Das endgültige Axolotlmagazin

Pflichtblatt für Helene Hegemann


Newsticker
  [04.11.2009]  
 
Eintrag versenden
Nicht alles was brummt, ist die Konjunktur!
 
 

Au Backe: Schnäppchendeutsche räumen derzeit "Quelle" online so dermaßen die Lager leer - "Quelle"-Techniker mußten bereits bei "Otto" neue Server bestellen!

 
  « Zurück zum Newsticker  
 


Eintrag versenden Newstickereintrag versenden

 

 
  • 08.02.:

    Wegen Überlänge aus der ZDF-"heute-Show" geflogen: Martin Sonneborn über Populismus, die PARTEI und die kommenden NRW-Wahlen

Titanic unterwegs
09.02.2010 Marburg, Waggonhalle
  Max Goldt
09.02.2010 Frankfurt, Die Käs
  Thomas Gsella (ACHTUNG: Fällt aus!)
09.02.2010 Hamburg, Fleetstreet
  Gerhard Henschel
10.02.2010 Darmstadt, Centralstation
  Max Goldt

 Mensch, Henryk M. Broder,

da stellen Sie im Grunde nun schon die personifizierte Bestätigung für die Erderwärmungstheorie dar, bei all der heißen Luft, die Sie notorisch produzieren, aber es reicht Ihnen immer noch nicht. Was ist los? Will denn kein muslimischer Sack Couscous mehr umfallen? Oder warum müssen Sie sich nun auch noch am Klima vergreifen? So faselten Sie, diesmal im Rheinischen Merkur, bar jeder auch nur groben Ahnung der klimatologischen Zusammenhänge von einem »epidemischen Wahnsinn, der sich als Vernunft geriert«, und meinten damit jede auch noch so schüchterne Überlegung, ob man aus der einen oder anderen Erkenntnis der Klimaforschung möglicherweise irgendwann mal Konsequenzen für Wirtschaft und Politik ziehen müßte. Aber was interessieren Ergebnisse jahrzehntelanger Forschung, wo Sie uns doch glasklar vorrechnen: »Das anthropogene, also von Menschen verursachte CO2, macht ein bis drei Prozent des gesamten freigesetzten CO2 auf der Erde aus. Wir könnten also den Flugverkehr komplett einstellen, alle Autos, Rolltreppen und Aufzüge stillegen, auf den Gebrauch von Bügeleisen, Waffeleisen und Schuhputzautomaten verzichten – und hätten noch immer 97 bis 99 Prozent CO2 in der Atmosphäre.« Abgesehen davon, hihi, daß nicht mal wir Ihnen eine Atmosphäre mit 97 % CO2 wünschen würden, obschon die damit garantierte Aussicht auf Ruhe vor Ihnen sehr verlockend ist, wollen wir es mal zur Erklärung mit einer Analogie versuchen: Selbst in Ihrem Körper werden wohl so fünf Liter Blut fließen. Nehmen wir mal an, ein paar Milliliter davon bilden – Sie kennen das ja: Übergewicht, Sesselfurzerei, Cholerikertum – eines Tages ein kleines Gerinnsel, das dann in Ihrem Kreislauf herumschwimmt. Dieses sozusagen anthropogene Blut würde dann nicht einmal 0,1 % ausmachen, aber trotzdem könnte es zu schlimmen Verheerungen in, sagen wir, Ihrem Oberstüberl führen.
Ach? Schon passiert?
Dachte sich bereits:

Titanic

 Liebe Papst-Fans!

Wenn Ihr dem Heiligen Vater persönlich nahekommen wollt, müßt Ihr es natürlich anders anfangen als die Dame, die sich in der Weihnachtszeit öffentlich auf ihn geworfen hat und prompt abgeführt worden ist. Es gibt eine viel sicherere Methode: Ihr etabliert Euch als Herausgeber eines Fäkalienorgans, in dem Ihr Schlafzimmersensationen und blutrünstige Räuberpistolen mit nackten Weibern kombiniert, und wenn Ihr dabei supererfolgreich seid, weil Ihr noch schmutziger und brutaler zur Sache geht als die härteste Konkurrenz, dann macht’s auf einmal Schwuppdiwupp, und der Papst gewährt Euch eine Audienz im Vatikan.
Das glaubt Ihr nicht? Obwohl Ihr sogar an die Unfehlbarkeit des Papstes glaubt? Dann fragt doch mal den Kai Diekmann.
Pfüat Gott!

