Newsticker

Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Strafe für ZDF-Kameramann

Das ZDF hat sich dafür entschuldigt, dass ein Kameramann während eines Interviews mit Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble eine Jacke der Punkband Slime getragen hat. Auf der Jacke war eine Faust zu sehen sowie der Titel des Songs "Brüllen, zertrümmern und weg". Ein Sprecher des Senders teilte mit, der Kameramann werde nun zur Strafe bei der nächsten Aufzeichnung der Helene-Fischer-Show eingesetzt. "Dabei muss er ein Fan-Shirt von DJ Bobo und Unterwäsche mit dem Konterfei von Campino tragen." Wolfgang Schäuble reagierte unterdessen gelassen. "Ich war zunächst entsetzt. Aber als er dann in paar Songs von Slime reingehört habe, war ich begeistert." Den Song "Fick das Gesetz" könne er jetzt noch aus dem Kopf summen.

Nur diese Kategorie anzeigen:Prominente zum Thema Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Die Neujahrsvorsätze der Politpromis

"Endlich das Baby-Hitler-Image ablegen und als Erwachsenen-Hitler akzeptiert werden."
Sebastian Kurz, Populisten-Peter-Pan

"Sie weiter jagen! Und weiter meine kognitiven Aussetzer verbergen. Und sie jagen! Hab ich das schon gesagt? Und jagen! Wuhuuuu!!! Wer sind Sie überhaupt? Was? Jagen? Hä? Ich hab Hunger."
Alexander Gauland, Niemals-Vergessender

"Dafür sorgen, dass trotz meines Rückzugs von der Parteispitze eine gewisse Kontinuität in der Politik der CDU erhalten bleibt."
Angela Merkel, politische Ziehmutter

"Dafür sorgen, dass trotz Angela Merkels Rückzugs von der Parteispitze eine gewisse Kontinuität in der Politik der CDU erhalten bleibt."
Annegret Kramp-Karrenbauer, politische Ziehtochter

"Mir auf meinen Bauch 'Zur freien Entnahme' tätowieren lassen, damit ich zumindest als Organspender mal für was gut bin."
Jens Spahn, Hornbrillenochse

"Auch im nächsten Jahr versuchen, endlich die aktive Sterbehilfe zu legalisieren, um meiner SPD die Möglichkeit zu geben, in Würde aus dem Leben zu scheiden. Sie hat genug gelitten!"
Andrea Nahles, Hospizhelferin

"Ich will 2019 zwei Dinge erleben: Dass die Geknechteten aufstehen und nach der Weltrevolution eine gerechte Gesellschaft errichten und dass Oskar mal den Müll rausbringt. Beides ist eine historische Notwendigkeit, und beides lässt schon viel zu lange auf sich warten."
Sahra Wagenknecht, Utopistin

Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Pro und kontra Böllern

Pro:

Deutschland ist immer noch Entwicklungsland in Sachen Lebensfreude. Wo anderswo ein Feuerwerk der guten Laune abgebrannt wird, haben wir das Kabarettprogramm auf 3Sat und Oli Welke im ZDF (schönen Gruß an dieser Stelle, Pissnelke!). Nun wollen die Gaga-Grünen, angeführt von "Bild"-Zeitung und Auto-Lobby, auch noch unschuldigen Chinakrachern die Schuld am Klimawandel und dem Reizhusten meines nikotinsüchtigen Diesel-VW geben. Dabei vergessen sie, dass erst angelsächsische Pyrotechnik aus der Luft uns die Möglichkeit gegeben hat, über Sinn und Unsinn des Böllerns zu diskutieren. Sollen wir zum Dank an die Befreier vom Naziunfug nun Schluss mit der jährlichen Erinnerung an Dresden '45 machen? An Silvester bin ich Staatsbürger in Bummiform, das lasse ich mir nicht von gesellschaftlichen Brandstiftern à la SS verbieten!

