Heute: Lebkuchen

Jaja, Sie haben ihn schon Anfang Oktober in den Supermarktregalen erspäht und sich gleich auf Facebook oder Twitter darüber ausgelassen, daß ja noch gar nicht Weihnachten sei, ehe Sie Widerling sich zwölf Kilo davon geschnappt, bezahlt und zuhause speichelnd in den gierenden Mampfkerker geworfen haben: Lebkuchen. Daß sich das Kotimitat überhaupt "Kuchen" schimpfen darf, zählt zu den gewaltigsten Frechheiten der Dauerbackwarengeschichte, fehlt es dem Lebkuchen doch nicht nur an Genießbarkeit, sondern auch an allem, was kuchige Ästhetik ausmacht.

Reinster Spott ist auch das Präfix "Leb", wo der Verzehr dieser Speise gewordenen Menschenrechtsverletzung doch bekanntlich nichts als Unheil, Schmerz und letztlich Tod birgt. Kaum verwunderlich also, daß eine deprimierende Graustufenstadt wie Nürnberg sich auf die Herstellung dieses Appetitabregers spezialisiert hat. 

Verachten muß der kulturvolle Mensch den Lebkuchen zudem, weil er in Form eines Lebkuchenherzes provinzhumorigen Sprüchen als Medium dient, mit denen Provinzdeppen um lebkuchenfressende Provindeppinnen buhlen, die ob abstoßender Sentenzen wie "I bin dei Bärlischatzipupsihasi", "Für meine zuckersüße Honigmaus" oder "Ich liebe dich" allen Ernstes aufrichtig frohlocken. Noch schlimmer: Lebkuchenhäuser! Mann, in Lebkuchenhäusern wohnten einst Hexen! Doch während man die ja Gott sei Dank alle verbrannt hat, wurde der Lebkuchen unerklärlicherweise begnadigt und durfte fortleben – bis heute! Doch jetzt ist Schluß, ab heute wird boykottiert! Der Lebkuchen hat sein perniziöses Spiel lange genug mit uns getrieben. Ihn soll das ihm gebührende Schicksal ereilen, und wenn die Lebkuchenlobby ihn noch so oft als Impulsartikel in die Quengelzone am Kassenband packt! Verrotten und vergammeln soll er ein für alle Mal, so lang es bei diesem schier unverderblichen Teufelswerk auch dauern mag.

Heute: Avocados

Nur wenige Lebensmittel lassen sich in ihrer Verdorbenheit und ihrem Schaden für die lokale Bevölkerung mit den spanischen Konquistadoren in Amerika vergleichen. Die Avocado ist so ein Lebensmittel. Tausende mexikanische Kleinbauern wurden von ihr erst in Armut gehalten und schließlich in den Ruin oder gleich den Tod getrieben. Für Millionen von einfachen, hart arbeitenden Menschen, die sie Jahrhunderte lang umsorgt und mit Anstand (und einigen Pestiziden) behandelt haben, fühlt sie sich zu gut und wandert daher in wohlhabendere Gegenden aus; eine Schneise aus Armut und Hunger auf ihrem Weg.

Doch auch reiche Nordamerikaner und hippe Europäer, die dieser angeblich so gesunden Frucht zu nahe kommen, sind nicht gefeit vor ihrer destruktiven Kraft. Früher oder später wachen sie alle blutüberströmt auf dem Küchenfußboden auf. Diagnose: Avocado-Hand. Dazu gibt sich dieses mit ihrer dunkelgrün pockenhaften Hexenhaut an sich häßliche Obst? Gemüse? Furunkel? überaus geziert. Statt dankbar zu sein, daß leichtgläubige Menschen sie mit dem Flugzeug einfliegen, offenbart sie nur Auserwählten ihr genießbares Inneres. Den meisten zeigt sie sich entweder hart und unfreundlich oder schleimig-faul. Ihr Erst-Züchter wußte um diese Eigenschaften und gab der heute bekanntesten Sorte daher einen Namen, der ihm aus der Seele sprach: Hass.

