Die Braunschweiger Staatsanwaltschaft hat erneut Büros von VW in Wolfsburg durchsucht. Das wurde in den Schubladen gefunden:

  • 1 CD von Midnight Oil ("Diesel and Dust")
  • 1 DVD mit Manipulationssoftware (Windows 10)
  • 20 Bündel Manipulationshardware (große Scheine, nicht numeriert)
  • 1 USB-Stick voller USB-Stickoxide
  • 1 Festplatte (Parkverbotsschild)
  • 1 Auspufftopf voller Gold
  • 1 Reservekanister Dieseltreibstoff (für schlechte Zeiten)
  • 100 Unterlagen, die irgendwo drunterlagen
  • Spuren von CO2
  • Vertreter der Landesregierung

Name: Spahn

Vorname: Jens

Spitznamen: Spahnferkel, Der Spahnsinnige, Jensemann, Der Pillenmann, Pharmakula

Hauptwerke: Lobbythek, Unsere kleine Pharmafirma, 1000 halblegale Nebenjobs, Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

Wurde beeinflußt von: Der Pharmalobby, der Ärztelobby, der Apothekerlobby, der Bankenlobby, einer Überdosis Medikamente, Schweren Nebenwirkungen

Hat Einfluß auf: Medikamentenpreise, Arbeitsplätze in der privaten Krankenversicherung, das Stimmvieh in seinem Münsterländer Wahlbezirk, schwarze (Kranken-)kassen

Verfeindete Denker: Angela Merkel, Karl Lauterbach, Abgeordnetenwatch, Hipster, das linksgrünversiffte Gesindel

Befreundete Denker: Alexander Dobrindt, Alexander Gauland, Horst Seehofer, der Papst

Bester Satz: "Niemand muß in Deutschland hungern, das Tafel-Essen ist weit besser als unsere Krankenhauskost."

Leser, die Spahn mögen, mögen auch: Rationierungen, Apparatemedizin, lebensverkürzende Maßnahmen, Hartz-IV-Kürzungen, soziale Kältekammern, Karriereleitern, Gehirnentzündungen, digitale Zäpfchen

Nasse, zusammengeklumpte Wäsche, die über Monate hinweg in der Ecke eines ungelüfteten Zimmers zum Verrotten liegengelassen wird, entwickelt mit der Zeit einen unangenehmen Geruch. Das haben jetzt Forscher der Universität Kiel so festgestellt. Erstaunlich: Nach acht Monaten ist die Wäsche von ihrem eigenen Zustand so genervt, daß sie sich von selbst in die Waschtrommel begibt und einmal bei 90°C gut durchwäscht (wie dieser Vorgang exakt vor sich geht, konnte allerdings noch nicht beobachtet werden). Dr. Hilmarius Heilmer: "Wir wissen nicht, ob es sich lohnt, so lange mit dem Wäschewaschen zu warten. Wir raten daher allen Bürgern vorerst zu weitestgehend konservativen Waschzyklen. Und wenn Sie schon dabei sind: Hätten Sie vielleicht noch Platz für einige meiner Unterleibchen?"

Einen Mann aus Trier erreichte vor wenigen Tagen eine unangenehme Forderung in der empfindlichen Höhe von 820 Euro: Er hatte bei einem Besuch in der Lüneburger Heide im August des vergangenen Jahres eine der drei letzten ortsansässigen Bienen totgetreten und war daraufhin in polizeilichen Gewahrsam genommen worden. Für die zwei anderen Bienen bedeutet dies einen wesentlichen Einschnitt in ihrem sozialen Leben, ist doch die wöchentliche Skat-Runde in der gewohnten Form nun nicht mehr möglich.

Zu einem schweren Arbeitsunfall ist es am Freitag in Klein-Wehring beim Hinaufladen eines Datenpakets auf eine Plattform gekommen: Das zahlreiche Gigabyte schwere Paket löste sich aus der Verankerung und krachte gegen die Begrenzungspfosten des Servers, wodurch diese aus ihrer virtuellen Fundamentierung gerissen wurden und in einen dunkeln Schacht des Darkwebs hinabstürzten, aus welchem eine Bergung vorerst nicht mehr möglich schien (und sie ist nach Maßgabe der technischen Möglichkeiten tatsächlich nicht möglich; Anm.). Die Bevölkerung wurde vorsorglich in Alarm- bzw. Panikbereitschaft versetzt (Ausgabe von Panikmasken heute noch von 9-17 Uhr am Gemeindeamt).

