Vom Fachmann für Kenner | Juli 2010


Big Bang

Zwei Zwölfjährige haben in der Wuppertaler Schwebebahn ein kleines Konzert gegeben. Dabei wiederholten sie eine bestimmte Zeile auffällig oft: »Du bist der Gangbanger«. Den älteren Mitreisenden sah man deutlich an, daß sie mit diesem Begriff nichts anzufangen wußten. Die Jüngeren schmunzelten, die Mittelalten schüttelten bloß den Kopf. Ob die Zwölfjährigen selbst schon Erfahrungen mit dieser speziellen sexuellen Spielart haben, ist nicht bekannt. Hinweise hierzu nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

Dirk Domin

Glückwunsch

Warum wird einem bei Gewinnspielen immer »Viel Glück!« gewünscht, obwohl man doch eigentlich schon »mit ein wenig Glück gewinnen« kann?

Richard Herrmann

Gleichstellung ade

In den meisten Fällen wird leider immer noch den Müttern das Säugerecht zugesprochen.

Sascha Dornhöfer

Liebgewonnene Tradition

Immer freitags habe ich keine Lust auf Fisch.

Johannes Kreidler

Go to HEL!

Bei der Namenswahl für gemeinnützige Organisationen sollte man behutsam vorgehen. So weckt die Vereinigung HELGO e.V., die sich verwaister Kinder annimmt, bei mir recht unterirdische, ja jenseitige Assoziationen.

Markus Laertes Oswald

Lesen bildet

In der Buchhandlung Thalia konnte ich ein Gespräch zwischen Verkäuferin und Kunden belauschen, bei dem mich der Kunde durch die prägnante und unkomplizierte Formulierung seines Kaufwunsches entzückte (»ich suche dieses Buch, in dem sich zwei Juden darüber streiten, ob man in Deutschland Israel kritisieren darf«). Die versierte Verkäuferin steigerte mein Vergnügen dann aber noch, indem sie ohne Zögern in den Bestsellerstapel griff und dem Kunden »Unser Jahrhundert« von Helmut Schmidt und Fritz Stern in die Hand drückte.

Matthias Stangel

Überfordert

Ich fürchte, meine Haare wachsen mir über den Kopf.

Aron Müller

Rund um die Uhr

Fasziniert war meine Mutter vor allem davon, daß »Amazon auch sonntags geöffnet hat«.

Christina Hahn

Der Gast ist König

Bei uns in der Dorfkneipe fliegen wegen politischer Differenzen öfter die Fäuste. Wenn der Wirt merkt, daß die Stimmung kippt, stellt er mir blitzschnell ein Glas Mineralwasser auf die Theke. Er weiß, daß ich meinen teuren Zahnersatz gerne in Sicherheit bringe, bevor die Prügelei losgeht.

Christian Dahlenburg

Billig am Baggersee

Vorteil von Discounter-Bierflaschen mit Schraubverschluß: Mit etwas Panzerband lassen sie sich zu Schwimmflügeln umfunktionieren. Nachteil: Man muß sie vorher austrinken.

Ina Zone

… sagt Dir gleich das Licht!

1970 geboren, zähle ich mich zur Generation »1, 2 oder 3«. Man trifft uns häufig zu später Stunde in Gaststätten und kann uns leicht daran erkennen, daß mit uns einfach nicht zu diskutieren ist. Sind die Lampen an, haben wir nun mal recht!

Oliver König

Familienurlaub

Für meine Kinder, meine Frau und mich stellt sich jedes Jahr dieselbe Frage: Fahren wir mit dem Auto in die Ferien? Oder sollen wir umweltbewußt handeln und den Zug nehmen? Was uns die Entscheidung schwermacht, sind die manchmal unangenehmen, bisweilen sogar lästigen oder aufdringlichen Mitreisenden. Aber die gibt’s ja auch im Zug.

Andreas Maier

Neues aus der Wirtschaft

Scheingeschäfte lassen sich vermeiden, indem man ausschließlich Münzgeld in Umlauf bringt.

