von Fabian Lichter

Als Vertreter der sogenannten "Generation Alkopop" kann ich zu den schleichenden Veränderungen in der Gesellschaft nicht länger schweigen, ja es dürstet mich nach einer Aussprache, nach der reinen, klaren Wahrheit aus meinem Munde.

Die Jugend trinkt so wenig wie seit den 70ern nicht mehr, müssen meine geröteten Augen lesen. Na bravo! Was haben wir uns zu unseren Schulzeiten alles anhören müssen. Der Jugendschutz war uns Tag und Nacht auf den Fersen. Eltern, Lehrer und die CIA haben uns bespitzelt, wo sie nur konnten. Aber sicher! Aber ja! Nur weil wir es mit Alkohol & Co. noch locker nahmen – besser gesagt: ernst! –, dem Lustprinzip huldigten und hie und da freilich auch mal was zu Bruch ging. Weil wir Türen auftreten wollten. Für Euch, Euch Nachzügler. Ich sag’s, wie es ist: Ohne Weizen ging man damals einfach gar nicht erst in die große Pause, und nur durch Psychedelika und die obligatorische Sportzigarette danach konnte unsereins im Matheunterricht erst richtig kreativ werden. Die sollten sich mal chillen, die Alten, ebenso die heute 18–25jährigen. Trinkt halt auch mal was! Es ist ja nicht so, daß wir heute deswegen alle keine geraden Sätze mehr. Irgendwie.

Das ganze Gezeter wegen dem bissi Alk, lächerlich. Schmeckt halt auch gut, so ein Vollrausch. Und? Hat es mir geschadet? Jein! Ich bin ein volles vollwertiges Mitglied der Gesellschaft geworden. Zahle meine Rechnungen, meine Miete, mein Lotto. Die Schule haben auch wir alle abgeschlossen. Mit Zeugnis! Und ich weiß von meinem Kumpel Frank, daß er schon mehrmals kurz vor einer Ausbildung stand. Pythagoras, Dostojewski, Smirnoff – weiß ich heute noch, das ist mir in Fleisch und Blut übergegangen, das hab ich noch im Hirn, als wäre es gestern gepredigt worden.

Wenn ich dann in der "Welt" wieder lese, wie da eine Journalistin fragt, ob die Jugendlichen braver werden und ein Jugendforscher darauf wie folgt antworten muß: "Das Ausschweifende ist nicht mehr cool, es geht zunehmend um Leistung." Entschuldigung, aber da kommt mir der Frühstücks-Asbach wieder hoch. Ich möchte mein Plädoyer an dieser Stelle dann aber auch langsam beenden. Zum einen wirken solche Appelle an die Jugend ohnehin nicht, wie ich mich schemenhaft erinnere, zum anderen habe ich heutzutage ja nun mal auch meine Verpflichtungen und muß rechtzeitig diese Kästen hier zum Rewe rüberbringen. Der Strom will schließlich bezahlt werden. 

Guten Tag, deutsche Amis,

lassen Sie mich mich zunächst dafür entschuldigen, daß ich nicht mit Akzent schreibe und kein "Bonjour" bereithalte: Sie hatten sicher erwartet, von einer Baguette-Babette wie mir ständisch merkwürdische Sätzä zu lesène, mit viel Chichi und wenig "h". Doch eute nicht. Abermals werden wir Franzosen Sie enttäuschen: Sie freuen sich doch auf eine Überraschung, Sie haben die Haßkommentare schon fertiggetippt, in denen Sie sich darüber echauffieren, wie stupide diese Franzacken eigentlich sein müssen, um für eine nationalsozialistische Hetzerin zu stimmen. Doch Alice Weidel steht in Frankreich gar nicht zur Wahl.

