Das schrieben die anderen

Jan — Mär 2015 | Okt — Dez 2014 >>

 Auch der Tagesspiegel schreibt über den Facebook-PARTEI-Blockupy-Skandal.

 Wie Die PARTEI Hessen einmal wegen eines Facebook-Postings geblockt wurde, erzählt "HR online".

 Mark-Stefan Tietze untersucht in der Taz die akute Grippewelle.

 Hans Traxler erhält den Wilhelm-Busch-Preis 2015.

 Martin Sonneborn im RP-Interview.

 Mark-Stefan Tietze belauscht in der Taz Flüsterkreise gegen die Handyüberwachung

 Die neuesten Porno- und Foltertrends aus den USA und der Kleinstadt Kehl: "Sonneborn rettet die EU", Teil 5.

 Torsten Gaitzsch berichtet in der Taz von einer sog. "Fuck-up-Night".

 Die Schweizer Sonntagszeitung interviewt Martin Sonneborn.

 Für die Taz berichtet Moritz Hürtgen aus der Anti-Sexismus-Zentrale der CSU.

 Im Deutschlandfunk diskutierten u.a. Tim Wolff (TITANIC) und Wolfgang Thierse (SPD) über Meinungsfreiheit und Religion.

 NBC News über TITANIC, Satire und Mohammed (engl.).

 Auch die FAZ stellt das Projekt "Prinzessinnenreporter" vor.

 Meedia über die von Leo Fischer mitgegründete Plattform "PrinzessinnenReporter".

 Das Hörspiel "Die Landschaft" von Eugen Egner gibt es ab sofort im Downloadbereich von WDR 3.

 Das Merkelblog rezensiert Leo Fischers NSA-Groteske "Niemand sagt's Angela".

 Das Deutsch-Türkische Journal hat Tim Wolff interviewt.

 Rudi Hurzlmeier erhält den Göttinger Elch. Die HNA berichtet.

 Oliver Maria Schmitt im SWR2-Gespräch übers Chef- und Nicht-mehr-Chef-sein.

 Teil 4 der Spiegel-TV-Reihe "Sonneborn rettet die EU" jetzt auf Youtube.

 Moritz Hürtgen über den Ifo-Onkel Hans-Werner Sinn.

 Telepolis über die neue TITANIC-Ausgabe.

 Beiträge über Satire nach den Anschlägen in Paris in Wort (FAZ), Ton (SWR2) und Bewegtbild (HR Kultur).

 Auch Deutschlandradio Kultur hat die neue TITANIC begutachtet (MP3-Link).

 "HR online" über die neue TITANIC-Ausgabe.

 Torsten Gaitzsch in der Taz über Amazon und Kunst.

 Mark-Stefan Tietze über die Kämpfe in der AfD-Spitze.

 Die Nordwest-Zeitung über einen Auftritt der TITANIC-Boygroup in Oldenburg.

 Stefan Gärtner stellt sich satirerelevanten Fragen der Gerda-Henkel-Stiftung.

 In der FAZ legt Oliver Maria Schmitt dar, warum er kein Satiriker mehr ist.

 Mark-Stefan Tietze in der Taz über die Neuerfindung von Pegida.

 Oliver Maria Schmitt bei Markus Lanz über Satire, TITANIC und das 3. Ei.

 "Spiegel online" und Meedia über Bachmann vs. TITANIC.

 Über ein kleines Ärgernis berichten der Tagesspiegel und die Frankfurter Rundschau.

 Der Tagesspiegel über Katz+Goldts aktuelles Buch "Der Baum ist köstlich, Graf Zeppelin".

 WDR 2 im Gespräch mit Stephan Rürup.

 Das Goethe-Institut China hat Christian Y. Schmidt interviewt.

 Werben & Verkaufen wendet sich mit guten Vorschlägen an Werbetreibende.

 Die Göppinger Kreisnachrichten über einige aktuelle Worte F.W. Bernsteins.

 Die FAZ über die aktuelle Arbeit der TITANIC.

