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Neue Eisenbahnlyrik (affirmativ)
Die Eisenbahn, die Eisenbahn,
Sie hat des Guten viel getan.

 


 

Achtung! Karl-Heusen wieder auf Stockrichtigung!

 


 


 

Die Missionare missionierten den Vogel, bis er ein Fisch war.

 


 

Neuste Meldung: Karl-Heusen empfiehlt das Buch von Sternkasten-Korn! (Der Kultursender urteilt: "Es richtet sich um die Pressevielheit.")

Der Mann, der beim FC Bayern München Sepp Müller war

"Sehr geehrte Damen und Herren des Rekordmeisters, hiermit möchte ich mich gerne auf ein Praktikum als Balljunge für Ihr Rückrunden-Trainingslager in Katar bewerben." – Es war überraschend einfach, an den Job beim FC Bayern zu kommen. Unter dem Pseudonym "Sepp Müller" steige ich wenige Tage später mit der Profiabteilung Herren des besten Fußballclubs der Welt in eine Lufthansa-Maschine in Richtung Arabische Halbinsel. Alle sind sie dabei: Ribery, Robben, Rafinha, Rummenigge – in echt sehen sie noch viel reicher aus als im Fernsehen: goldene Beats-Kopfhörer, schnittige Haartransplantate. Der Airbus rollt an, vom Runway winken die Spielerfrauen mit Seidentüchern, die Schweinsteigers und Götzen beginnen zu twittern. Ich begebe mich nervös auf die Bordtoilette und verschlinge vorsichtshalber meinen Presseausweis. Kaum habe ich ihn herunter, klopft streng Trainergott Pep Guardiola an die Tür – es sollten eindrucksvolle neun Tage werden. Das Protokoll:

Tag 1 Ankunft in Doha, Katar. Fans, Fans, Fans. Schelm Thomas Müller schlüpft für ein Selfie unter die Burka eines weiblichen Fans; kurzer Tumult, die junge Frau wird von Bruder und Vater der Scharia-Polizei anvertraut. Abfahrt ins Fünf-Sterne-Ressort "Blood Diamond", die Spieler singen "Ein Hoch auf unsern Busfahrer".

Tag 2 Champagner-Frühstück, dann die erste Trainingseinheit, doch es gibt Probleme mit dem frisch ausgerollten Rasen: ein nepalesischer Gastarbeiter hat hineingebissen, der Strafraum ist unbespielbar. Guardiola schimpft wie ein Rohrspatz, ordnet Trockenübungen auf dem Ascheplatz (Sand) an. Für mich als Balljunge gibt es wenig zu tun, Feierabend.

Tag 3 Tagsüber Training. Ich bleibe unauffällig, habe immer genügend Bälle parat. Beim Abendessen trainiert auch der Vorstand für die Rückrunde: Karl-Heinz Rummenigge schwitzt sich eine Bankettrede aus der Stirn, die er für den Gewinn der Champions League vorbereitet hat.

Tag 4 Guardiola experimentiert mit geheimen neuen Aufstellungen. Er möchte Kapitän Philipp Lahm demnächst als falschen Fuffziger im Mittelfeld einsetzen. Beim Benefiz-Testspiel "Soccer for Human Rights" gegen die Spielvereinigung Doha am Nachmittag klappt das schon ganz gut.

Tag 5 Aufreger des Tages: Blödelfranzose Ribery hat über Nacht gefehlt und sich mit Prinzessin Huzza (14) in die Katar-Monarchie eingeheiratet. Die Rechtsabteilung des FCBs rotiert, ist aber dank der Arbeit von Ex-Präsident Uli Hoeneß gut aufgestellt.

Tag 6 Apropos Hoeneß. Der Gottvater des Vereins schickt seinen Jungs Grüße aus der Strafvollzugsanstalt, bringt sie abends sogar höchstpersönlich mit dem Privatjet vorbei. Wein, Weiber, Festschmaus; und auch ich, der Balljunge, komme auf meine Kosten. Der FC Bayern – eine große Familie.

