Archiv


Besser als jeder Wunderbaum!

Einfach gekochten Blumenkohl zwei Tage offen in der Küche stehen lassen.

Tassilo Bachmann

You know my name

Nur wer schon einmal an der Supermarktkasse den Gruß einer verflossenen, sehr kurzen Liebschaft mit einer zärtlichen Umarmung und einem sinnlichen »Na? Alles klar?« beantwortet hat, weiß den Wert eines guten Personengedächtnisses zu schätzen. Mit einem solchen hätte er nämlich rechtzeitig erkannt, daß es doch nur die Nachbarin vom dritten Stock war.

Andreas Hesse

Geht auch ohne

Großes Erstaunen ernte ich regelmäßig, wenn ich auf die Frage, welches Sternzeichen ich habe, antworte, ich hätte gar keines, sondern sei schon vor Jahren auf die Gemeinde gegangen und dort gegen Gebühr ausgetreten. Auch wenn dann nicht selten an meinem Verstand gezweifelt wird – es ist mir egal, solange die Leute nur überhaupt an etwas zweifeln.

Tibor Rácskai

Verfahrensfrage

Darf ein Richter, wenn er nachts aufwacht und ein maskiertes Gegenüber sich mit den Worten »Einbruch, Euer Ehren!« vorstellt, im Interesse der Schlafverfolgung eine Vertagung anbieten?

Ralf Höller

Kurz berichtet

Seitdem ich Twitter nutze, kann ich nur noch in 140-Zeichen-Blöcken denken. Das strukturiert das Gehirn, doch versemmel ich oftmals die Poin

@tinamanske

Erstaufklärung

Als ich vier Jahre alt war, wurde ich von meiner etwas älteren Freundin Alexia in die Geheimnisse der Erwachsenenwelt eingeweiht. »Weißt du, was Sex ist?« fragte sie mich, während wir unsere Barbiepuppen an- und auszogen. Ich wußte es natürlich nicht. »Das ist, wenn eine Frau einem Mann Geld gibt«, flüsterte sie. Sie kam mir damals unglaublich reif und erfahren vor. Herauszufinden, daß etwas an ihrer Definition nicht stimmte, hat mich später den Großteil meines Taschengeldes gekostet.

Katharina Greve

Sebastian Frankenberger zugeeignet

Niemals würde ich mir im Hotel ein Raucherzimmer reservieren. Das stinkt widerlich und ist einem würdigen Aufenthalt abträglich. Der Nachteil besteht natürlich darin, daß es in Nichtraucherzimmern keine Aschenbecher gibt. Aber dafür stehen ja mindestens zwei Zahnputzbecher bereit.

Anna-Maria Hannoschöck-Merkle

Der Feierabend (I)

Sie haben lange keinen Urlaub gehabt? Reisen Sie in Ihrer Phantasie! Befüllen Sie Mittwoch morgen Ihre Waschmaschine mit farbigen Sommersachen. Nehmen Sie, sobald Sie aus dem Büro kommen, die fertige Wäsche aus der Maschine und bügeln Sie sie. Ja, ganz richtig: so naß wie sie ist, dann haben Sie nämlich viel länger was davon und können den ganzen Abend und die Hälfte der Nacht in Ihrer Gedankenwelt verbringen. Wohin fliegen Sie? Nach Patagonien? Stellen Sie sich vor, wie die Guanakos Ihre Tank-Tops bewundern! Am nächsten Morgen stopfen Sie die Weißwäsche in die Maschine und verfahren mit dieser am Abend genauso. Beginnen Sie Freitag abend mit dem Kofferpacken. Bedenken Sie, daß es eine Gepäckbeschränkung gibt (20 Kilogramm), und nehmen Sie ein sturmsicheres Feuerzeug mit. Gehen Sie früh zu Bett und stellen Sie den Wecker auf 4 Uhr 30. Verschlafen Sie!