 Oliver Maria Schmitt in der Zeit über Ego-Shooter und die Verstangung der Welt.

 Michael Ziegelwagner in der Welt über Solidarität und Islam-Schmähung.

 Über islamistische Killer und Heiner Müller spricht Oliver Maria Schmitt mit der Berliner Zeitung.

 Der MDR, "Focus online", die Rhein-Zeitung und 20 Minuten haben Wort und Bild zum aktuellen Thema.

 Mark-Stefan Tietze betrachtet in der Taz Spott über Gott.

 FAZ, Deutsche Welle, Deutschlandfunk, Meedia, das Wirtschaftsblatt, die Frankfurter Neue Presse und das Journal Frankfurt haben Artikel und Interviews zum Thema.

 Das unergiebige Bücherjahr 2015 einfach überspringen – rät Oliver Maria Schmitt in der FAZ.

 Zonen-Gaby (42) hat dem Neuen Deutschland ein exklusives Interview gegeben.

 Mark-Stefan Tietze in der Taz über 2015, das große Jahr von Kaffee und Google+.

Jan — Mär 2015 | Okt — Dez 2014 >>
 

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Martin Sonneborn, Andreas Coerper: "Heimatkunde — Eine Expedition in die Zone" (signiert)
Für seinen Film "Heimatkunde" unternahm ZDF-Herausgeber und TITANIC-Reporter Sonneborn eine großangelegte Safari ins Berliner Zonenrandgebiet. Alle Fragen, die schon der Film offen ließ, werden im dazugehörigen Buch ebenfalls nicht beantwortet, dafür aber mit neuen Bildern und einem interessanten Soundtrack unterlegt. Da heißt es zugreifen!Stephan Rürup: "Basteln mit Bier" (signiert)
Während eine Baumarktkette nach der andere pleitegeht, zeigt uns Stephan Rürup, wie auch ohne Hobel und Schrauben schöne Bastelarbeiten entstehen können: nämlich mit Bier! Der TITANIC-Hauszeichner hat sich einmal um den Globus getrunken und dessen bedeutendste Monumente nachgeb(r)aut. Ergebnis: ein handliches Prachtbändchen, das in keinem Hobby- und Getränkekeller fehlen darf.Anselm Neft: "Helden in Schnabelschuhen"
Anselm Neft ist Großinquisitor auf Lesebühnen und Mitherausgeber des EXOT-Magazins für komische Literatur. Sein zweiter Roman führt geradewegs hinein in die finstere, stinkende, voraufklärerische Welt der Mittelaltermärkte. Dorthin verschlägt es seine Helden Max und Katja, die nach ihrem Studienabschluß in Philosophie aus schierer Verzweiflung mit der Mittelalterband Kobold auf Tour gehen und sich dabei in höchst komplizierte Liebes- und Lebenshändel verstricken. Neft schreibt, wie ihm der Schnabel(schuh) gewachsen ist – genau das Richtige für mittelalte Komik-Connaisseure mit Hang zum Schalmeienklang!Wiglaf Droste: "Der Ohrfeige nach"
"Ein Jahr ohne neues Drostebuch ist ein verlorenes Jahr", lautet eine alte Indianerweisheit, die "Häuptling eigener Herd" (= W. Droste) seit gut zwei Jahrzehnten beherzigt. In dieser Geschichten- und Glossensammlung nimmt uns der gemütliche Wüterich mit auf eine Reise zu abgedroschenen Phrasen ("jmd. mit auf die Reise nehmen"), schändlichen Servicewüstensöhnen und den allerletzten Medien- und Werbeauswüchsen. Merke: Der Großstadtalltag im 21. Jahrhundert ist schwer erträglich – mit Wiglaf Droste als Gefährte aber wenigstens unterhaltsam.Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundgeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Katz+Goldt: "Der Baum ist köstlich, Graf Zeppelin"
