Vom Fachmann für Kenner | Mai 2009


Mal ehrlich

Wenn die Jungs von Microsoft nur ein bißchen Realitätssinn und Humor hätten, dann würden die auf die Frage »Echtheit der Windows-CD prüfen?« zur Auswahl gestellten Antworten nicht »Ja« und »Nein« lauten, sondern »Ja« und »Hmm… lieber nicht!«

Bernhard Löwenberg

Zyklisch schenken

Dialog zweier sechzigjähriger Damen beim Bäcker: »Ich habe meinem Mann einen Tankstellengutschein zum Geburtstag geschenkt. Was soll man denn sonst schenken?«

»Ja, da hat er alles, was er braucht.« »Genau. Vor allem jetzt, wo alles teurer wird.«

Gereon Klug

Definitionsproblem

Wenn ich mir meine Hose mit Seife bekleckere, ist sie dann schmutziger oder sauberer als vorher?

Horst Mitesch

Erfahrungsschatz

Auf die Frage nach ihren ersten Eindrücken im eben bezogenen Altenheim meinte die alte Dame lakonisch: »Kaum lernt man jemanden kennen, schon ist er tot. Aber ich habe ja Erfahrung damit, in meiner Jugend im Krieg war’s auch schon so.«

Charly Geisler

»Negativer Kompetenzstreit«

– so nennt man das wohl auf beamtisch, wenn zwei Behörden versuchen, sich gegenseitig die Zuständigkeit für ein unangenehmes oder kostspieliges Verfahren zuzuschieben, das in der Folge bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag nicht eröffnet wird. Ich persönlich kenne derartiges Verhalten in ganz anderem Zusammenhang: unter der Bezeichnung »proaktive Impotenz«.

Theobald Fuchs

Endlich mal für was gut!

Wenn man im häßlichen Brüssel in Ermangelung vernünftiger Sportguck- und Biertrinklokale die Bundesligakonferenz in einem türkischen Wettbüro anschaut und dann in der Halbzeitpause zum Rauchen vor die Tür geht, stehen die vor Verlassen des Raumes georderten fünf Flaschenbiere ungeklaut und gar unangetastet noch auf dem Tisch.

Ein Prost auf den Islam!

Micha Wilke

Echter Luxus

Mit Scarlett Johansson im Bett zu sein und dabei Zeitung zu lesen.

Markus Hennig

Virtual Realism

Der geneigte Daddelfachmann schätzt am Kracherspiel »GTA IV« zuvörderst die konsequente Darstellung des Ganovenlebens. Zur besonderen Identifikation mit der Hauptfigur begleiten wir diese aber nicht nur zum Schutzgelderpressen und Leutetotmachen, sondern auch in die Freizeit. Das läuft dann ungefähr so: Ruft einer der virtuellen Kumpels an, stehen mehrere, immer gleiche Ausgehmöglichkeiten zur Wahl. Ob man Bowlen, Darten oder Saufen geht, spielt keine Rolle, der Kollege findet’s immer dufte. Auf der Fahrt spulen beide nach dem Zufallsprinzip einen von zwei Dialogen ab, während der konzentrierten Verrichtung der Freizeitaktivität wird dann nicht mehr geredet. Läßt man die Verabredung unentschuldigt sausen, bleibt das folgenlos – die Pixelhomies stehen bei Anruf ohne ein Wort des Vorwurfs wieder parat, als wär’ nix gewesen.

Wurden Männerfreundschaften in der Kulturgeschichte je realistischer nachempfunden?

Torben Titze

Horst und ich

»Da sind alle immer so bewußt und trotzdem essen Sie im McDolz.«

»Wo?«

»McDolz. Weißt schon, beim Ronald McDolz. Da eß ich lieber einen gescheiten Schwanzbraten.«

»Schwanzbraten?«

»Schwanzbraten mit Knödel und Kraut ist das Höchste für mich!«

»Du sprichst manches so komisch aus.«

»Ich bin halt kein Stimmwunder wie der Mathias Riesling.«

»Wer?«

»Der mit der Nachfolgesendung vom Scheidenwischer.«

Moses Wolff

Handwerk hat polnischen Boden

Von Tag zu Tag gelingt es mir besser, den Krach der polnischen Handwerker, die morgens ab sieben in den benachbarten Zimmern der WG die Fenster austauschen, in meine Träume zu integrieren und einfach weiterzuschlafen. Heute habe ich es sogar bis halb zwölf geschafft, indem ich mir vorstellte, ich wäre einer von ihnen, mówie plynnie po polsku i pale z nimi jednego papierosa za drugim.

Marek-Krzysztof Tietze

Update

Ist USB nicht die Fortsetzung von USA?

