"Daß die überwiegende Mehrheit der Türken immer noch nicht im Knast sitzt!"
Recep Tayyip Erdoğan, Saubermann des Jahres

"Die Schlitzaugen!"
Günther Oettinger, Chinesenversteher des Jahres

"Daß RB Leipzig den Fußball kommerzialisiert und kaputtgemacht hat – ich fürchte, es geht da nur noch ums Geld!"
Franz Beckenbauer, Ehrenamtlicher des Jahres

"Daß dieses Land keinen besseren Bundespräsidentenkandidaten gefunden hat als Steinmeier – armes Deutschland!"
Sigmar Gabriel, Kandidatenfinder des Jahres

"Die nervige Sandra-und-Peter-Longbardo-Berichterstattung!"
Alessio, Lombardi des Jahres

"Daß ein Rassist zum US-Präsidenten gewählt wurde!"
Donald Trump, Pfälzer des Jahres

"In Sachsen gibt es immer noch zu viele Flüchtlinge! Wann verschwinden die beiden endlich?"
Frauke Petry, Sächsin des Jahres

"Daß die Merkel nicht gestorben ist! Und der Söder!"
Horst Seehofer, AfD-Ehrenmitglied des Jahres

"Das blöde Huh der Isländer! Und daß ich mich von Schweini getrennt habe... Äh... Ich meine natürlich von meiner Frau Goleo..."
Jogi Löw, Schnüffler des Jahres

OKTOBER

Powersätze für Zamperoni
Ingo Zamperoni hat sich am ersten Tag nach seiner Premiere als Moderator der Tagesthemen mit den Worten "Möge die Nacht mit Ihnen sein!" von den Zuschauern verabschiedet. Das waren die besten Schlußsätze des selbstironischen Anchormans im Jahr 2016:

  • "Das war’s für heute! Die Hände bitte wieder über die Decke, meine Damen!"
  • "Bis morgen früh – und nur keine Sorge wegen des Horrorclowns unter Ihrem Bett!"
  • "Ich hoffe, Sie schlafen schön und wachen nie mehr auf."
  • "Noch ein Gruß an meine Kinder: Ab in die Falle! Das gilt auch für die, von denen ich nichts weiß!"
  • "Auf Wiedersehen! Alle Angaben sind wie immer ohne Gewähr. Hashtag Lügenpresse."
  • "Tüdelü, ihr Wichser!"


NOVEMBER

US-Wahltelegramm
+++ Donald Trump gewinnt überraschend deutlich beim Wettgrapschen auf der Wahlparty. "279 Frauen in zwei Minuten belästigt – das ist ein neuer Rekord", freute sich der zukünftige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika +++ US-Geologen beobachteten gestern Erstaunliches. So habe sich das Land im Laufe des Tages rötlich gefärbt und sei leicht angeschwollen. "Wir hätten es selbst nicht für möglich gehalten, aber Mr. Trump scheint sein erstes Wahlversprechen bereits einzulösen", berichtete einer der Wissenschaftler. Nun erwarte man, daß sich Amerika in den nächsten Wochen zu voller Größe aufrichte und ein warmer Regen allen Frust fortspüle +++ Katerstimmung herrscht derweil bei den Demokraten. "Also wirklich, nicht als abgedroschene journalistische Phrase", gab eine anonym bleiben wollende Präsidentschaftskandidatin zur Auskunft. "Wir haben einfach unglaubliche Mengen gesoffen, und das werden wir die nächsten vier Jahre wohl weiterhin tun. In der Vergangenheit hat es schließlich auch ganz gut geklappt, prost!" +++ Bestürzte Reaktionen im Ausland. Verschiedene Staats- und Regierungschefs äußerten sich besorgt über den Wahlsieg Trumps. "Daß die Mehrheit der Amerikaner einen Mann wählt, der auf Haß und Politikverdrossenheit setzt, ist kein gutes Zeichen für den Zustand der Demokratie." Auswanderungswillige US-Bürger, die sich vor Chaos und Gewalt im eigenen Land fürchteten, könnten daher im IS jederzeit eine neue Heimat finden, ließ Abu Bakr al-Baghdadi sich weiter zitieren +++ Ratlosigkeit in deutschen Redaktionen. Die Journalisten können sich das Ergebnis im "Rennen ums Weiße Haus" (Spiegel online, Tagesschau.de, Sueddeutsche.de etc. pp.) einfach nicht erklären, hatten sie doch in den vergangenen Wochen eindringlich vor Trump gewarnt. Erst nach bangen Minuten findet ein Volontär die Lösung auf Twitter: "Es sind halt Amis, lol". Die Erleichterung steht den Meinungsführern ins Gesicht geschrieben +++ Trump kündigt als erste Amtshandlung die Todesstrafe für jeden an, der "im Zusammenhang mit einer US-Präsidentschaftswahl noch einmal die Phrase 'Rennen ums Weiße Haus'" verwende. Etwas Gutes hat der Sieg des widerwärtigen Politekels also doch für sich +++


