Newsticker

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Aus Eugen Egners Püppchenstudio

Optische Wahrnehmung


Im Konkurszirkus (2. Teil)

In der Tierschau, wo ich sodann Inventur machte, gab es nur ziemlich kleine Tiere und zudem nur solche, die der Direktor schon im Delirium tremens gesehen hatte. Ich fand sie allesamt zu klein, ich wollte größere. Umgehend rief ich beim Konkursamt an und forderte, die Würmer sollten zwei Meter lang sein und die Fledermäuse so groß wie die Frauenkirche.
Da schlug es acht, die letzte Vorstellung vor dem Konkurs sollte endlich anfangen. Seit Stunden warteten die Artisten und Clowns schon in einer schäbigen Garderobe aus Blech und Abfall. Einige suchten ihr Heil in Perücken, die sie begehrenswert aussehen lassen sollten, andere redeten in allen Sprachen durcheinander: "Ich hab keine Hose!", "Ich hab kein Geld!", "Ich hab kein Talent!"
Sie brannten darauf, im Gänsemarsch hinaus ins Licht zu treten und zu singen: „Hey, hey, wir sind die ABC-Puppen aus Geisterstadt!“ Weil aber alles falsch aufgebaut war, war es im Zelt so dunkel und muffig wie in einer Gruft, und niemand traute sich hinein. Der Direktor forderte die Zuschauer auf, von zu Hause Lampen zu holen, damit die Vorstellung stattfinden konnte. Ihm wurde jedoch entgegengehalten, für Licht habe er selbst zu sorgen, das sei im Eintrittspreis inbegriffen. Darüber entbrannte eine hitzige Diskussion. Es wurde ziemlich spät, und der Direktor schickte alle Artisten und Clowns nach Hause. Sie erreichten gerade noch die letzte S-Bahn.


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TITANIC bloggt die Buchmesse – der große Buchmessenblog zur Buchmesse

Die Frankfurter Buchmesse öffnet ihre Türen und wir spitzen die Öhrchen: Wo gibt es die besten Freigetränke? Wo sind die unangenehmsten Autoren? Wo kann man die rechten Verlage „antreffen“? Wo bekommt man gutes Wurfgeschoss her? Welches Debakel wird sich ereignen und welche Debatte wird deshalb nächste Woche auf Twitter geführt? Welche Verlagsparty artet sexmäßig wieder total aus? Welche großen Buchmessenblogs zur Buchmesse gibt es noch? Und natürlich irgendwas über den langweiligen Buchkram. Das alles eventuell hier in den nächsten Tagen.

Freitag, 18.10. 

Last call: Das erwartet Sie heute noch auf der Buchmesse:

An Stand 3.5 D56 öffnet Richard David Precht um 15.55 Uhr den dritten Hemdknopf.

Bei der genialen Lesebühne der genialen Lesenden um 16 Uhr wird ein Nachwuchsautor bedächtig seufzen.

Irgendwann im Laufe des Nachmittags zwischen Gang J und K in Halle 3 oder 4 wird ein älterer Mann mit Fahne auf eine feministische Autorin einreden und erzählen, dass er die Moralisierung von Kunst nicht gutheißt.

16 Uhr Lesung mit Robert Habeck, Restaurant: „So will ich Deutschland nach vorne bumsen“.

Auf der Herrentoilette ist zwischen 17.20 Uhr und 18.35 Uhr Reinhold Messner anzutreffen.

Ca. 18.25 Uhr fragt sich ein junger Mann ob er wirklich gerade Reinhold Messner auf der Herrentoilette gesehen hat. 

17.12 Uhr Sascha Lobo präsentiert ein neues Haar.

17.16 Uhr Karl-Uwe Knausbert isst ein deutsches Brot.

17.18 Thomas Gottschalk berührt eine Schulter.

Man kann generell noch ein paar Bücher bestaunen.

Ildikó von Kürthy ist auch da.

Ab 20 Uhr geht es dann für alle auf super langweilige Partys mit schrecklichen Menschen. 

Um 2.34 Uhr kotzen diese Autoren in den Main:

Paula Irmschler / Leo Riegel

Donnerstag, 17.10.

