Kim Jong-un überrascht die Welt: Erst war der nordkoreanische Machthaber bei Südkoreas Präsident Moon Jae-in zu Besuch, dann ließ er die Schließung seines Atomwaffentestgeländes ankündigen und demnächst will er sich mit US-Präsident Donald Trump treffen. Doch zunächst nahm sich Kim Jong-un Zeit für ein Interview mit TITANIC.

TITANIC: Herr Diktator, wie weit wollen Sie Nordkorea für das Ausland öffnen?

Kim Jong-un: Darüber denke ich gerade intensiv nach. Eine zu große Öffnung birgt auch Risiken. Nachher wollen hier noch die Toten Hosen, Tim Bendzko und Helene Fischer auftreten. Scheußlich! Campino würde mir mein Volk nicht verzeihen – es hat schon genug gelitten.

TITANIC: Ist eine Wiedervereinigung eine Option für Sie?

Kim: Ich kann mir ein vereintes Korea in der Tat vorstellen. Mein Eindruck ist: Die Südkoreaner haben die Schnauze voll von ihrer Regierung, fühlen sich belohchen und betrohchen. Sie warten auf blühende Landschaften, und von mir werden sie sie bekommen.

TITANIC: Das erinnert uns ein bißchen an die deutsche Einheit. Ist Helmut Kohl Ihr Vorbild?

Kim: Nein, bei allem Respekt: Er war mir etwas zu dick, zu korrupt und zu machtgeil.

TITANIC: Sie treffen demnächst Donald Trump. Wie bereiten Sie sich darauf vor?

Kim: Ich schaue mir ein paar Simpsons-Folgen an. Ich denke, dann bin ich gut gerüstet. Jedenfalls besser als Macron und Merkel. Und ich werde ihn mit einer schönen Geschichte überraschen. Denn wie nordkoreanische Historiker herausgefunden haben, stammen nicht nur Trumps Vorfahren aus der Pfalz, sondern auch meine. Unsere Urururgroßväter haben sogar im gleichen Sandkasten gespielt. Wobei ich schon sagen muß: Die Sandburg meines Urururgroßvaters war größer als jene von Trumps Urururgroßvater. (lacht)

TITANIC: Stimmt es eigentlich, daß Sie auch Kontakte zur deutschen Bundesregierung haben?

Kim: Klar! Die Bundeskanzlerin schickt mir regelmäßig Päckchen mit deutschem Bier. Manchmal ist ein kleines Extra dabei. Zuletzt war es eine Kuckucksuhr.

TITANIC: Wollen Sie westlichen Medien künftig noch mehr Interviews geben?

Kim: Ja, das ist geplant. Allerdings habe ich sämtliche Anfragen von "Bild", "Focus" und "Zeit" abgelehnt. Für Interviews mit Schmuddelblättchen stehe ich nicht zur Verfügung.

TITANIC: Vielen Dank für das Gespräch.

In Deutschland haben Richter zum ersten Mal die Löschung eines Beitrags sowie die Sperrung des dazugehörigen Kontos auf Facebook verboten. Der Nutzer Olaf N. (Name gerendert) hatte geklagt, weil das Netzwerk diesen Beitrag entfernt hatte: "Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt." TITANIC traf Herrn N. im Facebook-Messenger zum Interview:


TITANIC: Herr N., Glückwunsch zum Triumph über das elende Judennetzwerk Facebook!

N.: Vielen Da- … halt! Schwärzen Sie das! Mich legen Sie nicht rein. Ich habe überhaupt nichts gegen Juden und bin kein Antisemit. Bei der Politik Israels muß ich allerdings sagen, daß … 

TITANIC: Bleiben wir lieber bei Ihrem nun vom Landgericht Berlin auf alle Zeiten legalisierten Kommentar. Wie konnten Sie bzw. Ihr Anwalt das Gericht überzeugen?

