Nach Ursula von der Leyens Kritik an der Bundeswehr ("Haltungsproblem", "Führungsschwäche") lassen viele unbescholtene Rekruten die Köpfe hängen. Mit diesen Motivationssprüchen kommt unsere Truppe wieder auf Vordermann!

  • Die Tarnfarben stehen dir wirklich ausgezeichnet. Sie passen auch gut zu deinem Typ, Soldat!
  • Nicht jeder, der zum Bund geht, ist deswegen sofort ein Nazi. Manchmal dauert es mehrere Tage, ja sogar Wochen!
  • Ein Außenstehender kann eure Kameradschaft gar nicht nachempfinden, da verpetzt man eben niemanden wegen irgendwelcher Gesinnungen. Denkt immer daran: Eure Ehre heißt Treue!
  • Die ganze Ausrüstung wäre nichts ohne euch. Nur bei euch kommen in Deutschland derart viele Klappspaten so sinnvoll zum Einsatz.
  • Von wegen "Haltungsproblem" bei der Bundeswehr: Euch kennt man allzeit stramm wie eine Strandhaubitze!
  • Diese "Kritik" ist nur Ausdruck einer links-grünen Gesinnungsdiktatur. Zu Opas Zeiten hat sich noch niemand über rechtsextreme Cliquen beim Heer echauffiert.
  • Ihr seid einfach die Besten! Der Führer wäre stolz auf Euch!

1. Wir sind nicht Burka – wir zeigen unser häßliches Gesicht sehr gerne und immer wieder.

2. Wir wissen alles besser.

3. Wir sind Kulturnation – die größten Künstler und Philosophen der Geschichte waren Deutsche (Luther, Beckenbauer, Hitler).

4. Wir meinen es nicht böse, wenn wir hin und wieder Ausländer anspucken und Flüchtlingsheime anzünden.

5. Wir sehen Leistung als etwas an, auf das jeder Einzelne stolz sein kann. Überall: im Sport, in der Gesellschaft, in der Wissenschaft, in der Politik oder in der Wirtschaft. Wir fordern Leistung, Leistung, Leistung. Von jedem. Wer hier nichts leisten will, kann unser Land gerne wieder verlassen.

6. Wir mögen Türken und andere Islamerer – ihr Gemüse ist meistens sogar ganz gut (um es an die Schweine zu verfüttern).

7. In unserem Land ist Mülltrennung der Kitt der Gesellschaft. Mülltrennung ist unsere Religion. Und auch wenn am Ende alles wieder auf einen Haufen kommt: Wer den Joghurtbecher in die Glastonne wirft, wird abgeschoben.

8. Wir grölen bei jedem Anlaß.

9. Wir setzen uns für Fraue...

9. Wir ziehen gerne feuchte Jogginghosen an.

10. Und angesichts der angespannten Lage in der Welt (siehe USA, Nordkorea, Nordrhein-Westfalen) noch eines: Die Weltkriege fangen immer noch WIR an.

Teil 1

Statt in die verschmitzten Grübchen des blonden, blauäugigen TV- und Film-Beaus ("Elliot, das Schmunzelmonster", "Hitlerjunge Quex") blicken wir in eine blasse, leidgeprüfte Fratze. "Wer ist denn da, Ani?" schallt es aus dem Off. "Die 'Gala'-Leute." – "Was? Ich habe keine Garten- und Landschaftsbauer bestellt." – "Nein, die Zeitschriftenfuzzis." – "Kauf bloß nichts an der Tür!" – "Mach ich nicht, es sind doch bloß diese Paparazzi." – "Moment, ich komme!" – "Moment, er kommt!" Der Dialog wirkt hölzern und bemüht lustig, wie nach Drehbuch einstudiert. 

Matthias Schweighöfer erscheint mit einem Aluhut auf dem Kopf und drapiert uns entlang eines roten Läufers im Hausflur. Die Zimmer sind komplett mit Bleischürzen abgedunkelt. Lediglich im Blitzlichtgewitter unserer Knipserei sind seine menschlichen Konturen zu erahnen. "Was in der Serie stattfindet, ist auch jetzt bereits in unserer Gesellschaft möglich. Einige Sachen findet man sogar schon auf YouTube*", plappert Schweighöfer ungefragt drauflos. Zur Prävention vor potentiellem Cyber-Bullying und Datenklau mittels Fake-Accounts hat er daher die eigene Freundesliste auf seinem Facebook-Privatprofil ausschließlich mit bekannten Kollegen wie Florian David Fizz und Elyas Mu'Barak vollgekauft. 

