[20.11.2012]
Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen Vertriebene im Zwielicht

Eine jüngst veröffentlichte Studie des Instituts für Zeitgeschichte kommt zu dem Ergebnis, daß der Bund der Vertriebenen (BdV) von ehemaligen Nationalsozialisten dominiert wurde.

In weiteren Meldungen: +++ Langjährige Studie belegt: Merkel in der CDU +++ Naturforscher sicher: watschelnde, quakende, entenähnliche Kleinvögel sind Enten +++ Männer finden Brüste erstaunlich anziehend +++ Kinderpsychologen decken auf: Überraschungs-Eier oft wenig überraschend +++




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Hauck und Bauer, Hurzlmeier, Rattelschneck: "Hier lacht der Betrachter" (Taschenbuch)
Monat für Monat begeistert die Doppelseite "Hier lacht der Betrachter" Hunderte von TITANIC-Lesern. Diese Prämie versammelt die besten Cartoons zu 800 Themen aus 50 Jahren: Radfahrer, Gesellschaftsspiele, Gurken, Homoeheprobleme, Niels Bohr, demente Deutsche, unaufgeklärte Morde und vieles mehr! Erleben Sie Hauck & Bauers passiv-aggressivste Sprechblasen, Hurzlmeiers verschrumpelste Geschlechtsteile und Rattelschnecks kaputteste Sätze! Durchgängig schwarz-weiß, durchgängig lustig. Die perfekte Klolektüre!Martin Sonneborn, Andreas Coerper: "Heimatkunde — Eine Expedition in die Zone" (signiert)
Für seinen Film "Heimatkunde" unternahm ZDF-Herausgeber und TITANIC-Reporter Sonneborn eine großangelegte Safari ins Berliner Zonenrandgebiet. Alle Fragen, die schon der Film offen ließ, werden im dazugehörigen Buch ebenfalls nicht beantwortet, dafür aber mit neuen Bildern und einem interessanten Soundtrack unterlegt. Da heißt es zugreifen!Stephan Rürup: "Basteln mit Bier" (signiert)
Während eine Baumarktkette nach der andere pleitegeht, zeigt uns Stephan Rürup, wie auch ohne Hobel und Schrauben schöne Bastelarbeiten entstehen können: nämlich mit Bier! Der TITANIC-Hauszeichner hat sich einmal um den Globus getrunken und dessen bedeutendste Monumente nachgeb(r)aut. Ergebnis: ein handliches Prachtbändchen, das in keinem Hobby- und Getränkekeller fehlen darf.Anselm Neft: "Helden in Schnabelschuhen"
Anselm Neft ist Großinquisitor auf Lesebühnen und Mitherausgeber des EXOT-Magazins für komische Literatur. Sein zweiter Roman führt geradewegs hinein in die finstere, stinkende, voraufklärerische Welt der Mittelaltermärkte. Dorthin verschlägt es seine Helden Max und Katja, die nach ihrem Studienabschluß in Philosophie aus schierer Verzweiflung mit der Mittelalterband Kobold auf Tour gehen und sich dabei in höchst komplizierte Liebes- und Lebenshändel verstricken. Neft schreibt, wie ihm der Schnabel(schuh) gewachsen ist – genau das Richtige für mittelalte Komik-Connaisseure mit Hang zum Schalmeienklang!Wiglaf Droste: "Der Ohrfeige nach"
"Ein Jahr ohne neues Drostebuch ist ein verlorenes Jahr", lautet eine alte Indianerweisheit, die "Häuptling eigener Herd" (= W. Droste) seit gut zwei Jahrzehnten beherzigt. In dieser Geschichten- und Glossensammlung nimmt uns der gemütliche Wüterich mit auf eine Reise zu abgedroschenen Phrasen ("jmd. mit auf die Reise nehmen"), schändlichen Servicewüstensöhnen und den allerletzten Medien- und Werbeauswüchsen. Merke: Der Großstadtalltag im 21. Jahrhundert ist schwer erträglich – mit Wiglaf Droste als Gefährte aber wenigstens unterhaltsam.Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundgeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Katz+Goldt: "Der Baum ist köstlich, Graf Zeppelin"
