Schlappe für Theresa May: Oberhausen fordert Vetorecht bei Brexit-Deal!

TITANIC bietet Erdoğan und seinen Ministern Auftrittsmöglichkeiten

Chefredakteur Wolff: "Für Menschen mit Hang zu beliebigen Nazivergleichen haben wir stets ein Plätzchen frei." / Auftrittsmöglichkeit z.B. als Stargast im Club Voltaire, Frankfurt

Das Frankfurter Völkerverständigungsmagazin TITANIC bietet dem türkischen Herrscher Recep Tayyip Erdoğan und seinen Ministern die Möglichkeit, in Deutschland für das neue "Präsidialsystem" zu werben. "Wir können auf eine lange, außergewöhnlich fruchtbare Zusammenarbeit mit dem türkischen Präsidenten zurückschauen, für einen Politiker eines mäßig bedeutenden Landes hat er es erstaunlich oft in unser Magazin geschafft. Außerdem haben wir für Menschen mit Hang zu beliebigen Nazivergleichen stets ein Plätzchen frei – und das nicht nur in unseren Herzen", erklärte Chefredakteur Wolff. "Erst recht für solche Männer, die mit dreisten Verfassungsänderungen Stoff für Vergleiche dieser Art auf Jahre hinaus sichern."

Erdoğan oder einer seiner Minister könnten zum Beispiel bei der monatlichen Lesung im Frankfurter Club Voltaire auftreten. "Da passen bis zu 80 Leute rein. Aber wir drücken gerne mal beim Brandschutz beide Augen zu, dann passen vielleicht auch 85 rein", so Wolff. "Und: Deniz Yücel war dort auch schon mal Stargast – da kann der Recep beweisen, daß er mehr Applaus bekommen kann als ein deutscher Terrorspion." Bei Interesse können sich türkische Staatsdiener unter 069/9705040 melden. Bitte nur ernstgemeinte Anrufe.

  • "Quatsch" mit (roter) Soße
  • "Quattro": a) also wieder Hartz IV b) den Audi des Arbeitgebers
  • "Quereinsteiger", die nach Umschulung einen fair bezahlten Job finden (0,0032 Prozent)
  • "Quote" zur Berücksichtigung beknackter Vorschläge in der SPD
  • "Quantensprung": passendes Januswort zur deutschen Arbeitslosenpolitik

Einkommen ohne Job? Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, hat über zehn Jahre lang den Traum gelebt. Er bekam Beamtensold, ohne als Polizist zu arbeiten. Im TITANIC-Interview verrät er Tips und Tricks.

TITANIC: Herr Wendt, damit wir das verstehen: Sie wurden mehr als zehn Jahre lang für eine Stelle als Hauptkommissar bezahlt, ohne als solcher gearbeitet zu haben, richtig?

Wendt: Ja! Geil, oder?

TITANIC: In der Tat. Man fragt sich aber: Wie schafft man es, bezahlt zu werden, ohne zu arbeiten?

Wendt: Das hängt zuallererst mal vom Arbeitgeber ab. Der muß möglichst blöd sein. Da hatte ich mit der Polizei natürlich Glück.

TITANIC: Gegenüber "Report München" hatten Sie Ihr bedingungsloses Grundeinkommen jedoch zunächst geleugnet. Wieso?

Wendt: Nun, wie Sie wissen, sind Journalisten arme Leute. Ich hatte befürchtet, die würden dann sofort etwas abhaben wollen.

TITANIC: In der Sendung "Akte 20.17" haben Sie gefordert: "Das Jahr 2017 muss ein Jahr der Strafverfolgung sein." Gilt das – rein theoretisch – auch für Sie?

Wendt: Selbstverständlich nicht, ich bin ja Polizist.

TITANIC: Aber als Polizist haben Sie doch gar nicht gearbeitet.

Wendt: (knurrt)

TITANIC: Und außerdem haben Sie sich auch darüber echauffiert, daß der öffentliche Dienst "kaputtgespart" worden sei.

Wendt: Halten Sie einfach die Klappe.

TITANIC: Okay… Aber warum haben Sie jetzt, nachdem die Presse auf dieses...

Wendt: (zückt Knarre)

Peng.

Wenn die VR China (Virtuelle Realität China) zum Volkskongreß ruft, dann kommen sie alle. Zumindest die, die nichts ins Arbeitslager wollen. TITANIC berichtet aus dem größten Parlament der Welt.

