[29.06.2011]
Eintrag versenden
Das sind die Grill-Trends 2011

Fukushima-Grillen: Im Grill eine mittlere Kernschmelze verursachen, 200 Gramm Fleisch drauflegen und nach fünf Minuten einen fetten Fleischklumpen mit leckeren Augen und Tentakeln servieren. Wird der Grill zu heiß, bitte nur Borsäure zum Ablöschen verwenden! Nachteil: Die Sperrzone, in der Ihr Garten danach liegt, dürfen Sie eine Weile nicht betreten.

Griechen-Grillen: Zuerst den Grill mit Kohle bewerfen und diese mit einer EU-Flagge entzünden. Will keine richtige Glut entstehen, evtl. eine Brandrede halten. Nachteil: Für das Grillfleisch ist kein Geld mehr da.

IWF-Grillen: Wird auch "Strauss-Kahn-Reise nach New York" genannt. Funktioniert so: Ein Mann zieht sich aus und jagt die Frauen durch den Garten. Wer erwischt wird, bekommt eine französische Wurstspezialität in den Mund. Nachteil: Die Männer werden nicht satt.




Eintrag versenden Newstickereintrag versenden
 

bezahlte Anzeige

Noch mehr ausgefallene Gadgets für
Technikfans gibt es bei getDigital.de
TITANIC Titelgenerator TITANIC jetzt als PDF TITANIC jetzt als PDF Sie glauben, das gute alte Handwerk sei ausgestorben? Weit gefehlt! Das ist Alexander Golz, Webmaster der TITANIC. Jeden Monat zimmert er aus Blut, Schweiß und Pixeln neue PDFs und wartet gespannt auf den Moment, in welchem er Ihr Exemplar mit einer Gravur zu einem zertifizierten Unikat veredeln darf. Er ist nur glücklich, wenn Sie glücklich sind! Und so einfach können Sie ihm Ihr Glück mitteilen: Bestellen Sie ein PDF! Hey, du! Du bist jung, gelangweilt und unterhaltungssüchtig, aber seit kino.to gesperrt wurde, setzt dein Beamer Spinnweben an? Dann haben wir was für dich! TITANIC gibt es jeden Monat neben der ­klassischen Holzvariante als digitale 720p-Kopie für dein exquisites Multimedia-Erlebnis! Einfach kaufen, runterladen, genießen. Unterstützen Sie den Ehrenvorsitzenden der PARTEI und Frankfurter Oberbürgermeisterkandidaten Oliver Maria Schmitt dabei, erst die Mainmetropole, dann das Land und später die ganze Welt zu erobern. Wie? Indem Sie für zwei Jahre die von ihm mitherausgegebene Kampfschrift TITANIC abonnieren. Zum Dank schenkt Ihnen Schmitt ein Buch: entweder »Titanic – das Erstbeste aus 30 Jahren« oder »Titanic – das totale Promi-Massaker: Die endgültige People-Bibel«. Greifen Sie zu, solange Schmitts Großzügigkeit anhält!
Erweitern
Das schreiben die anderen
  • 22.02.:

    Meedia.de berichtet über die Zensur eines TITANIC-Titels durch Facebook.

  • 20.02.:

    Die Dresdner Neuesten Nachrichten über einen Auftritt der TITANIC Boygroup mit Schmitt, Gsella, Sonneborn in der Dresdner Schauburg.

Titanic unterwegs
23.02.2012 München, Vereinsheim
  Oliver Nagel, Max Witzigmann (Achtung: Fällt aus!)
01.03.2012 Hamburg, Literaturhaus
  Gerhard Henschel, Jochen Schmidt, Rayk Wieland
03.03.2012 Frankfurt, Zoom (vorm. Sinkkasten)
  TITANIC und Die PARTEI präsentieren
07.03.2012 Frankfurt, Klabunt
  Leo Fischer
Briefe an die Leser

 Und solange Du, Autoindustrie,

Autos so baust, wie Du sie baust, wird es auch immer wieder passieren, daß, so wie neulich im baden-württembergischen Haigerloch, ein Neonazi mit seinem Wagen in eine Menschenmenge hineinrast.

Denn das Gas(!)pedal rechts – das ist halt zu ver»führer«isch.

Titanic

 Hallo, Neu-Demonstranten!

Okay, wenn man dreißig Jahre lang stillgehalten hat, dann tut man sich naturgemäß ein bißchen schwer damit, seinem frisch aufsteigenden völkischen Unmut irgendeinen Ausdruck zu verleihen. Aber macht man dann in seiner ahnungslosen Traditionslosigkeit unbedingt Anleihen bei den Arabern? Stellt man sich dann vors Schloß Bellevue und hält seine Schuhe zum Lüften in die Höhe? Anstatt dem Betreffenden direkt unter die Nase?

Kinder, Schuhe schwenkt man doch nicht, die schmeißt man! Und dann hängt am nächsten Morgen als Demo-Endergebnis auch nicht ein einsam verwesender Turnschuh an der Laterne vor dem Bellevue, sondern…? – Genau.

Nächstes Mal!

Titanic

 Innenminister Friedrich (CSU)!

Nach der Festnahme eines mutmaßlichen Al-Qaida-Helfers sagten Sie im Fernsehinterview: »Die Zusammenarbeit der entsprechenden Stellen hat einmal mehr gezeigt, daß sie in der Lage sind, derartige Anschläge rechtzeitig zu verhindern.« Prima, Friedrich! Das ist ja oft wichtig, daß man was rechtzeitig macht, nicht wahr? Bei Anschlägen jedweder Art muß man in puncto Verhinderung die Rechtzeitigkeit aber geradezu einfordern, weil sonst der Tatbestand der Verhinderung nicht ohne weiteres als gegeben angenommen werden dürfte. Soweit einverstanden und auch für Juristen verständlich?