Bei der heutigen Stichwahl heißt es: Emmanuel Macron gegen Marine Le Pen. Der Mann, der eine uralte Frau liebt, gegen die Frau, die einen uralten Mann geliebt hätte, wäre dieser nicht schon 1945 verstorben. Ein ehemaliger Banker gegen die Tochter des militanten Fremdenlegionärs Jean-Marie Pfaff Le Pen, der sie nur deshalb "Marine" genannt hat, weil der aus heutiger Sicht besser zu ihr passende Name "Luftwaffe" nicht gestattet wurde. Mancher sagt da: Pest oder Cholera, Froschschenkel oder Schnecken beziehungsweise Frosch-Enkel oder fette Schnecke, hihi!

Klar ist jedenfalls jetzt schon: Unser nächstes Staatsoberhaupt hat von Politik keine Ahnung. So gesehen ändert sich also nichts. Seit Sarkozy hat sich die fünfte Republik an derlei Dilettantismus gewöhnt. Und hat es uns geschadet? Ja, sehr sogar. Aber haben wir uns beschwert? Ja, sehr sogar, wir haben in unseren Banlieues so viele Autos verbrannt, daß wir sogar bei Opel nachkaufen mußten. Aber wären wir wirklich bereit, aus der EU auszutreten? Non! Denn womöglich müßten wir dann mit anderen Exit-Ländern wie England kooperieren, und man kann uns Franzosen ja nun wirklich viel zumuten, aber, daß wir Englisch lernen sollen – no way!

Ihr Franck Ribéry

Liebe Fußballfreunde!

Bumm. Das hat reingehauen. Ein Loddarmatthäus ist erschrocken. Und verwirrt. Wie ganz Fußballdeutschland. Man fragt sich schon, wer diesen Anschlag auf den Dortmunder Bus gemacht hat!? Die überhasteten Angreifer des Islamitischen Staates oder Leute aus dieser Antirassenszene, wo etwas gegen die Nazis bei Borussia haben? Aber warum schießen die dann auf die einzigen wichtigen Ausländer im Verein, die Spieler? Weshalb hat mein Freund Johannes ein B.-Kerner-Schreiben am Tatort hingelegt? Und lassen Islamterroristen nicht normalerweise Pässe am Tatort zurück, "tödliche Pässe" sozusagen, hehehaha... Tschuldigung. Wenn es Fußballfreunde waren, die wo die Liga wieder spannend machen wollen: Weshalb haben die nicht den FC Bayern angegriffen? Den Uli Hoeneß zu Beispiel... Ich schweife ab, bin – wie gesagt – verwirrt: Ich habe ja noch nicht mal Gegenpressing richtig begriffen, und jetzt muß ich mir über so etwas Gedanken machen!

Aber klar ist: Wenn es der Islamerer war, müssen sich auch andere Vereine Sorgen machen. Borussia Mönch(!)engladbach, die Darmstädter haben gerade den Großkreutz verpflichtet... Der 1. FC Köln ist ein Ziel, weil dort ein Geißbock ohne Kopftuch rumlaufen tut. Nur der RB Leipzig muß sich wohl keine Sorgen machen, weil: Ich denke, noch nicht mal die Mohammed-Ultras glauben, daß das ein richtiger Fußballverein ist.

So oder so: Nach dem Anschlag ist vor dem Anschlag. Wir müssen die Terrorabwehr verstärken, vielleicht kann der de Maizière mal eine Fünferkette versuchen. Jedenfalls ist ab jetzt jedes Spiel ein Endspiel, das wir mit allen Mitteln gewinnen müssen. Da heißt die Devise: Kämpfen, kämpfen, kämpfen! Dahin gehen, wo es weh tut! In jeden Knall werfen! Und zur größten Not werde ich halt Nationaltrainer beim IS. Damit wären echt viele Probleme gelöst.