Johannes Kreidler

Nur für den Fall…

Gäbe es unter den Schlümpfen Ausländer, so beschlösse vielleicht der Chinesenschlumpf, wofern man ihm als finanzkundigem Fernostler die Verwaltung von Schlumpfhausen übertrüge, das Stadtmanagement »gesundzuschlumpfen« – und keinem seiner Mitschlümpfe fiele auf, daß er gar nicht die Schlumpfsprache gesprochen, sondern bloß nach Sitte der Comic-Chinesen L mit R velwechsert hätte, mithin gar kein richtiger Schlumpf wäre, sondern wahrscheinlich der sich verwandelt habende böse Zauberer Gargamel – der gut daran täte, sich wenigstens zur Tarnung grün zu hexen, weil: gelbe Chinesenhaut + blaue Farbe des europäischen Schlumpfes = allemal grün!

Michael Ziegelwagner

Vorgelesen

Der Genuß von Hörbüchern läßt sich beträchtlich steigern, wenn man vor dem Abspielen die Funktion »Zufällige Wiedergabe« ausschaltet!

Maximilian Straif

Stichwort Auswanderung

Mein Bekannter Willi, Besitzer der Pommesbude »Wurstwilli« in Hamburg, setzt auf Veränderung: Zürich heißt die Stadt seiner Zukunft. Einen erfolgversprechenden Namen für seinen neuen Imbiß hat er ebenfalls schon parat: »Grillhelm Tell«.

Marcel Vega

Und nu?

Fernbedienung, feines Ding –

bist in meinem Leben King!

Taumle zappend durch den Äther,

schieb mal wieder Pflicht auf später.

Hoppla! – pitsch – das Bild ist weg!

’meisenfußball, so ein Dreck!

Grisslig rauscht es pffritschlrxrrrr –

Vermieter zog den Stecker. Wixer!

 

PS: Zwei Monatsmieten im Rückstand.

Martin Quaden

Auf dem Präsentierteller

Bevor wir den Bahnhof betreten konnten, mußten wir unsere ziemlich klapprigen Fahrräder abschließen. Mein Bekannter machte dies sehr gewissenhaft. Auf meine Frage, warum er seine Mühle gleich mit mehreren Schlössern absichere, meinte er voller Überzeugung: »Ach, und morgen hat jemand Geburtstag, da braucht jemand noch ein kleines Geschenk – zack, ist das Fahrrad weg!«

Thomas Behlert

Sportpause

Weil mein Arzt mir Leibesertüchtigung empfohlen hat, plaziere ich jetzt meine Zigaretten in der Küche, damit ich jedesmal vom Rechner aufstehen muß, um eine zu rauchen.

Manuela Kaindl

Schlecht zum Essen

Auf dem Wochenmarkt Brot von »Gut zum Leben« gekauft. Zu Hause Schimmel entdeckt. Eine Woche später beschwert. Antwort: »Da sehen Sie, daß es lebt!« Sprachlos gegangen.

Frank Biller

Lebenslanges Lernen

Seit Großmutter aus dem Krankenhaus zurück ist, verwendet sie Floskeln, die sie von ihrer siebzehnjährigen Zimmernachbarin mitgebracht hat. Ständig fragt sie, wie kraß oder wie abgefahren denn irgend etwas sei. Auf unsere Frage nach dem Gesundheitszustand der jungen Zimmernachbarin antwortete sie, dieses Mädchen sei bis zu seinem Ableben voll krank gewesen, irgendwie.

Ludger Fischer

Meine Mails sind sicher!

Meldungen vom Schlage »Vorsicht: Ihr Chef liest Ihre E-Mails mit« beunruhigen mich überhaupt nicht. Mein Chef liest meine E-Mails bestimmt nicht. Warum ich mir da so sicher bin? Ganz einfach: Läse er sie, hätte er mich längst gefeuert.

Friedrich Krautzberger

Killertöne

Als einer der in Hannover zugestiegenen Halbwüchsigen anfängt, überraschend textsicher ausgerechnet »Moonlight Shadow« von Mike Oldfield zu singen, horche ich erstaunt auf und bekomme mit, wie sein Kumpel ihn nach der Zeile »He was shot six times by a man on the run« aufgeregt unterbricht: »Wart mal, Alter, wie war das? Der wurde sechs Mal von einem rennenden Mann angeschossen? Wie geht das denn?« Nach einer hitzigen Diskussion einigt man sich darauf, daß der rennende Schütze wohl mit einer Automatikwaffe seitlich »gestrafed« ist. Ich persönlich glaube allerdings, daß Mike Oldfield keine Ahnung von Knarren hat.

Christian Luscher

Aufgeschoben, aufgehoben

Gibt es eine Bezeichnung für jemanden, der gerne prokrastiniert? Prokrastinant? Prokrastinator? Ich werde morgen mal im Wörterbuch nachsehen.