Christian Widder

No deal

An einem späten Samstagabend auf der Oranienburger Straße in Berlin.
Prostituierte (blondiert, forsch): »Na, Profässer, kleenet Nümmerchen jefällich?«
Passant (graumeliert, höflich): »Danke, meine Liebe, aber ich kopuliere nicht.«

Thorsten Mausehund

Bissverständnis

Nichtsahnend morgens die Zeitung entfalten – und vor den müden Augen stehen sehen: »Rumänische Provinz Transsilvanien eröffnet Honorarkonsulat.« Es versteht sich von selbst, was man erschauernd zu lesen glaubt!

Harald Wurst

Hauptsache

Mir persönlich ist kein Fall eines Perückenträgers bekannt, bei dem ich die Haarpracht für natürliches Haupthaar gehalten hätte. Erstaunlich häufig sehe ich dagegen Menschen, die es schaffen, das eigene Haar wie eine Perücke wirken zu lassen.

Björn Högsdal

Mehr Gefühl?

Meine Frau ist begeistert von unserem neuen Induktionsherd. Ihr werde bei der Arbeit am Gerät immer so richtig warm ums Herz, behauptet sie. Ich hingegen vermute, daß die Wirbelströme ihr herznahes Brustwarzen-Piercing erhitzen. Sollte ich gelegentlich mal auf Magnetismus überprüfen.

Helge Möhn

Zwei Brüder

Geschwisterpaare bestehen ja oft aus einem Extro- und einem Introvertierten. So ist z.B. bei den Kaczyński-Brüdern eindeutig Lech der ruhende Pole.

Daniel Sibbe

Karriereplanung

Als Student im letzten Semester der Regelstudienzeit verfolge ich mit wachsender Aufmerksamkeit die Berichte über junge Nachwuchskräfte, die Probleme verursachen, weil sie in Krisenzeiten auf den Arbeitsmarkt drängen. Also, ich bin das nicht!

Björn Boch

Vorsatz

Sollte ich einmal einen Sohn in die Welt setzen, dann werde ich ihn »Karlundheinz« nennen. Einfach nur »Karl Heinz« klingt irgendwie unschön, häßlich beinah. Ebenso »Karl-Heinz«, Bindestriche haben so was Aggressives. Ich bin schon für das Verbindende, aber dafür haben wir im Deutschen das schöne Wörtchen »und«. Obwohl »Karlaberheinz« vielleicht auch keine schlechte Wahl ist.

Tibor Rácskai

Ohrwurm

In einem Dialog zwischen zwei mir unbekannten Männern stieß der eine plötzlich aus: »Ich kann das Wort Aschewolke nicht mehr hören!« Es muß sich um eine sehr, sehr seltene Ohrenkrankheit gehandelt haben.

Tina Wirtz

Selbsteinschätzung

Auch wenn ich die generelle Behauptung, Männer vergeudeten 90% ihrer Denkleistung damit, sich nackte Frauen vorzustellen, für übertrieben halte, bin ich doch stolz darauf, wieviel ich mit dem freien Zehntel meiner Hirnkapazität nebenbei zustandekriege.

Theobald Fuchs

Püblic Relations

Das einzige mir verständliche Wort jener türkischen Zeitschrift am Bahnhofskiosk war ihr fettgedruckter Titel: »Fanatik«. Sollte Merkel türkische Gymnasien zulassen, dann muß Öffentlichkeitsarbeit ein Pflichtfach werden.

