Inhalt der Printausgabe

So geil ist Wahlkampf

In Großbritannien regiert eine GILF, in Frankreich ein Gerontophiler, und in den USA hat es ein ganz ordinärer Pimmel ins höchste Amt des Staates geschafft: Bei der Stimmabgabe hört der gemeine Wähler immer seltener auf seinen Kopf oder Bauch, dafür um so häufiger auf sein Geschlecht. Um ihre Fuckability zu steigern, werben Politiker bei der Bundestagswahl also auch mittels der Dating-App »Tinder«. Z.B. der bis dato völlig unbekannte CDU-Lokalpolitiker Aleksandar Freier-Schünemann (Motto: Durch Deutschland muß ein Fuck gehen!). Er ist nicht nur sehr schlau, sondern auch sehr geil. Wie gerufen also, den Christdemokraten ordentlich unter die, ähm … Arme zu greifen – und für TITANIC von seinen Wahlabenteuern zu berichten:

»Um mit möglichst vielen Potenzwählern (Fachterminus) in Kontakt zu kommen, lasse ich mein Profil nicht nur beiden Geschlechtern anzeigen, sondern wische ausnahmslos jede und jeden nach rechts. Es dauert keine fünf Minuten, bis ich mein erstes Match habe: Es ist Olven. Er trägt nicht nur einen seltsamen Namen, sondern auch einen Hut. Aus seinen Augen spricht Sehnsucht. Sehnsucht nach vier weiteren Jahren Merkel.«

wollte eigtl nur matchen um zu fragen wie man so doof sein kann als Schwuler zur CDU zu gehen? :)

PS: was bitte ist „der kleine Mann“ bist du dann der große Mann? peinlich

Wieso doof? Welche Partei hat denn mehr Randgruppen in der Führungsriege

Also zumindest würde ich mal erwarten, dass man LGBT Leute nicht als Randgruppe bezeichnet. aber das kennt man ja von der CDU ;)

..Quantität spricht ja zudem nicht für Qualität.

Von denen sprichst Du nun nur explizit. Ich meine auch Frauen, Dicke und Behinderte.

also 50% der Gesellschaft (Frauen) sind also Randgruppen für dich? sei dir mal darüber im Klaren dass dieses Gespräch ganz leicht seinen Weg an die Öffentlichkeit finden kann:)

Ich denke, du bist schwul. Was interessieren dich da die Belange von Frauen?

was für ein Sexist du bist. krass Frauenrechte sind nicht explizit Frauensache!

Welche Partei wählst du denn, Olven?

Ohne mir Auskunft über seine Parteineigung zu geben, beendet Olven das Gespräch. Doch bevor mich die Wut überkommt, befriedet mich ein plötzliches Vibrieren in meiner Hose. Timm hat mich gematcht! Ein Billiganzugträger, der bei der Deutschen Bahn arbeitet, kurz: ein potentieller CDU-Wähler.

Hallo, Timm! Wie ich deiner Spotify-Playlist entnehmen kann, stehst du auf »Koks und Nutten«. Genüsse, die unsere Partei sehr zu schätzen weiß. Schon mal drüber nachgedacht, der CDU beizutreten?

In ne Partei von homophoben, unsolidarischen Wichsern? Nein, danke!

Wie kommst du da darauf? Homophob? Wir haben Tauber und Spahn in führenden Positionen. Welche Partei kann das sonst von sich behaupten? Was meinst du konkret mit »unsolidarisch«? Wem gegenüber?

Was das Wichsen betrifft… wir arbeiten an uns. Deswegen sind wir ja jetzt bei Tinder.

Nur weil man zwei Homosexuelle an führende Posten setzt, schafft das keinen Mehrwert für die Gesellschaft!

Und wer sich gegen gerechtere Steuern, Investitionen in unsere Zukunft – statt der schwarzen Null – und verbindliche, gute Klimaschutzziele einsetzt, hat nichts verstanden.

Und was bringt das den 40 Millionen Frauen in Deutschland, von denen viele mehr als 20% weniger verdienen?

Wo bleiben die Investitionen für Mobilitätseingeschränkte? Wo sind Maßnahmen geplant, die Adipositas angehen?