Leider sind seine Warnungen vor diesem "linken Ei Satans" in Vergessenheit geraten. Die Avocado schaut heute von jedem ranzigen Bahnhofs-Sandwich, aus jeder "authentischen" Guacamole und jedem Artikel über vermeintliche Super-Foods spottend auf ihren Schöpfer herab.  Nur wir können diesen allgegenwärtigen Invasor noch bezwingen. Und sollte es alle Omega-3-Fettsäuren kosten.

Heute: Gluten

Sein Wohlgeschmack ist unerreicht, Spitzenköche schwören drauf: Aus den Menüfolgen der raffinierten Hochküche ist Gluten nicht wegzudenken. Der saftige Weizenkleber gilt überdies als Powerfood par excellence und Wegbereiter der kulinarischen Postmoderne. Auch in Betriebskantinen wird er regelmäßig zum Lieblingsgericht gekürt. Jahrzehntelang hieß es, Gluten versorge die körpereigenen Vitamine mit dringend benötigten Nährstoffen und "crunche" beim Abgang hinten im Hals sehr angenehm. Außerdem könne sich seine CO2-Bilanz sehen lassen, jedenfalls tagsüber; und ohne ewig draufrumreiten zu wollen: Es schmecke wirklich sehr sehr gut.

Nach einer Metastudie der Universität Stanford stellt sich jetzt heraus: alles gelogen. Das Teufelszeug steckt voller Oxydantien und Omega-2-Fettsäuren, sieht nach dem Kochen wie ein Verkehrsunfall aus und stört das Wachstum von Kindern ab dem sechzehnten Lebensjahr. Während viele zudem finden, daß es verdammt schwer zu schälen ist und tonnenweise Abfall hinterläßt, ist anderen ihr tägliches Gluten schlicht zu teuer geworden. Auch der Geschmack wird inzwischen als eher peinlich, wenn nicht gar unterirdisch empfunden. Daher sagen immer mehr Menschen nein zum Gluten und weichen zu Recht auf bekömmliche, urgesunde Ersatzstoffe wie z.B. Laktose aus.

Heute: Olivenöl

Schmuddelig, stinkend, eigentlich nicht verkehrsfähig: Olivenöle sind die Fernbusbahnhöfe unter den Speisefetten! Wie die Stiftung Warentest soeben herausgefunden hat, taugen die meisten Öle der Güteklasse Nativ-Extra mit einem Literpreis zwischen 5 und 15 Euro wegen ihres "ranzigen, stichigen und torfigen Geschmacks" nicht zum Verzehr. Aber warum schmeckt das eigentlich sonst niemand? Warum werden die "schlammigen", "schimmligen" und "schändlich bitteren" Geschmacksnoten in allen Schichten widerstandslos geschluckt? Warum wird über die "gruftigen", "gruseligen" und sogar "grauenhaft öligen" Noten des Kaltgepreßten geschwiegen? Warum lädt die werte Kundschaft das giftgrüne Gift vom Mittelmeer unverdrossen weiter in ihre Einkaufskörbe und auf ihre Teller?

Das Geheimnis sei enthüllt: Weil alle denken, das muß so! Stichwort "bittere Medizin". Olivenöl gilt als gesund, bürgt als wichtigstes Element des mediterranen Ernährungsstils angeblich für langes Leben und Gefäße ohne Cholesterinverstopfung. Außerdem wird ein irrer kulinarischer Kult darum gemacht. Weißt du: Stück Weißbrot, grobes Meersalz, paar Tropfen Olivenöl für 90 Euro pro Liter = aaah! Perfekter einfacher Genuß! Aber schmeckt trotzdem scheiße! Von den mafiösen Herstellungsbedingungen wollen wir gar nicht erst anfangen. Oder doch, warum nicht: Ein Gutes hat die notorische Panscherei nämlich. In vielen der getesten Olivenöle finden sich reichliche Zugaben von Mineralölen. Das wertet sie deutlich auf – in Türscharnieren und Fahrradnaben sind sie bestens aufgehoben.

