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Aus Eugen Egners Püppchenstudio


 

Den eigenen Interessen folgen

In der Nacht zum 22. kam der Funkspruch „Wir haben hier etwas Bewegliches, das eigenen Interessen folgt.“
„Geh doch mal rüber und sieh nach“, trugen meine Kollegen mir auf. Sie fanden, daß ich viel Bewegung brauchte, daher wurde ich dauernd überall hingeschickt. Daß ich dabei nie etwas Effektives auszurichten vermochte, nahm man in Kauf, weil alle anderen zu faul zum Laufen waren.
Also ging ich „rüber“, was bedeutete, mitten in der Nacht von einer Insel zur nächsten überzusetzen. Um meine gegen eine solche Zumutung revoltierenden Nerven zu beruhigen, sang ich das alte skandinavische Adventslied „Schalte aus mein Licht, schalte aus mein Licht, aber das alte Gernsgrölp-Forsthaulen nicht.“ Niemand wußte, was „das alte Gernsgrölp-Forsthaulen“ sein sollte, doch das hinderte mich wenig am Singen.
Als ich auf der anderen Insel ankam, wurde soeben das Nachtlicht ausgeschaltet. Das erschwerte mir das Auffinden des Ortes, an dem ich „nachsehen“ sollte. Es mußte ein Gebäude sein, in dem wahrscheinlich eine wissenschaftliche Einrichtung oder so etwas untergebracht war. Meine Berufstätigkeit hatte, wie ich vermutete, auf irgendeine Weise mit Forschung zu tun, allerdings war mir nie etwas Genaueres darüber mitgeteilt worden. Tatsächlich stieß ich früher oder später auf ein Gebäude. Es war sogar das richtige, denn wie ich nach meinem Eintreten sah, wurde ich von Menschen in grauen Kitteln erwartet. Ich hatte das Gefühl, sie irgendwoher zu kennen. Vielleicht war ich früher schon einmal bei ihnen gewesen.
„Na, wo ist es denn, das Bewegliche, das eigenen Interessen folgt?“ fragte ich mit spöttischem Unterton. Peinlich betreten anwortete man mir, es sei augenblicklich nicht auffindbar, werde aber intensiv gesucht. In der Zwischenzeit wollte ich so viele Informationen wie möglich sammeln.
„Können Sie mir etwas über die ‚eigenen Interessen‘ sagen, die dieses Bewegliche verfolgt?“
Man konnte es nicht. Stattdessen wurden andere Interessen aufgezählt, von denen man irgendwo gehört oder gelesen hatte, unter anderem „Fleisch essen“, „Holz hacken“ und „Unaussprechliches tun“. Doch das brachte mich keinen Schritt weiter. Als hätte ich nichts Besseres, Wichtigeres und Sinnvolleres zu tun gehabt! Viel lieber wäre ich meinen eigenen Interessen nachgegangen. Mürrisch fuhr ich fort, Informationen zu sammeln: Welcherart war das Gebäude, in dem ich mich befand, überhaupt? Die Männer und Frauen in ihren grauen Kitteln wirkten unsicher.
„Schwer zu sagen“, meinten sie, „wir zeigen Ihnen mal den Plan.“ Ich aber war es leid und erwiderte: „Zeigen Sie mir lieber das Bett.“ Wenn man mich schon in tiefster Nacht herüberschickte, wollte ich auch etwas davon haben. Ich kroch unter die Bettdecke und begann, mich in den Schlaf zu singen: „Schalte aus mein Licht, schalte aus mein Licht, aber das alte Gernsgrölp-Forsthaulen nicht.“ Doch bei der zweiten Strophe wurde ich des Umstands inne, daß ich nicht allein im Bett war. Da war etwas Bewegliches, und es folgte eigenen Interessen.

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Bald ist Weihnachten


Aus meiner Museumszeit

Vor einigen Jahren arbeitete ich als Mönch, nein, als Mops, Entschuldigung, als Aufseher beim Museum. Ich trug eine museumsreife Uniform und hatte aufzupassen, daß in den Ausstellungsräumen nichts weg- bzw. hinzukam. Insbesondere mußte ständig der Pächter des Museums-Cafès daran gehindert werden, seine mit unbeschreiblichen Dingen gefüllte Glasvitrine in der Nazarener-Abteilung aufzustellen. Um sich zu rechtfertigen, behauptete der Mann, alles, was er in der Vitrine zeige, sei dem Hüftleiden der Museumsdirektorin nachgebildet. Es war eine typische Reaktion auf eine typische Situation.