Sie füllen monatlich zuverlässig die lustigsten Seiten der TITANIC und sind der Geheimtip unter den Nachwuchs-Duos: Katz & Goldt schießen seit den späten Neunzigern die Amazon-Charts hinauf. Ihr neuer Comic-Prachtband heißt "Der Baum ist köstlich, Graf Zeppelin", und es handelt sich hierbei um genau den Comic-Prachtband, den Sie sich lieber allerschnellstens ins Regal stellen sollten, ehe er in ein paar Monaten ruckzuck Mainstream und total Prenzlauer Berg ist. Wählen Sie dieses Abo und markieren Sie damit die Jungkünstler Stephan Katz und Max Goldt mit "Gefällt mir" – bevor es cool ist. 
Zweijahres-Abo: 86,40 EUR (Ausland: 106,80 EUR)Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser" + 15 Postkarten + 1 Feuerzeug
TITANIC-Postkarten -- die schönste Art, einem ganz speziellen Menschen zu sagen: "Hallo." Mit diesem Abo erhalten Sie nicht weniger als 15 wahllos aus der Ramschkiste gezogene TITANIC- und PARTEI-Karten, über die man immer und immer wieder lachen kann. Damit nicht genug: Das Original-TITANIC-Kult-Feuerzeug gibt es als kostenlose Gratisprämie obendrauf! (Ach ja, und diesen Ziegelwagner-Roman da kriegen Sie auch noch.)
Zweijahres-Abo: 86,40 EUR (Ausland: 106,80 EUR)Markus Riexinger: "Kaktus der Verwesung"
Der "Gott des komischen Gemetzels" (L. Fischer) schlägt zurück: Markus Riexinger schlachtet sich einmal quer durch die deutsche Sprache, zerdrischt halbfertige Dramolette und prügelt poetische Versatzstücke in die Unkenntlichkeit. Frei nach Niels Bohr: Wer über die Miniaturen und Erzählanfälle des Berliner Jungautors nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.Wiglaf Droste: "Schalldämpfer"
Bei Wiglaf Droste, der "linken und rechten Hand des Fehlerteufels"  (Bud Spencer), sitzt nicht nur der "Colt der Sprachkritik" (Terence W.  Adorno) locker, er kann auch Fortsetzungsromankompilationen schreiben,  die Herz und Hirn treffen. Z.B. diese, "Schalldämpfer", in der das  "Kommando Leise Welt", eine Organisation zur Rettung des menschlichen  Trommelfells, Lärmbolde und Schreihälse ganz leise wegknallt. Pflicht  für alle, die den Schuß noch nicht gehört haben.Heiko Werning: "Im wilden Wedding"
Das letzte echte Krisengebiet in Deutschland - keiner kennt es so gut wie Heiko Werning, denn er "lebt" seit über zwanzig Jahren ebendort. Was sich Tag für Tag zwischen Privilegierten-Spätshops und Prekariats-Kitas, zwischen Ghettoisierung und Gentrifizierung in Berlins Gruselbezirk Nr. 1 abspielt, hat der Survivalexperte Werning in diesem Geschichtenbüchlein versammelt (Arbeitstitel: "My Big Fat Krieg im Wedding").Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Das Leo-Fischer-Nostalgie-Abo: "Generation Gefällt mir" (handsigniert) und 1 Papst-Poster (gefaltet)
Leo Fischer, heute hauptberuflich Biertrinker, Bahnfahrer und Bahntrinker, war bis vor kurzem der "wichtigste Chefredakteur des Landes" (Zitat Fischer). Tausende Abonnenten beugten sich seiner Macht, kündigten fristlos. Als sein Stern am höchsten stand, verfaßte er mit "Generation Gefällt mir" einen legendären Ladenhüter voll Internetblödsinn, den Sie hier handsigniert erhalten. Außerdem kredenzen wir Ihnen den beliebtesten TITANIC-Titel der Ära Fischer als fertig gefaltetes Poster mit vier rechten Winkeln. Zuschlagen!Björn Högsdal, Johanna Wack (Hrsg.): "Last Exit Babyklappe"
