Newsticker

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Das bringt das geplante Bundesgesetz zur Behebung der Flutschäden

  • Sanifair-Bons für alle Betroffenen (längstens drei Jahre)
  • Gutschein für ein Fertighaus und eine Fertigpizza
  • Luftmatratzen für die ganze Familie
  • Rechtsanspruch auf einen Platz im Obdachlosenasyl
  • Schaffung eines neuen "Zeltriester"
  • Bauförderung (z.B. einer Dusche mit Schlammbad, eines Pfahlbaus)
  • Einführung eines "Rechts auf Aufräumarbeit"
  • Entschädigungsanspruch für genervte Verwandte
  • 100 Euro "Begrüßungsgeld" im Casino Bad Neuenahr
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Die neuen Anfeuerungsrufe für deutsche Olympia-Athleten sind da

  • "Mach hinne! Oder bist du SPD-Mitglied?!"
  • "Du bist soooo langsam – Armin Laschet lacht über dich!"
  • "Wenn du nicht gewinnst, musst du zum Helge-Schneider-Konzert nach Augsburg!"
  • "Weiter, weiter, weiter – oder ich verlängere dein Focus-Abo!"
  • "Los jetzt! Dich überholt gleich ein Saarländer!"
  • "Gib alles! Sonst gibt’s Post von Wagner!"
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Ersatz für "Die Mannschaft"

Der Slogan "Die Mannschaft" des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) steht in der Kritik. Es könnte sein, dass er bald verschwindet. Nun gibt es bereits erste Vorschläge für einen neuen Slogan:

  • Die Mampfschaft
  • Die Mamaschaft
  • Die Herrschaft
  • Die Hairschaft
  • SV Waldhof Mannheimschaft
  • Die Laschets
  • Die Kartoffeln
  • Millionäre
  • Die Achtelfinalboys
  • Sportfreunde Uwe
  • Die Handballer
  • Squadra Azzurra 1b
  • Rasenball Germany
  • Die Panzer
  • SPD-Ortsverein Würselen
  • Die Rumpelfußballer
  • Beckenbodengymnastik Holzwickede e.V.
  • Flicks Eleven
  • Die Müllers
  • Three Goleos
  • Qatar Airways
  • Bob Deutschland 1
  • Die Fußballclowns
  • The Schweinsteiger's
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CDU verkleidet eigene Angestellte

Statt echte Fachkräfte abzulichten, hat die CDU für ihre Wahlplakate Mitarbeiter*innen ihrer Parteizentrale verkleidet. So posierte u.a. die CDU-Vizesprecherin Isabelle Fischer als Pflegerin. Auch bekannte Parteigrößen schlüpften in neue Rollen:

  • Annegret Kramp-Karrenbauer: Putzfrau
  • Jens Spahn: Immobilienmakler
  • Tilman Kuban: Kindergärtner
  • Peter Altmaier: Wirt
  • Julia Klöckner: Bäuerin aus einem rheinland-pfälzischen Provinznestlé
  • Friedrich Merz: Kassierer
  • Philipp Amthor: Bankkaufmann (1. Lehrjahr)
  • Hans-Georg Maaßen: Gesinnungspolizist
  • Paula Ziemiak: Chefsekretärin
  • Armin Laschet: Kleiner Mann von der Straße
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Ein Kanzler mit viereckigen Augen?

Bei einem Talk der Zeitschrift Brigitte offenbart sich Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) als Fan von Fernsehserien, Mediatheken und Streaminganbietern: "Dann verzweifelt meine Frau immer, weil sie sagt, Du müsstest jetzt mal schlafen. Und dann sitze ich da bis 3, 4 Uhr und schaue diese Serien an." Doch welche Shows binget der Ministerpräsident NRWs jede Nacht stundenlang? TITANIC verrät's:

  • How To Buy Face Masks Online Fast (Netflix)
  • In aller Freundschaft: Die alten Politiker (ARD-Mediathek)
  • Narcos: NRW (Netflix)
  • Notruf Bergdoktor (ZDF-Mediathek)
  • Please Wähl Me (Netflix)
  • Son Joe of Anarchy (auf VHS)
  • The Küchenbauer’s Tale (Magenta TV)
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Live fast

