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Überschätzte Lebensmittel (XXIII)

Heute: Flammkuchen

Mit Einzug des Frühlings stehen sie wieder in ihren rollenden Slumhütten (Très chic!) oder silberfarbenen Retro-Citroen-Transportern in Wellblech-Optik auf den Marktplätzen und Jahrmärkten des Landes herum, um ihre mit dem Bleinudelholz auf Nanometerstärke ausgewalzten, hoffnungslos überteuerten Weißmehlpampefladen unters kulinarisch unkundige Volk zu bringen: die Flammkuchen-Betrüger. Billigste Klischees bedienend, kleben sich diese Halunken falsche Schnurrbärte an, setzen sich Made-in-China-Baskenmützen auf die Rüben und delektieren sich an den mit derart anspruchslosem Handfraß eingefahrenen Riesengewinnen. Besonders dreiste Exemplare unter diesen Gaunern offerieren gar Tiefkühlware vom Discounter, zu erkennen an der kreisrunden Form der Fladen und der darauf geklatschten Analog-Crème-fraîche, meist bestehend aus billigem Rasierschaum oder Moltofill. Schlauere Betrüger täuschen Eigenherstellung vor, indem sie unregelmäßig ausgestanzte Teigrohlinge vom Großhändler belegen und weiterverticken. Übrigens: Der einzig zulässige Belag für Flammkuchen besteht aus Zwiebeln und Speck, Paprika ist beim "Flammkuchen klassisch" bereits zuviel! Weil davon natürlich niemand satt wird, finden sich häufig Bißspuren auf den Servierbrettern. Dazu trinkt man übrigens Weißwein, auf keinen Fall Bier, denn das ist der zwingende Begleiter zur Pizza! Fun Fact zum Schluß: Der Flammkuchen wurde von Soldaten der französchischen Fremdenlegion erfunden, die ihn mit Flammenwerfern zubereiteten, daher der Name. "Guten" Appetit!

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Überschätzte Lebensmittel (XXII)

Heute: Oliven

Wer am Abend Gäste empfängt und etwas auf sich hält, macht sich die Haare, reinigt seine Genitalien, kühlt den feinen 5-Euro-Weißwein und stellt gut sichtbar mitten ins Wohnzimmer ein Schälchen Oliven. Oliven, Oliven, Oliven! Wird schon keiner was sagen. Die Wahrheit: Es TRAUT sich keiner etwas zu sagen! Weil Oliven heute so hoch im Kurs stehen, wie der Egon-Schiele-Druck an der Altbauwohnungswand hängt. Und kein Mensch weiß, warum. Am Geschmack kann es nicht liegen, das Zeug ist fruchtgewordenes Salz. Jedoch ohne wertvolles Jod und Fluorid! In der Steinfrucht Olive steckt natürlich ein Kern, der einem beim Draufbeißen locker den Kiefer bricht. Doch von Warnhinweisen auf Olivengläschen will selbst bei der EU keiner was wissen. Wenn die Olivenindustrie doch mal ein Einsehen hat und die Steine entfernt, dann nur, um noch größere Gemeinheiten in das frivole Früchtchen zu stopfen: stinkenden Knoblauch, faden Tomatenkram oder kaugummifrischen Zitronenfrischkäse. Es ist alles ein riesiges Verbrechen. Die Hintermänner sind – na klar! – irgendwelche schmierigen Südländer: Italiener, Spanier usw., die sich die Taschen gewaltig vollmachen. Vom ebenfalls arschbeliebten Olivenöl gibt es übrigens noch schlimmeres zu berichten, doch wer das wagt, wird von der Cosa Nostra geholt.