Tag 7 Ein vorwitziger Journalist der Zeit wirft den Bayern auf der Pressekonferenz am Mittag Heuchelei vor: Man könne sich nicht als Vorbildverein inszenieren und dann in ein Land fahren, in dem Menschenrechte mit Füßen getreten würden. Welttorhüter Manuel Neuer pariert souverän: "Diese Vorwürfe an meinen Verein sind absolut unhaltbar."

Tag 8 Abschlußtraining. Motivationskünstler Guardiola überrascht seine Spieler mit einem besonderen Gast: Investigativ-Profi Jürgen Todenhöfer ist direkt aus dem IS-Kalifat angereist und erklärt David Alaba und Kollegen, mit welchen psychologischen Kniffen die IS-Männer ihre kämpferischen Höchstleistungen erreichen.

Tag 9 Rückflug mit Zwischenstop und Testspiel in Riad, Saudi-Arabien. Sportvorstand Matthias Sammer rechtfertigt den Publicity-Stunt: "Dreist ist geil! Und uns kann eh keiner was, hahaha!" Saudi-König Abdullah fällt vor Freude und Gefallen am Bayernverein tot um.

Als ich, der Balljunge Sepp Müller, einen Tag später an der Säbener Straße in München mit Arbeitszeugnis und einem Geldkoffer aus meinem Praktikum entlassen werde, fällt mir ein Stein vom Herzen. Einige Male wäre ich fast aufgeflogen, z.B. als ich es versäumte Arjen Robben einen Ball zuzuwerfen, weil ich mir darauf gerade Notizen machte. Vieles habe ich in neun Tagen Katar gesehen, nicht alles habe ich begriffen. Mein bitteres Fazit lautet: Den Bayern ist die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen, vom Pokal ganz zu schweigen. Sie sind eine echte Einheit, in bestechender Form und dürften selbst in der Champions League nur an einem ganz schlechten Tag zu schlagen sein.

Sacré bleu! Die mutigste TITANIC-Ausgabe des Jahres stellt heikle Fragen und gibt noch heiklere Antworten. Erfahren Sie alles über das schwierige Verhältnis von Terror und Humor, über die Mechanismen der Lügenpresse, über die sexuellen Vorlieben der Islamisten und über die neuesten Extremwanderwege.

Bestellen Sie das Heft online, wenn Sie sich nicht an den Kiosk trauen, oder schließen Sie gleich ein Abo ab, um TITANIC regelmäßig früher als die anderen zu lesen. Außerdem gibt es die aktuelle Ausgabe als PDF und als Mobilversion im Appshop.

Huch, da ist wohl was "pferdkehrt" gelaufen, wenn Sie verstehen, was wir meinen.

Uiui, wenn die sich damit mal nicht ihr Geschäft urinieren...

Ach, die Bahn: einfach ohne weitere Worte, die man bei so etwas zur näheren Erklärung heranziehen müßte.

H...H..., da ist den Herren Schildermachern wohl ein Nazibegriff untergekommen. "Autobahn", ts ts...

Oha, das passiert denen von der "Welt" aber nicht noch einmal!

Jahrzehntelang herrschte klirrende Kälte, lag ein gigantischer Eisblock zwischen den USA und dem Karibikstaat Kuba. Doch die jüngst von den Vereinigten Staaten initiierte Klimaerwärmung brachte (Molekular-)Bewegung in die Region: Hoch "Barack" ließ das Eis schmelzen, nun ist Tauwetter angesagt im Golf von Mexiko. Eine gigantische Flutwelle wird die Folge sein, alle Kubaner werden elendig ertrinken (außer Obama, denn der ist gar kein Kubaner, obwohl er original so ausschaut), ein Schurkenstaat weniger. Typisch USA mal wieder!

Fakt: AfD-Vize Alexander Gauland will die weitere Zuwanderung von Menschen aus dem Nahen Osten verhindern, weil sie "unserer kulturellen Tradition völlig fremd seien".

Frage: Gehört zum Nahen Osten nicht auch Israel?

