1983: Philipp Lahm wird am 11. November in der 89. Minute eingewechselt. Zunächst täuscht er einen Rückzieher an, aber dann tunnelt er seine Mutter einfach zwischen den Beinen. Direkt danach: Schwalbe. Lahm schreit wie am Spieß und sieht für sein Theater erst mal die gelbe Kati (Hebamme). Schon jetzt ist klar: Lahm ist ungewöhnlich klein. Nur 50 cm mißt das Baby.

1989: Mit 5 Jahren und 55 cm Körpergröße wird Lahm Verteidiger beim FT Gern. Auffallend ist seine anfängliche Kopfballstärke – mit den kurzen Beinen kommt er einfach noch nicht an den Ball. Erst nach der Grundschule erlebt Lahm einen Wachstumsschub und erreicht schließlich einen stolzen Meter, wenn er die Arme nach oben streckt.

1995: Lahm wechselt in die Jugend des FC Bayern München und wird vom Verein notdürftig in einer Villa am Tegernsee einquartiert. Dank wöchentlicher Wurstlieferungen von Nachbar Uli Hoeneß legt Lahm an Körpergröße zu und tritt erstmals mit beiden Schuhen gegen den Ball. Jetzt kann er der Welt zeigen, was er auf dem Platz draufhat: nichts. Bis zum Profi ist es noch ein weiter Weg.

2001: Eine turbulente Zeit bricht an: Erst Amateur bei Bayern in der Regionalliga, dann Dilettant beim VfB Stuttgart und schließlich Abwehr-As bei den A-Bayern und in der Nationalmannschaft. Ab jetzt heißt es: kicken, kicken, kicken! Für Lahm dreht sich alles nur noch um das runde Leder. Freunde bezeichnen ihn als "regelrechten Fußball-Narren".

2012: Lahm entdeckt seine Sexualität, will sich aber noch nicht festlegen, ob er eher Bälle oder Pfosten mag. "Hauptsache, keine Menschen", so Lahm.

2014: Inzwischen hat Lahm fast alles gewonnen, was man gewinnen kann, darunter den Jackpot im Lotto ("Pornokasse, hehe") und ein aufblasbares Schwein auf der Wiesn 2008 – nun folgt auch noch der Weltmeisterschaftstitel. Erst jetzt wird Lahm klar, wie ungern er siegt. Folgerichtig tritt er aus der Nationalmannschaft zurück, die ohne ihn allerdings keine Chance mehr hat.

2017: Auch in der Bundesliga streicht Lahm die Segelohren. Alles, was in der Fußballwelt Rang und Namen hat, beugt sich zu ihm hinunter und zollt ihm Respekt. Zukünftig wird Lahm Cheftrainer beim FC Bayern München sein, und zwar in der G-Jugend. "Einfach ein bißchen auf Augenhöhe trainieren", grinst Lahm uneitel wie eh und je. Kleiner Mann ganz groß!

  • Reichelt ist der uneheliche Sohn von Franz Josef Wagner und Hilde, "Bild"-Girl des Jahres 1979
  • 2002 studierte er an der Kai-Diekmann-Grapsch-Universität in Berlin Ausländerhetze, Busenblitzen und Fake News
  • In seiner Freizeit trägt leckt er gerne Springer-Stiefel
  • Seit er nicht mehr als Kriegsreporter in Afghanistan arbeitet, ist es dort um einiges sicherer
  • Seine drei liebsten Hobbys sind: 1. Alternative Fakten verbreiten, 2. Privatsphäre von Unschuldigen verletzen und 3. Schnüffeln (z.B. an der Hose von Paul Ronzheimer)
  • Auch privat richtet er mit unverpixelten Fotos immer wieder Schlimmes an und ruft Ekel hervor, siehe sein unverpixeltes Profilfoto auf Twitter
  • Innerhalb der großen Bild-Familie rangiert er als "Primat inter pares"

Einfach nur kraß! In Berlin kursiert eine neue Partydroge: Kakao! Doch Vorsicht – in diesem Frühjahr kommt es noch härter.

