• Der Moment, als Bundeskanzlerin Angela Merkel realisiert, daß es diesen Herausforderer namens Martin Chulz wirklich gibt
  • Der Moment, als Herausforderer Martin Chulz realisiert, daß es ihn wirklich gibt
  • Der Moment, als Sandra Maischberger Martin Chulz kichernd zu Moscheen, Shuttlebussen, Schulschwänzern und Schellackschallplattenschuber befragt
  • Der Moment, in dem Claus Strunz spaßeshalber den Hitlergruß machte, als die Kamera nicht auf ihn gerichtet war
  • Der Moment, als beide Kandidaten auch den letzten potentiellen Nichtwähler davon überzeugt haben, am 24. September genau das richtige zu tun
  • Der Moment, als noch Stunden nach dem TV-Duell Sat-1 in einer Google-Anzeige den Sieg für sich reklamiert
  • Der Moment, in dem man inständig hofft, der journalistische Restanstand würde zumindest das Vermeiden der Schlagzeile "Was erlauben Strunz?" gebieten – und wieder enttäuscht wird

Heute abend findet das große TV-Duell zwischen Angela Merkel und Martin Schulz statt. Und auf Twitter wird es von Abertausend supercleveren User/innen live kommentiert. So stechen Sie aus der Masse heraus:

  • "Der Staat, über den Merkel und Chulz streiten, existiert gar nicht. Just my 2 Reichspfennig"
  • "ACHTUNG SPOILER! Heheheheheheeheheheheheheheehehe"
  • "Dieses fingierte Propaganda-Duell sollte man boykottieren. Wir sollen nur verarscht werden. #heilhitler"
  • "Mein Name ist @janboehm, lassen Sie mich das Geschehen für Sie einordnen."
  • "Wer ist eigentlich diese Merkel? Höhöhö! Ja, ich bin ein einfallsloses Arschloch …"
  • "Chulz redet Unsinn! Auf welchem Programm läuft das #TVDuell noch mal?"
  • "Alles nur Lügen und hohle Phrasen! Ich blicke durch."
  • "#TVDuell RT please"

Dem Bundeskriminalamt (BKA) zufolge gerät der Bahnverkehr zunehmend ins Visier von Islamisten. Das Schienen-, pardon! Terrornetzwerk Al-Qaida rief in seinem Propagandamagazin "mobil" "Inspire" zu Sabotageakten wie Oberleitungsschäden, dem Ausfall der Klimaanlage oder der Drosselung der WLAN-Geschwindigkeit auf. Damit Anschläge gezielt geplant werden können, empfahl die Organisation ihren Unterstützern zudem die Aktivierung eines extra eingerichteten Verspätungsalarms per E-Mail oder Push-Nachricht auf dem Smartphone. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Reisende in Richtung Paradies bei Zügen der Deutschen Bahn ohnehin auf den Schienenersatzverkehr (Bus oder Kleintransporter) ausweichen.

1.5.2009
Ich versuche, es positiv zu sehen. Meine Mutter hat mich nicht etwa einfach sitzen gelassen und vergessen, sie verhält sich mir gegenüber einfach sehr "zurückhaltend" und ihrem "Amt angemessen".

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24.12.2009
An Abenden wie diesem (Weihnachten) stelle ich mir manchmal vor, wie es wäre, wenn Mutti mich zwischen ihren Händen halten würde wie die Luft zwischen der Raute.

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31.12.2011
Mama schickt mir geheime Nachrichten in der Neujahrsansprache, leider kann ich sie nicht entschlüsseln (LSD-Nebenwirkung).

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15.06.2013
Scheiße! Ganz Deutschland diskutiert über eine "Spionageaffäre". Ich wollte doch nur wissen, wo Mutti sich gerade aufhält.

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28.10.2013
"Abhöraffäre" hier, "Abhöraffäre" da ... Ich wünschte, ich hätte jemanden, der mich mal abhört (zum Beispiel Französisch-Vokabeln). Aber so muß ich halt wieder mit meinen ideologisch fragwürdigen Leidensgenossen von der Nachhilfegruppe rumhängen. Na ja, wenigstens die Psilos hauen in dieser Saison ganz gut rein.

