Newsticker

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Die neuen "Bento"-Frauenphänomene sind da!

Worüber das hippe Jugendmagazin "Bento" nach "Momsplaining" (Frauen, also Mütter, erklären jungen Vätern Kindererziehung) und "Toxischer Weiblichkeit" (Frauen machen auch böse Sachen) demnächst berichtet:

  • Marginalisierte Weiblichkeit: Wenn heruntergekommene Mädchen auf der Straße rumlungern und sich nicht ziemende Dinge zu friedlichen Fußgängern sagen. Wo ist da das Jugendamt?
  • Momkeeping: Wenn Mütter die Fürsorge für das gemeinsame Kind nicht mehr gleichberechtigt an den Vater herausgeben wollen, obwohl dieser sich am eigenen Kind feministisch engagieren und für die gute Sache einsetzen möchte, nachdem er 4 Jahre nach der Geburt diesen einen Text da im Internet gelesen hat
  • Girlrailing: Man möchte gerade eine wirklich sehr wichtige Sache erklären und eine Frau redet dazwischen über etwas völlig anderes, weniger kultiviertes. Männer kennen und fürchten es.
  • Hegemoniale Weiblichkeit: Der neue Chef ist eine Frau und kommt immer so unangenehm bossy rüber. Der alte Chef war viel entspannter. Man verstand sich, ging auch mal zusammen nach Dienstschluss in die Sauna. Frauen, die es bis ganz nach oben geschafft haben, sind alle so unerklärlich unangenehm zu uns Männern im Mittelbau.
  • Strategische Prüderie: Wenn Frauen sagen, sie wollten keinen Sex, aber klar ist, dass das nur vorgeschoben ist. Man spürt es einfach und fühlt sich bestraft, nur weil man ein Mann ist. Das nennt man Diskriminierung.
  • Fape Culture: Wenn Frauen Sex wollen und man aber keinen hochkriegt, obwohl man unter dem Druck steht, männlich genug sein zu müssen. Danach fühlt man sich dreckig, wertlos und macht sich Schuldvorwürfe. Wenn Frauen da mitspielen, ist das auch so schlimm wie
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So dystopisch wird 2020

Der Chef eines Meuchelmörderregimes aus "1001er Nacht" hat den Chef eines multinationalen Konzerns mit sklavereiähnlichen Arbeitsbedingungen persönlich auf dem Handy gehackt. Auch diese Vorhersagen aus Cyber-Dystopie-Romanen werden noch 2020 wahr:

  • Eine UN-Kommission wird den schwerwiegenden Vorwurf untersuchen. Amazon-Mitarbeiter und Saudi-Araber reagieren erleichtert, der Friede scheint gesichert
  • Die Bundestagswahlen werden gehackt und manipuliert. Sigmar Gabriel wird überraschend Kanzler und bestreitet eine Einmischung von Schurkenstaaten
  • Prinz Bin-Salman schleicht sich mit einem geheim entwickelten Unsichtbarkeitsumhang aus dem Fenster seines Palasts in ungeahnte Abenteuer
  • Deutschland sitzt im höchsten Menschenrechtsgremium des Planeten. Seit zwei Jahren. Ohne, dass jemand etwas dagegen unternimmt
  • Donald Trump ordnet geheim an, Laserkanonen der Marine "in kleiner" und "für jedermann" nachzubauen
  • Mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Roboter fliegen in Flugtaxis mit Autopilot von Düsseldorf nach Köln und zurück und schicken sich Sprachnachrichten übers Smartphone hin und her. Menschen erfahren erst nach dem Krieg davon
  • Sektenguru Ali Khamenei präsentiert eine Technologie, mit der man Bin-Salman wieder sichtbar machen kann. Bei der Präsentation wird der Prinz auf frischer Tat bei versuchtem Diebstahl ertappt
  • Elon Musk lässt sich mit seinem in 2019 verlachten E-Cybertruck in Computerspiele der 80er- und 90er-Jahre laden. Hier entwickelt er, ohne dass es jemandem "optisch" auffällt, einen finsteren Plan …
  • Die Iraner ermitteln Amazon-Chef Jeff Bezos als Urheber der Unsichtbarkeits-Technologie Bin-Salmans und verhaften ihn bei einer geheimen Geschäftsreise irgendwo zwischen Irak und Syrien
  • Donald Trump verliert die Wahl, verschanzt sich aber mit seinen Gefährten, dem zurückgekehrten Elon Musk samt Knight Rider und niegelnagelneuen Lasergewehren im Weißen Haus
  • Die Russen legen die aufgefahrenen Panzer mit Schadsoftware lahm, die sie für Betriebssoftware geschrieben haben, die sie sich von Bin-Salman gekauft hatten, der sie von Jeff Bezos gehackt hatte, der sie durch ein Subunternehmen für das Pentagon entwickeln lassen hatte
  • Donald Trump schichtet den halben Haushalt für die US Space Force um
  • Sigmar Gabriel schlägt "miteinander reden" per Internet-Videokonferenz vor, weil er ausgerechnet jetzt zu Besuch in Nordkorea ist und gerade nicht ins UN-Hauptquartier reisen kann
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How to handle Einwohner