Heute sind wir ganz schön verkatert, weil wir gestern richtig gesoffen haben. Man säuft ja so viel während der Buchmesse. Deshalb hier nun einfache Powersätze für's Buchmessen-Networking:

  • Ouuuh Mann, dieser Handke… das war ja was!
  • Na, ihr Leseratten!
  • Bücher, am I right?
  • Buchmesse… lesi-lesi, schreibi-schreibi
  • Achtung! Da steht Robert Habeck.
  • Bleib genau hier stehen – ich MUSS Dir jemand vorstellen (haut ab).
  • Dieses ständige Networken kotzt mich an! – Ach, hey Andrea! Kennst Du schon Michael?
  • Ihr Manuskript sieht wirklich interessant aus. Aber per Mail ist immer besser.
  • Bitte verlassen Sie umgehend diese Party.
  • Bitte gehen Sie.
  • Hach, heute lass ich die Finger vom Koks.
  • Ich weiß, dass Sie für die Garderobe zuständig sind. Ich würde Ihnen trotzdem gerne meine Kurzgeschichten vorlesen.
  • Hallo. Sollte man Werk und Autor trennen?
  • Interessante Auslage an Ihrem Stand! Dürfte ich mir die Lachsschnitten mal näher ansehen?
  • Bücher, am I right?

Lukas Herrmann / Moritz Hürtgen / Paula Irmschler / Moritz Post / Leo Riegel

Mittwoch, 16.10.

About last night:

Leo Riegel

Dienstag, 15.10.

Für TITANIC-Redakteurin Paula Irmschler ist es die allererste Buchmesse in Frankfurt. Was erhofft sie sich?

Für mich ist es die allererste Buchmesse in Frankfurt. Ich erhoffe mir Spaß. Ich hörte vorab schon sehr viel. Es werde „vor allem gesoffen, teilweise sogar gekokst“. Die „genialste Sause“ sei stets die Rowohlt-Party gewesen, doch die gebe es heute leider nicht mehr. Irgendjemand kannte immer irgendjemanden, der „einen reingebracht hat“. Ja, ja. Die Geschichten der Kollegen über die ominöse Party, die es heute nicht mehr gibt, wurden immer bunter. Wurde anfangs noch von „netter Stimmung“, „Sektempfang“ und „ganz lustigen Begegnungen“ berichtet, wurde daraus irgendwann „Champagner satt“, „Fickorgien“ sowie „interessante“ und „richtig berühmte Persönlichkeiten“. Jeder will die Party besucht haben, aber niemand kann es beweisen. Wir wissen alle, dass es diese Party nie gegeben hat. Aber es gibt andere und ich werde auf alle gehen und den Branchengossip brühwarm hier reinkippen. Ihr lest doch alle so gerne?

Ansonsten freue ich mich auf die Suchfunktion auf buchmesse.de, wo man ewig rumklickt, um zu erfahren, was es für Veranstaltungen gibt, nur um dann völlig erschlagen doch irgendwie nur unmotiviert übers Gelände zu latschen. Außerdem bin ich, dem Osten entkommen, schon gespannt wie es ist, mal eine Buchmesse ohne Nazis zu besuchen. Die gibt es hier ja sicherlich nicht.

Paula Irmschler

 

Besuchen Sie uns auf der Buchmesse! Halle 3.0, K67

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Ai Weiwei – Goodbye Deutsch­land



Ai weia: Der Jahrhundertkünstler will demnächst Deutschland verlassen. Er fühle sich »hier nicht mehr wohl«, hasse die ­Berlinale, die Fremdenfeindlichkeit und die chinesische Nudelsuppe von Knorr. Deshalb zieht er bald in ein friedliebendes Land mit glorreicher Zukunft: England. Ein letztes Mal hat er sich mit Deutschland auseinander­gesetzt. Dabei sind einzigartige Kunstwerke entstanden. ­TITANIC war zu Besuch bei der großen ­Finissage in seinem Berliner Atelier, das er »aber behalten will«.

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Viele Deutsche trauen sich nicht, ihre Meinung zu sagen

Ein Gastbeitrag von Mathias Döpfner.