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Überschätzte Lebensmittel (XXI)

Heute: Rucola

Ein Gorilla lernt, so heißt es, durch mimetisches Verhalten, durch die Nachhahmung älterer, erfahrenerer Affen, zwischen bis zu 200 genießbaren Pflanzenarten zu unterscheiden und die giftigen und ungenießbaren in weiser Voraussicht zu verschmähen. Was hingegen macht der Mensch? Noch im 21. Jahrhundert verdirbt er sein Essen mit dem Ungenießbarsten, was die bisweilen garstige, ja regelrecht verachtenswerte Natur einst wohl aus reinster Schadenfreude hervorbrachte: Rucola. Weil als Brechmittel nicht zugelassen (zu starke Wirkung), suchten Pharmakonzerne andere Möglichkeiten, das Kotzkraut unters Volk zu bringen und spekulierten schon damals auf die Wesensverwandtschaft der Menschen zu den Affen. Mit Erfolg. Über wenige Generationen hinweg haben Rucola-Gewächse einen zerstörerischen Siegeszug hingelegt, der in dieser Form nur damit erklärbar ist, daß sich zahlreiche Menschen durch jahrelange Nachhahmung um den Geschmack und nicht selten auch sprichwörtlich um den Verstand gegessen haben.

Daß Rucola gerade in Deutschland kaum auf kulturellen und moralischen Widerstand stößt, verwundert nicht weiter, haben die Vorfahren und Vorbilder der Deutschen, die Germanen, doch bereits anno dazumal Rucola verwendet, in dem Glauben, ein Potenzwunder in ihren groben Wichs-Pranken zu halten. Rucola ist teuflisch, gerade in seiner Vielfältigkeit. Rucolasalat, das ist blattgewordenes Leid, Sinnesfeindlichkeit mit Dressing, die wahre grüne Hölle. Alle Nachsagungen angeblich gesundheitsfördernder Eigenschaften des Krauts sind als blanker Hohn zu verbuchen und nichts anderes als in kulinarisch-medizinische Sophisterei gepackte Menschenverachtung. Denn merke: Wen nur noch Rucola am Leben halten kann, der ist mit dem Tod gut bedient.

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Überschätzte Lebensmittel (XX)

Heute: Auberginen

Die Aubergine verdankt ihre schäbige Existenz einzig und allein dem nach ihr benannten Farbton. Nicht violett, nicht dunkelblau, weder Fisch noch Fruchtfleisch. Anders jedoch als die sich zurecht hoher Beliebtheit erfreuende, sonnenverwöhnte wie vitaminreiche Orange, sucht uns die ordinäre Aubergine mittels ihrer glänzenden Oberfläche über die darunter befindliche vollkommene Geschmacklosigkeit hinwegzutäuschen! So ist es wohl allein der hierzulande weit verbreiteten und bedingungslosen Verküchengötterung des Mittelmeerraumes und seiner Eßtraditionen zu verdanken, daß dieses fade Gemüse überhaupt auf unseren zentraleuropäischen Tellern Platz finden konnte. Wer schon einmal Ratatouille gekocht hat, weiß zudem: Die Aubergine schluckt Unmengen Olivenöl!

Gut vierzig Jahre braucht ein Baum, bis er die ersten Früchte trägt, und dann geht die halbe Ernte für dieses in seiner Gier nach Öl allenfalls noch von einem amerikanischen Straßenkreuzer der frühen fünfziger Jahre übertroffene Parasitengemüse drauf! Dabei ist es extrem wichtig, den Körper auf diese Weise von innen mit dem Öl einzuschmieren, denn die Aubergine, man sieht's ihr ja schon an, absorbiert Unmengen an UV-Licht, würde einen somit sonst von innen komplett verstrahlen, diese hinterhältige Drecksau! Zu guter letzt ein Wort zum deutschen Sommervergnügen Nr. 1: Die gegrillte Aubergine, mit ihren charakteristischen Roststreifen, ist so ziemlich das Abartigste, was der Mensch seit der Entdeckung des Feuers an "Kulinaritäten" hervorgebracht hat. Selbst Vegetarier sollten nach dem Verzehr dieses widerwärtigen Gaumengrauses rückfällig geworden sein – oder sich nach einer schönen rohen Kohlrabiknolle sehnen.

