Newsticker

Nur diese Kategorie anzeigen:Die Listen Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Das waren die besten Momente im Gespräch zwischen Trump und Elon Musk

  • als Musk Trump seinen neusten Hirnchip implantieren ließ
  • als beide ihre Raketen miteinander verglichen  
  • als Trump und Musk für 40 Minuten in einer "No, you're the man!"-Schleife festhingen
  • als Trump behauptete, Musk habe ihm Truth Social gestohlen
  • als ein Cyberangriff Trump am Ohr traf
  • als Musk freundlich darum bat, nicht durch Trumps Navy Seals erschossen zu werden, obwohl dieser dank des Supremecourt-Urteils als Präsident legal damit durchkäme
  • als Trump Musk dies zusicherte, wenn dieser Hundefutter aus seiner Ha …  
  • als Musk Hundefutter aus Trumps Hand fraß   
Nur diese Kategorie anzeigen:Multimedia Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Vorschlag zur Güte #23

Scheinbar unüberbrückbare Differenzen spalten unsere Gesellschaft dieser Tage, wohin man auch schaut. Dem ehemaligen TITANIC-Chefredakteur und Hobby-Mediator Moritz Hürtgen lässt das keine Ruhe, liegt eine versöhnliche Lösung doch oft auf der Hand.

Die Kolumne von Moritz Hürtgen erscheint jeden Dienstag nur bei TITANIC.


Die FDP provoziert ihren grünen Koalitionspartner mit dem Beschluss eines Pro-Auto-Programms. Durch kostenloses Parken sollen wieder mehr Autos in die Innenstädte gelockt werden. Zudem sollen künftig weniger Fahrradspuren und Fußgängerzonen ausgewiesen werden. Die Grünen lehnen all dies kategorisch ab.

Vorschlag zur Güte:Die deutschen Innenstädte werden zu ultraliberalen Wild-West-Zonen gemacht. Alle Verkehrsregeln sind dort außer Kraft gesetzt, Autofahrer dürfen fahren und parken wie sie wollen. Auf der anderen Seite ist aber auch Vandalismus an Pkws nicht verboten. Unbemannte Fahrzeuge dürfen sogar angezündet werden. 

 

Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Interview mit einem Profi zum Waffenrecht

Innenministerin Faeser plant Änderungen des Waffenrechts, um dem Problem von Messerangriffen zu begegnen. So sollen etwa Messer schon ab neun Zentimetern Klingenlänge statt bisher 12 Zentimetern verboten werden. Herbert M. ist Messermörder. TITANIC hat ihn gefragt, was die Änderungen für ihn bedeuten würden.

TITANIC: Sehr geehrter Herr M. Wenn Sie nur noch mit neun Zentimeter langen Messern morden dürften, wäre das ein für Sie ein großes Problem?  

Herbert M.: Bei neun Zentimetern erreicht man nicht zwingend das Herz, gerade bei weiblichen Opfern oder dicken Menschen. Ein Stich zur Brust ist dann schwierig. Ich würde mir wohl mit einem Kehlschnitt behelfen oder, je nach Situation, die Pulsadern öffnen und ausbluten lassen. Grundsätzlich kann ein erfahrener Messermörder aber mit jedem Werkzeug arbeiten, solange es gut gepflegt und geschärft ist.

TITANIC: Küchenmesser sollen möglicherweise nach dem Kauf in Originalverpackung und mit Kaufbeleg bis nach Hause gebracht werden dürfen. Könnte das für Sie ein Ausweg sein?  

Herbert M.: Nun, man könnte erwägen, täglich ein neues Messer zu kaufen oder es vielleicht einfach immer wieder umzutauschen. Oder man kauft sich so einen kleinen Bondrucker und nimmt das verpackte Messer mit und druckt sich täglich selber einen neuen Beleg. Aber das klingt schon umständlich. Ich würde dann eher schweren Herzens erwägen, mit anderen Waffen zu morden. Vielleicht kann man mal einen Hammer probieren oder einen angeschliffenen Schraubenzieher. Regelungswut wie diese macht unsere Arbeit als Messermörder umständlicher, aber sie macht auch kreativ. 