Liebe Landsleute! Ich habe gerade gelesen, dass sich viele Deutsche nicht mehr trauen, ihre Meinung zu sagen. Und es stimmt – ich kann das selbst bestätigen. Erst kürzlich durfte ich meine wahre Meinung nicht sagen, sondern musste sie erst umständlich in einem langen Artikel niederschreiben. Und das auch noch in der "Welt". Wie erniedrigend!

Früher konnten wir im Büro sitzen und einfach drauflos meinen. Wenn wir aber heute unsere Meinung äußern wollen – zum Beispiel über Ausländer –, dann werden wir gleich in die rechte Ecke gestellt. So war das auch, als ich etwas Kritisches über den HSV-Fußballer Jatta äußerte. Ich finde das unglaublich! Wenn ich nicht einmal mehr gegen den HSV hetzen darf, dann ist das nicht mehr mein Land! Das Gleiche passiert übrigens, wenn uns eine Meinung zu Frauen einfällt. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber seit ich Frauen als "Frauen" bezeichnen muss, fühle ich mich in meiner Freiheit eingeschränkt. Früher sagten wir einfach Weiber oder gleich das Wort mit F, und keiner hat sich beschwert. Die Welt war halt noch in Ordnung. Ähnlich verhält es sich mit den "Spezial-Begabten" (früher einfach Behindis, Spastis oder Fahrradfahrer), den Homosexuellen (wenn ich "Wowereit" oder "Hitzlsperger" schreibe, komme ich in den Knast) und den Menschen mit der anderen Hautfarbe (Sie wissen schon, wen ich meine – wenn nicht, bitte PN). Gut, dass es noch mutige Deutsche gibt, die sich trotzdem trauen, ihre Meinung kundzutun. Schade nur, dass sie dafür nur wenige Möglichkeiten haben. Zum Beispiel bei Facebook, Twitter, Parship, Plasberg, Illner, Maischberger, "Bild", "Auto-Bild", "Welt", "Wams", "Bams", "Bums", "Focus", "Tichys Einblick", "Freitag", "Stern", "Spiegel", FAZ, "Süddeutsche" und "ADAC Motorwelt". Oder im Schwimmbad, in der Bahn, im Supermarkt, auf der Straße, im Flugzeug, beim Bäcker, beim Metzger, im Swingerclub, beim Nacktkegeln, am Stammtisch und beim Arzt. Ich kann nur hoffen, dass Sie sich nicht entmutigen lassen.

In diesem Sinne: Bleiben Sie meinungsfreudig!

Ihr Mathias Döpfner

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Inside TITANIC (11)

Brisante Einblicke in das Innere der TITANIC-Redaktion und ihrer Mitglieder. Heute: Moritz Hürtgen über die Chats, Mails und Foren der Redaktion.

Die Frage treibt zwar nicht viele, aber gewiss eine Handvoll Nerdboys und Fangirls um: Wie chatten die klügsten Köpfe des Landes? Die Antwort: Alle Mitglieder der TITANIC-Redaktion sind in verschiedenen Chats und Kommentarsträngen organisiert. Eine kurze Übersicht und Historie will ich Ihnen heute gerne liefern.

Alles begann in der 90ern mit dem ältesten Medium der Welt: der E-Mail. Bis heute gibt es einen Verteiler, über den man alle aktiven Mitglieder der Redaktion erreicht. Hier werden wichtige Dinge geklärt wie: Wer kommt dieses Jahr mit auf das Lohrer Bierfest? Aus diesen Plänen wird grundsätzlich nie etwas.

Ein bisschen später, nachdem eine Zeitlang unschuldige Gästebücher anderer Webseiten terrorisiert wurden, führte man ein klassisches Forum mit hellblauer Nutzeroberfläche ein; Leser/innen waren dort eingeladen, mit Redakteuren zu mingeln. In einem geheimen Unterforum, für das man vom Webmaster zugelassen werden musste, wurden Meldungen für den Newsticker auf der Website ausgeheckt. Einige spätere Redakteure fanden so ihren Weg "zum Heft". Ich persönlich denke, dass dieses Forum die schlimmsten Jahre der TITANIC-Geschichte ermöglichte. Heute muss man sich zum Glück wieder ganz normal auf eine Stelle bewerben. Mit Zeugnis und Empfehlung seines Professors.

