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Fabian Lichters Economy Class

Zeit und Verschwendung

Wahrheit hat ihren Zeitkern, und dass Haltungen, Anschauungen, Geschmäcker und Formen der Ästhetik plötzlich "aus der Zeit gefallen wirken", ist nicht zuletzt diesem Umstand geschuldet und eben nicht das Werk finsterer Meinungsmächte oder gesteuerter Diskursverschiebungen. Das kann man einsehen oder man wird Welt-Leser.

Es war leicht, beispielsweise noch mit ein paar Jahrzehnten Puffer zu den ersten Katastrophen in Sachen Weltklima das Anliegen von Umwelt- und Ökologiebewegungen als lächerlich abzutun. Statt vor dem Weltuntergang fürchtete man sich lieber vor den Achselhaaren der Ökos, und der Applaus war einem sicher. Man muss gar nicht geschmäcklerisch daherkommen, um das als verstaubt abzutun, nicht einmal sonderlich moralisch; Achselhaare sind nun mal einfach nicht mehr unser größtes Problem.

Ein Drittel aller Hitzetoten, meldet u.a. die Taz, geht längst auf das Konto der Erderwärmung, und wo früher Eisberge waren, löst sich fröhlich das Quecksilber. Wie es hier nur in fünfzehn Jahren aussehen wird, mag sich schon keiner mehr ausmalen. Die lässige Haltung zu Themen wie diesen ist folglich futsch, desavouiert durch nichts Geringeres als die Realität selbst. Sie wird niemandem verboten, allein sie langweilt schrecklich. Kunst, Politik und ein Leben, das nicht vollkommen den Draht zur Außenwelt verloren hat, versucht Tatsachen wie diese zu integrieren, sonst wäre die ganze Welt Bayreuth.

Was zum Schlachtfeld "politische Korrektheit" führt: Wenn Präsidenten, ins Parlament gewählte Parteien und die Nachbarn längst wieder menschenverachtender sprechen als jede "Kunstfigur" aus Comedy und Kabarett es je getan hat – muss ich das dann auch noch tun? Und für wessen Freiheit noch mal genau? Der Freiraum, in dem man sich einst so heldenhaft bemühte, Grenzen auszuloten, ist eben gewachsen, heißt, es wird nicht mehr einzig unter sich ausgehandelt, mit wie viel Schweinskram man noch durchkommt. Und wer Witze über Müslis oder Aische von nebenan nicht mehr originell findet, hat vielleicht auch einfach mehr Humor als Jan Fleischhauer.

Deswegen muss man noch lange nicht glauben, Hegels Weltgeist sei in Form der sogenannten Woke-Culture ans Werk gegangen: Dass autoritäre Charaktere und die Schrebergärtner des Geistes auch im Namen des Guten ihre Selbstgerechtigkeiten in die Welt hämmern, weil sie aus irgendeinem Zufall eben nicht in einer puritanischen Kirchengemeinde oder der Jungen Union gelandet sind – geschenkt. Wer leugnet, dass es ein Zuviel des Guten gibt, hat höchstwahrscheinlich einen rege genutzten Twitter-Account oder eben nicht. Wo werdenden Eltern schon mal geraten wird, sie sollten nicht auf ein gesundes Kind hoffen, das impliziere Geringschätzung an einem kranken Kind. Sprachkritik direkt aus der Hölle.

Die Polarisierung mitzumachen, heißt, die Stumpfheit weiterzutragen. Wer darauf auch noch die nächsten zehn Jahre Lust hat, wird weiterhin seine Zeit dort verplempern, wohin sich Gehirne zum Sterben zurückziehen und dafür herzen. Möge die Rache der nächsten Generation fürchterlich sein.