Die Literaturkommission der fränkischen Schweiz hat ihrem Kodex verbotener Metaphern einen neuartigen Passus hinzugefügt, wonach "metaphorische Vergleiche von Frauen jeden Alters mit Eisenbahnen jeglicher Bauart ab sofort unzulässig" seien. Diese gewichtige Einschränkung betrifft also nicht nur die vormals so beliebten wortspielerischen Gleichsetzungen von Frauen mit Dampflokomotiven - was für Lyriker des Verkehrswesens eine schwer zu verdauende Erschwernis ihrer Erwerbstätigkeit darstellen dürfte -, sondern auch Gegenüberstellungen weiblicher Wesen mit Modelleisenbahnen jeglicher farblichen Ausgestaltung. Die Bücher "Ich will Deine Diesellok sein" und "Du straftest mich ab wie eine Einheits-Schnellzuglokomotive 01 1088 unter Volllast" werden vorerst dennoch nicht auf den Index verbotener lyrischer Werke gesetzt. Auswirkungen auf irgendeine Praxis im Verkehr zwischen Mann und Frau sind derzeit andererseits wohl auch nicht vorstellbar.

Bei einem Besuch in Mainz hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ein Plädoyer für die Demokratie gehalten. Zugleich warnte er vor einer Verflachung des Diskurses. Es reiche nicht aus, "mit Häme oder Ironie auf das manchmal schwerfällige demokratische Ringen zu blicken", sagte Steinmeise klug wie eh und je. Immer wieder werden insbesondere Volksvertreter Opfer von Veralberungen. "Es spielt den Antidemokraten in die Karten, wenn Politiker und ihre Arbeit verächtlich gemacht oder der Lächerlichkeit preisgegeben werden", erklärte Franz-Wappler Schweinebrei mit deutlich sichtbaren Speiseresten auf dem salopp geschnittenen Sakko. "Freie Kritik und Satire" seien in der Demokratie zwar unverzichtbar, betonte der mittelelegante Staatsmann, kurz nachdem ihm von einem Grundschüler ins Gesäß getreten worden war, der offenbar das "Kick mich!"-Schild auf Furz-Wade Steißmeiers Rücken wörtlich genommen hatte. "Aber", so fügte Hans-Wurst Steinlaus an, während er sich einen Hotdog ins Maul zu stopfen versuchte, "die Banalisierung und Klamaukisierung von Politik, vor allem der Einzug von Hass und Verachtung in den politischen Diskurs – sie machen mir Sorgen." Das Publikum reagierte gemischt auf die mahnenden Worte des obersten Esels von Deutschland. Während die einen unter starken Gähnattacken litten, warfen die anderen mit faulen Eiern, Tomaten, Salatköpfen und Kartoffeln nach Lachsack Fred-Waltraud Scheibenwischer, dem schließlich nichts anderes übrig blieb, als unter lauten "Helau"-Rufen mit seinen riesigen Latschen von der Bühne zu watscheln.

  • Religion ist Natrium für das Volk.
  • Ich pranke, also bin ich Youtuber.
  • Lechts und rinks kann man nicht mit Ernst Jandl verswechseln.
  • Heidewitzka, Blut ist im Schuh.
  • Ich bin der Robert Geiss, der stets verneint.
  • Merkel muß, sag' ich jetzt mal, ein Stück weit weg.

Eine Einschätzung von unserem Moskaukorrespondenten Jimi Blue Ochsenknecht

Rußland ist groß, sehr groß. So groß, daß man es als einziges Land der Welt sogar noch aus dem Weltraum mit bloßem Auge erkennen kann. Das weiß jeder, der seine Nase schon mal in einen Atlas gesteckt hat. Nun wurde im Riesenreich an der Wolgau gewählt. Vom Nordwesten in St. Petersburg bis zum Südosten in Wladirostock sind die Menschen an die Urnen geströmt und haben ihre Stimmen dem Kandidaten gegeben, von dem sie sich am meisten versprechen lassen. Wie bereits bei den letzten Wahlen konnte Wladimir Iljitsch Putin das Rennen um den Kreml für sich entscheiden. Das überrascht auf der einen Seite, auf der anderen wiederum nicht. Denn Väterchen Putin ist zwar für viel Unheil verantwortlich, die Russen trinken aber auch sehr viel Wodka, um die desaströse Politik ihres Präsidenten zu vergessen. So haben sie sich nun für eine weitere Fortsetzung des Regierungsklassikers entschieden, getreu dem Motto: Was gestern schlecht war, kann heute nicht gut sein.