N.: Ich glaube, letztlich ermöglichte in erster Linie die Petition, die ich selbst über 100 000 Tausend Mal unterschrieben hab, das für mich günstige Urteil. *stolz*

TITANIC: Und was haben Sie sich bei Ihrem umstrittenen Facebook-Kommentar überhaupt gedacht?

N.: Gar nichts! Darüber muß ich nicht groß nachdenken, das ist einfach so. Drängen Sie mich hier bloß nicht in die linksautonom versiffte Denkerecke mit Lanz, Hirschhausen, Maischberger und wie diese Antifa-Thinktanks alle heißen! Das sind gefährliche Netzwerke!

TITANIC: Apropos! Wie vernetzt ist man denn in Ihren, sagen wir mal: Mitte-rechts-Kreisen? Kennen Sie z.B. den Mann hinter dem Pseudonym "Markus Krause", der hobbymäßig Ärztinnen wegen Abtreibungswerbung anzeigt und der Taz kürzlich ein Interview gab?

N.: Keineswegs! Ist das ein Verhör? Ich kenne den Mann nicht. Und Markus Krause ist auch kein Pseudonym, der heißt wirklich so und wohnt bei mir um die Ecke. Das ist eine doppelte Täuschung! Hier sehen Sie, wie perfide die Linksterroristen bei der Taz arbeiten.

TITANIC: Uff, Herr N., die Stelle lieber auch schwärzen?

N.: Was? Bei Ihnen ist wohl D-Day! Zensur im laufenden Interview. Und das schlagen Sie hier ganz offen und schamlos vor! Wer stärkt Ihnen den Rücken? Die Regierung?

TITANIC: Lassen wir das. Sie können übrigens auch aufhören, jede unserer Fragen hier im Messenger mit dem Wut-Emoji zu versehen.

N.: Niemals! Ich lasse mir von Ihnen doch nichts verbieten. Online sind alle gleich! Wissen Sie, was ich für dieses Privileg monatlich an meinen "Internetprovider" an Zwangsgebühr abdrücken muß?

TITANIC: Nein. Wie viel?

N.: Lediglich 14,99 Euro. Da habe ich einen echt guten Schnapper gemacht!


TITANIC: Herr N., wir wollen Ihre Leitung nicht weiter blockieren. Haben Sie noch etwas zu sagen?

N.: Ja. Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt. Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt. Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt. Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt. Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt. Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt. Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt. Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt. Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt. Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt. Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt. Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt. Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt. Und Sie können nichts dagegen tun!

Wir alle finden Nazis bedenklich. Ich finde Nazis bedenklich. Du auch. Bei meiner Mutter geht es so, sie kommt jedoch aus Kleinstadt, die unlängst in die Medien geraten ist wegen eines Nazi-Skandals: das niederschächsische Schweringen. Die Dorfgemeinschaft war bei uns schon immer besonders, es wurden Probleme besprochen und so weiter. Am Sonntag war Markt. Heute sind da DM, Rewe, Mustafa und ein Subway, aber ich schweife ab. Glocken hatten für uns eine Bedeutung, die die "Youngster" mit ihrem "Cappuccino" im fernen Berlin vermutlich nicht begreifen können, aber sie umschmiegten unseren Tag, von morgens (ding-ding-dong) über mittags (ding-dong-ding-dong-ding-ding-dong) bis auch in die Abendstunden (dong-dong-dingedi-dong).

Es ist der Klang unseres Lebens, der Beat der Gassen, das Schweringer Atmen. Niemand denkt daran und niemand denkt an meine Mutter und ihre Mutter vorher, der das mit der Glocke auch schon etwas bedeutet hat, ihr sogar ganz besonders. Sie hat sogar in ihrem Testament etwas dazu vermerkt mit ihren eigenen Händen. Meine Mutter hat stets alles allein gemacht. Meine Mutter hatte keine Zeit, sich damit zu beschäftigen, was an einer Glocke falsch sein könnte. Für sie war sie stets ein Fixpunkt in ihrem einsamen Leben. Plötzlich ruft sie immer an (…).