DEZEMBER

Breitbart-Leaks
Breitbart News, das beliebte Online-Hetzportal, bald auch in Deutschland! Was bisher durchgesickert ist zu Rubriken und Layout:

  • Hetzwort des Herausgebers
  • Leitkulturartikel
  • Vermischtes
  • Scheiß Ausland
  • Lügenpresseschau
  • Die Seite 33
  • Leserpostfakten
  • Vormodernes Leben
  • Land und Meute
  • Deutschland und die Welt
  • Brisantes Wissen
  • Wochenprogrom (Veranstaltungshinweise)
  • Schriftbild: Arier Black (Weiße Lettern auf braunem Hintergrund)
  • Großzügige Lesespalten (Breite: zwei Hitlerbärte)
  • ImpreSSum

JULI

Rentnerin zerstört Kunstwerk
Eine 91-Jährige □□□ [anderes Wort für Großmutter (Koseform) mit drei Buchstaben] hat im Neuen Museum Nürnberg ein Kreuzworträtsel-Kunstwerk des Malers Arthur Köpcke ausgefüllt. Laut Museumschefin Eva-Christina Kraus zeigte sich die Rentnerin überrascht vom Vorwurf der gemeinschädlichen Sachbeschädigung: "Ich wollte nur helfen. Der Herr Künstler hat ja offensichtlich nicht gewußt, daß SPYRIDONISIA eine 'Insel Griechenlands in der Adria' ist." Nach der Vernehmung durch zwei Kripobeamte konnte die Seniorin noch rechtzeitig zu ihrem Bridge-Abend im Archiv des Deutschen Spielkartenmuseums in Leinfelden-Echterdingen entlassen werden.


AUGUST

Scheel tot (197)
Plötzlich und unerwartet, keiner wußte, daß er noch am Leben war, ist gestern, vorgestern oder letzte Woche Dienstag, mal ehrlich, was zählt das schon bei so einem langen Leben, oder am Wochenende Altnazi Altkanzler Altbundespräsident Walter Momper Scheel in einem Altenheim in oder bei Werweißwo gestorben. Scheel, der "Braumeister der Ostpolitik" ("Hol mir mal ’ne Flasche Bier") war als Bundespräsident, vor allem wegen seiner Wanderungen durch die Euro Mark Brandenburg beim Volk sehr beliebt. Daran änderte auch seine Zustimmung zum Ermächtigungsgesetz der Nazis oder gar die FDP-Mitgliedschaft nichts. Ärgerlich fand er nur, daß er häufig mit Theodor W. Adorno Heuss verwechselt wurde, nach dem sogar eine U-Bahn-Station in Bonn benannt ist. Zeit seines Lebens stand der passionierte Hallodri Vollblutpolitiker im Saft, machte sogar Werbung für DHL ("Hoch auf dem gelben Wagen"). Er sang auch mit einem Gospel-Chor, bedankte sich artig bei den sehr "verehrten Herrn Negern". Zuletzt gab es heftige Kritik vom Bund der Steuerzahler ob seiner endlosen Postpräsidialzeit. Der Bundesrechnungnshof mahnte (mehrmals) zur Eile, konnte die Akte Schröder Lübke Carstens Rau Heinemann Hindenburg Wulff Scheel jetzt endlich schließen, trotzdem gibt es noch mal eine Staatsakte für ihn.