"Ich spreche so gut wie nie über mein Privatleben und schon gar nicht über meine beiden Kinder. Doch ab und zu mache ich eine Ausnahme...", mimt Schweighöfer weiter gekonnt seinen eigenen Stichwortgeber ("Matthias Schweighöfer spricht so gut wie nie über sein Privatleben und schon gar nicht über seine beiden Kinder. Doch ab und zu macht er eine Ausnahme...", "Bunte" vom 20.2.2017), bis ihm bewußt wird, daß wir ja von der 'Gala' sind. "Piepe!" befindet er und erzählt, daß er bereits damit begonnen habe, alle sensiblen Daten wie den Geburtstag seiner Tochter Greta ("1. Mai... meine Tochter hat Geburtstag!", Schweighöfers Facebook-Profil vom 1.5.2012) vor der Öffentlichkeit abzuschirmen. Wie zur Bestätigung wickelt er Tablets, Smartphones und Cayla-Puppen mitsamt seiner inzwischen 8jährigen "Arschimaus" (Schweighöfer im Sat-1-Frühstücksfernsehen vom 3.2.2014) mehrlagig in Stanniolpapier ein. 

"Man weiß nie, wo die eigenen digitalen Daten eigentlich hingehen*", seufzt er und säbelt sich zum Eigenschutz spontan seinen Like-Daumen ab. Dann verabschiedet sich Schweighöfer mit einem jovialen High four von uns, nicht ohne noch einmal auf seine angekündigte halbjährige Auszeit hinzuweisen, in der er beabsichtigt, sich von zwei Dutzend Schönheitschirurgen und Visagistinnen mit schwerem Gerät endlich sein charakteristisches Dauerstrahlen aus dem Backpfeifengesicht hacken zu lassen.

Ob der in den Worten der "Bild"-Zeitung "sensible, verantwortungsvolle, frauenfreundliche, hochtalentierte, manchmal um Hilfe suchende, hart arbeitende" Matthias Schweighöfer auch bei der Fortsetzung von "You Are Wanted" als omnipräsenter Showrunner agieren wird, erscheint uns sowohl infolge seiner Skepsis gegenüber dem Internet als auch angesichts seiner derzeitigen physischen Verfassung mehr als wahrscheinlich.

*Interview mit Matthias Schweighöfer in der „Alverde“-Ausgabe März 2017

Nehmen wir einmal an, der „Konkret“-Kollege Feuerherdt hätte unrecht und die Nichtregierungsorganisationen in Israel und Palästina seien nicht so sinister wie auf der „Konkret“-Homepage nachzulesen: „Ist es beispielsweise nur ein dummer Zufall, daß ein langjähriger Mitarbeiter der ,Ärzte ohne Grenzen’ wie Mazab Bashir im Mai 2007 verhaftet wurde, weil er unter anderem ein Attentat auf den damaligen israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert geplant haben soll? (Ein Plan, der von seinem Vorgesetzten bei den ,Ärzten ohne Grenzen’ übrigens mit den Worten kommentiert wurde: ,Wir möchten klarstellen, daß wir unterscheiden zwischen seiner Arbeit und dem, was er in seiner Freizeit tut.’) Ist es lediglich eine Minderheitenmeinung, wenn, wie im November 2012 geschehen, eine Koalition von 22 NGOs – darunter so illustre wie Medico International, Pax Christi und die Diakonie – zu einem Boykott israelischer Waren aufruft? Wie kommt es, daß Human Rights Watch nicht einmal vor einer Sammlung von Spendengeldern in Saudi-Arabien zurückschreckt, wenn es um den Kampf gegen Israel geht? Und was soll man davon halten, daß ,Breaking the Silence’ der israelischen Armee vorwirft, palästinensische Zivilisten als ,menschliche Schutzschilde’ mißbraucht oder gar ohne Vorwarnung erschossen zu haben, als Zeugen jedoch nur israelische Soldaten aufbieten kann, die anonym bleiben und die Verbrechen, die sie beklagen, zudem nur vom Hörensagen kennen?“