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Überschätzte Lebensmittel (XIX)

Heute: Marmorkuchen

Am Marmorkuchen verzweifeln selbst hartgesottene Optimisten. Wenn das Leben dir Marmorkuchen gibt, mach Saft daraus. Aber nicht einmal diese Möglichkeit hält das Höllengebäck bereit, ist es doch in seiner Zusammensetzung die Ansammlung an trockenster und lebensfeindlichster Materie, die der Urknall einst hervorgebracht hat. Als Apple-Crumble der Generation Trümmerfrau, einem aus Resten an allem Vorrätigen (für gewöhnlich Sand und Rindenmulch) zusammengemischten Pseudokuchen, zerstört er heute noch Geschmacksnerven und Träume, ist giftige Nessel von Schwiegermüttern und traurige Realität eines jeden evangelischen Kirchenflohmarkts. Ein Kuchen, der Hoffnung raubt. Wird, zwischen Luftballons und Kinderlachen, der Marmorkuchen von irgendeiner "Tante" zweifelhafter Verwandtschaftsbeziehung serviert, holt er selbst das glücklichste und in Freude und Wohlgefallen am Leben gelöste Geburtstagskind aus dessen rosa Wolken zurück auf den Boden der Tatsachen und suggeriert ihm: "Zu Erde werden wir, zu Erde wirst auch du, drum beiß hinein!"

Wo Marmorkuchen serviert wird, verliert die Welt unwiderruflich ein Stück Glanz. Bei seiner ihm typischen Ästhetik eines Auffahrunfalls verkommen sämtliche Versuche der Verschönerung zum blanken Zynismus, zur Elendsverwaltung, zur Mitschuld am Bösen. Ob nun beim Modell "Wolf im Schafspelz" mit Puderzucker bedeckt oder gar der Variation "Udo Jürgens" mit Schlagsahne und Himbeerschnaps. Nichts an derlei Bemühungen kann und darf vergessen machen, daß der Marmorkuchen ein bereits aus sich heraus scheußliches Unding ist, freudlos und undankbar. Er ist Fessel am Diesseits und die ständig nötige Erinnerung daran, daß die Welt eine bessere werden muß.

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Überschätzte Lebensmittel (XVIII)

Heute: Bowle

"Man müßte mal ein Lebensmittel kreieren, das man weder essen noch trinken kann", dachte sich einst ein verrückter Sadist – und erfand die Bowle. Wie lustig ist es doch, wenn man sich auf einer Silvesterparty einen Becher Fruchtbowle eingeschenkt hat, ohne zuvor Löffel, Gabel oder Picker organisiert zu haben; wenn sich dann das Obstbröckchensediment in einem einzigen Schwall über die Fresse ergießt und durch den Hemdkragen rutscht, weil man verzweifelt versucht hat, einzelne Früchte mittels geschickter Bechersturzmanöver in die Mundhöhle zu lancieren; wenn man jene widerwärtigen, wodkagetränkten, entvitaminisierten und vergorenen Bröckchen am nächsten Morgen noch einmal im Waschbecken sehen muß, weil es dem Magen schlicht zu blöd ist, diesen Schlabber zu verdauen, und er ihn deshalb retour durch die Peristaltik schickt; und wenn man beim abendlichen Blick in die zischende, brodelnde Massenabfertigungsschüssel feststellt, daß niemand die einzige "Kirsche", die immer in so einer Obstsalatdose steckt, erwischt hat, und sich fragt, ob das ein gutes oder ein schlechtes Omen ist. Guten Rutsch!