TITANIC: Was halten Sie von sogenannten Messerverbotszonen, in denen Messer dann noch verbotener wären?  

Herbert M.: Eigentlich ist das keine schlechte Sache. Die Opfer wiegen sie da in Sicherheit, weil, wenn da Messerverbot steht, kann es ja keine Messer geben. Aber Pustekuchen! Ruckzuck hat man eine Schlinge um den Hals. Außerdem kann man natürlich am Rand der Zone herumlungern und warten, dass jemand hinaustritt und dann: Zack! Wir Messermörder werden uns auf jeden Fall nicht unterkriegen lassen. Solange man das Morden nicht ganz verbietet, finden wir auch unseren Weg.  

TITANIC: Vielen Dank.

Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Platz 1 - Die Spitzenkolumne #19

Sommerloch ist Rankingzeit, passiert ja gerade nichts Wichtiges auf der Welt, nichts, was uns herausreißen sollte aus der Selbstbeschäftigung. Deshalb: "Ranking der gefährlichsten Städte der Welt" (na klaro, Frankfurt ist dabei), "Diese Sehenswürdigkeiten in Bayern sind die Top-Fotospots", "Pause am besten auf der A6: Raststätten-Ranking", “Wie attraktiv sind Wuppertals Abgeordnete?”, “Vegan-freundliche Hotels: Die besten Hotels 2024", Freibad-Ranking, Strand-Ranking, Schwimmbad-Ranking, doch dann: “Sind Nürnbergs Freibäder wirklich so mies?”, “Warum ein neues Ranking die Realität verzerrt” und “Bodenseekreis: Warum bei manchen Rankings der Blick ins Kleingedruckte lohnt”. NEIN! Ich klicke nicht drauf, meine geliebten Rankings sollen jetzt alle Unsinn sein? Die Grundlage großer Teile dieser Kolumne? NEIEN. Die wahrsten Rankings der Welt: Platz 1: Die besten Flughäfen. Die schönsten Rankings der Welt: Platz 1: Die liebsten Vögel. Die wichtigsten Rankings der Welt: Platz 1: Die reichsten Männer und wo sie wohnen.  

Wo man eh nicht pfuschen kann, ist, wenn es um knallharte Messeinheiten wie Streamingzahlen geht. Und hier kommen wir zu meiner liebsten (besten, wichtigsten) Rankingseite, die ich komischerweise in 18 Folgen Charts-Kolumne noch gar nicht erwähnt habe: Last.fm. Dort "scrobbelt" man all (!) seine gehörten Lieder, teilweise sind Leute schon seit 20 Jahren dabei, "scrobbeln", das heißt protokollieren. Dazu muss man seine jeweiligen Musicplayer mit der Seite verbinden, heute geht es mit Streamingservices relativ einfach, man kann mit paar Tricks aber auch speichern, was man im Radio hört, oder sogar, was in der Disse oder im Café läuft. Ich bin absolut obsessiv damit und schon seit 15 Jahren dabei, aber es gibt Leute, die noch mehr abkaspern und ihre Charts faken, indem sie die ganze Nacht oder auf mehreren Geräten Musik gleichzeitig "auf mute" pumpen, um dann zum Beispiel TOP-HÖRERIN von K-Popstar Jimin zu sein oder Taylor Swift. Geschenkt, das ist ja eher süß. Doch dann gibt es diese ganzen Künstler, die auf Spotify ihre Streams mit Bots selbst hochpushen, einer, der es zugegeben hat, ist der Rapper Massiv, und … also: welchem Ranking, welchen Charts kann man noch trauen?  

VERKÄUFE! GELD MONEY CASH. WARE GEGEN MONETEN UND ZACK EINGEBONGT. Doch dann fallen einem die ganzen Skandale ein: Verlag oder Autor kauft die eigene Buchauflage. Plattenlabel kauft Tausende CDs. Und so weiter. Es ist alles wie in Folge 31 von "Die drei !!!" – "Betrug in den Charts" (noch nie gehört). Worauf ich hinauswill, ist, ich komme hier ins Zweifeln, "Losing My Religion" (Höchstplatzierung US-Charts: Platz 4). Sind Charts überhaupt ECHT?   