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Im Zentrum des Wahnsinns

Neuerdings hört man wieder öfter von ihr: der Mitte. Anzustreben sei sie, zu erhalten. Persönlich, im Sinne der allgemeinen Gelassenheit, vor allem aber politisch – als gesicherter Raum eines Koordinatensystems der Werte und Anschauungen, Sphäre einer Klientel, die vernünftig und abwägend handele, stabil und friedenssichernd wirke. Anders als die "Spinnerten" (J. Gauck, neckisch über Bruder Querdenker) an den Rändern, dabei ist man in der Mitte auch nur auf seine eigene Art und Weise spinnert. Ob nun die neueste Prenzelberg-Esoterik oder akademischer, zwischen Banalität und Idiotie gelagerter Unsinn wie die Welt sei Text (Letzteres möge der derart denkende Mensch bitte einmal dem Kind in der Kobaltmine erklären, das gerade den Rohstoff für seinen nächsten Handy-Akku aus dem Boden holt) – wer will es heute schon konkret?

Als schick galt es in der Mitte lange Zeit, sich ein paar "unerklärlichen Dingen" offen gegenüber zu zeigen, um nicht kleingeistig und borniert zu wirken, Heilpraktiker und Vertreiber von Homöopathika leben nach wie vor gut davon. Man lässt sich von nach dem Burnout in der Agentur zu Heilern umgeschulten Mittvierzigern das Genick umdrehen, die Knochen knacken und die Hände auflegen, aber ist schon aus Ausgewogenheitsgründen erst mal skeptisch, wenn ein Virologe einem mit Zahlen kommt. Man meditiert für die Work-Life-Balance und wer kein Kapital hat, glaubt durch Ratgeber und das richtige Mindset – also Kraft seiner Gedanken – trotzdem noch irgendwie Millionär werden zu können.

Neben all dem Lifestylemumpitz steht eine pseudokritische und salbungsvoll raunende engagierte Mitte, heißt: Man liest Carolin Emcke und ihren neuen Jargon der Eigentlichkeit ("Ich empfinde dieses Vakuum als Dissonanz", Emcke über den Tod, was sonst?) oder lauscht Phrasenschwein Joachim Gauck, um sich noch bei der Befassung mit den Problemen dieser Zeit möglichst weit von ihnen weg zu bewegen. Dann doch lieber Knochenknacken.

Die größte Lebenslüge der Mitte, sie sei das Bollwerk gegen den Faschismus, ist historisch nicht minder unhaltbar als der verdrehte Quatsch, der den Verschwörungstheoretikern aus den Telegram-Gruppen durch die Hirne brummt. "Der Nationalsozialismus in Deutschland wurde nicht von einer bürgerlichen Mitte verhindert, sondern massgeblich von ihr mitgetragen" (Max Czollek, woz.de). Und noch heute will man vor allem die Schäfchen in die Mitte integrieren, die ihr – um im falschen Bild zu bleiben – nach rechts davonlaufen. Da kann der topintegrierte Einwanderer noch so viel Pluspunkte sammeln, es wird ihm nie das Verständnis entgegenwehen, das ein grenzpsychotischer Impfskeptiker mit Hitlerknacks erhält. Trümmerhaufen Mitte.

Laut Wolfgang Pohrt ist der Mensch modernen Zuschnitts nicht einmal mehr zur Ideologie fähig. Das Ich fragmentiert, ein heilloser Flickenteppich aus Anschauungen und Reaktionen, erschüttert und gespalten durch die gesellschaftlichen Widersprüche und Widrigkeiten. Und genau so sieht es dann auch aus: Nicht nur auf der Querdenkerdemo schaffen es die Leute heute mühelos links, rechts und liberal, Opfer, Täter, dafür und dagegen gleichzeitig zu sein. Ein Amoklauf der Rationalisierung.

Die moderne Welt formt sich die Menschen nach ihrem Anspruch. Ein Leben lang flexibel, kreativ und bereit zu sein, sich jederzeit neu zu erfinden – das kann nichts anderes heißen, als einen kompletten Dachschaden zu haben. Wie redet man mit denen, mit denen man nicht mehr reden kann? Fragen sich die, die nichts zu sagen haben. Willkommen im Vakuum.

