Newsticker

Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Hohe Auszeichnung für Bayern

Bayern wird in der druckfrischen Ausgabe des US-Reiseführers "Lonely Planets Best in Travel" zu den zehn Top-Destinationen in 2025 gezählt und Touristen aus aller Welt geradezu überschwänglich empfohlen. TITANIC feiert mit dem Freistaat und hat sich entschlossen, anstelle des üblichen Newsticker-Beitrags heute eine Leseprobe aus dem "Lonely Planet" zu veröffentlichen:

"Bayern – ein Land voller Widersprüche und Traditionen. Tauchen Sie ein in die aufregende Geschichte, besuchen Sie märchenhafte Schlösser oder genießen Sie fantastische Naturschönheiten, die in Europa ihresgleichen suchen. Sei es bei einer fröhlichen Rennsteig-Wanderung, dem 'Kraxeln' auf der Wasserkuppe oder einem Sprung ins tiefblaue Wasser des eiszeitlichen Titisees. Deutschlands flächenmäßig größtes Bundesland bietet eine Fülle an Möglichkeiten für Outdoor-Fans und Individualisten. Darf es etwas urbaner zugehen? Aber sicher! In Bayern locken gemütliche Ortschaften mit mittelalterlichen Prachtbauten und sakralen Meisterwerken von Weltruhm. Entdecken Sie in der Krypta des Speyerer Doms die Grablegen bajuwarischer Könige, schlendern Sie durch das urbayerische Erfurt oder lassen Sie sich in der Frankfurter Paulskirche von der Wiege der Demokratie im Freistaat inspirieren. Genießen Sie anschließend in einem original bayerischen Brauhaus 'Halven Hahn' oder 'Himmel un Ääd' und kosten Sie aus drolligen Miniaturhumpen vom wohl besten Bier der Welt. Aber Vorsicht! Driften Sie von Fulda einen Tick zu weit nach Süden oder von Ulm nach Westen ab, verlassen Sie das gelobte Land womöglich und sehen sich im 'Mordor' Süddeutschlands mit wortkargen Einwohnern, trostlosen Kuhdörfern und einer sumpfigen Einöde ohne jegliche Höhepunkte konfrontiert. Hier, liebe Leserinnen und Leser, ist es leider einfach nur scheiße!"

PH

Nur diese Kategorie anzeigen:Heftinhalte Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Das neue Heft ist da!

"Inshallah, ich hab richtig Bock!" Kloppo is back. Nach Trainerstationen bei Mainz 05, Borussia Dortmund und beim FC Liverpool wechselt er von der Seitenlinie mitten rein zu den Ultras. In neuer Funktion soll er im Libanon Strukturen optimieren, Nachwuchstalente fördern und Israel in eine Abseitsfalle locken. Die Fanatiker in Beirut sind aus dem Häuschen (Luftalarm).

AUSSERDEM IM NOVEMBERHEFT: Sechs Sonderseiten zur US-Wahl. Neue Wörter im Duden. Fliegende Promis im Security-Check. Gedanken über FPÖ-Chef Herbert Kickl. Gesucht: die neue Männlichkeit. Ein Ausblick auf die "Enhanced Games" – das erste internationale Sportevent mit Dopingfreigabe (kein Witz!). Mit Cartoons und Comics von Renke Brandt, Rattelschneck und Miriam Wurster.

Ab Samstag in allen Fan-Shops, jetzt schon im Onlineshop (Print oder PDF oder in der App) – oder am besten: im Abo!

Nur diese Kategorie anzeigen:Aus Eugen Egners Püppchenstudio Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Aus Eugen Egners Püppchenstudio


Ich konnte von Natur aus nicht autofahren, dementsprechend hatte das Vehikel, in dem wir uns fortbewegten, keine Ähnlichkeit mit einem richtigen Automobil*. Der Antrieb erfolgte per Willenskraft, allerdings schien es sich dabei nicht um meinen Willen zu handeln. Wie ich bald erkannte, hingen sowohl der Verlauf der Fahrt als auch die Art des Ziels davon ab, was das Wesen neben mir träumte.

*Es war unvorstellbar, daß bei diesem Modell jemals ein teurer Ölwechsel fällig würde.


Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Müters Söhne #29

Tierquälerei

"Ich könnte einen weißen Löwen besiegen"

Henry ist (mittlerweile) 13 Jahre alt. Seine Mutter Viola Müter schreibt hier im wöchentlichen Wechsel über ihn und ihre anderen zwei Söhne im Alter von 5 und 17 Jahren. Die Mutter nennt sie liebevoll ihre "Mütersöhnchen".

