Newsticker

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Nur kein Gedäh! – von Martin Knepper

Räder des Schicksals

Analog zur Broken-Windows-Theorie gibt es die Rental-Bike-Theorie. Sie besagt: Wenn in einer Ecke eines Stadtviertels zehn Leihräder aufgestellt werden, werden nach spätestens einem Monat in einer Parallelstraße fünf weitere eines anderen Anbieters zu stehen kommen. Die Folgen sind absehbar: Die letzten Metzgerläden schließen, das Bierangebot in den Kiosken wird zugunsten von Energydrinks verknappt, das Vinyl wird teurer, durch die Erdabkühlung entsteht ein erhöhter Bekleidungsbedarf, der zu Vollbeschäftigung in den Schwellenländern führt, schrankgroße Kinderwagen blockieren die Eingänge der Shisha-Bars, ein teuflischer Mechanismus. Und die runtergerockten Leihräder werden nach einigen Monaten mit schweröldampfenden Frachtern in die Schwellenländer transportiert, wo sie die schönäugigen Textilarbeiterinnen zu ihren Ein-Euro-Jobs bringen.

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Pro und Kontra Vorrunden-Aus

Pro:

  • Der ganze Deutschland-Fahnenquatsch hört auf (außer im Osten)
  • Die Umwelt wird geschont (keine Autokorsos)
  • Die Spieler können sich endlich auf die wichtigen Dinge konzentrieren: Playstation, Instagram, Tattoos
  • Es gibt keine unsinnigen Berichte mehr über blöde WM-Orakel
  • Löw kann zurücktreten und sich endlich seine Träume erfüllen: Koalas züchten und den ganzen Tag an sich herumschnüffeln

Kontra:

  • Die ARD sendet einen nervigen Brennpunkt, Titel: "Mega-Schock nach Deutschlands Untergang: Wieso hat Merkel das zugelassen?"
  • Es drohen viele neue Online-Petitionen (z.B. "Sandro Wagner zurück ins Nationalteam!" oder "Nationalhymne muss Pflichtfach werden!")
  • Es gibt wochenlange öde Diskussionen um die Löw-Nachfolge: Klopp? Heynckes? Matthäus? Labbadia? Vogts? Seehofer? Nahles? Goleo?
  • Campino verarbeitet das Ausscheiden gemeinsam mit Joko Winterscheidt und Matze Knoop in einem neuen Schlager
  • Ein Achtelfinal-Aus ist viel lustiger (0:8 im Siebenmeterschießen gegen die Schweiz)
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Leute ... von Paula Irmschler

Der Drunterkommentierer

Leute,

Ihr kennt ihn aus dem Internet, Ihr seid der aus dem Internet.

Er erträgt es nicht, dass jemand anderes im Social-Media-Scheinwerferlicht steht. Es ist so erbärmlich, weil das nun echt kein fettes Scheinwerferlicht ist, sondern eigentlich eher ein Flackern. Wie das von einem dieser Baustellenlichter, die man sich als Teenie von der Straße "besorgt" hat. Er verhält sich wie in diesen ohnehin sauunangenehmen Situationen, wenn eine Gruppe von Freunden Karaoke singt, was schon peinlich genug ist, noch einmal peinlicher. Und dann kommt er, der "angeheiterte" Christian, zieht den anderen das Mikro immer so subtil weg zu sich rüber und singt "Livin' On A Prayer", und zwar NOCH eins schiefer. Er denkt dann, er bekäme den Karaoke-Gratis-Schnaps, aber den gibt es nur bis ein Uhr und es ist schon Viertel nach drei. Im Internet macht er es so: Er liked keine Beiträge, denn kein Beitrag ist ihm gut genug, er sieht die Selbstdarstellung anderer Leute nämlich sehr kritisch, sondern sieht sogleich und einzig hier seine Chance, das Ding noch mal zu seinen Gunsten rumzureißen. Am liebsten mag er Witze von Frauen. Also, er mag nicht den Witz an sich, denn der ist noch nicht fertig geschliffen, sondern die sich ergebende Plattform, jaaaa, jetzt hier NOCH EINEN draufsetzen zu können.

