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Aus Eugen Egners Püppchenstudio


 

Auf Vortragsreise  

Obwohl ich erst am Anfang meines neuen Forschungsprojekts stand, beschloss ich, öffentliche Vorträge darüber zu halten. Die Gefahr, damit meine wissenschaftliche Reputation zu untergraben, ignorierte ich. Von Anfang an begegnete das Publikum mir und meinen Ausführungen freundlich-kühl bis reserviert. Offenen Widerspruch, Spott oder gar Feindseligkeit erlebte ich selten. Häufiger mußte ich die bedrückenden Anwesenheit psychisch auffälliger Personen feststellen. Sie waren die einzigen, die sich nicht auf höfliches Schweigen, nichtssagende Formulierungen oder verlegenes Ausweichen auf andere Themen beschränkten. Erfreulicher konnten ihre Reaktionen deshalb allerdings kaum genannt werden. Meist handelte es sich dabei um schlecht oder gar nicht bemäntelte Versuche von Eiferern, Aufmerksamkeit für ihre abstrusen Ideen zu finden. Ich bin sicher, von keiner einzigen derartigen Person jemals ernsthaft auf den Gegenstand meines Vortrags angesprochen worden zu sein. Stattdessen wurde oft von völlig anderen Dingen geredet, die in keinerlei Beziehung dazu standen. Manchmal ging es um absonderliche Erfindungen, "Heilslehren" oder Ideologien, auch wurden mir Patente und angebliche Wundermittel zum Kauf angeboten. Im Gedächtnis geblieben ist mir besonders eine ältere, verstört wirkende Frau, deren Worte sogleich meinen ersten Eindruck bestätigten. Sie hielt sich für eine Wächterin der geistigen Gesundheit von Wissenschaftlern und erklärte mir, in meinem Forschungsbereich sei klinischer Wahnsinn überdurchschnittlich weit verbreitet. Auf meinen Vortrag ging sie mit keinem Wort ein, auch wurde nicht deutlich, ob sie mich aufgrund seines Inhalts für wahnsinnig hielt. Sie monologisierte so lange, bis klar war, daß sie alle Menschen bis auf sich selbst für irre hielt. 

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Bauernmob attackiert Habeck

Eine wütende Meute von Bauern hat Wirtschaftsminister Habeck auf dem Rückweg von Hallig Hooge am Verlassen seiner Fähre gehindert. Nachdem das Kabinett im Zuge des Subventionsabbaus bereits auf die KFZ-Steuerbefreiung für die Landwirtschaft verzichtet hatte, macht der Etappensieg den Bauern scheinbar Appetit auf mehr. Das wollen die pfiffigen Rancher jetzt auch noch:  

  • Bundesweite Vernetzung von isoliert liegenden Bauernhöfen zwecks dringend benötigtem Gen-Austausch  
  • Entkriminalisierung der Sodomie für Letztgeborene und Dorfdeppen  
  • Löschen aller die bäuerliche Lebensweise diffamierenden und beleidigenden Duden-Einträge wie "Bauerntölpel", "Bauerntrampel", "Bauer" oder "Landwirt"  
  • Rehabilitierung von Rülpsen, Furzen und Sackkratzen als Zeichen der kulinarischen Wertschätzung
  • Einführung des Tierwohl-Standards (Kategorie 1) für Unterkünfte von Erntehelfern  
  • Inka Bause als Premium-Kandidatin bei "Bauer sucht Frau"
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AfD distanziert sich von Rechtsextremen

Zum Unmut von Björn Höcke hat der AfD-Bundesvorstand sich von der rechtsextremen Gruppe "Revolte Rheinland" distanziert und sie auf seine "Unvereinbarkeitsliste" gesetzt.  

In weiteren Meldungen: Papst distanziert sich von Kirche +++ Florian Silbereisen: "Mit Schlager hab ich nichts am Hut" +++ Eckkneipe "Zapfhahn" will keine Biertrinker bedienen +++ "Keine Ahnung, was die hier wollen": Scheißhaufen empört über Fliegen +++ Apfel fällt nah am Stamm +++ Pornostar bekräftigt: "Ich bin noch Jungfrau!" +++ Motte fliegt ins Licht +++ Markus Söder: Fleisch gehört nicht zu Bayern +++

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Herzlichen Glückwunsch 2024

Das nehmen sich Politiker, Promis und Co. für 2024 vor:  

  • Christian Lindner: Sich mal etwas zurücknehmen (von den unteren 50 %)
  • Nordrhein-Westfalen: Gesünder Essen
  • Hunde: 364 Tage im Jahr kläffen, aber sich an Silvester dann beschweren
  • Globale Waldbestände: mit dem Rauchen aufhören
  • Superreiche: Nicht immer nur einstecken, sondern auch austeilen lernen
  • Robert Habeck: abnehmen (wenn die Saudis anrufen)
  • Bündnis Sahra Wagenknecht: organisierter werden
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Aktuelle Startcartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Auf die Plätze, fertig, los, Frank-Walter Steinmeier!