Vera Henkel

Modern Times

Wie man sich aufregen kann! Mein Gott, ich hab zwei, drei Sätze in dem Artikel mit einem Edding unterstrichen, da echauffiert er sich, ob ich denn total bescheuert sei, und daß ich so mit meinen eigenen Sachen umgehen könne, nicht aber mit seinen. Ich hab ihm dann das I-Pad wiedergegeben und nie wieder mit ihm geredet.

Björn Högsdal

Multimorbidität light

Im Pflegeheim, in dem der Vater meiner Freundin untergebracht ist, grassierte jüngst das berüchtigte Norovirus. Es verursacht Brechdurchfall von ein- bis zweitägiger Dauer. Wie uns erzählt wurde, hatte es eine der Krankenpflegerinnen besonders schlimm erwischt: Sie wurde neben dem Virus auch noch von einem schlimmen Hexenschuß geplagt, so daß sie nach eigener Aussage »nicht mal richtig kotzen« konnte.

Frank Zupke

Keine Entspannung

Blöd ist, wenn mitten in einer autoerotischen Handlung das Kopfkino von »Emmanuelle« auf »Like Ice in the Sunshine« umschaltet. (Wer sich noch erinnert: Langnese-Werbung, achtziger Jahre.)

Ulf Wentzien

Resolut

Daß man als Lehrer schlagfertig sein muß, will man es mit frechen Schülern aufnehmen, ist bekannt. Mitunter wird der Diskurs bis auf die Schultoilette getragen. So war an unserer Schule, in wackeliger Schrift, über den Pissoirs auf Augenhöhe die etwas einfallslose Beleidigung an die Wand gekritzelt:
»Scheiß Müller!«
Dicht darunter hatte die pikierte Lehrkraft geschrieben:
»Scheiß Schüler!«

Lukas Münich

Hauptsache gesund…

Ausklingendes Kundengespräch am Metzgerwagen eines Berliner Wochenmarktes.
Verkäuferin: »Also dann tschüß, Herr Doktor, bleim se jesund.«
Der Angesprochene, ein älterer Herr, im Brustton der Berufserfahrung: »Ah, ditt schafft uff Dauer keena!«
Er muß wohl Doktor der Medizin gewesen sein.

Sebastian Zidek

Zum Lesen bitte Arme heben!

Zusammen mit einer Freundin wollte ich eine Maschine ausprobieren, die Bilder auf Textilien bügelt. Als Testobjekte brachte sie diverse Motive mit, darunter einen Schriftzug mit dem aktuellen Motto des Kasseler Staatstheaters: »MACHT/RAUSCH«. Ich fand das passend und bügelte es in Brusthöhe auf ein T-Shirt. Allerdings war der Schriftzug dann etwas zu breit und lediglich »ACHT/RAUS« zu lesen – der Rest verschwand unter meinen Achseln. Naja, immerhin zum Billardspielen kann ich es tragen.

Saskia Wagner

Verständigungsschwierigkeiten

Völkerverständigung, meint die Großmutter, sei heutzutage vielleicht ein beliebtes Thema, sie aber gebe zu bedenken, was kurz nach dem Krieg mit Josef, dem jüngsten Sohn ihrer Großtante Mariechen passiert sei. Den nämlich, erzählt sie, hätten die Polen erschlagen, einfach so. Der Josef sei zwar ein Krüppel gewesen und deshalb nicht zur Wehrmacht eingezogen worden, aber deshalb hätte man ihn nicht gleich totschlagen müssen. Vielleicht, überlegt sie, hätten diese Polen sich daran erinnert, wie der Josef mit ihnen umgesprungen sei, als sie auf dem Hof von Tante Mariechen zur Arbeit herangezogen worden waren. Der Josef habe diese Leute natürlich hart rannehmen müssen, damit sie überhaupt arbeiteten, und im Krieg seien ja sowieso viele tot geblieben. Diese Polen aber, meint die Großmutter, hätten einfach nicht vergessen und verzeihen können. Von Völkerverständigung hätten die jedenfalls nichts verstanden.