Doch wer das Verhältnis des russischen Volkes zu seinem Herrscher wirklich verstehen will, muß tief eintauchen in das russische Regierungssystem, die Duma. Neben dem Präsidenten gibt es einen sogenannten Capo, der die Staatsgeschäfte verwaltet, Bittsteller empfängt und ihre Gesuche abweist. Dem Capo sind wiederum Gruppen rangniederer Lokalpolitiker unterstellt, die "Knupplika", deutsch: Schlägertrupps. Auf diese Weise gerät das einfache Volk niemals mit dem Präsidenten persönlich in Kontakt, bekommt seine Macht aber trotzdem zu spüren. Perfekt, um gleichzeitig beliebt und gefürchtet zu sein. Im Westen wundert man sich regelmäßig über die russische Affinität zur Selbstpeinigung und -zerstörung und vermutet Wahlbetrug. Dabei darf nicht vergessen werden, daß Alkohol ein exzellentes Betäubungsmittel ist. Und Rußland ist eben auch sehr, sehr groß. Es gibt krasse Millionenstädte, deren Namen noch nie jemand gehört hat. "Jekaterinburg" z.B., oder "Prag". Warum sollten dort keine Leute wohnen, die einfach gerne Putin wählen? Ich kann mir das gut vorstellen. Und wenn es eine weitere Fortsetzung geben sollte, bin ich gerne mit an Bord. Sprechen Sie meinen Manager an.

Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) will ihre Rentenbescheide verständlicher machen. Laut eines Sprechers plant die Berliner Behörde, deren Seitenumfang um etwa 30 Prozent zu kürzen – gemäß des zu erwartenden Rentenniveaus. Außerdem sollen die personalisierten, auf brüchigem Pergament gedruckten und vielfach gefalteten Bescheide freundlicher gestaltet werden, indem auf die schwarze Umrandung der Formulare künftig verzichtet wird. Daß dem Schrieb ebenfalls keine unübersichtlichen Anlagen mehr beiliegen, kommt allerdings nicht bei allen Rentnern gut an. Witwe Gerda H. (67): "Kein Antrag auf Pflegegeld, kein Antrag auf Grundsicherung, kein Antrag auf Aufnahme bei der örtlichen Tafel. Beim Rentenbescheid meines Mannes war das bis zu seinem Hungertod wenigstens nicht so eine Rennerei."

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Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige  Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In  diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen  Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde.  Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle  Sterne.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann       alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und       hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und       Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy       Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine       gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Dorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern
Das schreiben die anderen
  • 20.04.:

    Die österreichischen Portale Oe24.at und Heute.at nehmen die Geburtstagsglückwünsche von TITANIC an Sebastian Kurz zur Kenntnis.

  • 18.04.:

    "Telepolis" berichtet über den Kampf für und gegen Prozenthürden bei der Europawahl und läßt PARTEI-Chef Martin Sonneborn zu Wort kommen.

Titanic unterwegs
21.04.2018 Berlin, Haus der Kulturen der Welt
  Leo Fischer mit Heiko Werning u.a.
21.04.2018 Bremen, Zentralbibliothek
  »Die besten deutschen Comics« mit K. Greve u.a.
22.04.2018 Berlin, Reformbühne Heim & Welt
  Leo Fischer mit Heiko Werning u.a.
24.04.2018 I-Brixen, Dekadenz
  Max Goldt

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Briefe an die Leser

 Alice Weidel, alte Moslemfresserin!

»Wenn Sie aus dem Kinderzimmer plötzlich ein lautes ›Allahu akbar‹ vernehmen, dann besitzt Ihr Kind vermutlich ein interaktives Lernbuch aus dem Ravensburger-Verlag«, mutmaßten Sie auf Ihrer Facebook-Seite. Steile These!

Uns würden da aber noch ganz andere Gründe einfallen, warum aus den Kinderzimmern Ihrer Facebook-Freunde mal wieder »Allahu akbar«-Rufe ertönen. Sie kennen doch das Phänomen, daß Kinder sich mit Einbruch der Pubertät von ihren Eltern abgrenzen müssen? Vielleicht haben Ihre Volksgenossen aber auch von der letzten Bildungsreise zum Großmufti in Syrien ein kleines Andenken mitgebracht. Oder die schwarz beschäftigte Putzfrau setzt einfach nur zum Großreinemachen in dem Schweinestall an!

Inschallah: Titanic

 Olaf Scholz!

Olaf Scholz!

Die SPD der vergangenen fünfzehn Jahre ist ja durch zweierlei gezeichnet: konstant fallende Beliebtheitswerte bei gleichzeitigem ständigen Auftrieb für Sie, Scholzens Olaf! Sogar die schlafmützige »Zeit« kam auf den Gedanken, daß da eventuell ein Zusammenhang bestehen könnte, und fragte Sie für »Zeit«-Verhältnisse doch recht frech: »Warum sollte ausgerechnet Ihnen die Erneuerung der SPD gelingen, wo die Partei Sie doch so skeptisch sieht?« Da wußten Sie aber genau Bescheid und taten in aller Gemütsruhe kund: »Ich bin Teil der Führung der SPD, ich habe auf Parteitagen mal bessere und mal schlechtere Wahlergebnisse erzielt und schon lange aufgehört, nachzuforschen, woran es jeweils gelegen hat. Die Erneuerung der SPD wird nur als Gemeinschaftsleistung gelingen, und dazu will ich gern meinen Anteil beitragen.«