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13.07.2015
Fuck-fuck-tripelfuck! Nicht mal den eigentlich ganz okayen Deppen LeFloid kann man sich geben, ohne Muttis müde Fresse sehen zu müssen. Überall hin verfolgt mich diese Frau, die nie für mich da war und mir trotzdem permanent zuzuflüstern scheint: "I'll be gewissermaßen watching you!" Aber wo ich schon mal im Youtube bin, kann ich mir auch gleich ein paar Schmink-Tutorials reinziehen. Voll Bock auf Superslut-Look!

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10.02.2016
Mutti hat Emojis für ihre monatlichen Gruß-SMS entdeckt. Natürlich benutzt sie die aber falsch, z.B. ¯\_(ツ)_/¯ , wenn sie <3 meint. Gestern hat sie sich so vertippt, daß es aussah wie der Code meines Dealers. Hatte echt kurz Hoffnung, Mutti wolle mir zehn Gramm Crystal Meth schenken. Dann kam aber raus, daß die Nachricht gar nicht an mich, sondern an einen "Volker Beck" gehen sollte. Der hat es gut! Und ich mußte wieder mit Crack vorlieb nehmen ...

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22.08.2017
Muttern eröffnet die "Gamescom". Klar, mit stinkenden, fetthaarigen Pickelkindern spielt die Merkel. Ich hingegen habe sie jahrelang eingeladen, mit mir Nintendo zu spielen. Und mir einen zu kaufen. Ich warte immer noch. Es ist wie 2014, als sie mit der deutschen Fußballnationalmannschaft gejubelt hat, aber nie zu meinen Spielen an der Schule gekommen ist. Wie in einem amerikanischen Film. Doch eines Tages wird sie auftauchen, ich weiß es … Sie muß einfach.

+++

Noch mehr Merkel-Tochter Details nur in der TITANIC-Septemberausgabe. Jetzt am Kiosk oder hier kaufen!


 

Neues über den wunderbaren Klumpen
Die Bevölkerung des Landes bestand aus Wissenschaftlern. Nachdem ich restlos eingetroffen war, sprach ich zur erstbesten Wissenschaftlergruppe, die mir begegnete: "Bringt mich zu eurem Anführer." Wie diese Wissenschaftler so sind, taten sie mir den Gefallen. Sie ließen alles stehen und liegen, um meinem Wunsch zu entsprechen. Ihr Anführer hieß Honig und residierte in einem Erdloch. Er hieß mich freundlich willkommen, und mein Presseausweis verschaffte mir Zutritt zum Allerheiligsten. Dort ließen wir uns auf dem frisch geheiligten Boden nieder, und Honig gewährte mir ein Gespräch. "Herr Honig", begann ich, "sprechen Sie zu mir von dem geheimnisvollen Klumpen, der durch die Wand gekommen ist, und den Sie nun erforschen."
"Der Klumpen, ja", hörte ich Honig sagen, die Worte kamen durch sein Kinn, "wir wissen inzwischen, daß er aus Materie ist." Mehr war aber leider nicht aus dem Anführer der Wissenschaftlergruppe herauszubekommen. Honig schien sich ans Genick zu greifen, zog aber einen kleinen Kopf nach dem anderen aus seinem Kragen und bewarf mich damit. Das Gespräch schien beendet. Ich verließ Honig, ohne etwas wirklich Bahnbrechendes über den wunderbaren Klumpen erfahren zu haben.

 


DiB heißt eine neue Partei, die eigentlich keine ist, und Politik macht, die eigentlich keine ist, mit Politikern, die eigentlich keine sind. Ein ganz neues Konzept. Wir haben die Leute, die eigentlich keine sind, exklusiv in ihrem Büro besucht, das eigentlich gar keines ist. Und uns gibt es auch gar nicht. Hä?

Wir treffen uns jedenfalls mit Fabian, 29 Jahre alt, der auch ganz anders heißen könnte, vielleicht Flo oder Lurchkopp, in einem Café in Düsseldorf. "Ich wohne hier gar nicht, ich bin überall zu Hause. Gerade jetzt, wo ich im ganzen Land Leute treffe, bin ich mal hier, mal da." Politik wird von uns auch überall gemacht. "Die Etablierten, die Mächtigen – von denen haben wir die Faxen dicke", schäumt er direkt vor Wut. "Allein das Bestellen von Cappuccino kann ja politisch sein, also wie man es macht und bei wem und mit welcher Motivation – oder aber auch nicht!" verdeutlicht er anhand eines knackigen Beispiels seine Philosophie.