Titanic

 Hey, Polen!

Na, was soll denn das? Da übergeben wir Euch im vollsten Vertrauen eines unserer vielen wohlorganisierten und ordentlichen Lager, und schon verschwindet die Disziplin wie im Nu. Einstmals noch Stätten geregelten Ablaufes und äußerster Produktivität, wird, Euren Händen überantwortet, sofort geklaut, was nicht niet- und nagelfest ist.
Da soll noch einer sagen, daß Demokratie frei macht!

Titanic

 Schirrmacher!

»Wie hat das Internet das Denken verändert?« – dies ist laut Ihrer in die FAZ gestiefelten Meinung nichts weniger als die »Frage des Jahres 2010«. Sapperlot, Schirrmacher! Das wissen Sie schon im Januar? Bei aller Wichtigkeit einer Frage, die doch in Ihrem eigenen Buch »Payback« praktisch schon beantwortet ist: Besteht nicht eine klitzekleine Restwahrscheinlichkeit, daß im Laufe des immerhin noch elf Monate währenden Jahres andere Fragen auftauchen? Da geht noch einiges: Wer hat den lieben Papst umgebracht? Wer sind die unheimlichen Besucher von der Beteigeuze? Wer hat Schirrmachers Bücher wirklich geschrieben? Lassen Sie dem jungen Jahr doch noch etwas Zeit!
Meint Ihre geruhsame

Titanic

 Und Sie, Ursula von der Leyen,

befanden nun im SZ-Interview, Kinder seien »keine Krankheit, sie sind ein Glücksfall!« Tja. Dürfen wir uns erlauben festzustellen: Das müssen Sie ja wohl sagen, Sie strahlende Ritterin des Follikelsprungs! Denn sonst wären Sie ja schon längst an chronischer Empfängnis verstorben.
Wir sind mal so frei: Ihre kerngesunden und trotzdem glücklichen Verhütungsspezialisten auf der

Titanic

 Zur kritischen Gastronomie

Bei vielen Köchen ist es bereits eine Unverschämtheit, wenn sie Quiche sagen.

Thea Unangst

 Stimmt

Zu Weihnachten bekam ich einen selbstgemachten Kalender mit Familienfotos. Als ich ihn durchgesehen hatte, bemerkte ich: »Auf dem einen Foto sehe ich ziemlich fett und schwul aus.« Meine Schwester blickte kurz rüber und sagte: »Stimmt.« Ich: »Laß mich doch erst mal hinblättern.«

Tim Wolff

 So gesehen

Eine Freundin arbeitet als Psychologin in einer psychiatrischen Klinik. Eines Tages hält ihr eine aus der Karibik stammende Patientin einen Vortrag zum Klima in Deutschland: »Das ist doch klar, daß es hier so kalt ist, wenn niemand tropische Bäume und Blumen anpflanzt. Solange ihr Tannenbäume pflanzt, dürft ihr euch nicht wundern, daß es schneit. Auf Tannenbäume schneit es immer. Ihr habt es in der Hand! Es klappt aber nur, wenn alle mitmachen!« So flötet die junge Frau vergnügt, während sie den Flur hinunter zu ihrem Zimmer tanzt.

Christof Goddemeier

 Jugend erforscht

Erfreut konnte ich feststellen, daß sich unsere Universität als Reaktion auf die ansteigende Jugendkriminalität diesem Problem auch wissenschaftlich nähert. Bei genauerer Betrachtung stellte sich das »Gang-Labor« dann jedoch als Bereich der Physiotherapie heraus.

Ulf Harding

 Marketingfehler

Statt die arme Landbevölkerung zu schröpfen, hätte man zur Finanzierung des Dreißigjährigen Kriegs besser einen zweiten Teil der Bibel auf den Markt werfen sollen.

Christian Widder