Es gibt einfach Punkte, die selbsternannte "Unbekannte", die nachts in eine Kirche gehen, um da mal "ordentlich einen wegzuflexen", nicht beachten. Nämlich, daß Leute arbeiten müssen, daß sie aufstehen müssen, daß sie Kinder haben, daß Spiele Geld kosten, daß Tradition was heißt, daß Dinge nicht einfach verschwinden, wenn man sie wegmacht, daß wir hier nicht Tür und Tor öffnen für Flüchtlinge und unsere Frauen uns wegnehmen lassen, daß wir uns hier alle gegenseitig pflegen – Heil Hitler! –, daß wir dafür wissen müssen, wie spät es ist, daß das Dorf aussterben wird, während sich die Chaoten noch mal umdrehen, daß in der Glocke noch Spielzeug von Kindern rumlag. Morgen früh muß meine Mutter wieder aufstehen und weiß nicht, wann. Der dumpfe Hall eurer Zukunft, er spielt nicht unser Lied.

Ein Mensch

Der Deutschrapkomponist Kollegah hat den deutschen Mainstream-Medien den Krieg erklärt, weil sie ihn unter anderem als Antisemiten verleumdet hätten. Das Antimainstream-Medium TITANIC lässt ihn zu Wort kommen:

TITANIC: Herr Kollegah, in einem vielgeklickten Youtubevideo kritisieren Sie die Medien, unter anderem bezeichnen Sie das Programm des Fernsehsenders RTL als "volksverdummende Scheiße" – finden Sie das fair?

Kollegah: Ja! Wer meine Texte kennt, der weiß, daß ich Experte für volksverdummende Scheiße bin. Ich kann das also durchaus einschätzen.

TITANIC: Besonders der wiederkehrende Antisemitismusvorwurf scheint Sie zu beschäftigen.

Kollegah: In der Tat. Die Medien picken sich da einfach dreist einzelne antisemitische Zeilen aus meinen Liedern heraus und schreiben dann, die seien antisemitisch.

TITANIC: Müssen Sie der Presse nicht auch dankbar sein, weil sie Ihnen solche Aufmerksamkeit beschert?

Kollegah: Sicher, ich begreife mich auch als Dialektiker und dialektische Vernunft folgt dem Impuls, den Naturzusammenhang und seine Verblendung, die im subjektiven Zwang der logischen Regeln sich fortsetzt, zu transzendieren, ohne ihre Herrschaft ihm aufzudrängen: ohne Opfer und Rache.

TITANIC: Nun haben Sie verkündet, daß all Ihre jüdischen Freunde bei Ihren Konzerten fortan freien Eintritt auf Lebenszeit haben. Woran wollen Sie erkennen, ob jemand Jude ist?

Kollegah: Also erstens sieht man das doch sofort an der Nase und überhaupt: Nur ein Jude ist so knausrig, auf freien Eintritt zu beharren.

TITANIC: Herr Kollegah, vielen Dank für das Gespräch!

Von Getränkeexperte Stuart Pigott

Discounterweine stehen in dem Ruf, Billigsprit für Schwerstalkoholiker zu sein. Der Preis pro Milliliter Ethanol liegt hier oft noch unter dem von Korn und Wodka, wie ich in meiner Jugend einmal ausgerechnet habe. Und tatsächlich lassen viele Tropfen aus dem Supermarkt zu wünschen übrig, dennoch gibt es immer wieder Lichtblicke. Ein Schraubverschluß ist längst kein Garant für Kopfschmerzen am nächsten Tag, sondern ein Hilfsmittel, befüllte Flaschen vor dem Auslaufen zu schützen.