Auf die Plätze, fertig, los, Frank-Walter Steinmeier!

Der ehemalige luxemburgische Außenminister Jean Asselborn bezeichnet Sie in einem Interview nicht nur als einen guten Freund. Sie beide sind auch Sportpartner. Asselborn: »Er fährt gut. Er klettert auch gut. Wir waren einmal zusammen in den Bergen in Österreich. Frank ist eine richtige Dampfwalze.«

Sie, Steinmeier, eine Dampfwalze? So kennen wir Sie ja gar nicht! Wo Sie sonst so langsam, schwerfällig und gleichförmig … wenn wir darüber nachdenken, passt der Dampfwalzen-Vergleich vielleicht doch nicht so schlecht.

Sportlich grüßt die Satire-Dampfwalze Titanic

 Freut uns ja immer, Sabine Bauer,

die Sie laut HNA »eine Urologin im Goldrausch« sind, wenn Menschen ihre sexuellen Fantasien zum selbstbestimmten Beruf machen können.

Also Glückwunsch und für die Zukunft Toi Toi, wünscht vor Freude ebenfalls mit Pipi in den Augen

Ihre Titanic

 Mads Mikkelsen!

Im Bunte-Interview bezeichnen Sie sich selbst als Familienmenschen: »Ich kenne niemanden, der das nicht wäre.« Und auf die Frage, was Sie glücklich mache, antworteten Sie: »Meiner Enkeltochter zuzusehen, Messi Fußball spielen zu sehen, Roger Federer beim Tennis, mit meinem Hund zu rennen, diese Dinge.«

Und das ist doch wirklich ein versöhnliches Bild, wie Sie Ihrer Enkeltochter, Ihrem Hund, Messi und dem kleinen Federer beim Herumtollen im Garten zuschauen – das perfekte Familienidyll!

Wünscht besinnliche Feiertage: Titanic

 Sie, Felizitas Wohlfarth,

verschachern als Expertin in einem Verschnitt aus redaktionellem Beitrag und Werbung für den Online-Händler Meravino sogenannten Weihnachtswein an die Leser des Rezeptblättchens Meine Familie & ich. Gefragt, woran man merkt, dass ein Wein zum Essen passt, schenken Sie ganz lässig nach: »Wir Profis sagen ›What grows together, goes together!‹«, nur um gleich Belege anzuführen: Syrah zu Steaks, Chardonnay zu Gemüse, Riesling zu Meeresfrüchten.

So weit, so primitivo. Doch was uns in dem Zusammenhang schon noch interessiert hätte, Frau Wohlfarth, ist Ihre Profimeinung zur Frage, auf welchem Meeresfrüchteacker auch der urdeutsche Riesling anständig gedeiht.

Bleibt vorerst lieber beim Bier: Titanic

 Chris de Burgh (75)!

Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur taten Sie kund: »Das Musikgeschäft hat sich grundlegend verändert. Ich glaube nicht, dass viele Menschen, die heute in der Branche anfangen, dort mehr als ein paar Jahre überleben werden.« Allen, die ins Musikgeschäft einsteigen, raten Sie dies: »Du kannst nur erfolgreich sein, wenn du das Scheitern verstehst. Man muss wissen, wie es ist, nach Hause zu gehen und sich völlig zerstört zu fühlen, weil alle Träume zerplatzt sind.«

Jaha, Herr de Burgh, aber man muss auch wissen, wie es ist, nach Hause zu gehen und völlig überrascht zu sein von einem Erfolg, den man nicht ansatzweise erklären kann. Ihrem beispielsweise.

Ergänzung von Ihrer Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Bilden Sie mal einen Satz mit »Irdengut«

Im Töpferkurs mit deiner Frau
bemerkte ich es sehr genau:
Die töpfert mit 'ner irren Wut!
Drum sag doch mal: Geht's Irdengut?

Cornelius W. M. Oettle

 In die Jahre gekommen

Nachdem es 2022 mit dem Power Yoga als gutem Vorsatz nicht geklappt hat und ich letztes Jahr auch am Power Walking gescheitert bin, will ich es 2024 mal mit Power Napping versuchen. Ich hab da ein gutes Gefühl.

Loreen Bauer

 Rhetorische Etüde

Während Katzen Katzenkotze kotzen, kotzen Katzenkotzer Katzen.

Theobald Fuchs

 Der Übergang

zwischen Sieden und Kochen ist fließend.

Andy Rohde

 Der zerstreute Professor

Idee für einen Splatterfilm im akademischen Milieu.

Frank Jakubzik

Vermischtes

Erweitern

Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
09.01.2024 Frankfurt am Main, Club Voltaire TITANIC-Peak-Preview
12.01.2024 Jever, Rathaus Gerhard Henschel
14.01.2024 Dresden, Staatsschauspiel Max Goldt
17.01.2024 Lüneburg, Salon Hansen Ella Carina Werner