Das schrieben die anderen

Jan — Mär 2015 | Okt — Dez 2014 >>

 Für die Taz berichtet Moritz Hürtgen aus der Anti-Sexismus-Zentrale der CSU.

 Im Deutschlandfunk diskutierten u.a. Tim Wolff (TITANIC) und Wolfgang Thierse (SPD) über Meinungsfreiheit und Religion.

 NBC News über TITANIC, Satire und Mohammed (engl.).

 Auch die FAZ stellt das Projekt "Prinzessinnenreporter" vor.

 Meedia über die von Leo Fischer mitgegründete Plattform "PrinzessinnenReporter".

 Das Hörspiel "Die Landschaft" von Eugen Egner gibt es ab sofort im Downloadbereich von WDR 3.

 Das Merkelblog rezensiert Leo Fischers NSA-Groteske "Niemand sagt's Angela".

 Das Deutsch-Türkische Journal hat Tim Wolff interviewt.

 Rudi Hurzlmeier erhält den Göttinger Elch. Die HNA berichtet.

 Oliver Maria Schmitt im SWR2-Gespräch übers Chef- und Nicht-mehr-Chef-sein.

 Teil 4 der Spiegel-TV-Reihe "Sonneborn rettet die EU" jetzt auf Youtube.

 Moritz Hürtgen über den Ifo-Onkel Hans-Werner Sinn.

 Telepolis über die neue TITANIC-Ausgabe.

 Beiträge über Satire nach den Anschlägen in Paris in Wort (FAZ), Ton (SWR2) und Bewegtbild (HR Kultur).

 Auch Deutschlandradio Kultur hat die neue TITANIC begutachtet (MP3-Link).

 "HR online" über die neue TITANIC-Ausgabe.

 Torsten Gaitzsch in der Taz über Amazon und Kunst.

 Mark-Stefan Tietze über die Kämpfe in der AfD-Spitze.

 Die Nordwest-Zeitung über einen Auftritt der TITANIC-Boygroup in Oldenburg.

 Stefan Gärtner stellt sich satirerelevanten Fragen der Gerda-Henkel-Stiftung.

 In der FAZ legt Oliver Maria Schmitt dar, warum er kein Satiriker mehr ist.

 Mark-Stefan Tietze in der Taz über die Neuerfindung von Pegida.

 Oliver Maria Schmitt bei Markus Lanz über Satire, TITANIC und das 3. Ei.

 "Spiegel online" und Meedia über Bachmann vs. TITANIC.

 Über ein kleines Ärgernis berichten der Tagesspiegel und die Frankfurter Rundschau.

 Der Tagesspiegel über Katz+Goldts aktuelles Buch "Der Baum ist köstlich, Graf Zeppelin".

 WDR 2 im Gespräch mit Stephan Rürup.

 Das Goethe-Institut China hat Christian Y. Schmidt interviewt.

 Werben & Verkaufen wendet sich mit guten Vorschlägen an Werbetreibende.

 Die Göppinger Kreisnachrichten über einige aktuelle Worte F.W. Bernsteins.

 Die FAZ über die aktuelle Arbeit der TITANIC.

 Oliver Maria Schmitt in der Zeit über Ego-Shooter und die Verstangung der Welt.

 Michael Ziegelwagner in der Welt über Solidarität und Islam-Schmähung.

 Über islamistische Killer und Heiner Müller spricht Oliver Maria Schmitt mit der Berliner Zeitung.

 Der MDR, "Focus online", die Rhein-Zeitung und 20 Minuten haben Wort und Bild zum aktuellen Thema.

 Mark-Stefan Tietze betrachtet in der Taz Spott über Gott.

 FAZ, Deutsche Welle, Deutschlandfunk, Meedia, das Wirtschaftsblatt, die Frankfurter Neue Presse und das Journal Frankfurt haben Artikel und Interviews zum Thema.

 Das unergiebige Bücherjahr 2015 einfach überspringen – rät Oliver Maria Schmitt in der FAZ.

 Zonen-Gaby (42) hat dem Neuen Deutschland ein exklusives Interview gegeben.

 Mark-Stefan Tietze in der Taz über 2015, das große Jahr von Kaffee und Google+.