Nun soll also Günther Jauch mit seinem Namen für die Qualität zweier Weine aus Aldis Sortiment bürgen, die entsprechend ihren Farben "Rot" und "Weiß" heißen. Letzterer ist bei näherem Hinsehen jedoch gelblich; das spricht nicht gegen den Wein, wohl aber gegen die Bezeichnung. Genaue Rebsorten sind bei beiden Produkten nicht deklariert, es handelt sich um Cuvées ohne Herkunftsangabe, gewissermaßen die Wurst unter den Getränken. Das muß den Genuß nicht trüben – ich erinnere mich an viele vergnügliche Abende früher, die ich zusammen mit Freunden in der Scheune pullenweise "Tafelwein aus deutschen Landen" herumgehen ließ. Damals erschien mir dies als der köstlichste Rebensaft der Welt, den ich mir leisten konnte. Wie herrlich er sich durch die Speiseröhre ätzte! Einmal war ich so hinüber, daß ich am nächsten Tag vom drei Kilometer entfernten Nachbarhof angerufen wurde, weil ich im Suff wohl dort mein Portemonnaie in den Briefkasten geworfen hatte. Noch jahrelang wurde diese Geschichte bei jeder Gelegenheit unter viel Gelächter erzählt. Doch ich schweife ab, zurück zur Verkostung…

Soviel vorweg: Die jauchschen Kompositionen sind geschmacklich keine Offenbarung und zeigen sich betont zahm und harmonisch. Das kommt der Trinkbarkeit durchaus zugute, so lassen sie sich angenehm easy weggluckern. Gerade Anfänger sind mit großen Gewächsen oft überfordert und suchen eher leckere Weine. Nun aber endlich die detaillierte Einzelbeurteilung: Der Weiße hat eine milde Säure und schmeckt wie Weißwein. "Rot" kommt erdiger daher und schmeckt wie Rotwein. Dazu kann nach Belieben eine Mahlzeit eingenommen werden, auch ernste Gespräche bieten sich an. Denn wie heißt es so schön? In vino veritas! Drum: Prostata!

Eine Einschätzung von unserem Moskaukorrespondenten Jimi Blue Ochsenknecht

Rußland ist groß, sehr groß. So groß, daß man es als einziges Land der Welt sogar noch aus dem Weltraum mit bloßem Auge erkennen kann. Das weiß jeder, der seine Nase schon mal in einen Atlas gesteckt hat. Nun wurde im Riesenreich an der Wolgau gewählt. Vom Nordwesten in St. Petersburg bis zum Südosten in Wladirostock sind die Menschen an die Urnen geströmt und haben ihre Stimmen dem Kandidaten gegeben, von dem sie sich am meisten versprechen lassen. Wie bereits bei den letzten Wahlen konnte Wladimir Iljitsch Putin das Rennen um den Kreml für sich entscheiden. Das überrascht auf der einen Seite, auf der anderen wiederum nicht. Denn Väterchen Putin ist zwar für viel Unheil verantwortlich, die Russen trinken aber auch sehr viel Wodka, um die desaströse Politik ihres Präsidenten zu vergessen. So haben sie sich nun für eine weitere Fortsetzung des Regierungsklassikers entschieden, getreu dem Motto: Was gestern schlecht war, kann heute nicht gut sein.

Doch wer das Verhältnis des russischen Volkes zu seinem Herrscher wirklich verstehen will, muß tief eintauchen in das russische Regierungssystem, die Duma. Neben dem Präsidenten gibt es einen sogenannten Capo, der die Staatsgeschäfte verwaltet, Bittsteller empfängt und ihre Gesuche abweist. Dem Capo sind wiederum Gruppen rangniederer Lokalpolitiker unterstellt, die "Knupplika", deutsch: Schlägertrupps. Auf diese Weise gerät das einfache Volk niemals mit dem Präsidenten persönlich in Kontakt, bekommt seine Macht aber trotzdem zu spüren. Perfekt, um gleichzeitig beliebt und gefürchtet zu sein. Im Westen wundert man sich regelmäßig über die russische Affinität zur Selbstpeinigung und -zerstörung und vermutet Wahlbetrug. Dabei darf nicht vergessen werden, daß Alkohol ein exzellentes Betäubungsmittel ist. Und Rußland ist eben auch sehr, sehr groß. Es gibt krasse Millionenstädte, deren Namen noch nie jemand gehört hat. "Jekaterinburg" z.B., oder "Prag". Warum sollten dort keine Leute wohnen, die einfach gerne Putin wählen? Ich kann mir das gut vorstellen. Und wenn es eine weitere Fortsetzung geben sollte, bin ich gerne mit an Bord. Sprechen Sie meinen Manager an.