Es grüßt:
ein Lothar Matthäus

Eine kritische Apokalypse von Sarah Connor

Das Saarland hat gewählt. Es gilt als der kleinste Schandfleck Deutschlands, und doch wirft das Wahlergebnis lange Schatten voraus: von den kommenden Landtagswahlen über die Bundestagswahl bis auf einen Friedhof mit Namen Europa. Die Wahl im Saarland war ein Stimmungstest für die Saarländer, mit dem die Zusammensetzung des neuen Landtagsparlaments ermittelt wurde. Das Ergebnis ist ein komplettes Desaster für alle teilnehmenden Parteien: Die SPD beendet ihren Aufstieg, bevor er begonnen hat, die CDU wurde vom Wähler mit 40,7 Prozent abgestraft, die Linke verlor deutlich und kämpft nun gegen den Parteientod, der Dämon AfD breitet seine giftigen Schwingen über das Land und krepiert elend an einem Wurm, und von den anderen Parteien (Grüne, FDP) wollen wir aus Pietät lieber gar nicht erst reden.

Dieses Wahlergebnis ist nicht irgendein Wahlergebnis. Es zeigt einen Trend, den wir in den kommenden Monaten, aber leider nicht mehr Jahren, immer deutlicher erkennen werden: Der Wähler stellt die Demokratie in Frage, indem er die Parteien gegeneinander ausspielt. Jeder abgegebene Stimmzettel ist nur ein weiterer Nagel in den Sarg, auf dem "Bundesrepublik Deutschland" steht. Eine Beispielrechnung: Wenn heute Bundestagswahl wäre, würden ca. 45 Millionen Bürger ihre Stimme abgegeben = 45 Millionen Nägel. Nicht umsonst heißt es Wahlurne – hier wird die Demokratie zu Grabe getragen. Indem die Bürger die Parteien vor sich hertreiben, zerfallen diese innerlich im Chaos und zerfleischen sich äußerlich, bis alle nur noch die gleiche massakrierte Visage herzeigen. Deutschland versinkt im Einheitshickhack, wird zu Klopsen verarbeitet und beim nächsten G19-Gipfel auf dem Buffet kredenzt. Wohl bekomm's!

Die Saarländer haben Deutschland mit ihrem Gewähle keinen Gefallen getan, nein, sie haben ihm den Todesstoß versetzt. Spätestens die Bundestagswahl wird es zeigen, wie tief dieses Land schon gesunken ist. Wenig später gehen dann die Lichter für immer aus. Das heißt aber auch: Ende Gelände mit der Vorherrschaft in der EU. Und wie bei einem richtigen Scheusal wird der Körper ohne Kopf führungslos, taumelt von Wand zu Wand und zerplatzt schließlich. Gute Nacht, Europa, wir haben alles versucht!

Heute: Schlaubi Pappenheim (22) über Homöopathie

Als ich neulich aufwachte, merkte ich gleich, daß etwas nicht stimmte: der Hals kratzte, meine Nase lief wie ein Wasserhahn und ich war am ganzen Körper mit blauen Eiterbeulen übersät. Also habe ich meine Laborübung sausen lassen und bin zum nächsten Arzt geschlurft. Nach einer halben EWIGKEIT im völlig überfüllten Wartezimmer durfte ich zum Herrn Doktor rein. Der hat mir nur einmal kurz in den Rachen geguckt und meinte dann, das sei "ein ganz normaler grippaler Infekt", er würde mir "zur Unterstützung" mal "ein homöopathisches Präparat aufschreiben", das er in solchen Fällen selbst ganz gern einnehme. Ich nur so: "Äääääääh, nein...?" und bin schnurstracks raus und zu einem anderen Arzt, der mir ganz normal Benzos verschrieben hat. Ich mein’: Hallo? Geht’s noch??? Jeder halbwegs intelligente Mensch weiß doch heute, daß Homöopathie gar nicht funktionieren KANN, weil in den "Globuli", wie die verabreichten Zuckerkügelchen heißen, gar KEIN WIRKSTOFF enthalten ist!!! Es gibt für die Wirksamkeit der Homöopathie genau 0,0 Belege, trotzdem schlucken die Leute diese "sanfte Medizin" wie verrückt. Wenn Sie mich fragen, ist das bloß überteuerter Zucker, und ich halte gegenüber Homöopathiegläubigen mit dieser unbequemen Wahrheit auch nicht hinterm Berg!

