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Meditation und Markt mit Dax Werner

Dax Werner_Bewerbung Social Media Praktikum bei den Rockerbohnen_Version4.docx

Hey, ihr geilen Rockerbohnen vom Internet-Sender Rocket Beans TV!

Moin! Hiermit bewerbe ich mich als Social-Media-Praktikant bei eurem kultigen Streaming-Angebot im Hamburger Schanzenviertel! Warum ich überhaupt auf die Idee komme? Na ja, neulich zwitscherte mich Babyboomer-Sprachrohr Rainer Meyer, auch bekannt als Don Alphonso, leicht angezündet auf Twitter an: "Ja ich weiss, die Gehaltsabreichungen auf FFM sind spexig." Eigentlich nichts weiter als die typische rotweingeschwängerte Polemik vom Tegernsee, schließlich muss ich nur noch ca. 1500 Kolumnen schreiben, bis ich genug Eigenkapital für mein Häuschen zusammengekritzelt hab; andererseits mache ich mir schon Gedanken um die Zukunft, und dass es mit der "Spex" am Ende so schnell gehen würde, das hat ja auch keiner geahnt.

Dann sah ich eure Ausschreibung bei Facebook: Ihr sucht einen Praktikanten? Na dann bin ich euer Mann! Ich malte mir aus, wie es sein würde, bald schon monatelang ohne Gehalt und Perspektive auf eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit "Deutschlands Vorzeige-Zockern" ("Welt") Eddy, Simon, Budi, Nils und Arno im kultigsten Gaming-Internetsender Deutschlands abzuhängen – fünf ehrliche und gerade Dudes, die 2012 an den Start gingen mit nichts weiter als einer 16000er DSL-Leitung und einem verdammten Traum in der Tasche! Schluss mit Satire, ab jetzt wird gezockt: 16 Stunden Age of Empires HD am Stück auf der Map "Dunkler Wald" – für die Bohnenfamilie!

Gerade du, Etienne Cèdric "Eddy" Gardé, hast es mir schon lange angetan, nicht zuletzt aufgrund deiner präzisen Analyse zum deutschen WM-Vorrundenaus in Russland. Denn nur Sekunden nach dem Abpfiff hattest du schon folgende genialen Zeilen ins Internet gedrückt: "Alle fragen sich, was muss jetzt passieren. Dabei ist die Lösung sehr einfach: Jeder der mit einem Gucci oder Louis Vuitton Täschchen aus dem Bus steigt, fliegt aus der Mannschaft. Problem solved." Damit hast du damals was in mir bewegt. Ich spürte, dass auch ich im Herzen schon immer eine Bohne war. Diese Macher-Attitüde ("Problem solved.") und die warme Erkenntnis, dass ich nicht alleine war mit meinem über Jahre kultivierten Abscheu und Ekel gegenüber der – hüstel – Verweichlichung im Profifußball. "Schwul" darf man ja jetzt nicht mehr sagen, auch auf dem Sender nicht mehr, wegen den ganzen SJWs im Internet. Aber damit würde ich als erstes aufräumen, wenn ich das Social-Media-Praktikum bei euch mache (alle blocken). Und alle Frauen rausschmeißen, hahaha!

Komplett abgeholt hast du mich aber dann in der Film-Fights-Folge, in der du deine Filmidee zur #metoo-Debatte gepitcht hast: Ein Tornado verschmilzt mit Harvey Weinstein zu einem überdimensionalen Pimmeltornado, der alles Mögliche anpimmelt! Und zwar als Metapher! Komplett hypnotisches Almodóvar-Level, ich roflte zu Hause vorm Monitor so hart ab, dass mir das Duff-Bier durch die Nase auf die Chris-Tall-Eintrittskarten spritzte. Aber auch richtig anstrengend, wie die Feminismus-Nervensäge Sophie Passmann deine Idee direkt in den Political-Correctness-Papierkorb schieben wollte und wieder mal die "Frauenkarte" (O-Ton du) spielte – Dislike! Zum Glück sehen das 99 Prozent der Drunterkommentierer bei Youtube genauso, und deswegen freue ich mich auch so auf eure coole Community, wenn ich dann unbefristet umsonst für euch arbeite.

