Das endgültige Frauenmagazin

Pflichtblatt für Lothar Matthäus


Newsticker
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  [07.07.2010]  
 
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Der Physiker David Dearborn vom Lawrence Livermore National Laboratory sieht in Atombombenexplosionen die beste Möglichkeit, um den Einschlag gefährlicher Asteroiden auf der Erde zu verhindern. Wissenschaftler in aller Welt arbeiten nun fieberhaft daran, einen gigantischen Asteroiden auf Kollisionskurs mit der Erde zu bringen, um die These in einem Experiment zu überprüfen.

 
  [06.07.2010]  
 
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Wir haben gelernt, genau fünfe gerade sein zu lassen.

 
  [06.07.2010]  
 
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  • "Verdammte Dodo-Plage!"
  • "Also, die Sondierungsgespräche in NRW gingen viel zu schnell vorbei. Muß man nach einer Wahl immer alles überstürzen?"
  • "Auswandern nach Tonga? Ohne mich – da gibt's doch nur Hagebuttentee und Gelbwurst."
  • "Typisch, nächstes Jahr wird die Frauenfußball-WM in Deutschland wieder als 'Sommermärchen' gefeiert, aber die laufende Meisterschaft der Herren interessiert kein Schwein!"

 
  [05.07.2010]  
 
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Nach dem Erfolg in Bayern erwägt das Aktionsbündnis "Ja zum Nichtraucherschutz" einen weiteren Volksentscheid. Ziel ist ein Einreisestop für Sandra Maischberger. Maischberger, so die Begründung, reise für Interviews, Dokus und Features seit 1991 ununterbrochen mit laufendem Bandgerät Helmut Schmidt hinterher. Das könne nicht ohne Auswirkungen geblieben sein. Messungen an der Moderatorin hätten Werte ergeben, die solche aus schlecht gelüfteten Bahnhofspinten deutlich übertreffen. Dies sei unvereinbar mit der schönen Luft im Freistaat. Auch der gesamtdeutsche Fernsehzuschauer müsse besser vor Frau Maischberger geschützt werden. Das Aktionsbündnis fordert: Entweder sie zieht mit ihrer Sendung dahin, wo sie keinen Schaden anrichten kann, zu Phoenix vielleicht, oder ihren Zuschauern werden auf GEZ-Kosten Sauerstoffmasken gereicht.

 
  [05.07.2010]  
 
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Hallo! Wir möchten dein TITANIC-Nutzererlebnis noch individualitätsintensiver machen! Daher haben wir unsere Datenschutzrichtlinien etwas verändert. Ab jetzt erhalten alle deine Freunde eine Nachricht, wenn du dir versaute Sexwitze in unserem Adult-Bereich herunterlädst. Freunde, die sich Geld von dir leihen wollen, können nun dein Konto überprüfen und wissen, daß du lügst, wenn du behauptest, es derzeit "selber nicht so dicke" zu haben. Auch deine Freunde in der Personalabteilung können nun sehen, daß du TITANIC in der Arbeitszeit nutzt, und werden dich dann anstupsen. Freunde, die du nur als Bekanntschaften markiert hast, werden darüber benachrichtigt, daß du sie gar nicht richtig liebhast, und werden künftig auf Abstand gehen.

 

Diese neuen Regeln gelten auch für unsere Spiele. Fängst du etwa eine Partie "Abendessenkochen" an, erhält dein Lebenspartner die Nachricht: "In der Küche wurde ein neuer Saustall angelegt! Nimmst du die Herausforderung an?" Alle deine Nutzerdaten werden weiter streng vertraulich behandelt und nur dann an Dritte weitergegeben, wenn sie uns viel Geld dafür geben. Im Gegenzug adden wir die Adreßhändler und Auskunfteien automatisch als deine Freunde – als Feinde willst du sie ganz bestimmt nicht haben!

 

Wir glauben, daß diese Neuerungen genau denselben sozialen Druck und permanenten Rechtfertigungszwang erzeugen, welche die Nutzer anderer Onlinedienste (Facebook, Xing, brigitte.de) so lieben!

 
  [04.07.2010]  
 
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  [03.07.2010]  
 
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Jetzt in Hochglanz und im DIN A2-Format: das Poster "Frontstadt Kundus wird gehalten!" Übers Bett oder an die Küchenwand gehängt, vermittelt es mit jedem Aufstehen ein Gefühl der Sicherheit und Freude. Oder verbreiten Sie die frohe Kunde an Hauswänden und Litfaßsäulen. So oder so: Jetzt bestellen – Ihr Vaterland wird es Ihnen danken!

 
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Titanic unterwegs
31.07.2010 Bremen, Villa Ichon
  Miriam Wurster, Mock, Til Mette u.a.
01.08.2010 Warmbronn, Open Air
  Thomas Gsella
01.08.2010 Kassel, Caricatura
  Rudi Hurzlmeier, Michael Sowa, Leo Fischer u.a.
04.08.2010 Frankfurt, Günthersburgpark
  Thomas Gsella

 Deutsche Medien!