Partydroge Kartoffelchips: Läßt es im Kopf richtig krachen und baut einen Schutzschild um die Taille. Dafür verantwortlich: gesättigte Fettsäuren, Natriumchloride, Glutamate und Knusperoide. Macht aber schwerstabhängig, man muß ständig nachlegen.

Partydroge Nudelsalat: Sorgt für heftige Halluzinationen – man sieht eine Mahlzeit, wo nur klebrige Matsche ist. Totaler Downer, der stundenlang runterzieht. Nebenwirkung: Übelkeit, Erbrechen. Dabei Erstickungsgefahr (Erbsen, Fleischwurst). 

Partydroge Bier: Löst unbändige Glücksgefühle aus, wird bei spirituellen Zeremonien verzehrt. Wirkstoff Hopfen besänftigt das Nervensystem und bewegt die Zunge, Wirkstoff Ethanol bringt dem Planeten Harmonie zurück. Nebenwirkungen: keine.

Partydroge Klopapier: Beschwingt, erleichtert, reinigt (hauptsächlich die Seele). Eigentlich nicht neu – kennt man ja von Partys, daß sich ständig Leute auf der Toilette einschließen und Klopapier wegkonsumieren. Das leckerste verschmähen sie aber meist: die Papprolle.

  • Der BVB wird in RBVB unbenannt
  • Die Mannschaft tritt ab sofort in rot-weißer Spielkleidung an (Ausweichtrikots in Königsblau)
  • Bei Heimspielen wird nur noch mit einer Dose gekickt
  • Um Schmähbanner unkenntlich zu machen, wird vor der Südtribüne eine gelbe Wand errichtet
  • Borussia Dortmunds Presseabteilung wird auferlegt, bei ausverkauftem Haus von einer "vollen Hasenhüttl" zu sprechen
  • Der BVB, pardon!, der RBVB darf nur noch bullige Abwehrspieler oder Flügelstürmer verpflichten
  • Norbert Dickel und Boris Rupert erhalten die Auflage, das RBVB-Netradio im sächsischen Dialekt zu moderieren
  • Borussia Dortmund muß zu Benefizspielen beim FC Red Bull Salzburg, den New York Red Bulls und Red Bull Brasil antreten
  • Hans Joachim Watzke wird für ein Jahr in Ralf Rangnick umbenannt
  • Waterboarding für Straftäter (in Red Bull)
  • Watzke muß bei der nächsten Pressekonferenz 100 Mal "Red Bull verleiht Flügel" an die Tafel schreiben

Starke Erregung wegen der sogenannten Cum-Cum-Geschäfte! Im Finanzministerium bricht sich ein neuer Skandal mit schnellen Kontraktionen Bahn: Es geht um Sauereien bei der Kapitalertragssteuer. Wolfgang Schäuble gerät in der bislang geheimgehaltenen Affäre unter immer stärkeren Druck, den er nirgendwohin entladen kann. Schon 2011 soll er von den unanständigen Praktiken in den Unternehmen erfahren, seine Augen jedoch lange davor geschlossen gehabt haben. Was im Detail passiert ist und wie es zu den Betrugsorgien kommen konnte, durchschaut indes niemand so genau – als trügen alle Brillen mit bekleckerten Gläsern. Klar ist nur: Dem Fickus Fiskus sind unzählige dicke Schübe an sogenannten Moneyshots (deutsch ca.: "Geldstücke") entgangen, die einen warmen Regen für die Bundesbürger bedeutet hätten. "Das ist ein Schuß ins Gesicht jedes ehrlichen Deutschen", sprudelt es aus Rainer Holznagel vom Bund der Steuerzahler. "Verschwendung pur! Die heißen Ströme versickern jetzt in irgendwelchen Ritzen, und der kleine Mann von der Straße bekommt von der Ladung mal wieder nichts ab!" Die Leidenschaft für seinen Job tropft dem Vierzigjährigen regelrecht aus der puterroten Visage. Begeistert klatscht er links und rechts neben sich auf den Boden.

