Inhalt der Printausgabe

Der Waldkauz

Die Kamera liebt ihn, doch er macht sich rar. Das macht ihn nur noch begehrter. Wenn er nicht mit »Spiegel«-Redakteuren über Stock und Stein durch deutsche Wälder stampft, sein Deutschlandfähnchen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ausrollt oder in der Karaoke-Bar mit den Parteigenossen alte Heino-Klassiker schmettert, ist er scheu wie ein süßes nationalsozialistisches Reh.
Ein Tag mit dem Shootingstar der neuen Rechten

Es ist sieben Uhr morgens, Nebelschwaden hängen über dem Laubboden. Wie jeder seltene Vogel wohnt Höcke im Wald, gut versteckt, und wagt sich nur dann aus seinem Nest, einem alten Forsthaus in Bornhagen, Thüringen, wenn es notwendig ist. Für die Interessen des deutschen Volkes. Seine Agenda: Reden dürfen, wie einem der Schnabel gewachsen ist, auch wenn dieser naturgemäß krumm und schief nach rechts lugt. So viel Toleranz muss sein. »Guten Tag, Höcke mein Name!« begrüßt er uns eloquent und geleitet uns sicher an den Bärenfallen vorbei zu seinem Haus. »Kleine Sicherheitsmaßnahme!« sagt er. Drinnen im rustikalen Wohnzimmer prasselt ein Feuer im Kamin, ein Bild von Höcke in Jägermontur hängt darüber, auf dem Plasmabildschirm an der Wand ist das Playstationspiel »Red Dead Redemption« im Pausemodus. In 1080p! Höcke lässt sich von Widersprüchen nicht aufhalten. »Wir sind angetreten, um sie alle auszumerzen!« sagt er. »Die Widersprüche?« haken wir nach. »Ja, die auch«, antwortet er.

»Das ist ein Strauch!« Höcke beeindruckt mit dem uralten Wissen der Ahnen

Höcke ist der Strahlemann unter den Kellerkindern der AfD. Er hat zwar ein soldatisches, irgendwie auch leicht totes Äußeres, über das aber doch das ein oder andere Mal urplötzlich ein bübisches Lächeln huscht. Er grölt in Mikrofone auf der Wartburg und wünscht sich ein Leben wie im Heimatfilm. Er liebt die Natur, aber hasst die Menschen. Es ist diese Mischung, die ihn ausmacht. Immer irgendwo zwischen Lamm und Wolf, Wasser und Feuer, Hansi Hinterseer und Charles Manson. Höcke nimmt uns den Mantel ab, und zum Aufwärmen gibt es erst einmal eine Runde Kräuterschnaps, homebrewed und alkoholfrei, wie er betont. »Prost!« sagen wir. »Sieg Heil!« sagt er und prostet uns zu.

Nach einer zweiten und dritten Runde kommt er langsam ins Reden. Über damals. Das habe ihm ja schon einen ordentlichen Schlag verpasst, sagt er, und wir lauschen gespannt. Ja, es sei wie ein innerer Alliiertenangriff gewesen, alles in ihm lag in Trümmern, als man ihm vor ein paar Jahren die Lehrbefugnis entzogen hatte. Man weiß es aus vielen Interviews, Höcke ist ein Mensch der Bildung. »Den Intellektuellen« nennen ihn seine Kameraden oft spöttisch. Er ist belesen, so heißt es. Zitiert Goethe und Goebbels aus der hohlen Hand, ist immer auf dem Laufenden. Wie er das macht, blieb lange ein Geheimnis. Höcke hat alle Systemmedien deabonniert, hält das deutsche Bildungssystem heute für komplett versifft und kriegt im Wald kein LTE. »Alle Fakten, die ich für meine politische Arbeit brauche, erfahre ich auch so, nebenbei«, erklärt er. »Oder ich erfinde mir einfach welche.« Wir nicken und lauschen weiter. Schon früh kam er mit ihr, der Bildung, in Kontakt. »Bereits in der ersten Klasse«, sagt er. Danach ging es schnurstracks weiter. Zweite Klasse, dritte Klasse, Höcke besteht alles, wird ein ums andere Mal versetzt. Er studiert Völkerkunde, Leibesertüchtigung und experimentelle Marschmusik, wird am Ende sogar selbst Lehrer.