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Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip" (Hörbuch, 2CDs)
Sie sind ein totaler Versager und können sich Hörbücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Hörbuch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Martin Sonneborn, Andreas Coerper: "Heimatkunde — Eine Expedition in die Zone" (signiert)
Für seinen Film "Heimatkunde" unternahm ZDF-Herausgeber und TITANIC-Reporter Sonneborn eine großangelegte Safari ins Berliner Zonenrandgebiet. Alle Fragen, die schon der Film offen ließ, werden im dazugehörigen Buch ebenfalls nicht beantwortet, dafür aber mit neuen Bildern und einem interessanten Soundtrack unterlegt. Da heißt es zugreifen!Stephan Rürup: "Basteln mit Bier" (signiert)
Während eine Baumarktkette nach der andere pleitegeht, zeigt uns Stephan Rürup, wie auch ohne Hobel und Schrauben schöne Bastelarbeiten entstehen können: nämlich mit Bier! Der TITANIC-Hauszeichner hat sich einmal um den Globus getrunken und dessen bedeutendste Monumente nachgeb(r)aut. Ergebnis: ein handliches Prachtbändchen, das in keinem Hobby- und Getränkekeller fehlen darf.Anselm Neft: "Helden in Schnabelschuhen"
Anselm Neft ist Großinquisitor auf Lesebühnen und Mitherausgeber des EXOT-Magazins für komische Literatur. Sein zweiter Roman führt geradewegs hinein in die finstere, stinkende, voraufklärerische Welt der Mittelaltermärkte. Dorthin verschlägt es seine Helden Max und Katja, die nach ihrem Studienabschluß in Philosophie aus schierer Verzweiflung mit der Mittelalterband Kobold auf Tour gehen und sich dabei in höchst komplizierte Liebes- und Lebenshändel verstricken. Neft schreibt, wie ihm der Schnabel(schuh) gewachsen ist – genau das Richtige für mittelalte Komik-Connaisseure mit Hang zum Schalmeienklang!Wiglaf Droste: "Der Ohrfeige nach"
"Ein Jahr ohne neues Drostebuch ist ein verlorenes Jahr", lautet eine alte Indianerweisheit, die "Häuptling eigener Herd" (= W. Droste) seit gut zwei Jahrzehnten beherzigt. In dieser Geschichten- und Glossensammlung nimmt uns der gemütliche Wüterich mit auf eine Reise zu abgedroschenen Phrasen ("jmd. mit auf die Reise nehmen"), schändlichen Servicewüstensöhnen und den allerletzten Medien- und Werbeauswüchsen. Merke: Der Großstadtalltag im 21. Jahrhundert ist schwer erträglich – mit Wiglaf Droste als Gefährte aber wenigstens unterhaltsam.Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundgeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Katz+Goldt: "Der Baum ist köstlich, Graf Zeppelin"
Sie füllen monatlich zuverlässig die lustigsten Seiten der TITANIC und sind der Geheimtip unter den Nachwuchs-Duos: Katz & Goldt schießen seit den späten Neunzigern die Amazon-Charts hinauf. Ihr neuer Comic-Prachtband heißt "Der Baum ist köstlich, Graf Zeppelin", und es handelt sich hierbei um genau den Comic-Prachtband, den Sie sich lieber allerschnellstens ins Regal stellen sollten, ehe er in ein paar Monaten ruckzuck Mainstream und total Prenzlauer Berg ist. Wählen Sie dieses Abo und markieren Sie damit die Jungkünstler Stephan Katz und Max Goldt mit "Gefällt mir" – bevor es cool ist. 
Zweijahres-Abo: 86,40 EUR (Ausland: 106,80 EUR)Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser" + 15 Postkarten + 1 Feuerzeug
TITANIC-Postkarten -- die schönste Art, einem ganz speziellen Menschen zu sagen: "Hallo." Mit diesem Abo erhalten Sie nicht weniger als 15 wahllos aus der Ramschkiste gezogene TITANIC- und PARTEI-Karten, über die man immer und immer wieder lachen kann. Damit nicht genug: Das Original-TITANIC-Kult-Feuerzeug gibt es als kostenlose Gratisprämie obendrauf! (Ach ja, und diesen Ziegelwagner-Roman da kriegen Sie auch noch.)
Zweijahres-Abo: 86,40 EUR (Ausland: 106,80 EUR)Markus Riexinger: "Kaktus der Verwesung"
Der "Gott des komischen Gemetzels" (L. Fischer) schlägt zurück: Markus Riexinger schlachtet sich einmal quer durch die deutsche Sprache, zerdrischt halbfertige Dramolette und prügelt poetische Versatzstücke in die Unkenntlichkeit. Frei nach Niels Bohr: Wer über die Miniaturen und Erzählanfälle des Berliner Jungautors nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.Wiglaf Droste: "Schalldämpfer"