+++ Einmarsch der Parlamentarier und Militärs über den Platz des himmlischen Friedens. Große Verwirrung bei der Sitzplatzvergabe, da der Name Li doppelt vorhanden ist. +++

+++ Offizielle Begrüßung durch das Hologramm des berühmtesten Chinesen der Geschichte: Kung Lao aus Mortal Kombat. Lobpreisung chinesischer Hochtechnologie durch ebendiesen. +++

+++ Gemeinsames Mittagessen im Haus des bald wiederkehrenden Hungers. Es gibt die Nr. 33 mit Erdnußsoße, dazu Reis. +++

+++ Erste Ermüdungserscheinungen bei den Abgeordneten. Zum Glück stehen im Eingangsbereich gemütliche Wanderarbeiter für eine kurze Pause bereit. +++

+++ Rede von Präsident Xi Jinping. Er bemüht den großen Reformer Deng Xiaoping: "Egal, ob die Katze weiß oder schwarz ist, Hauptsache sie ist verdammt nochmal kein Ami." Großer Beifall, Nichtklatschende werden noch im Saal erschossen. +++

+++ Eklat bei der Wahl der zentralen Militärkommission. Statt General Jiwei befindet sich hinter Tor 3 der Zhong. Oberster Obstbrand wird wie jedes Jahr Pflaumenwein. +++

+++ Abschlußzeremonie und Verabschiedung der Parlamentarier durch das Politbüro. Jeder Reporter erhält eine Packung Kippen sowie Klopapier aus vernichteten Werken Ai Weiweis. +++

70 Prozent der Kinder im Krippen- und Kita-Alter nutzen Ärzten zufolge das Handy ihrer Eltern mehr als eine halbe Stunde täglich. Das sind die Lieblingsbeschäftigungen der Kleinen:

  • WhatsApp-Krabbelgruppen erstellen
  • Mama und Papa um drei Uhr nachts aus dem Bett klingeln
  • Interessante Kontakte im Darknet knüpfen
  • Spielkameraden unterdrücken
  • Neue Kinderlieder entdecken (Sni-Sna-Snapchat)
  • Ein Mobile(e) basteln

Man soll sich ja nicht wundern, was die Leute alles wissen; oder eben nicht wissen. Ein mir nahestehender männlicher Verwandter schwört Stein und Bein, die Antwort auf die im Zuge einer TV-Umfrage gestellte Frage nach der Einwohnerzahl der Bundesrepublik Deutschland habe gelautet: „Lassen Sie mich nicht lügen – eine Milliarde!“ Ähnlich kuriose Ergebnisse darf erwarten, wer nach der Zahl der Bundesländer fragt oder der Zahl der Abgeordneten im Bundestag, der ungefähren auch nur, nach dem (vergleichsweise komplizierten) Unterschied von Erst- und Zweitstimme oder dem (vergleichsweise simplen) Inhalt des Rechtsfahrgebotes, von dessen Existenz nach meiner Erfahrung die Hälfte der Automobilisten (m/w) noch die etwas gehört hat.

Nun kann man finden, daß, wer mit einem Kraftfahrzeug in einer geschlossenen Ortschaft mit 140 oder gar 160 Stundenkilometern unterwegs ist und reihenweise rote Ampeln überfährt, unbedingt wissen müßte, was für Konsequenzen das haben kann; genauso wie man wohl findet, es sollte auch der Schulabbrecher wenigstens eine ungefähre Idee von der Größe des Staatswesens haben, in dem er seine Tage zubringt. Nun ist „man“ aber der, der es weiß, und es ist, siehe oben, schlicht unglaublich, wie viele Leute selbst simple Dinge nicht wissen, nicht einmal einschätzen können. So soll einer der Fahrer von Berlin einer Verkehrsgutachterin auf die Frage, wie man denn bei Rot vorausschauend fahren könne, geantwortet haben: „Ich gucke kilometerweit voran.“ Er hätte vorausschicken können: Lassen Sie mich nicht lügen.

„Wissen ist Macht. Weiß nichts. Macht nichts.“ Spontispruch, 1970er Jahre

Es steht hier nicht zur Debatte, Hamid B. und Marvin N., die bei einem sog. Straßenrennen einen Rentner totgefahren haben, freizusprechen. Die Frage ist, ob es eine Verurteilung wegen Mordes sein muß, selbst wenn wir davon absehen, daß bei der legalen Raserei auf deutschen Fernstraßen ja ebenfalls „gemeingefährliche Mittel“ unterwegs sind. Sogar der bedingte oder Eventualvorsatz, der für eine Verurteilung wegen Mordes nötig ist, setzt nach deutscher Rechtsprechung voraus, daß „der Täter den Taterfolg als Folge seines Handelns ernsthaft für möglich hält und ihn zugleich billigend (im Rechtssinne) in Kauf nimmt“ (Wikipedia). Deutsche Richter, welche in aller Regel weder Hamid noch Marvin heißen, halten es selbstredend für möglich, daß bei einem innerstädtischen Autorennen wer zu Schaden kommt. Was sie nicht für möglich halten, ist, daß es jemand nicht für möglich hält; daß jemand auf die Frage, wie viele Einwohner die Bildungsrepublik Deutschland hat, sagt: eine Milliarde.