Enttäuschung: Leider ist nur eine Wildsau in die Journalistenfalle getappt

»Lehrer, das ist ein Traumberuf, wissen Sie?« sagt er gequält, rauft sich die Haare, und man leidet beinahe mit ihm. »Man kann jungen Menschen Vorbild sein, ihr Rückgrat in die richtige Richtung brechen und hat sechs Wochen Sommerferien! SECHS WOCHEN!« betont er noch einmal laut und schaut uns tief in die Augen, Minuten vergehen, ohne ein Blinzeln von ihm. Ein wenig Spucke rinnt bereits aus seinem Mundwinkel. Mit dem Handrücken wischt er sie ab. Dann lächelt er, als habe er einen Witz gemacht. Wir lachen betreten mit. Haha! »Sie wollen mich also kennenlernen?« sagte Höcke. Wir nicken.

»Gut. GUUUT!« sagt er, wirft einen Lodenmantel über und winkt uns aus dem Haus. Ein wenig bekommen wir es mit der Angst zu tun. »Sie nehmen Gentleman«, sagt er und deutet auf einen lahmen Gaul hinter dem Haus, während er sich auf sein bereits gesatteltes Rassepferd schwingt. Man reitet gemeinsam gen Sonnenuntergang. »Das ist ein ganz normaler Tag in Ihrem Leben?« vergewissern wir uns. »Aber sicher! Ja ja!« sagt Höcke und gibt seinem Pferd die Sporen.

Das tue er ständig, um mal so richtig abzuschalten vom Politikeralltag. »Zum Runterkommen gehe ich ausnahmslos in die Natur!« sagt Höcke schwärmerisch. »Das Geben und Nehmen, die ewigen Gesetze des Lebens, die Ordnung im totalen Chaos, das imponiert mir. Es gibt für mich nichts Schöneres, als zu beobachten, wie ein von Natur aus überlegener Fuchs mit List und Stärke eine dumme unschuldige Gans zerfetzt. Und dann den blutenden Kadaver hin und her schleudert. Wissen Sie?« Er wackelt mit dem Kopf hin und her, knurrt und bellt, um es uns zu veranschaulichen. Da ist er wieder, der geborene Lehrer. »Brrr. Wuff. RRRR. KRKRRK aaaa ffff, fauch!« macht Höcke. »Baaaah, rrmpf, krrkkk, zzzzk, wuff, arggh! Verstehen Sie?« fragt er forsch. Wir nicken. »So macht der Fuchs! Aus purer Lust und Langeweile« sagt er. »Einfach weil er es kann! Großartig, nicht wahr? Und das steckt in uns allen, wir haben es nur verlernt.« Wieder bellt er. Beeindruckend, er ist eins mit der Natur.

Heimatschutz konsequent: Höckes Pferde trinken Biodiesel

Wir reiten vorbei an einer Burg, wir meinen, eine Träne in Höckes Augenwinkel zu sehen. Freude über diese seine Heimat. Aus dem Glück heraus kneift er sein Pferd in den Hals, das daraufhin nervös ausschlägt, ihn fast abwirft, während er kichert. Aber die Freude, sie muss ja irgendwohin. »Gibt es das irgendwo anders auf der Welt?« fragt uns Höcke strahlend und deutet in die Landschaft. »Natürlich …«, geben wir ihm zu verstehen, aber da ist er schon wieder auf und davon und wir müssen zusehen, ihn nicht zu verlieren. Nach eineinhalb Stunden sind wir überwiegend sinnlos im Kreis geritten und kommen zum eigentlich nur unweit seines Wohnhauses gelegenen Wirtshaus. Schon von weitem begrüßt man Höcke. »Güden Toch!« sagt ein älterer Herr und zieht den Hut. Höcke ist bekannt wie ein brauner Hund, wird geschätzt in seiner Wahlheimat. Die Wirtin winkt, deutet einladend auf den runden Stammplatz im Eck. Höcke nickt freundlich, und wir setzen uns.

