Inhalt der Printausgabe

Februar 2004


Das ungleiche Paar


Den amerikanischen Präsidenten George W. Bush als neuen Hitler zu bezeichnen ist so sinnlos wie die Lektüre eines guten Buchs am Strande einer kleinen aber feinen Südseeinsel. Ein Beitrag zur Versachlichung

 

Große Politiker und jene, die sich für solche halten, reagieren auf Anwürfe jedweder Art gern empört oder beleidigt, als sei es per se infam, ihnen, den aufopferungsvollen Lenkern und "ersten Dienern des Volkes", irgendwelche Fehler, Versäumnisse oder gar unredliche Motive zu unterstellen. So war es bei Julius Cäsar, der zahlreiche römische Provinzen an die geliebte Kleopatra abtreten wollte und niemals, wohl noch im Augenblick des Mordes nicht, den Brutus an ihm verübte, begriff, was an seinen Plänen Schlechtes sein mochte. So war es bei Helmut Kohl, der sich mit gewissem Recht als Kanzler der deutschen Spenden feierte, doch in den Abgründen seiner peinlichen Einheitsaffaire bei kindlichem Trotz Zuflucht nahm, enttäuscht von einem Volk, das sich seiner nicht wert erwies.
Und so ist es nun bei George W. Bush, dem Befehliger der schönsten Streitmacht und schlagkräftigsten First Lady der Geschichte, was ihn nicht davon befreit, sich im kommenden Herbst den amerikanischen Wählern zu stellen. Schon bei seiner ersten Wahl, an der teilzunehmen den farbigen US-Bürgern untersagt war, gewann sein demokratischer Konkurrent Al Gore wenn nicht die Macht, so doch die einfache Mehrheit der Stimmen, und seitdem wird das weiße städtische Amerika nicht müde, Bush als Halunken darzustellen, zuletzt als einen Wilden, getrieben nicht vom Glauben, den er inszeniert wie kaum ein amerikanischer Präsident vor ihm, sondern von Gewinnstreben und Rachsucht, umringt von korrupten alten Männern aus der Clique seines frühdementen Vaters. Nun ist also auch der Junior enttäuscht von Teilen der Regierten, und republikanische Freunde sprechen von der "schlimmsten und abscheulichsten Form politischer Haßrede". Was ist geschehen?
Die junge urbane Opposition hatte in ihrer Internetplattform namens "MoveON.org" zur Einsendung kritischer Kurzfilme aufgerufen, "Bush in 30 seconds", und unter vielen anderen auch zwei Beiträge veröffentlicht, die den selbsternannten Autokraten als Wiedergänger Hitlers zeigen. Im ersten Kurzfilm posiert der Diktator vor marschierenden Wehrmachtssoldaten, und während er seine Hand zum Hitlergruß erhebt, wandelt sich sein Bild in das des Moslemmörders. Die textliche Botschaft lautet: "Was 1945 ein Kriegsverbrechen war, ist 2003 Außenpolitik." Der zweite Spot erinnert an Hitlers Vorsehungsgerede und zitiert dann Bush: "Gott befahl mir, al Qaida anzugreifen, und ich habe es getan. Er befahl mir, Saddam anzugreifen, und ich habe es getan." Der Spot schließt mit der Frage: "Kommt Ihnen das bekannt vor?" Natürlich ist die Frage rhetorisch. Doch beide Reaktionen, das fröhliche "Ja selbstverständlich!" wie das empörte "Sowieso!", ersetzen gründliche Analyse durch schnellen Affekt. Wo also kann man berechtigterweise von Kongruenzen, ja Identitäten sprechen? Ist Bushs Hang zur fernsehöffentlichen Handentspannung der radioübertragenen Hitlers überhaupt verwandt? Hätte, andersherum, Hitler in Afghanistan und dem modernen Irak gesiegt? Besitzt Bush die Chuzpe zum Suizid? Liebt er wie jener die Kunstmalerei?
Seit längerem betonen antifaschistische Psychologen, daß der eine im Alter von neun Jahren einen Bruder verlor, während Bushs jüngste Schwester verstarb, da krabbelte der kleine George noch in den Ku-Klux-Klan. Derart frühe Verlusterfahrungen, so indes auch faschistische Psychologen, seien gar nicht mal sooo schlimm. Entscheidender sei ein gemeinsames Dolchstoßerleiden: Zwischen seinem 19. und 24. Lebensjahr wohnt Hitler in Obdachlosen- und Männerwohnheimen und muß erleben, wie seine Phantasien von der Vernichtung der Juden und der Auslöschung Rußlands auf angeekeltes Gelächter "stoßen"; und auch Bush stößt, da ist er grad mal 22 und im besten Mannesalter, zugunsten des Männerwohnheims "Air National Guard" mit Kampfjets wie ein Dolch in den Himmel, bis er eines Tages erkennt, daß die abgeschossenen Russen bei der nächsten Übung alle wieder quicklebendig sind! Bush recherchiert tagelang, dann das niederschmetternde Ergebnis: Es waren Platzpatronen...