Daß man Dummheit, Unbildung, Ahnungslosigkeit nicht für möglich hält, schafft sie nicht aus der Welt, und der Richterspruch am Berliner Landgericht setzt die bürgerliche Neigung ins Bild, mangelnde Bildung und alles, was daraus folgt, allein dem voll schuldfähigen einzelnen in die Schuhe zu schieben. In der Chancengesellschaft und vor Gericht sind alle gleich, und wenn Marvin und Hamid ihre Chancen nicht nutzen, sondern lieber Rentner totfahren, dann sind sie selber schuld, so schuld wie ihre Eltern, die sie nicht aufs Gymnasium geschickt haben.

Das Berliner Urteil, eine „historische Entscheidung“ (Künast), ein „richtungweisendes Signal“ (Gewerkschaft der Polizei)? Lassen Sie mich nicht lügen, aber ich würde sagen, es ist das Signal einer Klassenjustiz, die sich von den Ursachen so verabschiedet wie die Klassengesellschaft von ihren Folgen.

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St. Gärtner ist der Schutzheilige der Alphabetisierten und Literaten. Gerühmt und bekannt als Parodist Daniel Kehlmanns, Ildikó von Kürthys, Arno Geigers und Thomas Gsellas, hat er nun seinen ersten Roman "vorgelegt" (Feuilletonphrase). "Putins Weiber" ist ein Pageturner (Klappentextphrase) des Gut-Schreibers (Idiotenphrase), voll mit Frauen, Alkohol, Psychotherapie, Aphorismen und Geschwätz, seltsamen Nachbarn, noch mehr Frauen, Männerfreundschaft und Autofahrten. So würde Nick Hornby schreiben, wenn ihm Eckhard Henscheid rechtzeitig Lawrence Sterne vorgestellt hätte!Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip"
Sie sind ein totaler Versager und können sich Bücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Buch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Anselm Neft: "Helden in Schnabelschuhen"
Anselm Neft ist Großinquisitor auf Lesebühnen und Mitherausgeber des EXOT-Magazins für komische Literatur. Sein zweiter Roman führt geradewegs hinein in die finstere, stinkende, voraufklärerische Welt der Mittelaltermärkte. Dorthin verschlägt es seine Helden Max und Katja, die nach ihrem Studienabschluß in Philosophie aus schierer Verzweiflung mit der Mittelalterband Kobold auf Tour gehen und sich dabei in höchst komplizierte Liebes- und Lebenshändel verstricken. Neft schreibt, wie ihm der Schnabel(schuh) gewachsen ist – genau das Richtige für mittelalte Komik-Connaisseure mit Hang zum Schalmeienklang!Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Markus Riexinger: "Kaktus der Verwesung"
Der "Gott des komischen Gemetzels" (L. Fischer) schlägt zurück: Markus Riexinger schlachtet sich einmal quer durch die deutsche Sprache, zerdrischt halbfertige Dramolette und prügelt poetische Versatzstücke in die Unkenntlichkeit. Frei nach Niels Bohr: Wer über die Miniaturen und Erzählanfälle des Berliner Jungautors nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.Wiglaf Droste: "Schalldämpfer"
Bei Wiglaf Droste, der "linken und rechten Hand des Fehlerteufels" (Bud Spencer), sitzt nicht nur der "Colt der Sprachkritik" (Terence W. Adorno) locker, er kann auch Fortsetzungsromankompilationen schreiben, die Herz und Hirn treffen. Z.B. diese, "Schalldämpfer", in der das "Kommando Leise Welt", eine Organisation zur Rettung des menschlichen Trommelfells, Lärmbolde und Schreihälse ganz leise wegknallt. Pflicht für alle, die den Schuß noch nicht gehört haben.Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Stephan Rürup: "Basteln mit Bier"