Nehmen wir also an, daß es sich wenigstens bei „Breaking the Silence“ um eine legitime Anlaufstelle für israelische Soldaten handelt, die anonym von Gewalt gegen palästinensische Zivilbevölkerung berichten, eine – israelische – Anlaufstelle, die nicht sowohl antisemitisch als kritisch einer Armee gegenüber wäre, die sowenig eine sozialpädagogische Veranstaltung ist wie Armeen generell: Warum gehört dem verläßlichen Peter Münch von der ebenso verläßlichen „Süddeutschen Zeitung“ trotzdem an den israelkritischen Ohren gezogen, wenn er Netanjahus Weigerung, sich mit einem deutschen Außenminister zu treffen, zum Anlaß nimmt, jenen als „Wladimir Tayyip Netanjahu“ zu bezeichnen?

Die Ironie – oder der Weltgeist – will es, daß in Münchs Zeitung einen Tag später folgende Meldung zu lesen war: „46 Musiker, Schriftsteller und Politaktivisten haben die britische Band Radiohead in einem offenen Brief dazu aufgefordert, ein für den 19. Juli geplantes Konzert in Tel Aviv abzusagen. Zu den Unterzeichnern gehören Roger Waters, Desmond Tutu, Ken Loach und die Band Young Fathers. Sie alle fordern, Radiohead möge sich aus Protest gegen die israelische Siedlungspolitik, die in dem Brief mit der südafrikanischen Apartheidspolitik verglichen wird, einem Boykottaufruf verschiedener palästinensischer Organisationen anschließen.“

„Man spricht vom drohenden Rückfall in die Barbarei. Aber er droht nicht, Auschwitz war er; Barbarei besteht fort, solange die Bedingungen, die jenen Rückfall zeitigten, wesentlich fortdauern. Das ist das ganze Grauen. Der gesellschaftliche Druck lastet weiter, trotz aller Unsichtbarkeit der Not heute. Er treibt die Menschen zu dem Unsäglichen, das in Auschwitz nach weltgeschichtlichem Maß kulminierte.“ Adorno, 1966

Und das wäre ja nun doch ein Unterschied: daß die Angst vorm Feind in Rußland partiell und in der Türkei vollständig eine halluzinierte, stimulierte, zur autoritären, faschistischen Machtsicherung benutzte und in Szene gesetzte ist. Kein kurdischer Journalist will die Türkei zerstören, keine Moskauer Lesbe will das heilige Rußland zugrunde richten. Israel von der Landkarte tilgen will, bleiben wir bei der Annahme, „Breaking the Silence“ auch nicht; aber in einer Welt, die – Achtung, Unterschied! – im engen Wortsinn voller Feinde ist, ist es nicht sofort Hitler, es als Bedrohung zu empfinden, wenn sich ein Freund mit dem Freund eines Feindes trifft, auch wenn es der Freund des Feindes nur gut meint; und ein deutscher Außenminister, möglich wär’s, auch. (Und wo wir bei den Unterschieden sind, liebe Boykottanten und Boykott-Tanten: Kein südafrikanischer Schwarzer hat je mit Raketenwerfern operiert oder die Auslöschung aller Weißen gefordert, noch ein Agreement über Jahrzehnte hinweg kategorisch ausgeschlossen.)

Israel – und wer das unterschlägt, betreibt das Geschäft seiner Feinde – ist allein, sein Rechtsruck verdankt sich dieser Tatsache. Wenn die Israelis wollten, wählten sie Netanjahu einfach ab; daß sie es nicht wollen, hat Gründe, die weniger mit der Lust an der „kolonialen Unterdrückung der Palästinenser“ („Artists for Palestine UK“, die mal „Projektion“ googeln sollten) zu tun haben als mit der Angst vor deren Freundinnen und Freunden, die als Antisemiten zu bezeichnen ich hier abermals nicht anstehe und die meinerseits zu boykottieren mir selbst dann ein Vergnügen ist, wenn sie Ken Loach heißen.