Jan Böllermann

Kontra:

Ich weiß, die Meinung eines Hundes – noch dazu eines toten – zählt in diesem Land sehr wenig. Doch ich winsele an dieser Stelle nicht für mich, der ich den Knallknall unsensibler Humanoiden nicht mehr ertragen muss, sondern für Artgenossen, die noch fröhlich mit dem Schwanz wedeln. Was so ein nicht enden wollender Dauerkrach in der Hundeseele anrichtet, können Menschen sich allenfalls vorstellen, wenn sie ein paar Stunden ihre Ohren vollbellen lassen (Tip: einfach mal ins Tierheim gehen). Es mag sich verrückt anhören, aber manchmal bekommen wir Hundis dann große Lust, jemanden totzubeißen. Gewalt erzeugt Gegengewalt, so einfach ist das! Ich muss mir nicht von irgendwelchen neunmalklugen Universitätsschlaumeiern Vorschriften machen lassen, wen ich zu zerreißen habe. Brennender Böller auf die Straße – zack, Hand ab! Bein kaputt! Rübe Mus! Ich mach euch alle tot, ihr Kanonenschlagnazis! Durch telepathische Wau-Signale kann ich meine vierbeinigen Freunde fernsteuern, und ich werde sie eure Gedärme zerfetzen lassen, wie ihr es verdient habt, elende Radaubastarde, hahaha, hahaha, wuff, wuff, wuff, winsel, Hundeblick.

Chico (†)

Nur diese Kategorie anzeigen:Lyrik Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Das Lyrik-Eckchen

Nur mal so
von Simon Wagner

Ich fahre Auto, esse Fleisch.
Ich mag Silvesterfeuerwerke.
Ich schimpfe auf Claus-Peter Reisch.
Kartoffel voller Meinungsstärke.

Ich liebe Frauen, Frauen jaaaaa
– in Schweden ist das jetzt verboten!
Dank Merkel, ach, versauen gar
schon Weiber mir die besten Zoten.

Ich gucke Fußball, schreie rum.
Ich fei're Weihnacht nur aus Trotz.
Und schwelg' ich im Delirium,
dann nur um Allah zu ver... *kotz*

Als DEUTSCHER bin ich so geschnitzt
und darauf kann ich mächtig STOLZ sein.
Und dass mir dies im Schädel sitzt
beweist ja schon: Er muss aus Holz sein.

Ich bin die Vielen dieses Landes,
die weißen manly men vom Biertisch.
Bin ich auch noch so hohen Standes,
ich bleibe immer unterirdisch.

Ich bin ein Mann und habe Rechte.
Die Feder spitz, die Zunge scharf
– so kämpf' ich mutig im Gefechte
für alles, was ich eh schon darf.

Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

TITANIC Notfallhilfe: Was tun bei Gasgeruch?

Das Jahresende ist nicht nur die Zeit der Verzweiflung und Melancholie, sondern auch der herrlichsten Katastrophen und Unfälle (vgl. TITANIC Notfallhilfe 12/2017: "Feuerwerk im Waschkeller gezündet – was nun?"). Heute geht es um ein Szenario, das in rund 30 Prozent aller deutschen Haushalte eintreten könnte: Gasgeruch. Hier ein paar Expertenratschläge zum Ausdrucken und Verinnerlichen:

– Sie riechen Gas? Gut! Viel gefährlicher als riechbares Gas ist nämlich geruchloses Gas, z.B. das tödliche Kohlenmonoxid.

– Bevor Sie ein Gasleck für seltsamen Geruch verantwortlich machen, waschen Sie einmal Ihre gesamte Kleidung sowie Ihre Gardinen. Schlecht gepflegte Textilien können auf Dauer ein muffiges Aroma entwickeln.

– Falls Sie mit anderen Personen zusammenleben, fragen Sie diese, ob sie ebenfalls etwas riechen. Nein? Glück gehabt: Sie haben wahrscheinlich nur einen Gehirntumor.

– Wenn Sie sich wirklich sicher sind, dass Gas austritt (Anzeichen: Kanarienvogel liegt tot im Käfig), verlassen Sie zügig, aber leise das Haus (andere Mieter/ Mitbewohner nicht aufwecken!) und vernageln Sie von außen die Eingangstür.

– Sollte es Ihnen nicht möglich sein, Ihre Wohnung zu räumen, etwa weil Sie gerade die Steuererklärung machen oder einen spannenden Film schauen (z.B. "Das Todesleck in der Heiztherme"), öffnen Sie wenigstens großzügig zwei bis drei Fenster und informieren Sie Bekannte per Whatsapp über die potentielle Gefahr, Sie zu besuchen.

