Newsticker

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Liste von Leuten, auf die man getrost verzichten kann

  • Menschen, die Milch "Kuhsaft" nennen
  • Leute, die jeden Mini-Schokoriegel als "totale Gönnung" bezeichnen
  • Männer, die Frauen mit der einen Hand die Tür aufhalten und sie mit der anderen hindurchschieben
  • Leute, die einem ganz aufgeregt erzählen, dass sie einen neulich in der Stadt gesehen haben
  • Menschen, die andere stets fragen, "was sie so antreibt" (mögliche Antwort: Blasenschwäche)
  • Twitter-User, die ständig rumbetteln, weil sie mehr "Follis" wollen
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Argumente pro Donau-Lied

  • Finde des Liad guad
  • Mir is des Liad wuaschd
  • Des is Kult
  • I los ma ned verbietn wos I sing
  • Des Lied sing wir schon seit 20 Jahren
  • Des Lied gibt's schon seit 50 Jahren
  • Des Lied ist 200 Jahre alt
  • Des Liad gibt's scho ewig
  • Was is dann mit dem Lied Ziepfe eine Ziepfe ausa
  • Wenn's zum Lernen ned reicht, dann kemmen die Ladys auf dem Krampf. De soi se ihre Pratzn erstmal dreckig machen im Leben
  • Des is so a super Lied des muss bleim
  • Werd scho ewig lang drellert
  • I ua örg ia ia ia ma san fan ua Gellergalle Uga Uga Uga, diese Drecksbayern (Anm.d.Red.: Bitte löschen)
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Deutsche Fußballvereine mit Schmerzmittelproblemen

Eine Recherche der ARD-Dopingredaktion und von "Correctiv" zeigt: Sowohl in der Bundesliga als auch im Amateurfußball ist Schmerzmittelmissbrauch an der Tagesordnung. Diese Vereine sind besonders betroffen:

  • Peintracht Frankfurt
  • Kniebeschwerder Bremen
  • FC Erzgebirge Aua
  • VfL Placebochum
  • Qualemannia Aachen
  • Chemienitzer FC
  • FC Dopingolstadt 04
  • 1. FC Leidenheim
  • SV Weh Wiesbaden
  • FC Autschsburg
  • SC Rezeptfreiburg
  • Pharminia Bielefeld
  • Hamburger Sport-Zipperlein
  • "Pillendosenclub" RB Leipzig
  • FC Bayer München
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So wird die neue Lufthansa

Die Bundesregierung will der unter Druck geratenen Deutschen Lufthansa helfen. Das soll sich künftig im Unternehmen ändern:

  • Julia Klöckner übernimmt mit Johann Lafer, Kaufland und Nestlé die Bordküche
  • Nach einem Vorschlag von Annegret Kramp-Karrenbauer dürfen Bundeswehr-Soldaten gratis mitfliegen
  • Während der Flüge laufen keine Spielfilme mehr, sondern Übertragungen von Parteitagen auf Phoenix
  • Philipp Amthor darf ins Cockpit und dem Pilot über die Schulter schauen
  • Andreas Scheuer wird Pilot
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Die irrsten, nicht verwirklichten Projekte von Christo

  • Verpacken der Wolkenkratzer von Manhattan mit himmelblauem Geschenkpapier (Sicherheitsbedenken)
  • Einhüllen der New Yorker Börse in eine riesige Seifenblase
  • 500 Milliarden Rettungsschirme (rot), aufgestellt in den südeuropäischen Eurostaaten
  • Verpackung des Hamburger Fischmarkts mit 6000 Tonnen Zeitungspapier
  • Spaßbad für Pasewalk in Form einer gigantischen Thunfischdose
  • Gigantisches Drehkreuz für die Meerenge von Gibraltar
  • Verhüllen des Zuckerhuts in Rio de Janeiro mit aus umfunktionieren Löschflugzeugen vergossener, heißer Schokolade (mindestens 35 Prozent Kakaoanteil)
  • Verhüllen des Petersdoms in Rom mit einem riesigen XXL-Kondom
  • Blockieren des Panamakanals mit einer gigantischen rot-blauen Luftmatratze
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Zweite deutsche Welle: die größten Hits