Gregor Baszak

Gutes Auge

Das poetisch anmutende Kompliment, das meiner Freundin von ihrem Mann gemacht wurde, gab mir angesichts meines jüngsten Urlaubs an der Küste zu denken: »In deinen Augen sehe ich das Meer.« Tatsächlich: Diese spezifische Mischung aller elementaren Augenfarben erinnert stark an die Nordsee bei Wilhelmshaven nach der alltäglichen Fäkalieneinleitung.

Almuth zu Jeddeloh

Wie Musik

Es ist nicht nur, weil ich in diesem Heft keinen Reim drin habe und grade, wie zuletzt sehr oft, das Klassik-Radio auf WDR 2 höre, momentan Rossinis weinerliche Sonate Nr. 2 in a-moll; aber auch deswegen. Also:

Es wollte einst ein Wandersmann
vom Norden in den Süden.
Doch sah man ihn schon lang vor Cannes,
in Hammerfest, ermüden.

Mithin ist er, da es sich bei Hammerfest um die nördlichste Stadt Europas, früher gar der Welt handelt, vermutlich überhaupt nicht losgewandert. Und auch andere Fragen bleiben offen: Wie heißt der uns als »Wanderer« Vorgestellte, und was tat er statt dessen? Wie lebte er? Wann und wo? Wir wissen praktisch nichts: Sein Alter bleibt im Dunkeln wie seine Herkunft, sein Aussehen, seine finanzielle Ausstattung und politische Orientierung. Daß er Eskimo oder jedenfalls Kommunist war – ist? –, scheint zunächst unwahrscheinlich angesichts seines megateuren Traumziels, aber wollte er überhaupt dorthin? Zwischen Hammerfest und Cannes liegt bekanntlich Zamość, der Geburtsort Rosa Luxemburgs; andererseits blieb er, wie wir wissen, einfach zuhause. Ein Irrer, ein Spinner? Wohl eher im Gegenteil, denn Idioten mögen sechstausend Kilometer latschen, er tat es nicht. Also ein Astrophysiker? In Hammerfest gibt es eine Sternwarte, einen guten Ruf genießt allerdings auch die Handballmannschaft, und außerdem ist nun endlich diese Sonate zu Ende.

Thomas Gsella

Function follows form

Irre ich mich, oder hatte das Fernsehen zur Zeit der Röhrenmonitore mehr Tiefe?

Andreas D. Hesse

Kinderpoesie

Es drohte meine Tochter ihrer Schwester mit den Worten: »…sonst bekommst du was ins Gesicht, das man mit Wasser nicht abwaschen kann!«

Ich dachte: »Eine feine Art, Schläge zu umschreiben.«

Aber sie meinte nur Olivenöl.

Rainer Finn

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Himmelschreiend, Wallfahrtsort Medjugorje,

was man über Dich altes Katholiken-Disneyland lesen musste: »Im Wallfahrtsort Medjugorje in Bosnien-Herzegowina erhält eine jener Personen, die … regelmäßige Erscheinungen der Jungfrau Maria erhalten soll, diese nur noch jährlich statt monatlich. Mirjana Dragicevic-Soldo (55) erklärte laut dem Informationszentrum ›Mir‹ Medjugorje, die Jungfrau habe ihr am 18. März mitgeteilt, sie werde ihr fortan nicht mehr monatlich erscheinen und ihr keine Botschaft mehr geben.«

Unglaublich, dass sich anscheinend selbst die Jungfrau Maria an das Kontaktverbot hält, damit sich irdische Pandemien nicht auch noch auf das Himmelreich ausweiten. Wohlgetan!

Erscheint weiterhin monatlich: Titanic

 Hamburger Behörden!

Ihr wollt die Covid-19-Infektionszahlen in den einzelnen Hamburger Bezirken nicht bekannt geben und begründet das so: »Wir sind eine Stadt, das sind unsere Infektionsfälle, wir stehen zusammen.«

Aber kann es nicht sein, Hamburger Behörden, dass gerade dies das Problem ist? Lieber mit etwas Abstand an das Thema rangehen (aber bitte nicht zu nah), empfiehlt Deine stets distanzierte Titanic

 Sie, Gabriel Felbermayr,

Sie, Gabriel Felbermayr,

ordoliberaler Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, haben uns in den zwölf Monaten Ihrer Amtszeit reichlich Kopfzerbrechen bereitet. Öffentlich mit Zahlen jonglierend, setzten Sie sich für den Abschluss des klimafeindlichen Mercosur-Freihandelsabkommens mit Südamerika ein, erklärten den deutschen Ökos, dass deren Klimapolitik das genaue Gegenteil bewirke, sind sowieso für die sofortige Abschaffung des Solidaritätszuschlages und forderten von der Bundesregierung im Handelsstreit mit den USA, dass man den Amerikanern als Zeichen der »Kompromissbereitschaft und Ehrlichkeit« auch schon mal Kampfflugzeuge abkaufen könne.