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Anlage, Anlage, Anlage

Man muss sich nur fünf Minuten mit dem Immobilienmarkt beschäftigt haben, um auf der Stelle Kommunist werden zu wollen. Oder eben Eigentümer, aber es soll hier nicht um Charakterfragen gehen. Letzteres dürfte jedenfalls selbst für die vermeintlich saturierte Mitte bald so weit entfernt sein wie die freie Gesellschaft, also warum nicht gleich aufs Ganze gehen?

Wer jetzt keinen Mietvertrag hat, der kriegt auch keinen mehr. Das schwant einem zumindest, wenn man liest, dass die Wohnungskonzerne Vonovia und Deutsche Wohnen AG die Fusionierung planen. Es wäre nur ein weiterer Beleg dafür, dass man auf dem Immobilienmarkt noch mit jeder Schweinerei durchkommt.

Warum jemandem rund eine halbe Million Wohnungen gehören dürfen, wo andere kein Dach über dem Kopf haben, weil eben ein paar Mal zu viel Pech gehabt, fragt man besser ohnehin nicht oder eben bitte doch einmal. Mietendeckel? Schon zu viel Utopie für eine deutsche Verfassung. Vonovia ist, falls es wer noch nicht erlebt hat, übrigens bekannt dafür, dank des "Schlupflochs" Modernisierungsumlage die Mieter aus ihrem Mietverhältnis regelrecht herauszusanieren.

Das alles muss eine Demokratie aushalten, wenn man keine Investoren verschrecken möchte. Denen gehört dann aber bei genauerem Hinsehen ohnehin schon so ziemlich alles, da auch Gemeinden und Städte im Überschwang der letzten Jahre entdeckt haben, dass man aus Grund und Boden immer noch ein wenig mehr rausholen kann, und in Goldgräberstimmung verjubelt haben, was nur ging. Jetzt darf gnädigerweise zurückgekauft werden, Eigentum verpflichtet ja.

Nach Brecht kommt die Schwärmerei für die Natur von der Unbewohnbarkeit der Städte, die sich jetzt noch einmal ganz neu darstellen dürfte. Wer nun denkt, eine Wohnung im Grünen sei zur Not immer noch drin, wenn ein St. Pauli voller Zahnärzte und ein Kreuzberg der Anlageberaterinnen endgültig keinen Spaß mehr machen, irrt. Denn auch dort ist’s längst dasselbe in – na ja – grün.

Man braucht nicht viel Phantasie, um zu erahnen, wie das alles in naher Zukunft aussehen wird. Wohin also flüchten, wenn eines Tages auch Eisenhüttenstadt eine einzige Anlage geworden ist, die durch voreilige Mieterfüße nur Wertverlust erfahren würde? Ein Flug ins All mit Jeff Bezos liegt derzeit bei knapp 3 Millionen Dollar. Dafür kriegt man in zehn Jahren vielleicht aber auch noch ein schönes Zimmer in Bockenheim.

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Meine Freiheit, deine Freiheit

Ein zuverlässiger Indikator fürs Idiotentum ist die kleinkindhafte Auflehnung gegen Verbote, und seien es behauptete oder halluzinierte. Man erinnert sich schmerzlich an Christian Lindners Angst um das Schnitzel, das ihm die Grünen angeblich rauben wollten. Dass Verbote durchaus ihre Berechtigung haben können und weitaus mehr als nur Gängelung und Bevormundung bedeuten, muss eben mit allen Mitteln im Unterbewussten gehalten werden, denn nur dann sind Menschen durch derlei Gepöbel in Stimmung für noch jede Schandtat zu bringen, etwa ein Kreuz bei der FDP zu machen. 

