Newsticker

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Aus Eugen Egners Püppchenstudio

Pünktlich zum Herbstbeginn: Beim Eisfischen


 

Die äußerste Dehnung des Seins

An der Bushaltestelle erscheint ein seltsam wirkender jüngerer Mensch männlichen Geschlechts, der durch die völlig unnatürliche, bis zum Blödsinn gezierte Art auffällt, wie er eine Zigarette raucht. Er scheint sich dabei an einer extrem exaltierten, geradezu empörend manierierten und wirklichkeitsfernen Vorstellung vom Zigarettenrauchen zu orientieren. Besonders in der Profilansicht kommt dies vollendet zur Geltung. Die Lippen närrisch gespitzt, hält der Raucherdarsteller die Zigarette mit Daumen und Zeigefinger am Filter, während er die übrigen Finger bis zum Anschlag abspreizt und den Arm entsprechend verkrampft hält (Bruchgefahr). Die Augen aller sind auf ihn gerichtet.
„Ja“, sagt er mit blecherner Stimme, „dies ist meine erste Zigarette.“
Er muß, warum auch immer, beschlossen haben, sie jetzt und hier in der Öffentlichkeit zu rauchen. Die Frage ist allerdings, ob er sie tatsächlich raucht, denn seine spitzen Lippen berühren kaum den Filter, auch traut man ihm nicht die Kraft zu, die nötig ist, daran zu ziehen. Niemand hat je etwas dermaßen Unsinniges gesehen, einige der auf den Bus Wartenden werfen überfordert ihre Monatskarten zu Boden, daß es klatscht. Doch kommt es zu keinerlei Gewalttätigkeit, was durchaus für die Friedfertigkeit der Bewohner dieses verrufenen Landstrichs spricht. Alle spüren, das etwas geschehen muß, ohne daß jemand sagen könnte, was.
Die Zeit bis zum Eintreffen des Busses vergeht quälend langsam, das Sein wird aufs Äußerste gedehnt. Ein Ausleiern muß befürchtet werden. Da entwickelt der absurde Mensch mit der Zigarette vor unseren Augen ein Raucherbein. ‚Das wäre doch nicht nötig gewesen‘, denken die meisten. Endlich kommt der Bus, niemand denkt mehr an den Blödmann mit der Zigarette.

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Zum Scharfstellen bitte HIER anklicken!


 

Not
Mein Großvater, ein Mann der Bahn, hatte in seinem Zimmer Eisenbahnzeitschriften gehortet, die ich als Kind studiert hatte, um in meinem späteren Leben auf alles vorbereitet zu sein, doch mußte ich jetzt einsehen, daß es nichts genutzt hatte. In meiner äußersten Not gewahrte ich ein am Boden liegendes Kanalisationsrohr, dessen Durchmesser ausreichte, um einen Erwachsenen aufzunehmen. Ohne nachzudenken, kroch ich hastig hinein und entkam mit knapper Not. Am anderen Ende des Rohrs erreichte ich eine ganz andere Welt, in der ich mir später als Opfer von Realitätsstrahlen einen Namen machte.

 