Papahaftes Zwinkersmileytätscheln oder Abmilderung des Gesagten kommen für ihn auch immer gut. Oder den Witz einfach noch mal erklären! Oder Ansagen, dass es bisher ja ganz lustig hier auf dem Profil war, aber jetzt ist man doch mal zu weit gegangen, hat sich VERGALOPPIERT. Vielleicht kennt ihr diese eine Referenz ja noch nicht, deswegen gibt er uns hier einen Link zu Wikipedia. Da hat sich aber ein kleiner Fehler eingeschlichen ;) Es heißt auch Status im Plural, siehe Duden. Sein innerer Lateinlehrer bekommt die Krise, nichts für ungut. Frauen können aber auch ganz schön nerven, siehe das Beispiel von der Freundin seines Cousins. Kommata bedenken! Er findet besagtes Phänomen gar nicht so gut. Okay, man hat hier ein paar hundert Likes, aber er sagt, dass das Gesagte total abwegig ist, also ist es wohl so. Schade! Leider irrelevant. Tschuldige, er war halt gestern besoffen, als er das geschrieben hat. Hat jetzt nichts mit dem Thema zu tun, aber Bier, haha.

Besonders ausufernd sind Aufrufe und Fragen. Die Kommentarspalte verwandelt sich sogleich in einen whiskyverwichsten Herrensalon, wo sich jeder kommentierende Typ geistreich übertreffen muss. Stellt im Internet keine Fragen! Dann sieht er nämlich seine Möglichkeit, jetzt eine besonders lustige, "abwegige" Antwort zu geben. Anschließend aktualisiert er das Browserfenster immer wieder, um zu sehen, ob es schon richtig viele Likes gibt. Es gibt immer genau einen Like, und zwar von einem anderen Drunterkommentierer, der Michael heißt. Wie absurd muss die Vorstellung wohl für Männer sein, mal nicht abzukommentieren? Sie halten es nicht aus. Manche gehen soweit, dass es total creepy wird, weil sie sich einfach nur ranwanzen wollen. Sie glauben in dieser Pick-Up-Artist-artigen Beleididungsform fordern sie Frauen so richtig raus und ebenjene denken dann, der DK (Drunterkommentierer) möge einen riesigen Pimmel haben.

Zum Beispiel wenn man schreibt, dass man sich gerade an einem bestimmten Ort aufhält. Dann sagen sie: "Komm doch mal dahin, da kann man gut essen, da können wir bei Humus weiter über Bastian Sick diskutieren, WENN DU DICH TRAUST". Das habe ich vor kurzem dann mal gemacht, damit es endlich aufhört, damit das DK-Universum implodiert, und einen dieser Kommentarlarrys in einem dieser angesagten arabischen Restaurants in Kreuzberg aufgespürt. Wenn er was bestellt hat, habe ich immer gesagt: Oder lieber doch die Nummer 69? Du weißt schon: wegen Sex. Und dann habe ich immer so gelacht wie dieser Lachsmiley. Oder mit den Händen das hier imitiert: ^^. Und als er gegessen hat, habe ich immer diesen Nudelsketch von Loriot erwähnt. Seine Erwiderungen quittierte ich stets mit: "Na, das kannst du aber besser!" Dann habe ich ihn immer berichtigt. Und dann habe ich mich auf den Tisch gestellt und blank gezogen, wie es mir mal im Internet von einem Jochen empfohlen wurde. Ja, jetzt sitz ich hier jedenfalls im Knast, weil ich dann noch anderweitig ausfällig geworden bin, und zwar ohne Internetzugang, also bekomme ich nicht mit, wie Christian und Michael das hier nun wieder finden. Happy End.

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Diagnose: Computerspielsucht

Die Weltgesundheitsorganisation hat Computerspielsucht als offizielle Krankheit anerkannt. Betroffen sind laut WWWHO vor allem Zocker von Online- und Videogames wie Assassin's Weed, Lucky Counter-Strike und World of Beer Tanks. Suchtexperten warnen zudem vor einer potentiellen Co-Abhängigkeit, der sogenannten "Multiplayer Disorder". Langjährige Präventivmaßnahmen wie bei der Fußball-Simulation (!) FIFA mit cranken Schockbildern von Wayne Rooney, Kevin Kuranyi und Meth Scholl auf den Spielhüllen verfehlten bisher jedoch ihren abschreckenden Placebo-Effekt.