 


 

Um 15 Uhr 43 kommt mein neues Gehirn mit dem Sonderzug! Zu diesem Anlaß gibt die Deutsche Bundespost sogar eine Sonder­marke heraus! Geneigte Leserin, fahren Sie mich bitte sofort zum Postamt, nein, zuerst zum Bahn­hof!

 


 

Hier kein Bild.

 

 

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Wuppertaler Irritationen

Damals ist jeder nach Wuppertal gezogen, weil dort das globale Zentrum des Free Jazz war. In dieser Stadt hat der Free Jazz viele bis zum heutigen Tage bestehende Arbeitsplätze geschaffen, und einen davon bekam ich.
„Wo Free Jazz ist, da ist auch massenhaft Geld“, hieß es immer, was, wovon ich mich überzeugte, zweifellos den Tatsachen entsprach. Man verdiente ausgesprochen gut in diesem Bereich.
Eines frühen Morgens wollte ich vor dem Verlassen des Hauses noch schnell etwas in den Keller bringen. Wie staunte ich, als ich dort auf zwei Schlafsäcke stieß, in denen ebenso viele Personen steckten, eine davon der Mensch aus meiner Wohnung. Die beiden schliefen fest, und ich gab mir Mühe, sie nicht zu wecken. Später sah ich den zweiten Schläfer wieder, er begegnete einem hin und wieder im Stadtbild, unverwechselbar wegen seines umgeschnallten Patronengürtels, an dem ein Pistolenhalfter mit Spielzeugcolt hing. Jedenfalls nahm ich eine Zeitlang an, es handle sich um eine Spielzeugwaffe.
Eines Besseren belehrt wurde ich dann im örtlichen Jazzclub, wo ich oft in Gesellschaft einiger Arbeitskollegen die seinerzeit ganz neue Extremhüftemusik hörte. An einem dieser Abende tauchte der Revolverheld an der Bar auf, zog seine Waffe und begann ohne Warnung, wie verrückt auf die Toilettentür zu schießen, bis dieselbe völlig durchlöchert und zerfasert war. Zum Glück hatte sich drinnen niemand aufgehalten. Der Schütze wurde anschließend vom Wirt hinausgetragen. So war das damals in Wuppertal, der Welthauptstadt des Free Jazz.

 


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Architektur und Bauen

Im Architekturstudium lernt man zuerst, wie blöd es zum Beispiel ist, ein Haus gegen einen Kugelschreiber zu tauschen. „So etwas macht man nicht“, lautet die offizielle Lehrmeinung.
„Nun gut“, sagen wir Laien, „das können wir verstehen, das klingt selbst für uns plausibel. Wie aber entsteht so ein, wie sagt man, Bauwerk?“
Bauwerk - das klingt für ungeübte Ohren ähnlich wie ‚Bahnhof‘, und tatsächlich sind, wie wir uns sagen lassen müssen, Bahnhöfe auch Bauwerke. In letzter Zeit hat man viel von Schwierigkeiten mit Bahnhofsneubauten gehört, bleiben wir also bei diesem Beispiel. Da beim Bau von Stadthäusern immer wieder kleine Teile übrigbleiben (vor allem, wenn die Architekten und Bauherren eigene Gedanken in die Bauten ‚hineinarbeiten‘), hat sich eines Tages genügend Material angesammelt, um etwa einen Bahnhof mit Schornstein zu errichten. Ebenso kann man das betreffende Bauwerk natürlich auch als Klinik, Botschaftsgebäude, ja, sogar als Museum oder Konzerthaus verwenden. Der Schornstein muß allerdings an der Innenseite schwarz gefärbt werden.
Bei den Ausschachtungsarbeiten findet sich meist im Erdreich das gesamte notwendige Baumaterial. Nach sorgfältiger Reinigung wird alles nach einem Bauplan zusammengefügt, und binnen einiger Jahre entsteht, was man dann z.B. „Südbahnhof“ nennt.

 


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Aus der Mythologie (als es noch keine richtige Zeit gab)


 

Indem sie versuchte, nicht vorwurfsvoll zu klingen, sagte die Ärztin zu ihrem Patienten: „Sie haben sich schon wieder verdoppelt!“

 


 

Allwöchentlich kam ein handgeschriebener Brief. Ich konnte nie auch nur ein einziges Wort entziffern.