Das Fundament jeder Kultur bedeutet, sich Verbote (moralischer Art oder in Gesetze gegossen) aufzuerlegen, sei es, um mit Freud zu beginnen, das Verbot, den anderen totzuschlagen. Auf dieser simplen Affektbeherrschung ruht das zivilisierte Zusammenleben, aus der schlichten Erfahrung heraus, dass es einen Vorteil für das Individuum und auch die Gruppe bedeutet. Ein weiterer Vorteil könnte es sein, künftig auf einem Planeten zu leben, der noch bewohnbar ist. Nicht mehr und nicht weniger stellen nicht zuletzt die in den Raum, die aller Voraussicht nach noch eine Weile auf ihm verbringen werden. Einigermaßen beunruhigend, zu wissen, dass, wenn es denn nur reichen würde, diesen Vorteil zu gewährleisten, ein Großteil der Menschen dennoch zu trotzig wäre, dafür auch nur auf ein Schnitzelbrötchen zu verzichten.

Das nach rechts um Beifall schielende Granteln gegen vermeintliche Verbotsparteien, Fridays-for-Future-Demos und das Gequatsche von Fremdenangst beim Bäcker hat Lindner keine nennenswerten Sympathiepunkte gebracht. Und das muss man – Respekt! – auch erst einmal hinbekommen, den Leuten derart nach dem Mund zu reden und trotzdem auf Ablehnung zu stoßen. Manch einer ist eben noch zu dumm, sich dumm zu stellen.

Nun war es ausgerechnet die Pandemie, die der FDP wieder Aufwind gegeben hat (11% laut Umfragewerten), denn auch die wurde in weiten Teilen der Gesellschaft vor allem als Kränkung erlebt, als Zumutung, sich einschränken zu müssen. Für andere. Ein Zug, auf den die FDP nur zu gerne aufsprang. Denn auch für sie meint Freiheit im Ernstfall nun mal vor allem die Freiheit, andere über die Klippe springen zu lassen, ohne, sich dafür verantwortlich fühlen zu müssen.

Das ist dann auch das Programm, das hinter den Wahlkampfkloppern der FDP liegt (Cannabis-Legalisiserung, Aktienrente, ÖR-Kürzungen): Dass all dieser Unsinn auf ewig so weitergehen möge, und rette sich, wer kann. Eine Denke, die den Leuten dann doch vor allem anderen einzuleuchten scheint. Das schreit doch eigentlich nach Parteiverbot.

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Aus der Mottenkiste

Volker Bruch, Schauspieler (Babylon Berlin) und Mitinitiator von #allesdichtmachen, möchte der Partei "die Basis" beitreten, die sich ausgerechnet bei Querdenkern großer Beliebtheit erfreut. "Unser Ziel war, die Kritik an den Maßnahmen aus dieser als extremistisch gebrandmarkten Ecke zu holen", verteidigt Bruch die Aktion #allesdichtmachen, und auch im politischen Arm von Querdenken kann es natürlich mal wieder nur um Demokratie gehen, die dieser Tage ja insbesondere ebenjenen Leuten in der "als extremistisch gebrandmarkten Ecke" besonders wichtig geworden ist. Jener Ecke, in der man gerne Mal den Judenstern mit der Aufschrift "ungeimpft" trägt. Jan Josef Liefers derweil faselt in der Talkshow etwas von DDR und Meinungsfreiheit, als hätte sein Youtube-Auftritt nicht gereicht. Es ist alles genau die Soße, die man von deutschen Schauspielern erwartet und bestätigt mal wieder, dass es nicht mal an den Drehbüchern liegt, dass man sie abends nur wegschalten kann.

Nachdem sich hierzulande vom Promikoch bis zur abgehalfterten NDW-Sängerin inzwischen gefühlt jeder Öffentlichkeitskasper, der nicht bis drei zählen kann (und ein paar andere auch) radikalisiert oder gleich ins geistige Niemandsland verabschiedet hat, könnte man festhalten: In Zeiten der Krise rächt es sich offensichtlich, wenn man die Jahrzehnte zuvor in erster Linie damit verbracht hat, noch den letzten Esel berühmt zu machen. Vielleicht trauen wir Fernsehnasen, Schnulzensängern und NDW-Überlebenden auch einfach zu viel zu.