Wo einmal nichts war, steht auf einmal ein Internetsender mit lauter Snapback-Bros, die mitunter 50 000 Zuschauer Mitte 20 erreichen. Und ehrliche Bohnen, auch das für mich eine Selbstverständlichkeit, stehen zu ihrer Meinung und haben auch zu allem eine Meinung, egal ob Sie damit Geld oder Connections aufs Spiel setzen. Wie zum Beispiel Rocker Beams Co-Founder Simon Krätzschmer, der in einem Thread auf Twitter ein für alle mal festgestellt hat: "Wer heutzutage noch unironisch 'Patriarchat' sagt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Es ist 2018, get over it. Peinlich, peinlich." Nice den kompletten Feminismus gepwned, LOL! Zum Dank für soviel Klartext würde ich am liebsten augenblicklich 25 Podcasts aus der Rocky Birns Bubble auf Patreon sponsern!

Freut sich auf eine positive Antwort von euch & bucht schonmal aus eigener Tasche den Flixbus:
Dax Werner

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Der TITANIC-Ombudsmann (8)

Liebe Leserinnen und Leser, das schnellebige Internet-Zeitalter verlangt uns Presseschaffenden stetig neue Höchstleistungen ab. Wie sollen wir beispielsweise auf einen Fall wie in Köln reagieren? Sollen wir sofort wild ins Blaue spekulieren und bizarre Forderungen aufstellen? Sollen wir sofort unliebsamen Minderheiten (Kölnern) die Schuld geben? Oder sollen wir einen halben Tag damit warten? Die TITANIC-Redaktion handelt hier wie viele große Pressehäuser – tobendes Wutgeschreibsel für die eine Bubble, feinziselierte Abwägartikel für die andere. Und Daumen drücken, dass die beiden niemals voneinander erfahren!

Eine Strategie, die nicht immer auf Gegenliebe stößt:

► "Ob ihr auch noch lacht und billige Zoten reisst wenn euch jemand nen Brandsatz in die Redaktionsräume wirft und ihr brennt?" schreibt uns ein Nutzer aus Facebook an der Lahn, der sich von einer Infografik zu Köln gestört fühlt.

Meine Antwort: Ich habe mit den TITANIC-Redakteuren gesprochen. Sie versichern mir, dass Anschläge auf das Leben von Redaktionsmitgliedern keinen Einfluss auf die Zotenpreise haben. Im Gegensatz zur Redaktion der "Zeit", wo ein Menschenleben nicht viel wert ist, verkündet Alt-Chefredakteur Wolff (†) hier solide Verhältnisse: "Es bleibt bei 30 Euro Mindesthonorar für jeden Kalauer."


► Mit einer anderen Beschwerde meldet sich Leser Michael G. zu Wort: "Wenn ich mir so anschaue, wie sich Europa und alles gerade entwickelt, dann frage ich mich, wozu wir überhaupt Satire brauchen. Die Welt überholt doch gerade jede Satire, oder nicht!!"

Meine Antwort: Zur Beantwortung dieser komplexen Frage habe ich den Rat von TITANIC-Ethikexperten Valentin Witt eingeholt: "Zunächst würde ich hier gerne das teleologische vom deontologischen Moment trennen und – mit Hinweis auf den späten Wittgenstein – eine immanente von einer emergenten semantischen Ebene unterscheiden. Dann noch eine Prise Quine hinzu, abschmecken, fertig! Wie lautet Ihre Frage?"


► Auch von den Kollegen anderer Häuser erreichen uns Nachrichten, z.B. von "Welt"-Arschgranate Ulf Poschardt: "Die freie Meinungsäußerung ist unser zentrales Anliegen und muss ständig neu verteidigt werden. Deswegen findet das Verbot von Gender Studies an ungarischen Universitäten bei uns auch den nötigen Raum, nämlich überhaupt keinen. Wenn die ungarische Regierung der Meinung ist, dieses Fach abschaffen zu müssen, dann werde ich diese Meinung mit meinem Leben verteidigen! Sogar, wenn ich sie teile. Fragen habe ich in dem Sinne keine, aber das ist ja schon seit vielen Jahren so."

Meine Antwort: Weil uns dieser Leser immer wieder schreibt: TITANIC berücksichtigt grundsätzlich nur Leserfragen, die von einer erheblichen ökonomischen Relevanz für unser Medienhaus sind. Anfragen der "Welt" als Frührenten-System gescheiterter Rechtspublizisten können wir daher nicht immer individuell beantworten. Bitte benutzen Sie im Zweifel unser Serviceformular:

Finden Sie nicht auch, dass ?