Sie füllen monatlich zuverlässig die lustigsten Seiten der TITANIC und sind der Geheimtip unter den Nachwuchs-Duos: Katz & Goldt schießen seit den späten Neunzigern die Amazon-Charts hinauf. Ihr neuer Comic-Prachtband heißt "Der Baum ist köstlich, Graf Zeppelin", und es handelt sich hierbei um genau den Comic-Prachtband, den Sie sich lieber allerschnellstens ins Regal stellen sollten, ehe er in ein paar Monaten ruckzuck Mainstream und total Prenzlauer Berg ist. Wählen Sie dieses Abo und markieren Sie damit die Jungkünstler Stephan Katz und Max Goldt mit "Gefällt mir" – bevor es cool ist. 
Zweijahres-Abo: 86,40 EUR (Ausland: 106,80 EUR)Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser" + 15 Postkarten + 1 Feuerzeug
TITANIC-Postkarten -- die schönste Art, einem ganz speziellen Menschen zu sagen: "Hallo." Mit diesem Abo erhalten Sie nicht weniger als 15 wahllos aus der Ramschkiste gezogene TITANIC- und PARTEI-Karten, über die man immer und immer wieder lachen kann. Damit nicht genug: Das Original-TITANIC-Kult-Feuerzeug gibt es als kostenlose Gratisprämie obendrauf! (Ach ja, und diesen Ziegelwagner-Roman da kriegen Sie auch noch.)
Zweijahres-Abo: 86,40 EUR (Ausland: 106,80 EUR)Markus Riexinger: "Kaktus der Verwesung"
Der "Gott des komischen Gemetzels" (L. Fischer) schlägt zurück: Markus Riexinger schlachtet sich einmal quer durch die deutsche Sprache, zerdrischt halbfertige Dramolette und prügelt poetische Versatzstücke in die Unkenntlichkeit. Frei nach Niels Bohr: Wer über die Miniaturen und Erzählanfälle des Berliner Jungautors nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.Wiglaf Droste: "Schalldämpfer"
Bei Wiglaf Droste, der "linken und rechten Hand des Fehlerteufels"  (Bud Spencer), sitzt nicht nur der "Colt der Sprachkritik" (Terence W.  Adorno) locker, er kann auch Fortsetzungsromankompilationen schreiben,  die Herz und Hirn treffen. Z.B. diese, "Schalldämpfer", in der das  "Kommando Leise Welt", eine Organisation zur Rettung des menschlichen  Trommelfells, Lärmbolde und Schreihälse ganz leise wegknallt. Pflicht  für alle, die den Schuß noch nicht gehört haben.Heiko Werning: "Im wilden Wedding"
Das letzte echte Krisengebiet in Deutschland - keiner kennt es so gut wie Heiko Werning, denn er "lebt" seit über zwanzig Jahren ebendort. Was sich Tag für Tag zwischen Privilegierten-Spätshops und Prekariats-Kitas, zwischen Ghettoisierung und Gentrifizierung in Berlins Gruselbezirk Nr. 1 abspielt, hat der Survivalexperte Werning in diesem Geschichtenbüchlein versammelt (Arbeitstitel: "My Big Fat Krieg im Wedding").Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Das Leo-Fischer-Nostalgie-Abo: "Generation Gefällt mir" (handsigniert) und 1 Papst-Poster (gefaltet)
Leo Fischer, heute hauptberuflich Biertrinker, Bahnfahrer und Bahntrinker, war bis vor kurzem der "wichtigste Chefredakteur des Landes" (Zitat Fischer). Tausende Abonnenten beugten sich seiner Macht, kündigten fristlos. Als sein Stern am höchsten stand, verfaßte er mit "Generation Gefällt mir" einen legendären Ladenhüter voll Internetblödsinn, den Sie hier handsigniert erhalten. Außerdem kredenzen wir Ihnen den beliebtesten TITANIC-Titel der Ära Fischer als fertig gefaltetes Poster mit vier rechten Winkeln. Zuschlagen!Björn Högsdal, Johanna Wack (Hrsg.): "Last Exit Babyklappe"
