[29.11.2010]
Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen Trauer um Leslie Nielsen

Schauspieler Leslie Nielsen ("Die nackte Kanone") ist im Alter von 84 Jahren verstorben. Wie die State Police in Florida mitteilte, sei Nielsen beim Einkaufen im Supermarkt auf einer matschigen Avocado ausgerutscht, daraufhin über eine Kiste Melonen in seinen Einkaufswagen gefallen, mit diesem in eine Dosenpyramide und durch ein Fenster nach draußen gerollt, wo der Wagen mehrere Katzen und Omas überfuhr und erst durch einen Feuerhydranten gestoppt wurde, so daß Nielsen aus dem Einkaufswagen in einen Sexshop geschleudert und schließlich von einem Vibrator aufgespießt wurde. Zeugen beschrieben den Vorgang als "very sad" bzw. "absolutely hilarious".




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Das schreiben die anderen
  • 22.05.:

    Schreibt zufälligerweise gerade jemand etwas über Christian Y. Schmidt? Aber klar: der Weser-Kurier.

  • 21.05.:

    Christian Y. Schmidt im Bielefelder.

  • 17.05.:

    Derwesten.de über die Folgen von Martin Sonneborns Glatzenpark-Safari. Und bild.de zeigt noch fürchterlichere Konsequenzen.

  • 17.05.:

    Christian Y. Schmidts "Wir sind die Wahnsinnigen" wird von jetzt.de besprochen.

  • 16.05.:

    Horizont.net interviewt PARTEI-Chef Martin Sonneborn.

Titanic unterwegs
26.05.2013 Köln, Der Rote Pinguin – Galerie für Zeichenkunst
  Rudi Hurzlmeier
26.05.2013 Kassel, Caricatura-Galerie
  »10 Jahre Hauck & Bauer«
26.05.2013 Stuttgart, Wagenhallen
  Heinz Strunk
26.05.2013 Berlin, Reformbühne, Kaffee Burger
  Leo Fischer
Briefe an die Leser

 Joachim Huber (»Tagesspiegel«)!

In einem Artikel über das Suchtverhalten der Deutschen steigerten Sie sich in einen wahren Rausch hinein: »Also vier Flaschen Sprit in den Hals, Aufputschmittel hinterher und das blutigste Videospiel aller Zeiten in den PC geschoben? Ende der Kontrolle, fortan ein Leben auf der weltabgewandten Seite?« Und während wir uns noch wunderten, woher Sie unsere Freitagabende so gut kennen, antworteten Sie: »Mit klarem Verstand kann das keiner wollen.«

Aber natürlich nicht – und dafür, Huber, sind Drogen ja auch da: damit der klare Verstand keine Chance hat und endlich der freie Wille zum Zuge kommt!

Ihre Drogenbeauftragten auf der Titanic

 Hui, Heidi Klum!

Beim Urlaub auf Hawaii wurde Ihr siebenjähriger Sohn samt zwei Kindermädchen angeblich von einer hohen Welle erfaßt und mußte von Ihnen und Ihrem Freund aus dem Wasser gezogen werden. Was unter anderem eine reich bebilderte Story im Us-Magazine und eine halbseitige Comiczeichnung in der Bild nach sich zog (»Drama auf Hawaii: Heidi Klum rettet Sohn aus Todes-Welle!«). Treuherzig, wie Sie sind, gaben Sie der Weltöffentlichkeit in dem Magazin bekannt: »Als Mutter hatte ich wahnsinnige Angst um mein Kind und jeden anderen im Wasser.« Der Hinweis, daß Sie in Ihrer Eigenschaft als Mutter Angst hatten, war natürlich als Steilpaß gedacht, den Bild blind verwandelte (»Da mußte Heidi echte Löwenmama-Qualitäten zeigen!«). Ein Schelm, wer ihn als Differenzierung versteht: Als Geschäftsfrau und Germany’s former Topmodel, das dringend mal wieder eine positive Schlagzeile brauchte, hätte Ihnen überhaupt nichts Besseres passieren können!

Finden Sie auch? Na, dann ist ja allen gedient, selbst Ihrer linguistischen Küstenwache von der Titanic

 Guter Matthias Platzeck!

Als neuer Aufsichtsratsvorsitzender des Berliner Flughafens BER halten Sie es mit Blick auf die Landtagswahl in Brandenburg im Herbst 2014 für möglich, »daß das Projekt [dann] auf dem Gleis ist«. Spätestens seit diesem Sprachbild wissen wir aber, daß Sie von Flughäfen mindestens genausoviel Ahnung haben wie Hartmut Mehdorn.