SEPTEMBER

Liste schlechter Agentennamen

  • Agent Orange
  • Der Spion, der in die Tür eingebaut war
  • Bundesagent für Überwachungsarbeit
  • Rinderfond 007
  • IM Potent
  • IM Arsch
  • Agentleman
  • Gemischter Doppelagent
  • Schlappi
  • Plappermaultasche (Schwätzli)
  • Meine Quelle
  • Beatrix von Horch
  • V-aule Sau
  • Kapitän Schwandt
  • Bondscoach
  • Ann-(Kathrin) Zapf
  • Annzäpfchen
  • Hugo Egon Balder

APRIL

Zum 30. Jahrestag: Darüber lacht Tschernobyl

  • Wildragout mit Pilzen
  • Erneuerbare Energien
  • Zombiefilme
  • Joachim GAUck
  • Tepco
  • Bleischürzen
  • Rentenerhöhungen
  • Fallout 4
  • Atomic Kitten
  • Teenage Mutant Ninja Turtles
  • Asse II
  • Stralsund
  • Anti-Atom-Gruppe Osnabrück


MAI

Bevorratung für den Kriegsfall – wie ernst ist es wirklich?
Gedanken eines Nachdenklichen

Wenn morgen Krieg wäre, soll sich die Bevölkerung also "zehn Tage am Stück" selbst versorgen können, sagt die "Bundesregierung". Warum gerade zehn Tage? Gibt es einen Plan dahinter? Zehn ist auf meiner Uhr die Ziffer zwischen der Elf und der Neun. Wenn morgen Krieg ist, ist es fünf vor zwölf, noch einzukaufen. Addiert man nun die beiden Striche der römischen Zwölf zur Elf, erhält man ein windschiefes Mischwesen aus römischer und arabischer Numerik, eine geheimnisvolle Zahl aus Kukident und Oxident = Ying und Jung von Matt. Der Ochse ist in der heidnischen Mythologie das Tier des schlechten Wetters. Sind damit bloß ein paar Regentropfen gemeint oder will uns die „Regierung“ auf einen nuklearen Winter vorbereiten? Ein Beispiel: Von Osten her greifen die Russen an, von Westen die Holländer. Die Front verläuft direkt durch Ihr Wohnzimmer, in dem sich Putin und Geert Wilders gegenüberstehen, und Sie haben nur noch eine Kugel in Ihrer MP. Wem von beiden erlauben Sie, mit Ihrer Frau zu schlafen? Die Welt ist oft komplizierter, als wir denken. Ich bin nur ein einfacher Angestellter meines Personalausweises, Stichwort 9/11 = der Geburtstag von Adolf Hitler Jr. Ich mache mir nur meine Gedanken. Nicht immer ganz linear, dafür aber zügig. Ich habe meinen eigenen Kopf, aber wie lange noch? Denken Sie mal darüber nach. Guten Tag.


JUNI

Bluttests für Abgeordnete
Die Forderung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, türkischstämmige Bundestagsabgeordnete zum Nachweis ihrer ethnischen Herkunft einem Bluttest zu unterziehen, stößt bei den deutschen Parteien auf geteiltes Echo. Während sich CSU-Chef Horst Seehofer und die Spitze der AfD, Frauke Petry und Jörg Meuthen, dafür aussprachen, alle Parlamentarier testen zu lassen, das Laborergebnis in einem Ausweis zu dokumentieren und mit einem Dresscode (gelber Stern oder blau-weiß gestreifte Kleidung) für Transparenz im Bundestag zu sorgen, lehnt die CDU ein solches Vorhaben aus Sorge, ihre Abstammung aus dem Arbeiter- und Bauernstaat könnte Bundeskanzlerin Angela Merkel als chinesisches Plagiat entlarven, ab. Die Meinung der Sozialdemokraten steht derweil noch aus. Nach seinem regelmäßigen wöchentlichen Blutcheck wurde der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel umgehend in ein Hospiz eingeliefert.

