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Meditation und Markt mit Dax Werner

Kulturell abgehängte Scheiß-Wessis

Lieber Michael Kretschmer

O Mann, das komplette Internet ist voll mit diesen dauerbetroffenen westdeutschen Bescheidwissern, die aus unerfindlichen Gründen immer noch lautstark Statements von Dir zu den komplett friedlichen Trauerkundgebungen in Chemnitz einfordern. Geht's noch? Dabei hast Du Dich doch schon am Montag mehr als deutlich per Powertweet von den Rechtsextremen, die "im Netz Stimmung machen und zur Gewalt aufrufen" und das Bild der Metropolregion Mitteldeutschland besudeln, distanziert – was wollen diese überheblichen, vom Klo twitternden Gutmenschen denn noch? Gibt die selbstgerechte Empörungsbubble um Sixtus, Passmann und Co. denn niemals Ruhe?

Als Sachse aller Sachsen und menschgewordene Innovationsregion, der 2017 sein Bundestags-Direktmandat versehentlich gegen einen Maler und Lackierer von der AfD (nichts gegen Maler und Lackierer!) verlor und einen Monat später versehentlich Nachfolger des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich wurde, hast Du gelernt, was es heißt, demütig zu sein. Demut. Bescheidenheit. Success. Das heißt für Dich auch: Wo die einen eine von zwei völlig zugedröhnten Neandertaler-Nazis gekaperte RTL-Nachtjournal-Schalte sehen, in der einer der beiden im Crystal Meth-Rausch live den Hitlergruß performt, siehst du das Positive: Immerhin hat NUR einer abgegrüßt, während der andere lediglich darauf achtete, dass sich RTL-Reporter Thomas Präkelt nicht zu kritisch äußert. Stichwort halbleeres und halbvolles Glas.

Ohnehin beschäftigst Du Dich lieber mit komplizierten physikalischen Problemen ("Hoffentlich stimmt das mit dem Faradayschen Käfig! Hier blitzt es der gewaltig!") oder coolen interessanten Fakten zum Thema Wölfe in Sachsen: "Die Wölfe in Sachsen fressen jedes Jahr: 5500 Stück Reh, 1500 Sauen, 700 Rotwild." Allesamt Themen, die viel mehr mit der echten Welt zu tun haben als das angebliche Nazi-Problem in Sachsen und über die man mal in Ruhe reden könnte – zum Beispiel beim nächsten Sachsengespräch am 30. August im Stadion Chemnitz. Schade, dass Du Deinen Ankündigungstweet dazu am Dienstagvormittag wieder löschen musstest, weil die westdeutschen Berufsempörten offenbar keine Ruhe geben werden, bis Du ihre ausgedachte Fantasiegeschichte von den Rechten in Sachsen nachplapperst. Wann beschäftigen sich diese kulturell abgehängten Scheiß-Wessis endlich mit den echten, drängenden Problemen in Germany?

Liebe Grüße in den Freistaat,
Dein Dax Werner

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Brennpunkt Brandenburg

Ein seltenes Naturschauspiel hat in den vergangenen Tagen weite Teile Brandenburgs in Atem gehalten: Die Wälder südwestlich von Berlin brannten lichterloh. Das Spektakel war bis in die Hauptstadt hinein zu riechen – für viele Berliner eine willkommene Abwechslung. Experten machen für die Feuersbrunst nicht nur die anhaltende Dürre der letzten Wochen verantwortlich, sondern auch den Namen des Bundeslandes: Er gilt als Omen und brennt wie trockenes Stroh. Als weitere Brandursache kommt lokales Brauchtum in Frage; in der Region kursieren Volksweisheiten wie "Fichten sollst du vernichten, Kiefern den Flammen ausliefern" und "Zündhölzer an Birken tun Großfeuer bewirken". 

Nachdem die verheerenden Brände größtenteils unter Kontrolle gebracht wurden und nur noch vereinzelte Glutnester weiterschwelen, zeigt sich die Feuerwehr hochzufrieden: Die Gegend um Treuenbrietzen wirkt nun schöner und lebendiger als vorher. Erleichterung herrscht auch in den zwischenzeitlich evakuierten Dörfern Frohnsdorf, Klausdorf und Tiefenbrunnen. Die Einwohner konnten in ihre Häuser zurückkehren, alle drei sind wohlauf.

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Chemnitzer Stadtfest geht doch weiter – mit neuen Attraktionen!