Seitdem Amazon-Primate-Video bei ihm eine zweite Staffel seiner Hacker-Schmonzette "You Are Wanted" in Auftrag gegeben hat, ist es um Produzent, Regisseur, Hauptdarsteller und Netflix-Abonnent Matthias Schweighöfer in den letzten 20 Minuten angenehm verdächtig ruhig geworden. Erst unlängst hatte der Parvenü des deutschen Bezahlstreamings im Verbraucherschutzmagazin "Alverde" des Drogeriemarkttrolls DM davor gewarnt, wie sehr die Informationen, die man über sich preisgibt, gegen einen verwendet werden können: "Jeder ist mittlerweile einsehbar und sollte sich fragen, wie gläsern er sein möchte. Und wie sehr diese Daten im schlimmsten Fall dazu genutzt werden können, dein ganzes Leben umzuschreiben. Und du kannst nichts dagegen tun." Ist Schweighöfer womöglich der Schadware einer self-fulfilling prophecy zum Opfer gefallen? 

Jahrelang war von dem laut SZ "heißesten Eisbrecher der Republik" der Schutz seiner digitalen Identität qua "Bunte" wie ein Mantra beschworen worden: "Über sein Privatleben verrät Matthias Schweighöfer nicht viel. Doch diese Nachricht", ließ das Fanzine am 17.2.2014 zur Geburt seines zweiten Kindes Valentin ("... genannt Mitty!", Schweighöfers Facebook-Profil vom 9.7.2014) verlautbaren. Oder: "Der sympathische 'What a man'-Star behält sein Privatleben eher für sich, doch nun teilte er einen süßen Babymoment auf Instagram: Mit einem seiner Kids badet er dort gemeinsam." (28.4.2016) Und selbst noch fünf Tage nach der "You Are Wanted"-Erstausstrahlung erklärte seine Hauspostille am 22.3.2017 zur aktuellen Wohnsituation mit seiner On-Off-Beziehung Ani Schromm (2004-2012, 2013 bis heute) – eine gemeinsame Wohnung für die gesamte vierköpfige Familie sowie eine Zweitwohnung als Ausweichquartier nach Nachtdrehs: "Eigentlich ist Matthias Schweighöfer ziemlich verschlossen, wenn es um sein Privatleben geht. Doch im 'Bunte'-Interview..."

Über einen anonymen Mittelsmann ("Ihr seid so arm.....!!!! Nennt mich einfach Nick Tschiller...!!!!!") nehmen wir Kontakt zu dem 36jährigen auf. Um das "Schauspiel-Schnuckelchen" ("Brigitte") nicht zu verschrecken, geben wir uns mit Steadicam, allerlei Aufnahmeequipment und einer Eierlikörfahne als "Gala"-Reporterteam aus. Ein flüchtiger Blick auf die Überwachungsanlage am Schweighöferschen Domizil in Berlin Mitty, Quatsch! Prenzlauer Berg zeigt: Hier ist nichts mit ausspähen. Kameraobjektive, Beobachtungsspiegel und Türspion sind professionell mit Gaffa-Tape abgeklebt. 

Nach dem vereinbarten geheimen Klopfzeichen, den Songtexten seines ersten Albums "Lachen Weinen Antanzen" im Morsealphabet, öffnet sich schließlich dreieinhalb autobiographische Stunden später die Haustür. Matthias Schweighöfer – "...schon zu Lebzeiten eine Legende!*" (Schweighöfer über Schweighöfer) – ist angesichts nur eines ihm unter die Nase gehaltenen Mikrophons offenbar ebenso irritiert wie wir es sind. Statt in die verschmitzten Grübchen…

Fortsetzung morgen!

*Interview mit Matthias Schweighöfer in der "Alverde"-Ausgabe März 2017


 

Der Blick in die engen, totenstillen Straßen hatte etwas überraschend Wirklichkeitsnahes.

 


 

Bericht an die Hauptverwaltung
Der Filialleiter beherrscht lediglich den Satz „Ich enthalte Sulfite“. Die eingehende Überprüfung durch den Amtsarzt ergab eine ganz laienhafte Psychose, die vom Finanzamt nicht anerkannt wird.