Dann kam … – Facebook. Ich korrigiere mich: Erst jetzt wurde es richtig entsetzlich und furchtbar beim endgültigen Satiremagazin. Bald postete das halbe TITANIC-Personal mit Autor/innen und weiteren Verrückten in einem halböffentlichen Facebook-Kommentarstrang ca. 70 000 Kommentare zusammen. Es gab stets einen König (m/w, fragen Sie nicht!) und meist ging's um Sex und Schlüpfriges; Menschen zwischen 25 und 45 – ja, auch ich – holten ihre Pubertät nach. Ich habe dieses Kapitel für mich abgeschlossen.

Und jetzt? Ist jede und jeder in ca. 17 verschiedenen Chatgruppen im Facebook-Messenger untergebracht, wo man 24/7 mit Organisatorischem und Intrigenspinnerei behelligt wird. Mein Versuch, die Kolleg/innen davon zu überzeugen, sich professionell bei Slack zu auszutauschen, musste scheitern. Naturgemäß. Loben möchte ich die Plattform Twitter. Dort wird man in den "DMs" stets nur seriös mit Anfragen, die Hand und Fuß (und ein anständiges Honorar) haben, erfreut.

Haben Sie weitere Fragen? Sie erreichen mich unter: papierkorb@titanic-magazin.de

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Studie zeigt: Jugendliche glauben alles

Viele Jugendliche im Alter zwischen 12 und 27 glauben einer neuen Studie zufolge an Verschwörungstheorien und Mythen, die von einschlägigen Populisten in die Welt gesetzt wurden. So glauben die naiven Grünschnäbel beispielsweise, dass: 

  • der Markt alles regle
  • es sich bei Jazz um Musik handle
  • Handball als Sport ernst genommen werden müsse
  • es einen Unterschied zwischen CSU und AfD gebe
  • Sachsen nicht schon längst zum Failed State hätte erklärt werden sollen
  • Poetry Slam guten Gewissens als Kunst bezeichnet werden kann
  • Deutschland ein weltoffenes und tolerantes Land darstelle
  • "Die Welt" seriösen Journalismus betreibe
  • Frank Plasberg kein Arschloch sei
  • Studien noch irgendetwas bedeuteten

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Guter alter Peter Maffay!

Guter alter Peter Maffay!

Pünktlich zum 70. Geburtstag und einer neuen Platte durfte die Presse Ihre Weisheiten verbreiten: »Ich habe keine Angst vorm Alter und finde, jede Falte in meinem Gesicht ist eine Erzählung aus meinem Leben.«

Nun, wie sollen wir es sagen? Vielleicht ist es Ihnen beim Blick in den Spiegel ja auch schon mal aufgefallen: Viel Platz für neue Erzählungen ist da nicht mehr. Die Konsequenzen allerdings müssen jetzt Sie ziehen.

Von Jubilarin zu Jubilar: Titanic

 Und dann, »Welt online«,

wird einem klar, dass keine News-Seite so mittendrin im Ereignisfluss steht wie Du, wie schon die Titel Deiner Texte hinreichend klarmachen: »Und dann lockt der AfD-Chef die CDU mit der bürgerlichen Mehrheit«; »Und dann macht Senftleben AfD-Mann Kalbitz eine deutliche Ansage«; »Und dann fahren die Belgrad-Fans einen Panzer vor«; »Und dann sagt Boris Johnson in gebrochenem Deutsch ›Wir schaffen das‹«; »Und dann verrät Stoiber, warum Hoeneß geht«; »Und dann hat er es ›vermasselt‹« usw. usf.

Und dann scrollt der Leser unwillig über die Seite und kriegt höllische Kopfschmerzen. Und dann macht er plötzlich eine deutliche Ansage. Und dann sagt er in sehr klarer Sprache: »Was für eine Scheiße!« Und dann surft er für immer davon. Und dann geht die »Welt« plötzlich pleite. Und dann verrät Friede Springer, warum Poschardt gehen muss. Und dann hat er es schon wieder »vermasselt«.