Liebe Fußballfreunde!

Ihr erinnert Euch noch an das Sommermärchen? Die Fußball-WM 2006? Nein? Weil Ihr zu besoffen wart? Okay, verstehe. Dann tu ich Euch mal auf die Sprünge helfen: Wir sind damals im Halbfinale gegen die Italiener rausgeflogen. 0:2 haben wir verloren. Ich weiß noch, wie total geschockt ich damals war. Lange habe ich mich gefragt: Warum? Hat der Franz etwa Bockmist gebaut und der Fifa nicht genug gezahlt? Oder haben die Spaghetti-Fresser den Schiri bestochen? Nein! Schuld ist Per Mertesacker!

Ich habe gerade von diesem Interview gehört, in dem der Mertesacker erzählt, wie erleichtert er damals war, daß Deutschland ausgeschieden ist. Ganz genau! Angeblich hat er den großen Druck nicht ausgehalten. Aber für die Nationalmannschaft zu spielen, ist doch das Schönste, wo gibt. Es hat ihn keiner gezwungen. Wäre er ein echter Kerl gewesen, hätte er die Italiener zusammengetreten und die hätten sich nicht mehr vor unser Tor getraut. Aber weil er sich in die Hosen gemacht hat, hatte Italien leichtes Spiel! Da kann ich nur sagen: Danke, daß Du unser Sommermärchen beschmutzt hast, Mertesacker!

Brechreiz vor jedem Spiel? Hätte er halt nicht für Hannover und Bremen gespielt. Aber für Weltvereine wie Bayern München oder New York Metro Stars hat es ja offenbar nicht gereicht. Jetzt, kurz vor dem Karriereende, unseren schönen Sport so in den Dreck zu ziehen, das ist schwach. Ganz schwach! Ein Lothar Matthäus hat für sowas kein Verständnis. Ich meine: Leute wie Mertesacker machen den Fußball kaputt. Und wahrscheinlich ist er auch noch schwul. Eine andere Erklärung kann es nicht geben.

Es tut Euch ganz doll grüßen:

Euer Lothar Matthäus

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Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
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Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen
  • 22.05.:

    Bei Vice lesen Sie, wie die Große Koalition Martin Sonneborn loswerden will.

  • 22.05.:

    Im SWR spricht Christian Y. Schmidt über seine Wahlheimat China.

Titanic unterwegs
22.05.2018 Nürnberg, Kulturhaus K4
  Stefan Gärtner
22.05.2018 Shanghai, Zhong Shu Ge Bookstore
  Christian Y. Schmidt
23.05.2018 Buchholz (Nordheide), Empore
  Max Goldt
24.05.2018 Hamburg, Fabrik
  Max Goldt

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Briefe an die Leser

 Sie, Manuel Hagel,

sind CDU-Generalsekretär in Baden-Württemberg und spielten als Gastredner bei der Verabschiedung des »konservativen Manifests« dem Auditorium diesen Ball zu: »Der Doppelpaß ist ein Integrationshindernis. Der Doppelpaß ist wie Petersilie auf dem Schnitzel: Beides ist überflüssig.«

Sie halten also sowohl paniertes Schweinefleisch als auch die Kräuterauflage für überflüssig? Und haben sich damit in nur einem Satz als Vegetarier und als Gegner der Nationalstaatlichkeit geoutet?