Jugendliche interessieren sich nur noch für das, was auf ihren Bildschirmen passiert, und nicht mehr für die Realität. Besonders Henry, so dachte ich immer. Letztes Jahr trauerte er immerhin mehr um einen verlorenen Spielstand als um seine eigene Großmutter. Doch dann fragte er mich aus heiterem Himmel: "Welches Tier, glaubst du, könntest du im Nahkampf besiegen?" Er habe mit seinen Klassenkameraden auf dem Schulhof über diese Frage diskutiert. "Ich könnte einen weißen Löwen besiegen", behauptete Henry selbstbewusst.

Ich lachte auf. In diesem Gedankenspiel sind weder Schwerter oder Flammenwerfer noch irgendwelche Beschwörungszauber erlaubt wie in einem seiner Ballerspiele. Die einzigen Waffen, die erlaubt sind, sind der eigene Körper und der Verstand. Beides ist bei Henry noch im Aufbau. Und trotzdem glaubte er absurderweise, er könnte im Eins-gegen-Eins einen Löwen bezwingen? Wenn Henry damals diesen Tanzkurs gemacht hätte, könnte er wenigstens im Dance Battle gegen die Raubkatze gewinnen. Soweit ich weiß, lernen Löwen in der freien Natur keinen Discofox.

"Es geht um richtiges Kämpfen", korrigierte mich Henry, "schlagen, treten, würgen." Ich verstehe nicht, woher diese Selbstüberschätzung kommt. Im Gegensatz zu mir hat Henry wenig Erfahrung mit Tierquälerei gemacht. Ich hatte immerhin kürzlich eine handgreifliche Auseinandersetzung mit dem Obi-Biber, nachdem mein Rabattcoupon im Baumarkt nicht anerkannt wurde. Seitdem weiß ich, dass ich einen menschengroßen Biber mehrere Minuten zu Boden drücken kann. Für den Kampf gegen einen Löwen eine nicht unerhebliche Erfahrung.

Henry fehlt diese Erfahrung. Deswegen würde ihm die Raubkatze innerhalb weniger Sekunden entweder das Genick durchbeißen oder ihn zerfleischen und dann verbluten lassen. Trotzdem sah ich nach intensivem Nachdenken eine Chance für meinen Sohn. Henry ist sehr blass, geradezu durchsichtig. Ein weißer Löwe würde ihn vielleicht mit einem seiner Jungtiere verwechseln und als gleichberechtigtes Familienmitglied akzeptieren. Henry sollte also lieber sagen: "Ich könnte eine weiße Löwin zähmen." Lange kann ich mich jedoch nicht mit diesem Szenario auseinandersetzen. Mich gruselt es sehr, dass Henry eine weiße Löwin "Mama" nennen könnte.

Ich denke, Henry hat sich bewusst für einen weißen Löwen entschieden. "Weil die cooler aussehen", erklärt er mir, aber das glaube ich ihm nicht. Henry möchte vor seinen Freunden cool dastehen. Und das ist okay. Aber er weiß sicher auch, dass weiße Löwen sehr selten sind. Selbst wenn wir eine Reise nach Südafrika planen würden, wäre es höchst unwahrscheinlich, die Raubkatze dort im Hotelflur zu treffen. Wäre Henry nicht tatsächlich cooler, wenn er seinen Freunden wirklich beweisen könnte, dass er in der Lage wäre, einen weißen Löwen zu zähmen? Weil ich ihn dabei filme? Ich schlage Henry vor, mit ihm ins Safariland Stukenbrock zu fahren. Dort gibt es weiße Löwen. Bis dahin muss ich mich nur noch mit der Möglichkeit abfinden, dass Henry es vorziehen könnte, in Zukunft von einer Raubkatze erzogen zu werden.

Die Kolumne von Viola Müter erscheint jeden Donnerstag nur bei TITANIC.

Nur diese Kategorie anzeigen:Die Listen Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Die aufwühlendsten Überschriften von Kicker.de (Vol. 11)

  • "Feingeist Cuisance mischt die Basics bei: Monsieur Mehrwert macht mobil"
  • "Sirchs kleines Märchen: 'Ein brutal geiles Gefühl'"
  • "Heftiger Einschnitt beim Kleeblatt"
  • "Harres mit perfektem Timing: Homburg zieht den Kopf aus der Schlinge"
  • "'Taten statt Worte': Rapp braucht keine Rechenspiele"
  • "Struber: 'Basteln tue ich daheim mit meinen Kindern'"
  • "Müller ist die königsblaue Konstante"
  • "Fiel deutet Experimente an: 'Da kann noch etwas passieren'"
  • "Schweinfurt kontert Zitzelsbergers Geniestreich: 'Schnüdel' behaupten die Tabellenführung"
  • "Todesfelde bremst Drochtersen aus"