Worauf ich mit all dem hinauswill: Stimmt die wichtigste Meldung der letzten Woche, dass LIDL das Discounter-Ranking anführt und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hat, oder muss man weiter bei Rewe klauen?

Platz 1 – die Spitzenkolumne von Paula "the one" Irmschler erscheint jeden Samstag in voller Länge nur bei TITANIC.

 

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Aktuelle Startcartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 An Deiner Nützlichkeit für unsere Knie, Gartenkniebank AZBestpro,

wollen wir gar nicht zweifeln, an Deiner Unbedenklichkeit für unsere Lungen allerdings schon eher.

Bleibt bei dieser Pointe fast die Luft weg: Titanic

 »Welt«-Feuilletonist Elmar Krekeler!

»Friede eurer gelben Asche, Minions!« überschrieben Sie Ihre Filmkritik zu »Ich – einfach unverbesserlich 4«. Vorspann: »Früher waren sie fröhliche Anarchisten, heute machen sie öde Werbung für VW: Nach beinahe 15 Jahren im Kino sind die quietschgelben Minions auf den Hund gekommen. Ihr neuestes Kino-Abenteuer kommt wie ein Nachruf daher.«

Starkes Meinungsstück, Krekeler! Genau dafür lesen wir die Welt: dass uns jemand mit klaren Worten vor Augen führt, was in unserer Gesellschaft alles schiefläuft.

Dass Macron am Erstarken der Rechten schuld ist, wussten wir dank Ihrer Zeitung ja schon, ebenso, dass eine Vermögenssteuer ein Irrweg ist, dass man Viktor Orbán eine Chance geben soll, dass die Letzte Generation nichts verstanden hat, dass Steuersenkungen für ausländische Fachkräfte Deutschlands Todesstoß sind und dass wir wegen woker Pronomenpflicht bald alle im Gefängnis landen.

Aber Sie, Elmar Krakeeler, haben endlich den letzten totgeschwiegenen Missstand deutlich angesprochen: Die Minions sind nicht mehr frech genug. O tempora. Titanic

 Grüß Gott, Markus Söder!

Weil der bayerische AfD-Chef Sie wiederholt »Södolf« genannt hat und Sie ihn daraufhin anzeigten, muss dieser Ihnen nun 12 000 Euro wegen Beleidigung zahlen. Genau genommen muss er den Betrag an den Freistaat Bayern überweisen, was aber wiederum Ihnen zugutekommt. Ebenjener zahlt Ihnen ja die Honorare für freie Fotograf/innen, von denen Sie sich bei öffentlichen Anlässen gern begleiten und ablichten lassen. Im Jahr 2022 sollen sich die Kosten auf stolze 180 000 Euro belaufen haben.

Vorschlag: Wenn es Ihnen gelingt, die Prasserei für Ihr Image komplett durch Klagen gegen AfD-Mitglieder querzufinanzieren, stoßen wir uns weniger an Ihrem lockeren Umgang mit öffentlichen Geldern.

Drückt vorauseilend schon mal beide Augen zu: Titanic

 Nachdem wir, »Spiegel«,

Deine Überschrift »Mann steckt sich bei Milchkühen mit Vogelgrippe an« gelesen hatten, müssen wir selbst kurz in ein Fieberdelirium verfallen sein. Auf einmal waberte da Schlagzeile nach Schlagzeile vor unseren Augen vorbei: »Affe steckt sich bei Vögeln mit Rinderwahnsinn an«, »Vogel steckt sich bei Mann mit Affenpocken an«, »Rind steckt sich bei Hund mit Katzenschnupfen an«, »Katze steckt sich bei Krebs mit Schweinepest an« und »Wasser steckt sich bei Feuer mit Windpocken an«.

Stecken sich auf den Schreck erst mal eine an:

Deine Tierfreund/innen von Titanic

 Oha, »Siegessäule«!

