München. Die CSU hat diese ein eigenes Wahlprogramm, den Bayernplan, beschlossen. Sämtliche Superideen des betagten Regierungschefs Horst Seehofer, die es nicht ins gemeinsame bundesweite Wahlprogramm der Union geschafft haben, will man jetzt in Bayern umsetzen, darunter etwa eine Obergrenze für Flüchtlinge. Die wichtigsten Forderungen und was sie für Bayern bedeuten:

  • "Wir wollen in wichtigen politischen Fragen bundesweit Volksentscheide einführen", heißt es im Bayernplan. Weil die CDU bundesweite Volksentscheide aber ablehnt, sollen die bayrischen Volksabstimmungen einfach für den ganzen Bund gelten.
  • "Muslimische Mädchen sollen am Schwimmunterricht teilnehmen. In Deutschland gehört es sich, auch Frauen mit Handschlag zu begrüßen." Neben dem Handschlag (bei Frauen: auf den Po!) soll in Bayern auf Ämtern, in Schulen und bei öffentlichen Reden des Ministerpräsidenten der Gruß "Heil Horstl!" eingeführt werden.
  • "Es bleibt dabei: Christkindlmärkte sind keine Winterfeste, St. Martinsumzüge keine Lichterfeste." Außerdem sind weiterhin Äpfel keine Birnen und fünf Liter Bier am Tag kein Alkoholismus.
  • "In öffentlichen Kantinen, Kindergärten und Schulen darf Schweinefleisch kein Tabu sein." Über die Grundversorgung mit totem Schwein hinaus soll es in allen Kantinen Bayerns künftig einen Weißwursttag geben und zwar täglich.
  • "Künftig müssen mehr Imame in Deutschland ausgebildet werden. Ihre Predigten sollen auch in deutscher Sprache gehalten werden." Diese Imame sollen fortan "Pfarrer" oder "Priester" gerufen werden und in sogenannten "Kirchen" predigen.
  • "Jeder muß wissen, daß antisemitische oder ausländerfeindliche Hetze bei uns nicht geduldet wird." Sondern begrüßt!

Bei den kursiv gesetzten Stellen handelt es sich um unveränderte Zitate aus dem "Bayernplan".

Sie ist in diesen Tagen Symbol für die sinnlose Gewalt gegen eine unmenschliche Weltordnung: die Rote Flora in Hamburg, besetzt seit 1989, Zentrum der Autonomen. Viele haben darüber geschrieben, nur wenige sich selbst ein Bild gemacht. TITANIC war für Sie in der linken Herzkammer der kommenden Revolution.

Vor dem Eingang der Flora spielen rotgebrannte Kinder mit herumliegenden Pflastersteinen in der Abendsonne Demonstrant und Gendarm und tun sich dabei gegenseitig tüchtig weh. Es ist wieder Alltag eingekehrt in der Sternschanze, erstaunlich schnell wurde das Viertel neu aufgebaut, nachdem es linksextreme Krawallmaschinen bei den Protesten gegen den G20-Gipfel "in Schutt und Asche" (Quelle: Facebook) gelegt hatten. Angeblich waren Bewohner der Flora an den Ausschreitungen beteiligt, doch sind radikale Gegner der herrschenden Besitzverhältnisse mit einem ganz eigenen Verständnis von Eigentum wirklich zu solch unmenschlichen Gewalttaten fähig?

Von außen zumindest wirkt das Gebäude durch und durch friedlich. Einzig die zahlreichen Graffiti an der Fassade lassen auf die kriminelle Energie schließen, die hier herrschen könnte. "Hallo, schön, daß ihr gekommen seid", begrüßt uns Jutta. Jutta ist so etwas wie die gute Seele der Flora. Bei ihr laden die oft jungen Szeneaktivisten ihre Sorgen ab, seit zwanzig Jahren hört sie sich die immergleichen Geschichten von Liebeskummer und kaputten Sonnenbrillen an. Sie ist auch da, wenn nach einer durchzechten Nacht mal etwas "danebengeht". Jetzt sitzt Jutta in der großen Küche der Flora und erzählt von damals, wie sie zuerst in Berührung kam mit den Ideen von Sachbeschädigung und Gewalt gegen Polizisten. Es sieht gut eingelebt aus hier. Die Wände wurden vor langer Zeit in bunten Farben gestrichen, vergilbte Poster von "Pulp Fiction", "Fear and Loathing in Las Vegas" und Che Guevara hängen daran. In der Kochzeile bereiten ein paar langhaarige junge Menschen mit einem Pürierstab vegane Brotaufstriche zu; aus einem tragbaren CD-Spieler scheppert "Light My Fire" von den Doors. Der einzige Umsturz, der hier derzeit geplant wird, scheint der des roten Wackelpuddings auf dem Fenstersims zu sein.