Herzlichst,

Ihr TITANIC-Ombudsmann

Leo Fischer

Wenn er sich noch an sein Passwort erinnert, erreichen Sie Herrn Fischer unter ombudsmann@titanic-magazin.de und ansonsten unter TITANIC, Stichwort: Sofort wegwerfen, Hamburger Allee 39, 60486 Frankfurt am Main.

Sie können ihn kontaktieren, wenn Sie Ihre politische Ansicht oder sonstige Wahnvorstellungen falsch oder verzerrt dargestellt finden. Aber auch, wenn Sie Zweifel an Fakten haben, am Leben oder "auch nur mal so". Er darf offiziell bei unserer Chefredaktion fragen, ob wir alles richtig gemacht haben. Wir werden keinen Einfluss auf seine Schützenhilfe nehmen und sie veröffentlichen, wann immer es gerade gut passt.

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Leute ... von Paula Irmschler

Verführungsexperte

Leute,

ich wusste lange nicht ein noch aus, noch überhaupt irgendwas. Ich war immer ein mittelmäßiger Typ. Ich fand keinen Mut, keinen Sinn, keinen Job, keinen Innen-Sechskant-Winkelschraubendreher 2 mm im OBI und kein Glück in dieser Welt. Niemand hat mich je verstanden, außer die Jungs im Internet über Teamspeak. Naja, mit anderen habe ich ja auch nie geredet. Ich wollte irgendwann verstehen, was mit mir los ist, wieso ich so verloren war und wie ich das ändern könnte, also googelte ich "wieso ruinieren Frauen mein Leben" und stieß auf jemanden mit dem Namen Long Jon. Seine Internetseite war verheißungsvoll. Sogar noch, als ich die 20 Ficki-Pop-Ups weggeklickt hatte.

"Jederzeit und überall ohne Hemmungen heißen Sex bekommen..." stand da.
Und:
"Wie du immer die richtigen Worte findest."
"Wie du Signale richtig deutest."
"Wie du das Objekt deiner Begierde nach Hause lockst".
"Wie du mehrere Fuckbuddies hältst."
"Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie diese Website nutzen, ohne die Cookie-Einstellungen Ihres Browsers zu ändern, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu."

Mein Geschlechtsteil war erregt. Das war es. Long Jon war ein Flirtcoach und Verführungsexperte. Das brauchte ich. Schließlich wollte ich meinen Penis in etwas reinstecken, und dafür brauchte ich eine Bedienungsanleitung, denn so was tun sehr interessante Typen. Begehrte Körper gehören eigentlich uns, sie werden uns geilen Pornowichshechten immer nur verwehrt, und eigentlich haben wir ein Anrecht auf sie, lehrte mich Long Jon. Ah, ja, das kannte ich schon aus einem Semester halb bei Freud zuhören und den Romanen von Heinz Strunk. Ich schaute mir die Videos meines neuen Mentors an und erfuhr, dass es eigentlich total einfach war: Es ging nur darum, was man selbst will. Zugreifen sollte man, es sich einfach nehmen, seinen Bedürfnissen nachgehen. Also, für die andere Person gilt das natürlich nicht, sonst geht das ja nicht auf. Ich schaute dieses eine Video immer wieder. Da sagte Long Jon, woran man Interesse erkennt: "...fährt sich durch die Haare...", "... spielt mit Halskette...", "...Beine sind überkreuzt...", "Rumpf ist zugewandt...", "Füße zeigen in deine Richtung...". Seltsam. Alles war vorhanden. Ich habe alles getan, was Long Jon von mir wollte, die Zeichen erkannt. Und dennoch: Long Jon hat mich bis heute nicht zurückgerufen. Insgesamt hat das mit der Verführung und dem Gebumse also nicht so gut geklappt und nebenbei: Was für hinterlistige Biester sind Frauen eigentlich?

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Der TITANIC-Ombudsmann (7)

Liebe Leserinnen und Leser, was ist Ihnen unabhängiger, seriöser Journalismus wert? Nach einem Vierteljahr "TITANIC Gold", dem Bezahldienst der Zeitungen der TITANIC-Gruppe, können wir eine erste Zwischenbilanz ziehen: es sind nämlich 17 644 Euro im Monat. Das ist absolut beschämend für Sie alle und ein Armutszeugnis für die deutschsprachige Leserschaft als ganzes. An dieser Stelle darf ich Ihnen stellvertretend die persönliche Verachtung und die tiefe, auch menschliche Enttäuschung aller hier Arbeitenden mitteilen.