Bei Wiglaf Droste, der "linken und rechten Hand des Fehlerteufels"  (Bud Spencer), sitzt nicht nur der "Colt der Sprachkritik" (Terence W.  Adorno) locker, er kann auch Fortsetzungsromankompilationen schreiben,  die Herz und Hirn treffen. Z.B. diese, "Schalldämpfer", in der das  "Kommando Leise Welt", eine Organisation zur Rettung des menschlichen  Trommelfells, Lärmbolde und Schreihälse ganz leise wegknallt. Pflicht  für alle, die den Schuß noch nicht gehört haben.Heiko Werning: "Im wilden Wedding"
Das letzte echte Krisengebiet in Deutschland - keiner kennt es so gut wie Heiko Werning, denn er "lebt" seit über zwanzig Jahren ebendort. Was sich Tag für Tag zwischen Privilegierten-Spätshops und Prekariats-Kitas, zwischen Ghettoisierung und Gentrifizierung in Berlins Gruselbezirk Nr. 1 abspielt, hat der Survivalexperte Werning in diesem Geschichtenbüchlein versammelt (Arbeitstitel: "My Big Fat Krieg im Wedding").Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Das Leo-Fischer-Nostalgie-Abo: "Generation Gefällt mir" (handsigniert) und 1 Papst-Poster (gefaltet)
Leo Fischer, heute hauptberuflich Biertrinker, Bahnfahrer und Bahntrinker, war bis vor kurzem der "wichtigste Chefredakteur des Landes" (Zitat Fischer). Tausende Abonnenten beugten sich seiner Macht, kündigten fristlos. Als sein Stern am höchsten stand, verfaßte er mit "Generation Gefällt mir" einen legendären Ladenhüter voll Internetblödsinn, den Sie hier handsigniert erhalten. Außerdem kredenzen wir Ihnen den beliebtesten TITANIC-Titel der Ära Fischer als fertig gefaltetes Poster mit vier rechten Winkeln. Zuschlagen!Volker Surmann: "Lieber Bauernsohn als Lehrerkind"
Lesebühnenautor, Gelegenheits-Slammer, TITANIC-Autor – –und Provinz-Exilant: Volker Surmann stammt aus den Tiefen des Teutoburger Waldes, heute wohnt er im Trend-Städtchen Berlin. In seinem ironisch-autobiografischen Heimatroman beschreibt der „Alien vom Planeten Acker“ (Eigenwerbung) u.a. den grausamen Mord an seiner Lieblingskuh und sein Versagen beim Traktorfahren – Blut und Boden sind also garantiert! „Ist Volker bloß ein metrosexueller Großstädter, gefangen im Körper eines ostwestfälischen Bauernkinds?“ Finden Sie es heraus!Ella Carina Werner: "Die mit dem Bauch tanzt"Wenn sie mal  nicht schwanger ist, schreibt sie wie der Teufel: die Hamburger  Satirikerin Ella Carina Werner publizierte in TITANIC über  bulgarische Flüche und das Elend der Kleingartenfavelas. In ihrem  ersten Roman schildert sie den Aufstieg ihrer Mutter von der  braven Hausfrau zur geheimnisvollen Bauchtanz-Exotin "Shazadi",  die ganz Ostwestfalen um den Verstand bringt. Und die Leserschaft  ihrer Tochter gleich mit!Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Heiko Werning/Volker Surmann (Hrsg.): "Fruchtfleisch ist auch keine Lösung"Fernsehkocharenen und Jamie-Oliver-Apps auf der einen Seite – Ehec, Dioxin und Cranberrybier auf der anderen: Ernährung fasziniert und verängstigt heute gleichermaßen. Höchste Zeit für einen kritischen Sammelband, in dem 35 Hobby-Esser über Antivegetarismus und Provitamine, über Thymian, Safran und Foer debattieren. Zu den Textköchen zählen Sterne-Satiriker, die sich mit den Grenzen des guten Geschmacks nur allzu gut auskennen: Leo Fischer, Stefan Gärtner, Oliver Nagel, Katharina Greve, Wiglaf Droste, Mark-Stefan Tietze u.v.a.m.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Bild-Leser beschimpfen TITANIC-Redakteure, live am Telefon
Mit einer präzisen Bestechungsaktion ermöglichte TITANIC das Sommermärchen der WM 2006, die Rettung des deutschen Fußballs und der gesamten Nation. Nicht alle waren davon begeistert – wie die auf dieser CD gesammelten schönsten Wortmeldungen engagierter Bild-Leser (»Sie sind ein ganz großes Schwein, die Titanic!«) belegen.
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Das schreiben die anderen
  • 28.02.:

    Für die Taz berichtet Moritz Hürtgen aus der Anti-Sexismus-Zentrale der CSU.

Titanic unterwegs
28.02.2015 Rendsburg, Nordkolleg
  Gerhard Henschel
01.03.2015 Rendsburg, Nordkolleg
  Gerhard Henschel
03.03.2015 Frankfurt am Main, Club Voltaire
  TITANIC-Jungbrunnen
04.03.2015 Frankfurt, Caricatura Museum
  Leo Fischer
Briefe an die Leser

 Emirat Katar!

Nachdem Du für die Handball-Weltmeisterschaft im eigenen Land Anfang des Jahres fast eine komplette Mannschaft gekauft und eingebürgert hast, fragen wir uns, in welchen Sport Du als nächstes investieren willst: Frauenfußball? Eishockey? Eierlauf? Oder willst Du Dich künftig nicht nur auf den Sport beschränken, sondern auch Schauspieler und Schlagersängerinnen kaufen und einbürgern? Wie wäre es am Anfang mit Til Schweiger und Helene Fischer? Und bestimmt hast Du auch noch das nötige Kleingeld, Dir eine neue Menschheit zu kaufen, die sich über Deine gekauften Erfolge freut.

Mit sportlichen Grüßen: Titanic

 Augstein, Jakob!

Mit Bezug auf die Verbrennung des jordanischen Piloten durch den IS schreiben Sie: »Der Schrecken ist eine Waffe. Seit jeher. Die Mörder vom ›Islamischen Staat‹ wissen, wie man sie einsetzt. Wir auch.« Endlich geben Sie’s mal zu! Denn wenn man Ihre Kolumnen und die Ihrer »Spon«-Kollegen so liest, merkt man, daß da echte Meister des Schreckens am Werk sein müssen: wie dort regelrecht in die Tastatur gehackt wird, wie die Analysen gewetzt, die Meinungen verschossen, die metaphorischen Holzhämmer ausgepackt, die Silben getrennt werden und sich einmal quer durchs Fremdmörderbuch gebrannt bzw. gesäbelt wird – Kopf und Hut ab!

Stets Feuer und Flamme: Titanic

 BVB-Gesicht Jürgen Klopp!

Vor dem Start der Bundesliga-Rückrunde bellten Sie gewohnt selbstsicher ins Pressemikro: »Wir sind wieder in der Lage, unangenehm zu sein.« Aber was heißt in Ihrem Fall denn »wieder«? Anders kennen wir Sie doch gar nicht!

Angenehm: Titanic

 Und daß Ihr, liebe deutsche Buchkäufer,

bei den Sachbüchern im letzten Jahr am häufigsten zu »Darm mit Charme« gegriffen habt, und gleich auf dem zweiten Platz aber schon »Der Junge muß an die frische Luft« von Hape Kerkeling folgt – das findet immer noch scheiße, doch wenigstens konsequent: Titanic

 Joachim Herrmann (CSU),

Innenminister Bayerns! Nach Bränden in drei Flüchtlingsunterkünften in der Nähe von Nürnberg zitierte der Bayerische Rundfunk Sie so: »Es ist ganz offensichtlich Brandstiftung, und diese Hakenkreuzschmierereien lassen den Verdacht zu, daß es sich hier um rechtsradikale Täter handeln könnte.« Sagen Sie bloß, Herrmann! Hakenkreuze sind rechtsradikal? Die NSDAP etwa auch?

Aber sagen’s Sie nicht dem Führer, bitte! Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Schade

Verunsichert, ob man nun »Ich finde es Schade« oder »Ich finde es schade« schreibt, bemühte ich eine Online-Suchmaschine. Beim Tippen schlitterte mein Mittelfinger vom »D« jedoch unbemerkt hinüber zum »F«, weshalb ich mich mit Ergebnissen zu »Schafe finden« konfrontiert sah. Diese Koinzidenz als Providenz begreifend, klickte ich auf den ersten Link der Trefferliste. Als Resultat grasen nun zwei Schafböcke aus Kamerun und ein Mufflon in meinem Garten. Allein bei der Auktion dreier Merinolämmer überbot man mich. Das fand ich schade.

Cornelius Oettle

 Hip-Hop-Anekdote

In einer Metzgerei im Frankfurter Bahnhofsviertel traf der Rapper Haftbefehl eines Tages völlig überraschend auf seinen Kollegen Kollegah. Kein Wunder, daß es da Beef gab.

Andreas Maier

 Vorurteil

Daß Bürokraten keinen Humor hätten, ist ein widerlegbares Vorurteil. Z.B. durch das Formular, das der Verlustanzeige eines »Studierenden«-Ausweises dient. Dort fragt ein Leerfeld neugierig nach der Immatrikulationsnummer und erklärt in freundlichen Klammern: »Siehe Studentenausweis«. Schade nur, daß dieser Bürokratenhumor doch immer recht einseitig ist.

Florian Haymann

 Nachhaltig

Um Plastikmüll zu vermeiden, wäre es besser, Lego-Bausätze gleich in Staubsaugerbeuteln zu verkaufen.

Thomas Kuhlmann

 Berufskrankheit

Die Kräuterhexe von gegenüber ist heute wieder mit hängenden Schultern und verheulten Augen in ihr Kabuff geschlurft, in dem sie für wenig Geld Warzen bespricht und Kontakte ins Jenseits vermittelt. Wahrscheinlich ist sie schamanisch-depressiv.

Frederik Moche