 


 

Ein unangenehmes Gefühl im Mund entstand mit der Zeit. Schließlich entdeckte der Betroffene, daß dünne, kunststoffummantelte Kabel die Ursache waren. Eines davon, ein schwarzes, kam irgendwann zwischen seinen Lippen hervor. Es hing ihm in einer Schleife von etwa zehn Zentimetern Länge vor dem Kinn.

 


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Mann mit Geschäftsleib geht stark einkaufen

Ein Mann mit Geschäftsleib beschloß, so stark einzukaufen, daß sich das Universum wundern sollte. Allein diesem Vorsatz verdankte er die Kraft, die nötig war, sich der verheerenden Wirkung der Realitätsstrahlen auszusetzen. Der Weg setzte sich von allein fort, bald würde die Stadt entstehen, die so vielfältige gut vorbereitete Gefahren bereithielt. Eines Tages erreichte der Mann mit Geschäftsleib das Stadtzentrum.

Indem er alle Vorbehalte gegen das Einkaufenmüssen aufgab, rief er: „Nun bin ich hier, nun werde ich stark einkaufen!“

Die meisten Geschäftslokale standen leer. Der Mann mit Geschäftsleib inspizierte die Auslagen des Feinkostgeschäfts: Obst in verlockenden Grautönen (man konnte, wenn man ganz genau hinsah, stellenweise schon etwas erkennen, das später als „grüne Farbe“ weltberühmt werden sollte), zerstörte Meeresfrüchte, lockende Tabulatoren, Rehe und Eßpapageien, die in relativ rascher Generationsfolge und großer Ordnung ein erfülltes Leben führten.

Der Inhaber des Geschäfts, dessen alte Mutter hinter der Käsetheke senil vor sich hinsang, kam händereibend heraus und fragte den Mann mit Schäftsleib: „Sind Sie der Geistliche, der das Gemüse segnen soll?“ Es war doch wirklich nicht zu glauben! Was für eine Welt!

 


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Eine Schlafgeschichte

In unseren Schlafschürzen stehen wir auf dem Fenstersims.
„Mehr Schlaf!“ ruft die Aufsicht hinter uns. „Ihr braucht mehr Schlaf!“
Sie zerrt uns ins Zimmer zurück.
„Was habt ihr wieder alles aus dem Fenster geworfen!“ schreit sie ungehalten. Wir können es nicht leugnen, zahlreiche Wurfspuren in der Luft, wie Schnüre anzusehen, verraten uns. Im nächsten Augenblick hat uns die Aufsicht mit den Wurfspur-Schnüren an unseren Betten festgebunden. Oder so ähnlich, ist auch egal.

 


Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Originell, Dieter Janecek (Grüne),

war Ihre Anfrage an die Bundesregierung, wie diese auf einen Erstkontakt mit Außerirdischen vorbereitet sei, natürlich nicht. Wie jeder Mensch weiß, landen Aliens bevorzugt in den USA, weil sie dort fetziger in den Medien abgefeiert werden. Für Deutschland bleiben dann nur die Extraterrestrischen übrig, die problemlos eine Partei wie die Grünen bevölkern können.

Den Erstkontakt gab es also längst, und sich auf grüne Männchen wie Sie, Janecek, vorzubereiten, ist so öde, dass man es nicht mal der Bundesregierung wünscht. Titanic

 Wunderbar hingegen, Universität Innsbruck,

ist, dass an Deinem Institut für Systematische Theologie ein Professor Palaver lehrt.

Lol in Tirol: Titanic

 Noch was, Kretschmer!

»Es ist widerlich, wie Rechtsextreme im Netz Stimmung machen und zur Gewalt aufrufen. Wir lassen nicht zu, dass das Bild unseres Landes durch Chaoten beschädigt wird«, twitterten Sie, nachdem der Nazimob durch Chemnitz gefegt war. Machen Sie sich da mal keine Sorgen: Das Bild, das wir von dem Land haben, für das Chaoten wie Sie verantwortlich zeichnen, kann gar nicht mehr beschädigt werden.