In diesem Falle dankt Ihnen mit antideutschem Gruße Titanic

 Sie, Bloggerinnen Mareike Bölsche und Judith Karbstein,

»lieben« Ihr »Berlin«. »Seit 2013«, so erfahren wir in der FAS-Beilage »Life Design«, »bringen die beiden das unter ihrem Berlin Blog berlin-ick-liebe-dir.de zum Ausdruck«. »Frühling, wir lieben dir!« heißt originellerweise denn auch der »Essay«, den Sie dem Heft beisteuern und in welchem Sie – auf einer ganzen Seite! – charmante und kluge Beobachtungen liefern, die uns zum Nachdenken bringen.

Da, also in Berlin, »herrscht reges Treiben«, »Musik ertönt«, es »recken Sonnenhungrige ihre Gesichter in den Himmel« und »läßt sich niemand diese Lebensfreude streitig machen« – auch wenn ab 22 Uhr die Polizei dafür sorgt, »daß die Anwohner ihre Nachtruhe erhalten«. Es ist eben einfach funky, dieses Berlin! Und »wurde und wird ein Stück erwachsener«. Klaro, wa?! Gerade im Frühling: »Es ist die Zeit, wenn Berlin wieder zum Leben erwacht!« Und natürlich auch die Zeit, wenn Berlin-Bloggerinnen wie Sie um Ausdruck für ihre Berlin-Bloggerinnen-Worte ringen.

Sie können auch dialektisch: »Mag der Wechsel der Jahreszeiten sich vielerorts in Deutschland nicht wesentlich unterscheiden«, so in Kempten, Kassel oder Bad Gandersheim, »hier in der Hauptstadt« (also Berlin!) »scheint der Winter dann doch grauer, kälter und länger als in anderen Regionen zu sein«; welch scharfe Beobachtung! Doch Vorsicht, weitere Wendung, vorbereitet durch Gedankenstrich: »zumindest gefühlt. Oder«, jetzt wird es ganz ausgefuchst, »nehmen wir den Berliner«, nicht den Bad Gandersheimer, daß das klar ist, »Winter nur deshalb trister und grauer wahr, weil die warme Jahreszeit im Vergleich dazu bei uns um so vieles schöner, lebendiger und folglich kontrastreicher als in anderen Städten ist?«

Was, ja was soll man denn nur machen, wenn man so vor kreativer Energie glüht wie Sie? Als »Berliner« halt »das Leben«, natürlich, »zelebrieren«, und zwar »außerhalb der eigenen vier Wände«, in, unglaublich: »Cafés« gehen, »in denen«, jawoll, »die Innenräume fast schon überflüssig werden«, oder »sich an den Spätis dieser Stadt« treffen. Amen! »Zugezogene aus dem Schwabenland, Urberliner – es gibt sie wirklich! – oder bärtige Hipster. Alle kommen zusammen. …Wer sein Essen nicht selbst zubereiten will, läßt sich auf einem der vielen Food-Events bekochen.« Und »am Sonntag zieht das allwöchentliche Karaoke zahlreiche Musikbegeisterte in den Mauerpark«.

Keine weiteren Fragen. Obwohl, doch, zwei: Kann Gott einen Stein erschaffen, der schwerer als Berlin ist? Und was passiert, wenn er ihn fallen läßt?

Recken schon ungeduldig ihre Gesichter in den Himmel: Ihre Frühlingsfans von Titanic

 Hey, Richard David Precht!

Hey, Richard David Precht!

Philosophie ist, wenn der Rubel rollt. Dafür hast Du Dir jetzt ein neues Betätigungsfeld erschlossen: Im Yuppie-Skiresort Sölden diskutiertest Du beim Symposium »Denken im Eis« mit »renommierten Vordenkern« die brennende Frage »Was kostet die Welt?«

Antwort: für die neureichen Anhänger des alpinen Après-Ski-Vergnügens schlappe 320 Euro. Wenn das nicht nach Urlaub fürs Gehirn klingt!