Es versteht sich, dass wir unter diesen prekären Bedingungen kritischen Zuschriften aus dem Publikum nicht immer mit dem nötigen Ernst begegnen können.

► Der Trauermarsch für die CSU, den TITANIC in München abhalten möchte, beschäftigt unseren Leser Markus S.: "Ich kann mir nicht vorstellen, wie man auf so eine kranke, völlig weltfremde Idee kommen kann - gerade jetzt, wo der Freistaat sich anschickt, den ersten Menschen zum Mars zu schicken, sind solche Aktionen absolut schädlich. Sind ihre Redakteure eventuell psychiatrisch auffällig? In diesem Fall muss ich Sie warnen: Dafür kann man in Bayern inzwischen ins Gefängnis kommen!"

Meine Antwort: Ich habe mit der TITANIC-Redaktion gesprochen. Sie versichert mir, dass man die Hoffnung, in Bayern noch irgendwas durch Aktionen und Satire ändern zu können, längst aufgegeben hat. Seien Sie doch froh, dass überhaupt noch jemand über die CSU nachdenkt!


► "TITANIC wird teurer? Na endlich", sagt TITANIC-Leser Patric F. zur anstehenden Erhöhung der Abopreise. "Lange Zeit habe ich mich geschämt, ein Magazin zu lesen, das auch auf WG-Klos ausliegt. Stets war mir so, als haftete das Odeur hunderter WCs an den Seiten; nach jeder Lektüre musste ich aus Dutzenden Flakons schweres Parfum inhalieren, um diesen Phantomgeruch wieder loszuwerden! Bitte versprechen Sie mir, dass dies nicht die letzte Preiserhöhung bleibt."

Meine Antwort: Gut, dass Sie nachfragen, Che..– ich meine, Herr F.! Wenn Sie Ihr TITANIC-Leseerlebnis noch exklusiver haben wollen, empfehlen wir ein Abonnent von "TITANIC Gold" – da sind Sie fast vollkommen allein unter Millionären und anderen ZDF-Mitarbeitern. Und erhalten einmal im Monat eine extrem lieblos gemachte E-Mail aus der Chefredaktion! Das ist mehr, als selbst ich an guten Tagen kriege.


► Zum angekündigten Wechsel in der Chefredaktion von TITANIC äußert Leser Achim F. Bedenken: "Ich habe von diesem Hürtgen noch nie etwas gehört und bin nun etwas in Sorge, dass das Heft, das ich zum letzten Mal 2008 gelesen habe, nun ganz vor die Hunde geht. Nehmen Sie die Befürchtungen von uns Altabonnenten überhaupt noch ernst?"

Meine Antwort: Erlauben Sie mir eine persönliche Bemerkung. Ich kenne die Arbeit von Herrn Hürtgen sehr gut. Ich kann Ihnen versichern: Trotz seiner jugendlichen 29 Jahre denkt, riecht und handelt Hürtgen wie ein 60jähriger! Daher fällt es mir leicht, Ihnen in die Hand zu versprechen: Sollte Hürtgen irgendwelche grundstürzenden Änderungen einführen, sind Sie garantiert der Letzte, der davon erfährt! Großes Ombuds-Ehrenwort!

Herzlichst,

Ihr TITANIC-Ombudsmann

Leo Fischer

Wenn er sich noch an sein Passwort erinnert, erreichen Sie Herrn Fischer unter ombudsmann@titanic-magazin.de und ansonsten unter TITANIC, Stichwort: Sofort wegwerfen, Hamburger Allee 39, 60486 Frankfurt am Main.

Sie können ihn kontaktieren, wenn Sie Ihre politische Ansicht oder sonstige Wahnvorstellungen falsch oder verzerrt dargestellt finden. Aber auch, wenn Sie Zweifel an Fakten haben, am Leben oder "auch nur mal so". Er darf offiziell bei unserer Chefredaktion fragen, ob wir alles richtig gemacht haben. Wir werden keinen Einfluss auf seine Schützenhilfe nehmen und sie veröffentlichen, wann immer es gerade gut passt.