Heute: Kürbis

Wenn die Wonnen des Sommers vergehen, halten Kälte und Düsternis in den Mägen der Menschen Einzug. Dementsprechend passen die prädepressiven Kulinariker auch die Wahl ihres bevorzugten Lebensmittels den Umständen an und entwickeln folgerichtig einen Appetit auf: Kürbis. Dieses gottlose Zwitterwesen aus Kartoffel, Karotte und den Geistern südamerikanischer Inka-Blutopfer stellt sich dabei als Analogie auf die Persönlichkeiten ihrer "Genießer" dar: Harte Schale und schleimiger, abartiger Kern. Allein die Zubereitung erinnert an einen schlechten Splatterfilm; nur hartgesottene Angestellte von Abtreibungskliniken zeigten sich bisher in der Lage, das Gemüse ohne Tränen und ekelverzerrtes Gesicht von seinen Fäden und Kernen zu befreien.

Einzig die Amerikaner beherrschen den korrekten Umgang mit dieser orangen Monstrosität. Sie beschränken den Konsum von Kürbisvariationen als eine Art Schocktherapie auf wenige Wochen im Jahr und gehen dabei äußerst gewieft vor. Der Übelkeit erregende Kürbisgeschmack wird unter Beimischung diverser Gewürze nahezu unschädlich gemacht und das Ganze dann in Pulverform als erektionsförderne Shakes unter dem Namen "Pumpkin Spice Latte" vertrieben. Funktionieren tut dies nach dem homöopathischen Wirkprinzip, und nur, wenn man fest daran glaubt, da Kürbis normalerweise zu Erektionsstörungen führt. Bewiesen wurde dies erst kürzlich durch eine Studie, die feststellte, daß Kürbisesser ausnahmslos Schlappschwänze waren. Eine andere beliebte Art der Zubereitung ist in Form von Kuchen, in die nicht mal ein abgehalfterter American-Pie-Darsteller seinen Penis stecken würde. Hier besteht die Kunst darin, möglichst wenig Kürbis pro Kuchen unterzubringen und statt dessen möglichst viel der Komponenten Zucker und Fett, was übrigens fast immer hilft.

In jüngerer Zeit schwappt die orange Flut aus den USA auch zu uns herüber. Erfreulicherweise setzt sich dabei vor allem ein Trend durch. Hierbei wird der Kürbis, dieser pflanzengewordene Tumor, zu Halloween seinem verdienten Schicksal zugeführt: Er muß qualvoll alleine vor der Tür verrotten. Teilweise wird ihm noch mit einem stumpfen Messer ein Gesicht in den Wanst geritzt, um die umherwandernden Kinder nicht dem Bild eines baren Kürbis auszusetzen. Besondere Genugtuung bereitet der durch eine Kerze im ausgehöhlten Inneren herbeigeführte langsame Feuertod. Einige Wochen nach der Gruselfeier kommt der Kürbis dann gemeinsam mit seinen Gesinnungsgenossen, den Kastanienmännchen und gepreßten Blättern, dahin, wo er hingehört: in den Müll.

Heute: Shrimps

Ein alter Hut, daß, wer Shrimps ißt, hernach wohl keinen Dopingtest der Welt bestehen würde – aber wozu auch! Wer sich freien Stückes die Edelengerlinge in den Schlund jagt, steht evolutionär gesehen eher noch knietief im Brackwasser der Ursuppe, als auf dem Treppchen für Höchstleistungen. Gegessen werden Shrimps vor allem in abgeschiedenen Kultschuppen, etwa bei Gosch auf Sylt, am nördlichsten Ende Deutschlands, in der Hoffnung, daß einen niemand vom Festland bei derart kulinarischem Schweinskram zu Gesicht bekommt. Beim Blick auf die kalte See stellt sich der Shrimpsesser dann typische Fragen wie „Esse ich den Darm nun mit?“ und „Wenn ich jetzt ins Wasser ginge, wer würde mich vermissen?“. Fragen, die ihn verfolgen, während er verträumt das tote Sumpfwesen auf dem Teller zerteilt. Den eisigen Wind um die Ohren, das letzte gummiartige Stück Garnele im Mund, während die Möwen begierig über dem Teller kreisen, kann er sich schließlich dem Gefühl nicht mehr entziehen, daß in seinem Leben irgendetwas gewaltig falsch läuft. Aber was?