Eines Tages wachte "Fabian" morgens auf und dachte, er "muß mal etwas tun". Also tat er was, denn allein das Aufwachen war für ihn ein politischer Akt. Metaphorisch jetzt mal gesehen. Erst mal mußte er aufs Klo. "Dann begriff ich, daß auch andere Leute morgens aufwachen." Menschen haben ja Gemeinsamkeiten. Aber auch Unterschiede! Aber eben auch Gemeinsamkeiten. "Daß wir unterschiedlich sind, macht uns alle gemein", sagt er nachdenklich. "Da dachte ich: Da kann man was draus machen!" Dann gründete er die Partei mit seinem Start-Up-Kollegen "Paul". Bei uns können alle mitmachen, außer eben die, die wir ablehnen. Es gibt ein Bewerbungsverfahren. Da kann man auch "durchfallen". Wie man die Bewerbungsphase besteht, wird nicht verraten. "Ach, solche Kleinigkeiten sind doch langweilig, das hält die Bewegung auf. Laßt uns lieber alle zusammen nach vorn schauen!" Gut, gut.

Fabian ist gelangweilt vom Bundestag und "dem, was da so passiert". Ein klares politisches Programm gibt es bei DiB nicht, "das ist ja der Punkt!" Es geht um das "Nicht-Einverstandensein", nicht um rechts oder links. Nur, daß Amerika Schuld ist, das weiß man bereits. "Wir sind natürlich für Menschenrechte, hallo, aber eben unpolitisch." Wählen fand Fabian bisher wahnsinnig sinnlos, denn es änderte ja doch nichts. Lieber guckte er immer Volker Pispers und "Die Anstalt" und dachte sich: "Ach, wenn die nur mal Politik machen würden..." Und jetzt macht er sie eben selbst, im Sinne seiner Helden. Beziehungsweise nicht. Also doch. Ein wütender Post von Start-Up-"Paul" holte ihn damals ins Boot. In dem Post stand: "So geht es nicht weiter". Eine Idee war geboren.

Wir sitzen jetzt hier schon seit zwei Stunden im Café, aber keine Bedienung erscheint. Da gehen wir rein an die Theke und sagen: "Weib, warum bedienst du uns nicht?" Und die freche Magd sagt: "Sorry, ganz neues Konzept, wir sind nicht wirklich ein Café. Ihr könnt aber unsere Räumlichkeiten nutzen, um alles selbst zu machen. Allerdings gehören uns die Räumlichkeiten ehrlich gesagt auch nicht. Aber ich möchte von euch abgeholt werden." Fabian stürzt sich auf sie mit Gebrüll. "Du verdammte Olle, wir haben uns dieses Konzept patentieren lassen!" Interessant: Wirklich alles ist möglich bei DiB, auch Mord. Doch auch Amerika hat Schuld.

Bedienungsanleitung zum Wahl-O-Mat 2017

Du stellst dich schweren Fragen: 38 an der Zahl!
Mit jeweils drei Optionen, nämlich: Ja, Nein und Neutral.
Dann klickst du, bis der Finger brennt, es ist die reine Qual,
und wählst Parteien zum Vergleich – man mißt prozentual.
Geschafft! Jetzt teil’s den Freunden mit im Netzwerk deiner Wahl!
Doch wisse: Ob und wen du wählst, ist denen scheißegal.