Ludger Fischer

Taxonomie der geistigen Zerrüttung

Ist es nun ein Zeichen zwanghafter Pedanterie oder fortgeschrittener Verwahrlosung, wenn ich aus den Staubflusen unter meinem Bett sorgfältig Haare weiblichen Ursprungs heraussuche und nach Farbe und Länge sortiere? Das Resultat wird in einem Oktavheft verzeichnet, dann immerhin werfe ich die Fundstücke aus dem Fenster. Denn: Ein krankhafter Sammler bin ich nun wirklich nicht.

Theobald Fuchs

Ist geritzt!

Seit meine Nachbarn wissen, daß ich das Borderline-Syndrom habe, werde ich von ihnen geschnitten.

Laura Eißenberger

Yin + Yang = Selbstbetrug

Daß ich mich in letzter Zeit einem bedenklich zenbuddhistischen Geisteszustand nähere, merkte ich gestern, als ich ein hastig zubereitetes Nachtmahl zur Hälfte komplett ungewürzt, zur anderen Hälfte völlig versalzen in mich hineinschlang und mir hinterher einzureden versuchte, es sei dann ja insgesamt okay gewesen.

Mark-Stefan Tietze

Schwangerschaftsgedanken

Wir haben keine Kinder und erwarten auch keine. Doch weiß ich von den Schwangerschaften in meinem Bekanntenkreis, daß bereits bei der ersten sichtbaren Bauchwölbung unweigerlich folgende Worte erklingen, selbst aus wildfremden Mündern: »Ihr werdet es zwar nicht verraten, aber: Habt ihr schon einen Namen?« Dafür habe ich eine Antwort parat, die zwar nicht geschrieen, aber doch deutlich über Zimmerlautstärke vorgetragen werden sollte: »Hitlerstalinpolpot. Und wenn’s ein Junge wird: Erika.« Solche Gedanken sind es übrigens, die mich vermuten lassen, daß die ersten Wortes meines Kindes – sollte ich doch mal eines in die Welt setzen – »och Papa…« lauten werden.

Tim Wolff

Go with the flow

Hinlänglich bekannt ist, daß die Menstruationszyklen einander nahestehender Frauen zur Synchronisation neigen. Durch optimal terminierten Wechsel der Sexualpartnerinnen gelingt es mir seit nunmehr drei Monaten, lästige Blutungen komplett zu vermeiden. Praktisch ist: Dank meiner andauernden Stimmungsschwankungen fällt es keiner Frau schwer, mich gehen zu lassen. Wenn nur diese elende Gewichtszunahme nicht wäre!

Olivia Ehlers

Mitleid

Nachdem wir die offenbar flugunfähige Biene von meiner Terrasse gerettet und trotz Zuckerwasser, Wärmezufuhr und gutem Zureden keine Besserung ihres Gesundheitszustandes erreichen konnten, erlag sie auf meiner Fensterbank nur wenig später ihrem Leiden. Darauf meine Freundin, mit herzzerreißender Miene: »Die armen Bienen. Erst werden sie immer von Wespen angegriffen, dann haben sie diese Infektionskrankheiten, und dann wird ihnen noch ständig der Honig weggenommen.«

Christian Martin

Nicht nur Liebe kann weh tun

Relativ schmerzhaft ist es auch, nachts hackestramm nach Hause zu kommen und den Augen-Make-Up- mit dem Nagellackentferner zu verwechseln.

Anna-Christin Kramer

Umweltbewusst

Nach einer Statistik im Uni-Magazin stößt ein Porsche Cayenne alle 4,2 Kilometer ein Kilogramm CO2 aus. Ebenso erzeugt eine Katze alle vier Stunden ein Kilogramm CO2. Um möglichst klimafreundlich von Freiburg nach Berlin zu fahren, werde ich künftig jedes Mal versuchen, unterwegs ein paar Katzen zu erwischen.