 


 

Aus lauter Rücksicht auf die Welt blieb ich am Leben. Und weil ich irgendetwas tun mußte, machte ich mir als Opfer von Realitätsstrahlen einen Namen. Wie inzwischen nachgewiesen werden konnte, war das jedoch nicht ich, sondern ein ganz anderer.

 


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Alle lieben Schmähgedichte, aber nur einer schreibt so schöne wie der TITANIC-Haus- und Husten-Dichter Thomas Gsella aus "Pimmelhausen" (Aschaffenburg). Gsella begnügt sich dabei nicht mit der Beleidigung von Einzelpersonen, sondern watscht die Deutschen gleich in Zehntausenderstärke ab - bzw. die doofen Städte, in denen sie (z.T. freiwillig!) wohnen. In dieser kostbaren Hetzprämie reimt sich der Gernhardt-Preisträger einmal quer durch die Republik. Wer weiß, vielleicht ist ja auch Ihr beschissenes Kaff dabei...Max Goldt: "Räusper"
Max Goldt, der "Otto Waalkes der kultivierten Kolumne" (Daniel Kehlmann), hat eine neue Kunst entdeckt: Er zaubert aus kleinen Comics von gestern große Dramen von heute. Ergebnis: Kopfkino vom Feinsten! Da sagt sogar Gott demütig: "Ja, ähm, das will ich, hüstel hüstel, meinem Sohn zum Geburtstag schenken..."Heiko Werning, Volker Surmann (Hrsg.): "Ist das jetzt Satire oder was? Beiträge zur humoristischen Lage der Nation"
Sie werden vom Papst verklagt, lassen sich von Islamisten erschießen oder müssen sogar bestbezahlt und hochgelobt für das ZDF arbeiten: Satiriker. Die besten Satireschaffenden der Republik bekennen in dieser uneigentlich-eindeutigen Mut-Anthologie, wie das für sie so ist, im "Bergwerk des Humors" (FAZ) zu "malochen" (Thomas Gsella). Für dieses schamlos vom Charlie-Hebdo-Attentat profitierende Taschenbuch schreiben und zeichnen u.a.: ganz viele Leute aus dem TITANIC-Umfeld, Silke Burmester, Ahne, Fritz Eckenga und Knut Tucholsky.Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Dorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Nicolas Mahler: "Der Urknall"
Nicolas Mahler, Meister des opulenten knappen Strichs, legt mit "Urknall" sein grundlegendstes, ursprünglichstes Werk vor. Von Kalauern wie "Sie sind mir aber eine Urknallcharge" bis "Wer hat an der Ur gedreht?" nimmt er zum Glück größtmöglichen Abstand und präsentiert statt dessen ein kleines, unglaublich dichtes Buch, in dem die ganze Welt des komischen Zeichnens angelegt ist, und das vor den Augen des Betrachters regelrecht explodiert. Ein Lichtblick im riesigen Dunkel des Buchmarkts!Stefan Gärtner: "Putins Weiber"
St. Gärtner ist der Schutzheilige der Alphabetisierten und Literaten. Gerühmt und bekannt als Parodist Daniel Kehlmanns, Ildikó von Kürthys, Arno Geigers und Thomas Gsellas, hat er nun seinen ersten Roman "vorgelegt" (Feuilletonphrase). "Putins Weiber" ist ein Pageturner (Klappentextphrase) des Gut-Schreibers (Idiotenphrase), voll mit Frauen, Alkohol, Psychotherapie, Aphorismen und Geschwätz, seltsamen Nachbarn, noch mehr Frauen, Männerfreundschaft und Autofahrten. So würde Nick Hornby schreiben, wenn ihm Eckhard Henscheid rechtzeitig Lawrence Sterne vorgestellt hätte!Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip"