Daß Mannschaften bei einer Weltmeisterschaft ausscheiden, liegt in der Natur der Sache, daß es die deutsche traf, war auch nicht richtig überraschend. Überraschend eigentlich nur das Echo im Blätterwald: »Aus der Traum!« (Bild), »Aus der Traum!« (Berliner Kurier), »Aus den Träumen geballert« (B.Z.), »Aus der Traum« (Welt kompakt), »Aus der Traum« (Financial Times Deutschland), »Der Traum ist aus« (Berliner Zeitung), »Aus! Aus! Der Traum ist aus!« (Spiegel online) – was eigentlich nur wieder belegt: Wer so viel träumt, hat zumindest gut gepennt.
Träumt manchmal von Medienvielfalt:

Titanic

 Zu guter Letzt, Punks!

Wenn Ihr, wie kürzlich beim »Ruhrpott-Rodeo«, mal wieder Schwarz-Rot-Gold abfackeln wollt: Stoff- statt Plastikfahne und Brandbeschleuniger benutzen! Sonst gibt’s nur Geschmore und üblen Gestank, und davon habt Ihr ja eigentlich auch so schon genug.
Ansonsten mit Euch aber ganz zufrieden:

Titanic

 Und kaum, »Associated Press«,

hatten wir uns am 19. Mai bei Deiner Meldung unter dem Titel »Gegenwind für Koch jetzt aus zwei Richtungen« gefragt, wohin es den hessischen Ministerpräsidenten bei derart ungewöhnlichen Wetterverhältnissen wohl pusten wird, als Roland Koch diese Frage auch schon selbst beantwortete: raus aus dem Amtssessel, stracks in die Wirtschaft.
Stürmischer Beifall von

Titanic

 Aigner, Ilse!

Wir wissen selbstverständlich, wie schwer es für Sie als u.a. Verbraucherministerin ist, glaubwürdig Datenschutz zu fordern, kamen Sie doch in einer Regierung ins Amt, welche die zentrale Vorratsdatenspeicherung eingeführt hat. Sie fordern trotzdem ständig – unter anderem mehr Datensicherheit bei Facebook. Leider vergeblich! Weshalb Sie Ihre eigene Seite in dem sozialen Netzwerk jüngst gelöscht haben. Dessen ungeachtet greifen Sie sich nun im Focus unverdrossen die ganz Großen: »Wenn das Vertrauen der Nutzer schwindet, riskieren die Firmen ihr Geschäftsmodell, deshalb mußten sie jetzt reagieren und zurückrudern. Mittlerweile haben auch Unternehmen wie Apple und Microsoft bei mir im Verbraucherministerium um Gesprächstermine nachgefragt – quasi präventiv.« Denn bekanntlich läuft’s ja so: Bevor Weltkonzerne ihre Strategie planen, fragen sie Aigners Ilse. Aber was machen Sie eigentlich, wenn die Gespräche mit Apple und Microsoft ähnlich erfolgreich verlaufen wie die mit Facebook? Werfen Sie in Ihrem Ministerium alle Computer aus dem Fenster? Erklären Sie den digitalen Kampf für siegreich beendet und kehren zu Schiefertafel und Abakus zurück? In Ihren, hihi, aigenen Worten: »Die Menschen haben ein Gespür dafür, wenn sie ausgenutzt werden.« Aber auch, wenn ihnen die Zeit mit unbeholfener Selbstdarstellung gestohlen wird!
Stets nutzerfreundlich:

Titanic

 Und wenn, Patricia Dellen

aus Geldern-Lüllingen (NRW), er auch nur für die Leserseite der Zeit war – ein bißchen mehr hätten Sie Ihren Haiku »WM« doch durchdenken sollen: »Nun bricht sie bald los / Die Welle aus Schwarz-Rot-Gold / Sie ist gutartig« – ja, ist da nun die Rede vom Meer oder vom Krebs? Wenn man sich die an Balkonen, Fenstern und Autos explosionsartig metastasierenden Deutschlandfahnen ansieht – und wie sollte man sie übersehen? –, dann ist letzteres wohl passender, mit allerdings deutlich schlechterer Diagnose.
Brechen auch bald los: die National-Onkologen von der

Titanic

 Das Erbe der Väter

Wie angenehm wäre das, wenn man nicht nur das finanzielle Erbe der Eltern, sondern auch das genetische erst nach ihrem Tode antreten müßte. In fortgeschrittenem Alter wäre man endlich reif genug, die peinliche Brustbehaarung und die große Nase, die es väterlicherseits zu erben gibt, klaglos hinzunehmen.

Tibor Rácskai

 Big Bang

Zwei Zwölfjährige haben in der Wuppertaler Schwebebahn ein kleines Konzert gegeben. Dabei wiederholten sie eine bestimmte Zeile auffällig oft: »Du bist der Gangbanger«. Den älteren Mitreisenden sah man deutlich an, daß sie mit diesem Begriff nichts anzufangen wußten. Die Jüngeren schmunzelten, die Mittelalten schüttelten bloß den Kopf. Ob die Zwölfjährigen selbst schon Erfahrungen mit dieser speziellen sexuellen Spielart haben, ist nicht bekannt. Hinweise hierzu nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

Dirk Domin

 Glückwunsch

Warum wird einem bei Gewinnspielen immer »Viel Glück!« gewünscht, obwohl man doch eigentlich schon »mit ein wenig Glück gewinnen« kann?

Richard Herrmann

 Gleichstellung ade

In den meisten Fällen wird leider immer noch den Müttern das Säugerecht zugesprochen.

Sascha Dornhöfer

 Liebgewonnene Tradition

Immer freitags habe ich keine Lust auf Fisch.

Johannes Kreidler