DSch

Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Schwarz + Grün = Love

Die CSU erteilt einer Koalition mit den Grünen regelmäßig Absagen. Dennoch könnte Schwarz-Grün nach der nächsten Bundestagswahl Realität werden müssen. Die Grünen passen ihr Parteiprogramm vorausschauend schon mal an:

  • Bierzelte werden vom Heizungsgesetz ausgenommen
  • "Bajuware" wird als vierte Option im Personenstandsregister eingeführt
  • Das Umweltministerium muss den CO2-Abdruck aller Flüchtlinge gesondert ausweisen
  • Am Veggie-Day gibt es Leberkäs und Fleischpflanzerl
  • Gendern wird verpflichtend, aber das einzige erlaubte Genderzeichen ist das Passionskreuz
  • Ein neues Windrad darf immer erst pro 1000 verkaufte BMW gebaut werden

KF

Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Sicherheit bedenken

Das Sicherheitspaket der Bundesregierung wird heiß diskutiert. Wer mitreden will, muss folgende Fachbegriffe kennen:

Vorratsdatenspeicherung
Auch Terroristen müssen essen. Vor allem wenn sie untertauchen oder lange Geiselnahmen planen, benötigen sie Vorräte wie Dosenravioli, Zwieback oder H-Milch. Die Daten über diese Prepper-Goodies sind für Ermittler natürlich wertvoll.

Quick Freeze
Beim Quick Freeze werden alle gestreamten Songs im Internet gleichzeitig angehalten. Jetzt muss jeder in seiner Bewegung innehalten, bis die Musik weitergeht. Für die Sicherheitsbehörden eine feine Gelegenheit, ein paar Handschellen klicken zu lassen!

Biometrische Daten
Im Gegensatz zu industrieller Metrik sind biometrische Daten naturbelassen und umweltschonend. Sie sind vielleicht krummer und kleiner, dafür aber auch gesünder. Die Grünen setzen daher voll auf biometrische Daten, während die FDP für "Innovationsoffenheit" wirbt und einen freien Markt von Fuß, Seemeilen oder Steinwürfen zulassen will.

Gesichtserkennung
Hier wird ein Roboter beauftragt, Wolken, Milchschaum oder Alltagsgegenstände zu betrachten und zu markieren, wenn er darin irgendwo ein Gesicht erkennt. Dazu reichen oft schon drei Punkte (zwei Augen und ein Mund) in einer bestimmten Anordnung. Die so gefundenen Bilder werden dann zur allgemeinen Erbauung ins Internet gestellt und in den Kommentarspalten nach extremistischen Äußerungen gesucht ("Honeypot").

Datenanalyse
Langweilig.

Anlasslose Überprüfung
Ein philosophisches Problem. Angenommen, eine unverdächtige Person, zum Beispiel ein Schwarzer, begibt sich in eine Waffenverbotszone und die Polizei will ihn anlasslos kontrollieren – ist dann nicht bereits der Wille zur Kontrolle der Anlass? Wenn dieser Wille unbegründet ist, ist dann nicht dennoch der momentane molekulare Zustand des polizeilichen Gehirns, mit all seinen Erfahrungen und Prägungen, der Anlass für den nur scheinbar grundlosen Willen?

RvC

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Aktuelle Startcartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Hello, »Zeit«!

»Wenn Berlin das New York Deutschlands ist, dann ist München das deutsche Los Angeles«, schreibst Du. Aber wenn München das deutsche Los Angeles ist, ist Hamburg dann auch das deutsche Miami? Und Wolfsburg das deutsche Detroit? Und die Zeit die deutsche New York Post? Und so ein Städtevergleich deutscher Unsinn?

Fragt aus dem deutschen Frankfort (Kentucky) Titanic

 Herzlichen Glückwunsch, lieber Fundus!

Herzlichen Glückwunsch, lieber Fundus!

Die erste Handlung der neugegründeten TITANIC-Redaktion im Jahr 1979, noch vor dem Einrichten, Möbelaufbauen und Bieröffnen, bestand darin, einen Raum zu erkiesen, in dem in Zukunft alle für Fotoromane und Bilderstrecken benötigten Kleidungsstücke und Gegenstände aufbewahrt werden sollten. Dieser füllte sich dann zur großen Verwunderung der Mitarbeiter/innen im Handumdrehen mit geschmacklosen Kleidungsstücken, ausgeleierten Sexpuppen und Naziuniformen unbekannten Ursprungs.