Doch nach der G20-Katastrophe fordern zahlreiche Politiker die Schließung der Flora. Statt einer Oase alternativer Widerstandskultur gegen die Herrschaft des Kapitals sehen sie in dem besetzten Haus eine Keimzelle linksextremer Zerstörungsorgien. Etwas mehr als einen Steinwurf entfernt, plant man bei der Polizei den Aufstand gegen die kommunistische Gesinnungsdiktatur der Flora, mit der diese ein ganzes Stadtviertel kaputt und lebenswert machen will. "Die Besetzung muß ein Ende haben, ganz einfach", bringt Polizeihauptkommissar Mirco Stoever die Sache auf den Punkt. "Und da uns die Anarchos ihr kulturelles Kapital nicht freiwillig überlassen werden, bedarf es des bewaffneten Widerstands durch unsere Ordnungskräfte gegen das Schweinesystem der Flora!" Eine regelrechte Revolution des Stadtteils schwebt Stoever vor, an deren Ende jeder Polizist ohne Angst verschiedene Autonome verprügeln dürfen wird.

In der Flora sieht man solchen Ideen gelassen entgegen. Die langhaarigen jungen Leute kündigen aufgeregt an, sie würden jetzt "eine Runde spazieren gehen" und Jutta kurz mitnehmen. Wenige Minuten später kommen die Spaziergänger mit glasigen Augen und ständig kichernd wieder – wie sich später herausstellt, haben sie draußen Marihuana geraucht. Wurde der Linksextremismus in den letzten Jahren doch verharmlost? Jutta gerät bei dieser Frage ins Schlingern, hört zwischendurch auf zu reden und starrt minutenlang in die Tischkerze. Am Ende, so gibt sie schließlich zu, sei das "alles echt megakomplex", weil ja "alles mit allem" zusammenhänge; ihr und "den meisten anderen roten Socken" gehe eigentlich auch nur darum, "eine gute Zeit" zu haben und "die da oben ein bißchen zu ärgern." Inzwischen steht ein Sixpack Oettinger Radler auf dem Tisch, die Musik scheppert lauter, der Nahostkonflikt wird diskutiert. Schnell sind die Fronten verhärtet, Antideutsche und Antiimps stehen einander unversöhnlich gegenüber. Plötzlich klingelt es, es ist die Polizei. Die Nachbarn hatten sich wegen der Lärmbelästigung beschwert.

Mehr als vier Jahre nach Beginn des NSU-Prozesses sollen heute im Oberlandesgericht München die Plädoyers beginnen. Das kann jetzt noch passieren:

  1. Aufgrund der Ankündigung der Bundesanwaltschaft, der Schlußvortrag der Anklage werde schätzungsweise 22 Stunden dauern, fordert die Verteidigung in einem Eilantrag ein psychologisches Gutachten, in dem geklärt werden soll, ob die Angeklagte Beate Zschäpe überhaupt so lange stillsitzen kann.
  2. Kurz vor Beginn des Plädoyers stirbt Bundesanwalt Herbert Diemer plötzlich an einer unentdeckten Diabeteserkrankung, infolge derer er mit dem Motorrad stürzt, sich dabei das Knie prellt und später an einer Lungenembolie, die durch eine Thrombose entstanden sein soll, in seinem Auto verbrennt. Für die Ermittler ist der Fall klar: Suizid.
  3. Ein Gerichtsdiener stolpert im Büro von Richter Manfred Götzl über eine Bananenschale und fällt mit den Akten der Bundesanwaltschaft direkt in den Schredder. Der gesamte Prozeß inklusive Beweisaufnahme muß neu aufgerollt werden, nachdem an den Obstresten DNS-Spuren von Uwe Mundlos sichergestellt werden.