 "Jedes Kind ist gewissermaßen ein Genie und jedes Genie gewissermaßen ein Kind." Gut, das mag vielleicht die naive Meinung des warmherzigen Menschenfreunds Arthur Schopenhauer gewesen sein – die Autoren von "Last Exit Babyklappe" wissen es besser. Denn: Sind unsere Jüngsten nicht vielmehr lebendige Foltergeräte? Glatzköpfige, inkontinente, schreiende Schrumpelwesen, und also schon bei der Geburt reif fürs Altersheim? Antwort: ja. Es berichten u.a. die TITANIC-Autoren Anselm Neft, Björn Högsdal, Volker Surmann, Heiko Werning und Torsten Wolff!Volker Surmann: "Lieber Bauernsohn als Lehrerkind"
Lesebühnenautor, Gelegenheits-Slammer, TITANIC-Autor – –und Provinz-Exilant: Volker Surmann stammt aus den Tiefen des Teutoburger Waldes, heute wohnt er im Trend-Städtchen Berlin. In seinem ironisch-autobiografischen Heimatroman beschreibt der „Alien vom Planeten Acker“ (Eigenwerbung) u.a. den grausamen Mord an seiner Lieblingskuh und sein Versagen beim Traktorfahren – Blut und Boden sind also garantiert! „Ist Volker bloß ein metrosexueller Großstädter, gefangen im Körper eines ostwestfälischen Bauernkinds?“ Finden Sie es heraus!Pit Knorr: "Mallorca: Insel der Inseln" plus TITANIC-FeuerzeugDer TITANIC-Gründer und Wahl-Mallorkese Pit Knorr signiert dir sein Buch »Mallorca: Insel der Inseln« – und spendiert dir noch ein TITANIC-Feuerzeug, damit du’s auch zu Hause mallorquinisch warm hast!Ella Carina Werner: "Die mit dem Bauch tanzt"Wenn sie mal  nicht schwanger ist, schreibt sie wie der Teufel: die Hamburger  Satirikerin Ella Carina Werner publizierte in TITANIC über  bulgarische Flüche und das Elend der Kleingartenfavelas. In ihrem  ersten Roman schildert sie den Aufstieg ihrer Mutter von der  braven Hausfrau zur geheimnisvollen Bauchtanz-Exotin "Shazadi",  die ganz Ostwestfalen um den Verstand bringt. Und die Leserschaft  ihrer Tochter gleich mit!Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Heiko Werning/Volker Surmann (Hrsg.): "Fruchtfleisch ist auch keine Lösung"Fernsehkocharenen und Jamie-Oliver-Apps auf der einen Seite – Ehec, Dioxin und Cranberrybier auf der anderen: Ernährung fasziniert und verängstigt heute gleichermaßen. Höchste Zeit für einen kritischen Sammelband, in dem 35 Hobby-Esser über Antivegetarismus und Provitamine, über Thymian, Safran und Foer debattieren. Zu den Textköchen zählen Sterne-Satiriker, die sich mit den Grenzen des guten Geschmacks nur allzu gut auskennen: Leo Fischer, Stefan Gärtner, Oliver Nagel, Katharina Greve, Wiglaf Droste, Mark-Stefan Tietze u.v.a.m.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Bild-Leser beschimpfen TITANIC-Redakteure, live am Telefon
Mit einer präzisen Bestechungsaktion ermöglichte TITANIC das Sommermärchen der WM 2006, die Rettung des deutschen Fußballs und der gesamten Nation. Nicht alle waren davon begeistert – wie die auf dieser CD gesammelten schönsten Wortmeldungen engagierter Bild-Leser (»Sie sind ein ganz großes Schwein, die Titanic!«) belegen.
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Das schreiben die anderen
  • 23.03.:

    Auch der Tagesspiegel schreibt über den Facebook-PARTEI-Blockupy-Skandal.

  • 22.03.:

    Wie Die PARTEI Hessen einmal wegen eines Facebook-Postings geblockt wurde, erzählt "HR online".

  • 13.03.:

    Mark-Stefan Tietze untersucht in der Taz die akute Grippewelle.

  • 10.03.:

    Hans Traxler erhält den Wilhelm-Busch-Preis 2015.

  • 10.03.:

    Martin Sonneborn im RP-Interview.

Titanic unterwegs
04.04.2015 Alf, Haus Waldfrieden
  Pit Knorr, Oliver Maria Schmitt, Hans Zippert
07.04.2015 Zürich, Kaufleuten
  Max Goldt
07.04.2015 Frankfurt am Main, Club Voltaire
  TITANIC-Royale
08.04.2015 Bern, Schlachthaus
  Max Goldt
Briefe an die Leser

 Hallo »Graf«! Hören Sie?

Sie hatten ja letztens angekündigt, sich ins Privatleben zurückzuziehen, und unserer Hoffnung Ausdruck gegeben, Sie würden dann »sicher in ein großes Loch fallen«. Wie ist es denn da unten so? Hallo? Hören Sie uns? – Nein? Wir Sie auch nicht!

Das ist schön.

Finden die Heiligen auf der Titanic

 Schriftstellerin Yasmina Reza!

Als Kind waren Sie eine Außenseiterin und hatten keine Freunde, wie Sie der SZ verrieten. Diese unglückliche Kindheit sei heute ein unschätzbarer Vorteil, denn »man führt ein schöneres Leben, wenn man keine glückliche Kindheit hatte. Weil man sich immer danach zurücksehnen würde«. Das ist doch mal eine interessante Lebensweisheit! Und wie haben Sie nun selbst Ihre Kinder aufgezogen? »Indem ich sehr darauf geachtet habe, meinen Kindern nicht das anzutun, was mich als Kind unglücklich gemacht hat.« Wie nun, Frau Reza? Sollen Ihre Kinder kein schönes Leben als Erwachsene haben? Ewig sich nach ihrer glücklichen Kindheit sehnen und daran zugrundegehen? Wie kann eine Mutter ihren Kindern nur so etwas antun!

Unglückliche Grüße der Götter des Gemetzels auf der Titanic

 Rainer Maria Woelki, Erzbischof von Köln!

Sie haben sich nach dem Frühjahrstreffen der Deutschen Bischofskonferenz im Kölner Domradio beschwert, daß es »noch vor wenigen Jahren völlig undenkbar gewesen« wäre, »daß Bischöfe, manchmal sogar während der Beratungen, auf ihrem Handy rumsurfen«.

Man brauche aber, so Sie weiter, »nach wie vor das Gespräch von Mensch zu Mensch« und vor allem natürlich »eine gute Kommunikation mit Gott, der, salopp gesagt, immer on ist«.

So wird es sein, Woelki, aber haben Sie auch schon einmal darüber nachgedacht, daß ER auch einen unfehlbaren Spam-Filter und eine ebensolche Ignore-Liste Sein eigen nennt und Ihnen deshalb noch nie geantwortet hat?

Saloppe Grüße: Titanic

 Werter Joachim Gauck!

Bei der Trauerfeier für Ihren Amtsvorgänger Richard von Weizsäcker verkündeten Sie u.a. folgendes: »Im Grundgesetz ist nicht vorgeschrieben, daß ein Bundespräsident eine moralische Instanz zu sein hat. Es ist auch nicht vorgeschrieben, daß er intelligent sein, der sittlichen Vernunft folgen und auch noch durch gute Reden überzeugen können soll.«

Ach, Gauck! Können Sie denn nicht einmal bei einem solchen Anlaß über etwas anderes reden als sich selbst?

Fragt pietätvoll: Titanic

 Donnerwetter, Sigmar Gabriel!

Weshalb Sie sich plötzlich so vehement für das Freihandelsabkommen TTIP einsetzen, erklärten Sie in der Bild: »Es gibt viele Barrieren gerade für kleine und mittelständische Unternehmen. Zölle und Doppelregulierungen machen den Handel unnötig teuer. Allein die deutsche Autoindustrie muß jedes Jahr eine Milliarde Euro ausgeben, um Autos aus Deutschland in die USA exportieren zu können.« Das schwere Schicksal des Autos exportierenden Kleinunternehmers hat also Ihr sozialdemokratisches Herz erweicht! Wäre es da nicht glaubhafter gewesen, Sie hätten einfach bekannt, daß Sie gerne Genmais, Chlorhühnchen und geklonte Rinder fressen?