 

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Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip" (Hörbuch, 2CDs)
Sie sind ein totaler Versager und können sich Hörbücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Hörbuch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Martin Sonneborn, Andreas Coerper: "Heimatkunde — Eine Expedition in die Zone" (signiert)
Für seinen Film "Heimatkunde" unternahm ZDF-Herausgeber und TITANIC-Reporter Sonneborn eine großangelegte Safari ins Berliner Zonenrandgebiet. Alle Fragen, die schon der Film offen ließ, werden im dazugehörigen Buch ebenfalls nicht beantwortet, dafür aber mit neuen Bildern und einem interessanten Soundtrack unterlegt. Da heißt es zugreifen!Stephan Rürup: "Basteln mit Bier" (signiert)
Während eine Baumarktkette nach der andere pleitegeht, zeigt uns Stephan Rürup, wie auch ohne Hobel und Schrauben schöne Bastelarbeiten entstehen können: nämlich mit Bier! Der TITANIC-Hauszeichner hat sich einmal um den Globus getrunken und dessen bedeutendste Monumente nachgeb(r)aut. Ergebnis: ein handliches Prachtbändchen, das in keinem Hobby- und Getränkekeller fehlen darf.Anselm Neft: "Helden in Schnabelschuhen"
Anselm Neft ist Großinquisitor auf Lesebühnen und Mitherausgeber des EXOT-Magazins für komische Literatur. Sein zweiter Roman führt geradewegs hinein in die finstere, stinkende, voraufklärerische Welt der Mittelaltermärkte. Dorthin verschlägt es seine Helden Max und Katja, die nach ihrem Studienabschluß in Philosophie aus schierer Verzweiflung mit der Mittelalterband Kobold auf Tour gehen und sich dabei in höchst komplizierte Liebes- und Lebenshändel verstricken. Neft schreibt, wie ihm der Schnabel(schuh) gewachsen ist – genau das Richtige für mittelalte Komik-Connaisseure mit Hang zum Schalmeienklang!Wiglaf Droste: "Der Ohrfeige nach"
"Ein Jahr ohne neues Drostebuch ist ein verlorenes Jahr", lautet eine alte Indianerweisheit, die "Häuptling eigener Herd" (= W. Droste) seit gut zwei Jahrzehnten beherzigt. In dieser Geschichten- und Glossensammlung nimmt uns der gemütliche Wüterich mit auf eine Reise zu abgedroschenen Phrasen ("jmd. mit auf die Reise nehmen"), schändlichen Servicewüstensöhnen und den allerletzten Medien- und Werbeauswüchsen. Merke: Der Großstadtalltag im 21. Jahrhundert ist schwer erträglich – mit Wiglaf Droste als Gefährte aber wenigstens unterhaltsam.Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundgeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Katz+Goldt: "Der Baum ist köstlich, Graf Zeppelin"
Sie füllen monatlich zuverlässig die lustigsten Seiten der TITANIC und sind der Geheimtip unter den Nachwuchs-Duos: Katz & Goldt schießen seit den späten Neunzigern die Amazon-Charts hinauf. Ihr neuer Comic-Prachtband heißt "Der Baum ist köstlich, Graf Zeppelin", und es handelt sich hierbei um genau den Comic-Prachtband, den Sie sich lieber allerschnellstens ins Regal stellen sollten, ehe er in ein paar Monaten ruckzuck Mainstream und total Prenzlauer Berg ist. Wählen Sie dieses Abo und markieren Sie damit die Jungkünstler Stephan Katz und Max Goldt mit "Gefällt mir" – bevor es cool ist. 
Zweijahres-Abo: 86,40 EUR (Ausland: 106,80 EUR)Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser" + 15 Postkarten + 1 Feuerzeug
TITANIC-Postkarten -- die schönste Art, einem ganz speziellen Menschen zu sagen: "Hallo." Mit diesem Abo erhalten Sie nicht weniger als 15 wahllos aus der Ramschkiste gezogene TITANIC- und PARTEI-Karten, über die man immer und immer wieder lachen kann. Damit nicht genug: Das Original-TITANIC-Kult-Feuerzeug gibt es als kostenlose Gratisprämie obendrauf! (Ach ja, und diesen Ziegelwagner-Roman da kriegen Sie auch noch.)
Zweijahres-Abo: 86,40 EUR (Ausland: 106,80 EUR)Markus Riexinger: "Kaktus der Verwesung"
Der "Gott des komischen Gemetzels" (L. Fischer) schlägt zurück: Markus Riexinger schlachtet sich einmal quer durch die deutsche Sprache, zerdrischt halbfertige Dramolette und prügelt poetische Versatzstücke in die Unkenntlichkeit. Frei nach Niels Bohr: Wer über die Miniaturen und Erzählanfälle des Berliner Jungautors nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.Wiglaf Droste: "Schalldämpfer"
Bei Wiglaf Droste, der "linken und rechten Hand des Fehlerteufels"  (Bud Spencer), sitzt nicht nur der "Colt der Sprachkritik" (Terence W.  Adorno) locker, er kann auch Fortsetzungsromankompilationen schreiben,  die Herz und Hirn treffen. Z.B. diese, "Schalldämpfer", in der das  "Kommando Leise Welt", eine Organisation zur Rettung des menschlichen  Trommelfells, Lärmbolde und Schreihälse ganz leise wegknallt. Pflicht  für alle, die den Schuß noch nicht gehört haben.Heiko Werning: "Im wilden Wedding"