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Leute ... von Paula Irmschler

Urlaub

Leute,

zum Ende des Sommers hin jetzt noch mal das Thema Urlaub. Man kann doch einfach mal schön viele Stunden irgendwo hinfahren oder hinfliegen und da ist man dann. Als Orte bieten sich an: das Ausland, Italien, Spanien, Asien, einfach mal mit dem Rucksack, die Küste entlang, dieser krasse See, verwunschene Orte, gefährliche Orte, einfach nur Meer, eine kleine Hütte, durchaus auch Kultur, der schöne Norden, in Gedanken, actionreiche Kletterberge, heute hier, morgen dort und bei uns im lieben Harz.

Die Anreise muss sorgfältig geplant worden sein, so, dass man dann zwei Stunden später sich auf den Weg macht und das war dann ja auch wieder klar. Aber es ist Urlaub und da muss nicht alles so laufen wie geplant, aber man könnte sich durchaus auch mal zusammenreißen für die anderen, wir hatten ja gesagt, kommt lieber etwas früher. Man soll nicht zu viele Dinge einpacken, aber es wäre schon gut gewesen, hätte jemand mal an eine Taschenlampe gedacht. Letztendlich kann man aber auch alles ausleihen.

Die Unterbringung ist ganz anders auf den Bildern und schade, dass es doch so laut ist, aber dafür der Blick.  Fernsehen ist ja nun wirklich auch überflüssig, zu Hause hat man doch auch keinen, wieso sollte man jetzt hier damit wieder anfangen, ausgerechnet. Wichtig ist es, einen Schlafsack und ein Laken mitgebracht zu haben sowie Handtücher groß und klein, damit man vor Ort feststellt, dass doch alles schon da ist. Lieber zu viel als zu wenig, in den Nächten wird es durchaus auch kalt. Klamotten muss man viele dabei haben, für jede Wetterlage einiges und unter der Schwere des Rucksackes haben schon viele ihr Leben in Frage gestellt, während man über Rollkoffer streiten kann. Im Ort gibt es kleine Gassen mit Geschäften, die noch relativ unentdeckt sind von den Touris, mit einem griesgrämigen Mann, der keine Lust hat, einen zu bedienen, und ist das nicht herrlich. Die interessante Währung sieht aus wie Spielgeld oder man kann ganz einfach mit Karte anlegen bezahlen, da ist Deutschland noch weit hinterher, auch was das Internet betrifft. Ein wunderschöner Markt hat leider erst übermorgen geöffnet. Ein alter Trampelpfad. Man muss ja vielleicht auch nicht alles direkt per Foto dokumentieren, einige Objekte wurden doch schon tausendfach abgebildet in der Google-Bildersuche. Tiere muss man in Kauf nehmen, Wahnsinn, was die hier alles so haben, das kennt man bei uns so gar nicht, auch die Pflanzen. Gemüse besteht teilweise aus gelben Zucchinis.

Autofahren kann im Urlaub durchaus mal lebensgefährlich sein, am Hang entlang. Die fahren ja wie die Schweine, das macht sich jedoch später gut in Gesprächen. Weitere Aktivitäten sind dann Spazieren, Wandern, Laufen, Angucken, Google Maps, sich auf den Weg machen, können wir jetzt bitte mal los, was müssen wir eigentlich alles mitnehmen und na toll, jetzt müssen wir wieder zurück, ein süßes Café am Strand, die nette Kneipe, Wein. Man sollte genau überlegen, was man einkaufen will, weil man vermutlich nicht so schnell wieder an einen Supermarkt kommt, aber das ein oder andere kann auch noch nachgekauft werden. Man braucht ja eigentlich nichts, und das bekommt man im kleinen Laden an der großen Straße, wo einiges erschreckend günstig und anderes teuer ist. Schön, dass die Leute einfach die Landessprache sprechen und sich dem Englischen verwehren, aber das macht es auch nicht gerade einfacher. Arrangieren muss man sich.

Entspannung soll nicht zu kurz kommen zwischen Kochen, Machen, Aufbrechen, Marschieren, Essengehen, Einkaufen, Kinder in die Schule bringen und arbeiten gehen. Vorsicht jedoch vor der Tourifalle. Die Legende besagt, dass eine Familie es in dem Ort mal geschafft hat, an allen Tourifallen vorbeizulaufen. An Schmuckständen, Fischbrötchen, Armbanduhrmännern, Schiffahrt Sangria-Edition, Fahrradvermietung, Museum, Aldi Süd. Da landeten sie in dem Wald da hinten, kamen auf eine Lichtung und da war dann Gestrüpp. Als sie darauf traten, tat sich ein Loch auf, in das sie gefallen sind. Da wieder rauszukommen ist allerdings unheimlich teuer. Seitdem fürchten sich die Menschen in dem Ort vor allem. Interessant. 