Um die aufgeheizte Stimmung in Chemnitz zu beruhigen, wird das Stadtfest auf Drängen der Polizei fortgesetzt. Durch neue Attraktionen sollen die aufgebrachten Bürger Zerstreuung und Beruhigung erfahren. Diese typisch sächsischen Jahrmarktsvergnügungen sind geplant:

  • ein großes Rassenrad
  • Messerversenken
  • die Eins-Achterbahn
  • Hau den Murat
  • Bullenreiten
  • Erschießbuden
  • Zeckenzirkus
  • Spießrutenlaufen
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Bügelperlen vor die Säue

Schock für Millionen DIY-Fans: In wenigen Tagen schließt "Dawanda", Deutschlands beliebtester Onlinemarktplatz für Selbstgemachtes, Schönes und nicht ganz so Schönes, seine Pforten. Moosgummi-Anhänger und Freunde der Salzteigkunst müssen künftig wieder seelenlosen Industrie-Schmu kaufen. Aber noch nicht heute: Die letzten Exponate präsentieren die Dawanda-Profibastler im großen Räumungsverkauf. Achtung, bestrickende Preise!

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Das Sonntagsinterview: Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) über die Pflicht

TITANIC: Frau Kramp-Karrenbauer, das …

Kramp-Karrenbauer: Wo haben Sie gedient?

TITANIC: Ach wissen Sie, ausgemustert wegen eines vorübergehend lahmen Fußes …

Kramp-Karrenbauer: So sehen Sie aus! Und jetzt schön bequem ein bisschen Schreibischreibi, was? Die Allgemeinheit leidet unter Pflichtverweigerern wie Ihnen.

TITANIC: Moment! Sie sprechen hier mit aufrichtigen Steuerzahlern.

Kramp-Karrenbauer: Pah! Auf Ihre paar Kröten ist gepfiffen. Was wir brauchen, ist ein Jahr der Pflicht für alle und jeden.

TITANIC: Wie man hört, spielen Sie sogar mit dem Gedanken einer Dienstpflicht für Asylbewerber.

Kramp-Karrenbauer: Da hören Sie richtig. Vorstellbar ist etwa ein freiwilliges asoziales, nein: ein unfreiwilliges soziales Jahr.

TITANIC: Sie veralbern uns doch, das kriegen Sie alles niemals durch. Danke für das Gespräch.

Kramp-Karrenbauer: Sitzengeblieben. Sie haben sich für 60 Minuten Interview mit mir verpflichtet – und das stehen wir jetzt durch. Was wollen Sie wissen?

TITANIC: Werden Sie nach Merkel Kanzlerin?

Kramp-Karrenbauer: (schmunzelnd) Ist das jetzt Wahrheit oder Pflicht?

TITANIC: Uff, Frau Generalsekretärin …

Kramp-Karrenbauer: Wenn ich nach der Wahl – die übrigens erste Bürgerpflicht ist – vom Volk für tauglich befunden werde, dann regiere ich gerne ein paar Jahre als Kanzlerin.

TITANIC: Für was stehen Sie überhaupt politisch?

Kramp-Karrenbauer: (noch steiler schmunzelnd) Sie nehmen mich heute ganz schön in die Pflicht! Gefällt mir …

TITANIC: Antworten Sie einfach!

Kramp-Karrenbauer: Jawohl! Ich möchte, dass ganz Deutschland die Welt durch meine Brille sieht. Dieses Gestell ist für kleines Geld zu haben und sieht prima aus.

TITANIC: Brillenpflicht?

Kramp-Karrenbauer: Und Sie können nichts dagegen tun.

TITANIC: (lügt) Die 60 Minuten sind rum. Vielen Dank und schönen Tag, Frau Kramp-Karrenbauer!

Kramp-Karrenbauer: Sie können laufen, Sie können sich verstecken ... Aber bald ziehe ich Sie ein, glauben Sie‘s mir!

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Fakten zum Thema Kriminalität und Einbruch