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Dominik Bauer (Hrsg.): "Trump Countdown-Kalender Teil 1"
Nur noch 1361 Tage bis zum Ende seiner Amtszeit. Am 29. April 2017 ist Donald Trump 100 Tage im Amt - somit endet seine Schonfrist und der Präsidentschafts-Countdown kann offiziell beginnen.
Herausgeber Dominik Bauer hat diesen einzigartigen Wochenkalender zusammengestellt, mit vortrefflichen Beiträgen von BECK, Uwe Becker, Jan Böhmermann, Gideon Böss, Tim Feicke, Leo Fischer Burkhard Fritsche, Torsten Gaitzsch, Greser & Lenz, Katharina Greve, Severin Groebner Thomas Gsella, Gerhard Haderer, Hauck & Bauer, Michael Holtschulte, Frank Hoppmann, Rudi Hurzlmeier, Oli Hilbring, Moritz Hürtgen, Kittihawk, Dorthe Landschulz, Mario Lars, Til Mette, Denis Metz, OL, Martin Perscheid, Ari Plikat, Rattelschneck, Hannes Richert, Leo Riegel, Stephan Rürup, Ralph Ruthe, Schilling & Blum, Roland Scholle, David Schuh, Martin Sonneborn, Mark-Stefan Tietze, Friedemann Weise, Ella Carina Werner, Heiko Werning, Ruedi Widmer, Valentin Witt, Tim Wolff, Miriam WursterHans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige  Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In  diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen  Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde.  Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle  Sterne.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann       alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und       hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und       Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy       Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine       gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Thomas Gsella: "Von Aachen bis Zzwickau: Ihre Stadt im Schmähgedicht"
Alle lieben Schmähgedichte, aber nur einer schreibt so schöne wie der TITANIC-Haus- und Husten-Dichter Thomas Gsella aus "Pimmelhausen" (Aschaffenburg). Gsella begnügt sich dabei nicht mit der Beleidigung von Einzelpersonen, sondern watscht die Deutschen gleich in Zehntausenderstärke ab - bzw. die doofen Städte, in denen sie (z.T. freiwillig!) wohnen. In dieser kostbaren Hetzprämie reimt sich der Gernhardt-Preisträger einmal quer durch die Republik. Wer weiß, vielleicht ist ja auch Ihr beschissenes Kaff dabei...Heiko Werning, Volker Surmann (Hrsg.): "Ist das jetzt Satire oder was? Beiträge zur humoristischen Lage der Nation"
Sie werden vom Papst verklagt, lassen sich von Islamisten erschießen oder müssen sogar bestbezahlt und hochgelobt für das ZDF arbeiten: Satiriker. Die besten Satireschaffenden der Republik bekennen in dieser uneigentlich-eindeutigen Mut-Anthologie, wie das für sie so ist, im "Bergwerk des Humors" (FAZ) zu "malochen" (Thomas Gsella). Für dieses schamlos vom Charlie-Hebdo-Attentat profitierende Taschenbuch schreiben und zeichnen u.a.: ganz viele Leute aus dem TITANIC-Umfeld, Silke Burmester, Ahne, Fritz Eckenga und Knut Tucholsky.Sonneborn/Gsella/Schmitt:&nbsp; "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Dorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Nicolas Mahler: "Der Urknall"
Nicolas Mahler, Meister des opulenten knappen Strichs, legt mit "Urknall" sein grundlegendstes, ursprünglichstes Werk vor. Von Kalauern wie "Sie sind mir aber eine Urknallcharge" bis "Wer hat an der Ur gedreht?" nimmt er zum Glück größtmöglichen Abstand und präsentiert statt dessen ein kleines, unglaublich dichtes Buch, in dem die ganze Welt des komischen Zeichnens angelegt ist, und das vor den Augen des Betrachters regelrecht explodiert. Ein Lichtblick im riesigen Dunkel des Buchmarkts!Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip"
Sie sind ein totaler Versager und können sich Bücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Buch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Markus Riexinger: "Kaktus der Verwesung"
Der "Gott des komischen Gemetzels" (L. Fischer) schlägt zurück: Markus Riexinger schlachtet sich einmal quer durch die deutsche Sprache, zerdrischt halbfertige Dramolette und prügelt poetische Versatzstücke in die Unkenntlichkeit. Frei nach Niels Bohr: Wer über die Miniaturen und Erzählanfälle des Berliner Jungautors nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.Wiglaf Droste: "Schalldämpfer"
Bei Wiglaf Droste, der "linken und rechten Hand des Fehlerteufels" (Bud Spencer), sitzt nicht nur der "Colt der Sprachkritik" (Terence W. Adorno) locker, er kann auch Fortsetzungsromankompilationen schreiben, die Herz und Hirn treffen. Z.B. diese, "Schalldämpfer", in der das "Kommando Leise Welt", eine Organisation zur Rettung des menschlichen Trommelfells, Lärmbolde und Schreihälse ganz leise wegknallt. Pflicht für alle, die den Schuß noch nicht gehört haben.Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):&nbsp; "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Heiko Werning: "Schlimme Nächte: Von Abstürzen und bösen Überraschungen"Jeder von uns hat schon mal eine erlebt und würde sie am liebsten für immer aus dem Gedächtnis löschen: eine schlimme Nacht. Heiko Werning aber, Lesebühnengott und Reptilienforscher, hat sich an über 30 schlimme Nächte erinnert und sie tapfer aufgeschrieben. Kindlicher Kaninchenmord bei der Nachtwanderung, verpaßte Chancen im malaysischen Massagesalon, Prügeleien mit Fußballfans, psychopathische Spermien-Strickerinnen: diese Nachtmahre werden Sie nicht mehr schlafen lassen!Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo:&nbsp;15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern
Das schreiben die anderen
  • 20.09.:

    Verschwundene Politiker: In der Taz kann sich Mark-Stefan Tietze heute kaum noch an Petra Kelly erinnern.

Titanic unterwegs
22.09.2017 Potsdam, Freiland
  Christian Y. Schmidt
22.09.2017 Nettetal-Lobberich, Städtische Galerie im Rathaus
  Miriam Wurster: »Cartoon-Confieserie Wurster«
23.09.2017 Salzburg, Taschenopernfestival
  »Schweres tragend«
24.09.2017 Salzburg, Republic
  Max Goldt

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Briefe an die Leser

 Himmel hilf, Dr. Clemens Hägele!

Sie leiten das theologische Studienhaus »Albrecht Bengel« in Tübingen und gaben in einem von der »Stuttgarter Zeitung« initiierten Streitgespräch interessante Ansichten zur Ehe für alle von sich. Als Ihr Gegenüber sich dafür aussprach, auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften in der evangelischen Kirche zu segnen, weil das heutige Wissen über Sexualität ein anderes als vor 2000 Jahren sei, erwiderten Sie keck: »Soll die Kirche also ihre Überzeugung nach den Umständen in der Natur ausrichten?« Niemals! Am Ende dreht sich noch die Erde um die Sonne, oder wie?! Außerdem stellten Sie fest: »Die Kirche würde auch bei vielen anderen Phänomenen nicht einfach sagen: Wir sehen, daß etwas ist, und darum ist es gut. So wird zum Beispiel selbstverständlich erwartet, daß der Jähzorn im Zaum gehalten wird, obwohl er natürlich ist.«

Eben, da haben wir’s doch: Warum sollten hirn- und geistlose Geistliche wie Sie ihren Zorn im Zaum halten, wenn die doch auch sich einfach ihre Schwulheit verkneifen können, gell?

Ließe den Jähzorn gerne mal an Ihnen aus: Titanic

 Feuer und Verdammnis, Christian Streich!

Da reden Sie auf einer Pressekonferenz doch glatt minutenlang wirr daher, und man mag einfach nicht begreifen, was Sie eigentlich von einem wollen. »Ich hab’s schon so oft zitiert. Der Mammon. Es steht nicht umsonst in den großen Büchern. Der Mammon ist eine der größten Gefahren für Menschen. Daß der Mammon über sie Besitz ergreift.«

Ein bißchen verängstigt haben Sie uns ja schon. Aber sagen Sie: Sind wir denn besessen, wenn wir uns eine Mitgliedschaft in Ihrer Hobbytruppe SC Freiburg sparen? Diejenigen, die dafür Geld ausgeben, sind zumindest von allen guten Geistern verlassen.

Sport frei: Titanic

 AOL-Nachrichten!

»Die Sorge einer Eskalation wächst« – worüber ist sie denn so besorgt, die arme Eskalation? Daß alles immer schlimmer wird? Aber ist das nicht genau ihr Ding? Und Deines auch?

Jedenfalls mitfühlend: Titanic

 Schon wieder Sie, Frauke Petry!

Schon wieder Sie, Frauke Petry!