Daniel Eberhard

Sätze, die selbst in Albträumen unangenehm auffallen (I)

»Dritte Welt – ist das so ’n Add-on für Second Life?«

Tina Manske

Anatomie

In einem Anatomieatlas habe ich Antwort auf die Frage gefunden, warum nach dem Wasserabschlagen im Sitzen stets ein paar Milliliter in die Hose gehen: Der natürliche Verlauf der männlichen Harnröhre bildet im Sitzen eine Art Siphon, in dem sich der Harn sammelt. Erhebt man sich, sprudelt der Inhalt dieser Schleife, der Schwerkraft folgend, ins Textil. Einzige Möglichkeit der Abhilfe: Vor dem Aufstehen ein beherzter Griff an den sogenannten Damm und mit leichtem Druck die im Siphon verbliebene Harnmenge auswringen. Man kann natürlich auch sein Wasser wieder im Stehen abschlagen.

Christof Goddemeier

Einstürzende Neubauten

Ich jedenfalls spende nicht mehr für Hilfsprojekte, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, in erdbebengefährdeten Entwicklungsländern die Obdachlosen von der Straße zu holen.

Holger-Helmuth Schmidt

Enttäuschung

Mail von Amazon bekommen mit der Reklame für »Lustschreie, Audio-CD«. Wie elektrisiert danach geklickt: Ist doch die Cabrio-Saison ausgebrochen, und die Stereoanlage in meinem Wagen hat immerhin zweihundert Watt. Da würde das Gekreisch von der Scheibe zwei Straßen weit zu hören sein, und Mama findet sowieso, daß unser Viertel immer mehr verlottert – vielleicht gibt ihr ja der neue Sound den Rest, und sie zieht endlich etwas weiter weg? Aber dann war es doch nur ein schnödes Hörbuch.

Holger Christoph

Längst eingeführt

Null Prozent ist auch eine Frauenquote.

Hauke Prigge

Für romantische Stunden…

…bedarf es nur einer lauen Sommernacht unterm Sternenhimmel. Man kuschle sich schön zu zweit in die Hollywoodschaukel und flüstre sich was Hübsches ins Ohr. Dazu gibt’s Champagner, und zu vorgerückter Stunde öffnet man als Highlight eine kleine Dose Glühwürmchen.

Anna Leuschner

Eine Diät, die wirklich funktioniert

Die »Fett weg-Formel«, der man im Supermarkt so oft begegnet, verspricht tatsächlich nicht zuviel: Man kann mit ihrer Hilfe erstaunlich viel abnehmen. Natürlich darf man nicht die Nahrungsmittel essen, die diese Aufschrift tragen. Es muß schon das Spülmittel sein.

Andreas Schriewer

Immerhin

Ich kann mir weder Gesichter noch Zahlen oder Namen merken, tröste mich aber damit, daß mein Körper über ein ausgezeichnetes Schmerzgedächtnis verfügt.

Steffen Brück

Kochen heute

Im Internet nach einem einfachen Rezept gesucht. Chefkoch.de und den Eintrag »Hering im Pelzmantel« gefunden. Kurzer Blick in den Kühlschrank – fertig.

Christian Rocker

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Scheidender Innenminister Seehofer!

Angesichts der trotz Pandemie gut besuchten Stadien während der Fußball-EM haben Sie die Uefa kritisiert und schlussfolgerten: »Ich habe da ein bisschen den Verdacht, dass es um Kommerz geht.« Am selben Tag lasen wir in einem Tweet Ihres Innenministeriums: »BM Seehofer hat vereinsrechtliche Ermittlungsmaßnahmen gegen die Rockergruppierung ›Bandidos MC Federation West Central‹ angeordnet. Es besteht der dringende Verdacht, dass Zweck und Tätigkeit des Vereins den Strafgesetzen zuwiderlaufen.«

Sind Sie angesichts dieser mutigen Verdächtigungen sicher, dass ein Mann mit Ihrem Scharfsinn sich aus der Politik zurückziehen sollte, Sherlock Horst?