Wir haben das Thema damals im Chemie-LK durchgenommen. Unsere Lehrerin meinte so, man wisse ja gar nicht, was da wirke, vielleicht gebe es doch irgendeinen Mechanismus oder eine geistige Kraft, die dahinterstecke, wer heile habe eben recht usw. LIRUM, LARUM! Ich habe zur nächsten Stunde dann einen Webcomic von meiner Lieblingsseite "I Fucking Love Science" (hehe^^) ausgedruckt, in dem sich über Homöopathie lustig gemacht wurde. Da hat die Alte aber ganz schön blöd aus der Wäsche geguckt! Es gibt einfach naturwissenschaftliche FAKTEN, die man akzeptieren muß, und die Wirksamkeit von Homöopathie zählt definitiv NICHT dazu. Sorry, aber solche Quacksalberei für bare Münze zu nehmen, beleidigt definitiv meinen IQ von 135. Daß Krankenkassen diese "Medikamente" auch noch finanzieren, regt mich maßlos auf. Ich frage mich, wie ich erst reagieren würde, wenn ich selbst schon Beiträge zahlen müßte und nicht noch über meinen Papa versichert wäre! Bei soviel DUMMHEIT bleibt einem wirklich nichts anderes übrig, als die Globuli-Fans bei jeder sich bietenden Gelegenheit in Grund und Boden zu diskutieren – und natürlich dem fliegenden Spaghettimonster täglich ein Opfer darzubringen (hehe^^). Nächstes Mal erzähle ich euch übrigens etwas über Religionen. Kleiner Spoiler: Gott gibt es überhaupt nicht. Ich sage nur: Religioten ;-).

Meine lieben Landsleute!*

Heute richte ich mich mit einem dringenden Appell an ██████████████████████████████████████████████████████████

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██████████████████████████████████████████████████████████████ Demokratie und Menschenrechte ██████████

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█████████████████████████████████████ Verantwortung ██████████████████████████████████████████████

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███████████████████████ die Rübe abgemetzelt. ████████████████████████████████████████████████████████

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███████████████████████████████████████████████████████ Dialog ██████████████████████████████████

███████████████████ be█████████████████████████████████████████████████████████████████████████

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██████████████████████████████████████████████ Hitler ███████████████████████████████████████████

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██████████████████████████ z.B. Küßchen. ███████████████████████████████████████████████████████████

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Herzlich

Ihr Recep Tayyip Erdoğan, █████████████████████████

*Teile des Textes mußten leider geschwärzt werden, um nicht gegen in Deutschland geltende Gesetze zu verstoßen. Wir bitten dies zu entschuldigen und ermahnen Herrn Erdoğan für den nächsten Beitrag zu einer gemäßigteren Wortwahl.

PRO: Autorennen kennen nur Gewinner – unsere Städte!

Food-Festivals, Marathons, Pegida-Demos, die Straßen von San Francisco unserer Städte haben schon viele Deppenansammlungen gesehen. Was liegt da näher, als nun endlich auch den spektakulären Rennzirkus mitten ins Herz unserer Metropolen zu holen? Die steuerfinanzierte Infrastruktur ist ohnehin vorhanden. Jetzt gilt es, den PS-begeisterten Bürgern auch mal etwas für die viele Kohle, die Straßen, Brücken, Tunnel oder eben auch sündhafteure Ampelanlagen (die fürderhin nicht mehr auf der Straße, sondern in der Disco Verwendung finden könnten) verschlungen haben, zurückzugeben. Doch schon sieht man Verkehrsexperten und sonstige Spaßbremsen die Fahne senken, sie verweisen auf eine angebliche "Gemeingefährlichkeit" dieses hochdemokratischen, motorsportlichen Kräftemessens. Aber sie vergessen dabei, daß sich Kampfradler wie Taxifahrer schon immer Duelle auf den Verkehrsachsen unserer Kommunen lieferten. Auch das Argument einer angeblich erhöhten Unfallgefahr für Fußgänger hält einer kritischen Überholung Überprüfung kaum stand. Wenn sich ein Wagen mit 160 Sachen dem Zebrastreifen nähert, ist er doch schon vier Ecken weiter, ehe eine Oma mit den Rädern ihres Gehwagens den Asphalt auch nur berührt hat! Es ist alles eine Frage des Timings. Wer dennoch Angst hat, soll den Krötentunnel Fußgängertunnel nutzen, die U-Bahn nehmen, oder nach Juist, Hiddensee oder Helgoland ziehen.
Burkhard Niehues, Meinungsbolide