Dabei ist – das als Witz auf einer anderen Ebene – Babylon Berlin ja selbst ein Abbild der Misere. Dazu kann Bruch nur seinen Teil, aber auch Babylon Berlin kennt keine Vergangenheit, während es vorgibt, sich doch gerade mit ihr intensiv auseinanderzusetzen. Man muss wirklich nicht in den 20ern des letzten Jahrhunderts gelebt haben, um zu wissen, dass sie so, wie sie in Babylon Berlin dargestellt werden, nicht gewesen sein können, und das bei der Körperhaltung der Schauspieler angefangen. Dass man dem Berghain-Berlin der neuen Zwanzigerjahre nicht einfach einen ollen Hut aufsetzen kann und schon ist wieder 1920, ist dann eben doch mehr als ein ästhetisches Problem.

Mit Babylon Berlin verhält es sich wiederum ähnlich wie mit der Neuauflage von "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo", die das Spiel noch weiter treibt, in dem die Vergangenheit allenfalls noch eine Kleiderkammer ist, an der man sich für ein ahistorisches Karnevalsstück bedienen kann, wie das monopol-magazin analysierte. Das "fiktive Berlin" der Neuauflage zeigt sich "völlig willkürlich, frei von Geschichte, Diskursen, Fakten, Mitgefühl. Diese Christiane F.-Welt korrespondiert mit nichts außer dem Selbstverwirklichungswillen ihrer Schöpfer, die fest entschlossen sind, mit allen Mitteln einen internationalen Blockbuster zu fabrizieren."

Die totale Verwurstung der Geschichte jedenfalls, sie ist auf vielen Ebenen im Gange und verwurstet die Gehirne zurück. Anschauen möchte man sich das wirklich nicht auch noch.

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Zum Drüber-Reden

Beim Wort Debatte muss ich schon unweigerlich an die Schülermitverantwortung denken, an den Stuhlkreis, den genügsam nickenden Lehrer, der, zumindest in meiner Erinnerung, eine frappierende Ähnlichkeit mit Markus Lanz aufweist. Für Debatten bin ich versaut. Für das Trendthema Klassismus somit auch. Und wem es ähnlich geht, der schaut nun in die Röhre, bzw. lieber nicht in die Gesellschaftsteile und Verlagsvorschauen. Immerhin: Feuilleton und Verleger frohlocken, haben sie doch ihr neues Sujet gefunden und das dürfte auch schon in etwa der gesellschaftliche Raum sein, in dem der neue Hype um die Klasse seine Wellen schlagen wird. 

Davon kann man mindestens Koliken bekommen. Man kann schließlich guten Gewissens sagen, dass Debatten dem emanzipatorischen Bestreben gezielt entgegenwirken. Abgesehen davon, dass im paternalistisch professionellen Reden über die »Schwachen« sich bereits ein Gegensatz wiederholt und man dieses Moment durchaus unangenehm finden kann. Ein Glück, dass die Betroffenen, um jenen scheußlichen Begriff hier auch einmal pflichtbewusst untergebracht zu haben, aller Regel nach, und das weiß man natürlich, nicht zuhören oder gar mitlesen. Einmal im Vorteil.

Es ist auch gar kein Geheimnis, dass das Reden über Klassismus für jene Betroffenen keine Besserung ihrer Lebensumstände bringen wird, maximal dem darin aktiven Menschen, der seinem Heizungsableser nun eine Ecke bewusster die Tür aufhält oder meinetwegen auch schon weiß, dass das nicht reicht. In der Debatte wird schon was abfallen und seien es Likes. Das ist Start- und auch Endpunkt der Debatte, sowie Start- und Endpunkt überhaupt in jeder Debatte ein und dasselbe sind. 