Der nordrhein-westfälische Finanzminister Norbert Walter-Bohrjeans schleudert seinen Senf in eine ähnliche Richtung: "Wir wissen es doch aus diversen Enthüllungsvideos: Für Wolfgangbang Schäuble und seine Crew waren die Cum-Cum-Geschäfte eine Cum-Cum-, Quatsch!, eine Win-Win-Situation." Betrug am nackten deutschen Volkskörper sei das gewesen. "Hier haben einige wenige auf Kosten der Allgemeinheit sehr viel abgesaugt!" lechzt der SPD-Onkel im "Café Spritz" bei einem saftigen Stück Creampie (deutsch ca.: "Sahnetorte") und reibt sich genüßlich die Hose. Wer genau getroffen ist, wer noch sein Süppchen kocht und wo die ganze Soße hinlaufen wird, soll jetzt ein Untersuchungsausschuß eingehend inspizieren. Erwartet werden ein wilder Aufschrei und eine Fontäne der Empörung im Internet. Im Finanzministerium gibt man sich dennoch siegesgewiß: "Der Prozeß wird schnell zum Abschuß kommen. Die wollen uns doch nur anschmieren." Schuldgefühle hat hier niemand: "Ab morgen wird zurückgefeuert!"

Das Finale im amerikanischen Nationalsport Super Bowl war Montagnacht mal wieder ein echter Straßenfeger, zumindest in Deutschland. Nachts um vier waren die Straßen wie leergefegt, daher kommt die Metapher ja auch, nur ein paar Ausländer trieben sich noch herum, um Drogen zu verkaufen. Aber die im Dunklen sieht man bekanntlich nicht, zumal sie ja im Gesicht AUCH noch recht dunkel geraten sind, so wie ihre Absichten, tja, Pech gehabt. Die redlichen Bürger aber schauten entweder Super Bowl oder schliefen, fast 99 Prozent taten entweder dieses oder jenes, einmal mehr eine Rekordquote. Viel war geredet worden im Vorfeld, doch die Wahrheit ist auf dem Platz, auch im Super Bowl, und der Platz war frisch gemäht und zudem mit allerlei Linien verziert, viel mehr als im Fußball, na ja, der Ami halt, wer’s mag. Auf den Rängen auch überall Popcorn und Cola statt Bier und Leuchtraketen, na ja, der Ami halt, wer’s mag. Dann plötzlich der erste Touchdown für Atlanta, eine überragende Aktion dieses bulligen Mannes mit den grotesk breiten Schultern, obwohl, so sehen die ja alle aus, bestimmt Hormonbehandlung oder Sonderschichten im Kraftraum, na ja, der Ami halt, wer’s mag. Jedenfalls die Führung für die atlantischen Falken, wie sie in den Südstaaten gerufen werden, dort, wo das Handwerk des Super Bowl, oder kurz Bowl, noch von der Pike auf gelernt wird, wo nach der Schule der Tornister in die Ecke gepfeffert wird und leidenschaftlich gebowlt wird, bis die Eltern von den Baumwollplantagen kommen und das Licht ausgemacht wird.

Zur Halbzeit eine klare Führung für Atlanta, Georgia, sprachloses Entsetzen und stumme Schreie in ganz New England, wo die gegnerischen Patriots zuhause sind. Auch US-Präsident Donald Trump hielt ja zu den Patriots, weil er deren Cheerleader… na ja, bleiben wir beim Sport. In der Halbzeitpause singen zunächst Lady Gaga und Beyoncé, danach performen DJ Bobo, Lena, Jennifer Rostock, die Sportfreunde Stiller, Xavier Nadoo, die Höhner, Schnipo Schranke, die unvermeidliche David-Bowie-Coverband sowie ein Gospelchor aus Alaska, der Ami braucht das wohl in seinem Entertainment-Wahn. In der zweiten Halbzeit holen die Patriots mächtig auf, angeführt von Superstar, Gisele-Bündchen-Buddy und Donald-Trump-Boyfriend Tom Brady holen die Neu-Engländer einen Quarterback nach dem anderen, es wird laut im weiten Rund, fast so eine Stimmung wie im Fußballstadion, beim Telekom-Cup, wenn es um nichts geht, nur um schnöden Kommerz. Schlußendlich drehen die Patriots tatsächlich noch die Partie, was prompt in den Geschichtsbüchern vermerkt wird, weil dort ja ALLES reingeschrieben wird, die einen jubeln, die anderen weinen, und Trump lädt zur Belohnung die Cheerleader der Patriots in den Oval Office, zu seinen ganz persönlichen Touchdowns. Verstehen Sie, hahahaha, Touch-downs?!?!!! Apropos oval: Der Ball war übrigens kaputt während der kompletten Spielzeit, sah aus wie so ein Ei, hahaha.