Wie er auf Bornhagen gekommen ist, wollen wir wissen. »Das war ganz ulkig!« sagt er. »Ich stand wie jeden Morgen mit den Kollegen aus der Partei im Bunker vor dem Tisch mit der Europakarte, wo wir die künftigen Schritte geplant haben …«, er unterbricht sich, »… aber das würde jetzt zu weit führen … Jedenfalls ist mir da ein Schluck von meinem Bergkräutertee auf dieses schöne Fleckchen Erde ins Auge gesprungen. Und auch aus den voran -gegangenen Gesprächen mit den Kollegen war mir schnell klar, das ist eines der wenigen Fleckchen hier, wo man demnächst noch in Frieden leben kann.«

»Bitte? Was haben Sie denn da geplant?« wollen wir wissen.

»Ach, kommen Sie …«, winkt Höcke ab. »Journalisten … Ich sagte ja, das würde jetzt zu weit führen. Stoßen wir doch lieber an!«

Es wird minütlich lauter, immer wieder kommen Gäste ins Lokal. Alle werfen sie die Arme zum Himmel, wenn sie den scheuen Höcke im Eck sitzen sehen. »Höcke, Höcke!« werden Rufe laut. »Höcke, Höcke!«

Und: »Komm schon, Björni!«

»Na gut, na guuut!« ruft Höcke nun in den Raum, entert die Bühne und singt los. Heino. Höcke ist textsicher.

»Denn im Wald da sind die Räuber,
halli hallo die Räuber,
die machen gern Musik.«

Man tanzt und lacht. Wir haben genug Material und beschließen zu gehen, der Wirt lässt uns auf Höckes Namen anschreiben.

»Hey! Ihr! Bleibt doch!« ruft Höcke uns noch nach. »Ich bin gleich bei euch. Dann erzähle ich euch eine Geschichte über Hitler, die ihr garantiert noch nicht kennt!« Doch da sind wir bereits draußen und fragen uns, ob wir ihn denn nun endlich zu Gesicht bekommen haben, den wahren, echten Höcke. Bis zur Gewissheit werden wohl noch viele Sätze über ihn geschrieben und viele TV-Einladungen versendet werden müssen. Aber warum auch nicht. Dieser Mann ist immer ein Porträt wert!

Geimpft, entwurmt und stubenrein – und auch Höckes Hund erfreut sich bester Gesundheit

Fabian Lichter

ausgewähltes Heft

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Waber, waber, Alard von Kittlitz!

Waber, waber, Alard von Kittlitz!

Eine geschlagene Seite plus Aufmacher spendierte Ihnen die »Zeit«, damit Sie in der Rubrik »Entdecken« die spannende Welt der Astrologie entdecken. »Wer glaubt denn so was?« hieß Ihr Texttrumm, für dessen Herstellung Sie sich erst von einer berufsmäßigen Gaunerin in die Sterne blicken ließen und danach als Ausgleich – wir sind ja schließlich bei der »Zeit« – einen Mann der Wissenschaft (»ein in Harvard studierter, ultragebildeter Hippie«) konsultierten.