Wenn, das hat das Reden über das Klima gezeigt, Debatten etwas leisten, dann, dass das Alltagsgeschäft im Maschinenraum weiterlaufen kann, da die Welt sich genügsam an der Frage zerfleischt, wie es an Deck auszusehen habe. Und dass jede Dialektik zu einer Auswahl verkommt, man bleibt halt in der Warengesellschaft. Und so »debattiert« man darüber, ob die nächsten 60 Millionen produzierter Autos pro Jahr mit Lithium-Ionen-Akku oder mit Verbrennungsmotor fahren, aber eben nicht darüber, wie man es verhindert, dass jährlich 60 Millionen Autos die Werke verlassen. Wer davon profitiert, nennt es »einen Wettlauf um die Wettbewerbsfähigkeit auf klimaneutrale Produkte« (A. Baerbock).

Dass eine Rettung des Klimas sowie der freie Arbeiter mit dieser Wirtschaftsform nicht zu haben sind, das war von Anfang an klar. Man hat darüber diskutiert und damit die Kritik integriert, sie hat sich so praktischerweise selbst erledigt. Mag – zurück zur Klasse – bisweilen auch durchaus Treffendes geäußert werden (siehe Start- und Endpunkt). So erinnerte Arno Frank unlängst im Deutschlandfunk daran, dass man eben nicht über Klasse reden könne, ohne den mitschwingenden Klassengegensatz zu thematisieren. Was zeigt: Man kann ihn neuerdings sogar thematisieren, ohne dass jemand deshalb noch um seine Besitztümer fürchten müsste. Ein gekippter Mietendeckel ist da nur ein klares Signal nach oben (und nach unten).

Bleibt die Aufhebung der Gegensätze das Ziel und man mag überrascht sein, auch dazu gibt es bereits ein, zwei kluge Gedanken in der Welt. Man muss nicht stets bei Null anfangen, mag man naiverweise denken, aber genau darum geht es in einer Gesellschaft, in der nur vordergründig etwas vorangehen darf: Erkenntnisgewinn soll verhindert werden, Argumente eingeebnet, dadurch, dass sie sich an der Realität einer eingefahrenen Welt selbst blamieren.

Am Ende bleibt jeder seines Glückes Schmied und auch eine weitere Bildungsdebatte, im Anschluss an die Klassismusdebatte, wird daran nichts ändern. Es ist auch nicht die Frage, so Filmemacherin Julia Friedrichs, ebenfalls im Deutschlandfunk, wie noch jede Krankenschwester sich ins Management fortbildet. Man braucht sie ja, ganz gleich, in welcher Gesellschaft man lebt. Es kann nur darum gehen, sie gerecht zu entlohnen. Alles andere ist Käse für den Kulturteil.

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Wie haben wir, »Tornado Umzüge«,

uns Eure Arbeitsweise vorzustellen? Brecht Ihr durchs Dach in unsere Wohnungen ein, zerstört für leichteren Transport alle Möbel und sonstigen Gegenstände und verteilt sie dann wahllos überall in der Stadt?

Falls ja, wir sind dabei! Hauptsache, nicht selber schleppen.

Gähnen träge: Deine Faulpelze bei Titanic

 MI6-Direktor Richard Moore!

»Er präsentiert James Bond stets die neuesten geheimen Waffen – und soll nun auch im echten Leben das MI6 unterstützen: Der britische Geheimdienst sucht offiziell nach einem ›Q‹«, informierte uns die FAZ und gab auch Aufschluss über Ihre Motivation, eine derart medienwirksame Stellenausschreibung zu veröffentlichen: »Der Behördenleiter hat sich zum Ziel gesetzt, den Dienst in der Öffentlichkeit besser sichtbar zu machen.«

Mal unter uns, Mister Moore: Was genau haben Sie am Wort »Geheimdienst« nicht verstanden?