  • Verbrechen mit besonders hoher Dunkelziffer: Pflegeetiketten von Matratzen aufessen, Briefmarken festtackern, während des Gottesdienstes den Stromkasten lesen, Mord im Dunkeln
  • Informativste Überschrift zum Thema Einbrecherbanden: "So viel Beute wie möglich" ("Spon", 3.12.2017 – Wer bisher annahm, Einbrecher würden nachhaltig stehlen, um Beuteressourcen zu schonen, kann schon nach dem Lesen der Überschrift einen Wissenszuwachs verzeichnen.)
  • Der berühmte Kriminologe Walter Pfeiffer führte eine seiner wichtigsten quantitativen Studien zum Thema Einbruch durch, indem er sich einen TV-Simulator-Simulator ins Fenster stellte, um Einbrecher anzulocken. (Die Delinquenten fielen reihenweise auf den Trick herein, weil sie den TV-Simulator-Simulator für echt hielten und annahmen, Pfeiffer sei nicht da. Warum sollte sich auch jemand, der zu Hause ist, einen TV-Simulator ins Fenster stellen?!)
  • Die unter Strafrechtlern meistdiskutierte sog. Imaginäre Straftat beging Knut F. 1993, als er in ein Wohnhaus eindrang, das sich jedoch nachher als verlassene Ruine entpuppte und lediglich eine Konservendose "Sonnen Bassermann Pichelsteiner Eintopf" stahl, die er dann aber letztendlich doch im Haus vergaß.
  • Vorläufer des erfolgreichen "Stern Crime"-Magazins (Gruner und Jahr) war das deutlich weniger erfolgreiche Very-Special-Interest-Magazin "Wechselgeldbetrug beim Antikflohmarkt Worpswede"
  • Den mit 15 000 Euro dotierten Förderpreis für den ungeschicktesten Straftäter des Jahres, verliehen von der Stadtteilinitiative Druseltal, erhielt 2016 ein Kasseler Fotograf, nachdem er bei dem Versuch, einen Wurstautomaten am Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe zu fotografieren, mit seiner Kabellage eine Oberleitung traf und dadurch den gesamten Bahnhof für mehrere Stunden lahmlegte. Er wurde später aus Mitleid freigesprochen und musste den Preis zurückgeben.
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Aus Eugen Egners Püppchenstudio

Vollfigur mit blauem Punkt


 

Vor der Operation (Teil 2)

Um uns die Zeit zu vertreiben, demonstrierte der Chefarzt die eklatanten ärztlichen Kunstfehler, die in meinem speziellen Fall vermieden werden mußten. Mittendrin rief ein entfernter Zahnarzt an und fragte, ob ich nicht an Zahnersatz interessiert sei, doch war das das letzte, was ich jetzt gebrauchen konnte. Nach einer Dreiviertelstunde fielen dem Chefarzt keine Kunstfehler mehr ein. „Dann erläutere ich Ihnen am besten die menschliche Physis, bis dieser Glemmer kommt“, entschied er. „Beginnen wir mit dem Gehör. Paläontologisch gehört das linke Ohr einer anderen Entwicklungsfamilie an als das rechte.“
„Was aber“, fragte ich, „wenn der Mensch eine Scheibe wäre?“
Darauf erhielt ich außer einem mißbilligenden Blick keine Antwort. Als nächstes kamen die Organe an die Reihe. „Fassungslos stehen wir vor dem System der Organe“, dozierte der Chefarzt mit Leidenschaft, „Organe! Lappen, Klumpen, Schläuche, wüstes Zeug. ‚Wer hat sich das nur ausgedacht?‘ rufen wir in unserer Verstandesnot, schlagen uns an die Stirnen und stampfen wild mit den Füßen auf, während wir im Raum umherirren gleich betäubten Personen. – Bitte nennen Sie berühmte betäubte Personen, die Sie kennen!“

 

 

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Wahlkämpfende CSU!

Nachdem Dein Hassthema Flüchtlinge demoskopisch und demagogisch in die Lederhose gegangen war, musstest Du dringend bei richtigen Themen etwas versprechen, beispielsweise »bestmögliche Versorgung im ländlichen Raum«. Konkret: »Ausbau der Telemedizin« und »Einführung einer Landarztquote«.

Und weißt Du was, CSU, eine TV-Serie à la »Der Landarzt«, mit Pflichtquote bei den Bettlägrigen, damit wäre beides erreicht!

Verspricht: Titanic

 Natürlich, Herr Fleischhauer!

In Ihrer Kolumne verkündeten Sie, dass die Kanzlerin ihre Politik als fortgesetzten Widerstand gegen den Nationalsozialismus sehe: »Am vergangenen Freitag hat Angela Merkel ihre Sommerpressekonferenz gegeben. Der Termin war kurzfristig anberaumt worden, was dafür spricht, dass sie sich bewusst für den 20. Juli entschieden hat.«

Sehr überzeugend! Aber spricht diese Beobachtung nicht auch genau für das Gegenteil? Also dafür, dass Angela Merkel sich den 20. Juli gerade nicht extra lange freigehalten hat, um die Pressekonferenz zu veranstalten, sondern es eben an diesem Tag kurzfristig am besten passte? Aber das kann ja der überlegensten Logik passieren, dass auch ihr Gegenteil Sinn ergibt. Uns scheinen allerdings Thema, These und Argumentation Ihrer Kolumne dieses Mal irgendwie besonders kurzfristig anberaumt worden zu sein.