JANUAR

Flüchtlingskids terrorisieren Europa!
Europol schlägt Alarm: 10 000 000 unbegleitete Flüchtlingskinder ziehen marodierend durch Europa und verbreiten Angst und Schrecken, zumindest in den Birnen besorgter Bürger, und das vor allem, weil niemand genau zu wissen scheint, was diese kleinen Bastarde so allerhand anstellen. Das Phänomen war erst Anfang Januar ins Bewußtsein der Öffentlichkeit gerückt, als bundesweit tausende orientalisch gekleidete Kinder gleich reihenhausweise Landfriedensbruch begingen, um die Süßigkeitenvorräte unbescholtener Bürger zu plündern. Befürchtet wird nun, daß die kleinen Racker mit dem so erbeuteten Naschwerk deutsche Kinder in Parks oder Kitas anlocken könnten, um sie für die Jugendabteilungen von Terrorgruppen als sogenannte "Dschihakids" anzuwerben. Dort würden sie dann, so die Befürchtung, ohne hinreichende Schulung zu menschlichen Kanonenkugeln "ausgebildet". Berichtet wird auch von kriminellen Klingelmännchenaktionen, bei denen die Flüchtlingsbälger, wie kürzlich in Duisburg oder Düsseldorf geschehen, einen stark sehbehinderten oder blinden Rentner zunächst an die Haustür locken, um dann blitzschnell eine menschliche Pyramide (!) zu bilden und dann schließlich über den Schornstein in die Wohnung einzusteigen. Die Banden könnten auch Abwasserkanäle oder Fernwärmeleitungen nutzen, um Hehlerware oder Schreckschußpistolen zu verteilen und zu Geld zu machen, so ein Europol-Sprecher. Gewarnt wird auch vor mit Sprengstoffgürteln versehenen Kleinkindern, die möglicherweise an Bahn- oder Flughäfen in mit Nummernschlössern gesperrten Rollkoffern abgestellt worden sind. Die Lage wird weiter beobachtet.


FEBRUAR

Bushido vorbestraft
Nach einem Strafbefehl über 135 000 Euro wegen Steuerhinterziehung herrscht bei Bushido ("Ich hab Polizei") große Freude. Jahrelang hatte der nun als vorbestraft geltende Rapper versucht, gegen sein Saubermann-Image als verheirateter Familienvater anzukämpfen. Trotz medienwirksamer Auftritte im kleinkriminellen Milieu als Bundestagspraktikant des ehemaligen CSU-Innenministers Hans-Peter Friedrich scheiterte der Ehrenbambi-Preisträger 2011 bisher an seiner grundsympathischen Art und konnte nicht sich in der von den Macho-Attitüden eines Florian Silbereisen geprägten Rap-Szene etablieren. Bekannte Gangsta-Größen beglückwünschten Bushido zu seiner Verurteilung und hießen ihn in ihren Reihen willkommen. Kollegah Uli Hoeneß: "Der Hurensohn hat Potential. Jeder fängt schließlich mal klein an."


MÄRZ

Die schlimmsten Krankheiten unserer Politiker im Überblick

  • Frauke Petry: Völkisch-Syndrom
  • Horst Seehofer: AfDritis
  • Thomas de Maizière: Überwachungswahn
  • Frank-Walter Steinmeier: Morbus Langeweile
  • Winfried Kretschmann: Frisurengeschwür
  • Wolfgang Bosbach: Talkshowsucht
  • Sahra Wagenknecht: Linksallergie
  • Alexander Gauland: Nachbarschaftsphobie
  • Christian Lindner: Fünfprozentschwäche
  • Joachim Gauck: Heul- und Stinkfieber
  • Sigmar Gabriel: SPD-Geschwulst
  • Angela Merkel: Horst Seehofer
  • 100 Bücher, die man nicht verstanden haben sollte, bevor man stirbt
  • 100 Trends, die man zu spät mitgemacht haben sollte, bevor man stirbt
  • 100 Versprechen, auf die man hereingefallen sein sollte, bevor man stirbt
  • 100 wunderschöne Orte, an denen man eine Sinnkrise bekommen sollte, bevor man stirbt
  • 100 Puzzles, die man wütend in die Ecke geschleudert haben sollte, bevor man stirbt
  • 100 Tweets, für die man sich geschämt haben sollte, bevor man stirbt
  • 100 ins Ohr geflüsterte Zärtlichkeiten, bei denen man sich verhaspelt haben sollte, bevor man stirbt
  • 100 Tiere, denen man versehentlich auf den Schwanz getreten haben sollte, bevor man stirbt

[abgebrochen wg. plötzlichem Tod des Autors, die Red.]