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich Deutschland in die zweite Infektionswelle gelockert haben wird. Und auch die wird ein großer Spaß – mit diesen Hits:

  • Hurra, Hurra die Lunge brennt
  • 99 Luftschutzmasken
  • 1000 und 1 Nacht (auf der Intensivstation)
  • Pure Lust am Sterben
  • Sonderzug nach Ramelow
  • Ich will Spaß
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Liste scheußlicher Headlines ("Bild"-Edition)

  • "Eintrachts Kostic über Knallhart-Start"
  • "Proteste gegen die neuen Knallhart-Strafen für Temposünder!"
  • "Ärger um Peinlich-Tweet von SPD-Chefin Esken"
  • "Steingart: Knallhart-Kritik an Virologen"
  • "Die Peinlich-Pleite in Wiesbaden"
  • "Knallhart-Video gegen Trump"

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Zu Ihrer Verteidigung, Keanu Reeves,

Zu Ihrer Verteidigung, Keanu Reeves,

der Sie trotz Pandemie auf einer Party in Potsdam waren, erklärte der Chef des »Studio Babelsberg«, es habe sich bei dieser ausgelassenen Feier samt DJ und Alkohol lediglich um eine Filmszene des neuen Matrix-Streifens gehandelt. Und in der Matrix gibt es ja, so spinnen wir diese Argumentation mal fort, kein Coronavirus.

Unserer Ansicht nach brauchen Sie sich aber so oder so keinen Kopf zu machen: Laut der Verordnung Brandenburgs sind derartige Veranstaltungen mit Anmeldung, Hygienekonzept und bis zu 50 Personen erlaubt, sofern sie keinen »Unterhaltungscharakter« besitzen. Und den haben Filme mit Ihnen ja nun wirklich nicht!

Diese Wahrheitspille wurde verabreicht von: Titanic

 Sie, Laura Karasek,

»leben gern exzessiv – ohne Handbremse!« Sie seien rastlos und leidenschaftlich, teilten Sie Bild in einem Interview mit, um dann Erstaunliches zu offenbaren: »Ich schreibe manchmal bis fünf Uhr, gehe selten früh ins Bett, mache Sport, lese viele Bücher.«

Und wir fragen uns nun: Ist das, Frau Karasek, schon die Postcorona-Definition von exzessivem Leben? Müssen wir zukünftig mit Statements rechnen wie: »Wollust? Super, ich stricke total gerne …« oder: »Komasaufen? Find ich mega, aber bitte ohne Alkohol«?

Ist noch nicht ganz in der neuen Zeit angekommen: Titanic

 Aber heda, ZDF/SWR!

»Wissen aktuell: Der Kopf isst mit!« heißt die Sendung; »Ess Dich gesund!« steht auf der Tafel, die auf dem fürs TV-Programm bereitgestellten Foto im Wochenmarktgemüse steckt.

Bleibt also bei Pommes: Titanic

 Hallöchen, »Tagesspiegel«!

Du erfreust Deine Kundschaft neuerdings mit Berichten über den Aufenthaltsort von Erdbewohnern. Zum Beispiel so: »Musk ist wieder in Berlin, er war am Montag am BER gelandet.« Und weiter: »Der Privatjet von Musk, in Austin (Texas) gestartet, war am Montag um 9:42 Uhr am BER gelandet.« Tolle Nachricht. Falls das bei Dir, Tagesspiegel, zum neuen Standard werden sollte, folgende Info, sogar honorarfrei für Dich:

Es ist und bleibt in Frankfurt Deine Titanic

 Nur interessehalber, Hochschule Bochum:

Die von Dir auf interamt.de, dem Stellenportal des öffentlichen Dienstes ausgeschriebene Stelle eines wissenschaftlichen Mitarbeiters für das Projekt »Möbilität für Subsahara-Afrika« – ist die am IKEA-Lehrstuhl von Prof. Kvistbro angelagert? Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Sordidum Disputatio

Im Zeit-Magazin fand ich einmal die Nummer einer Erotik-Hotline. Diese Illustrierte lesen meines Wissens lediglich Bildungsbürgeridioten und Liebhaber von Werbeinseraten für Uhren ab 1000 Euro. Man muss nur einmal die Zeit-Kontaktanzeigen studieren: »Emeritierter Professor, Opernliebhaber, Freund von Chopin und Zuckmayer, sucht ...« usw. Gerne stelle ich mir vor, wer einen da am anderen Ende der Hotline erwartet: »Hallöchen, mein Orpheus! Ich bin's, Eurydike. Möchtest du wissen, wie ich aussehe? Meine Nase ist gemeißelt aus feinstem Marmor. Meine Beine sind so lang wie die der Goldenen Madonna aus dem Essener Domschatz.« »Weiter. Mehr!« schnurrt der angesexte Anrufer. »Und dann mein Hinterteil ... Sag, Adonis, kennst du den ›Akt von hinten‹ von Modigliani?« »Natürlich kenne ich den, ich bin emeritierter Professor für Kunstgeschichte!« »Und meine Brüste! So riesig, so überproportional wie die der Venusfigurine.« »Welche Venusfigurine? Es gibt mehrere!« keucht der sabbernde Trottel. »Die von Willendorf natürlich«, pariert »Eurydike« und haucht noch ca. 30 Minuten versaute Sachen auf Latein, um den Dirty Talk (»sordidum disputatio«) zu vervollkommnen und den einsamen Zeit-Abonnenten monetär abzumelken. Kommen tun die Anrufer dabei nie, aber Freude haben sie trotzdem.

Ella Carina Werner

 Jubiläum

Unser Bonsai-Verein wird nächsten Monat stolze 50 Jahre alt. Keine Frage, dass wir das richtig klein feiern!

Jochen Schubert

 Dauerbaustelle und Kakerlaken

Wenn das Leben eine Reise ist, möchte ich vom Veranstalter mein Geld zurück.

Dominik Mauer

 Ungemütlich

Unser gemeinsamer Jubel darüber, dass meine Freundin innerhalb kurzer Zeit mehrere lukrative Werbefotoshootingangebote von Unternehmen wie XXXLutz, Roller und Ikea erhalten hatte, wich, als ich vor Freude unbedacht ausrief, sie habe einfach so ein richtiges Möbelgesicht.

Cornelius W.M. Oettle

 Geschäftsidee

Hätte ich einen Hutladen, ich würde ihn »Ladenhüte« nennen.

Miriam Wurster

Vermischtes

Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 117,80 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURFriedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.
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Das schreiben die anderen

  • 23.01.:

    Der Spiegel befragt Martin Sonneborn zu Twitter-Shitstorms und zur aktuellen Personalsituation in der PARTEI (Artikel hinter Paywall).

     

  • 15.01.:

    Welt über Ella Carina Werners Buch "Der Untergang des Abendkleides".

  • 14.01.:

    Thomas Gsella war zu Gast bei Stefan Hölschers Zoom Dialogen um über Lyrik zu sprechen.

  • 08.01.:

    Die Frankfurter Rundschau und das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichten über Donald Trumps Gastauftritt auf dem TITANIC-Twitteraccount.

  • 04.01.:

    Christian Y. Schmidt blickt im Culturmag auf das vergangene Jahr zurück. 

Titanic unterwegs
07.03.2021 Frankfurt, Museum für Komische Kunst Hauck & Bauer: »Cartoons«