Als queeres und »Berlins meistgelesenes Stadtmagazin« interviewtest Du anlässlich der Ausstellung »Sex. Jüdische Positionen« im Jüdischen Museum Berlin die Museumsleiterin und die Kuratorin und behelligtest die beiden unter anderem mit dieser Frage: »Linke, queere Aktivist*innen werfen dem Staat Israel vor, eine liberale Haltung gegenüber Homosexualität zu benutzen, um arabische und muslimische Menschen zu dämonisieren. Diese Aktivist*innen würden Ihnen wahrscheinlich Pinkwashing mit der Ausstellung unterstellen.«

Nun ist das Jüdische Museum Berlin weder eine Außenstelle des Staates Israel, noch muss man als Journalist/in irgendwelchen »Aktivist*innen« ihre antisemitischen Klischees, dass letztlich doch alle Jüdinnen und Juden dieser Welt unter einer Decke stecken, im Interview nachbeten. So können wir uns aber schon mal Deine nächsten Interviewfragen ausmalen: »Frau Pastorin Müller, Sie bieten einen Gottesdienst zum Christopher Street Day an. Betreiben Sie damit Pinkwashing für den Vatikanstaat?« oder »Hallo Jungs, ihr engagiert euch in einem schwulen Verein für American Football. Betreibt ihr damit nicht Pinkwashing für Donald Trump?«

Wird diese Artikel allerdings nicht mehr lesen: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Lifehack von unbekannt

Ein Mann, der mir im Zug gegenüber saß, griff in seine Tasche und holte einen Apfel heraus. Zu meinem Entsetzen zerriss er ihn mit bloßen Händen sauber in zwei Hälften und aß anschließend beide Hälften auf. Ich war schockiert ob dieser martialischen wie überflüssigen Handlung. Meinen empörten Blick missdeutete der Mann als Interesse und begann, mir die Technik des Apfelzerreißens zu erklären. Ich tat desinteressiert, folgte zu Hause aber seiner Anleitung und zerriss meinen ersten Apfel! Seitdem zerreiße ich fast alles: Kohlrabi, Kokosnüsse, anderer Leute Bluetoothboxen im Park, lästige Straßentauben, schwer zu öffnende Schmuckschatullen. Vielen Dank an den Mann im Zug, dafür, dass er mein Leben von Grund auf verbessert hat.

Clemens Kaltenbrunn

 Beim Aufräumen in der Küche

Zu mir selbst: Nicht nur Roger Willemsen fehlt. Auch der Korkenzieher.

Uwe Becker

 Unübliche Gentrifizierung

Zu Beginn war ich sehr irritiert, als mich der Vermieter kurz vor meinem Auszug aufforderte, die Bohr- und Dübellöcher in den Wänden auf keinen Fall zu füllen bzw. zu schließen. Erst recht, als er mich zusätzlich darum bat, weitere Löcher zu bohren. Spätestens, als ein paar Tage darauf Handwerkerinnen begannen, kiloweise Holzschnitzel und Tannenzapfen auf meinen Böden zu verteilen, wurde mir jedoch klar: Aus meiner Wohnung wird ein Insektenhotel!

Ronnie Zumbühl

 Der kästnerlesende Bläser

Es gibt nichts Gutes
außer: Ich tut’ es.

Frank Jakubzik

 Verabschiedungsrituale

Wie sich verabschieden in größerer Runde, ohne dass es ewig dauert? Ich halte es so: Anstatt einen unhöflichen »Polnischen« zu machen, klopfe ich auf den Tisch und sage: »Ich klopf mal, ne?«. Weil mir das dann doch etwas unwürdig erscheint, klopfe ich im Anschluss noch mal bei jeder Person einzeln. Dann umarme ich alle noch mal, zumindest die, die ich gut kenne. Den Rest küsse ich vor lauter Verunsicherung auf den Mund, manchmal auch mit Zunge. Nach gut zwanzig Minuten ist der Spuk dann endlich vorbei und ich verpasse meine Bahn.

Leo Riegel

Vermischtes

Erweitern

Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
18.08.2024 Aschaffenburg, Kunsthalle Jesuitenkirche Greser & Lenz: »Homo sapiens raus!«
21.08.2024 Berlin, Pfefferberg Theater Max Goldt
21.08.2024 Berlin, Freilichtbühne Weißensee Martin Sonneborn mit Gregor Gysi
22.08.2024 Schwerin, Schloss Martin Sonneborn mit Gregor Gysi