Die Einwohnerzahl in Deutschland erreicht einen neuen Höchststand (83,2 Millionen). Was kann man mit so vielen Leuten machen?

  • Endlich jemanden mit gutem Musikgeschmack finden
  • Eine sehr große Sitzblockade veranstalten, die niemand wegtragen kann
  • Aber auch niemanden haben, der es versucht
  • Sich von jedem einen Euro schnorren
  • Verstecken spielen
  • Eine Minute die Luft anhalten, um CO2 zu sparen
  • Sich zusammensetzen, gegenseitig zuhören, Brücken schlagen und gemeinsam die Gesellschaft verändern
  • Jan Fleischhauers Brille wegnehmen und mit ihm "Schweinchen in der Mitte" spielen
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China verbietet Plastiktüten. Das sind die Folgen:

  • Chinesisches Essen gibt es auch hierzulande "zum Mitnehmen" nur noch direkt auf die Hand
  • Einreiseverbot für den berühmten deutschen Plastiktütenproduzenten Lars Eidinger
  • Trump verbietet ebenfalls alle Plastiktüten, sowie alle Stoff-, Papier- und Lufttüten ("Airbags")
  • Delfine werden wieder auf herkömmliche Nahrungsmittel wie Zigarettenfilter, USB-Sticks und Zahnputzbecher zurückgreifen
  • China wird seinen Plastikmüll künftig umständlich aus Malaysia importieren müssen

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Platsch, Bestsellerautor Frank Schätzing!

Wie hörten wir Sie jüngst aus dem Radio rausraunen? »Wenn Sie sich einmal in die Politik reinbegeben, verlieren Sie Ihre Freiheit – auch die Freiheit, Dinge auszusprechen. Die Parteistrukturen, in denen Politiker sich von der Pike auf hocharbeiten, sind wie Flüsse, und Sie sind der Kiesel. Sie werden rund geschliffen, ob Sie das wollen oder nicht. Andernfalls kommen Sie ja gar nicht oben an!«

Au weia. Was also, Frank Schätzing, tun? Flusskiesel künftig ungeschliffen lassen, damit sie besser oben ankommen und auf der Wasseroberfläche schwimmen? Strukturen entwässern, damit sie aufhören, wie Flüsse zu sein? Die Pike aus dieser feuchten Metapher nehmen, bevor sie rostet? Ja? Und wenn Politiker dann endlich die Freiheit haben, »Dinge auszusprechen« – was schätzen Sie: Wird das dann so eloquent und bildstark klingen, als hätte es ein gelernter Schriftsteller formuliert?

Übt noch die flüssige Aussprache: Titanic

 Huhu, »Süddeutsche«!

Unter der Überschrift »Lauter Millionäre« gabst Du Arbeitnehmern in Deutschland sieben Tipps, wie sie im Lauf ihres Berufslebens eher 2,8 Millionen als 900 000 Euro brutto verdienen könnten. Neben wertvollen Ratschlägen wie »Berufswahl stellt Weichen«, »Lücken im Lebenslauf kosten«, »Bildung zahlt sich aus«, »Gehalt wächst mit dem Alter« und »Auf die Region kommt es an« heißt es unter »Führungsposten lohnen sich«: »Reichwerden klappt am ehesten, wenn man einen Chefposten ergattert.«

Echt, SZ? Bisher waren wir immer davon ausgegangen, dass man reich wird, wenn man möglichst lange einen subalternen Posten innehat, an dem einem alle anderen sagen, was man zu tun hat: Titanic

 Hallo, Allos-Brotaufstriche!