– Im Sinne der Regel "Feuer mit Feuer bekämpfen" leiten Sie von außen ein anderes, unbedenkliches Gas(gemisch) in Ihre Räumlichkeiten. Im Idealfall neutralisieren sich die Stoffe, im schlimmsten Fall bekommen Sie eine Mickey-Mouse-Stimme oder schlummern ein.

– Bei letzten Zweifeln: Mutter fragen. Sie hat noch immer einen passenden Spruch parat ("Glück und Gas, wie gut riecht das!").

Nur diese Kategorie anzeigen:Gärtners Sonntagsfrühstück Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Gärtners kritisches Jahresendfrühstück: Schluss jetzt

Es ist ja gar nicht so einfach, Woche für Woche eine Hammerkolumne hinauszuhauen, grad wenn es die letzte Woche des Jahres ist; aber wenn Bahnfahren gerade nicht in Frage kommt, geh ich auf die Post, der es anscheinend stinkt, dass alle immer bloß über die Bahn reden. Weshalb meine Quartiers-Hauptpost, wie berichtet, eigentlich nie mehr als zwei von sechs Schaltern besetzt hält und die Schlange dann bis auf die Straße reicht, wie wir Polemiker so sagen. Eben reichte sie allerdings wirklich bis auf die Straße, und ich nahm unter Verwünschungen Reißaus, bestieg mein Rad und fuhr zum nächsten DHL-Kiosk, und ich fürchte, damit habe ich der Post auch noch einen Gefallen getan.

Denn die Post ist ja kein Teil der erweiterten Daseinsvorsorge mehr, sondern ein globaler Allround-Dienstleiter und jedenfalls einer, der lieber zwei Leute bezahlt als vier oder sechs, und wenn die Leut’ ihre Post zum Kiosk tragen, um so besser, denn da können sich Herr und Frau Kiosk dann schön selbst ausbeuten, und der Aktienkurs wird nicht durch unverschämte Lohnforderungen beeinträchtigt. Die Bahn hat es vorgemacht: Wird irgendwas, was vorher einfach da war, zu einer Aktiengesellschaft, dann werden die Sprüche zwar bunter, aber sonst wird’s grauer.

Es spricht aber durchaus für unsere herrliche Zeit, dass sich Hammerkolumnen bis zum Jahresschluss aus der Tagespresse ergeben: „Union strikt gegen deutlich höheren Mindestlohn. Auch Wirtschaftsverbände lehnen den Vorstoß des DGB als Gefahr für die Wettbewerbsfähigkeit ab“ (SZ, 28.12., S.1). Der DGB hatte in Sachen Mindestlohn von einer „Anstandsgrenze, unter der niemand in Deutschland arbeiten soll und darf“ gesprochen. Dürfen und sollen wir, wenn es nach der Union und den Wirtschaftsverbänden geht, aber doch (von der SPD, die sich jetzt als Kämpferin wider jene Armut dicktut, die sie doch selbst institutionalisiert hat, mal müde zu schweigen), und Mindestlohn heißt, heute zwar voll zu arbeiten, aber morgen keine ausreichende Rente zu haben, damit jene Wettbewerbsfähigkeit gewährleistet ist, die, nur zwei Beispiele, aus der Bahn und der Post das gemacht haben, was sie sind, und der französischen Wirtschaft, nur ein weiteres Beispiel, so zu schaffen macht, dass selbst das scheißliberale Morgenblatt nicht anders konnte, als zwischen deutscher Lohndumperei und den gilets jaunes den Zusammenhang herzustellen.