Sie sind ein totaler Versager und können sich Bücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Buch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Markus Riexinger: "Kaktus der Verwesung"
Der "Gott des komischen Gemetzels" (L. Fischer) schlägt zurück: Markus Riexinger schlachtet sich einmal quer durch die deutsche Sprache, zerdrischt halbfertige Dramolette und prügelt poetische Versatzstücke in die Unkenntlichkeit. Frei nach Niels Bohr: Wer über die Miniaturen und Erzählanfälle des Berliner Jungautors nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.Wiglaf Droste: "Schalldämpfer"
Bei Wiglaf Droste, der "linken und rechten Hand des Fehlerteufels" (Bud Spencer), sitzt nicht nur der "Colt der Sprachkritik" (Terence W. Adorno) locker, er kann auch Fortsetzungsromankompilationen schreiben, die Herz und Hirn treffen. Z.B. diese, "Schalldämpfer", in der das "Kommando Leise Welt", eine Organisation zur Rettung des menschlichen Trommelfells, Lärmbolde und Schreihälse ganz leise wegknallt. Pflicht für alle, die den Schuß noch nicht gehört haben.Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Volker Surmann: "Lieber Bauernsohn als Lehrerkind"
Lesebühnenautor, Gelegenheits-Slammer, TITANIC-Autor – und Provinz-Exilant: Volker Surmann stammt aus den Tiefen des Teutoburger Waldes, heute wohnt er im Trend-Städtchen Berlin. In seinem ironisch-autobiografischen Heimatroman beschreibt der „Alien vom Planeten Acker“ (Eigenwerbung) u.a. den grausamen Mord an seiner Lieblingskuh und sein Versagen beim Traktorfahren – Blut und Boden sind also garantiert! „Ist Volker bloß ein metrosexueller Großstädter, gefangen im Körper eines ostwestfälischen Bauernkinds?“ Finden Sie es heraus!Heiko Werning: "Schlimme Nächte: Von Abstürzen und bösen Überraschungen"Jeder von uns hat schon mal eine erlebt und würde sie am liebsten für immer aus dem Gedächtnis löschen: eine schlimme Nacht. Heiko Werning aber, Lesebühnengott und Reptilienforscher, hat sich an über 30 schlimme Nächte erinnert und sie tapfer aufgeschrieben. Kindlicher Kaninchenmord bei der Nachtwanderung, verpaßte Chancen im malaysischen Massagesalon, Prügeleien mit Fußballfans, psychopathische Spermien-Strickerinnen: diese Nachtmahre werden Sie nicht mehr schlafen lassen!Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Heiko Werning/Volker Surmann (Hrsg.): "Fruchtfleisch ist auch keine Lösung"
Fernsehkocharenen und Jamie-Oliver-Apps auf der einen Seite – Ehec, Dioxin und Cranberrybier auf der anderen: Ernährung fasziniert und verängstigt heute gleichermaßen. Höchste Zeit für einen kritischen Sammelband, in dem 35 Hobby-Esser über Antivegetarismus und Provitamine, über Thymian, Safran und Foer debattieren. Zu den Textköchen zählen Sterne-Satiriker, die sich mit den Grenzen des guten Geschmacks nur allzu gut auskennen: Leo Fischer, Stefan Gärtner, Oliver Nagel, Katharina Greve, Wiglaf Droste, Mark-Stefan Tietze u.v.a.m.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern
Das schreiben die anderen
  • 18.05.:

    Martin Sonneborn im Schlachthof Wiesbaden – und in der ARD-Mediathek.

  • 16.05.:

    "Die Welt" über den Erfolg der Partei Die PARTEI in NRW.

  • 10.05.:

    In der Taz rügt Mark-Stefan Tietze, daß Kriminalität in unserer Gesellschaft inzwischen weitgehend akzeptiert ist.

  • 03.05.:

    Mark-Stefan Tietze in der Taz über das Ende des Zeitungsboykotts.

  • 25.04.:

    Mark-Stefan Tietze diskutiert in der Taz den heiß umstrittenen Frühling.

Titanic unterwegs
23.05.2017 Leipzig, Täubchenthal
  Heinz Strunk
30.05.2017 Rostock, Peter-Weiss-Haus
  Max Goldt
31.05.2017 Greifswald, Theater Vorpommern
  Max Goldt
21.06.2017 Bad Saulgau, Städtische Galerie
  Rudi Hurzlmeier, u.a.: »Artgenossen«

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Briefe an die Leser

 Hey, »Taz«-Urgestein Bettina Gaus!

Ihr Kommentar zur Wahl in den Niederlanden, in dem Sie eine realistische Einschätzung des Ergebnisses anmahnten und vor unrealistischen Deutungen warnten, hub folgendermaßen an: »Der Wahlsieg als Wille und Vorstellung. Oder, weniger hochtrabend: ›Ich mach mir die Welt – widdewidde wie sie mir gefällt.‹« Und wissen Sie was, Frau Gaus? Das hat uns sehr gut gefallen, denn mit dieser ironisch distanzierten Phrasenmixtur aus E und U, Hochkultur und Fernsehen, Philosophie und Kinderlied könnten Sie als legitime Nachfahrin von Arthur Schopenhauer und Pippi Langstrumpf fortan einfach jeden Ihrer Wahlkommentare beginnen. Und auch gleich wieder aufhören lassen!

Mehr oder weniger hochtrabend: Titanic

 So so, Fischerei-Zertifizierer MSC,

die Fische der von Dir zertifizierten Betriebe werden also »nachhaltig gefangen«. Hältst Du das nicht für eine tautologische Auskunft, da nicht nachhaltig gefangener Fisch doch wieder ins Wasser zurückgeworfen wird?

Fragt flüchtig: Titanic

 Wow, Torsten Frings!

Nach der 0:4-Pleite Deiner Darmstädter Jungs in Leipzig befandst Du: »Wenn du keine Tore schießt, gewinnst du auch kein Spiel.« Dazu hier noch eine kleine Fußballweisheit von uns: Wenn du vier Gegentreffer kassierst, reichen auch vier Tore nicht aus, um als Gewinner vom Platz zu gehen.

Dankt dennoch für die Spielanalyse: Titanic

 Da haben Sie, Philipp Bovermann,

uns aber einen gehörigen Schrecken eingejagt! Nämlich als Sie im Feuilleton der SZ berichteten, Sie seien in einem »schlecht belüfteten Konferenzraum« gewesen, wo Typen, »die aussehen, als seien sie gerade aus dem Berghain gefallen« oder halt »wie ein Teenager«, »schwitzend« und »hyperaktiv« herumkasperten und »über dem Biertrinken das Rauchverbot vergaßen«.

Mensch, Bovermann, wir dachten glatt, Sie hätten uns in der Redaktion besucht! Doch erleichtert stellten wir bald fest, daß wir keinen kollektiven Filmriß haben, weil Sie ja dann doch nur von der Cebit berichteten.

Liebe Grüße Titanic

 Kurt Beck (SPD)!

Kann es sein, daß Sie nur deshalb Opferbeauftragter der Bundesregierung geworden sind, weil Sie als ehemaliger SPD-Vorsitzender nur allzugut wissen, wie man sich als Opfer fühlt?

Grüße von der Abteilung Täterschutz c/o Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Wiedersehen

»Wir haben uns ja ewig nicht gesehen! Komm, laß uns ein Bier trinken und über die alten Zeiten schweigen!«

Teja Fischer

 Witz aus dem Jahr 1952

Ein über und über tätowierter Herr geht in die Sauna (Bild 1). Bild 2: Aus der Sauna dampft’s und qualmt’s! Bild 3: Der jetzt vollständig untätowierte Herr stiehlt sich verschämt aus der Sauna, aus der Türe fließt eine große, blaue Pfütze heruntergeschwitzter Tattoos, dazu von innen noch eine erhobene, zum Teufel jagende Faust. Ende. Zeichnerisch recht anspruchsvoll, daher auf diesem Wege.

Elias Hauck

 Erdkunde

Iller, Lech, Isar, Inn
fließen rechts zur Donau hin.
Mississippi, Kongo, Po
fließen echt ganz anderswo.

Christoph Eisinger

 Klappentextauszug

»…erzählt die Geschichte einer Frau, der Erfolg und Ruhm zu Kopf steigen, die Familie und Freunde zugunsten von Geld und Karriere verrät, die im Morast aus Drogen und Sex unterzugehen droht und die letztlich einsehen muß, daß sie alles richtig gemacht hat.«

Cornelius Oettle

 Altmodisch

Angehörige meiner Generation – ich bin Jahrgang 1975 – nutzen Social-Media durchaus intensiv. Sie gehen allerdings ganz anders damit um als die Jüngeren. Ich erkenne das vor allem daran, daß meine Facebook-Posts zwar sehr oft geliket werden – aber meist nur telefonisch oder per Brief.

Andreas Maier