Weil Sie mit Ihren geschätzt 25 Jahren zwar schon das Selbstverständnis eines abgeklärten Journalistendarstellers entwickelt, aber scheint’s noch nie vom Forer/Barnum-Effekt gehört haben, brachte Ihr persönliches Horoskop Sie an einigen Stellen dann doch zum Bauklötze Staunen. »Da stand also, in mir bestehe einerseits ein ›grenzauflösender Zug‹, der eine ›Auseinandersetzung möchte mit dem, was jenseits der Realität liegt‹. Gleichzeitig sei da aber auch ein Hang zum Skeptizismus … O ja.«

Ja, scheiß rein, Simsalard von Kittlitz! Einerseits, andererseits. Einerseits können wir uns so einiges vorstellen, andererseits nicht das, was Sie in den Oberzeilen zu Ihrer investigativen Sternstunde insinuierten: »Ich kann die Sorge nicht leugnen, künftig als der verspulte Eso-Trottel der Redaktion dazustehen.« Denn als Trottel dürften Sie dort schon seit langem dastehen.

Leider nicht jenseits von Ihrer Realität: Titanic

 Birgit Herden (»Welt online«),

Sie haben es wirklich gewagt, einen Text mit »Liegt doch Hoffnung in der Herdenimmunität?« zu titulieren? Stark. Aber: die haben wir schon. Titanic

 Wow, Womanizer Friedrich Merz!

Im Taz-Interview auf Ihre fehlende Beliebtheit angesprochen, parierten Sie großartig: »Schauen Sie sich mal an, wie viel Zustimmung ich von Frauen jeden Alters über die sozialen Netzwerke bekomme. Da gibt es zum Beispiel ›Wir Frauen für Friedrich Merz‹, eine von mir nicht beeinflusste, breit angelegte Initiative. Für keinen der beiden anderen Bewerber gibt es etwas Vergleichbares. Und ich freue mich natürlich sehr darüber.«

Klar, welcher Belami wäre da nicht sackstolz? Gemeint war jene Fotoaktion auf Facebook, bei der knapp 200 Frauen (nicht wenige davon Ortsvorsitzende Ihrer Partei) mit Dackel unterm Arm, im Dirndl oder mit irrem Lächeln abgelichtet sind, im je beigefügten Lobhudel-Zitat Sie als »starken Mann« – nicht des 20. Jahrhunderts, sondern »der Stunde« – preisen, Ihr, prust, »Charisma« rühmen und beteuern, Sie seien derjenige Kandidat, der die CDU ins »nächste Jahrzehnt führen« könne – und das, bei aller Kritik und Antipathie, das schaffen rein kalendarisch sogar Sie.

Ihre Frauen und Männer für Norbert Röttgen (gerechterweise) von Titanic

 Schau bzw. hör an, »Radio Wuppertal«!

Vor dem Wuppertaler Landgericht stand im August eine Dealerin, die Heroin von einer Bande aus den Niederlanden bezogen hatte. Und jetzt kommt’s: »Sie soll das Heroin dann in Wuppertal mit größerem Profit weiterverkauft haben.«

Es ist wirklich schlimm, wie sich heutzutage alles nur noch ums Geld dreht. Wo bleibt das Menschliche?

Für mehr Ehrenamt im Drogenhandel: Titanic

 Schokierend, Schokoladenfabrik Lindt & Sprüngli,

was wir auf »Focus online« über Dich lasen: »Die Bewohner von Olten zwischen Zürich und Basel dürften nicht schlecht gestaunt haben, als es vergangenen Freitag begann, Kakaopulver zu schneien. Grund dafür war das Versagen eines Lüftungssystems der örtlichen Schokoladenfabrik von Lindt & Sprüngli.«

Man hört derzeit ja allerorts von seltsamen Wetterkapriolen, aber Kakao-Schauer sind selbst in unserer Klimakrisen-Welt ungewöhnlich. Die aufgetischte Erklärung vom defekten Lüftungssytem schlucken wir allerdings nicht. Sei ehrlich, Lindt & Sprüngli: War das nicht ein verzweifelter Versuch Deiner Oompa Loompas, irgendwie auf ihre Gefangenschaft als Arbeitssklaven aufmerksam zu machen? Oder war es einfach ein ausgeklügelter Werbegag? Sollte Letzteres der Fall sein, hier ein kleiner Tipp: Gratis Schokolade auf eine ganze Stadt schneien zu lassen ist prinzipiell eine süße Idee, nur halt nicht im Hochsommer …

Wissen Deine Werbe-Willy-Wonkas auf der Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Hoppla

Dass sich vieles mit dem Alter ändert, damit habe ich gerechnet. Aber wie vieles sich nicht ändert, das war eine Überraschung.