Mit der Freischaltung von Online-Videosprechstunden hat der Deutsche Ärztetag verzweifelten Spielsüchtigen vor kurzem zumindest mehr Lebensenergie, Ausdauerpunkte und Mana in Aussicht (third-person view) gestellt. Viele User beklagen allerdings dem Versandapotheken-Blättchen "PC Praxis" zufolge die langen Download-Zeiten bei Fachärzten, Heilerinnen und Ork-Schamanen. Die bieten in ihren virtuellen, mit NPCs überfüllten Wartezimmern zur Überbrückung mittlerweile immerhin eine große Auswahl an Minispielen wie Roulette, Poker, Black Jack und Slots an. Dennoch gilt als gesichert (STRG+S): Das exzessive Gaming muss endlich raus aus der Schmuddelecke! Ist der Spieler erst einmal vom Ballast unzähliger Pizzakartons und leerer Energydrink-Dosen befreit, kann jeder Psychologe auch wieder mühelos, ganz ohne Cheats und Walkthrough als Endgegner zu ihm durchdringen.

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Marlene Mortler, Drogenbeauftragte!

Als Asketin in chief forderten Sie zuletzt eine Verteuerung alkoholischer Getränke. »Billigalkoholika zum Discountpreis«, wie Sie mit tautologischer Schärfe verlautbarten, »haben nichts mehr mit Genuß zu tun, sondern zielen auf Masse und animieren gerade Jüngere mit wenig Einkommen zum Saufen.«

Da können wir ja von Glück reden, daß die Maß im Bierzelt zwar durchaus zum Massenphänomen taugt, nämlich dem, daß Ihre CSU-Parteifreunde sich so lange damit begießen, bis sie zu betrunken sind, um der Wirtin noch ins Dirndl packen zu können, und freilich ferner noch bewirken mag, daß sie hinterher im selbstchauffierten Dienstwagen die Münchener Innenstadt zerlegen; jedoch bei den Preisen auf der Wiesn und dergleichen schwerlich von »Billigalkoholika« die Rede sein kann.

Aber was Alkoholkonsum in Ihrem Sinne angeht, könnte die Lösung doch so viel einfacher sein: Jede junge mittellose Schnapsnase sollte für ihre Trinkerei einfach eine großzügige staatliche Stütze erhalten (Arbeitstitel: ALK I). So kann sie sich künftig einfach 50 Jahre gereiften Gin gönnen, Sie können endlich mit Ihrem »Genuß« und jene in Zufriedenheit dahindelirieren.

G’suffa! Titanic

 Grünen-Kompostierer Robert Habeck!

Auf zwei vollen »Zeit«-Seiten im Fach Kommunikationssimulation gegen die Dünnpfiffkanone di Lorenzo anstinken zu können, das nötigt durchaus Respekt ab. Und doch genügt nur eines Ihrer Sätzlein, um die Sprach-, Gedanken- und Sinnlosigkeit Ihres politischen Daseins zu erahnen: »Das stimmt zunehmend weniger.«

Abnehmend mehr davon überzeugt, daß null bei Ihnen stimmt: Titanic

 Superstar Ingo Naujoks!

Superstar Ingo Naujoks!

»DB Mobil« gestanden Sie lachend Ihre Angst, beim Schlafen im Abteil beobachtet zu werden: »Vor allem Schulklassen. Da laufen oft Gruppen von fünf, sechs Kindern hin und her und tun so, als müßten sie auf die Toilette, während sie flüstern: Ist er das oder nicht? Da geh ich meist nach einer Weile hin und sage: Wollen wir ein Foto machen, oder wollt ihr ewig hier rumschleichen?«

Und lassen Sie uns raten: Die Schulkinder, die für Superserien mit Ihnen wie etwa »Morden im Norden« im Ersten sicher regelmäßig das I-Pad aus der Hand legen, antworten dann: »Wozu denn, wir suchen doch nur die Toilette, Herr Schaffner!«

Lacht: Titanic

 Hallo, Amazon!

Deine Anzeige »Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch« hat sich ja durchaus bewährt: Gruppenzwang als Kaufanreiz. Wenn nun aber bei Ansicht des Spritzmittels »Raupenfrei Xentari« als bald darauf folgender Kauf anderer Konsumenten »12 Dartpfeile mit 100 Spitzen« angegeben wird, könnte das nicht eher als Hinweis auf die Nichtwirksamkeit des Produkts verstanden werden?