So malt sich zumindest die aktuelle Redaktion heute, 45 Jahre später, Deine Entstehungsgeschichte aus, lieber Fundus! Denn Du bist fürs Büro unabdingbar und wirst von Heftkenner/innen als wichtigster und titanischster Raum der Bundesrepublik gehandelt.

Und das völlig zu Recht: In Dir hängt der edle, von Martina Werner aus der Modemetropole London importierte Leopardenfellmantel (unecht) direkt neben der Kiste mit der dubiosen Aufschrift inklusive seltsamer Anführungszeichensetzung »Brüste, Propellermütze, ›Muslim‹, Jude, Papst, Kippa«. Hier steht die Thermoskanne, aus der beim Öffnen ein Dildo hervorschießt, neben der Kleiderstange mit dem penibel gebügelten Messdienerkostüm.

Hier befindet sich das ekligste Make-up der Welt, das einmal an einem Akne- und Staublungenausbruch bei der gesamten Belegschaft schuld war, als es bei einem der vielen gescheiterten Aufräumversuche herunterfiel und in alle Atemwege und Poren gelangte. Hier steht der Kistenstapel, dessen unterster Karton mit »Frauke Petry« beschriftet ist, der darüber mit »Clown«, und den obersten ziert die Aufschrift »Pferd«. Und nur hier liegt die SS-Uniform herum, die schon im Stuttgarter Haus der Geschichte bewundert werden konnte.

Nicht nur stehst Du für die geniale Dialektik der (alten) TITANIC, Du fungierst auch als Seismograf des Zeitgeistes: Die immer größer werdende Verklemmtheit der Redaktion lässt sich daran ablesen, dass das in Versalien geschriebene »Sex« auf dem ehemaligen Sexkarton mittlerweile durchgestrichen ist. Stattdessen befinden sich in der Kiste laut Aufschrift »Wolle, Seile, Kordel, Nähzeug«. O tempora! Auch Deine Unordnung, in der sich selbst die erfahrensten Angestellten nicht zurechtfinden, lässt sich symbolisch verstehen, erinnert sie doch stark an die Gesprächsführung während einer durchschnittlichen Titelkonferenz.

Du hast schon viel mediale Aufmerksamkeit bekommen, Fundus: Du wurdest für die Vice abgelichtet und im Musikexpress abgebildet – im Grunde hast Du alles erreicht!

Nur eines fehlte Dir – bis jetzt: eine Laudatio von Deiner eigenen Redaktion. Deshalb nun endlich, geehrter Fundus: Alles Gute zum 45jährigen Bestehen! Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

Schmettert Dir ein kräftiges »Vivat, vivat!« entgegen:

Für immer Deine Titanic

 Ex-VIVA-Moderator Mola Adebisi!

Im »Dschungelcamp« gaben Sie Ihre Meinung zum Thema Geschlechterrollen zum Besten: »Ich möchte nicht das tun, was eine Frau tut, das kann ich auch nicht. Und eine Frau soll auch nicht das tun, was ein Mann tut. Das geht auch nicht.« Männer sollten beispielsweise nicht als Hebammen arbeiten, denn eine Frau würde ein Kind anders lieben als ein Mann.

Und das wird von einer Hebamme ja schließlich gefordert, dass sie Kinder nicht einfach fachgerecht zur Welt bringt, sondern sie auch liebt.

Aber wenn Ihnen so viel daran liegt, die Tätigkeitsbereiche von Männern und Frauen zu trennen, warum haben Sie sich dann ein Metier gesucht, in dem sie gleichermaßen vertreten sind, Adebisi? Nämlich hauptberuflich im Dschungelcamp rumzusitzen?

Fragt sich, auch wenn sie das nicht tun soll: Titanic

 Priwjet, Roderich Kiesewetter!

Priwjet, Roderich Kiesewetter!

»Die AfD ist nicht besser oder schlechter als das BSW. Beide sind Kinder derselben russischen Mutter«, sagten Sie der FAS.

Da haben wir aber einige Nachfragen: Wer sind denn die Väter? Hitler und Stalin? Oder doch in beiden Fällen Putin? Und wenn BSW und AfD dieselbe Mutter haben: Weshalb ist der Altersunterschied zwischen den beiden so groß? War die Schwangerschaft mit dem BSW etwa eine Risikoschwangerschaft? Und warum sollte es keine Qualitätsunterschiede zwischen den Parteien geben, nur weil sie die gleiche Mutter haben? Vielleicht hat Russland ja sogar ein Lieblingskind? Können Sie da bitte noch mal recherchieren und dann auf uns zurückkommen?