Philipp Balcke

 

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TITANIC Titelgenerator TITANIC jetzt als PDF TITANIC jetzt als PDF Sie glauben, das gute alte Handwerk sei ausgestorben? Weit gefehlt! Das ist Alexander Golz, Webmaster der TITANIC. Jeden Monat zimmert er aus Blut, Schweiß und Pixeln neue PDFs und wartet gespannt auf den Moment, in welchem er Ihr Exemplar mit einer Gravur zu einem zertifizierten Unikat veredeln darf. Er ist nur glücklich, wenn Sie glücklich sind! Und so einfach können Sie ihm Ihr Glück mitteilen: Bestellen Sie ein PDF! Hey, du! Du bist jung, gelangweilt und unterhaltungssüchtig, aber seit kino.to gesperrt wurde, setzt dein Beamer Spinnweben an? Dann haben wir was für dich! TITANIC gibt es jeden Monat neben der ­klassischen Holzvariante als digitale 720p-Kopie für dein exquisites Multimedia-Erlebnis! Einfach kaufen, runterladen, genießen. Hey du! Du bist genervt von konfektionierter Massenware? Du hast genug von reißenden Seiten und plötzlichen Knitterattacken? Du willst deine Lieblingszeitschrift auch auf deinem Lieblingspapier lesen? Dafür mußt du dich nicht schämen! Denn TITANIC gibt es nicht nur als gedrucktes Heft, sondern auch als PDF! Jetzt kannst du dir ein maßgeschneidertes Heft auf dem Material deiner Wahl printen! Ob auf Bütten-, Geschenk-, Eß- oder Klop­apier, dicken Kartonagen oder hauchzarter Chiffonseide – du hast die Wahl! Jetzt das 13. Heft kaufen
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Das schreiben die anderen
Titanic unterwegs
16.05.2012 München, Vereinsheim
  Stefan Gärtner: »Deutschlandmeise« (fällt aus!)
19.05.2012 Frankfurt, Zoom (vorm. Sinkkasten)
  Thomas Gsella
22.05.2012 Koblenz, Buchhandlung Heimes
  Thomas Gsella
23.05.2012 A-Linz, Posthof
  Max Goldt
Briefe an die Leser

 Zuverlässiger Kumpel Weltgeist!

Den Psychologen mit Namen Steven Feelgood hast Du schon ziemlich gut hinbekommen. Daß dieser Mann aus Australien sich aber sozialtherapeutisch just in Brandenburg, in einem Gefängnis, obendrein um die ganz schlimmen Gewalt- und Sexualstraftäter kümmert, ist das nun Plan-Übererfüllung oder purer Rock ’n’ Roll?

Fragt Deine

Titanic

 »Autor« und »Frontmann« Sven Regener!

Mit Ihrer Wutrede gegen diese Runterlader mit ihrer gemeinen Umsonst-Mentalität haben Sie mächtig Wirbel erzeugt. Wir wollten aber zur Sicherheit noch mal nachfragen: Der Name der Band, der Sie seit Ewigkeiten vorstehen, lautete der nicht irgendwie so linksautonom und voll evil »Element of Crime«?

ROFL

Titanic

 Hallo Lidl!

Du botst neulich in Deinem Prospekt unter der Überschrift »Lernen, Spielen, Spaß haben!« einen »Mitwachsenden Drehstuhl« für eine »Körpergröße von 1,19 bis 1,59 m«, also die heranreifende Jugend an. Aber, Lidl, wäre für diese Zielgruppe ein mitwichsender Drehstuhl nicht irgendwie attraktiver gewesen?

Lernen, rumspielen, Spaß haben:

Titanic

 Sehr geehrte Sophia Thomalla, c/o »Playboy«!

