Newsticker

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Wahl-O-Mat und Co.

Als Orientierungshilfe für die anstehende Bundestagswahl stehen dem noch unentschlossenen Wähler neben dem Wahl-O-Mat mittlerweile auch der Sozial-O-Mat oder der Steuer-O-Mat zur Verfügung. Weitere Online-Tools sind in Arbeit:

Ar-O-Mat → Was stinkt mir an den Parteien am meisten?

Leergutaut-O-Mat → Wer sind innerhalb der Parteien die größten Flaschen?

Alk-O-Mat → Welche Parteien scheitern aller Voraussicht nach bereits an der 5-Promille-Hürde?

Temp-O-Mat → Wie schaffen es die Parteien, mich regelmäßig auf 180 zu bringen?

Konvekt-O-Mat → Welche halbgaren Forderungen aus alten Wahlprogrammen werden von den Parteien wieder aufgewärmt?

Ammoniumdichr-O-Mat → Was für explosive Parteithemen außer Gendern bringen Friedrich Merz (CDU) noch wie ein Vulkan zur Eruption?

Dipl-O-Mat → Wer wird von den Parteien als Nachfolger für den verstorbenen deutschen Botschafter in China präferiert?

S-O-Mat → Für perfekte Sauberkeit direkt aus der Spülmaschine!

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Die neuen Wahlkampf-Forderungen auf einen Blick:

  • Die CDU rät Olaf Scholz von einer Koalition mit der SPD ab
  • Markus Söder verlangt von GDL-Chef Claus Weselsky "ein klares Bekenntnis zur NATO"
  • Paul Ziemiak legt Friedrich Merz nahe, immer eine Liste mit den Namen der CDU-Zukunftsteam-Mitglieder bei sich zu haben
  • Jens Spahn drängt darauf, nichts mehr zu fordern
  • Friedrich Merz empfiehlt Christian Lindner, "sich mal wieder ordentlich zu rasieren"
  • Armin Laschet fordert Armin Laschet auf, sich von Armin Laschet zu distanzieren
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Erschütternde Tagebuchnotizen eines Bundeswehrsoldaten

Wir veröffentlichen exklusiv die entscheidenden Einträge vor dem schicksalsträchtigen Abzug am 30. Juni. Sie zeigen die letzten Tage der Truppe in Afghanistan:

  • Freitag, 25. Juni: Hasseröder Premium
  • Samstag, 26. Juni: Warsteiner
  • Sonntag, 27. Juni: Erdinger
  • Montag, 28. Juni: Beck's
  • Dienstag, 29. Juni: Köstritzer
  • Mittwoch, 30. Juni: Abreisetag, Anis-Fenchel-Kümmel
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Pro und Kontra Linksrutsch

Pro:

  • Söder, Lindner und Merz müssen in den "Gulag" (WG im Hamburger Schanzenviertel)
  • Twitter wird abgeschaltet
  • Dieter Hallervorden darf nicht mehr auftreten
  • Es gibt endlich einen neuen Verkehrsminister
  • SUV-Anzünder wird ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf

Kontra:

  • Jede/r muss in die SPD eintreten
  • Die WLAN-Verbindung ist dann überall so schlecht wie in der Bahn
  • Staatlicher Terror: Wolfgang Thierse ruft jeden Tag an
  • In der Schule müssen schon die Jüngsten den Erich-Honecker-Dialekt lernen
  • Überall hängen jahrzehntelang Großporträts von Olaf Scholz
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Welche Patzer sich Armin Laschet (noch) nicht geleistet hat:

  • Die Erfolge der Taliban loben
  • Sich auf eine Koalition mit Team Todenhöfer festlegen
  • In der Öffentlichkeit eine Schüssel Braunkohlenuggets verputzen
  • Hans-Georg Maaßen auf dem Lastenrad zum Busbahnhof bringen
  • Die Ära Merkel als "düsterstes Kapitel deutscher Geschichte" bezeichnen
  • Den Wahlsonntag in Aserbaidschan verbringen
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Kurz' Abschiedsbesuch bei Merkel – das waren die Highlights

  • Als Kurz Merkel zum Abschied den "Pfiat di Gott, oite Sennerin"-Jodler auf seinem iPhone vorspielte
  • Als Kurz die Journalistenfrage, warum er die Aufnahme von Geflüchteten aus Afghanistan trotz der katastrophalen Lage im Land blockiere, mit einem süffisanten Lausbubgrinser samt frechem Ohrenschlackern überging
  • Als Kurz zu Merkel "Küss die Hand', gnädig's Fräulein! Beim Abschied sag ich leise Servus!" sagen wollte, es dann aber doch zu klischeehaft fand
  • Als Kurz bei der journalistischen Nachfrage, ob sein harter Flüchtlingskurs nur von seinen korrupten Machenschaften, die durch Handy-Chats ans Licht gekommen seien, ablenken wolle, zur Ablenkung eine Lederhose anzog und schuhplattelte
  • Als Merkel Kurz zum Abschied ein Eis kaufte
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Die wichtigsten Sätze aus dem RTL-Triell