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Meditation und Markt mit Dax Werner

Dax Werners Grußwort zum Tag der Deutschen Industrie 2018

Meine Damen und Herren, liebe Unternehmer, Founders, Innovators, liebe Frau Dr. Merkel! Good news first: Trotz aller Krisen, Kriege und Konflikte ist Germany immer noch Exportweltmeister Nummer Eins in der Welt. Meine Meinung: Saustark! (An dieser Stelle Applaus abwarten). Besonders geil performt der europäische Wirtschaftsmotor übrigens im illegalen Export von Elektroschrott nach Afrika: Rund 150 000 Tonnen reiner deutscher Elektromüll landen jährlich in Afrika und Asien, wo die Geräte von kleinen – nennen wir sie einmal "Junior Innovators" – zum Teil auf sehr originelle Weise upgecycled werden. Sehr inspirierende Nummer! Und wir könnten sogar noch mehr Hilfe zur Selbsthilfe leisten, wenn unterwegs nicht so viel Müll verloren ginge: Erst vor ein paar Tagen saß Umweltaktivist Hannes "Orang-Utan" Jaenicke bei Sandra Maischberger und phantasierte über eine feste Insel aus Plastik nordöstlich von Hawaii "mittlerweile achtmal so groß wie die Bundesrepublik". Der Mythos von der Plastikinsel im Meer ist zwar faktisch kompletter Blödsinn, aber mir geht es um den symbolischen Kern, der da lautet: Weniger Müll im Meer, noch mehr Müll nach Afrika, Stichwort #BestNeverRest! Nur Vorsicht: Europa darf langfristig nicht zur Werkbank Afrikas werden. Denn während dort demnächst Facebook-Satelliten das Internet ohne Probleme in jede noch so entlegene Oase strahlen, graben thüringische Nachbarschaftsvereine im Stile isolierter Amazonas-Stämme DSL-Tunnel neben ihre Häuser, um wenigstens einmal ruckelfrei Youporn zu gucken (#Digitalisierung). Hallo, wir haben 2018, Frau Merkel!?

Trotzdem liebe Grüße

Dax Werner

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Der TITANIC-Ombudsmann (6)

Liebe Leserinnen und Leser, wie denkt Hans-Georg Maaßen wirklich? Ist er ein rechtsradikaler Verschwörungstheoretiker, der die Öffentlichkeit belügt, Terror instrumentalisiert und Kontakte zu Nazis pflegt? Dann wäre er nur ein durchschnittlicher Vertreter deutscher Polizei- und Sicherheitsbehörden – beileibe nichts, was eine Beförderung verdient hätte! Zusammen mit dem Präsidium der SPD hat TITANIC einen neuen, zweiten Kompromissvorschlag entwickelt: Maaßen darf seinen neuen Job behalten – überweist aber die Gehaltsdifferenz zu seiner früheren Stelle an den Twitter-Account "Antifa Zeckenbiss".

Gleichzeitig sind wir froh, dass die Entwicklungen in Deutschland von der übrigen Presse kompetent und kritisch begleitet werden. Nur ein Beispiel:

► "Stern"-Chefredakteur Christian Krug schreibt uns ein kollegiales Memorandum: "In unserer aktuellen Jubiläumsausgabe teilt Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble der Öffentlichkeit zum ersten Mal mit, dass er in den Fünfzigern nicht auf Elvis Presley oder Peter Kraus stand, sondern auf Conny Froboess. Das bietet nur der 'Stern'! Bitte lesen Sie uns, wir haben Hunger!"

Meine Antwort: In einer aktuellen Notlage wie dieser steht auch die TITANIC-Redaktion nicht an, unbürokratische Hilfe zu leisten. Wenn Sie, liebe TITANIC-Leserinnen und -Leser, die "Stern"-Redaktion unterstützen wollen, überweisen Sie bitte auf unser Spendenkonto paypal@titanic-magazin.de, Stichwort "Conny Froebes". Alle Einnahmen kommen direkt Christian Krug zugute!