KONTRA: Ein Autorennen kennt nur Verlierer, z.B. meinen Kontostand

Wir alle wissen es: Autorennen sind abzulehnen. Uneinsichtigen sollte ein Blick auf das Schicksal der prominentesten Raser die Augen öffnen: James Dean im Grab, Michael Schumacher im Koma und – freilich am Entsetzlichsten – Niki Lauda im Fernsehen. Überhaupt: Wettrennen sind nicht nur superöde, sondern auch gefährlich: Einer von mir geleiteten Studie zufolge schlafen 9 von 10 Formel-1-Fans während der Übertragungen regelmäßig ein, einer stirbt vor Langeweile direktemang. Das Motorkräftemessen auf den öffentlichen Verkehr zu übertragen hilft da nicht, ich habe es selbst getestet. An einer Berliner Ampel kurbelte im aufgemotzten Audi oder BMW neben mir, ich kenne mich da nicht so aus, ein junger Primat das Fenster herunter, schlug ein Rennen vor. Ich willigte ein. Das traurige Ergebnis: Die Reifen meines – zugegeben – nicht mehr ganz fabrikfrischen Citroën C2 waren danach total im Eimer, später hagelte es superteure Bußgeldbescheide und dem mir unterlegenen Kontrahenten standen vor Fassungslosigkeit die Tränen in den Augen. Kurzum: An einem solchen Event nehmen nicht nur ausschließlich Verlierer teil, es bringt auch lediglich solche hervor. Besser sind illegale Motorradrennen. So muß auf das prickelnde, von 250 Stundenkilometern im Ortsinnern verursachte Nahtoderlebnis nicht verzichtet werden. Und wenn dann doch mal ein pinkfarbener Jeep von rechts kommt, kommt dessen Fahrer nicht ums Leben, hat dafür aber endlich einen Grund, den Wagen neu zu lackieren.
Cornelius W. M. Oettle, Lackierer