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Überschätzte Lebensmittel (XVII)

Heute: Joghurt

Unschuldige Kinder werden dazu gezwungen, ihn im Schulranzen mitzuführen, um ihn dann nach dem unweigerlichen Zerplatzen seiner umweltzerstörenden Plastik- und Aluverpackung schleimig und schimmlig aus Mathebuchseiten zu kratzen, traurige, alte Frauen mit gestörter Körperwahrnehmung streichen ihn sich auf Gesicht und Gesäß: Joghurt. Einfach ekelhaft! Aber Gesundheitsfanatiker behaupten immer wieder, er gehöre zu jeder ausgewogenen Mahlzeit und sei außerdem ein überaus leicht bekömmlicher und leckerer Nachtisch. Dabei wird das Zeug aus verdickter Milch und Säurebakterien hergestellt! Und als wäre das nicht genug, gibt es ihn auch mit Stücken. Ja, Stücken! Dazu werden einfach obskure Brocken aus aromatisierter Baumrinde beigemischt – ein klägliches Substitut, das dem gutgläubigen Konsumenten als schleimig-fades "Obst" verkauft wird. So hat die widerwärtige Masse aber wenigstens gleich die Konsistenz, die sie bei ihrem notwendigen Erbrechen sowieso erlangt.

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Wolke Hegenbarth (39), Schauspielerin!

Wolke Hegenbarth (39), Schauspielerin!

Der »Gala« sagten Sie, dass Sie nach der Geburt Ihres ersten Kindes die Augen aufgemacht hätten: »Ich bin anschließend wochenlang durch die Straßen gegangen, habe die vielen Menschen gesehen und gedacht: Die sind alle geboren worden – das ist so abgefahren!«

Und, Frau Hegenbarth, was haben Sie vor Ihrer Niederkunft gedacht, wenn Sie die vielen Menschen gesehen haben? Dass die vom Himmel gefallen oder geschnitzt worden sind? Ein lauter Traum, ein kruder Witz? Wenn Sie Ihre Augen noch eine Weile offenhalten wollen: Auch die ganzen Schnitzel und Pandabären sind einmal geboren worden.

Abgefahren: Titanic

 HEY, LAAAHAAARS!!!

In einem eher kurzen Interview mit der Tagesschau hast Du, Generalsekretär der SPD, Dich gleich dreimal desselben Stilmittels bedient. Du sagtest, dass »alle wollen, dass die Partei wieder lauter wird«, merktest, dass »es in der Partei ein großes Bedürfnis gibt, über Themen zu reden, die die Menschen interessieren. Und zwar laut über diese Themen zu reden«, und tatest kund, dass Dein Verein zwar in der Regierung bleibt, »aber auch, dass wir laut sagen, wofür die SPD steht«.

Und nun fragen wir uns, warum denn plötzlich alles so laut sein muss. Denkst Du, wer schreit, hat recht? Soll die Botschaft der SPD über die leeren Marktplätze in die Wohnungen der daheimgebliebenen Wählerschichten dringen? Oder ist die SPD, trotz Erneuerung an der Spitze, im Kern so alt, dass die Parteimitglieder selbst sozialdemokratische Kernanliegen nicht mehr registrieren, wenn man sie ihnen nicht ins Ohr schreit? Ach was, es sind ja doch alle drei.

Deine Leisetreter von Titanic

 Sieh an, Kai Pflaume,

die kasachische Version Ihrer Quizsendung »Wer weiß denn sowas?« finden Sie klasse. »Man versteht kein Wort. Es sieht aber sehr ähnlich aus«, sagten Sie dazu der DPA. Man versteht kein Wort? Liegt das womöglich daran, dass Kasachisch gesprochen wird und Sie Kasachisch nicht können? Ansonsten ist es ja dann genauso abgestanden wie das Original.

Weiß: Titanic

 Genial, »Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag«!

»Batterien sollen Strom speichern« ist eine Deiner Überschriften auf der Themenseite »Innovation aus Schleswig-Holstein«. Diese Süddänen scheinen ein sehr plietsches Völkchen zu sein. Als Ergänzung hätten wir noch ein paar eigene Innovationen mit potentiell ähnlich durchschlagendem Charakter: Häuser sollen vor Regen schützen, Feuer soll Wärme spenden und Bier soll betrunken machen.

Deine Düsentriebs von Titanic

 Küss die Hand, Bad Ischl!