► Der künftige TITANIC-Autor Andi B. meldet sich mit einem Hilfsangebot: "ich lese die titanic seit den 80ger jahren aber leider werdet ihr immer schlechter und langweiliger (die guten leute alle tod!?) und eure internetseite mit dem blöden goldblocker war auch schon mal viel bessser... ihr seid am absteigen! anbei ein paar zeichnungen von mir-- vielleicht besinnt ihr euch wieder auf guten humor"

Meine Antwort: Ich habe mit der Redaktion gesprochen. Sie möchte sich ernsthaft dafür entschuldigen, noch nicht tot zu sein, und versteht die Notwendigkeit, stärker auf die Generation zuzugehen, die es schon ist. Bei positivem Leserfeedback für Ihren hier probeweise wiedergegebenen Cartoon "Der liegende Holländer" sieht die Redaktion gute Chancen auf eine Weiterbeschäftigung.


► Mit einer sehr schmerzhaften Nachricht meldet sich Abonnent Benjamin J.: "Sehr geehrte Damen und Herren, leider muss ich ihnen hiermit mitteilen, dass ich mein Studenten-ABo der Titanic zum nächst möglichen Zeitpunkt kündige. Es hat nichts mit ihnen zu tun bitte machen sie sich keine Vorwürfe. Es wird Zeit neue Wege zu gehen."

Meine Antwort: Benni, du Schwein! So machst du jetzt mit uns Schluss? Per Mail?! Und was soll das heissen, es hat nichts mit uns zu tun? Wir wissen genau, dass du seit zwei Monaten bei der Vice herumklickst. Ja, wir speichern das. Meinst du, wir sind blind?! Mal sehen, wie glücklich die mit dir werden… deine Leseleistung war ja eher so mittel. Kurz in einen Artikel reinlesen und nach zwei Minuten schon wieder fertig! Naja, lass uns Freunde bleiben. NICHT!

Herzlichst,

Ihr TITANIC-Ombudsmann

Leo Fischer

Wenn er sich noch an sein Passwort erinnert, erreichen Sie Herrn Fischer unter ombudsmann@titanic-magazin.de und ansonsten unter TITANIC, Stichwort: Sofort wegwerfen, Hamburger Allee 39, 60486 Frankfurt am Main.

Sie können ihn kontaktieren, wenn Sie Ihre politische Ansicht oder sonstige Wahnvorstellungen falsch oder verzerrt dargestellt finden. Aber auch, wenn Sie Zweifel an Fakten haben, am Leben oder "auch nur mal so". Er darf offiziell bei unserer Chefredaktion fragen, ob wir alles richtig gemacht haben. Wir werden keinen Einfluss auf seine Schützenhilfe nehmen und sie veröffentlichen, wann immer es gerade gut passt.

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Ach, Peter Tauber!

Ach, Peter Tauber!

Als Sie in Ihrer Funktion als Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium sagten, die Bundeswehr bekomme nun, »was sie verdient«, da fingen wir sofort an zu träumen: eine komplette Neustrukturierung angesichts unzähliger Naziumtriebe? Einen ordentlichen Einlauf wegen der kriegsverherrlichenden Sprüche auf ihren Werbeplakaten? Oder gar eine zünftige Tracht Prügel für das Abfackeln von gut 1000 Hektar Moor in Meppen und den dabei verursachten Schaden von 100 Millionen Euro?

Aber nein, Sie sprachen natürlich nur von irgendwelchen modernisierten Panzern – die die Bundeswehr also noch mal womit verdient hat?

Will es lieber gar nicht wissen: Titanic

 Brrr, Tilman Kuban!

Von der »Zeit« gefragt, welches Tier das politischste sei, wieherten Sie: »Als Niedersachse sage ich: das Pferd. Weil es sturmfest und erdverwachsen ist.«

Nun kann ein erdverwachsenes Pferd ja weder traben noch galoppieren. Streng genommen kann es sich gar nicht vom Fleck bewegen, tritt nur auf der Stelle. Damit haben Sie ein Bild geschaffen, das wahlweise als exemplarisch für den Zustand von CDU, SPD oder der Groko durchgehen könnte, was wiederum für einen Nachwuchspopulisten wie Sie gar nicht mal so schlecht ist.

Will jetzt trotzdem nicht weiter darauf herumreiten: Titanic

 Neuseeländische Supermarktkette »Countdown«!