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TITANIC-Mitherausgeber und Gelegenheits-Bürgermeister Oliver Maria Schmitt ist über alle möglichen Kontinente gehüpft und hat Reisereportagen mitgebracht, die Ihnen den Spannungsschweiß auf Ihr Teiggesicht treiben werden! Er läßt sich in Simbabwe zum Survivalspezialisten ausbilden, verkostet in einer kasachischen Jurte Stutenmilch, wird beim Tangotanzen von finnischen (Meer-)Busen erdrückt und vermarktet sich auf der Frankfurter Buchmesse als Literaturtürke "Ertugrul Osmanoglu". Am Ende dieser Lektüre werden Sie sich vor allem eins fragen: "Was habe ich falsch gemacht, daß ich nicht so einen Job wie Oliver Maria Schmitt habe?"Stefan Gärtner: "Putins Weiber"
St. Gärtner ist der Schutzheilige der Alphabetisierten und Literaten. Gerühmt und bekannt als Parodist Daniel Kehlmanns, Ildikó von Kürthys, Arno Geigers und Thomas Gsellas, hat er nun seinen ersten Roman "vorgelegt" (Feuilletonphrase). "Putins Weiber" ist ein Pageturner (Klappentextphrase) des Gut-Schreibers (Idiotenphrase), voll mit Frauen, Alkohol, Psychotherapie, Aphorismen und Geschwätz, seltsamen Nachbarn, noch mehr Frauen, Männerfreundschaft und Autofahrten. So würde Nick Hornby schreiben, wenn ihm Eckhard Henscheid rechtzeitig Lawrence Sterne vorgestellt hätte!Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip"
Sie sind ein totaler Versager und können sich Bücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Buch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Anselm Neft: "Helden in Schnabelschuhen"
Anselm Neft ist Großinquisitor auf Lesebühnen und Mitherausgeber des EXOT-Magazins für komische Literatur. Sein zweiter Roman führt geradewegs hinein in die finstere, stinkende, voraufklärerische Welt der Mittelaltermärkte. Dorthin verschlägt es seine Helden Max und Katja, die nach ihrem Studienabschluß in Philosophie aus schierer Verzweiflung mit der Mittelalterband Kobold auf Tour gehen und sich dabei in höchst komplizierte Liebes- und Lebenshändel verstricken. Neft schreibt, wie ihm der Schnabel(schuh) gewachsen ist – genau das Richtige für mittelalte Komik-Connaisseure mit Hang zum Schalmeienklang!Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Markus Riexinger: "Kaktus der Verwesung"
Der "Gott des komischen Gemetzels" (L. Fischer) schlägt zurück: Markus Riexinger schlachtet sich einmal quer durch die deutsche Sprache, zerdrischt halbfertige Dramolette und prügelt poetische Versatzstücke in die Unkenntlichkeit. Frei nach Niels Bohr: Wer über die Miniaturen und Erzählanfälle des Berliner Jungautors nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.Wiglaf Droste: "Schalldämpfer"
Bei Wiglaf Droste, der "linken und rechten Hand des Fehlerteufels" (Bud Spencer), sitzt nicht nur der "Colt der Sprachkritik" (Terence W. Adorno) locker, er kann auch Fortsetzungsromankompilationen schreiben, die Herz und Hirn treffen. Z.B. diese, "Schalldämpfer", in der das "Kommando Leise Welt", eine Organisation zur Rettung des menschlichen Trommelfells, Lärmbolde und Schreihälse ganz leise wegknallt. Pflicht für alle, die den Schuß noch nicht gehört haben.Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Stephan Rürup: "Basteln mit Bier"