Das Wunderkind Laurent Simons hat mit acht Jahren das Abi und mit elf den Bachelor in Physik gemacht. Nun sollen Master und Promotion folgen. Doch auch andere Etappen des Lebens will Simons deutlich früher als Gleichaltrige in Angriff nehmen:

  • mit 12: mit harten Drogen experimentieren
  • mit 13: schlimme Trennung
  • mit 14: erste Sinnkrise, leichte Depressionen
  • mit 15: unbezahlte Praktika im Wissenschaftsbetrieb
  • mit 16: zweite Sinnkrise, Flucht in Yoga und Ratgeber für Selbstoptimierung
  • mit 17: zunehmender Alkoholismus
  • mit 18: unglückliche Ehe, erstes Kind bringt keine Besserung
  • mit 19: Scheidung, trister 9-5-Job ohne Aussicht auf Besserung
  • mit 20: Midlife-Crisis, Affäre mit einer Jüngeren (18), Kontaktabbruch mit Kind
  • 20-65: Warten auf Rente
  • mit 70: Tod

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Du, »Redaktionsnetzwerk Deutschland«,

fragst in einer Schlagzeile: »Kein entspannter Corona-Winter?« Eine sehr schwierige Frage! Denn normalerweise verheißen Komposita mit dem Wort »Corona« ja automatisch Entspannendes: Coronapandemie, Coronaleugner, Coronakrise, Coronahotspot, Coronatote … Warum sollte es jetzt ausgerechnet beim flauschigen Winter anders sein?

Fragt entspannt zurück: Titanic

 Heda, Cornelia Funke!

Heda, Cornelia Funke!

Nach Jahren der Dürre haben Sie sich, wie Sie der Zeit berichten, entschlossen, Ihre Farm in Malibu aufzugeben: »Natürlich, eigentlich sollte der Mensch Kalifornien verlassen und zugeben, dass unsere Art der Zivilisation dort gescheitert ist; dass die Einzigen, die mit diesem Land umgehen konnten, die amerikanischen Ureinwohner waren. Von ihnen hätten wir viel lernen können. Stattdessen kommen immer mehr Millionäre nach Malibu.«

Nun ist mit Ihnen, der erfolgreichsten deutschen Jugendbuchautorin, wenigstens eine Millionärin weggezogen. Und wo zieht man als solche – demütig und ehrfürchtig geworden – danach hin? Ins Kloster? Auf eine kleine Berghütte? Nein: »In der Toskana, nahe Volterra, besitzt Funke nun fünf Hektar Land mit 300 Olivenbäumen« (Zeit) und mehreren Gebäuden. Allerdings zunächst recht spartanisch: »Die 500 Kisten, in die ich mein Leben gesteckt habe, kommen erst Ende November an.«

Mensch, Funke! Das ist, ob Sie es glauben oder nicht, immer noch die gleiche »Art der Zivilisation«! Wenn Sie uns nicht glauben, fragen Sie doch mal die 300 alten Olivenbäume um Rat. Die flüstern nachts manchmal Weisheiten.

Bella Ciao! Titanic

 Kommissarischer DFB-Präsident Peter Peters!

Bis der DFB einen neuen Präsidenten gefunden hat, lenken Sie dessen Geschicke und sagen in WDR-Interviews Sätze wie diesen: »Die Entscheidung, die WM nach Katar zu geben, war falsch und fiel in einer Zeit, als der Fußball käuflich war.«

Haha! Falls Sie nach dem DFB noch nichts vorhaben, können Sie mit solchen Sprüchen jederzeit bei uns anfangen!

Wird immer käuflich bleiben: Titanic

 Etwas Richtiges, Karin Prien,

Bildungsministerin von Schleswig-Holstein und Mitglied im CDU-Bundesvorstand, sagten Sie über die laut Tagesspiegel »klaren« Ambitionen der Kandidaten für den CDU-Vorsitz nach Arminion Laschet: »Machtanspruch gehört zur Politik. Wir leben ja nicht im Mädchenpensionat.«

Und wissen Sie was, Frau Prien, das bestätigte sich, als wir das letzte Mal unvorsichtigerweise an Ihrer Parteizentrale vorbeischlenderten. Es roch dort sehr ungewaschen nach Jungs-Umkleidekabine eines Landschulheims. Versichern Ihnen Ihre Privatschnüffler von der Titanic