Das ist mal eine schöne Nachricht, die Du in diesen kalten und ungemütlichen Zeiten von Dir hören lässt: Jeden Mittwochnachmittag bieten Deine Märkte fortan eine »ruhige Stunde« für Autisten und sensible Kunden an, mit gedimmtem Licht, leiserer Musik und leiseren Piep-Geräuschen an der Kasse. So löblich und unterstützenswert dieser Vorstoß ist, fragen wir uns doch, ob er nicht noch um andere Zielgruppen erweitert werden könnte: Eine zehnmal so große Supermarktvariante mit fußballfeldbreiten Gängen für Klaustrophobiker schwebt uns da vor; eine mit sehr engen Gängen und 20 Prozent Gefälle ausgestattete für Maniker; eine für Menschen mit multipler Persönlichkeit, in der es viel mehr Einkaufswagen gibt; sowie schließlich eine mit komplett leeren Regalen und defekten Kassen – für Kaufsüchtige.

In diesem Sinne: Mach »ruhig« weiter! Titanic

 »Heidegger Studies«!

Als wir erfuhren, dass Ihr in Eurer aktuellen Ausgabe einen Aufsatz mit dem Titel »Seinlassen des Mitdaseins aus dem Sein-zum-Tode?« veröffentlicht habt, stellte sich uns eine grundstürzende fundamentalontologische Frage: Könnt Ihr so was nicht einfach sein lassen?

Gruß vom mannigfaltigen Dasein auf der Titanic

 Auf die Plätze, fertig, los, niederländische Sprinterin Madiea Ghafoor!

Und zwar zum Haftantritt. Sie sind wegen Einfuhr von Drogen und Beihilfe zum Drogenhandel vom Landgericht Kleve zu einer achteinhalbjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Laut Ihrem Verteidiger wollen Sie die Entscheidung jedoch anfechten, weil Sie davon ausgegangen waren, lediglich illegale Dopingsubstanzen im Auto gehabt zu haben, mit denen Sie sich für die diesjährige Leichtathletik-WM in Doha aufputschen wollten.

Das mag jetzt für Ihre weitere Karriere als Rundendreherin auf dem Knasthof ein echter Downer sein, aber Speed ist eben nicht gleich Speed!

Gefangen im Satirerausch: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Amtlicher Claim

Slogan-Fragment für deutsche Bürgerämter: »Willkommen im Meldorado. Der Ort, an dem Sie uns Ihre neue Adresse geben – und wir sie mit zwei Fingern abtippen.«

Felix Scharlau

 Sehr kleine Gastronomiekritik

Diese Street-Food-Trucks sind auch nur die Tiny Houses der Restaurantwelt.

Julia Mateus

 Knapp vorbei

Als Herr H. letztens aus einer Laune heraus die Unterpfaffenhofener Kathedrale betreten hatte, unternahm Gott einen erneuten Versuch, Herrn H. zu erleuchten, verfehlte jedoch sein Ziel. Dafür traf er ein paar der zum Altar führenden Stufen und einen Mülleimer, die seitdem mit naseweisen Bemerkungen den Gottesdienst stören. Das Pfarramt hat freilich eine Eingabe gemacht, die jedoch wie stets unbeantwortet blieb.

Tibor Rácskai

 Kundenbindung

Endlich den nie gelesenen Newsletter dieses Uhrenherstellers abbestellt. Und direkt bestätigt worden, ohne Moment-mal-Klickorgie, Bitte-nicht-Rumgejammer oder Warum-nur-Fragenkatalog. Einfach nur Danke und Tschüs. Da konnte ich nicht anders, als mich direkt wieder anzumelden.

Teja Fischer

 Kulturkritik

Typisch – im Internet die Songs vorhören und dann doch die Vinyl-Platte beim kleinen Einzelhändler kaufen. Verratzte Hipsterbande!

Tina Manske

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
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Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
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Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 12.12.:

    hr2 mit einem Mitschnitt der großen 40-Jahre-TITANIC-Gala

  • 11.12.:

    Der "Tagesspiegel" hat Walter Boehlichs beste TITANIC-Kolumnen im Verbrecher Verlag gelesen.

  • 11.12.:

    Der Bayerische Rundfunk über 40 Jahre TITANIC.

Titanic unterwegs
12.12.2019 München, Heppel und Ettlich Moritz Hürtgen
12.12.2019 Köln, ARTheater Paula Irmschler
12.12.2019 Berlin, Kookaburra Heiko Werning mit den Brauseboys
13.12.2019 Berlin, Kookaburra Heiko Werning mit den Brauseboys