Und was verstehst du unter »gerechtere Investitionen in die Zukunft«? Wir sorgen für bessere Bildung, für ein Vermummungsverbot und für ein sicheres Gesundheitssystem. Was willst du mehr? Und warum bist du so feindselig?

Bessere Bildung? In dem man 16 Bildungsysteme beibehält?

Vermummungsverbot? Wofür? Um Oma Lischen ein Gefühl von Sicherheit vorzugaukeln oder der AfD die Stimmen wegzunehmen?

Sicheres Gesundheitssystem? Wo bleiben die Landärzte? Wieso muss man ewig auf einen Facharzttermin warten?

Wir haben Schäuble eine automatische Rampe in den Geldspeicher gebaut und Altmaier ein Magenband gespendet. WAS DENN NOCH!?

Soviel zu Wichsern. Bestes Beispiel sind sie.

*Sie

Vermummungsverbot, damit du tindern kannst. Oder willst du zwischen Burka schwarz und Burka blau entscheiden?

Soviel zum Thema Bildung. Bestes Beispiel sind sie.

*Sie

Wenn *Sie wollen, können wir trotzdem miteinander schlafen.

Und welche Partei wählen Sie eigentlich?

Das wird alles auf TinderWahnsinn landen!

»TinderWahnsinn«? Das geht zu weit! Dieses Medium hat schon so manche Politkarriere zerstört. Als ich ihm drohe, zwölf Anwälte auf ihn anzusetzen, löscht mich Timm ebenfalls. Mehr als zwei Krawall-Homos vertrage ich als CDUler nicht. Ich brauche dringend eine Frau. Clara, eine verträumte (also vermutlich jungfräuliche) 23jährige Blondine, will mich kennenlernen! Schönes Fräulein, darf ich’s wagen, mein Wahlprogramm dir anzutragen?

Hallo, Clara! Wählst Du schon CDU? Wenn nicht: Darf ich Dich davon überzeugen? ;)

Gerne

Ne noch nicht

Prima. Wann hast Du denn Zeit?

Eigentlich immer

Hervorragend! Dann komme ich gleich vorbei? Entschuldige die Eile, aber mich schreiben hier sonst nur Schwule an.

Bei mir zuhause?

Ja, klar. Oder du kommst zu mir, ich habe hier eigentlich alles was wir brauen (Bier).

Wenn es Dir Unbehagen bereitet, Deine Stimme von meinem sexuellen Geschick abhängig zu machen, verstehe ich das. Deswegen möchte ich Dich beruhigen: Du darfst mich auch wählen, wenn ich mich »eher geht so« anstelle.

Du Prostituierst dich für stimmen?

Ja. Wer denn nicht? In unserem Fall fühle ich mich aber gar nicht verprostituiert. Will heißen: Scheiß auf die Partei, wir können auch einfach so miteinander schlafen.

…und weg ist sie. Verflucht! Neugierig und naiv, vermögend und arbeitslos – Clara kam meinem Ideal einer Frau und Wählerin ziemlich nah. Hätte ich sie erstmal benchen sollen? So langsam schlägt meine Stimmung um. Meine Hose ist mittlerweile so prall wie eine CDU-Spendenkasse. Vielleicht sollte ich doch aus dieser Not eine Tugend machen! Der bunte Hipster-Nerd Wladimir mit Mütze und ohne Hose kommt mir deswegen gerade recht.

Hallo, Wladimir! Wir von der CDU wollen nicht nur durch die Inhalte unseres Programms, sondern auch durch die Inhalte unserer Unterhosen überzeugen. *Zwinkersmiley* Leider bin ich nicht schwul. Gibt es ein anderes CDU-Mitglied, an dem Du »Interesse« hättest?

Wow wow wow!!! Kläre mich mal bitte auf über diese Aktion!!!

Was gibt es denn da nicht zu verstehen?

Also, wenn der Text da oben ☝️, die CDU wieder gibt, muss ich sagen, dass ich dann leider nur an dir Interesse hätte.

Kannst du mit solchen Sachen nicht auf die Schnauze fallen?

Hmpf. Na gut. Aber nur, weil es der Sache dient! Hier ist der Deal: Wenn ich schlecht im Bett war, musst Du uns nicht wählen. Wenn ich gut war, dann bekommen wir Deine Erst- und Zweitstimme im September. Einverstanden?