Fragen die Verdachtsfälle von Titanic

 Ganz ruhig, Heckler & Koch,

denn unser erster Gedanke, als wir im Redaktionsnetzwerk Deutschland die Schlagzeile »Patentstreit um neues Sturmgewehr: Heckler & Koch zieht vor Gericht« lasen, war: Hoffentlich nicht besagtes Sturmgewehr! Vor allem, weil es im Text weiter hieß: »Die US-Firma Magpul und Heckler & Koch treffen sich … im Düsseldorfer Landgericht.«

Findet so was zum Schießen: das mit krachenden Pointen geladene Magazin Titanic

 Wirtschaftsjournalist Philipp Krohn!

Es sei, dozieren Sie in einem FAZ-Kommentar, »von Vorteil, wenn der Wähler in einer Wahl ein breites Angebot hat. Stehen alle Parteien für dieselben Ideen, fehlt der Wettbewerb, sie zu schärfen.«

Das ist hübsch neoliberal überlegt. Allerdings trifft genau das Gegenteil zu: Erst wenn alle Parteien für dasselbe wären, müssten sie ihre Ideen »schärfen«, um sich voneinander abzuheben. So reicht ein Blick aufs nächstbeste Plakat, um sie alle für unwählbar zu halten.

Eh konkurrenzlos: Titanic

 Und dass Sie, Ernst Paul Dörfler,

meinen, ein Buch auf den Markt bringen zu müssen, das da betitelt ist »Aufs Land«, finden Sie das nicht, unter uns gesagt, ein wenig: platt?

Fragen die Städter von Titanic

 Universitätsstadt Göttingen,

Universitätsstadt Göttingen,

natürlich: Deine wissenschaftlichen Errungenschaften sind unbestritten, die Liste Deiner Nobelpreisträger ist lang. Planck und Gauß liegen auf Deinen Friedhöfen. Wir kennen die Geschichten. Aber mal ehrlich: So viel Aufmerksamkeit wie letztens, als der an einer Riesenschildkröte erstickte Wels im Kiessee entdeckt wurde, hast Du seit einer halben Ewigkeit nicht bekommen. Deshalb solltest Du die Umbenennung in »Welsstadt Göttingen« zumindest in Erwägung ziehen. Alles andere wäre doch ziemlich undankbar.

Meinen die Welsbürger von Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Geladen

Während eines nächtlichen Sommergewitters gerieten meine Freundin und ich unlängst in der Fensterfrage aneinander. Sie habe Angst vor Kugelblitzen, sagte sie, hätte es daher gerne geschlossen, ich hingegen, entgegnete ich, hätte zwar generell Verständnis für irrationale Ängste, aber doch nicht bei Treibhaustemperaturen im Zimmer. Nach einigem Hin und Her war sie dann schließlich doch von der Unsinnigkeit ihrer Angst überzeugt. Bei all der negativen Energie, die ich ausstrahlte, sagte sie, sei es schon sehr unwahrscheinlich, dass sich ein Blitz ausgerechnet in meiner Nähe entladen würde. Geht doch.

Fabian Lichter

 G’schichtsstund’n

Ja mei, hört’s halt zu, ihr Hundskrüppel! D’ Junge Union wurd’ bereits 1947 gegründet, auch hier bei uns in Bayern. Die Sach’n ist aber die – des wissen heutzutag’ nur die wenigsten! –, dass die »JU« im Freistaat zwischenzeitlich einmal anders hieß, und zwar von Anfang der 60er bis in die frühen 70er Jahre. Als Franz Josef Strauß selig nämlich 1961 endlich zum Vorsitzenden der Christsozialen g’wählt war, nannten sich die jungen CSUler fortan nur noch »Franz Josef Boys«. Erst ein Jahrzehnt später wurde diese Umbenennung wieder z’rückg’nommen, nämlich aus diesen beiden Gründen: Erstens wollt’ man nicht in Verbindung g’setzt werden mit dem damals aufstrebenden Düsseldorfer Kunstverbrecher Joseph Beuys. Und zwoatens sahen sich d’ »Franz Josef Boys« durch die umstrittene Einführung des bayerischen Frauenwahlrechts im Jahr 1968 gezwungen, auch Weiber, also quasi »Girls« mitmachen zu lassen. So endete auch dieses rühmliche Kapitel bayerischer Geschichte, gell?