  • "Ich bin auch für eine Videoüberwachung von Winnetou!"
  • "Stört es Sie, wenn ich Olaf Scholz einen Witz erzähle, während Sie über die angebliche Klimakatastrophe sprechen, Frau Baerbock?"
  • "Wer Scholz wählt, wählt am Ende Laschet, Baerbock und die 21 mit extra scharf!"
  • "Och schade, dass Herr Zamperoni nicht da ist."
  • "Ich hätte gerne den Fifty-fifty-Joker."
  • "Selbstverständlich bleibt der Andi Scheuer Minister."
  • "Puh, ganz schön kalt geworden hier im Studio ... Wer ist für Heizung an?"
  • "Ja, ich gebe zu, die CDU stünde mit einem anderen Kandidaten besser da – aber Robert Habeck war für meine Partei nun mal nicht zu haben."
  • "Am liebsten wäre es mir, wenn Merkel es nochmal macht."

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Sylt Marketing Gesellschaft!

Du machst auf dem Festland mit dem Slogan »Sylt macht sychtig« auf die umrissbekannte Nordseeinsel aufmerksam. Und ja, sie hat noch mehr negative Eigenschaften! Sylt ist syndhaft teuer, das Publikum dort verhält sich dynkelhaft. Ja, die ganze Ynsel ist bei genauerer Betrachtung das reinste Shythole, ein Besuch dort kompletter Unsynn!

Steht fürs nächste Brainstorming gerne bereit: Titanic

 Was ist da los, deutsche Medien?

»Die radikalen Impfgegner vom Alpthal« besuchte der Spiegel und fragte dazu mit brennendem Reporterehrgeiz bereits im Teaser: »Nun verweigerte ein Dorf gar dem Impfbus die Einfahrt. Was ist da los?« Gute Frage. Der auch die Taz nachgeht: »Im Schwarzwaldkreis Rottweil sorgen Impfgegner für gereizte Stimmung. Was ist da los?« Womöglich Ähnliches wie im Nordosten. Die B.Z.: »Was ist da los? Corona-Lage in Brandenburg doppelt so schlimm wie in Berlin«. Aber nicht nur im Zuge der Pandemie verlangt überraschender Tumult nach unverzüglicher Aufklärung: »Was ist da los? Bei Bella Hadid fließen Tränen« (N-TV); »Was ist da los? Anouar wurde bei The Voice disqualifiziert« (Berliner Kurier); »Was ist da los? NFL-Superstar schon wieder verletzt«. Gut, dass Bild sich der Sache annimmt, denn die FAZ ist gerade mit Wichtigerem beschäftigt: »Die neue Apple Watch 7 ist angekündigt, aber Garmin hält sich bei seinem Top-Produkt zurück. Was ist da los?«

Der, die, das, / wer, wie, was / wieso, weshalb warum? / Wer nicht fragt, bleibt dumm – sicherlich. Wer allerdings immer dasselbe fragt, auch.

Überfragt: Titanic

 Liebe Alte,

»Drogenhandel und Abzocke von Senioren« titelte kürzlich die Braunschweiger Zeitung. Also, dass Ihr abgezockt werdet, finden wir natürlich echt doof, aber: Wie läuft es denn so mit der Rentenaufbesserung durch den Drogenhandel?

Fragt schon mal prophylaktisch: Titanic

 Wie viele Achtundsechziger, Udo Knapp,

bist auch Du, je älter Du wurdest, politisch immer weiter von links nach rechts marschiert: Du warst der letzte Vorsitzende des SDS, anschließend in einem Verein namens »Proletarische Linke«, um dann in den Achtzigern auf dem rechten Flügel der Grünen zu landen und schließlich bei der SPD, und zwar eigentlich nur, damit Du was in den Kolonien werden konntest, am Ende stellvertretender Landrat. Heute kritisierst Du die Gewerkschaften dafür, dass sie nur immer wieder Lohn fordern, wie man das als einer, der nichts gelernt hat bis aufs Lamentieren, halt so macht.

Dieser Weg verbindet Dich mit dem wohl dümmsten deutschen Sänger, Wolf Biermann, weshalb Du dem »alten weisen Mann« (Dein O-Ton) auch neulich so kenntnisfrei wie pathetisch zum Geburtstag gratuliertest: »Biermann hat den größten Teil seines Lebens in zwei furchtbaren deutschen Diktaturen verbracht. In beiden hat er gelitten, aber beide hat er mutig streitend und widerstehend überlebt.«

Wie man nun aber jeder Biermann-Bio entnehmen kann, hat der walrossbärtige Dödelbarde nur acht Jahre unter den Nazis und 23 Jahre in der DDR gelebt; die restlichen 53 jedoch im goldenen Westen (britische Besatzungszone, BRD und Gesamtdeutschland). Daher nun unsere Frage: Bist Du Dir, Udo Knapp, sicher, dass Du auf Deine alten Tage die Bundesrepublik Deutschland, in der Du so schöne Posten innehattest, wirklich als furchtbare Diktatur bezeichnen willst?