Deal

Gebe ich Dir sogar schriftlich

Hast du schon.

Stimmt auch wieder

Und wann?

Ich bin noch etwas beschwippst von der NRW-Wahl – also am besten jetzt.

Achso Das heißt, du bist nicht schwul und schläfst aber mit mir, damit ihr meine Erst- und Zweitstimme bekommt?

Genau. Das ist der Deal.

Allein um dich kennenzulernen und mit dir darüber zu reden, gehe ich den Deal ein

Top. Mach hin! Konrad-Adenauer-Haus, 5. Stock. Bis gleich!

Im letzten Moment machen mein Penis und ich einen Rückzieher. Irgendwie gelingt es mir heute nicht, mich schwul zu saufen. Das ist ärgerlich, schließlich scheint die CDU doch ein größeres Potential in der Gay-Community zu haben, als all die Jahre angenommen. Also trinke ich weiter. Wer erfolgreich sein will, muß Opfer bringen, sagte einmal ein berühmter Serienmörder. Just als ich ansetze, den achten Tutschi in mich zu schütten, textet mich Max an. Max ist fällig.

Bist du denn hier nie als Politiker unterwegs oder auch an Dates interessiert?? ;)

Ich bin hier nie als Politiker unterwegs, sondern auch an Dates interessiert, ja.

Achso, dachte, dass Bürger hier mit dir nur in Kontakt treten können ;)

Aber ist ja nett ;)

CDU ist nicht zwangsläufig die Partei, die ich wähle. Finde es aber gut, dass du engagiert bist!!

Bürger sollen hier nicht nur mit mir in Kontakt treten können, sondern ich will für sie auch »greifbar« sein. Wir können uns also gerne treffen. Danach wirst du engagiert sein, CDU zu wählen.*Zwinker*

Hihi das klingt sehr gewagt mal gucken, ob ich nach einem Treffen meine komplette bisherige politische Denkweise über Bord werfe hast du denn noch paar mehr Bilder von dir als das eine?? :)

Tut mir leid, du bist mir zu wählerisch. Die CDU macht’s traditionell mit jedem. So solltest du es auch handhaben. Lebe wohl.

So nicht, Freundchen! Wer schon bei der Partnerwahl Sicherheiten fordert, der taugt nicht zum Wechselwähler. Unterm Strich ist meine Tinder-Bilanz sehr ernüchternd: Ich konnte weder eine neue Stimme mobilisieren, noch konnte ich meine Libido stillen. Die einzige Erkenntnis bleibt, daß die LSBTTIQ-Gemeinschaft das Zünglein an der Vag Waage für die CDU im September sein könnte. Wenn es uns bloß gelingen würde, jetzt noch die Migranten auf unsere Seite zu ziehen … Oh, Moment! Noch ein Match?

Howdy, Dolan! I’m really interested to involve you in an open political discussion with me. Since/although I’m a Christ-Democrat and you’re obviously an immigrant and therefore not able to vote in our elections this year, I’m still willing to answer all your open answers. So feel free to contact me!

Hallo ich bin in Deutschland seit 1994 und habe meine kanadische Pass abgegeben in 2004 ich habe immer Angela Merkel gewählt.. its not so obvious as you thought

Oh, entschuldige. Erstmal vielen Dank für deine Unterstützung für unsere Partei. Aber darf ich fragen, warum du dich entschieden hast, sie zu wählen?

Weil damals war die Finanzkrise und ich habe CDU gewählt weil meine Meinung nach ist genau was wir gebraucht haben gegen die Krise. Und ich bin mehr als zufrieden mit Angela Merkel, und ich werde wieder für Sie wählen. Ich bin sehr beeindruckt von die Frau

Das freut mich sehr! Wir schaffen das!

Ähm, und jetzt ficken?

Aleksandar Jožvaj

ausgewähltes Heft

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Frank Überall, Chef des Deutschen Journalisten-Verbandes!