Das letzte echte Krisengebiet in Deutschland - keiner kennt es so gut wie Heiko Werning, denn er "lebt" seit über zwanzig Jahren ebendort. Was sich Tag für Tag zwischen Privilegierten-Spätshops und Prekariats-Kitas, zwischen Ghettoisierung und Gentrifizierung in Berlins Gruselbezirk Nr. 1 abspielt, hat der Survivalexperte Werning in diesem Geschichtenbüchlein versammelt (Arbeitstitel: "My Big Fat Krieg im Wedding").Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Das Leo-Fischer-Nostalgie-Abo: "Generation Gefällt mir" (handsigniert) und 1 Papst-Poster (gefaltet)
Leo Fischer, heute hauptberuflich Biertrinker, Bahnfahrer und Bahntrinker, war bis vor kurzem der "wichtigste Chefredakteur des Landes" (Zitat Fischer). Tausende Abonnenten beugten sich seiner Macht, kündigten fristlos. Als sein Stern am höchsten stand, verfaßte er mit "Generation Gefällt mir" einen legendären Ladenhüter voll Internetblödsinn, den Sie hier handsigniert erhalten. Außerdem kredenzen wir Ihnen den beliebtesten TITANIC-Titel der Ära Fischer als fertig gefaltetes Poster mit vier rechten Winkeln. Zuschlagen!Volker Surmann: "Lieber Bauernsohn als Lehrerkind"
Lesebühnenautor, Gelegenheits-Slammer, TITANIC-Autor – –und Provinz-Exilant: Volker Surmann stammt aus den Tiefen des Teutoburger Waldes, heute wohnt er im Trend-Städtchen Berlin. In seinem ironisch-autobiografischen Heimatroman beschreibt der „Alien vom Planeten Acker“ (Eigenwerbung) u.a. den grausamen Mord an seiner Lieblingskuh und sein Versagen beim Traktorfahren – Blut und Boden sind also garantiert! „Ist Volker bloß ein metrosexueller Großstädter, gefangen im Körper eines ostwestfälischen Bauernkinds?“ Finden Sie es heraus!Pit Knorr: "Mallorca: Insel der Inseln" plus TITANIC-FeuerzeugDer TITANIC-Gründer und Wahl-Mallorkese Pit Knorr signiert dir sein Buch »Mallorca: Insel der Inseln« – und spendiert dir noch ein TITANIC-Feuerzeug, damit du’s auch zu Hause mallorquinisch warm hast!Oliver Maria Schmitt: "Anarchoshnitzel schrieen sie"Der Erfolgsautor und Ebenezer Scrooge der Zeitschrift Oliver Maria Schmitt pfeffert dir seinen kaum gealterten Punkroman »Anarchoshnitzel schrieen sie« ins Regal, du Versager!Ella Carina Werner: "Die mit dem Bauch tanzt"Wenn sie mal  nicht schwanger ist, schreibt sie wie der Teufel: die Hamburger  Satirikerin Ella Carina Werner publizierte in TITANIC über  bulgarische Flüche und das Elend der Kleingartenfavelas. In ihrem  ersten Roman schildert sie den Aufstieg ihrer Mutter von der  braven Hausfrau zur geheimnisvollen Bauchtanz-Exotin "Shazadi",  die ganz Ostwestfalen um den Verstand bringt. Und die Leserschaft  ihrer Tochter gleich mit!Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Moses Wolff: "Der Wildbach Toni"Schnell wie eine Lawine, klar wie ein Sturzbach, sturzbetrunken wie ein bayerischer Viehhirte - so ist der Verstand dieses einzigartigen Bergphilosophen und Naturmenschen. Jahrelang als Après-Ski-Reporter für TITANIC Online tätig, wagt sich der Wildbach-Toni nun mit seinem ersten Roman aufs Feld der Heimatprosa. FAZ-Literaturchefin Felicitas von Lovenberg hat sich hierzu bisher nicht geäußert, ist aber sicher genauso begeistert wie auch sonst immer.Heiko Werning/Volker Surmann (Hrsg.): "Fruchtfleisch ist auch keine Lösung"Fernsehkocharenen und Jamie-Oliver-Apps auf der einen Seite – Ehec, Dioxin und Cranberrybier auf der anderen: Ernährung fasziniert und verängstigt heute gleichermaßen. Höchste Zeit für einen kritischen Sammelband, in dem 35 Hobby-Esser über Antivegetarismus und Provitamine, über Thymian, Safran und Foer debattieren. Zu den Textköchen zählen Sterne-Satiriker, die sich mit den Grenzen des guten Geschmacks nur allzu gut auskennen: Leo Fischer, Stefan Gärtner, Oliver Nagel, Katharina Greve, Wiglaf Droste, Mark-Stefan Tietze u.v.a.m.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Bild-Leser beschimpfen TITANIC-Redakteure, live am Telefon
Mit einer präzisen Bestechungsaktion ermöglichte TITANIC das Sommermärchen der WM 2006, die Rettung des deutschen Fußballs und der gesamten Nation. Nicht alle waren davon begeistert – wie die auf dieser CD gesammelten schönsten Wortmeldungen engagierter Bild-Leser (»Sie sind ein ganz großes Schwein, die Titanic!«) belegen.
Erweitern
Das schreiben die anderen
  • 31.01.:

    Beiträge über Satire nach den Anschlägen in Paris in Wort (FAZ), Ton (SWR2) und Bewegtbild (HR Kultur).

  • 30.01.:

    Auch Deutschlandradio Kultur hat die neue TITANIC begutachtet (MP3-Link).

  • 30.01.:

    "HR online" über die neue TITANIC-Ausgabe.

Titanic unterwegs
03.02.2015 Frankfurt am Main, Club Voltaire
  TITANIC-Chefvisite
04.02.2015 Frankfurt, Caricatura Museum
  Leo Fischer
05.02.2015 Mainz, Frankfurter Hof
  Thomas Gsella
05.02.2015 Lüneburg, Foyer der Unibibliothek
  Heinz Strunk
Briefe an die Leser

 SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi!

Sie wollen, wie unter anderem auf »Zeit online« nachzulesen war, etwas gegen die sinkende Wahlbeteiligung unternehmen und Wahlen in Deutschland künftig attraktiver machen. Sehr gut! Dann wird also die SPD vom Wahlzettel gestrichen?

Es freuen sich jetzt schon: die Wahlbeobachter auf der Titanic

 Huhu, »Sächsische Zeitung«!

Für die Beschreibung der wöchentlichen Pegida-Zusammenrottungen hast Du ein neues Adjektiv gefunden, nämlich »asylkritisch«. Da freuen sich schon auf Deine Artikel über den judäoskeptischen Nationalsozialismus und die satiremißbilligenden Attentäter von Paris:

Deine Sachsenstupser von Titanic

 Amen, Til Schweiger!