Und dann sagt zum Abschied leise Servus: Titanic

 Fühlst Du Dich eigentlich verarscht, Bayerisches Oberstes Landesgericht?

Weil die Umwelthilfe anno 2012 durchgesetzt hat, dass zum Zwecke der Luftreinhaltung Dieselfahrverbote in München verhängt werden müssen, die CSU dieses seit 2014 rechtskräftige Urteil aber nicht umsetzt, verhängtest Du zur Strafe Zwangsgelder gegen den Freistaat Bayern. Doch nicht einmal das brachte die Regierung zum Einlenken. Was vielleicht auch daran liegt, dass, wie wir in der »Neuen Osnabrücker Zeitung« lasen, ein Zwangsgeld in diesem Fall eine »Überweisung eines Betrages von einer Buchungsstelle des Staatshaushaltes zu einer anderen Buchungsstelle« ist. Söder und Konsorten zahlen die Strafen also an sich selbst.

Versteht jetzt immerhin, warum die Umwelthilfe auf Beugehaft pocht: Titanic

 Bei Fuß, »Dogs«-Autorin Yvonne Adamek!

Sie haben fürs nötigste aller Wartezimmermagazine nachhaltiges Leben mit Hund ausprobiert und festgestellt, dass die Häufchentüten aus Plaste sind: »Es ist ein Teufelskreis. Entweder Scheiße am Schuh oder ein scheißschlechtes Gewissen.«

Diese Entweder-oder-Teufelskreise sind tatsächlich die schlimmsten, noch schlimmer als etwa dieser hier: Doof sein, »Dogs«-Autorin werden, doof bleiben.

Wuff! Titanic

 Detective Reinhard Müller (FAZ)!

»Sind deutsche Unternehmen kriminell?« fragten Sie neulich in einem Artikel über Justizministerin Christine Lambrechts Gesetzesentwurf, weil nun auch Unternehmen strafrechtlich haftbar gemacht werden sollen. Und wir glauben, Sie sind da einer ganz brisanten Sache auf der Spur. Bleiben Sie dran!

Ihre Whistleblower von Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Die Hausgeburt Satans

Genre-Idee: Comeback des Horror-Exorzismus-Klamauks, diesmal im Ökoelternmilieu spielend, Titel des ersten Films siehe oben.

Julia Mateus

 Am Puls der Zeit

Gehen Partner oder Elternteile, die unter dem Vorwand einer schnellen Erledigung vor die Tür treten, um dann nie wiederzukommen, ihre Familie also spontan verlassen, heutzutage eigentlich nur mal schnell »Sojamilch holen« oder »Vape Liquid« kaufen?

Fabian Eggers

 Phrase, auf ihre Alltagstauglichkeit hin geprüft

Licht am Ende des Tunnels zu sehen bedeutet nicht, dass es draußen nicht wie aus Eimern schüttet.

Tibor Rácskai

 Grenzkontrolle

Ich kam spätabends auf dem Rückweg von meinem Portugal-Urlaub an der spanisch-französischen Grenze in eine Verkehrskontrolle. Routiniert fragte die streng aussehende Polizistin: »Do you take more than 10 000 Euro with you?« Ich musste lachen, sie war sichtlich irritiert, leuchtete mit ihrer Taschenlampe zuerst in mein Auto, darauf in mein Gesicht, musterte mich und fing auch an zu lachen.

Till Dejon

 Mensch vs. Material

Wenn man sich schon beim Auspacken des neuen Brotmessers mit ebendiesem in die Hand säbelt, zeugt das dann von der eigenen Blödheit oder von der Qualität des Messers?

Dorthe Landschulz

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 18.10.:

    Das Onlineradio "detektor.fm" spricht mit Moritz Hürtgen über seinen Gedichtband "Angst vor Lyrik", WDR3 rezensiert das dazugehörige Hörbuch.

Titanic unterwegs
23.10.2019 Kassel, Schlachthof Max Goldt
23.10.2019 Oldenburg, Theater Laboratorium Bernd Eilert: »Eckermann und sein Goethe«
24.10.2019 Oldenburg, Theater Laboratorium Bernd Eilert: »Eckermann und sein Goethe«
24.10.2019 Soest, Alter Schlachthof Max Goldt