Vertraut eher Roger Moore: Titanic

 Journalistisches Fehlverhalten, Simon Strauß (»FAZ«),

würden Sie’s wahrscheinlich nennen, wenn einer wie Sie in seinem Kommentar zur Theaterbranche schreibt, dass Klaus Dörr, der als Intendant der Volksbühne zurückgetreten ist, nachdem ganze zehn Frauen von dessen sexuellen Belästigungen berichtet hatten, »wegen erotischen Fehlverhaltens angeklagt« worden sei. Aber wie verhält es sich hiermit: Wenn wir beim Spazierengehen in Frankfurt, anstatt Sie per Handschlag zu grüßen, mit einem Faustschlag zehnmal Ihre Nase treffen – ist das dann auch einfach nur kommunikatives Fehlverhalten?

Winke, winke: Titanic

 Glückwunsch, Linda Zervakis,

Glückwunsch, Linda Zervakis,

dass Sie den rechtzeitigen Weggang von der Tagesschau geschafft haben, bevor Sie dort für alle Zeiten vor den Teleprompter gekettet werden! Den, hust!, Karrieresprung zu ProSieben begründeten Sie unter anderem mit dem konzeptionellen Mut von Chef Daniel Rosemann: »Ich habe Daniel als Mensch erlebt, der Fernsehen leidenschaftlich denkt und fühlt.«

Mit dem dümmlichen Mediensprech läuten Sie den Wechsel zum Galileo- und GNTM-Sender ja gekonnt ein, Chapeau! Bleibt nur die Frage, wie die von Ihnen erwähnte Leidenschaft zur Co-Moderation mit der Aalglatt-Grinsebacke Matthias Opdenhövel führen konnte.

Dann doch lieber Tagesschau. Titanic

 Grüezi, schweizerische Forschungsanstalt »Agroscope«!

Wie wir in den Nachrichtenarchiven ausgegraben haben, hast Du eine landesweite Aktion mit dem Namen »Beweisstück Unterhose« gestartet. Doch was wie der Episodentitel eines Münsteraner Tatorts klingt, war ein groß angelegtes Wissenschaftsprojekt. »In den kommenden Tagen werden 2000 Bio-Baumwollunterhosen in der gesamten Schweiz in Wiesen, Beeten und Feldern vergraben … Nach einem beziehungsweise zwei Monaten sollen die Unterhosen wieder ausgegraben werden. Die Teilnehmenden schicken Fotos der durchlöcherten Unterhose zusammen mit Bodenproben an die Forschungsanstalt zurück.« So soll ermittelt werden, wie gut die Qualität der Unterhosen, Quatsch: des Bodens ist.

Die Vorstellung von Tausenden Schweizer/innen, die eifrig Schlüpfer im Garten vergraben, ist ja an sich bereits schön. Erst recht lachen mussten wir aber über die dabei geltende Auswertungs-Faustregel: »Je löchriger, desto gesünder«. Da fragen wir uns freilich: Gilt das auch für Euren Emmentaler?

Liebi Grüess Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Coachingstufe 3

Ich finde es schon innerhalb meiner Komfortzone manchmal ziemlich anstrengend.

Fabian Lichter

 Traurige Erkenntnis

Jeden Tag trainiere ich mein Haar mit Bürste und Föhn darauf, sich in elegantem Schwung um meinen Kopf zu legen. Jeden Tag. Tue ich es nur ein einziges Mal nicht, hängen sie schlapp dem Erdboden entgegen. Ich muss wohl der Wahrheit ins Gesicht sehen: Meine Haare sind entweder faul oder dumm.

Katharina Greve

 Lavalampen-Radler

Seit jeher haben alte Menschen, die auf dem Fahrrad durch die Ortschaft fahren und dabei kaum voranzukommen scheinen, eine beruhigende, ja lavalampenhaft hypnotische Wirkung auf mich. Neulich näherte ich mich einem dieser Zeitlupen-Radler, einem alten Mann mit Schiebermütze. Als ich ganz nah war, stellte ich fest, dass er trotz rotierender Räder sich keinen Zentimeter von der Stelle rührte. Er wirkte angestrengt und selig zugleich, meinen Gruß erwiderte er mit zahnlosem Lachen. Ich ging meines Weges und bestritt den restlichen Tag mit tiefer Seelenruhe.