Ja, so ist das halt: Man wird als SPD-König geboren und bleibt es dann ein Leben lang, was die Untertanen mal gut, mal schlecht finden, aus meist völlig bedeutungslosen Gründen. Wenn man nur fest genug im Sattel sitzt, hört man ohnehin auf, sich für Dinge zu interessieren; außer es soll mal eine Erneuerung her, dann will man aber schon auch noch mal mitreden, nicht daß da eventuell sogar Grundsätzliches entschieden wird. Aber weil Sie, Scholz, hundertprozentig wissen, wie entmutigt und verzweifelt die SPD-Basis ist, müssen Sie sich da keine Sorgen machen – schließlich sind Sie ja die Quelle dieser Entmutigung und Verzweiflung! So ist in dieser Welt alles wunderbar geordnet und werden Sie noch dann Teil der SPD-Führung sein, wenn die Partei schon längst nicht mehr existiert und nur noch grausige Erinnerung ist.

Allzeit festen Schlaf wünscht Titanic

 Landgang-Brauerei (Hamburg)!

Du hast wohl zu oft zu tief in den Gärtank geschaut und verkaufst daher Biere, die »Helle Aufregung«, »Weizheit«, »Dunkle Macht«, »Prollbock« und auch – es ist halt wirklich Hopfen und Malz verloren! – »Hopfnung« heißen. Dein größter Hopfan gibt aber hopfentlich erst dann vollends auf, wenn Du irgendwann in die Hauptstadt expandierst und dort, eigens für den Filmriß, ein »Berlin-Ale« braust.

Weiz, daß gegen Bierbankhumor nur Saufen hilft: Titanic

 Yee-haw, Brandenburger Polizei!

Bei Dir sind einige Schießstände geschlossen worden, weil in ihnen hohe Schwermetallbelastungen festgestellt worden waren. Dabei dachten wir immer, daß viel Blei in der Luft der eigentliche Sinn solcher Orte sei! Titanic

 Armer Tony Marshall (80)!

Sie fühlen sich vom deutschen Fernsehen vernachlässigt: »Das Programm richtet sich zu sehr an junge Menschen. In Deutschland leben 21 Millionen Rentner, die jeden Monat brav ihre TV-Gebühren bezahlen. Das deutsche Fernsehen hat diese Menschen vergessen.«

Wir können nur an Ihre Geduld appellieren, Herr Marshall: Warten Sie einfach noch zehn, zwanzig Jahre, dann sind Sie wenigstens in der Altersgruppe, an die sich das ZDF richtet.

Kleiner Rat von Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Ärztlicher Rat

Wer sich impfen lassen möchte oder muß, sollte dafür einen Kinderarzt aufsuchen. Vorteil 1: Ein Kinderarzt weiß, wie er den Patienten optimal ablenken kann, so daß der Pieks kaum wehtut. Vorteil 2: Die Pflaster sind wegen der bunten Kindermotive viel schöner. Nachteil: Man muß ein Kind dabeihaben.

Kim-Oliver Tietze

 Aha-Erlebnis

Ist euch eigentlich auch schon der Gedanke gekommen, daß »Wir Kinder vom Bahnhof Zoo« eine direkte Antwort auf »Wir Kinder aus Bullerbü« ist?

Mariella Tripke

 demütigender Doppeldruck, der

Wer als Fußgänger an einer Ampel wartet, kann sich leicht gekränkt fühlen, wenn ein Neuankömmling auftaucht und abermals den Knopf drückt, womit er zu unterstellen scheint, der Wartende kenne die Funktionsweise einer Lichtsignalanlage nicht. Dabei handelt es sich oft einfach um einen harmlosen Drängeldrücker, der seinerseits glaubt, die Grünphase durch Häufigkeit und Frequenz des Drückens beschleunigen zu können.

Robert von Cube

 Klares Urteil

Nachdem ich im letzten Vierteljahrhundert rund ein Dutzend Kaffeesorten kennengelernt, mehr als 80 Kaffeearten verglichen, auch ein paar Jahre als Barista gearbeitet, vor allem aber weit über 20 000 Tassen dieses »Getränks der Götter« getrunken habe, steht für mich eins fest: Das Zeug schmeckt nicht.

Andreas Maier

 Grippeprophylaxe

Kinder sollen sich mit einem neuen Hygiene-Seifenspender »No touch kids« der Marke Sagrotan spielerisch von den ganzen Ekelerregern da draußen reinwaschen. Den Slogan wiederum habe ich seit neuestem für mich entdeckt, um gesund durch die Hatschi-Zeit zu kommen, und tatsächlich: Es funktioniert!

Almuth zu Jeddeloh