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Dominik Bauer (Hrsg.): "Trump Countdown-Kalender Teil 1"
Nur noch 1361 Tage bis zum Ende seiner Amtszeit. Am 29. April 2017 ist Donald Trump 100 Tage im Amt - somit endet seine Schonfrist und der Präsidentschafts-Countdown kann offiziell beginnen.
Herausgeber Dominik Bauer hat diesen einzigartigen Wochenkalender zusammengestellt, mit vortrefflichen Beiträgen von BECK, Uwe Becker, Jan Böhmermann, Gideon Böss, Tim Feicke, Leo Fischer Burkhard Fritsche, Torsten Gaitzsch, Greser & Lenz, Katharina Greve, Severin Groebner Thomas Gsella, Gerhard Haderer, Hauck & Bauer, Michael Holtschulte, Frank Hoppmann, Rudi Hurzlmeier, Oli Hilbring, Moritz Hürtgen, Kittihawk, Dorthe Landschulz, Mario Lars, Til Mette, Denis Metz, OL, Martin Perscheid, Ari Plikat, Rattelschneck, Hannes Richert, Leo Riegel, Stephan Rürup, Ralph Ruthe, Schilling & Blum, Roland Scholle, David Schuh, Martin Sonneborn, Mark-Stefan Tietze, Friedemann Weise, Ella Carina Werner, Heiko Werning, Ruedi Widmer, Valentin Witt, Tim Wolff, Miriam WursterHans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
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Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
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Alle lieben Schmähgedichte, aber nur einer schreibt so schöne wie der TITANIC-Haus- und Husten-Dichter Thomas Gsella aus "Pimmelhausen" (Aschaffenburg). Gsella begnügt sich dabei nicht mit der Beleidigung von Einzelpersonen, sondern watscht die Deutschen gleich in Zehntausenderstärke ab - bzw. die doofen Städte, in denen sie (z.T. freiwillig!) wohnen. In dieser kostbaren Hetzprämie reimt sich der Gernhardt-Preisträger einmal quer durch die Republik. Wer weiß, vielleicht ist ja auch Ihr beschissenes Kaff dabei...Max Goldt: "Räusper"
Max Goldt, der "Otto Waalkes der kultivierten Kolumne" (Daniel Kehlmann), hat eine neue Kunst entdeckt: Er zaubert aus kleinen Comics von gestern große Dramen von heute. Ergebnis: Kopfkino vom Feinsten! Da sagt sogar Gott demütig: "Ja, ähm, das will ich, hüstel hüstel, meinem Sohn zum Geburtstag schenken..."Heiko Werning, Volker Surmann (Hrsg.): "Ist das jetzt Satire oder was? Beiträge zur humoristischen Lage der Nation"
Sie werden vom Papst verklagt, lassen sich von Islamisten erschießen oder müssen sogar bestbezahlt und hochgelobt für das ZDF arbeiten: Satiriker. Die besten Satireschaffenden der Republik bekennen in dieser uneigentlich-eindeutigen Mut-Anthologie, wie das für sie so ist, im "Bergwerk des Humors" (FAZ) zu "malochen" (Thomas Gsella). Für dieses schamlos vom Charlie-Hebdo-Attentat profitierende Taschenbuch schreiben und zeichnen u.a.: ganz viele Leute aus dem TITANIC-Umfeld, Silke Burmester, Ahne, Fritz Eckenga und Knut Tucholsky.Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Dorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Nicolas Mahler: "Der Urknall"
Nicolas Mahler, Meister des opulenten knappen Strichs, legt mit "Urknall" sein grundlegendstes, ursprünglichstes Werk vor. Von Kalauern wie "Sie sind mir aber eine Urknallcharge" bis "Wer hat an der Ur gedreht?" nimmt er zum Glück größtmöglichen Abstand und präsentiert statt dessen ein kleines, unglaublich dichtes Buch, in dem die ganze Welt des komischen Zeichnens angelegt ist, und das vor den Augen des Betrachters regelrecht explodiert. Ein Lichtblick im riesigen Dunkel des Buchmarkts!Stefan Gärtner: "Putins Weiber"
St. Gärtner ist der Schutzheilige der Alphabetisierten und Literaten. Gerühmt und bekannt als Parodist Daniel Kehlmanns, Ildikó von Kürthys, Arno Geigers und Thomas Gsellas, hat er nun seinen ersten Roman "vorgelegt" (Feuilletonphrase). "Putins Weiber" ist ein Pageturner (Klappentextphrase) des Gut-Schreibers (Idiotenphrase), voll mit Frauen, Alkohol, Psychotherapie, Aphorismen und Geschwätz, seltsamen Nachbarn, noch mehr Frauen, Männerfreundschaft und Autofahrten. So würde Nick Hornby schreiben, wenn ihm Eckhard Henscheid rechtzeitig Lawrence Sterne vorgestellt hätte!Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip"
Sie sind ein totaler Versager und können sich Bücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Buch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Markus Riexinger: "Kaktus der Verwesung"
Der "Gott des komischen Gemetzels" (L. Fischer) schlägt zurück: Markus Riexinger schlachtet sich einmal quer durch die deutsche Sprache, zerdrischt halbfertige Dramolette und prügelt poetische Versatzstücke in die Unkenntlichkeit. Frei nach Niels Bohr: Wer über die Miniaturen und Erzählanfälle des Berliner Jungautors nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.Wiglaf Droste: "Schalldämpfer"
Bei Wiglaf Droste, der "linken und rechten Hand des Fehlerteufels" (Bud Spencer), sitzt nicht nur der "Colt der Sprachkritik" (Terence W. Adorno) locker, er kann auch Fortsetzungsromankompilationen schreiben, die Herz und Hirn treffen. Z.B. diese, "Schalldämpfer", in der das "Kommando Leise Welt", eine Organisation zur Rettung des menschlichen Trommelfells, Lärmbolde und Schreihälse ganz leise wegknallt. Pflicht für alle, die den Schuß noch nicht gehört haben.Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Volker Surmann: "Lieber Bauernsohn als Lehrerkind"
Lesebühnenautor, Gelegenheits-Slammer, TITANIC-Autor – und Provinz-Exilant: Volker Surmann stammt aus den Tiefen des Teutoburger Waldes, heute wohnt er im Trend-Städtchen Berlin. In seinem ironisch-autobiografischen Heimatroman beschreibt der „Alien vom Planeten Acker“ (Eigenwerbung) u.a. den grausamen Mord an seiner Lieblingskuh und sein Versagen beim Traktorfahren – Blut und Boden sind also garantiert! „Ist Volker bloß ein metrosexueller Großstädter, gefangen im Körper eines ostwestfälischen Bauernkinds?“ Finden Sie es heraus!Heiko Werning: "Schlimme Nächte: Von Abstürzen und bösen Überraschungen"Jeder von uns hat schon mal eine erlebt und würde sie am liebsten für immer aus dem Gedächtnis löschen: eine schlimme Nacht. Heiko Werning aber, Lesebühnengott und Reptilienforscher, hat sich an über 30 schlimme Nächte erinnert und sie tapfer aufgeschrieben. Kindlicher Kaninchenmord bei der Nachtwanderung, verpaßte Chancen im malaysischen Massagesalon, Prügeleien mit Fußballfans, psychopathische Spermien-Strickerinnen: diese Nachtmahre werden Sie nicht mehr schlafen lassen!Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Heiko Werning/Volker Surmann (Hrsg.): "Fruchtfleisch ist auch keine Lösung"
Fernsehkocharenen und Jamie-Oliver-Apps auf der einen Seite – Ehec, Dioxin und Cranberrybier auf der anderen: Ernährung fasziniert und verängstigt heute gleichermaßen. Höchste Zeit für einen kritischen Sammelband, in dem 35 Hobby-Esser über Antivegetarismus und Provitamine, über Thymian, Safran und Foer debattieren. Zu den Textköchen zählen Sterne-Satiriker, die sich mit den Grenzen des guten Geschmacks nur allzu gut auskennen: Leo Fischer, Stefan Gärtner, Oliver Nagel, Katharina Greve, Wiglaf Droste, Mark-Stefan Tietze u.v.a.m.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen
  • 18.05.:

    Martin Sonneborn im Schlachthof Wiesbaden – und in der ARD-Mediathek.

  • 16.05.:

    "Die Welt" über den Erfolg der Partei Die PARTEI in NRW.

  • 10.05.:

    In der Taz rügt Mark-Stefan Tietze, daß Kriminalität in unserer Gesellschaft inzwischen weitgehend akzeptiert ist.

  • 03.05.:

    Mark-Stefan Tietze in der Taz über das Ende des Zeitungsboykotts.

  • 25.04.:

    Mark-Stefan Tietze diskutiert in der Taz den heiß umstrittenen Frühling.

Titanic unterwegs
23.05.2017 Leipzig, Täubchenthal
  Heinz Strunk
30.05.2017 Rostock, Peter-Weiss-Haus
  Max Goldt
31.05.2017 Greifswald, Theater Vorpommern
  Max Goldt
21.06.2017 Bad Saulgau, Städtische Galerie
  Rudi Hurzlmeier, u.a.: »Artgenossen«

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Briefe an die Leser

 Hey, »Taz«-Urgestein Bettina Gaus!

Ihr Kommentar zur Wahl in den Niederlanden, in dem Sie eine realistische Einschätzung des Ergebnisses anmahnten und vor unrealistischen Deutungen warnten, hub folgendermaßen an: »Der Wahlsieg als Wille und Vorstellung. Oder, weniger hochtrabend: ›Ich mach mir die Welt – widdewidde wie sie mir gefällt.‹« Und wissen Sie was, Frau Gaus? Das hat uns sehr gut gefallen, denn mit dieser ironisch distanzierten Phrasenmixtur aus E und U, Hochkultur und Fernsehen, Philosophie und Kinderlied könnten Sie als legitime Nachfahrin von Arthur Schopenhauer und Pippi Langstrumpf fortan einfach jeden Ihrer Wahlkommentare beginnen. Und auch gleich wieder aufhören lassen!