Allzeit gute »Fahrt« wünscht Titanic

 Deutsche Vereinigung für eine Christliche Kultur (DVCK) e.V.!

Mit einer Unterschrifteninitiative kämpfst Du »für den Schutz der Kinder, der Familie und der christlichen Wurzeln Deutschlands«. Und so erzürnt Dich die in Berlin geplante liberale Aufklärung in der Grundschule: »Ab dem ersten Schuljahr sollen Kinder lernen, was Homosexualität, Bisexualität, Transsexualität und ›sexuelle Vielfalt‹ sind. Kinder sollen damit konfrontiert werden, um ihnen möglichst früh einzutrichtern, daß es so etwas wie eine ›Sexuelle Vielfalt‹ gibt.« Und tatsächlich, liebe Christenmenschen, wurde kirchenseitig der sexuellen Vielfalt im Kinderleben traditionell ja eher entgegengewirkt. Willst Du, »Deutsche Vereinigung für eine Christliche Kultur«, Dich demgemäß nicht treffender in »Initiative« umbenennen?

Damit hättest Du endlich das passend penetrante Akronym, findet Titanic

 Über Euch, Fruchtfliegen,

hörten wir zuletzt nur Erfreuliches: »Es ist völlig normal, daß sich Fruchtfliegen im Labor besaufen, wenn sie sich zwischen alkoholfreien und alkoholischen Getränken entscheiden können«, berichtete etwa die Süddeutsche Zeitung. Auch Eure Kleinsten vergeßt Ihr nicht, wie wir dem österreichischen Standard entnahmen: »Fruchtfliegen geben Nachwuchs Alkohol gegen parasitäre Wespen«. Wenn nun aber die Fruchtfliegenweibchen einmal nicht soviel Paarungslust haben, werden die Fruchtfliegenmännchen dann etwa unverschämt oder aufdringlich? Nein, nie: »Dürfen sich Fruchtfliegenmännchen tagelang nicht paaren, ertränken sie ihren Kummer im Alkohol. Sie ziehen das Rauschmittel normalem Futter vor und verschaffen sich so eine Ersatzbefriedigung«, erklärte National Geographic Deutschland.

Und da wollen wir Euch, Fruchtfliegen, an dieser Stelle einmal sagen, daß wir rundum einverstanden sind mit Euch und uns fast ein bißchen verbunden fühlen. Dicker Schmatz! Und Prost!

Kann halt auch konstruktiv: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Wieder was gelernt

Zwei junge Schweizerinnen unterhalten sich. Die eine: »Was isch eigentli dr Untrschied zwischen Bitch und Biatch?« Die andere: »Biatch isch a coole Drecksau. Bitch isch einfach nur a Schlampn.«

Moses Wolff

 Dialog mit Mutter

Ich: »Guck mal, da, ein ICE!«

Mutter: »Woran erkennst du das? Ah, es steht ja draußen an der Lok dran!«

Nils Heinrich

 Assoziationstip

Wer von römischer Mythologie Kopfschmerzen bekommt oder bei dem Namen nur an Damenrasierer denkt, der kann die Berliner Erotikmesse »Venus« auch ganz einfach als »Die Vaginale« bezeichnen.

Annalena Hicks

 Keine Experimente

Der Fischmarkt ist diesmal multikulturell: Der türkische Flunder-Döner sieht interessant aus, aber nebenan hat auch ein Chinese seinen Stand aufgebaut. Ich bin neugierig, erkundige mich nach dem Aal auf Reisbrötchen. »Mit elektrisch?« Ich zögere. »Wieviel Volt sind das?« will ich wissen. »Vier Volt?« schätzt er. »Vergessen Sie’s«, sage ich. Ich hole mein Fischbrötchen doch beim Türken – ganz konventionell mit scharf.

Theobald Fuchs

 Störtebekers Flagge!

Irgendwann machten mich die Kinderhörspiele des Labels »Europa« mißtrauisch: Mir fiel auf, daß der panische Warnruf der Pfeffersäcke beim Auftauchen der Piraten – »Störtebekers Flagge!« – auch in anderen Hörspielen als Geräuschkulisse verwendet wurde, in denen Störtebeker gar nichts verloren hatte, z.B. in »Robin Hood«, »Sindbad der Seefahrer« und »Biblische Geschichten«. Für mich war das der erste Beweis, daß man Erwachsenen nicht trauen konnte. Eigentlich sollte man vor ihnen warnen! Mit welchem Ruf, können Sie sich denken.

Jonny Rieder