Doch angesichts der Coronakrise scheinen Sie jetzt die Sprache der einfachen Bürgerinnen und Bürger sprechen zu wollen: »Eine Woche auf 50 Prozent Leistung runter reguliert kostet uns 35 Milliarden Euro. Nimmt man diese Zahl mal vier, ergibt sich eine Summe von 140 Milliarden Euro … Pro Woche, in der die deutsche Wirtschaft nur zu 50 Prozent läuft, würde 400 Euro pro Kopf weniger ausmachen. Dies wiederum auf einen Monat gesehen dann 1600 Euro pro Nase«, und: »Wenn die Wirtschaft für einen Monat um 50 Prozent runtergefahren wird, sind das rund vier Prozent Wirtschaftswachstum, aufs Jahr gerechnet«.

Wir sind deshalb trotz Krise zuversichtlich, dass ein Taschenrechner (zweizeiliges Display) Sie bald gänzlich überflüssig machen wird.

Eins im Sinn: Titanic

 »Bunte«!

Du hattest vor kurzem »3 Fragen an …«, nämlich an Schauspielerin Lisa Maria Potthoff: zunächst »Gibt es etwas, mit dem Sie jeden Tag zu kämpfen haben?«, sodann die Anschlussfrage »Und?« sowie »Und welchen Kampf führen Sie noch im Alltag?«. Eine einzige Frage als drei Fragen verkaufen: So geht Sparflammen-Journalismus!

Weißt Du übrigens, »Bunte«, welches Hochglanz-Promi-Schmierblatt wir am allerdööfsten finden? Wir sagen’s Dir: 1.) die »Bunte«, 2.) Dich, 3.) fällt uns gerade nicht ein; es war auf jeden Fall nicht Titanic

 Guck-guck, Optiker-Kette Fielmann!

Angesichts Deiner coronabedingt rund 770 seit dem 20. März weitgehend geschlossenen Filialen im In- und Ausland hast Du vorausschauend bei der Universität Bonn ein Gutachten in Auftrag gegeben, wie künftig im Einzelhandel eine effektivere Vorbeugung gegen Infektionen zu sichern sei. Die Antwort dürfte Dich freuen, kann sie doch nur lauten: mit einem weitsichtigen Unternehmensmanagement.

Bis dahin Augen zu und durch! Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Stimmt nicht, aber wahr

Mein verquatschter Mitbewohner
Redet nur noch von Corona,
Ihm fällt gar nichts andres ein.
Ach, mein blöder Mitbewohner!
Ein Glück lebe ich allein.

Gunnar Homann

 Gratis ICE fahren in Uniform

Ich sehe zwar nicht mehr aus wie zwanzig, aber dass meine Tarnung als Bundeswehr-Archivarin so schnell auffliegen würde, hätte ich nicht gedacht.

Miriam Wurster

 Daheim

Das Anstrengendste am Homeschooling ist, das Email-Postfach ständig zu leeren, damit die Lehrer jederzeit weitere 35MB-Emails schicken können.

Felix Scharlau

 Ein Hoch auf die Menschheit

In nur 20 Jahren von »Schau mal im Netz, was du da für eine Beule am Bein hast« zu »Schau bloß nicht im Netz, was du da für eine Beule am Bein hast«.

Teja Fischer

 Gespräch im Aldi zwischen zwei Teenagern

»Wenn du geboren wirst, bist du automatisch in der AOK.«
»Echt? Ich bin aber bei der Barmer.«
»Dann ist da was schiefgelaufen. Vielleicht bist du unehelich geboren, und solche Leute kommen zu der Barmer.«
Achselzucken.

Robert Rescue

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURElias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 20.05.:

    Mark-Stefan Tietze schreibt in der Taz über die vielen Deutschen, die vor der Merkel-Diktatur ins Weltall fliehen.

     

  • 18.05.:

    Das Neue Deutschland rezensiert Christian Y. Schmidts "Der kleine Herr Tod", ein Interview dazu gibt es auf Deutschlandfunk Kultur.

     

  • 14.05.:

    Marlen Hobrack bespricht im "Freitag" Christian Y. Schmidts "Der Kleine Herr Tod".

  • 13.05.:

    RTL, die »Hessenschau« und die SZ berichten über die Aktion "Torona: TITANIC hilft der DFL".

  • 05.05.:

    Im Kaput Mag gratuliert Tim Wolff TITANIC-Legende Thomas Hintner zum 60.