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Das Mantelproblem

Am Abend ging ich ins Kino. Beim Einlaß in den Saal wurden Brillen verteilt, die helfen sollten, den Film besser zu verstehen. Ich ließ mir gleich mehrere geben. Obwohl ich fremd in dieser Weltgegend war, kannte ich doch den Brillenwart, der mich freundlich grüßte. Ich hätte ihn gern nach seinem Befinden gefragt, kam aber nicht dazu, denn der Publikumsstrom trug mich unaufhaltsam fort zu den Sitzplätzen. Nachdem ich Platz genommen und meinen Mantel abgelegt hatte, setzte ich die Brillen auf. Trotzdem verstand ich den Film nicht. Gleich in der ersten Szene fraß die Hauptdarstellerin einem Schauspielerkollegen die Armbanduhr vom Handgelenk. Danach sah ich nicht mehr hin. Ich nahm die Brillen ab, zog meinen Mantel über mich und dachte mir einen anderen Film aus. In diesem anderen Film wurde ich gebeten, bei der Kasse vorzusprechen. Peinlich berührt stand ich auf, um mich vor aller Augen zwischen zahllosen Rückenlehnen und Knien hindurchzuzwängen, bis ich endlich den Gang erreichte. An der Kasse erwartete mich eine Kriminalkommissarin mit der Nachricht, mein Mantel treibe sich in der Welt herum und begehe Straftaten, darunter auch Maßstabsverhetzung. Nun sollte ich die Unschuld des Mantels beweisen, von dem ich beteuerte, ihn auf meinem Sitz zurückgelassen zu haben. Um das zu überprüfen, hätte das Saallicht eingeschaltet werden müssen. Aus Höflichkeit gegenüber dem Publikum beschlossen wir zu warten, bis der Film zuende war. Vorher aber endete der, den ich nicht verstand. Ich mußte wieder unter meinem Mantel hervorkommen und ihn anziehen, um das Kino zu verlassen.
Draußen erwartete mich eine Kriminalkommissarin mit der Nachricht, mein Mantel sei fort, streife mutwillig umher und mache sich zahlreicher Delikte schuldig. Sofort sah ich an mir hinab und überzeugte mich: Jawohl, mein Mantel war weg. Meine Befürchtung, für seine Missetaten verantwortlich gemacht zu werden, wurde von der Kommissarin nicht entkräftet.
„Hoffentlich bekommen Sie ihn zurück“, äußerte sie mitfühlend. „Die Hoffnung“, erwiderte ich, „ist das wichtigste Organ und daher das größte.“
Diese neue Entwicklung berührte mich ausgesprochen unangenehm. Alle, die schon etwas derartiges erlebt haben, werden nachempfinden können, wie mir zumute war.

 


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Neues über den wunderbaren Klumpen
Die Bevölkerung des Landes bestand aus Wissenschaftlern. Nachdem ich restlos eingetroffen war, sprach ich zur erstbesten Wissenschaftlergruppe, die mir begegnete: "Bringt mich zu eurem Anführer." Wie diese Wissenschaftler so sind, taten sie mir den Gefallen. Sie ließen alles stehen und liegen, um meinem Wunsch zu entsprechen. Ihr Anführer hieß Honig und residierte in einem Erdloch. Er hieß mich freundlich willkommen, und mein Presseausweis verschaffte mir Zutritt zum Allerheiligsten. Dort ließen wir uns auf dem frisch geheiligten Boden nieder, und Honig gewährte mir ein Gespräch. "Herr Honig", begann ich, "sprechen Sie zu mir von dem geheimnisvollen Klumpen, der durch die Wand gekommen ist, und den Sie nun erforschen."
"Der Klumpen, ja", hörte ich Honig sagen, die Worte kamen durch sein Kinn, "wir wissen inzwischen, daß er aus Materie ist." Mehr war aber leider nicht aus dem Anführer der Wissenschaftlergruppe herauszubekommen. Honig schien sich ans Genick zu greifen, zog aber einen kleinen Kopf nach dem anderen aus seinem Kragen und bewarf mich damit. Das Gespräch schien beendet. Ich verließ Honig, ohne etwas wirklich Bahnbrechendes über den wunderbaren Klumpen erfahren zu haben.

 


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Der Dichter am Schreibtisch


 

Ich hob die Decke an und sagte zu dem Vogel: „Entschuldigen Sie bitte, aber ich möchte jetzt schlafen.“
„Dann zeigen Sie mir doch mal Ihren Schlafbedarfsausweis!“ erwiderte er in Polizistenmanier.

 


 

Berufskleidung für Komponisten
Brahmshose mit halbem Arm

 


 

Von der Bedrohlichkeit der Schränke laßt mich berichten.

 


 

Sie tranken hin und her aus lauter Liebe.

 