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Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige  Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In  diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen  Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde.  Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle  Sterne.
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Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann       alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und       hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und       Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy       Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine       gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Thomas Gsella: "Von Aachen bis Zzwickau: Ihre Stadt im Schmähgedicht"
Alle lieben Schmähgedichte, aber nur einer schreibt so schöne wie der TITANIC-Haus- und Husten-Dichter Thomas Gsella aus "Pimmelhausen" (Aschaffenburg). Gsella begnügt sich dabei nicht mit der Beleidigung von Einzelpersonen, sondern watscht die Deutschen gleich in Zehntausenderstärke ab - bzw. die doofen Städte, in denen sie (z.T. freiwillig!) wohnen. In dieser kostbaren Hetzprämie reimt sich der Gernhardt-Preisträger einmal quer durch die Republik. Wer weiß, vielleicht ist ja auch Ihr beschissenes Kaff dabei...Max Goldt: "Räusper"
Max Goldt, der "Otto Waalkes der kultivierten Kolumne" (Daniel Kehlmann), hat eine neue Kunst entdeckt: Er zaubert aus kleinen Comics von gestern große Dramen von heute. Ergebnis: Kopfkino vom Feinsten! Da sagt sogar Gott demütig: "Ja, ähm, das will ich, hüstel hüstel, meinem Sohn zum Geburtstag schenken..."Heiko Werning, Volker Surmann (Hrsg.): "Ist das jetzt Satire oder was? Beiträge zur humoristischen Lage der Nation"
Sie werden vom Papst verklagt, lassen sich von Islamisten erschießen oder müssen sogar bestbezahlt und hochgelobt für das ZDF arbeiten: Satiriker. Die besten Satireschaffenden der Republik bekennen in dieser uneigentlich-eindeutigen Mut-Anthologie, wie das für sie so ist, im "Bergwerk des Humors" (FAZ) zu "malochen" (Thomas Gsella). Für dieses schamlos vom Charlie-Hebdo-Attentat profitierende Taschenbuch schreiben und zeichnen u.a.: ganz viele Leute aus dem TITANIC-Umfeld, Silke Burmester, Ahne, Fritz Eckenga und Knut Tucholsky.Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Dorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Nicolas Mahler: "Der Urknall"
Nicolas Mahler, Meister des opulenten knappen Strichs, legt mit "Urknall" sein grundlegendstes, ursprünglichstes Werk vor. Von Kalauern wie "Sie sind mir aber eine Urknallcharge" bis "Wer hat an der Ur gedreht?" nimmt er zum Glück größtmöglichen Abstand und präsentiert statt dessen ein kleines, unglaublich dichtes Buch, in dem die ganze Welt des komischen Zeichnens angelegt ist, und das vor den Augen des Betrachters regelrecht explodiert. Ein Lichtblick im riesigen Dunkel des Buchmarkts!Oliver Maria Schmitt: "Ich bin dann mal Ertugrul – Traumreisen durch die Hölle und zurück"
TITANIC-Mitherausgeber und Gelegenheits-Bürgermeister Oliver Maria Schmitt ist über alle möglichen Kontinente gehüpft und hat Reisereportagen mitgebracht, die Ihnen den Spannungsschweiß auf Ihr Teiggesicht treiben werden! Er läßt sich in Simbabwe zum Survivalspezialisten ausbilden, verkostet in einer kasachischen Jurte Stutenmilch, wird beim Tangotanzen von finnischen (Meer-)Busen erdrückt und vermarktet sich auf der Frankfurter Buchmesse als Literaturtürke "Ertugrul Osmanoglu". Am Ende dieser Lektüre werden Sie sich vor allem eins fragen: "Was habe ich falsch gemacht, daß ich nicht so einen Job wie Oliver Maria Schmitt habe?"Stefan Gärtner: "Putins Weiber"
St. Gärtner ist der Schutzheilige der Alphabetisierten und Literaten. Gerühmt und bekannt als Parodist Daniel Kehlmanns, Ildikó von Kürthys, Arno Geigers und Thomas Gsellas, hat er nun seinen ersten Roman "vorgelegt" (Feuilletonphrase). "Putins Weiber" ist ein Pageturner (Klappentextphrase) des Gut-Schreibers (Idiotenphrase), voll mit Frauen, Alkohol, Psychotherapie, Aphorismen und Geschwätz, seltsamen Nachbarn, noch mehr Frauen, Männerfreundschaft und Autofahrten. So würde Nick Hornby schreiben, wenn ihm Eckhard Henscheid rechtzeitig Lawrence Sterne vorgestellt hätte!Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip"
Sie sind ein totaler Versager und können sich Bücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Buch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Anselm Neft: "Helden in Schnabelschuhen"
