Literaturnobelpreisträger Günter Grass hat sich in zwei Prozessen nunmehr rechtskräftig durchgesetzt: Die FAZ mußte anerkennen, daß sie Briefe von Grass an den ehemaligen Wirtschaftsminister Schiller zu Unrecht veröffentlicht hatte, und Grass-Biograph Michael Jürgs darf nicht mehr behaupten, Grass sei freiwillig zur SS gegangen. Das aber reicht Grass noch lange nicht! Weitere Klagen sind anhängig:
- Der Spiegel soll zukünftig nicht mehr behaupten dürfen, die SS sei möglicherweise in Dinge wie Vandalismus, Fahrradklau und Klingelmäuschen verstrickt gewesen, und falls doch, dann habe Grass davon aber ganz bestimmt nichts gewußt.
- Gegen die Süddeutsche prozessiert Grass wegen der Behauptung des Blattes, das Dritte Reich habe etwas mit dem "sogenannten Rassismus" zu tun. Er, Grass, wisse ganz sicher, daß dieser "sogenannte Rassismus" eine Erfindung der Amerikaner sei, die sich erst nach dem Zweiten Weltkrieg als "ein weiteres der fundamentalen Verbrechen dieser ruchlosen Nation im letzten Jahrhundert" manifestiert habe.
- Der Super Illu will Grass gerichtlich die Aussage verbieten lassen, er, Günter Grass, sei "ein Schriftsteller". "Ich bin Literaturnobelpreisträger! Wenn überhaupt, dann bin ich der Schriftsteller, nicht irgendeiner!"
- Weiterhin erwirkt Grass gerade eine Einstweilige Verfügung gegen Ein Herz für Tiere, die der Zeitschrift untersagt, im Zusammenhang mit Walrössern Worte wie "faltig", "Paarungstrieb" oder "Imponierkämpfe" zu benutzen.



























Hey, McDonald’s-Werbung,