»Ich mag es rough«, gestanden Sie (22) der Bild anläßlich Ihrer Nacktfotostrecke im Folterkeller eines österreichischen Schlosses: »Da wird der eine oder andere auch mal schlucken, aber wir fanden es geil.« Sehr schön. Und sonst? »Da muß man schon mal schlucken, wenn man in eine Folterkammer kommt.« Wieso, was denkt man denn da? »Da denkt man schon, das ist ein bißchen rough, aber das wollten wir ja.« Schluck. War denn der Zeitpunkt fürs Fotografieren der richtige?  »Einen besseren Körper kriege ich nicht. Der wird über die Jahre nicht besser.« Rough! Und apropos Körper: Auch das Oberstübchen wird über die Jahre nicht besser, machen Sie sich also lieber auf weitere roughe Wortwiederholungsschleifen gefaßt und auf noch mehr Schluckauf bei der Synonymfindung.

Wird aber auch nicht besser:

Titanic

 Andreas Maier, Schriftsteller!

Ihren vorletzten Roman nannten Sie »Das Zimmer«, Ihr letzter heißt einfach »Das Haus«, und nach allem, was man so hört, arbeiten Sie derzeit eifrig an »Die Straße«. Doch fehlt da nicht noch allerhand Entscheidendes? Wir warten jedenfalls sehnsüchtig auf das Erscheinen von »Die Diele«, »Das großzügige Bad mit Dusche und WC«, »Der größere der beiden Gemeinschaftsräume, der auch zum Trocknen genutzt werden kann« sowie natürlich auf »Der gepflasterte kleine Weg, der vom Hauseingang direkt zum Garagentor führt«.

Winkt mit dem Zaunpfahl neben dem Komposthaufen:

Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Leben im Leeren

Als die Kinder aus dem Haus waren, bekam Mutter ihren Ordnungsfimmel. Sie begann, den gesamten Hausstand akribisch durchzusehen, sortierte gnadenlos aus und warf alles weg, was sich nicht mehr verwenden ließ. Um den Überblick zu behalten, beschriftete Mutter die Schränke und Regale ohne Inhalt deutlich und gut sichtbar mit der Notiz »LEER«.

Diese Praxis übertrug sie auch auf andere Gefäße in ihrer Wohnung. So kam es, daß sich im Gewürzregal neben Pfeffer, Salz und Beifuß auch immer mehr Gläschen mit der Aufschrift »VERBRAUCHT« fanden. Als dies meinem ältesten Bruder zu gruselig wurde und er schließlich fragte: »Mutti, warum wirfst du das alles nicht weg?«, da blickte sie nur vorwurfsvoll und sprach: »Dann habe ich ja bald gar nichts mehr.« Stimmt wohl.

 

Felix Jentsch

 Was hilft

Die drei besten Mittel gegen Frühjahrsmüdigkeit:

  • Sommer
  • Herbst
  • Winter

Laura Eißenberger

 Oft mißverstanden

Schaltjahre sind keine Herrenjahre.

Zülfükar Tosun

 Kontaktleiche

Ich nehme mir regelmäßig vor, mein Telefonbuch von den Nummern derjenigen unzähligen Personen zu säubern, mit denen ich schon seit Ewigkeiten nichts mehr zu schaffen habe. Und dann überkommt mich jedes Mal eine Art von schlechtem Gewissen: Was, wenn es wider Erwarten zu einer erneuten Kontaktaufnahme kommen, wenn er oder sie sich doch wieder einmal melden sollte? Da wäre es doch gut zu wissen, wer anklingelt, damit ich dann nicht versehentlich abhebe.

Sebastian Klug

 Geschmacksfrage

Kein geistig gesunder Mensch käme heute auf die Idee, sich dauerhaft ein Hitlerbärtchen stehenzulassen. Eigentlich schade, daß sich der Führer damals keine Ed-Hardy-Kappe auf die gegelten Haare gelegt hat.

Christian Martin