In einem Interview taten Sie kund: »Ich bin überzeugt, daß es einen Himmel gibt, tue mich aber schwer mit dem Glauben an Gott.« Für eine »Supersache« hielten Sie jedoch, wenn Sie dereinst überrascht würden: »Mensch, den gibt es ja doch.« Sehen Sie, Schweiger, bei Ihnen ist es grad andersherum: Eine richtig megageile Supersache wäre die Überraschung: »Mensch, den gibt es ja gar nicht!«

Für die vielen Ungenannten: Titanic

 Sehr geehrte Islamisten,

jetzt, da offensichtlich auch Satiriker auf Euren Abschußlisten stehen, möchten wir Euch inständig bitten: Schießt nicht auf uns! Nicht nur, weil wir gerne noch eine Weile leben möchten, das sicherlich auch, aber zuvörderst, weil, wer immer von uns überlebt, auf keinen Fall an der Seite von Angela Merkel einen Trauermarsch anführen und von einem tränenüberströmten Gauck abgeknutscht werden will. Diese Vorstellung müßte doch sogar für Eure Verhältnisse zu brutal sein.

Peace! Titanic

 Obacht, Hans-Olaf Henkel (AfD)!

Der DPA vertrauten Sie an: »Ich beschäftige mich mit den Auswüchsen des Islam schon seit 20 Jahren. Es kann kein Zufall sein, daß in den meisten islamischen Ländern die Menschenrechte mit Füßen getreten werden.« Und mindestens ebenso lange beschäftigen Sie sich ja schon mit der deutschen Wirtschaft. Da kann es doch wohl kein Zufall sein, daß die Arbeitnehmerrechte dort ebenfalls seit Jahren mit Füßen getreten werden! Könnten Sie, Henkel, sich denn nicht zukünftig lieber mit etwas Unverfänglichem beschäftigen? Briefmarken, zum Beispiel? Oder passender noch: Fußball?

Bitte! Bittet: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Schlechte Idee

Falls Sie sich nach schweren Gewissenskämpfen endlich dazu entschlossen haben, ein für allemal Ihrem christlichen Glauben abzuschwören, und sich nun in pragmatisch-konsequenter Umsetzung dieser Entscheidung gegen einen kleinen Erlös der wichtigsten Propagandaschrift Ihres ehemaligen Glaubens entledigen wollen, so stellen Sie Ihre alte Schulbibel doch bitte nicht bei Ebay ein – sonst endet die Auktion am Ende noch bei zehn Geboten. Und Sie kommen erneut ins Grübeln.

Burkhard Niehues

 Aus dem Zusammenleben

Ich begradige oft die Brotschneidefehler meiner Frau.

Tim Wolff

 Analogie

Ungläubig liest man ein zweites und drittes Mal. Man weiß ja, daß es irgendwann dazu kommen muß, aber wenn es tatsächlich passiert, trifft es einen doch sehr. Man verflucht das Schicksal und gerät nicht selten in blinde Raserei. In dieser Hinsicht gleicht die Nachricht vom Krebstod eines nahestehenden Menschen also durchaus der Einladung zu einem Klassentreffen.

Valentin Witt

 Trotzdem stimmig

Neulich habe ich einer im Wesen phlegmatischen Cousine vom Unsinn eines »Blasen-Aktiv-Tees« berichtet, den ich im Reformhaus entdeckt hatte. Daraufhin mußte ich einen temperamentvollen Monolog der Cousine über die Wichtigkeit von Hydroaustausch im Körper, Körpersäfte u.ä. über mich ergehen lassen. Schließlich wieder im Reformhaus gewesen und festgestellt: Das Produkt heißt in Wahrheit »Basen-Aktiv-Tee«.

Michael Höfler

 Staubmäuse

Ein paar Gramm Schuppen, Horn und Haar
fall’n täglich ab von mir
und sammeln sanft von Luft bewegt
sich hinter meiner Tür.
Als Staubmaus liegen sie dann da,
unwert und unbeseelt,
dem Kosmos abgetrotzter Müll,
dem Ziel und Wille fehlt.

O führe doch ein göttlich Geist
in diese Staubmaus ein!
Erschüf’ mich neu und machte aus
dem einen Ich nun zwei!
Dann säß’ ich nicht alleine hier
und hätte ein’n zum Saufen.
Warum nur muß es immer so
und kann nicht anders laufen?

Robert Koall