„Ich meine, sind wir verdammt oder sind wir verflucht / es gibt einen besseren Weg / warum wird er nicht versucht“ Begemann, 1993

Zum Jahresende wird eins ja gern einmal besinnlich (Prantl!), und da stellen wir uns jetzt einmal ganz dumm und fragen: Was ist das für eine Ordnung, die nur dann funktioniert, wenn sie (und zwar im besten Boom-Fall) für jeden fünften, jede fünfte ein Armutsrisiko bereithält? Was sollen die vielen auf den elenden Wettbewerb geben, die, ob mit oder ohne Job, seine Verlierer sind, und zwar ganz notwendig? Was soll man von einer Gesellschaft halten, die an ihren Mitgliedern einzig und allein als Kundschaft und Kostenfaktor interessiert ist? Es sind dies zugleich dumme und sehr gute Fragen, und wer fürs neue Jahr einen zugleich dummen und sehr guten Rat benötigt, der möge es mir gleichtun und seine Verachtung pflegen. Verachtung nicht unbedingt für Kapitalistens, die können nun mal nicht anders; aber Verachtung für die „unsittliche Wirtschaftsform“, die Tucholsky 1927 so anekelte, dass er, mit Blick auf die Richter, die sie verteidigen, „nieder mit ihnen“ rief und von „Schande“ sprach und „dem wichtigsten Ziel …, dass einen anständigen Menschen anfeuern kann: Recht für die Rechtlosen.“

Ein Bundestagsmandat kommt da natürlich schon fast nicht mehr in Frage.

Nur diese Kategorie anzeigen:Heftinhalte Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Diesen Monat in der Humorkritik

Schon gewusst? Die Humorkritik können Sie als TITANIC-Goldmitglied jeden Monat komplett und gratis online lesen. Wer allein auf die Holzvariante vertraut, ist mit einem klassischen Print-Abo gut beraten.

Diesen Monat entdeckt Hans Mentz Stuttgarts ausdauerndsten Witzzeichner, liest Eric Idles "Sortabiography", lacht über einen kleinwüchsigen Gott im Kino und bespricht manches mehr.

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Nachdem Du, Weltgeist,

es uns schon im Sommer gehörig besorgt hast (vgl. TITANIC 7/18, 8/18), gibst Du Dir zum Jahresende noch einmal richtig Mühe und stupst unsere Nasen sowohl auf den Göttinger Augenarzt Prof. Hoerauf als auch die Lübecker Zahnärztin Dr. Stein-Ziehfreund! Und dass wir in einem Artikel auf Sueddeutsche.de meinten gelesen zu haben, Amazon sei »inzwischen der größte Sklaventreiber der Welt«, wo tatsächlich nur vom größten »Serverbetreiber« die Rede war: das ging doch auf Dein Konto, oder?

Dafür danke und auf ein fruchtbares 2019: Titanic

 Schnurrbartträger Hannes Schrader!

Sie sind Redakteur für »Zeit Campus online«, das junge, hippe, aber nicht zu junge und zu hippe Junge-Leute-Ressort von »Zeit online«, zu dessen Anforderungsprofil Sie gerade so schicksalhaft passen wie Ihr Gesicht in Ihr Gesicht.

Neulich schimpften Sie Ihre Altersgenossen einmal kräftig, aber nicht zu kräftig, weil sie es nämlich verdienen. »Die Kürbissuppe ist das suppengewordene Ikea-Wandbild«, schrieben Sie. Ein mutiger, aber nicht zu mutiger Vergleich. Liegt Ihnen! »Sie ist die Times New Roman der Amateurküche«, aha, auch nicht schlecht, »eine Ausrede in Form eines Abendessens.« Lecker! Geht da noch was? »Sie ist das Bananenbrot der Hauptgerichte.« Donnerwetter! »Denn durch die AfD mag in Deutschland der Diskurs verrohen – aber durch Kürbissuppe verroht die deutsche Esskultur.«

Und so etwas lernt man auf einer Journalistenschule, ja? Oder im Debattierclub? An der Supermarktkasse? Schrader, Sie Musterstück eines wandelnden Generationenportraits!

Und natürlich tragen Sie in Ihrem ausgehöhlten Inneren auch eine große »Portion« Melancholie mit sich herum und räumen daher ein: »Zugegeben, auch ich habe Kürbissuppe schon unwidersprochen gegessen. Einmal hätte ich sie sogar fast selbst zubereitet, die Zeit war knapp und der große Suppentopf sauber.« Ist ja nicht wahr! Aber dann? »Doch ich besann mich, schnitt«, wenn schon nichts Lebenswichtiges auf, so immerhin »den Hokkaido in Scheiben, benetzte ihn mit Olivenöl, Zimt, Salz und Pfeffer und schob ihn in den Ofen. Er schmeckte wunderbar, beträufelt mit kühlem Joghurt und ein wenig scharfer Sauce. Leider bin ich die Ausnahme.« Glauben Sie uns: Leider sind Sie gerade das am wenigsten.