Während eine Baumarktkette nach der andere pleitegeht, zeigt uns Stephan Rürup, wie auch ohne Hobel und Schrauben schöne Bastelarbeiten entstehen können: nämlich mit Bier! Der TITANIC-Hauszeichner hat sich einmal um den Globus getrunken und dessen bedeutendste Monumente nachgeb(r)aut. Ergebnis: ein handliches Prachtbändchen, das in keinem Hobby- und Getränkekeller fehlen darf.Volker Surmann: "Lieber Bauernsohn als Lehrerkind"
Lesebühnenautor, Gelegenheits-Slammer, TITANIC-Autor – und Provinz-Exilant: Volker Surmann stammt aus den Tiefen des Teutoburger Waldes, heute wohnt er im Trend-Städtchen Berlin. In seinem ironisch-autobiografischen Heimatroman beschreibt der „Alien vom Planeten Acker“ (Eigenwerbung) u.a. den grausamen Mord an seiner Lieblingskuh und sein Versagen beim Traktorfahren – Blut und Boden sind also garantiert! „Ist Volker bloß ein metrosexueller Großstädter, gefangen im Körper eines ostwestfälischen Bauernkinds?“ Finden Sie es heraus!Gerhard Henschel: "Beim Zwiebeln des Häuters – Glossen und Verrisse 1992-2012"Margot Käßmanns buntscheckige Gedankenwelt, Heinos faszinierende Schlichtheit, Slavoj Žižeks Parallaxengeschwurbel oder Günter Grassens Gedächtnislücken – TITANIC-Chefschimpfer Gerhard Henschel versucht Gestalten zu begreifen, von denen andere sich wünschen, sie nie kennengelernt zu haben. In diesem Sammelsurium herausragender Schleimfiguren finden Sie die schönsten Henschel-Polemiken aus zwanzig Jahren.Heiko Werning: "Schlimme Nächte: Von Abstürzen und bösen Überraschungen"Jeder von uns hat schon mal eine erlebt und würde sie am liebsten für immer aus dem Gedächtnis löschen: eine schlimme Nacht. Heiko Werning aber, Lesebühnengott und Reptilienforscher, hat sich an über 30 schlimme Nächte erinnert und sie tapfer aufgeschrieben. Kindlicher Kaninchenmord bei der Nachtwanderung, verpaßte Chancen im malaysischen Massagesalon, Prügeleien mit Fußballfans, psychopathische Spermien-Strickerinnen: diese Nachtmahre werden Sie nicht mehr schlafen lassen!Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Heiko Werning/Volker Surmann (Hrsg.): "Fruchtfleisch ist auch keine Lösung"
Fernsehkocharenen und Jamie-Oliver-Apps auf der einen Seite – Ehec, Dioxin und Cranberrybier auf der anderen: Ernährung fasziniert und verängstigt heute gleichermaßen. Höchste Zeit für einen kritischen Sammelband, in dem 35 Hobby-Esser über Antivegetarismus und Provitamine, über Thymian, Safran und Foer debattieren. Zu den Textköchen zählen Sterne-Satiriker, die sich mit den Grenzen des guten Geschmacks nur allzu gut auskennen: Leo Fischer, Stefan Gärtner, Oliver Nagel, Katharina Greve, Wiglaf Droste, Mark-Stefan Tietze u.v.a.m.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern
Das schreiben die anderen
  • 24.03.:

    Über die beste Stadt von der ganzen Welt berichtet Oliver Maria Schmitt in der Sonntagszeitung der FAZ.

  • 24.03.:

    Das SWR-Hörspiel "Das Dienen geht weiter" mit Beiträgen von Hans Zippert, Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Thomas Hintner kann hier nachgehört werden.

Titanic unterwegs
25.03.2017 Berlin, La Luz
  Heiko Werning
27.03.2017 Frankfurt, Henscheid
  Moritz Hürtgen – Lyrik zum Verloben (Teil II)
29.03.2017 Frankfurt, Naxos Halle
  Tim Wolff, Hans Zippert, Michael Ringel u.a.
20.04.2017 Wuppertal, Café du Congo
  André Poloczek