Stating the obvious: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Vom Schreibanlaß

Das ist natürlich noch kein Anlaß für eine Geschichte, daß man nach schwerster Trinkerei in einem Hotel davon geträumt hat, man sei nachts aufgestanden, aus dem Zimmer getreten und sodann vollkommen verloren gewesen, weil hinter einem die Zimmertür ins Schloß gefallen sei und man auch schon gar nicht mehr gewußt habe, welche Tür die richtige sein möge, und also einfach auf Verdacht mal an vielen verschiedenen Türen erfolglos geklopft habe; dabei mußte man doch so dringend mal pinkeln und habe das dann kurzerhand auf dem Hoteldach erledigt, dabei mit einer Hand die Notausgangstür offen haltend, während man barfuß auf nassem Kies sich erleichtert und alsdann den Entschluß gefaßt habe, trotz aller Scham jetzt zum Nachtportier zu schleichen, um eine Ersatzschlüsselkarte zu erbitten; sich also traumwandlerisch mit dem Aufzug nach unten begeben habe, direkt gegenüber der Rezeption jedoch aus lauter Panik im offenen Aufzug stehen geblieben und zur Beruhigung erst mal wieder nach oben gefahren sei, um schließlich festzustellen, daß es wohl doch keinen anderen Ausweg gebe, und man also kurz nach dieser ersten Erscheinung ein zweites Mal vor dem Nachtportier gestanden sei, der nach knapper Erklärung ohne Probleme eine neue Schlüsselkarte ausgestellt habe. Natürlich ist das auch dann noch kein Anlaß für eine Geschichte, wenn man kopfschwer aufschreckend im Hotelbett erwacht und die Bilder dieses Traums noch sehr real vor Augen hat. Ein Schreibanlaß ergibt sich allerdings zweifellos, wenn man nach langem Duschen und Herumstolpern sowie dem Zusammenklauben von Kleidung, Necessaire, Taschen und allerlei Dingen beim Verlassen des Zimmers zur Kenntnis nehmen muß, daß auf dem kleinen Schreibtisch neben der Schlüsselkarte noch eine Ersatzschlüsselkarte liegt.

Peter P. Neuhaus

 Mehr Auswahl

Für mich fehlt bei der automatischen Telefonansage der Arbeitsagentur, die je nach Anliegen zur Eingabe einer bestimmten Ziffer auffordert, eine ganz wesentliche Option: Wenn Sie absolut keinen Bock auf jegliche Form von Arbeit haben, dann drücken Sie: sich.

Thorsten Mausehund

 Mit dem Raucherbein

Nicht, daß ich besonders abergläubisch wäre, aber im Fußballstadion pflegen mein Sitznachbar und ich seit Jahren ein spezielles Ritual. Zigaretten immer nur bei Ballbesitz der eigenen Mannschaft anzünden, ansonsten bringt der Glimmstengel Unglück. Neulich dann aber der Fehler, schon beim ersten Zug bemerke ich meinen Fauxpas. Na ja, wird ja wohl nicht gerade jetzt schiefgehen, denke ich noch, schon bekommen wir den Ausgleich. Meine Entschuldigung auf den strafenden Blick meines Nachbarn folgt spontan: »Sorry, das Tor geht auf meine Kippe.«

Christoph Koblenz

 Nervenkitzel im digitalen Zeitalter

Unausgeloggt vom Online-Banking direkt auf Facebook gehen.

Tim Wolff

 Das Verbrechen

Mir klaut einer beim Discounter den Pfandbon, als dieser vom Automaten ausgegeben wird. Der Dieb läuft zur Kasse, drängelt sich vor und will ihn einlösen. Ich rufe: »Hilfe, der hat mir den Pfandbon gestohlen!« Die Kassiererin reagiert geistesgegenwärtig und verweigert die Auszahlung. Der Täter flüchtet ohne Beute.

Robert Rescue