Was kommt uns da zu Ohren? Zum im November anstehenden Bundesweiten Vorlesetag sollen auch Mandatsträger Ihrer Partei in Kindertagesstätten auftreten? Stark! Naheliegende Witze über die Wahl der Lektüre sparen wir uns an dieser Stelle und machen statt dessen einen Gegenvorschlag: Führen Sie in den Kitas des Landes doch lieber ulkige Kaspertheaterstücke auf! Jörg Meuthen spielt den Seppel, Sie selbst geben die Prinzessin, Gauland tritt als Krokodil auf, Björn Höcke als (geheimer Staats-)Polizist, und Oma von Storch paßt, Gewehr bei Fuß, auf, daß die Kleinen während der Vorstellung nicht flüchten. Das Niveau des AfD-internen Diskurses der letzten Monate dürfte dabei schwerlich unterboten werden. Und spätestens nach dem Mittagsschlaf fällt dann hoffentlich der allerletzte Vorhang.

Tritratrullala! Titanic

 Küß die Hand, österreichischer Bundeskanzler Christian Kern!

Zum Wahlkampfauftakt für die Nationalratswahl im Oktober meditierten Sie in der Taz über die Rolle der europäischen Sozialdemokraten inmitten all der Veränderungen, die durch Globalisierung und Technologieentwicklung hervorgerufen würden: »Bisher gab es die Konkurrenz zum chinesischen, vielleicht osteuropäischen Fabrikarbeiter, jetzt ist der Roboter die Konkurrenz. Die Sozialdemokratie war immer gesellschaftliche Avantgarde. Wir Sozialdemokraten müssen uns heute an die Spitze der Veränderungen stellen. Wenn das nicht gelingt, werden wir ersetzbar.«

Hui! Als früherer Manager im Energie- und Verkehrssektor denken Sie anscheinend stets in Höchstgeschwindigkeit, so daß unsereins kaum hinterherkommt. Aber verstehen wir Sie richtig? Als sozialdemokratischer Regierungschef müssen Sie also Globalisierung und Technologieentwicklung besonders rücksichtslos vorantreiben? Weil Sie sonst durch einen Roboter ersetzt werden?

Und ganz nebenbei: Dieser Roboter, den Sie da vor Augen haben – der ähnelt nicht zufällig Ihrem Außenminister und konservativen Herausforderer, dem 31jährigen Sebastian Kurz, der in sämtlichen Umfragen weit vor Ihnen hermarschiert?

Fragt in aller Umständlichkeit: die ewige Nachhut von Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Durch und durch erhebend

dieses Gefühl, seit ich unter die Schwerkraftleugner gegangen bin.

Dominik Wachsmann

 AK Demiker

Zusammen mit einigen Freunden habe ich jetzt einen Verein gegründet, zu dem nur Personen zugelassen werden, die ein hohes Bildungsniveau mit einem fatalen Faible für flache Wortwitze in sich vereinen. Der Name für den Zirkel war schnell gefunden.

Stefanie Dose

 Restwagieren, das

Das Restwagieren wird gerne von älteren Herrschaften betrieben. Hierbei legt man von einem mehrfach zu kaufenden Lebensmittel ein Exemplar aufs Kassenband und läßt den Rest im Wagen. Echtes Restwagieren ist dies nur dann, wenn es sich nicht um etwas Schweres wie einen Wasserkasten handelt, sondern beispielsweise um zwei Joghurts.

Robert von Cube

 Dichte Angabe

Leicht irritiert war ich, als uns der sardische Reiseleiter Gabriel erklärte, Berlins Bevölkerungsdichte betrage je Quadratkilometer »3800 und ein paar Zerquetschte«. Das geht nun aber seit dem Anschlag auf dem Breitscheidplatz gar nicht mehr. Das wäre ja fast so, als würde man die Bevölkerungsdichte diverser Mittelmeerinseln mit »X und ein paar Angeschwemmte« angeben.

Uwe Geishendorf

 Studie erforderlich

Als ich kürzlich freiwillig, und ich betone, freiwillig, einen kleinen Psychiatrieaufenthalt absolvierte, habe ich mich gefragt, ob es den Patienten die gleiche bübische Freude bereitet, wenn sie an Stelle der verordneten Handvoll hochpotenter Neuroleptika einfach die gleiche Menge an Placebos in den Blumenkübeln verscharren.

Helge Möhn