Anselm Neft ist Großinquisitor auf Lesebühnen und Mitherausgeber des EXOT-Magazins für komische Literatur. Sein zweiter Roman führt geradewegs hinein in die finstere, stinkende, voraufklärerische Welt der Mittelaltermärkte. Dorthin verschlägt es seine Helden Max und Katja, die nach ihrem Studienabschluß in Philosophie aus schierer Verzweiflung mit der Mittelalterband Kobold auf Tour gehen und sich dabei in höchst komplizierte Liebes- und Lebenshändel verstricken. Neft schreibt, wie ihm der Schnabel(schuh) gewachsen ist – genau das Richtige für mittelalte Komik-Connaisseure mit Hang zum Schalmeienklang!Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Markus Riexinger: "Kaktus der Verwesung"
Der "Gott des komischen Gemetzels" (L. Fischer) schlägt zurück: Markus Riexinger schlachtet sich einmal quer durch die deutsche Sprache, zerdrischt halbfertige Dramolette und prügelt poetische Versatzstücke in die Unkenntlichkeit. Frei nach Niels Bohr: Wer über die Miniaturen und Erzählanfälle des Berliner Jungautors nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.Wiglaf Droste: "Schalldämpfer"
Bei Wiglaf Droste, der "linken und rechten Hand des Fehlerteufels" (Bud Spencer), sitzt nicht nur der "Colt der Sprachkritik" (Terence W. Adorno) locker, er kann auch Fortsetzungsromankompilationen schreiben, die Herz und Hirn treffen. Z.B. diese, "Schalldämpfer", in der das "Kommando Leise Welt", eine Organisation zur Rettung des menschlichen Trommelfells, Lärmbolde und Schreihälse ganz leise wegknallt. Pflicht für alle, die den Schuß noch nicht gehört haben.Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Stephan Rürup: "Basteln mit Bier"
Während eine Baumarktkette nach der andere pleitegeht, zeigt uns Stephan Rürup, wie auch ohne Hobel und Schrauben schöne Bastelarbeiten entstehen können: nämlich mit Bier! Der TITANIC-Hauszeichner hat sich einmal um den Globus getrunken und dessen bedeutendste Monumente nachgeb(r)aut. Ergebnis: ein handliches Prachtbändchen, das in keinem Hobby- und Getränkekeller fehlen darf.Volker Surmann: "Lieber Bauernsohn als Lehrerkind"
Lesebühnenautor, Gelegenheits-Slammer, TITANIC-Autor – und Provinz-Exilant: Volker Surmann stammt aus den Tiefen des Teutoburger Waldes, heute wohnt er im Trend-Städtchen Berlin. In seinem ironisch-autobiografischen Heimatroman beschreibt der „Alien vom Planeten Acker“ (Eigenwerbung) u.a. den grausamen Mord an seiner Lieblingskuh und sein Versagen beim Traktorfahren – Blut und Boden sind also garantiert! „Ist Volker bloß ein metrosexueller Großstädter, gefangen im Körper eines ostwestfälischen Bauernkinds?“ Finden Sie es heraus!Gerhard Henschel: "Beim Zwiebeln des Häuters – Glossen und Verrisse 1992-2012"Margot Käßmanns buntscheckige Gedankenwelt, Heinos faszinierende Schlichtheit, Slavoj Žižeks Parallaxengeschwurbel oder Günter Grassens Gedächtnislücken – TITANIC-Chefschimpfer Gerhard Henschel versucht Gestalten zu begreifen, von denen andere sich wünschen, sie nie kennengelernt zu haben. In diesem Sammelsurium herausragender Schleimfiguren finden Sie die schönsten Henschel-Polemiken aus zwanzig Jahren.Heiko Werning: "Schlimme Nächte: Von Abstürzen und bösen Überraschungen"Jeder von uns hat schon mal eine erlebt und würde sie am liebsten für immer aus dem Gedächtnis löschen: eine schlimme Nacht. Heiko Werning aber, Lesebühnengott und Reptilienforscher, hat sich an über 30 schlimme Nächte erinnert und sie tapfer aufgeschrieben. Kindlicher Kaninchenmord bei der Nachtwanderung, verpaßte Chancen im malaysischen Massagesalon, Prügeleien mit Fußballfans, psychopathische Spermien-Strickerinnen: diese Nachtmahre werden Sie nicht mehr schlafen lassen!Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Heiko Werning/Volker Surmann (Hrsg.): "Fruchtfleisch ist auch keine Lösung"
Fernsehkocharenen und Jamie-Oliver-Apps auf der einen Seite – Ehec, Dioxin und Cranberrybier auf der anderen: Ernährung fasziniert und verängstigt heute gleichermaßen. Höchste Zeit für einen kritischen Sammelband, in dem 35 Hobby-Esser über Antivegetarismus und Provitamine, über Thymian, Safran und Foer debattieren. Zu den Textköchen zählen Sterne-Satiriker, die sich mit den Grenzen des guten Geschmacks nur allzu gut auskennen: Leo Fischer, Stefan Gärtner, Oliver Nagel, Katharina Greve, Wiglaf Droste, Mark-Stefan Tietze u.v.a.m.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern
Das schreiben die anderen
  • 03.01.:

    Das Dänische Fernsehen hat (neben Böhmermann und FAZ) auch TITANIC besucht und auf eine Spendenaktion für die Deutsche Bank begleitet.

  • 01.01.:

    PARTEI-Chef Martin Sonneborn spricht mit dem Kölner Stadt-Anzeiger über den Weg zur Macht.

  • 29.12.:

    Die Berliner Morgenpost nähert sich einem erfolgreichen TITANIC-Cartoon.

  • 27.12.:

    Meedia dokumentiert, was Facebook-Nutzer über einen Cartoon aus der TITANIC-Dezemberausgabe denken.

  • 22.12.:

    Bei der Taz stellt Fabian Lichter Benimmregeln für den Handwerkerbesuch auf.

Titanic unterwegs
19.02.2017 Kassel, Caricatura-Galerie
  Beste Bilder – Die Cartoons des Jahres 2016
12.03.2017 Frankfurt, Museum für Komische Kunst
  »Sternstunden«

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Briefe an die Leser

 Immer und immer wieder, Wolf Biermann,

fragen beziehungsweise sprechsingen oder schreiben Sie (80): »Das kann doch nicht alles gewesen sein?« Und wir antworten: »Doch. Kann es.«

Uns reicht’s in Ihrem Fall schon seit 1976. Titanic

 Grünen-Politikerin Brigitte Lösch!

Dich doch.

Lolz: Titanic

 Du, Firma Dayclox,

bietest eine kleine Digitaluhr zum Aufstellen an: Auf dem Display werden Datum, Wochentag und Uhrzeit angezeigt. Sonst nichts. So weit, so handelsüblich. Wäre da nicht die Produktbezeichnung. Denn demnach handelt es sich keineswegs um eine Allerweltsuhr, sondern um eine »Alzheimeruhr« für ältere Menschen. Was wiederum den stolzen Preis von 65 Euro erklärt. Und uns jedoch mit der Frage zurückläßt, ob diese Verkaufsstrategie nicht irgendwie für jede Uhr und jeden Kalender gerechtfertigt wäre.

Will wissen, wann dem Kapitalismus die Stunde schlägt: Titanic

 Schauspieler Michael Fassbender!

Der Hochglanzillustrierten GQ verrieten Sie, daß sich jeder Mensch auf die beiden Typen »Macher« oder »Schwätzer« reduzieren läßt, wobei Sie sich mitunter zu letzteren zählen: »Ich erwische mich manchmal dabei, daß ich viel rede und wenig mache, und ich mag mich dann nicht besonders.« Den Grund, der Menschen in ihrem Handeln bremst, sehen Sie in der »Angst, sich hinzustellen und sich zum Affen zu machen«.