Wie meinen? Es stand doch bloß in der Taz, und in keiner richtigen Zeitung? Und rechnen konntest Du noch nie? Na dann, weitermachen, Udo, aber vielleicht demnächst doch ein bisschen, he, he, knapper.

Kurz angebunden: Titanic

 Sänger Max Mutzke!

Sänger Max Mutzke!

Zum Thema Klimawandel und Verkehr klagten Sie im Interview: »Es gibt bei uns eine Verbindung, da fahr ich 10-12 Minuten mit dem Auto hin. Weil der Ort aber auf dem Berg liegt, fährt der Bus mehrere Stationen an und es dauert fast zwei Stunden. Aber da arbeiten Leute.«

Wir wissen nicht, wie der Berg, auf dem Sie wohnen, beschaffen ist und wer dort die Busrouten plant. Aber mal angenommen, Sie würden wegen der langen Busfahrt den einen oder anderen Auftritt verpassen, wäre das nicht ein weiterer Grund für die »Öffis«?

In diesem Sinne: Go green!

Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Fünfzehn Zeichen Ruhm

Es hat wohl niemand je den Wunsch, um jeden Preis berühmt zu werden, heftiger kritisiert als meine Urgroßmutter. Ich kann mich gut erinnern, dass mein Vater einmal beim Lesen der Zeitung aufschreckte und Uroma ihn fragte: »Was ist denn?« – »Der Franz ist gestorben. Ich habe gerade seine Todesanzeige gelesen.« Sie schüttelte bloß genervt den Kopf und sagte: »Die Leute machen heutzutage wirklich schon alles, um in die Zeitung zu kommen.«

Jürgen Miedl

 Trost vom Statistiker

Wenn du wieder einmal frustriert bist und denkst, du bist nur durchschnittlich begabt und mittelmäßig erfolgreich, dann wechsele doch einfach in eine andere Stichprobe!

Theobald Fuchs

 Notgedrungen einfallsreich

Mein Nachbar vergisst seit einigen Jahren regelmäßig seine Bank-Pin. Auf die Karte kann er die Pin natürlich nicht schreiben. Wie er mir vor Kurzem berichtete, hat er eine clevere Lösung für sein Problem gefunden: Um sich die Pin nicht mehr merken zu müssen, aber trotzdem nicht sein Geld zu riskieren, hat er seine Pin einfach auf den einzigen von ihm genutzten Bankautomaten geschrieben.

Karl Franz

 Schicksalhafte Wendung

Brüche im Leben gibt es bei allen Menschen. Öfter ist es so, dass jemand nach überstandener schwerer Krankheit das bisherige Streben nach Geld und Ruhm infrage stellt und beschließt, den sinnentleerten Job im Reisebüro, in der PR-Agentur (sehr viel seltener vielleicht auch im Schlachthof) hinzuschmeißen, um nur noch zu malen, zu töpfern, zu fotografieren, einen Gemüsegarten anzulegen oder zu schreiben. Es erfolgt allerdings nicht zwangsläufig eine Neuausrichtung zum Kontemplativen, Musischen. In meiner Bekanntschaft gibt es einen Fall, in dem der genesene junge Künstler seine Erfüllung als skrupelloser Miethai fand.

Miriam Wurster

 Alles richtich

Jüngst wurde ich darauf angesprochen, dass das Wort »richtig« aus logopädischer Sicht korrekterweise »richtich« ausgesprochen werden muss. Um mir meine Verwunderung darüber gar nicht erst anmerken zu lassen, entgegnete ich nur ein lässiges »selbstverständlig«.

Fabian Lichter

Vermischtes

Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURKatz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde. Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle Sterne.
Zweijahres-Abo: 117,80 EUR
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Das schreiben die anderen

  • 02.11.:

    "Keinmal um die ganze Welt - Ein Pauschalreiseabend für Zurückgebliebene" - so heißt das WDR-5-Spezial mit Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Hans Zippert.

  • 29.10.:

    Das Bornheimer Wochenblatt berichtet vom TITANIC-Normalitätswettbewerb.

  • 28.09.:

    Oliver Maria Schmitt hat versucht, mit der Kraftradgruppe Frohsinn die Demokratie zu retten – zumindest in der FAS.

  • 28.09.:

    Das "Medienmagazin" vom BR hat mit Martina Werner (und anderen) über Satire, Journalismus und Politik gesprochen.

  • 25.09.:

    TITANIC-Herausgeber Martin Sonneborn spricht mit der Taz über Frauen in der Redaktion und erinnert sich an die beste Zeit für Satire.

Titanic unterwegs
17.01.2022 Mannheim, Alte Feuerwache Max Goldt
21.01.2022 Braunschweig, Staatstheater Max Goldt
26.01.2022 Dresden, Staatsschauspiel Max Goldt
26.01.2022 Hamburg, Polittbüro Thomas Gsella