»Leckere Linsen mit ausgewählten Gewürzen und Gemüse machen den Allos-Linsenaufstrich so besonders lecker« – ist das nicht ein bisschen halbherzig? Macht neben den leckeren Linsen nicht auch das leckere Gemüse Deinen leckeren Linsenaufstrich so besonders lecker? Ja? Nein?

Schluck’s runter.

Darum bittet Titanic

 Scusi, Kellerei Settevetro (Italien)!

Scusi, Kellerei Settevetro (Italien)!

Wegen eines technischen Fehlers ist Dein Lambrusco in die Wasserleitungen des Örtchens Castelvetro di Modena gelangt und sodann hellrot und schäumend in einigen Häusern aus den Wasserhähnen geperlt. Der Unfall sei aber »nicht mit hygienischen oder gesundheitlichen Risiken verbunden« gewesen, teiltest Du mit.

So begrüßenswert natürlich im allgemeinen eine Alkoholversorgung aus dem Wasserhahn sein mag, müssen wir doch fragen: Hast Du noch alle Spaghetti im Topf, Kellerei Settevetro? Lambrusco zu verabreichen ist nach Recherchen in unserer famiglia sogar der Mafia zu eklig!

Es grüßt mit einem kühlen Konterbier: Titanic

 Kennen, Hagen Hultzsch (FDP Thüringen),

muss Sie natürlich niemand, dennoch hat es uns beeindruckt, dass Sie auf einem Wahlplakat, über das wir im Weimarer Straßendreck gestolpert sind, gewissermaßen prophetisch gefordert haben, den Menschen mehr zuzutrauen. Völlig daneben lagen Sie allerdings mit Ihrem Gruß »Hallo übermorgen«. Das hätte doch wohl treffender heißen müssen: »Hallo vorgestern«!

Kann sich das auch gut als künftigen Gruß an Ihre Partei vorstellen: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Frage nach dem Sinn des Lebens

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es eine Handvoll auserwählter Menschen gibt, denen eine höhere Macht den allgemeinen Sinn des Lebens bereits erläutert hat, aber leider sind das wahrscheinlich allesamt solche »Mich fragt ja niemand!«-Typen.

Cornelius W.M. Oettle

 Offener Widerstand

Ohne mein Wissen ist aus der Telefonzelle im Dorf ein beschissener offener Bücherschrank geworden. Aus Trotz gehe ich dort jetzt immer telefonieren.

Ronnie Zumbühl

 Es gibt nur Innen

Großstädte haben keinen Stadtrand. Es kommt immer noch ein Imbiss, noch eine Baustelle, eine Industriehalle, ein Depot. Geografinnen, Immobilienmakler und Raumplaner starteten Expeditionen, um an den Rand einer Großstadt zu gelangen. Nie sind welche zurückgekommen.

Miriam Wurster

 Wesentlich werden

Neulich im Café bildete ich mir ein, am Nebentisch die Schriftstellerin Karen Duve zu sehen, um dann auf den zweiten Blick zu bemerken, dass es sich in Wahrheit um die Schauspielerin Catherine Deneuve handelte. Meine Hoffnung, es könne sich bei mir in Wahrheit um den Maler Jasper Johns handeln, erfüllte sich allerdings nicht.

Jasper Nicolaisen

 Pragmatismus

Die Oma einer Freundin pflegte in der Nachkriegszeit, als es nichts zu essen gab, ihren hungrigen Kindern einen pfiffigen Ausweg aufzuzeigen, wie sich die Lust aufs Essen leicht vergessen lasse: »Jetz hauma uns halt as Maul am Tischeck an!« Und tatsächlich ist kaum etwas besser geeignet, den knurrenden Magen zu übertönen, als der Schmerzensschrei nach einer an der Tischkante blutig geschlagenen Lippe.

Tibor Rácskai

Vermischtes

Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURElias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 31.03.:

    Der "Spiegel" befragt TITANIC-Chefredakteur zu Corona als Gegenstand von Satire. 

     

  • 30.03.:

    "Der kleine Herr Tod" von Christian Y. Schmidt ist Buchtipp bei radioeins, die erste Lesung dazu gibt es hier. Auch MDR-ARTOUR stellt das Buch vor. Einen weiteren Livestream gibt es ab dem 1.4. jeden Mittwoch um 19 Uhr.