Im Zeit-Streitgespräch mit Ria Schröder (FDP) verteidigen Sie die Rundfunkgebühren unter anderem mit dem kulturellen Auftrag der Öffentlich-Rechtlichen: »Ich jedenfalls würde mir nicht anmaßen, zu sagen, dass der Fernsehgarten oder die Helene Fischer Show keine Kultur vermitteln. Es gibt für Musikerinnen und Musiker immer weniger Möglichkeiten, live aufzutreten, und es gehört aus meiner Sicht auch zum kulturellen Auftrag der Sender, das zu ermöglichen.«

Das war uns, zugegeben, gar nicht klar, dass eine aufstrebende Künstlerin wie diese Helene Fischer ohne eigene Sendung im Hauptprogramm keine Auftrittsgelegenheiten hätte. Ein Glück, dass das ZDF ihr eine Bühne bietet! Da hätten wir übrigens einen Geheimtipp: Es gibt eine junge Rockband aus Irland, die heißt »U2«. Vielleicht können Sie die auch mal »live« auftreten lassen, auf einer Newcomer-Stage im Fernsehgarten?

Wäre begeistert: Titanic

 Da, Robert Habeck,

haben Sie in Ihrer eigenen Partei ja Irritationen ausgelöst, als Sie im Deutschlandfunk mit Ihrer bekannt schmeichelnd-weichen Stimme erklärten, Sie wären bereit, im Falle einer grünen Regierungsbeteiligung »mit einem nuklearen Erstschlag dem kleinen Putinfucker die Scheiße aus dem Leib zu bomben« – ̕Tschuldigung, das haben Sie so natürlich nicht gesagt, sondern sich lediglich für die Lieferung von deutschen Defensivwaffen an die Ukraine ausgesprochen. Und das ist natürlich etwas ganz anderes.

Mit deeskalierenden Grüßen Titanic

 Glück gehabt, Ravensburger,

dass Du den Haare schneidenden Leseforceur Schrägstrich »Vorlesefriseur« Danny Beuerbach nur zum »Vorlese-Ambassador« befördert hast, denn »Bookreading-Botschafter« hätte am Ende ja niemand verstanden, schon gar nicht die Langhaar-Fraktion bei Titanic

 Den Vorwurf, beste »FAZ«,

Deine Wissenschaftsseiten seien zu trocken, teilen wir nicht. Aber nachdem am 19. Mai d.J. in der Rubrik »Forschung und Lehre« sowohl ein Michael Knoche als auch ein Marcel Knöchelmann als Autoren auftraten, wollen wir Dir vorschlagen, die Seite doch besser in »Morsche Lehre« umzubenennen.

Deine Osteopathinnen von Titanic

 Sie, Prinz Harry, Duke of Sussex,

Sie, Prinz Harry, Duke of Sussex,

pflegen in letzter Zeit einen offenen Umgang mit Ihrer royalen Vergangenheit. Und was Sie da berichten, stimmt traurig. Zu Beginn Ihrer Beziehung mit Meghan Markle versuchten Sie, die neue Liaison vor der Presse geheim zu halten. So gingen Sie zum Beispiel getrennt in den Supermarkt. »Wir haben uns dann Handynachrichten von einem Gang zum anderen geschrieben«, erklärten Sie. »Die Leute schauten mich komisch an, manche sagten: ›Hi!‹ Ich schrieb Meghan währenddessen: ›Ist das das richtige Backpapier?‹«

Das ist wirklich erschütternd! Sie wissen nicht, welches Backpapier Sie kaufen sollen?! Herrgott, Harry, Backpapier halt, was kann man da schon groß falsch machen!

Na ja, Sie hatten es ganz offensichtlich wirklich nicht leicht.

Vor dem Backen die Folie von der Tiefkühlpizza entfernen, rät: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Fatale Erkenntnis

Man sollte abchecken, ob wirklich alle fünf Teile von »In 5 Videos rauchfrei« bei Youtube verfügbar sind, bevor man nach dem ersten Teil, wo der moderierende Typ noch so übertrieben süffisant und vehement die Vorteile des Rauchen anpreist, mehr denn je Bock auf eine verdammte Kippe hat.