Heute: Gegrilltes

Vor dem Einstieg in die Welt des Grillens ist vom passionierten "BBQ"-Fan zunächst das adäquate Zubehör zu erwerben. Zum Preis eines mittleren Kleinwagens schafft man sich also einige Kilogramm Stahlblech im Schrottwert von etwa 6,50 € nebst Kunststoffrädchen (→ gelber Sack) an. Must-haves dabei: Deckel, Steinplatte und Räucherfunktion. Außerdem unverzichtbar: Infrarotthermometer, digitaler Präzisionslaserwurstabstandsmesser, damastgeschmiedete Grillzange, Tranchierbesteck mit Horngriffen sowie ein vergoldeter Grillspießchenanspitzer. Das "Fest" beginnt mit dem Marinieren des Grillgutes in chemiesatten Kräuterpasten und Würzsaucen, dem lieblosen Überschütten verkochter Kartoffeln mit Fertigmayonnaise, und für die Veganer wird eine Gurke geschält. Alsdann geht der Griller auf Youtube und schaut sich dort zu den ersten vier Bieren noch einmal schnell die Tips von renommierten Fernsehkochfuzzis an. Die dadurch gefestigte Annahme, daß auf der heimischen Terrasse auch etwas Genießbares beim Grillen herauskommen könnte, strafen die folgenden Rauchsäulen Lügen: Das ganze Gewürze, Gesauce und Getue hat nur dem Zweck gedient, der erzeugten Kohlenstoffhülle um zähe Reste von Fleischfasern eine Anmutung von Geschmack zu geben.

Bei all der hochtechnisierten Ausstattung ist es grillenden Menschen nicht klar, daß es sich bei der Zubereitung von Fleisch an offenem Feuer um eine der ältesten Kulturtechniken handelt. Schon der Homo erectus hat vor der eigentlichen Entdeckung des Feuers Grillfleisch gegessen – aus reiner Faulheit. Häufig fiel nach einem Blitzeinschlag ein geröstetes Eichhörnchen oder ein Elch aus einem Baum, außen schwarz und innen roh; das hat zwar schon damals scheiße geschmeckt, aber wenigstens mußten keine lebenden Tiere mehr gejagt werden. Grillen ist demnach schlicht ein Mahnmal für die erschütternde Stagnation in der Entwicklung der menschlichen Art.

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Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
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Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
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Sie werden vom Papst verklagt, lassen sich von Islamisten erschießen oder müssen sogar bestbezahlt und hochgelobt für das ZDF arbeiten: Satiriker. Die besten Satireschaffenden der Republik bekennen in dieser uneigentlich-eindeutigen Mut-Anthologie, wie das für sie so ist, im "Bergwerk des Humors" (FAZ) zu "malochen" (Thomas Gsella). Für dieses schamlos vom Charlie-Hebdo-Attentat profitierende Taschenbuch schreiben und zeichnen u.a.: ganz viele Leute aus dem TITANIC-Umfeld, Silke Burmester, Ahne, Fritz Eckenga und Knut Tucholsky.Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Dorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Nicolas Mahler: "Der Urknall"
Nicolas Mahler, Meister des opulenten knappen Strichs, legt mit "Urknall" sein grundlegendstes, ursprünglichstes Werk vor. Von Kalauern wie "Sie sind mir aber eine Urknallcharge" bis "Wer hat an der Ur gedreht?" nimmt er zum Glück größtmöglichen Abstand und präsentiert statt dessen ein kleines, unglaublich dichtes Buch, in dem die ganze Welt des komischen Zeichnens angelegt ist, und das vor den Augen des Betrachters regelrecht explodiert. Ein Lichtblick im riesigen Dunkel des Buchmarkts!Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip"
Sie sind ein totaler Versager und können sich Bücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Buch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Markus Riexinger: "Kaktus der Verwesung"
Der "Gott des komischen Gemetzels" (L. Fischer) schlägt zurück: Markus Riexinger schlachtet sich einmal quer durch die deutsche Sprache, zerdrischt halbfertige Dramolette und prügelt poetische Versatzstücke in die Unkenntlichkeit. Frei nach Niels Bohr: Wer über die Miniaturen und Erzählanfälle des Berliner Jungautors nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern
Das schreiben die anderen
  • 27.11.:

    Die "Märkische Allgemeine" hat einen TITANIC-Brief an Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke gelesen.

  • 26.11.:

    Die LVZ spricht mit Martin Sonneborn über Dumme in Sachsen.

  • 22.11.:

    Vice sprach mit PARTEI-Chef Sonneborn über Neuwahlen, Fünfprozenthürden und Geldverkäufe.

  • 21.11.:

    Das österreichische Radio FM4 empfiehlt die neue Jahrhundertchronik aus dem Hause TITANIC.

  • 21.11.:

    Mark-Stefan Tietze in der Taz über arabische Clans, die Polizei und Gesellschaft unterwandern.

Titanic unterwegs
16.12.2017 Offenbach, Wiener Hof
  Pit Knorr & die eiligen drei Könige
17.12.2017 Frankfurt, Stalburg-Theater
  Thomas Gsella
18.12.2017 Frankfurt, Mousonturm
  Max Goldt
18.12.2017 Dortmund, Subrosa
  Daniel Sibbe u.a.

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Briefe an die Leser

 Huhu, Krauss-Maffei Group!

Du hast Dich im November im Kulturzentrum der Stadt München auf der »JobGate 2017« präsentiert, um Jugendlichen eine Ausbildung bei Dir schmackhaft zu machen. Deinem Anwerbematerial zufolge zählst Du »zu den weltweit führenden Herstellern von Maschinen und Anlagen zur Produktion und Verarbeitung von Kunststoff und Gummi«.

Das war schlau, denn Gummi ist ja gerade für die Zielgruppe der jungen Männer ein sehr wichtiger Rohstoff. Was wir vermißt haben, war ein Hinweis auf Dein Schwesterunternehmen Krauss-Maffei Wegmann, Marktführer im Bereich der militärischen Rad- und Kettenfahrzeuge wie dem Dingo, dem Mungo, dem Boxer, dem Leopard und dem Schützenpanzer Puma, dem Flugabwehrkanonenpanzer Gepard, dem Bergepanzer Büffel oder auch dem Minenwerfer Skorpion. Ein feiner kleiner Zoo. Darum wundert uns, daß Du diesen Umstand verschweigst, denn so könntest Du auch gleich die bekanntlich tierlieben jungen Mädchen anwerben. Aber wir verstehen schon: Ihr Kerle wollt lieber unter Euch bleiben.

Warme Grüße von den Flintenweibern auf der Titanic

 Was, Kathrin Spoerr (»Welt«),

Was, Kathrin Spoerr (»Welt«),

ist eigentlich bei Ihnen in der Redaktion los? In einem Kommentar zu Sexismus und #metoo schilderten Sie: Es gebe »Grund genug, sich belästigt zu fühlen«, berichteten Sie und erzählten auch von der Nachwuchsarbeit: »Praktikanten, die bei uns das Handwerk lernen wollen, lernen bei uns noch mehr. Daß es nicht nur alte Männer gibt, die junge Frauen anflirten, sondern auch alte Frauen, die junge Männer anflirten.« Zudem hätten Sie »Kollegen, die einander nur selten beim Namen nennen, weil sie die Anrede ›Zuckerpuppe‹, ›Baby‹ oder ›Liebchen‹ bevorzugen, Frauen genauso wie Männer. Es gibt Kollegen, die sich anschmachten, aufziehen.«

Uff! Nun kritisieren Sie diese Zustände in Ihrem Text aber gar nicht, sondern verteidigen sie und fragen rhetorisch: »Verbieten, was unsere Arbeit, unser Leben bunt macht?« Und da fragten dann wiederum wir uns: »Verbieten, was unser Leben bunt macht« – ist das denn nicht die Maxime von genau jenem im Kern staubgrauen Konservatismus, für den Springer-Schreiber/innen wie Sie seit jeher eintreten, wenn es um Ausländer, Drogen, Politik, kurz: mal nicht ums egomane Befriedigen der grenzenlosen Geilheit von Ihresgleichen geht?