Du Tummelplatz der k.u.k. Schickeria im österreichischen Salzkammergut wirst nun unter dem Motto »Kultur ist unser neues Salz« eine der drei europäischen Kulturhauptstädte 2024. Herzlichen Glückwunsch! Da für uns Dein Land aber eh nur eine einzige große Fressmeile ist, fragen wir uns, welche kulinarischen Zutaten noch so ersetzt werden sollen. Ist die Wirtschaft das neue Rindfleisch? Die Wissenschaft die Zwiebel? Das Soziale der Pfeffer? Und Politik die Paprika edelsüß?

Zu diesem herzhaften Saftgulasch serviert gern den Witz als neuen Serviettenknödel: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Gegen den Stich

Alle traditionelle Moralität habe ich hinter mir gelassen. Recht und Unrecht, Gut und Böse sind Kategorien, die für mich keine Bedeutung mehr haben. Ich beschreite nun einen Weg vollkommener sinnlicher Erfahrung, in der menschliche Kategorien zurückbleiben wie der leere Kokon eines neuen, größeren Wesens. Mögen andere mich Teufel oder Dämon zeihen, meinen Lebensstil pervers und mein Vergnügen verboten, ich lasse sie zurück wie kläffende Straßenhunde, an welchen der Moschusgeruch des Karnevals vorbeizieht. Ja, freimütig, vor aller Welt will ich meine Sünde bekennen: Ich habe Lachsbrötchen mit Marmelade gegessen.

Leo Fischer

 Guter Vorsatz

Die unsäglichsten One-Hit-Wonder meiner Jugend (die noch dazu in den 90ern stattfand) rauf und runter streamen, um ihren Interpreten die Rente ein wenig aufzubessern.

Teja Fischer

 Der Schlaf der Vernunft

Neulich hatte ich einen Traum, der mir vielleicht ermöglicht, mein verpfuschtes Leben vom Kopf auf die Füße zu stellen. Mir träumte nämlich der Satz: »Die wirklich wichtigen Dinge habe ich immer ins Wurstfach getan.« Zwar gibt es in meinem Kühlschrank kein Wurstfach, aber nun habe ich eben eines dazu erklärt und, obwohl ich gar keine Wurst esse, mir ein Stück Salami gekauft, meine Steuererklärung sowie die leere Brieftasche dazugelegt, und ich muss sagen, seitdem geht es mir tatsächlich besser.

Tibor Rácskai

 Analoge Kuriosität

Wenn in Turin ein Fiat 500, Baujahr 2007 mit ca. 50 km/h auf der Via Santa Giulia über einen halb losen Gullydeckel fährt, dann hört sich das exakt so an wie das Netflix-Intro.

Sascha Dornhöfer

 Praktisch

Das mittlere Alter hat auch seine Vorteile – man kann die Jungen und die Alten gleichermaßen doof finden.

Tina Manske

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURElias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 13.02.:

    Die "Junge Welt" sieht Moritz Hürtgens Gedichtband "Angst vor Lyrik" in bester TITANIC-Tradition.

  • 10.02.:

    Heinz Strunk erzählt im Interview mit dem "Flensburger Tageblatt" von seiner Bühnenshow, seinen Büchern und Kolumnen.

  • 10.02.:

    Max Goldt spricht bei "rbbKultur" über sein musikalisches Werk.

  • 04.02.:

    Christian Y. Schmidt berichtet über das Leben mit dem Corona-Virus in Peking bei radioeins und im "Freitag".

  • 03.02.:

    Die "Kronen-Zeitung", Heute.at und Oe24.at freuen sich über Österreicher auf dem TITANIC-Titel "100 Jahre NSDAP".

Titanic unterwegs
20.02.2020 Weimar, Mon Ami Max Goldt
20.02.2020 Düsseldorf, Schauspielhaus Martin Sonneborn
21.02.2020 Stuttgart, Theaterhaus Max Goldt
21.02.2020 Frankfurt, Nebbiensches Gartenhaus Oliver Maria Schmitt