Nur so ein Gefühl von Titanic

 Scheiße, liebe Sachsen!

»Sachsen: Jedes dritte Kind kann vor der Einschulung nicht richtig sprechen« – diese Schlagzeile vom 23. Juli gab uns zu denken: Wie um Himmels willen schafft Ihr’s denn, den beiden anderen Kindern das richtige Sprechen auch noch abzutrainieren?

Hält ja schon die Gusche: Titanic

 Peter Maffay!

Der »Berliner Morgenpost« verrieten Sie: »Die Zeit der Alkoholexzesse habe ich hinter mir gelassen. Die Aufnahmen, die ich unter Alkohol eingespielt habe, waren einfach nicht gut.«

Ach, Maffay, kein Grund zum Kummer. Die Aufnahmen, die Sie ohne Alkohol eingespielt haben, auch nicht.

Bittere Wahrheit von Ihrer Titanic

 Wartet nur, Wespen!

Wartet nur, Wespen!

Nachdem Ihr nacheinander unseren IT-Mann und unsere Redaktionsassistentin gestochen, beim Konferenzessen unsere Schnitzel belagert und dicke Stücke aus unseren Fritten gefräst habt und massenhaft in unsere Biere geplumpst seid, fragen wir uns: Was macht Euch so unbesorgt und hochnäsig? Denn jetzt, da die Klimaerwärmung richtig loslegt, ziehen bald die richtig dicken Dinger aus dem Süden bei uns ein und machen Euch fertig, ha! Da wäre zum Beispiel der Mittelmeerskorpion, der Euch mit seinem flinken Stachel den Garaus machen wird! Sein Gift kann nämlich sogar Menschen tö- ... Halt, stop!

Reicht Euch doch noch mal die Hand: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Das Familienfest

Die letzte Illusion, noch ein Quentchen Berufsjugendlichkeit innezuhaben, geht flöten, wenn den pubertierenden Neffen damit gedroht wird, zur Strafe im Auto der Tante mitfahren zu müssen, wenn sie nicht spuren.

Miriam Wurster

 Paradoxon

Seit bekannt ist, dass Menschen mit einer narzisstischen Neigung aus Eitelkeit niemals in Therapie gehen würden, werden die Therapeuten geradezu überrannt von Narzissten, die beweisen wollen, dass sie keine sind.

Teja Fischer

 Frage

Wann gibt es endlich den Seit-es-Zwinkersmileys-gibt-muss-jede-ironisch-gemeinte-Botschaft-damit-versehen-werden-da-sie-sonst-keinesfalls-mehr-vom-Rezipienten-als-überspitzt-dechiffriert-werden-kann-und-deshalb-heftige-Reaktionen-auslöst-Frown?

Jürgen Miedl

 Vergeblich

Sich einen ganzen Sommernachmittag lang auf dem Balkon in der Sonne aalen, dabei über den Sinn und Zweck des Effizienzgedankens nachsinnen, am Ende zu keinem Ergebnis gelangen und schlussendlich alle Überlegungen hierzu wieder komplett vergessen. Passiver Widerstand im Zeitalter des Neoliberalismus kann so geil sein!

Burkhard Niehues

 Zur Verkehrslage

Verkehrsinfarkt, Megastaus, Abgasskandal, Parkplatznot – auf den deutschen Straßen herrscht Chaos, Aggression und Frust. Es ist allgegenwärtig: Viele Autofahrer ertragen das alles nur noch im SUV.

Thorsten Mausehund

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige  Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In  diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen  Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde.  Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle  Sterne.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann       alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und       hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und       Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy       Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine       gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Dorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 12.09.:

    Martin Sonneborns III. Rede zum "State of da Union" können interessierte Leserinnen und Leser hier ansehen.

  • 12.09.:

    "Vice" über Martin Sonneborns Jagd auf Neonazi-Stimmen.

  • 11.09.:

    Mark-Stefan Tietze beschreibt in der Taz den totalen Überdruss am Brexit.

  • 06.09.:

    Die Krautreporter suchen nach Ernsthaftigkeit in der PARTEI.

  • 04.09.:

    Yasmina Banaszczuk schreibt für "Vice" über ihr Praktikum in der TITANIC-Redaktion.

Titanic unterwegs
18.09.2018 Frankfurt, Literaturhaus »Schöne Aussichten« mit Bernd Eilert u.a.
18.09.2018 Hamburg, Uebel & Gefährlich Knorr, Gsella, Schmitt, Zippert
19.09.2018 Dortmund, Subrosa Daniel Sibbe u.a.
19.09.2018 Dortmund, Galerie Fischer Ari Plikat