Ihre Schätzelein von Titanic

 Gemeinde Obernfeld (Untereichsfeld)!

In Deinen Mauern beherbergst Du den RV Stahlross, der unlängst bei den Deutschen Meisterschaften im Radball und -polo auf sich aufmerksam machte – einen »gesamten Medaillensatz« nämlich konnte ein »Stahlross-Trio« dabei erringen: »Besonders auf den seit Jahren erhofften nationalen Meistertitel im Radball durch Andrè (sic!) Kopp und Manuel Kopp waren alle Anwesenden stolz. Aber auch die Vize-Meisterschaft im Radpolo durch Sandra Rakebrand und Jennifer Kopp wie auch die Bronzemedaille des zweiten Obernfelder Radballteams Julian Kopp und Raphael Kopp standen der Aufmerksamkeit im Range nicht zurück«, lobt mit Recht im »Göttinger Tageblatt« der berichtende Sportreporter Berthold Kopp.

Auf den ersten Blick scheint es in Dir, Gemeinde Obernfeld, ein bißchen arg kopplastig zuzugehen, aber im Grunde wird wohl alles Inzucht, pardon: in Zucht und Ordnung sein. Und S. Rakebrand ist vermutlich eine geborene Kopp? Oder verkoppelt als eine in spe?

Heute überhaupt nicht verkopft: Titanic

 Übrigens, Trump,

in die Kameras der Welt zu rufen: »Ich bin ein intelligenter Mensch!« – würde so etwas ein wirklich intelligenter Mensch von sich behaupten? Ist das nicht so, als würde ein bescheidener Mann seinem Gegenüber erklären: »Ich bin bescheiden, viel bescheidener als Sie begreifen können«?

Ach, das haben Sie neulich auch schon von sich gegeben? Sie machen es uns langsam echt zu einfach. Titanic

 Grüß Gott auch, »Süddeutsche Zeitung«!

Investigativ und kritisch wie immer hast Du noch vor den Paradise Papers einen weiteren Mißstand aufgedeckt: »Tausende Mieträder verstopfen europäische Großstädte.« Ist ja auch schon schlimm, wenn man vor lauter Fahrrädern seinen SUV nicht mehr auf dem Radweg parken kann. Was allerdings noch fehlt, sind Deine Top-Storys »Fußgänger atmen jährlich Tonnen von Kohlendioxid aus« und »Wie Ampeln den Straßenverkehr behindern«.

Brummbrumm: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Warnung

Glauben Sie ja nicht, daß Ihnen ein It-Girl bei der Lösung Ihres Computer-Problems helfen kann!

Franz Eckert

 Vice Versa

Was ist eigentlich ungesünder: Kaugummizigaretten zu rauchen oder echte zu kauen?

Teja Fischer

 Notwendiger Entschluß

Wenn mir bewiesen würde, daß unser gesamtes Denken und Handeln determiniert ist, würde sich für mich dadurch nichts ändern. Ich würde alles noch einmal ganz genauso machen.

Valentin Witt

 Vom Fenstersims berichtet

Gestern stand erst ein Krankenwagen, dann der Notarzt vor dem Nachbarhaus, abends ein Leichenwagen. Heute fuhr ein Umzugswagen zum Ausräumen vor. Wenn morgen ein weiterer Transporter mitsamt den neuen Bewohnern ankommt, sollte ich schon die Kriminalpolizei informieren, oder?

Tim Wolff

 Feststellung

Es gibt wenige Deutsche, bei denen sich der erste Satz im Wikipedia-Artikel so spannend liest wie bei Horst Mahler.

Konstantin Hitscher