Leo Riegel

 Stadtslogans im demografischen Wandel

Lübeck – Mehr Krücken als Venedig

Julia Mateus

 Immerhin weg vom Smartphone

Beim Spazieren ein etwa elfjähriges Mädchen mit Kreide spielen sehen und gedacht: Schön, dass die durchdigitalisierten Kinder des Jahres 2021 so was auch noch machen. Dann näher gekommen. Das Mädchen hatte »Es giebt kein Corona« auf den Gehweg geschrieben.

Cornelius W.M. Oettle

Vermischtes

Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Oliver Maria Schmitt: "Mein Wahlkampf"
Ein Mann (Schmitt), eine Partei (Die PARTEI), eine Wahl (Oberbürgermeister Frankfurt): ein einzigartiger Erfolg (1,8%). Man könnte meinen, damit wäre alles gesagt. Aber weit gefehlt! Denn jeder Erfolg hat eine Geschichte. Eine Erfolgsgeschichte! Und Oliver Maria Schmitt erzählt seine wie kein zweiter: Alles über Spitzenpolitik, Demokratie, Propaganda, Nutten, Koks, schmutzige Machenschaften und die kommende Weltherrschaft Schmitts erfahren Sie nur in diesem Buch. Witziger als die Mao-Bibel, schmissiger als »Mein Kampf«: Jetzt lesen, damit man nach der Machtergreifung keine Ausreden braucht!Stephan Rürup: "Basteln mit Bier"
Während eine Baumarktkette nach der andere pleitegeht, zeigt uns Stephan Rürup, wie auch ohne Hobel und Schrauben schöne Bastelarbeiten entstehen können: nämlich mit Bier! Der TITANIC-Hauszeichner hat sich einmal um den Globus getrunken und dessen bedeutendste Monumente nachgeb(r)aut. Ergebnis: ein handliches Prachtbändchen, das in keinem Hobby- und Getränkekeller fehlen darf.Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip" (Hörbuch, 2CDs)
Sie sind ein totaler Versager und können sich Hörbücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Hörbuch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURStefan Gärtner, Jürgen Roth: "Benehmt euch!"
Stéphane Hessel ist tot – lang leben Stefan Gärtner und Jürgen Roth!
Die TITANIC-Denker und Aufklärungsjournalisten präsentieren mit "Benehmt euch!" die längst überfällige Abrechnung mit Rüpeltum und Volksverrohung: ein Pamphlet gegen bzw. für Internetvermüller, Handyterroristen, Vorfahrtabonnenten und Ganzkörperellbogen.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Max Goldt: "Räusper"
Max Goldt, der "Otto Waalkes der kultivierten Kolumne" (Daniel Kehlmann), hat eine neue Kunst entdeckt: Er zaubert aus kleinen Comics von gestern große Dramen von heute. Ergebnis: Kopfkino vom Feinsten! Da sagt sogar Gott demütig: "Ja, ähm, das will ich, hüstel hüstel, meinem Sohn zum Geburtstag schenken..."Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
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Das schreiben die anderen

  • 09.06.:

    In der Taz informiert Torsten Gaitzsch über den Foodtrend "High Protein".

  • 31.05.:

    Torsten Gaitzsch erinnert in der Jungen Welt an vergessene TITANIC-Gastautoren.

  • 28.05.:

    500 TITANIC-Ausgaben sind auch Thema auf Bayern 2.

  • 27.05.:

    Christian Y. Schmidt hätte gerne einen – irgendeinen! – Preis.

  • 26.05.:

    Die kulturWELT des BR hat Eckhard Henscheid, Hans Zippert und Moritz Hürtgen anlässlich der 500. Ausgabe TITANIC befragt.

     

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25.06.2021 Wiesloch, Stadtbibliothek Ella Carina Werner
10.10.2021 Celle, Bomann-Museum »Wi(e)der das Böse«