Und wir meinen damit nicht den Kürbis. Titanic

 Sie, Oliver Bäte,

Ihres Zeichens Vorstandsvorsitzender der Allianz SE, erklärten im »Zeit«-Interview: »Für mich ist Gerechtigkeit ein marxistischer Begriff. Ich weiß nicht, was das ist.«

Und das, Bäte, ist eben die Crux mit dem Marxismus. Was Gerechtigkeit ist, erfahren Sie und Ihre Millionärsfreunde immer erst nach der Revolution. Dann aber sehr gut verständlich und gewissermaßen am eigenen Leib.

Kann es kaum erwarten: Titanic

 Klopf-klopf, Sting!

Klopf-klopf, Sting!

Wie wir aus dem »Spiegel« erfahren durften, sind Ihnen die Ideen zu Ihren bekanntesten Songs im Hotelzimmer gekommen. In der Langeweile einer Münchner Absteige entstand etwa »Walking Round the Room«, aus dem sich später das Lied »Walking on the Moon« entwickelte. Und ein anderes Mal pfiff Ihnen ein Fensterputzer die Melodie zu »Roxanne« direkt in die Herberge. Die Entstehungsgeschichten Ihrer übrigen Hits kennen wir zwar nicht, aber bei genauerem Blick scheinen die ebenfalls im Hotel entstanden zu sein: Die Idee zu »Don’t Stand so Close to Me« ist doch sicherlich am Frühstücksbuffet oder Pissoir gediehen. Und hier: »Message in a Bottle«, »Six Pack« und »De Do Do Do, De Da Da Da« beschreiben ja eindrücklich die drei Stufen vom Öffnen der Minibar über das Nachschubholen bis hin zum wohlverdienten Delirium.

Auch bei den drei Songs »So Lonely«, »Secret Journey« und »Every Little Thing She Does Is Magic« lässt sich ein kausaler Zusammenhang erkennen, aber diese Zimmertür lassen wir dann doch lieber geschlossen!

Weiterhin gute Reise Titanic

 Sorry, Librero Verlag,

aber Deine Bände »Mathematik«/»Kunst«/»Wirtschaft in 30 Sekunden« haben wir im Laden statt zu kaufen einfach schnell weggelesen!

Arbeitet jetzt an einem Geschenkbuch »Sparen in 30 Sekunden«: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 In unserer hektischen Zeit …

ist es wirklich gut, einfach mal anzuhalten, stehenzubleiben, die Welt Welt sein zu lassen, achtsam in sich hineinzuhorchen und ein paar köstliche Sekunden nur mit sich allein zu genießen – ABER NICHT GENAU IN DER SUPERMARKTTÜR, DU BLÖDE DUMPFKUH!!!

Katharina Greve

 Neues »Häkchen« auf WhatsApp

»Hat deine Nachricht bereits gelesen, will aber noch nicht, dass du es weißt.«

Teja Fischer

 Jauch

Günther Jauch ist noch nie mit dem Regionalexpress gefahren, aber er wüsste, wie es geht, und das ist für mich der Zauber, der diesen Mann so besonders macht.

Johannes Floehr

 Neuland betreten

Ich fahre zum Shoppen jetzt immer nach Berlin. Dort ist das Internet einfach besser.

Dominik Wachsmann

 Stimmt!

Ich kann mich noch gut an den Satz aus meiner Jugend erinnern: »Du wirst noch mal an die Worte deiner Mutter denken.« Nur worum es ging, weiß ich leider nicht mehr.

Markus Berger

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde. Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle Sterne.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern

Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
19.01.2019 Leverkusen, Scala Max Goldt
22.01.2019 Leipzig, Schaubühne Lindenfels Max Goldt
22.01.2019 Mainz, Frankfurter Hof Martin Sonneborn
23.01.2019 Dresden, Staatsschauspiel Max Goldt