Während eine Baumarktkette nach der andere pleitegeht, zeigt uns Stephan Rürup, wie auch ohne Hobel und Schrauben schöne Bastelarbeiten entstehen können: nämlich mit Bier! Der TITANIC-Hauszeichner hat sich einmal um den Globus getrunken und dessen bedeutendste Monumente nachgeb(r)aut. Ergebnis: ein handliches Prachtbändchen, das in keinem Hobby- und Getränkekeller fehlen darf.Volker Surmann: "Lieber Bauernsohn als Lehrerkind"
Lesebühnenautor, Gelegenheits-Slammer, TITANIC-Autor – und Provinz-Exilant: Volker Surmann stammt aus den Tiefen des Teutoburger Waldes, heute wohnt er im Trend-Städtchen Berlin. In seinem ironisch-autobiografischen Heimatroman beschreibt der „Alien vom Planeten Acker“ (Eigenwerbung) u.a. den grausamen Mord an seiner Lieblingskuh und sein Versagen beim Traktorfahren – Blut und Boden sind also garantiert! „Ist Volker bloß ein metrosexueller Großstädter, gefangen im Körper eines ostwestfälischen Bauernkinds?“ Finden Sie es heraus!Gerhard Henschel: "Beim Zwiebeln des Häuters – Glossen und Verrisse 1992-2012"Margot Käßmanns buntscheckige Gedankenwelt, Heinos faszinierende Schlichtheit, Slavoj Žižeks Parallaxengeschwurbel oder Günter Grassens Gedächtnislücken – TITANIC-Chefschimpfer Gerhard Henschel versucht Gestalten zu begreifen, von denen andere sich wünschen, sie nie kennengelernt zu haben. In diesem Sammelsurium herausragender Schleimfiguren finden Sie die schönsten Henschel-Polemiken aus zwanzig Jahren.Heiko Werning: "Schlimme Nächte: Von Abstürzen und bösen Überraschungen"Jeder von uns hat schon mal eine erlebt und würde sie am liebsten für immer aus dem Gedächtnis löschen: eine schlimme Nacht. Heiko Werning aber, Lesebühnengott und Reptilienforscher, hat sich an über 30 schlimme Nächte erinnert und sie tapfer aufgeschrieben. Kindlicher Kaninchenmord bei der Nachtwanderung, verpaßte Chancen im malaysischen Massagesalon, Prügeleien mit Fußballfans, psychopathische Spermien-Strickerinnen: diese Nachtmahre werden Sie nicht mehr schlafen lassen!Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Heiko Werning/Volker Surmann (Hrsg.): "Fruchtfleisch ist auch keine Lösung"
Fernsehkocharenen und Jamie-Oliver-Apps auf der einen Seite – Ehec, Dioxin und Cranberrybier auf der anderen: Ernährung fasziniert und verängstigt heute gleichermaßen. Höchste Zeit für einen kritischen Sammelband, in dem 35 Hobby-Esser über Antivegetarismus und Provitamine, über Thymian, Safran und Foer debattieren. Zu den Textköchen zählen Sterne-Satiriker, die sich mit den Grenzen des guten Geschmacks nur allzu gut auskennen: Leo Fischer, Stefan Gärtner, Oliver Nagel, Katharina Greve, Wiglaf Droste, Mark-Stefan Tietze u.v.a.m.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern
Das schreiben die anderen
  • 24.02.:

    TITANIC-Chefredakteur Tim Wolff erklärt bei Meedia, warum Breitbart News gleich zwei mal mit Matthias Matussek telefonieren durfte.

Titanic unterwegs
27.02.2017 Frankfurt, Henscheid
  Die 3 TITANIC-Chefredakteure
02.03.2017 Hamburg, Polittbüro
  Hans Zippert
03.03.2017 Fürstenfeldbruck, Kunsthaus
  Hans Traxler: »Cartoons«
03.03.2017 Bielefeld, Bunker Ulmenwall
  Hans Zippert

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Briefe an die Leser

 Hamburger Großreedereien, arme Justizopfer!

Unfairerweise hat der Bundesgerichtshof Eure Pläne zur Elbvertiefung versenkt, wodurch Ihr nun sicher längst einkalkulierte Millionengewinne aus Globallogistik und Riesencontainerwesen mental verklappen könnt. Und das alles wegen einer Pflanzenart namens »Schierlings-Wasserfenchel«!

Sagt, habt Ihr Euren Ärger schon vollständig heruntergespült?

Würde Euch sonst nämlich gerne den passenden Becher reichen: Titanic

 Wackerer »Spiegel«!

Fein, wie Du da in Deinem Inneren mit Vorurteilen kämpfst: »Sind Ausländer krimineller als Deutsche? Amtliche Statistiken legen das auf den ersten Blick nahe. Doch Kriminologen warnen: Schon die Frage führe in die Irre.« Eine so richtige wie wichtige Warnung – weswegen Du auch den Artikel auf Deinem Titelblatt wie ankündigst? Genau, mit der Frage: »Sind Ausländer krimineller als Deutsche?«

Wer solche Nachrichtenmagazine hat, braucht keine Lügenpresse.

Hat Deine Äußerlichkeiten stets im Blick: Titanic

 Sie, Schauspielerin Josefine Preuß,

begründen den Erwerb des kleinen Waffenscheins in der »Bunten« damit, daß Sie sich »durch die Entwicklungen der letzten Zeit nicht mehr so sicher« fühlen. Der Schein erlaube Ihnen, »ein spezielles Reizgas zu tragen«. War das wirklich notwendig? Schließlich fällt das Mexx-Parfum »Ice Touch Woman«, für das Sie vor geraumer Zeit als Testimonial warben, (noch) nicht unter das Waffengesetz!

Erteilt Selbstverteidigung für Anfänger: Titanic

 Thomas Steinfeld c/o »Süddeutsche Zeitung«!

In Ihrem Artikel über Keith Jarrett (»Italienisches Solo«) zitieren Sie den Musikkritiker John S. Wilson, der über Jarretts »Köln Concert« schrieb, die Musik klinge, als seien Frédéric Chopin und Art Tatum gemeinsam in einem Kanu flußabwärts unterwegs, und finden das Bild »immer noch treffend«. Dabei, Steinfeld, seien Sie ehrlich, ist es schlicht rasender Unfug, unter dem sich jeder alles und nichts vorstellen kann. Und deshalb ist es heute wie 1975 nicht einen Hauch von treffend.

Ihre Jazzkritiker von Titanic

 Du wiederum, Polizei Niedersachsen,

hast für Deine Beamten wegen der Terrorgefahr neue Maschinenpistolen und kugelsichere Westen angeschafft, die auch Schüsse aus Kalaschnikows aushalten sollen. Und das ist dann wohl auch dringend nötig, wenn man bedenkt, wie viele Verletzte es immer wieder in Deinen eigenen Reihen allein schon beim unsachgemäßen Gebrauch von Pfefferspray durch die werten Kollegen gibt.

Halali! Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 AC/DC vs. Jesus

»Säkularisierung rockt!« dachte ich mir, als in der Fußgängerzone in Reaktion auf das einsetzende Kirchenglockenläuten ein Junge zu seinen Eltern sagte: »Wie bei Hells Bells!«

Jan-Oliver

 Geistes Gegenwart

Laut Heraklit ist Bildung »nicht das Befüllen von Fässern, sondern das Entzünden von Flammen«. Andererseits: Man hat schon Fässer brennen sehen.

Dominik Wachsmann

 Richtig traurig

Traurig sein, ja, aber bitte gesundheitsbewußt: Naturtrübsal blasen.

Burkhard Niehues

 Ludwig und ich

Mit dem guten alten, von mir sehr geschätzten Beethoven habe ich schon einiges gemein: schlechtes Gehör, schwache Augen und zwei linke Hände. Deshalb habe ich dem Raum mit dem soeben fertig verlegten Laminatboden in Anlehnung an das Op. 133 auch den Ehrentitel »Die Große Fuge« verliehen.

Helge Möhn

 Familientradition

Zu seinem runden Geburtstag durfte sich jeder von uns elf Enkeln ein bißchen Gold aus Opas Zahn schlagen.

Teja Fischer