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Briefe an die Leser

 Dürfen wir, Bento.de,

Artikelüberschriften wie »Wir haben Martin Schulz bei Anne Will geguckt, damit du es nicht mußt« oder »Wir haben Donald Trumps Pressekonferenz geschaut, damit du es nicht mußt« so verstehen, daß alles, worüber Bento berichtet, per se irrelevant und eine Begutachtung dessen folglich zu vermeiden ist? Oder ist das allen Ernstes Deine Vision von zur Mündigkeit des Lesers beitragendem Politikjournalismus: Deine Autorenimitate mit abgebrochenem Lehramtsstudium und Aufmerksamkeitsdefizit, die es nicht mal zum Quatsch- und Mutterblatt »Spiegel« geschafft haben und die ansonsten über »7 Dinge, die du noch nicht über den heißen Typen aus dem ›Salt Bae‹-Meme wußtest« berichten, schauen Fernsehen und notieren dazu Dinge wie: »Zu Beginn der Sendung erinnert Martin Schulz daran, daß Anne Will seine Kandidatur schon früh vorausgesagt habe. Einstudiert, klar. Aber trotzdem irgendwie putzig«? Dagegen ist LeFloid ja Roger Willemsen!

Liest Dir die Leviten, weil irgendwer es muß: Titanic

 Bielefelder Impro-Theatergruppe »Die Stereotypen«!

Habt Ihr manchmal das Gefühl, Eure Auftritte gehen bei den Zuschauern zum einen Ohr hinein und zum andern gleich wieder raus? Keine Panik! Gründet doch statt dessen einfach eine Band: »Die Monotonen«.

Analogisch grüßt Titanic

 Bundespolizei Lüneburg!

»Ein schon 250mal geschnappter Schwarzfahrer« sei von Dir »erneut aus einem Intercity geworfen worden«, berichtete Stern.de. »Warum der Mann aus Uelzen immer wieder per Bahn nach Hamburg will, sei unklar.« Warum? Na, weil er noch nie angekommen ist! Kein Wunder, daß er es dauernd erneut probiert.

Bitte alle aussteigen! Titanic

 Ganz gleich, Carsten Kengeter, Vorstandschef der Deutschen Börse,

ob es wahr ist, daß Sie Insiderwissen genutzt haben, um sich durch den Kauf von Aktien der Deutschen Börse zu bereichern, oder nicht, Sie werden in Ihren Kreisen als Depp dastehen: als vorbestrafter, wenn Sie diese Geschäfte gemacht und sich haben erwischen lassen; als nicht vorbestrafter, wenn Sie Ihre Position nicht genutzt haben, um mit Insiderwissen erfolgreich Geschäfte zu machen.

Vielleicht benutzen Sie das nächste Mal einfach ein paar Strohmänner für solche Deals. Wen? Verraten wir nicht. Sie wissen ja: Vorsicht bei Insiderwissen! Titanic

 Aber sag einmal, »Mobil Clean«!

Wo wir auf einem Deiner Autos den Claim sahen: »Menschen für Sie« – das klingt, wenn Du uns fragst, nicht so sehr nach Superservice in Sachen lüftungstechnischer Reinigung; eher schon nach Handel mit osteuropäischen Putzhilfen.

Werbeagentur wechseln!

Rät Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Anthropologie

Der Mensch: ein Naturprodukt mit geplanter Kondoleszenz.

Theobald Fuchs

 Analoger Dialog

Anruf aus dem Callcenter von 1&1.

»Sie sind Firmenkunde bei 1&1. Wir können Ihnen helfen, Ihre Firma in den Ergebnissen von Suchmaschinen besser zu plazieren.«
»Geht auch schlechter, zur Vermeidung von Nerverei und für weniger Geld?«
»Das geht nicht.«
»Dann kommen wir leider nicht zusammen.«

Achim Greser

 Gesundheitsfrage

Wenn Frühstücken das neue Rauchen ist, wie britische Forscher behaupten, welche Rolle spielt dann, ernährungswissenschaftlich betrachtet, eigentlich das sogenannte Nuttenfrühstück (Kaffee und Zigarette)?

Julia Mateus

 Automatensegen

Social Bots könnten die Betreuung all der Soziopathen bei Facebook und Co. übernehmen, die man keinem Menschen zumuten will: Aufmerksamkeit bereitstellen, Monologe entgegennehmen, als Like-Maschinen gute Gefühle erzeugen und durch Flirten das Ego streicheln. Je besser dies funktioniert, um so mehr wird die Kundschaft aus dem Real Life ferngehalten. Ich persönlich nutze die technische Errungenschaft umgekehrt, indem ich meine Wutimpulse ungehemmt an den Bots auslasse. Erstaunlich finde ich dabei, daß diese heute schon die Überschreitung von Toleranzschwellen genausogut simulieren können wie echte Menschen.

Michael Höfler

 Unbedingt erforderliches Dissertationsprojekt:

»Penisverletzungen bei Masturbation zu Cat-loves-vacuum-cleaner-Videos«

Adrian Schulz