Traumatisiert sind also beide, da kommt's beidseits noch dicker: Im August 1977 wird der kaum 31jährige mit der ehemaligen Lehrerin (!) und methodistischen (!!) Bibliothekarin (!!!) Laura Welch verheiratet und schenkt ihr das aparte Frühchenduo Barbara und Jenny Bush. Fast zeitgleich liegt, nach einem Giftgasangriff im November 1918, Hitler in einem pommerschen Lazarett, vorübergehend erblindet und also unfähig zur Lektüre seiner politischen Notizen: "Rußland den Franzosen oder was - ich konnte meine ureigensten Visionen nicht mehr lesen!" witzelt Hitler anläßlich seines Einzugs ins Repräsentantenhaus, bevor er 1988 zum Gouverneur von Texas gewählt wird und, als die Aktien seiner Bush's Oil Exploration Company gen Null tendieren, die Frühchen gewinnbringend verkauft.
Kriminell benutztes Insiderwissen? Vielleicht. Doch nicht von ungefähr thematisiert Sebastian Haffner auch "Hitlers Erfolge". Lange vor dem legendären 11.9., nämlich schon Anfang jenes Jahres, so kürzlich der von ihm gefeuerte Finanzminister O'Neill, beschließt Bush die Vernichtung Saddam Husseins samt seines Staates; und nur milde spiegelverkehrt beschließt am 9.11. (!) ein gemeinsam mit Ludendorff und Röhm veranstalteter Putschversuch in Bayern vorerst Hitlers Karriere (1923). Ungezählte tote Bayern hier, geschätzte zwanzig- bis vierzigtausend tote Iraker dort, dort Sieg und Olymp, hier Niederlage und fünf Jahre Festungshaft mit Begnadigung nach immerhin acht Monaten - ist mithin Bush der bessere Hitler? Kann aber andererseits hitlermäßiger als Hitler sein, wer sich selbst pulverisiert und anschließend zur Fahndung ausschreibt?
Denn schließlich: Nicht allein Karl Gustav Enzensberger macht nämlich in Hussein einen gleichfalls außerordentlichen Hitler aus; so daß, liegen unsere Denker richtig, im Golfkriegsfalle Hitler sich nun eigenhändig selber bombardierte und aus allen Würden und Palästen ballerte - für jemanden, den's nach originär A. Hitlerischer Weltbeherrschung dürstet, eine u.U. etwas wackelige Strategie. Und doch durchaus evident, sobald man eine neue Variable und Saukröte aus dem Ärmel schüttelt in Gestalt des obig schon gestreiften und am 30. 6. 1934 von Hitler I rasierten Adolf-Konkurrenten Ernst Röhm. Deutet man also Hussein als glasklaren Fall von Röhm II, dann, und nur dann! wiederholte mithin Bush als mittlerweile Hitler I gegen Hussein kongenial den Röhmputsch I, um - um? Das Fehlen eines sogenannten Hitlerbartes zu kaschieren, ja, auch das; vor allem aber, um von seinem lachhaft falschherummen Scheitel abzulenken! Samt einem kaum sehr adolflichen Körperbau auf Seiten des vermutlich nicht einmal in Braunau/ Niederösterreich entbundenen Texaners - von Mimik, Gestik, Habitus, Größe, Hobbys und Gewicht und ähnlichem ja besser sowieso zu schweigen.
Also genug der Indizien! Längst hat auch Noam Chomsky, laut Erich-Mühsam-Wiedergänger Nina Ruge so etwas wie der neue Möllemann, auf die krypto-hitlerischen Qualitäten der am 28.2. und 24.3.1933 erlassenen "Gesetze zum Schutz von Volk und Reich" bzw. "zur Behebung der Not von Volk und Reich" hingewiesen und belegt, um wievieles stringenter und umfassender der zur "Verteidigung der Heimat" befohlene USA Patriot Act daherkomme: Die Überwachung der mobilen und Internetkommunikation etwa habe der deutsche Hitler noch völlig verbaselt, und verglichen mit dem Anschlag auf das WTC sei der gute alte Reichstagsbrand zwar nicht weniger willkommen, in Ausführung und Opferzahl, in Marketing und Optik freilich reiner Mumpitz.
Doch halt: Kann das faschistische Ermächtigungsgesetz vom Frühjahr 1933 seinem Vorbild namens "Fast Track" nicht zumindest das Wasser reichen? Letzteres erlaubt Bush die Durchsetzung bi- und multilateraler Wirtschaftsabkommen ohne Beteiligung des Kongresses; aber so was hatte Hitler nicht, brauchte es vielleicht auch gar nicht, Diktator der er war, kurzum: So wenig Bush mit Fug und rundherum als Hitler zu bezeichnen ist, so wenig ist es praktisch und ein wenig überraschend - Hitler selbst! Huch!
Sondern allein und einzig: S. Berlusconi.