Ihre Sachsen-Basher von der Titanic

 Respekt, Julia Klöckner (CDU),

Respekt, Julia Klöckner (CDU),

wie Ihnen der Job als Landwirtschaftsministerin bereits nach wenigen Monaten in Mark und Bein übergegangen ist! Ja, man kann sagen, Sie haben schon ordentlich Stallgeruch. Der »Stern« konfrontierte Sie mit der rustikal formulierten Frage, »was Sie fühlen, wenn Sie in einen Schweinestall kommen, in dem die Tiere auf 0,75 Quadratmeter stehen und in der eigenen Scheiße liegen«. Bauernschlau konterten Sie: »Es gibt sehr unterschiedliche Ställe. Ich betrachte die Landwirtschaft differenziert ... Groß ist nicht gleich böse. Es gibt ganz kleine Betriebe, die ihre Tiere nicht artgerecht halten. Oder große, die sehr viel fürs Tierwohl tun ... Dort laufen Kühe frei herum, gehen selbstständig zum Melkroboter, ihr Gesundheitszustand wird ständig durch digitale Halsbänder überwacht.«

Und ist das nicht das perfekte Sinnbild für den Zustand aller Regierungsparteien? Die großen sind nicht zwangsläufig böse, stinken kann es überall, ehemalige Volksparteien dümpeln im Kot, Wähler werden nicht artgerecht zur Schlachtbank geführt – ach, sagen Sie: Was vermeldet Annegret Kramp-Karrenbauers Digitalhalsband gerade? Und schafft es Jens Spahn schon ganz allein zur Melkmaschine?

Muh! Titanic

 Isabel Vollmer (Schauspiel)!

Im neuen Til-Schweiger-Film »Klassentreffen 1.0« lutschen Sie drehbuchbedingt an des Meisters Fingern und berichteten hinterher über den Dreh: »Es war lustig, denn später steckte ich auch meinen Finger in Til Schweigers Mund. Er konnte seine Regieanweisungen dann nur nuschelnd geben.«

Ach, interessant, das erklärt einiges. Nur nicht: Steckt Ihr Finger wirklich erst seit diesem Dreh da drin? Und wann nehmen Sie ihn endlich mal heraus?

Würdeingserträglchrmachnfür: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Comicidee

Das Ermittlerduo »Die Algorith-Men« ist immer da, wo am wahrscheinlichsten was passiert.

Johannes Floehr

 Verlorene Generation

Kürzlich habe ich mit unserer neunzehnjährigen Praktikantin über Musik diskutiert. Als alter Grunge-Liebhaber fragte ich natürlich, ob sie Soundgarden kenne. Sie meinte nur, sie sei mit Spotify total zufrieden.

Ringo Trutschke

 Tragik

Seit ich meine Therapeutin geghostet habe, fürchte ich, ihr irgendwann einmal über den Weg zu laufen und mich dann erklären zu müssen. Diese Angst ist inzwischen so groß, dass ich mich kaum mehr auf die Straße traue, Menschen meide, eine regelrechte Sozialphobie entwickelt habe. Nun bräuchte ich eine neue Therapie – aber woher weiß ich, dass ein anderer Psychologe mich nicht verpetzen würde? Die stecken doch alle unter einer Decke!

Valentin Witt

 Perspektivwechsel

»Du machst ’ne Kur«, ruft mir mein Nachbar zu, als er mich, gerade vom Einkaufen zurückkommend, vor meiner Wohnung antrifft. »Nein«, sage ich, »ich schließe die Tür auf.« »Also gut«, korrigiert er sich: »Du gehst in Kur.« Woraufhin ich – wahrheitsgemäß – antworte: »Nein, ich fahre mit dem Zug.« Daraufhin er: »Du bist echt anstrengend.« Aus dieser Perspektive hatte ich das noch gar nicht betrachtet: dass man Leute zur Kur schickt, damit sie ihren Mitmenschen mal eine Zeitlang nicht auf den Keks gehen.

Burkhard Niehues

 Ein Gutes

hat die Zerstörung der Umwelt ja auch: Sie beschenkt die Poesie mit neuen Bildern. Zum Beispiel: »Die Latte Macchiato hatte den zarten Braunton eines komplett verbrannten Rasens.« Oder: »Der Boden vibrierte wie hundert SUVs morgens um halb acht vor der Grundschule.« Oder auch: »Der Ozean strich sanft über den Sandstrand wie mit Plastikhandschuhen.«

Theobald Fuchs

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde. Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle Sterne.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 20.10.:

    Die "Morgenpost" rezensiert Christian Y. Schmidts Erinnerungsroman "Der letzte Huelsenbeck".

Titanic unterwegs
23.10.2018 Suhl, CCS Kulturkeller Vampir Max Goldt
24.10.2018 Jena, Volksbad Max Goldt
25.10.2018 Berlin, Raumerweiterungshalle Christian Y. Schmidt
30.10.2018 Hamburg, Grüner Jäger Ella Carina Werner