Paula Irmschler

 Sie werden so schnell erwachsen

Halb besorgt, halb melancholisch eröffnete mir ein Freund, dass seine Tochter langsam beginne, sich für Jungs zu interessieren. »Hier«, seufzte er und zog ein Freundschaftsbuch aus seiner Aktentasche, »das hat sie neulich einer Klassenkameradin anvertraut. ›Ich schwärme für: Ferdinand aus der Fünften‹. Sie ist doch erst zehn!«

»Zeig mal her«, sagte ich. »Aha! Du hast dich verlesen. Da steht ›Ferdinand aus der Fünten‹ – der SS-Hauptsturmführer, der wegen seiner Kriegsverbrechen in den Niederlanden zum Tode verurteilt wurde!« – »Was?! Das ist ja noch schlimmer …« – »Ach, das ist bestimmt nur eine Phase. Mädchen in dem Alter fühlen sich nun mal von Nazis, die in den besetzten Nachbarländern gewütet haben, angezogen.« Mein Freund kratzte sich bedächtig am Kopf. »Das erklärt auch, warum sie sich zum Geburtstag ›Barbie-Puppen‹ gewünscht hat.«

Torsten Gaitzsch

 Glaubensfrage

Nachdem ich zum wiederholten Male vor Gericht gescheitert bin, verliere ich so langsam den Glauben an den Rechtsstreit.

Uwe Geishendorf

 Das Einmaleins der Tierdoku-Filmuntermalung

Das Flusspferd ist ein dickes Tier. Dazu passt am besten Tuba mit behäbig hüpfender Dur-Melodie.

Miriam Wurster

 Welche ICD-Nr. ist das?

Mir ist aufgefallen, dass ich nicht nur Fahrzeuge verschiedenster Marken nicht voneinander unterscheiden kann, sondern auch die Autoanalogie, die viele für die Erklärung komplizierterer Sachverhalte nutzen, für mich meistens schwerer verständlich ist als der Sachverhalt selbst. Ich bezeichne mich deswegen als Auto-Autistin.

Tina Manske

Vermischtes

Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip" (Hörbuch, 2CDs)
Sie sind ein totaler Versager und können sich Hörbücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Hörbuch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 117,80 EUROliver Maria Schmitt: "Mein Wahlkampf"
Ein Mann (Schmitt), eine Partei (Die PARTEI), eine Wahl (Oberbürgermeister Frankfurt): ein einzigartiger Erfolg (1,8%). Man könnte meinen, damit wäre alles gesagt. Aber weit gefehlt! Denn jeder Erfolg hat eine Geschichte. Eine Erfolgsgeschichte! Und Oliver Maria Schmitt erzählt seine wie kein zweiter: Alles über Spitzenpolitik, Demokratie, Propaganda, Nutten, Koks, schmutzige Machenschaften und die kommende Weltherrschaft Schmitts erfahren Sie nur in diesem Buch. Witziger als die Mao-Bibel, schmissiger als »Mein Kampf«: Jetzt lesen, damit man nach der Machtergreifung keine Ausreden braucht!Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURTorsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Stefan Gärtner, Jürgen Roth: "Benehmt euch!"
Stéphane Hessel ist tot – lang leben Stefan Gärtner und Jürgen Roth!
Die TITANIC-Denker und Aufklärungsjournalisten präsentieren mit "Benehmt euch!" die längst überfällige Abrechnung mit Rüpeltum und Volksverrohung: ein Pamphlet gegen bzw. für Internetvermüller, Handyterroristen, Vorfahrtabonnenten und Ganzkörperellbogen.Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.
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Das schreiben die anderen

  • 22.07.:

    In der Taz nimmt Stefan Gärtner Abschied von Mitte.

  • 16.07.:

    Moritz Hürtgen schreibt in der Taz über Entpolitisierung durch Hypnose.

  • 02.07.:

    Die Volksstimme fasst zusammen, was ein TITANIC-Titel in Michael Wendlers Kopf auslöste.

  • 30.06.:

    Im Spiegel-Interview (hinter der Bezahlschranke) lobt Otto Waalkes die TITANIC.

  • 29.06.:

    Zum 15. Todestag Robert Gernhardts widmet NDR Kultur dem TITANIC-Mitbegründer ein Audio-Feature.

Titanic unterwegs
30.07.2021 Potsdam, Freiland Thomas Gsella
31.07.2021 Falkensee-Finkenkrug, Privatgarten Thomas Gsella und Pit Knorr
01.08.2021 Frankfurt, Jahrhunderthalle Sommerwiese Das große TITANIC-Sommerfest
01.08.2021 Berlin, Museum für Kommunikation Katharina Greve: »Antisemitismus für Anfänger«