Thomas Gsella





Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Auf die Plätze, fertig, los, niederländische Sprinterin Madiea Ghafoor!

Und zwar zum Haftantritt. Sie sind wegen Einfuhr von Drogen und Beihilfe zum Drogenhandel vom Landgericht Kleve zu einer achteinhalbjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Laut Ihrem Verteidiger wollen Sie die Entscheidung jedoch anfechten, weil Sie davon ausgegangen waren, lediglich illegale Dopingsubstanzen im Auto gehabt zu haben, mit denen Sie sich für die diesjährige Leichtathletik-WM in Doha aufputschen wollten.

Das mag jetzt für Ihre weitere Karriere als Rundendreherin auf dem Knasthof ein echter Downer sein, aber Speed ist eben nicht gleich Speed!

Gefangen im Satirerausch: Titanic

 Ach, Peter Tauber!

Ach, Peter Tauber!

Als Sie in Ihrer Funktion als Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium sagten, die Bundeswehr bekomme nun, »was sie verdient«, da fingen wir sofort an zu träumen: eine komplette Neustrukturierung angesichts unzähliger Naziumtriebe? Einen ordentlichen Einlauf wegen der kriegsverherrlichenden Sprüche auf ihren Werbeplakaten? Oder gar eine zünftige Tracht Prügel für das Abfackeln von gut 1000 Hektar Moor in Meppen und den dabei verursachten Schaden von 100 Millionen Euro?

Aber nein, Sie sprachen natürlich nur von irgendwelchen modernisierten Panzern – die die Bundeswehr also noch mal womit verdient hat?

Will es lieber gar nicht wissen: Titanic

 »Heidegger Studies«!

Als wir erfuhren, dass Ihr in Eurer aktuellen Ausgabe einen Aufsatz mit dem Titel »Seinlassen des Mitdaseins aus dem Sein-zum-Tode?« veröffentlicht habt, stellte sich uns eine grundstürzende fundamentalontologische Frage: Könnt Ihr so was nicht einfach sein lassen?

Gruß vom mannigfaltigen Dasein auf der Titanic

 Neuseeländische Supermarktkette »Countdown«!