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Dichterlesung

An der Tür zum Mehrzwecksaal hing ein Blatt Papier, auf dem geschrieben stand: Heute Dichterlesung. „Um Himmelswillen nur das nicht“, hätte ich fast laut ausgerufen. Ich bin, um eine Untertreibung zu gebrauchen, absolut kein Freund von Dichterlesungen und wollte deshalb schnell zur Bar weitergehen, doch da fühlte ich mich von hinten grob in den überraschend dunklen Saal hineingestoßen. Beim Vorwärtstaumeln hatte ich den undeutlichen Eindruck, die Stuhlreihen seien allesamt voll besetzt. Mühsam tastete ich mich an den Reihen entlang und glaubte, auf den Stühlen lauter kopflose Figuren sitzen zu sehen. Endlich ganz vorn angelangt, zog mich jemand auf den freien Stuhl neben sich. Totenstill war es im Raum, niemand schien auch nur zu atmen. Auf der Bühne wurde plötzlich eine Lampe eingeschaltet und beleuchtete einen kleinen Tisch, hinter dem ein unscheinbarer Mann saß, vermutlich der Dichter. In meiner Erwartung, er werde nun mit seiner Lesung beginnen, sah ich mich getäuscht, denn stattdessen fing er an, hemmungslos Grimassen zu schneiden. Binnen kürzester Zeit nahmen dieselben eine furchtbare Qualität an – es konnte bald kein Zweifel mehr daran bestehen, daß der Mensch sich tatsächlich veränderte. Nach einigen grotesken Vorstufen hatte er einen Kopf aus Styropor. Zu allem Überfluß erhob er sich sodann vom Stuhl, um albern um den Tisch herumzutanzen. Dabei lachte er unbändig, und vor lauter Lachen trieb er absonderliche Körperformen aus, verzerrte Wülste, Verlängerungen und Verdickungen. Wenigstens las er nichts vor.

 


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Starkes Unterwegssein

Ich wachte am Morgen auf, schien demnach also nicht im Schlaf gestorben zu sein. Ich fasse die bisherige Handlung einmal zusammen: Ich war am Morgen aufgewacht. Nach dem Aufwachen pflegte ich niemals zum Bahnhof hinunterzugehen, um Baumwolle zu pflücken. So etwas tun nur Spinner. An diesem Morgen aber kam der Postbote bereits vor Tagesanbruch und brachte mir einen Brief. Den Namen des Absenders habe ich inzwischen vergessen. Als der Schmied und ich den Umschlag endlich aufbekommen und das Briefpapier entfaltet hatten, wollte ich lesen, was auf letzterem geschrieben stand. Leider konnte ich kein Wort entziffern. Mein Gemüt wallte auf, mir war klar, daß ich sofort aufbrechen mußte. Ohne Sinn für Landschaft oder Bevölkerung schnitt ich mir einen Weg durch den Raum der Weite. Um die Reisekosten erschwingen zu können, verdingte ich mich im Laufe der Zeit als Hauptattraktion bei einem Wander-Menagerie-Unternehmen. Es muß eine recht angenehme Zeit gewesen sein, doch im nächsten Moment war ich schon wieder unterwegs. Und es war schier unglaublich, wie unterwegs ich war! Als ich mit ihr fertig war, sah die Straße aus wie nach starkem Frost. Abgesehen von einem Jahr als Hoteldirektor reiste ich ohne anzuhalten. Ich kam durch viele Bahnhöfe und pflückte überall Baumwolle.

 


 

Eindringliches Gespräch mit dem Außenfühler
Sprechen Sie jetzt!

 


Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Ach, Sibylle Lewitscharoff,

Ach, Sibylle Lewitscharoff,

Sie machen es uns aber auch zu einfach: »Ich verwende keine gendergerechte Sprache, weil der ganze Quatsch entsetzlich aussieht und bürokratische Ungeheuer gebiert, die den Lesefluss stören.«

Nein, über dieses Stöckchen werden wir jetzt nicht springen, möchten aber noch auf den Satz eingehen, den Sie in der »Zeit« im Rahmen der jüngsten Pseudodebatte nachschoben: »Mir ist noch keine einzige gescheite Frau begegnet, die sich dieses Unfugs befleißigt.«

Sehen Sie, Frau Lewitscharoff, Ihnen ist schlicht noch keine einzige gescheite Frau begegnet, Punkt. Weil gescheite Frauen eben dies sind: gescheit genug, um Ihnen aus dem Weg zu gehen.

Genau wie Titanic

 Ernsthaft interessiert, Julian Reichelt (@bild),

sind wir ausnahmsweise an Ihnen. Denn uns treiben diese Fragen um: Weshalb möchten Sie, der Sie zur Erringung der Diskurshoheit über Leichen gehen, diese zudem schminken und ausstellen, unbedingt auch noch als moralische Instanz wahrgenommen werden? Weshalb nutzen Sie »trauernde Mütter« zur Reinwaschung Ihres zynischen Treibens? Glauben Sie wirklich, eine integre Person zu sein?

Herrje, so wenig Selbstreflexion besitzt doch nicht mal Donald Trump. Stehen Sie zu Ihrem Arschlochtum, Mann!