Fragt die Mutter der Satire Titanic

 Interessant, was Sie da sagten, Erling Haaland (Manchester City)!

»Die besten Spieler sind die besten in den einfachsten Dingen. Mit der rechten Hand berühren und mit der linken passen. Das ist das Wichtigste. Pep sagt das immer wieder zu mir.«

Mit welcher Hand man dann das Tor erzielt, ist egal, meint im Gedenken an Diego Maradona Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Bibelfest

Ich habe letztens geträumt, dass ich Teil einer christlichen Punk-Band war. Unser größter Hit: »Jesus muss sterben, damit wir leben können«.

David Sowka

 Unangenehm

Auch im Darkroom gilt: Der Letzte macht das Licht aus.

Sebastian Maschuw

 Obacht!

Die Ankündigung von Mautgebühren ist furchterregend, aber so richtig Gänsehaut bekomme ich immer erst, wenn bei Google Maps als »Warnhinweis« auftaucht: »Diese Route verläuft durch Österreich.«

Norbert Behr

 Kurzzeitgenossen

Bei der Meldung zu Anton Bruckners 200. Geburtsjubiläum (4. September) und dem tags darauf sich jährenden Geburtstag Heimito von Doderers (5. September) mit Interesse bemerkt, dass beide Herren im Jahr 1896 kurz gleichzeitig am Leben waren: nämlich fünf Wochen und einen Tag lang, von Klein-Heimitos Entbindung bis zu Bruckners Tod am 11. Oktober. Solche ganz knapp verpassten Möglichkeiten der Seelenwanderung faszinieren mich. Was wäre gewesen, hätte man Doderer etwas später zur Welt gebracht, wäre Bruckners Geist schon ein paar Wochen früher »frei« gewesen? Hätte Wien / Ansfelden ein reinkarniertes Doppeltalent Heimtoni von Brucknerer überhaupt ausgehalten, hätte die literarisch-musikalische Welt unter dem Eindruck der »Strudlhofsinfonie«, des »Rondo in c-Moll für Streichquartett und einen Merowinger« (Alternativtitel: »Die tonale Familie«) oder der kurzen vierstimmigen Motette »Die Peinigung der Orgelpfeifelchen« vor Entzücken und Überwältigung alle viere von sich gestreckt, aufgegeben und ihren Kulturbeutel auf immerdar zusammengepackt? – Dass das Spekulieren über solche vergeigten Leider-nicht-Seelenwanderungen nur sehr ausnahmsweise Sinn ergibt, dämmerte mir aber, als ich ad notam nahm, mit welchen Gruselgestalten und potentiellen Reinkarnationsgefäßen seinerseits Doderer seine allerletzten Tage im Herbst 1966 verbringen musste: Stefan Raab (*20.10.66), David Cameron (*9.10.66), Caroline Beil (*3.11.66) und sogar noch haarscharf David Safier (*13.12.66, »Miss Merkel – Mord am Friedhof«; »Der kleine Ritter Kackebart«). Dann schon lieber die Seele mit in die Hölle nehmen.

Michael Ziegelwagner

 Mitläuferin? Ganz im Gegenteil!

Meine Oma fuhr im Widerstand Motorrad.

Andreas Maria Lugauer

Vermischtes

Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 03.10.: Der MDR kramt bei der Debatte, ob Ostdeutschland in den Medien schlechtgeredet wird, die Zonen-Gaby wieder hervor.
  • 26.09.:

    Noch-Grünenchefin Ricarda Lang retweetet "ihren" Onlinecartoon vom 25.09.

  • 18.09.: TITANIC-Zeichnerin Hilke Raddatz ("Briefe an die Leser") ist mit dem Wilhelm-Busch-Preis geehrt worden. Die SZLZ und der NDR berichten.
  • 12.09.:

    "Heute detoxe ich im Manager-Retreat im Taunus": TITANIC-Chefredakteurin Julia Mateus im Interview mit dem Medieninsider.

  • 29.08.:

    Die FR erwähnt den "Björnout"-Startcartoon vom 28.08.

Titanic unterwegs
31.10.2024 Hamburg, Zinnschmelze Ella Carina Werner
01.11.2024 Oschatz, Thomas-Müntzer-Haus Thomas Gsella und Hauck & Bauer
05.11.2024 Sylt, Feuerwache Tinnum Gerhard Henschel
05.11.2024 Frankfurt am Main, Club Voltaire »TITANIC-Peak-Preview«