raus, daß der feine Sohnemann überhaupt nicht in der Schule gewesen war! Zur Strafe bekam Karl den Schnurrbart langgezogen und wurde für eine halbe Stunde in den Fahrradschuppen gesperrt, wo er den "Schatz im Silbersee" schrieb. In den folgenden Jahren schuf Karl May schier unzählige Helden, die bis heute (leider) in der kollektiven Erinnerung weiterleben: Old Shatterhand, Pierre Brice, Tom Sawyer, Winnetou, Winnetou II, Kara Ben Kingsley, der betrunkene Alte aus dem Saloon, die dicke Squaw und das lustige Eichhörnchen, das immer der Nuß nachläuft. Karl Mays Oeuvre blockiert heute bis zu 75% der Regalmeter in Dorfbüchereien. Peinlich: Im Dritten Reich holte Adolf Hitler persönlich eine versehentlich der Bücherverbrennung zum Opfer gefallene Ausgabe von "Nscho-tschi und die Tschu-Tschu-Bahn" aus dem Feuer, weil er unbedingt wissen wollte, ob Nscho-tschi am Ende den Zug noch erwischt.
Karl May starb 1912. In seinen letzten Lebensjahren wurde er Pazifist und Friedensforscher, Ergebnis: Erster Weltkrieg (ab 1914). Bereits letzte Woche wäre Karl May 170 Jahre alt geworden. Nicht einmal für einen pünktlichen Würdigungsartikel hat's gereicht. Ein echter Versager! 

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Versager der Geschichte (IV)

Heute vor 25 Jahren wäre Andy Warhol 58 Jahre, 6 Monate und 16 Tage alt geworden, wenn er nicht just an jenem Tag verstorben wäre. So ging das bei ihm ein Leben lang: Wäre. Würde. Hätte können. Der Sohn russischstämmiger Eltern hatte z.B. den klangvollen Geburtsnamen Andrejewitsch Nepomukskaja Warholakowskinski mitbekommen, verstümmelte ihn jedoch zur Unkenntlichkeit, weil er sich so bessere Chancen auf eine Stelle als Filialleiter im Einzelhandel ausrechnete. Die bleiche Sonnenbrillenschlange mit dem merkwürdig verklemmten Benehmen scheiterte aber schon im Vorstellungsgespräch, mußte zur Strafe Künstler werden, weil da noch Ausbildungsplätze frei waren. An seiner Leidenschaft für die Dinge des täglichen Bedarfs hielt er trotzdem fest, ging in jeder freien Minute einkaufen (z.B. Dosensuppen, Scheuerschwämme, Bananen). Was er allerdings daheim malte, sah einfach lachhaft aus: keine Spur von künstlerischem Genie und expressiver Originalität! Alles wirkte einfach nur wie schlecht abgepaust und billig zusammenkopiert. So sattelte der Jüngling mit dem schlecht gefärbten Haar und der Problemhaut bald auf Druckgrafik und Werbung um, wollte sich unauffällig durch den Rest seines Lebens schlängeln. Statt dessen aber: Weltruhm, Plattendesigns für die größten Bands des Planeten, jede Nacht Koks- und Champagnerparty im Studio 54 mit Marylin Monroe, Truman Capote sowie Mick und Bianca Jagger. Was für ein verschissenes Leben.

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Ralph C. Freund!

Da massakriert ein weißer Nationalist in der texanischen Grenzstadt El Paso unter anderem sieben Mexikaner, woraufhin der US-Präsident seine gewohnte ausländerfeindliche Hetze betreibt. Und Sie, Chef der sog. »Republicans Overseas«, dürfen bei WDR 5 den in die Kritik Geratenen in fließendem Deutsch verteidigen: »Trump ist nun alles, aber kein Rassist.«

Na, klar Robert »C.« Freund, und das »C«, welches der damalige Immobilienspekulant und Vermieter Trump schon Anfang der Siebziger Jahre in die Bewerbungsunterlagen farbiger Wohnungsinteressenten stempeln ließ – ein Vorgehen, für das er schon damals von den US-Behörden verklagt worden ist –, stand auch nicht für »colored«, sondern für das auf die Weltläufigkeit seines Initiators verweisende Wort »Cosmopolitan«, nicht wahr?

Keine Grüße: Titanic

 Gloria von Thurn und Taxis,

neulich fanden wieder mal die Festspiele im Innenhof Ihres Regensburger Schlosses statt. Da jubeln immer alle und freuen sich, und die geladenen Künstler, beispielsweise Elton John und Sting und Tom Jones, bedanken sich artig für die Einladung.

Und jetzt das! Bevor die Band Revolverheld zur Zugabe ansetzte, sagte Sänger Johannes Strate: »Wir spielen hier auf dem Grund einer Frau, mit deren Werten wir überhaupt nicht übereinstimmen. Man darf Missbrauch in der katholischen Kirche nicht bagatellisieren und Flüchtlinge nicht elendig im Mittelmeer verrecken lassen.« Und alle klatschten und jubelten. Und Sie? Sie sagten: »Gott sei Dank darf man heute noch seine Meinung sagen.«

Das stimmt, Prinzessin, Sie tun das ja unentwegt, haben Abtreibung als »Massenmord«, Beten als Heilmittel gegen Homosexualität und Migration als »eine Art Krieg« bezeichnet. Über jahrzehntelange Misshandlungen bei den Regensburger Domspatzen vermeldeten Sie: »In meiner Jugend waren Schläge ein ganz normales pädagogisches Mittel, um mit frechen Kindern, wie ich eines war, fertig zu werden.« Vor einem halben Jahr klang Ihre Meinung zur Meinungsfreiheit übrigens noch so: »Natürlich gibt es die Meinungsfreiheit. Aber wir dürfen nicht sagen, was wir denken.«

Mit Blick auf das, was Sie ohne Beteiligung Ihrer grauen Zellen von sich stemmen, möchte tatsächlich keinesfalls auch noch wissen, was Sie denken: Titanic

 Privet, »Zeit Campus«!