Wirft auch gleich mit spitzen Gegenständen: Titanic

 Patrik Schumacher (Architekt)!

Sie fordern u.a. »den totalen Rückzug des Staats, die ›Abschaffung aller Formen des sozialen und preisgünstigen Wohnungsbaus, aller Formen von Mietkontrolle‹ sowie die Privatisierung aller Straßen und Plätze«, weiß Faz.net über Sie zu berichten. Weiter heißt es da: »Schumacher glaubt, daß die neuen Smart Cities, wenn sie einmal von den Steuerungsabsichten des Staats befreit werden, ›zu einem Superhirn‹, einer einzigen künstlichen Intelligenz heranwachsen, von der auch die in Vororte und Suburbs abgedrängten Geringverdiener etwas hätten, und wenn es ein Anreiz sei, sich ins Zentrum vorzuarbeiten.«

Denn wenn man nichts hat, hat man so immerhin noch den Spaß im Kampf um die Existenz und ein Dach über dem Kopf, nicht wahr? Keine weiteren Fragen mehr, Herr Architekt. Nur vielleicht noch diese: Wer hat Ihnen denn bitte in den Dachstuhl gekackt?

Vermessen: Ihre Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Leider

Als Engländerin in Berlin bemerke ich, daß deutsche Kinder andauernd falsche Wörter benutzen. Ein Beispiel: Viele deutsche Kinder sagen, daß Kaninchen Hasis sind. Die deutschen Kinder laufen über den Bauernhof mit ihren deutschen Eltern, schauen sich Kaninchen an und rufen: »Ei gucke, Mama, ein süßer Hasi!« Die Eltern sagen dann leider nie: »Nein, du Idiot, das ist kein Hase, das ist ein Kaninchen, das ist eigentlich eine total andere Spezies von Tier! Hasen haben viel längere Ohren und leben über der Erde! Mach nie wieder diesen Fehler! Du Idiot!« Statt dessen sagen sie: »Ja, mein Schneckerchen, so ein süßer Hasie, mit süßen Hasenohren! So süß! Laß uns mal die Schweine anschauen …«

Jacinta Nandi

 Portion Mut

Wenn ich schon frühmorgens, unmittelbar nach dem Aufstehen, am Aufreißen des Espresso-Portionstütchens scheitere, mich der für diesen Vorgang eigentlich gar nicht notwendigen Schere bedienen muß, dann fühle ich mich den Anforderungen des Lebens an sich nicht mehr gewachsen. Eine couragiertere Persönlichkeit hätte dieses Scheitern vielleicht in einen Triumph gewendet, wäre zum weltweiten Vorkämpfer gegen den Verpackungswahn und die Reinhaltung der Meere aufgestiegen. Aber wenn ich darüber nachdenke, fühle ich mich noch elender.

Burkhard Niehues

 Kochtip eines Studenten

Es schmeckt gleich doppelt so gut, wenn es von Pfand bezahlt ist.

Karl Franz

 Neulich in der U-Bahn

Einigermaßen verwundert ein paar Grundschüler das Wort »Paranoia« sagen hören. Dann panischer Gedanke: Sprechen die über mich?

Adrian Schulz

 Mantras und Mudras

Beim Yoga geht es nicht um Vergleiche oder Leistung, es fördert Achtsamkeit, Demut und Hingabe. Also gut, durch die geschlossenen Augenlider wird schon geprüft, wie weit die Nachbarin bei der Vorwärtsbeuge kommt, wie lange die Streberin ganz vorne den Pflug halten kann. Am Ende der Stunde kann ich dann endlich punkten, bei der Tiefenentspannung ziehe ich sie alle ab.

Miriam Wurster

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige  Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In  diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen  Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde.  Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle  Sterne.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann       alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und       hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und       Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy       Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine       gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Dorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 21.06.:

    Das NDR-Medienmagazin "Zapp" hat die TITANIC-Redaktion für einen Beitrag über Twitterfakes besucht.

Titanic unterwegs
22.06.2018 Hamburg, Kampnagel Martin Sonneborn
24.06.2018 Berlin, Jägerklause Katharina Greve
28.06.2018 Stuttgart, Stadtbibliothek Katharina Greve
30.06.2018 Hamburg, Planten und Blomen Ella Carina Werner