Wie das Bundesumweltministerium verkündet, geht das Insektensterben in Deutschland weiter. In Teilen des Landes habe man den Bestand des lästigen Geschmeiß' seit dem Jahr 1982 um bis zu 80 Prozent verringern können.

"Wer heute mit dem Auto übers Land fährt, findet danach kaum noch Insekten auf der Windschutzscheibe", frohlockte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (Diesel). Die Hauptursache für den Erfolg im Kampf gegen Insekten sieht Hendricks in der Intensivierung der Landwirtschaft: "Die heutige Landwirtschaft macht den Insekten das Überleben glücklicherweise schwer: Es werden große Mengen von Pestiziden eingesetzt, und es gibt zu wenig Blühstreifen und Hecken – einfach geil!" Die Folgen des Insektenrückgangs seien gravierend: "Mit den Insekten schwindet auch das nächtliche Ärgern über das laute Brummen und Schwirren! Außerdem wird man viel seltener gestochen und die Nahrungsgrundlage für nervige Vögel und ekelhafte Fledermäuse schwindet ebenfalls mit diesen Biestern! Juuuchhuu!" jubelte Hendricks.

Besonders stark betroffen sind Bienen. "Ich garantiere Ihnen: Schon im Sommer 2018 können Sie Ihren Kuchen ungestört auf dem Balkon genießen, ohne daß eine dieser schwarz-gelben Nervensägen auftaucht. Mmmhhh lecker, Kuchen!" versprach die 65jährige.

"Jetzt reicht’s! Ich fordere Fußfesseln für alle Schorndorfer! Oder noch besser: Für alle Baden-Württemberger!"
Thomas de Maizière, Fesselfetischist

"Hauptsache, es wurden keine Autos angezündet."
Winfried Kretschmann, Daimler-Chef

"Das war eine der schlimmsten Gewaltorgien, die die Republik je erlebt hat. Schade, daß ich nicht dabei sein konnte."
Horst Seehofer, Krawallmacher

"Tja, wenn Sie in einer ordentlichen Stadt leben würden, müßten Sie sich in Ihrer Freizeit nicht auf solchen linksradikalen Dorffesten herumtreiben."
Peter Tauber, schwarzer Bock

"Es ist ungeheuerlich, daß 20 000 Polizisten verletzt wurden! Zum Dank spendiere ich allen einen Händedruck."
Frank-Walter Steinmeier, Polizeipräsident

"Ja, klar: 'Rock gegen Schorndorf' ist eine gute Idee!"
Heiko Maas, Musikexperte

"Daran ist nur Jutta Ditfurth schuld! – So, und jetzt verlasse ich das Studio, Frau Maischberger!"
Wolfgang Bosbach, TV-Kritiker

Volkswagen löst Mercedes als Hauptsponsor des DFB ab. TITANIC weiß, was das im Detail bedeutet:

  • Müller wird neuer Teammanager
  • Alle Spiele der deutschen Fußballnationalmannschaft stehen unter generellem Manipulationsverdacht
  • Statt Sternen prangen auf den DFB-Trikots (Poloshirts) bei den nächsten Länderspielen Feinstaubplaketten
  • Entgegen der in der Vergangenheit unverständlichen Nominierungen von Spielern des VfB Stuttgart (Timo Hildebrand, Mario Gomez) komplettiert der Bundestrainer den Kader zukünftig durch unverständliche Nominierungen vom VfL Wolfsburg (alle)
  • Ein VW Phaeton wird unter den Nationalspielern der neue Götze
  • In ein paar Jahrzehnten wird ein mäßig begabter Autor in einem sterbenslangweiligen Bestseller wieder auf die "Generation Golf" zurückblicken
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Alle lieben Schmähgedichte, aber nur einer schreibt so schöne wie der TITANIC-Haus- und Husten-Dichter Thomas Gsella aus "Pimmelhausen" (Aschaffenburg). Gsella begnügt sich dabei nicht mit der Beleidigung von Einzelpersonen, sondern watscht die Deutschen gleich in Zehntausenderstärke ab - bzw. die doofen Städte, in denen sie (z.T. freiwillig!) wohnen. In dieser kostbaren Hetzprämie reimt sich der Gernhardt-Preisträger einmal quer durch die Republik. Wer weiß, vielleicht ist ja auch Ihr beschissenes Kaff dabei...Max Goldt: "Räusper"
Max Goldt, der "Otto Waalkes der kultivierten Kolumne" (Daniel Kehlmann), hat eine neue Kunst entdeckt: Er zaubert aus kleinen Comics von gestern große Dramen von heute. Ergebnis: Kopfkino vom Feinsten! Da sagt sogar Gott demütig: "Ja, ähm, das will ich, hüstel hüstel, meinem Sohn zum Geburtstag schenken..."Heiko Werning, Volker Surmann (Hrsg.): "Ist das jetzt Satire oder was? Beiträge zur humoristischen Lage der Nation"
Sie werden vom Papst verklagt, lassen sich von Islamisten erschießen oder müssen sogar bestbezahlt und hochgelobt für das ZDF arbeiten: Satiriker. Die besten Satireschaffenden der Republik bekennen in dieser uneigentlich-eindeutigen Mut-Anthologie, wie das für sie so ist, im "Bergwerk des Humors" (FAZ) zu "malochen" (Thomas Gsella). Für dieses schamlos vom Charlie-Hebdo-Attentat profitierende Taschenbuch schreiben und zeichnen u.a.: ganz viele Leute aus dem TITANIC-Umfeld, Silke Burmester, Ahne, Fritz Eckenga und Knut Tucholsky.Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Dorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Nicolas Mahler: "Der Urknall"
Nicolas Mahler, Meister des opulenten knappen Strichs, legt mit "Urknall" sein grundlegendstes, ursprünglichstes Werk vor. Von Kalauern wie "Sie sind mir aber eine Urknallcharge" bis "Wer hat an der Ur gedreht?" nimmt er zum Glück größtmöglichen Abstand und präsentiert statt dessen ein kleines, unglaublich dichtes Buch, in dem die ganze Welt des komischen Zeichnens angelegt ist, und das vor den Augen des Betrachters regelrecht explodiert. Ein Lichtblick im riesigen Dunkel des Buchmarkts!Stefan Gärtner: "Putins Weiber"
St. Gärtner ist der Schutzheilige der Alphabetisierten und Literaten. Gerühmt und bekannt als Parodist Daniel Kehlmanns, Ildikó von Kürthys, Arno Geigers und Thomas Gsellas, hat er nun seinen ersten Roman "vorgelegt" (Feuilletonphrase). "Putins Weiber" ist ein Pageturner (Klappentextphrase) des Gut-Schreibers (Idiotenphrase), voll mit Frauen, Alkohol, Psychotherapie, Aphorismen und Geschwätz, seltsamen Nachbarn, noch mehr Frauen, Männerfreundschaft und Autofahrten. So würde Nick Hornby schreiben, wenn ihm Eckhard Henscheid rechtzeitig Lawrence Sterne vorgestellt hätte!Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip"
Sie sind ein totaler Versager und können sich Bücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Buch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Markus Riexinger: "Kaktus der Verwesung"
Der "Gott des komischen Gemetzels" (L. Fischer) schlägt zurück: Markus Riexinger schlachtet sich einmal quer durch die deutsche Sprache, zerdrischt halbfertige Dramolette und prügelt poetische Versatzstücke in die Unkenntlichkeit. Frei nach Niels Bohr: Wer über die Miniaturen und Erzählanfälle des Berliner Jungautors nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.Wiglaf Droste: "Schalldämpfer"
Bei Wiglaf Droste, der "linken und rechten Hand des Fehlerteufels" (Bud Spencer), sitzt nicht nur der "Colt der Sprachkritik" (Terence W. Adorno) locker, er kann auch Fortsetzungsromankompilationen schreiben, die Herz und Hirn treffen. Z.B. diese, "Schalldämpfer", in der das "Kommando Leise Welt", eine Organisation zur Rettung des menschlichen Trommelfells, Lärmbolde und Schreihälse ganz leise wegknallt. Pflicht für alle, die den Schuß noch nicht gehört haben.Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Heiko Werning: "Schlimme Nächte: Von Abstürzen und bösen Überraschungen"Jeder von uns hat schon mal eine erlebt und würde sie am liebsten für immer aus dem Gedächtnis löschen: eine schlimme Nacht. Heiko Werning aber, Lesebühnengott und Reptilienforscher, hat sich an über 30 schlimme Nächte erinnert und sie tapfer aufgeschrieben. Kindlicher Kaninchenmord bei der Nachtwanderung, verpaßte Chancen im malaysischen Massagesalon, Prügeleien mit Fußballfans, psychopathische Spermien-Strickerinnen: diese Nachtmahre werden Sie nicht mehr schlafen lassen!Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Heiko Werning/Volker Surmann (Hrsg.): "Fruchtfleisch ist auch keine Lösung"
Fernsehkocharenen und Jamie-Oliver-Apps auf der einen Seite – Ehec, Dioxin und Cranberrybier auf der anderen: Ernährung fasziniert und verängstigt heute gleichermaßen. Höchste Zeit für einen kritischen Sammelband, in dem 35 Hobby-Esser über Antivegetarismus und Provitamine, über Thymian, Safran und Foer debattieren. Zu den Textköchen zählen Sterne-Satiriker, die sich mit den Grenzen des guten Geschmacks nur allzu gut auskennen: Leo Fischer, Stefan Gärtner, Oliver Nagel, Katharina Greve, Wiglaf Droste, Mark-Stefan Tietze u.v.a.m.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern
Das schreiben die anderen
  • 19.07.:

    Gegen Gottes ausdrücklichen Wunsch wird Oliver Maria Schmitt vom Humanistischen Pressedienst zum "Satirepapst" ausgerufen.

  • 19.07.:

    Aus Facebooks geheimem Löschzentrum berichtet Mark-Stefan Tietze in der Taz.

Titanic unterwegs
21.07.2017 Brüssel, EU-Parlament
  »Brüsseler Lektionen (37)«
23.07.2017 Frankfurt, Museum für Komische Kunst
  Ari Plikat
27.07.2017 Falkensee, Hotel Kronprinz
  Martin Sonneborn
02.08.2017 Prerow, Kulturkaten "Kiek In"
  Martin Sonneborn

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Briefe an die Leser

 Huuhuuu, Sonja Steffen (SPD)!

Über Ihre Parteigenossin Manuela Schwesig sagten Sie: »Schwesig wird noch mal Bundeskanzlerin.« D.h., sie tritt der CDU bei?

Tusch! Titanic

 Auf ein Wort, Krautreporter!

Über Eure zwangskomisch-stumpfsinnigen Schlagzeilen (»Angst vor Elefanten ist in Europa kein Problem«) sehen wir souverän hinweg. Eure notorische Notgeilheit (»Deshalb habe ich Kreppband um meinen Penis gewickelt«) ignorieren wir stoisch. Und selbst vollendet Gagaistisches wie den Artikel »Was es braucht, um Nationalisten zu entlarven: mehr Kartoffeln« ertragen wir gelassen.

Aber eins, Krautreporter, werden wir Euch nie verzeihen: Eure Existenz.

Antikrautoritär: Titanic

 Hmmm, Chipsfabrikant Naturals…

»Kann man Kevin-Pascal heißen und trotzdem Geschmack haben?« fragst Du despektierlich in Deiner neuen Werbekampagne. Dazu fallen uns zwei Dinge ein: Erstens hat sich Kevin-Pascal seinen Namen ja vermutlich nicht selbst ausgesucht, also müßte man, wenn überhaupt, nicht seinem Geschmack, sondern dem der Eltern kritisch gegenüberstehen. Und zweitens ist Naturals eine Tochter von »The Lorenz Bahlsen Snack-World GmbH«, was ja auch ein sehr … interessanter Name ist. Wie war das noch mal mit dem Glashaus und den Steinen?

Deine Kevins c/o Titanic

 Christian Weber (SZ), alter Biologist!