Mehr oder weniger hochtrabend: Titanic

 So so, Fischerei-Zertifizierer MSC,

die Fische der von Dir zertifizierten Betriebe werden also »nachhaltig gefangen«. Hältst Du das nicht für eine tautologische Auskunft, da nicht nachhaltig gefangener Fisch doch wieder ins Wasser zurückgeworfen wird?

Fragt flüchtig: Titanic

 Wow, Torsten Frings!

Nach der 0:4-Pleite Deiner Darmstädter Jungs in Leipzig befandst Du: »Wenn du keine Tore schießt, gewinnst du auch kein Spiel.« Dazu hier noch eine kleine Fußballweisheit von uns: Wenn du vier Gegentreffer kassierst, reichen auch vier Tore nicht aus, um als Gewinner vom Platz zu gehen.

Dankt dennoch für die Spielanalyse: Titanic

 Da haben Sie, Philipp Bovermann,

uns aber einen gehörigen Schrecken eingejagt! Nämlich als Sie im Feuilleton der SZ berichteten, Sie seien in einem »schlecht belüfteten Konferenzraum« gewesen, wo Typen, »die aussehen, als seien sie gerade aus dem Berghain gefallen« oder halt »wie ein Teenager«, »schwitzend« und »hyperaktiv« herumkasperten und »über dem Biertrinken das Rauchverbot vergaßen«.

Mensch, Bovermann, wir dachten glatt, Sie hätten uns in der Redaktion besucht! Doch erleichtert stellten wir bald fest, daß wir keinen kollektiven Filmriß haben, weil Sie ja dann doch nur von der Cebit berichteten.

Liebe Grüße Titanic

 Kurt Beck (SPD)!

Kann es sein, daß Sie nur deshalb Opferbeauftragter der Bundesregierung geworden sind, weil Sie als ehemaliger SPD-Vorsitzender nur allzugut wissen, wie man sich als Opfer fühlt?

Grüße von der Abteilung Täterschutz c/o Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Wiedersehen

»Wir haben uns ja ewig nicht gesehen! Komm, laß uns ein Bier trinken und über die alten Zeiten schweigen!«

Teja Fischer

 Witz aus dem Jahr 1952

Ein über und über tätowierter Herr geht in die Sauna (Bild 1). Bild 2: Aus der Sauna dampft’s und qualmt’s! Bild 3: Der jetzt vollständig untätowierte Herr stiehlt sich verschämt aus der Sauna, aus der Türe fließt eine große, blaue Pfütze heruntergeschwitzter Tattoos, dazu von innen noch eine erhobene, zum Teufel jagende Faust. Ende. Zeichnerisch recht anspruchsvoll, daher auf diesem Wege.

Elias Hauck

 Erdkunde

Iller, Lech, Isar, Inn
fließen rechts zur Donau hin.
Mississippi, Kongo, Po
fließen echt ganz anderswo.

Christoph Eisinger

 Klappentextauszug

»…erzählt die Geschichte einer Frau, der Erfolg und Ruhm zu Kopf steigen, die Familie und Freunde zugunsten von Geld und Karriere verrät, die im Morast aus Drogen und Sex unterzugehen droht und die letztlich einsehen muß, daß sie alles richtig gemacht hat.«

Cornelius Oettle

 Altmodisch

Angehörige meiner Generation – ich bin Jahrgang 1975 – nutzen Social-Media durchaus intensiv. Sie gehen allerdings ganz anders damit um als die Jüngeren. Ich erkenne das vor allem daran, daß meine Facebook-Posts zwar sehr oft geliket werden – aber meist nur telefonisch oder per Brief.

Andreas Maier