 Hören wir, Anna Friedrich und Annika Gollnik,

ein bisschen Erstaunen aus Ihrem Artikel für faz.net heraus, wenn Sie schreiben: »Ernährungsberater, Coach oder Tätowierer kann sich jeder nennen. Das birgt nicht nur Chancen, sondern auch Risiken. Nicht zuletzt für die Glaubwürdigkeit der Berufstätigen«? Denn Sie stellen in Ihrem Text »Ungeschützt: Berufe ohne Regeln« weiter fest, dass sich dort Menschen in Jobs tummeln könnten, die »ohne besondere Fachkompetenz nachweisen zu müssen« machen, was sie eben machen.

Herrje, das ist ja wie beim Journalisten bzw. der Journalistin!

Hihi: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Vom Schreiben eines Witzes. Drama in vier Akten

Erster Akt: Aus der klanglichen Ähnlichkeit von Mario Kart und Mario Barth kann man sicher etwas Komisches konstruieren. Zweiter Akt: Aber welcher Kontext? Irgendwas mit Fun als Stahlbad, geistiger Verelendung durch die Unterhaltungsindustrie – so in die Richtung könnte das klappen! Dritter Akt: Jetzt nur noch pointiert ausformulieren und … Vierter Akt: Obwohl … So gut ist die Idee auch wieder nicht.

Jürgen Miedl

 Bad Spies – (k)eine Kritik

Eines Montagabends lief im ZDF der Streifen »Bad Spies«, den ich allerdings verpasst habe und folglich hier nicht rezensieren kann, weil ich mittlerweile dermaßen von deutschen Regionalkrimis traumatisiert bin, dass ich beim Studieren des Fernsehprogramms nicht an eine ja möglicherweise unterhaltsame US-amerikanische Agentenkomödie, sondern an einen hessischen Kurort namens Bad Spies dachte.

Cornelius W.M. Oettle

 Rätsel gelöst

Das eigentliche Ziel der ständigen Musikbeschallung im Konsumtempel ist es, das Wisch-Wusch-Geräusch zu übertönen, welches die Arme beim Anprobieren von Outdoorjacken machen. Nach dem Kauf, zuhause im stillen Kämmerlein, ist man dann schlauer.

Tina Manske

 Am Schalter

Neulich wurde ich zufällig und unfreiwillig Ohrenzeuge des folgenden Verkaufsgesprächs in einer Postfiliale: Kundin (wichtigtuerisch, fast feierlich): »Ich hätte gerne Briefmarken, am liebsten SONDERMARKEN! Was hamse denn da da?« Verkäuferin (trocken, monoton): »Beethoven, Sendung mit der Maus, Digitalisierung. Das war’s.« Das fasst, so will ich wohl meinen, den Zustand der Gesellschaft, ihren Denk- und Gedenkhorizont, recht präzise zusammen.

Andreas Meinzer

 Militarismus unter Tieren

Seien wir doch einmal ehrlich zueinander: Schildkröten sind auch nichts anderes als Stahlhelme auf vier Beinen.

Theobald Fuchs

Vermischtes

Katz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde. Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle Sterne.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURWenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURGerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 117,80 EUR
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Das schreiben die anderen

  • 02.11.:

    "Keinmal um die ganze Welt - Ein Pauschalreiseabend für Zurückgebliebene" - so heißt das WDR-5-Spezial mit Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Hans Zippert.

  • 29.10.:

    Das Bornheimer Wochenblatt berichtet vom TITANIC-Normalitätswettbewerb.

  • 28.09.:

    Oliver Maria Schmitt hat versucht, mit der Kraftradgruppe Frohsinn die Demokratie zu retten – zumindest in der FAS.

  • 28.09.:

    Das "Medienmagazin" vom BR hat mit Martina Werner (und anderen) über Satire, Journalismus und Politik gesprochen.

  • 25.09.:

    TITANIC-Herausgeber Martin Sonneborn spricht mit der Taz über Frauen in der Redaktion und erinnert sich an die beste Zeit für Satire.

Titanic unterwegs
08.12.2021 Karlsruhe, Tollhaus Max Goldt
08.12.2021 Melle, Theater Martin Sonneborn
08.12.2021 Hamburg, Grüner Jäger Ella Carina Werner
09.12.2021 Freiburg, E-Werk Max Goldt