Da müssen wir Ihnen widersprechen. Wie Ihr GQ-Interview expressis verbis zeigt, kann man sich auch als nicht besonders gemochter Schwätzer ungebremst lächerlich machen.

Erwischt von Titanic

 SAP-Gründer Hasso Plattner!

SAP-Gründer Hasso Plattner!

Seit Sie in Ihrer Software-Klitsche nur noch im Aufsichtsrat sitzen, widmen Sie sich mit um so größerer Hingabe dem Mäzenatentum. Ihr neuestes Geschenk an die Stadt Potsdam ist das Museum Barberini, Nachbau des im 2. Weltkrieg zerstörten Palastes Barberini, ursprünglich Ende des 18. Jahrhunderts errichtet. Daß Sie eine Schwäche für solche Bauten haben, zeigte ja bereits Ihre mehrstellige Millionenspende für den Wiederaufbau des Potsdamer Stadtschlosses, heute Sitz des Landtages. Mit Ihrer – steuerlich sicher recht vorteilhaften – Stiftung haben Sie also maßgeblich dazu beigetragen, die Potsdamer Innenstadt von diesem schrecklichen Kriegsmakel zu befreien und im Sinne der guten alten Geschichtsklitterung in die gute alte Zeit zurückzuversetzen. Glückwunsch! Aber was ist ein Museum ohne Inhalt? Auch der findet sich in den Taschen Ihrer Spendierhose: Über die Jahre haben sich im Hause Plattner der ein oder andere Monet, Renoir, Richter und Kippenberger angesammelt, die nun mal endlich professionell abgestaubt und ausgestellt werden sollen. Und was ist Ihnen dabei besonders wichtig? Laut der Homepage des Museums: »Das Original erleben, die Begeisterung teilen.«

Darauf, Plattner, muß man erst mal kommen! Originale erleben – in einer monströsen Architekturfälschung!

Sorgt sich um Ihre Aura in Zeiten ihrer digitalen Reproduzierbarkeit: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Das Netflixbarometer informiert:

Stadt mit dem höchsten Pro-Kopf-Konsum von Fernsehserien: Bingen am Rhein.

Florian Kölsch

 Mißverständnis

Meine Freundin fragte mich kürzlich, was wohl meine größte Schwäche sei. Ich antwortete darauf, das sei wohl die Tatsache, daß ich zwar die Semantik einer Frage korrekt deuten könne, nicht aber die implizite Seite einer Frage. Ob ich denn ein Beispiel dafür nennen könnte, wollte sie wissen. Meine Antwort: ja.

Ernst Jordan

 Etikette

In Zeiten wie diesen sollte die einem geplanten Anschlag vorausgeschickte Bombendrohung als Zeugnis von Anstand und guten Umgangsformen gewertet werden.

Sebastian Klug

 Krahahahaha!

Daß Krähen noch intelligenter sind als allgemein angenommen, wurde mir neulich klar. Wie viele wissen, läßt das Vogeltier, schlau wie es ist, Nüsse auf harten Untergrund fallen, um sie so zu knacken. Als ich neulich an der Ampel stand und nur knapp von einer solchen Walnuß verfehlt wurde, dachte ich, das sei Zufall. Erst Stunden später fiel mir ein, daß es sich um den subtilsten Spott seit langem über meine Kahlköpfigkeit handelte.

Leo Riegel

 Witze im Weltraum

Irgendwie scheint sich bisher noch niemand darum gekümmert zu haben, denn die Genres der Fäkal- sowie der Kellnerwitze sind noch nicht im Zeitalter der Raumfahrt angekommen. Mal sehen, ob ich das ändern kann. Also: In der internationalen Raumstation schwebt neben dem einzigen Gast über Tisch 3 ein Teller. Sagt der Gast: Herr Ober, in meiner Suppe verglüht ein schwarzes Loch. Sagt der Ober: Nein, das ist nur etwas, was aus meinem Kotbeutel entwischt ist.

Theobald Fuchs