Bei Rückfragen jederzeit die Ihre:

Titanic

 Verrückt, Charlie Sheen!

Da hatten wir Sie schon abgeschrieben, und nun sind Sie doch wieder zurückgekehrt aus dem Wahnsinn: »Ich bin nicht mehr verrückt«, lassen Sie die US-Postille People wissen. Das sei, wie es sich für einen Serienhelden gehört, »nur eine Episode« gewesen. Und: »Ich bin heute ein anderer Mensch, als ich gestern noch war. Alles ist viel abgeklärter und wirklicher.«

Na, wenn das so ist, dann kann sich ja auch genausogut den halbgaren Ashton Kutcher und seine übergebliebenen two men angucken:

Titanic

 Vor, Rudolf Neumaier,

200 Jahren hat Friedrich Jahn die Berlin-Neuköllner Hasenheide zum Übungsgelände für seine Turnerjugend ausgerufen, und Sie wollten wohl noch schnell, bevor das Jubiläumsjahr rum ist, dem oft geschmähten Turnvater in der Süddeutschen Gerechtigkeit widerfahren lassen: »Dabei hat er, natürlich abgesehen von seinem politischen Wirken als verbissener antijüdischer Vorkämpfer deutschen Stammesdenkens, zweifellos Meriten: als Vorturner, Vordenker und Vorbereiter eines Lebensgefühls, das die Menschen bis dahin nicht kannten. Wären andernfalls all die Jahnstraßen, Jahnschulen und Jahnstadien nicht längst umbenannt?«

Eine Frage, die selber eine Antwort gibt, nämlich warum Sie, Rudolf Neumaier, nie irgendwovon Vordenker werden, sondern gerade mal als Knaller zum Jahresende taugen.

30 Liegestütze!

Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Gedanken des zynischen Linguisten

Frauen sind wie romanische Sprachen: Kennst du eine, kennst du alle.

Torsten Gaitzsch

 Gefährliche Erfindungen

Wenn man sich vorstellt, daß in der Zeit der Erfindung der Drehtür, so um das Jahr 1890 herum, die Menschen noch sehr stark Konventionen verhaftet waren, und die Etikette gebot, einer Frau stets höflich die Tür aufzuhalten, dann fragt man sich, wie viele Männer an den neuen Drehtüren unvermeidlich in eine Endlosschleife geraten sind. Man möchte gar nicht wissen, wie viele dieser Kavaliere dadurch vor bzw. in den Restauranttüren elend verhungert sind. Bei solchen Gedanken kann einem schon schwindlig werden.

Georg Weyers-Rojas

 Freundliche Geste

Wenn sich eine Schokoladen- oder Keksschachtel von zwei Seiten aufpulen läßt – ab und zu mal den linken Zeigefinger gewinnen lassen.

Ulf Wentzien

 Fürs Protokoll

Eltern, die ihre Kinder vor dem Computer parken, sorgen dafür, daß die Straßen sicher sind, unterstützen die Elektronikindustrie und den Einzelhandel und investieren so in die Zukunft des Standorts Deutschland. Statt über eine Herdprämie sollte die Bundesregierung daher mal über die Einführung einer Nerdprämie nachdenken.

Tibor Rácskai

 Fröhliche Hundegeschichten (VII)

Die Rote Armee hatte viele namenlose Helden – umtriebige Komsomolzen, listige Obschtschestwennizen, hübsche Obschtschestwennizinnen. Wo Klio schon die menschlichen Heroen nur en gros, nicht en détail zählt – wieviel weniger mag sie berichten von jenen beschnauzten Draufgängern, deren Heldentaten sich auf Kniehöhe abspielten, deren Waffen Fangzahn und Samtpfote waren. Zu Ihnen zählen wir bestimmt: Explosnik, den Wunderhund! Der stets adrett gestriegelte Owtscharka aus Popowka in der Oblast Omsk war der Liebling der Kompanie. Stets vornedran, wenn’s zum Appell ging, brachte er im Lager so manchen Rotarmisten, den Hitlers Gemeinheit traurig gemacht hatte, mit seinen Späßen wieder zum Lachen. In einem einzigen Galopp apportierte er Malinowski seine Budjonowka, jaulte die Internationale, biß einem Diversanten die Kehle durch und stahl dem Koch ein Ei, um es sofort zu kollektivieren.

So lustig sein Wesen, so bitter sein Schicksal, denn er war Minenhund. Und als es gegen die Faschisten ging, brauchte Malinowski nur in seine silberne Pfeife zu pusten, und Explosnik warf sich, den Tod verbellend, unter den Panzer des Generals von Natter, wo auch sogleich der Knickzünder seines Bombenhalsbands brach. Rumms, war der Panzer fort – und mit ihm Hitlers liebster Samowar, der in ihm aufbewahrt wurde. Ein Feuerwerk leuchtete Explosnik den Weg zum Himmel, und noch im Flug wickelte sich sein Gedärm um den Hals eines weiteren Faschisten, um ihn zu strangulieren. Als sie von seinem Tod erfuhren, weinten die Hündinnen bis weit hinein in die Woiwodschaft Szczecinek-Zachodniopomorskie…

Leo Fischer