Denkt lieber an Speiseeis: Titanic

 Servus, Patrick Schwarzenegger (24)!

Sie treten nicht nur beruflich (Sohn) in die Fußstapfen Ihres Vaters, sondern fühlen sich der »Bild« zufolge auch mit dessen Heimat, in die Sie gerne reisen, sehr verbunden: »Ich liebe zum Beispiel deutsches Essen. Das gab es zu Hause immer.«

Wennst manst! Zumindest werden Sie mit solch einer Haltung nicht nur in der Steiermark schnell Anschluß finden.

Schon jetzt im Widerstand: die John Connors von Titanic

 Salü, Philipp Vetter!

Als Wirtschaftsexperte der »Welt« analysierten Sie den Unfall, den ein selbstfahrendes Auto in Arizona verursacht hatte, und prophezeiten schlimme Konsequenzen auch für die deutsche Autoindustrie, »denn Fehler werden hier kaum verziehen. Hierzulande baut man perfekte Autos – oder gar keine.«

In der Tat! In der »perfektionistischen« deutschen Autobranche führen Fehler bzw. krimineller Betrug zum Schlimmsten, was im Rechtsstaat möglich ist: einem runden Tisch mit der Kanzlerin, und als sei das nicht schlimm genug, muß man den Schmierlappen J. Reichelt ertragen, der mitsamt seiner »Bild«-Zeitung eine superpeinliche Aufkleberkampagne für einen vom Zaun bricht!

Wahrlich, Ihre Vorstellung von Perfektion möchte nicht haben: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Beweisführung

Daß der Mensch in mehreren tausend Jahren Evolution als überaus effektiver Organismus geformt wurde, läßt sich unter anderem dadurch belegen, daß man auf die Frage »Welche drei Körperteile würdest du dir zuerst abschneiden lassen?« kaum eine Antwort weiß.

Konstantin Hitscher

 Da rein, da raus!

Ein Grund, warum ich den öffentlichen Raum so gerne meide, sind die immer wahnwitzigeren Anweisungen und Regeln, mit denen man sich heute konfrontiert sieht, verläßt man doch einmal sein trautes Heim. So etwa neulich an der S-Bahn-Haltestelle, als die Forderung »Bitte benutzen Sie alle Einstiegstüren!« aus den Lautsprechern schallte. Natürlich bemühte ich mich, der Bitte Folge zu leisten, doch am Ende fuhr mir die Bahn direkt vor den Füßen weg. Was lob’ ich mir da den guten alten Bus: Da steigt man zwei-, maximal dreimal ein und gut ist.

Fabian Lichter

 Faxen im Büro

Aktenvernichter mit kombinierter Konfettikanone, und der Büroalltag wäre weniger trist.

Tobias Speckin

 Urbane Naturbeobachtung

Ich bin gerade fertig mit meinen Besorgungen und verlasse den Supermarkt. Direkt an der Türschwelle kommt mir eine fette Spinne entgegen, die zielstrebig in den Laden krabbelt. Ein Großeinkauf sollte es wohl nicht werden: Sie hatte kein Netz dabei.

Katharina Greve

 Luftnummer

Unter dem Gesichtspunkt der Luftreinhaltung habe ich meine Wohnung, basierend auf den Ergebnissen einer Nasa-Studie, mit Pflanzen bestückt, die besonders viel Sauerstoff produzieren und sogar bestimmte Giftstoffe, wie etwa Formaldehyd, aus der Luft filtern können sollen. Besonders gute Resultate werden der Grünlilie, oder Chlorophytum comosum, attestiert. Im Gartencenter wird sie sogar mit der Bezeichnung »Air Cleaner« auf dem Plastiktopf angepriesen. Bald wird die Luft in meinem Zuhause hoffentlich wieder so rein sein, daß ich ohne Mühe von der Haus- bis zur Balkontür werde sehen können. Blöd nur: Der Schnitt der Wohnung läßt das gar nicht zu!

Burkhard Niehues