In Deinem aktuellen Heft findet sich eine Reportage über Punkrockbands in Russland und darin wiederum der Satz: »Pornofilmy«, eine der Bands, »bezeichnet sich selbst als regierungskritisch. Ihre Lieder heißen Armes Land oder Traut der Regierung nicht

Wir halten journalistische Skepsis ja wirklich in allen Ehren, aber in manchen Situationen und bei gewissen Indizien darf man seinen Interviewpartnern auch einfach mal glauben.

Finden zumindest Deine Naivchen von der Titanic

 Glückwunsch, Simon Rolfes!

Sie sind Sportdirektor des Fußballvereins Bayer Leverkusen und äußerten jüngst den Satz: »Wir kommen vom Ansatz, mit dem Ball spielen zu wollen.«

Und wir kommen vom Ansatz, Ihnen zu gratulieren, dass das der genau richtige Ansatz ist, denn Fußball ist ja schließlich eine Ballsportart. Hätten Sie etwa behauptet, Sie kämen vom Ansatz, mit dem Puck spielen zu wollen, oder mit Doppelkopfkarten, oder gar mit dem Gedanken, künftig Eigenblutdoping zu betreiben, wären das total falsche Ansätze gewesen. So aber haben Sie eindrucksvoll bewiesen, dass Sie vom Ansatz her der absolut richtige Mann am richtigen Ort sind und nicht etwa ballaballa.

Verwandelt diesmal ansatzlos: Titanic

 Moinmoin, Nandus!

Moinmoin, Nandus!

Vor 18 Jahren seid Ihr aus einer Lübecker Straußenfarm ausgebüchst und habt Euch seither munter in Nordwestmecklenburg angesiedelt. Anfangs nur ein gutes Dutzend, ist Eure Population auf mittlerweile über 500 Laufvögel angewachsen. Wenn das so weitergeht, stellt Ihr demnächst in Eurem Landkreis die Bevölkerungsmehrheit.

Doch aufgepasst: Ihr habt zwar keine natürlichen Feinde, seit kurzem jedoch die Alphatierchen und Aasgeier von der FDP im Nacken, die Euch ins deutsche Jagdrecht aufnehmen wollen und als »große Gefahr« geißeln. Kleine Bitte: Könntet Ihr, statt konzeptlos alle Felder leerzufuttern, nicht zur Abwechslung mal was Sinnvolles tun, z.B. den Lebensraum des Nazidorfs Jamel verwüsten oder wenigstens das Kreisbüro der örtlichen FDP (Dorfstraße 27, 19417 Jesendorf)? Auf, auf!

Eure Fressfreunde von Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Fast schon Werbung

Beim Einkauf von Grillklimbim stieß mir Kohle mit Öko-Siegel ins Auge, die damit warb, dass sie »erstaunlich gut« brennbar sei. Ja, wagen denn nicht einmal Reklamefritzen in Zeiten der durch Streamingwerbung seelisch verhornten Kundschaft noch das ganz grelle Ranwanzen? Was kommt als nächstes? »Schokoriegel – schmeckt scheiße wäre leicht übertrieben«? »Mehl – dare to call it unschwarz«? »Dildo – nicht schlecht für einen Schwanz«?

Jasper Nicolaisen

 Zu ihrem Uniabschluss

wollte sich meine Freundin ein Cutting, ein Narbentattoo, zulegen. Ihr Freund hegte allerdings ästhetische Bedenken, sodass sie ihr Vorhaben verschob. Seit einiger Zeit sind die beiden allerdings getrennt, und die Sache ist damit geritzt.

Laura Brinkmann

 Habenwollen

Wenn ich Erich Fromms Buch »Haben oder Sein« verliehen habe, darf ich dann nach einiger Zeit sagen, dass ich es gerne zurückhaben würde, oder habe ich dann mal wieder gar nichts verstanden?

Ludger Fischer

 Add Blue

Die Zeit, in der mit Ersatzflüssigkeit Bindenwerbung gemacht wurde, wird auch als die Blaue Periode der Werbeindustrie bezeichnet.

Tobias Speckin

 Unpolitische Tiere: der Adler

Adler, Adler schweb empor
Du hast heute Großes vor
Flieg hinauf auf deinen Schwingen
Schwebe über allen Dingen
Segle, kreise, räsoniere
Sinne nach und meditiere
Über diese Frage nur:
War heute nicht die Müllabfuhr?

Gunnar Homann

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
22.09.2019 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »Hans Traxler. Zum Neunzigsten«
22.09.2019 Fürstenfeldbruck, Kunsthaus »Karikaturen der Neuen Frankfurter Schule«
23.09.2019 Lyon, Goethe-Institut Katharina Greve: »Das Hochhaus«
24.09.2019 Hannover, Feinkost Lampe Katharina Greve