Moritz Hürtgen

 Wir Kinder vom Bahnhof ZOB

Im Rahmen der Bundesinitiative für gleichwertige Lebensverhältnisse soll auch in Filmförderung in strukturschwachen Regionen investiert werden. Erstes Projekt: ein weiteres Remake des Klassikers »Wir Kinder vom Bahnhof Zoo«, das diesmal jedoch die Jugend-Drogenszene in ländlichen Gebieten thematisieren soll. Titel siehe oben.

Julia Mateus

 Logisch

Wie nennt man es, wenn die am häufigsten gestellten Fragen zu einem Sachverhalt an zentraler Stelle beantwortet sind? – Das Themengebiet wurde weitgehend FAQiert.

Tina Manske

 Hat der

eigene Zynismus schon eine pathologische Stufe erreicht, wenn man im Tagesschau-Corona-Liveblog erst die Meldung liest: »UN: Zahl der Hungernden ist in der Pandemie gestiegen«, dann direkt darunter: »Gastgewerbe leidet nach Lockdown unter Personalmangel« und als Reaktion auf beides denkt: »Kein Wunder«?

Andreas Braune

Vermischtes

Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 117,80 EURWenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURHeinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip" (Hörbuch, 2CDs)
Sie sind ein totaler Versager und können sich Hörbücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Hörbuch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Stefan Gärtner, Jürgen Roth: "Benehmt euch!"
Stéphane Hessel ist tot – lang leben Stefan Gärtner und Jürgen Roth!
Die TITANIC-Denker und Aufklärungsjournalisten präsentieren mit "Benehmt euch!" die längst überfällige Abrechnung mit Rüpeltum und Volksverrohung: ein Pamphlet gegen bzw. für Internetvermüller, Handyterroristen, Vorfahrtabonnenten und Ganzkörperellbogen.Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 117,80 EUROliver Maria Schmitt: "Mein Wahlkampf"
Ein Mann (Schmitt), eine Partei (Die PARTEI), eine Wahl (Oberbürgermeister Frankfurt): ein einzigartiger Erfolg (1,8%). Man könnte meinen, damit wäre alles gesagt. Aber weit gefehlt! Denn jeder Erfolg hat eine Geschichte. Eine Erfolgsgeschichte! Und Oliver Maria Schmitt erzählt seine wie kein zweiter: Alles über Spitzenpolitik, Demokratie, Propaganda, Nutten, Koks, schmutzige Machenschaften und die kommende Weltherrschaft Schmitts erfahren Sie nur in diesem Buch. Witziger als die Mao-Bibel, schmissiger als »Mein Kampf«: Jetzt lesen, damit man nach der Machtergreifung keine Ausreden braucht!Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!
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Das schreiben die anderen

  • 22.07.:

    In der Taz nimmt Stefan Gärtner Abschied von Mitte.

  • 16.07.:

    Moritz Hürtgen schreibt in der Taz über Entpolitisierung durch Hypnose.

  • 02.07.:

    Die Volksstimme fasst zusammen, was ein TITANIC-Titel in Michael Wendlers Kopf auslöste.

  • 30.06.:

    Im Spiegel-Interview (hinter der Bezahlschranke) lobt Otto Waalkes die TITANIC.

  • 29.06.:

    Zum 15. Todestag Robert Gernhardts widmet NDR Kultur dem TITANIC-Mitbegründer ein Audio-Feature.

Titanic unterwegs
01.08.2021 Frankfurt, Jahrhunderthalle Sommerwiese Das große TITANIC-Sommerfest
01.08.2021 Berlin, Museum für Kommunikation Katharina Greve: »Antisemitismus für Anfänger«
01.08.2021 Kassel, Zeltkultur Open Air im Auepark Max Goldt
01.08.2021 Stuttgart, Joe Bauers Flaneursalon im Weingut Zaißerei Oliver Maria Schmitt