Dann sieht Ihr Lächeln vielleicht auch einmal nicht aus wie die mühsame Simulation menschlicher Gefühle eines Psychopathen!

Ihre besorgten Mütter auf der Titanic

 Franklin Templeton!

Du bist eine Frankfurter Investmentgesellschaft und wirbst im Wirtschaftsfernsehen so: »Nutzen Sie jeden Meilenstein als Sprungbrett!« Wär’s aber nicht andersherum, hm, gesünder?

Aua: Titanic

 Eure Eminenz Kardinal Gerhard Ludwig Müller!

Was Sie alles wissen: »Homophobie existiert einfach nicht, sie ist eindeutig eine Erfindung, ein Instrument totalitärer Herrschaft über den Geist anderer.«

Sie meinen also, Homophobie ist so etwas wie – Gott?

Kriegt man als Kurienkardinal eigentlich auch mal eine Kur verschrieben? Titanic

 Kompliziert, Ann-Kathrin Büüsker (Deutschlandfunk),

ist es schon mit diesem Europa, das verstehen wir. Wo endet die EU, wo der Kontinent, wo die europäische Idee? Aber dass der Ukraine-Konflikt ein »Krieg vor Europas Türen« sein soll, das hat uns dann doch ein wenig stutzen lassen.

Empfiehlt Diercke: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Porträtschreiber

Ich habe ein neues, wunderschönes, aber auch gefährliches Hobby. Ich setze mich auf die Straße und biete an, das Gesicht von Menschen in einem kleinen Text zu beschreiben. Leider scheint es vielen Menschen leichterzufallen, eine Zeichnung ihrer mies geformten Visage zu ertragen als eine Beschreibung wie »heimtückisch schielende Augen einer mir nicht bekannten Farbe sitzen nervös glotzend über einer delligen Rübennase, die dem reizlosen Gesamteindruck etwas liebenswert Humoristisches verleiht …«.

David Zauner

 Von gestern

Gegen die fast völlige Abwesenheit von Frauen bei »Sketch History« (ZDF) kann man nichts sagen. Schließlich gab es in der Vergangenheit kaum Frauen.

Miriam Wurster

 Eissalon

Von meinem Date im Eissalon für alle hörbar zurechtgewiesen worden: »Du weißt aber schon, dass Schlumpf-Eis nicht die politisch korrekte Bezeichnung ist?!« – Sex war dann später auch nicht so toll.

Linus Volkmann

 Der Rauchmelder

Unangenehm: Die zwei Jahre, die man nach der Geburt des Babys braucht, bis man endlich einen Rauchmelder für das Kinderzimmer kauft. Horror: Die Zeit danach, in der die noch ungeöffnete Rauchmelderschachtel täglich für schlechtes Gewissen sorgt. Erlösend: Wenn das Kind kurz darauf verkündet, jetzt könne man den Rauchmelder auch nicht mehr anbringen, schließlich würde es schon seit Monaten in seinem Jugendzimmer rauchen.

Felix Scharlau

 Bei der Firmenfeier

»Musst du Insulin spritzen?«
»Nee, das is ’ne E-Zigarette.«

Julia Mateus

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige  Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In  diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen  Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde.  Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle  Sterne.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann       alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und       hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und       Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy       Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine       gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Dorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 12.07.:

    Die "Wuppertaler Rundschau" berichtet über Verleihung des Von der Heydt-Kulturpreises an Eugen Egner.

  • 06.07.:

    Die "Taz" und die Literaturzeitschrift "Am Erker" besprechen Christian Y. Schmidts "Der letzte Huelsenbeck".

  • 03.07.:

    Torsten Gaitzsch plädiert in der Taz für die Wiederansiedlung der Dinosaurier.

  • 28.06.:

    Georg Seeßlen bespricht für den "Freitag" Christian Y. Schmidts "Der letzte Huelsenbeck".

  • 21.06.:

    Das NDR-Medienmagazin "Zapp" hat die TITANIC-Redaktion für einen Beitrag über Twitterfakes besucht.

Titanic unterwegs
02.09.2018 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »Otto. Die Ausstellung«
02.09.2018 Erlangen, Galerie Black Cube Bernd Pfarr
19.09.2018 Dortmund, Subrosa Daniel Sibbe u.a.