Teja Fischer

 Ein Gleichnis

Vier Blinde stehen um einen Elefanten herum und untersuchen ihn, um herauszufinden, worum es sich handelt. Derjenige, der den Rüssel zu greifen bekommt, erklärt: »Es muss ein lebendiger Gartenschlauch sein.« Ein anderer – er streicht über die Flanke des Dickhäuters – spricht: »Nee, das ist ein Elefant«, tastet sich nach oben und ergänzt: »Jepp, hier ist das charakteristische Ohr. Ganz klar, ein Elefant.« Der Dritte befühlt einen Stoßzahn und schlussfolgert: »Elfenbein. Der Fall ist gelöst. Man muss schon sehr dumm sein, um an einen Gartenschlauch oder etwas anderes zu denken …« Der Vierte meldet sich zu Wort: »Moment! Um ganz sicher zu gehen, sollten wir noch den Penis des Tieres anfassen. Los, macht alle mit!« Die vier Blinden nähern sich dem gigantischen Glied und vollführen daran rhythmische Auf- und Abbewegungen.

Da öffnet sich die Stalltür, und der Besitzer des Elefanten kommt herein: »Was geht hier vor? Bei Ganesha, was MACHEN Sie denn da?!«

Werbeeinblendung: »Schützen Sie Ihre Arbeitselefanten! Mit Mahut Security Systems. Für alle Stallarten. Denn die Welt ist voller Perverser.«

Torsten Gaitzsch

 Das Beste kommt zum Schluss

Die gesamte Tragik der Endlichkeit des Lebens wurde wohl selten so schön zusammengefasst wie in diesem Satz, den ich zufällig bei einem Friedhofsbesuch aufschnappte: »Es ist so schade, dass Opa nicht erleben konnte, wie schön sein Grab geworden ist.«

Jürgen Miedl

 Tipp für Tierfreunde

Merke: Wer ein Herz für Spinnen hat, sauge nach dem Achtbeiner auch noch einen Sechsbeiner als Proviant mit dem Staubsauger auf.

Katharina Greve

 Kompatibilitätsprobleme

Kritik am Schweinesystem ist richtig und wichtig. Ebenso wichtig ist die #metoo-Debatte. Ich habe aber Probleme, beide unter einen Hut zu bekommen. Alles hängt doch an dieser Frage: Darf man das System ficken, wenn das System Nein gesagt hat?

Tilman Birr

Vermischtes

Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
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Zweijahres-Abo: 98,60 EURHans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURGerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.
Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 09.09.:

    Die "Abendzeitung" interviewt Rudi Hurzlmeier.

     

  • 04.09.:

    Ella Carina Werner klärt in der "Taz" über den Alterskult im westlichen Sumatra auf.

  • 03.09.:

    Moritz Hürtgen spricht mit ZDFheute über Satire nach dem Anschlag auf "Charlie Hebdo".

  • 02.09.:

    Über eine Regenlesung der TITANIC BoyGroup berichtet die FAZ.

     

  • 19.08.:

    Oliver Maria Schmitt war für die FAZ auf großer Büßer-, Pilger- und Fürbittfahrt für alle Pest- und Seuchenopfer.

Titanic unterwegs
01.10.2020 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »Hauck & Bauer: Cartoons« Eröffnung mit A. Engelke
01.11.2020 Fürstenfeldbruck, Kunsthaus Rudi Hurzlmeier: »Malerei«
08.11.2020 Kassel, Caricatura-Galerie »Unkraut vergeht nicht – Garten-Cartoons«
07.03.2021 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »Hauck & Bauer: Cartoons«