Das ist mal eine schöne Nachricht, die Du in diesen kalten und ungemütlichen Zeiten von Dir hören lässt: Jeden Mittwochnachmittag bieten Deine Märkte fortan eine »ruhige Stunde« für Autisten und sensible Kunden an, mit gedimmtem Licht, leiserer Musik und leiseren Piep-Geräuschen an der Kasse. So löblich und unterstützenswert dieser Vorstoß ist, fragen wir uns doch, ob er nicht noch um andere Zielgruppen erweitert werden könnte: Eine zehnmal so große Supermarktvariante mit fußballfeldbreiten Gängen für Klaustrophobiker schwebt uns da vor; eine mit sehr engen Gängen und 20 Prozent Gefälle ausgestattete für Maniker; eine für Menschen mit multipler Persönlichkeit, in der es viel mehr Einkaufswagen gibt; sowie schließlich eine mit komplett leeren Regalen und defekten Kassen – für Kaufsüchtige.

In diesem Sinne: Mach »ruhig« weiter! Titanic

 Brrr, Tilman Kuban!

Von der »Zeit« gefragt, welches Tier das politischste sei, wieherten Sie: »Als Niedersachse sage ich: das Pferd. Weil es sturmfest und erdverwachsen ist.«

Nun kann ein erdverwachsenes Pferd ja weder traben noch galoppieren. Streng genommen kann es sich gar nicht vom Fleck bewegen, tritt nur auf der Stelle. Damit haben Sie ein Bild geschaffen, das wahlweise als exemplarisch für den Zustand von CDU, SPD oder der Groko durchgehen könnte, was wiederum für einen Nachwuchspopulisten wie Sie gar nicht mal so schlecht ist.

Will jetzt trotzdem nicht weiter darauf herumreiten: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Amtlicher Claim

Slogan-Fragment für deutsche Bürgerämter: »Willkommen im Meldorado. Der Ort, an dem Sie uns Ihre neue Adresse geben – und wir sie mit zwei Fingern abtippen.«

Felix Scharlau

 Kulturkritik

Typisch – im Internet die Songs vorhören und dann doch die Vinyl-Platte beim kleinen Einzelhändler kaufen. Verratzte Hipsterbande!

Tina Manske

 Sehr kleine Gastronomiekritik

Diese Street-Food-Trucks sind auch nur die Tiny Houses der Restaurantwelt.

Julia Mateus

 Knapp vorbei

Als Herr H. letztens aus einer Laune heraus die Unterpfaffenhofener Kathedrale betreten hatte, unternahm Gott einen erneuten Versuch, Herrn H. zu erleuchten, verfehlte jedoch sein Ziel. Dafür traf er ein paar der zum Altar führenden Stufen und einen Mülleimer, die seitdem mit naseweisen Bemerkungen den Gottesdienst stören. Das Pfarramt hat freilich eine Eingabe gemacht, die jedoch wie stets unbeantwortet blieb.

Tibor Rácskai

 Kundenbindung

Endlich den nie gelesenen Newsletter dieses Uhrenherstellers abbestellt. Und direkt bestätigt worden, ohne Moment-mal-Klickorgie, Bitte-nicht-Rumgejammer oder Warum-nur-Fragenkatalog. Einfach nur Danke und Tschüs. Da konnte ich nicht anders, als mich direkt wieder anzumelden.

Teja Fischer

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 03.12.:

    China Radio International berichtet u.a. über die Pre-Premiere des Buches "Der kleine Herr Tod" von Christian Y. Schmidt.

  • 03.12.:

    Die Taz über die gesammelten TITANIC-Kolumnen von Walter Boehlich.

  • 03.12.:

    40 Jahre endgültige Satire in circa zwei Minuten bei der "Deutschen Welle".

  • 27.11.:

    MDR Kultur empfiehlt das Hörbuch zu 40 Jahren TITANIC.

  • 26.11.:

    Martin Sonneborn erklärt in einem Gastbeitrag im "Tagesspiegel", warum er die EU-Kommission ablehnen wird.

Titanic unterwegs
09.12.2019 Frankfurt, Henscheid TITANIC-Adventslesung
09.12.2019 Gilching, Monis Brettl Thomas Gsella
09.12.2019 Berlin, Das ERNST Elias Hauck und Paula Irmschler
12.12.2019 München, Heppel und Ettlich Moritz Hürtgen