Vor noch gar nicht so langer Zeit haben wir Ihnen schon einmal geschrieben, weil Sie in so lustig aufgeregten Sätzen Ihre Wut über die Genderforschung zum Ausdruck gebracht hatten. Diese sei, so befanden Sie in summa, von penisfreien Personen erfunden worden, um Forschungsgelder abzugreifen und Ihresgleichen zu unterdrücken. Sie erweckten dabei den Anschein, beim Schreiben Ihres Artikels nicht ganz bei Verstand gewesen zu sein.

Nun, Weber, sorgen Sie erneut für Amüsement: IQ-Tests sollten nämlich Ihrer Meinung nach darüber bestimmen, wer aufs Gymnasium gehöre. »Der IQ ist ein in der Psychologie bewährter, gut meßbarer Wert für die allgemeine Fähigkeit zum logischen Denken, zum Schlußfolgern und zur räumlichen Vorstellung. Studien zeigen, daß der IQ schulischen und beruflichen Erfolg am besten voraussagt – besser als Motivation, Fleiß oder Disziplin.«

Ach, Weber! Daß sich logisches Denken und räumliches Vorstellungsvermögen trainieren lassen, ist doch ein alter Hut. Und daß vor allem solche Kinder sprachlich und kognitiv gefördert und also trainiert werden, die bestimmten sozialen Schichten angehören, auch. Und was folgt daraus nach Kettenschlußregel? Daß durch obligatorische IQ-Tests fürs Gymnasium »soziale Ungleichheiten gelöst werden«? Kleiner Tip: nö.

Kein Beinbruch, einfach schön motiviert, fleißig und diszipliniert weiterüben! Freuen sich schon auf Ihre nächsten Versuche:

die Logiker auf der Titanic

 Wohl bekomm’s, Andrea Nahles!

Wohl bekomm’s, Andrea Nahles!

Sie legten in Ihrer Funktion als Ministerin für Arbeit und Soziales das neue Rentenkonzept der SPD vor und nahmen Ihren Kritikern gleich zu Beginn die Luft aus den Segeln: »Das hört sich auf den ersten Blick viel an«.

Wir wußten gar nicht, daß Sie Synästhetikerin sind, Frau Nahles! Sagen Sie uns doch, wie sich die Ergebnisse der kommenden Bundestagswahl für Sie anfühlen: eher schwarz schmeckend oder bitter aussehend? Und die Reden Martin Chulz’ riechen ziemlich nach Niederlage, oder? Haben das auch schon gewittert:

Ihre sinnlichen Kollegen von der Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Unvereinbar

Den Widerspruch zwischen sich ausschließenden ästhetischen Bedürfnissen auszuhalten, bis dereinst eine bessere, sie aufhebende Ordnung der Dinge vom Himmel fallen möge, ist Aufgabe aller heute Denkenden. So kann ich entweder vierlagiges Luxus-Komforttoilettenpapier kaufen ODER in einem schnieken Altbau mit leider historisch viel zu knapp bemessenen Abwasserrohren leben. Mögen spätere Generationen unserer Leiden eingedenken.

Leo Fischer

 Zirkuläre Grußschleife, die

beschreibt die ausweglose Situation, in der man ist, wenn man jemanden per Fehlgruß versehentlich gegrüßt hat, dieser daraufhin bei zukünftigen Begegnungen zurückgrüßt und man in der Folge selbst aktiv die Person weitergrüßt – um ihr nicht sagen zu müssen: »Entschuldigung, ich hatte Sie ursprünglich eigentlich versehentlich gegrüßt.«

Robert von Cube

 Modernes Klassenbewußtsein

»Nun sieh es doch mal so, Spartacus, andere Leute haben noch nicht einmal eine Arbeit!«

Karsten Wollny

 Vorbild Bossa-, nein: Supernova

Ein Stern zerbarst im Weltenall
Ich glaub, es war ein Todesfall.
Der Stern war fortan keiner mehr
Und ist das auch schon lange her
(zehn Jahre wohl so ungefähr)
So leuchtet, wo er nicht mehr ist
Sein Licht doch in der Finsternist
Kann das nicht tote Liebe auch?
Das wäre ein sehr schöner Brauch.

Gunnar Homann

 Beifall für Bäcker

Gelobt sei, was Tarte macht.

Tanja Schmid