 "Jedes Kind ist gewissermaßen ein Genie und jedes Genie gewissermaßen ein Kind." Gut, das mag vielleicht die naive Meinung des warmherzigen Menschenfreunds Arthur Schopenhauer gewesen sein – die Autoren von "Last Exit Babyklappe" wissen es besser. Denn: Sind unsere Jüngsten nicht vielmehr lebendige Foltergeräte? Glatzköpfige, inkontinente, schreiende Schrumpelwesen, und also schon bei der Geburt reif fürs Altersheim? Antwort: ja. Es berichten u.a. die TITANIC-Autoren Anselm Neft, Björn Högsdal, Volker Surmann, Heiko Werning und Torsten Wolff!Volker Surmann: "Lieber Bauernsohn als Lehrerkind"
Lesebühnenautor, Gelegenheits-Slammer, TITANIC-Autor – –und Provinz-Exilant: Volker Surmann stammt aus den Tiefen des Teutoburger Waldes, heute wohnt er im Trend-Städtchen Berlin. In seinem ironisch-autobiografischen Heimatroman beschreibt der „Alien vom Planeten Acker“ (Eigenwerbung) u.a. den grausamen Mord an seiner Lieblingskuh und sein Versagen beim Traktorfahren – Blut und Boden sind also garantiert! „Ist Volker bloß ein metrosexueller Großstädter, gefangen im Körper eines ostwestfälischen Bauernkinds?“ Finden Sie es heraus!Pit Knorr: "Mallorca: Insel der Inseln" plus TITANIC-FeuerzeugDer TITANIC-Gründer und Wahl-Mallorkese Pit Knorr signiert dir sein Buch »Mallorca: Insel der Inseln« – und spendiert dir noch ein TITANIC-Feuerzeug, damit du’s auch zu Hause mallorquinisch warm hast!Ella Carina Werner: "Die mit dem Bauch tanzt"Wenn sie mal  nicht schwanger ist, schreibt sie wie der Teufel: die Hamburger  Satirikerin Ella Carina Werner publizierte in TITANIC über  bulgarische Flüche und das Elend der Kleingartenfavelas. In ihrem  ersten Roman schildert sie den Aufstieg ihrer Mutter von der  braven Hausfrau zur geheimnisvollen Bauchtanz-Exotin "Shazadi",  die ganz Ostwestfalen um den Verstand bringt. Und die Leserschaft  ihrer Tochter gleich mit!Heiko Werning/Volker Surmann (Hrsg.): "Fruchtfleisch ist auch keine Lösung"Fernsehkocharenen und Jamie-Oliver-Apps auf der einen Seite – Ehec, Dioxin und Cranberrybier auf der anderen: Ernährung fasziniert und verängstigt heute gleichermaßen. Höchste Zeit für einen kritischen Sammelband, in dem 35 Hobby-Esser über Antivegetarismus und Provitamine, über Thymian, Safran und Foer debattieren. Zu den Textköchen zählen Sterne-Satiriker, die sich mit den Grenzen des guten Geschmacks nur allzu gut auskennen: Leo Fischer, Stefan Gärtner, Oliver Nagel, Katharina Greve, Wiglaf Droste, Mark-Stefan Tietze u.v.a.m.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Bild-Leser beschimpfen TITANIC-Redakteure, live am Telefon
Mit einer präzisen Bestechungsaktion ermöglichte TITANIC das Sommermärchen der WM 2006, die Rettung des deutschen Fußballs und der gesamten Nation. Nicht alle waren davon begeistert – wie die auf dieser CD gesammelten schönsten Wortmeldungen engagierter Bild-Leser (»Sie sind ein ganz großes Schwein, die Titanic!«) belegen.
TITANIC App
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Das schreiben die anderen
  • 16.04.:

    Meedia berichtet über ein PARTEI-Empfangskomitee für Geert Wilders in Dresden.

  • 16.04.:

    Mark-Stefan Tietze in der Taz über Radiomusik.

  • 14.04.:

    "Sonneborn rettet die EU" – Folge 6 jetzt bei Youtube.

  • 08.04.:

    Mark-Stefan Tietze in der Taz über die miesen Tricks der TTIP-Gegner. 

  • 01.04.:

    Über sein zehnjähriges China-Jubiläum und mehr spricht Christian Y. Schmidt mit 21China.

Titanic unterwegs
21.04.2015 Freiburg, E-Werk
  Max Goldt
21.04.2015 Bergen-Enkheim, Bibliothek
  Thomas Gsella
22.04.2015 Stuttgart, Wagenhallen
  Max Goldt
23.04.2015 Frankfurt, Neglected Grassland
  Leo Fischer
Briefe an die Leser

 Verehrte Wölfe!

Ganz allmählich traut Ihr Euch jetzt ja wieder zu uns, und das begrüßen wir sehr. Da dürft Ihr Euch ruhig auch mal das ein oder andere Schäfchen von der Weide schnappen. Aber bitte, liebe Wölfe: Seid auf der Hut! Denn was mußten wir in der Bild-Zeitung über einen von Euch aus der Region Hamburg lesen? »Ein Wolf mischte eine Schafherde bei Neuhorst auf. Selbst als Wolfsberater Dirk sich dem Tier näherte, lief der Wolf nicht weg.« So geht das aber nicht! Das könnt Ihr als Neulinge in der modernen deutschen Wildnis natürlich noch nicht wissen, aber eine Grundregel zum Überleben hier lautet: Sobald ein Berater auftaucht – nichts wie weg, abhauen, Fersengeld geben! Sonst habt Ihr ruckzuck eine überteuerte Schaf-Ausfallversicherung mit Staffeltarifen am Hals. Oder schlimmer noch: irgendwelche Supervisoren, die Eure geschäftliche Effizienz überprüfen, Eure Strategien zur Optimierung der Ertragssteigerung kritisieren, neue restrukturierende Best Practices einführen und am Ende allerlei Teile von Euch outsourcen.

Homo lupo lupus! Titanic

 Frageexpertin Anne Will!

Frageexpertin Anne Will!

Sie durften für die Deutsche Filmakademie Ihren Lieblingsfilm vorstellen, wählten »21 Grams« des »Birdman«-Regisseurs Iñárritu und begründeten die Wahl so: »21 Grams tippt nichts Geringeres an als die ganz großen Fragen, was uns ausmacht und was von uns bleibt.« Und weil Sie, Frau Will, in Ihrer Sendung die ganz großen Fragen ebenfalls höchstens mal antippen, machen wir Sie immer aus!

Verbleibt mit einigen Gramm Asche auf Ihrem Haupt: Titanic

 Na ja, »Gala«!

Du kennst doch die alte Boulevardregel: »Hund beißt Mann« ist keine Schlagzeile, »Mann beißt Hund« dagegen sehr wohl. Überleg also doch noch mal, ob Dein kürzlicher Aufmacher »Lilly Becker: So verführe ich Boris« wirklich die Top-Story war, auf die Deutschland gewartet hat.

Umgekehrt wird ein Scoop draus! Titanic

 Holla, Dietmar Dath!

Nicht schneller Bücher schreiben, als wir sie lesen können!

Japsend: Titanic

 Recht haben Sie, Joseph Schuster,

Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, mit dem, was die Medien so zitierten: »Als Jude nach Israel zu gehen könne viele Gründe haben, etwa, daß die Kinder in einer stärker jüdisch geprägten Umgebung aufwüchsen. Die Angst vor Terroranschlägen dürfe aber kein Grund sein.« Genau; denn erstens fanden die jüngsten Anschläge nicht in Deutschland, sondern in Frankreich und Dänemark statt, und zweitens ist die Wahrscheinlichkeit solcher Anschläge in Israel doch erheblich größer als in Deutschland.

Meinen jedenfalls die Auswanderungsberater von der Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Beim Empfang

»Guten Tag! Bitte sagen Sie mir Ihren Namen.« – »Sebastian Klug.« – »Können Sie mir Ihren Nachnamen buchstabieren?« – »Kaufmann – Ludwig – Ulrich – Gustav. Kaaah – Elll – Uuuh – Geeeh. Klug.« – »Okaaaay… Und in Buchstaben?« Dialog gescheitert.

Sebastian Klug

 Nachbarschaftshilfe

In ihrem Dorf, erinnert sich die Großmutter, sei man schon immer bereit gewesen, sich gegenseitig zu helfen. Als der jüdische Viehhändler etwa sein Geld habe eintreiben wollen, obwohl die Kuh, die er dem Nachbarn verkauft hatte, sofort danach krank geworden war, seien alle Bauern des Dorfes diesem sofort zu Hilfe geschritten. Den Viehhändler hätten sie gleich auf dem Feld, auf dem er erschienen sei, in der Furche liegen gelassen. Weil er aber keine Erben gehabt habe, hätte sein Besitz gerecht unter den Höfen im Dorf aufgeteilt werden müssen.

Ludger Fischer

 Opa Fischer berichtet

Oft hört man ja, die ständige anonyme Meckerei im Netz führe zu einer Verwahrlosung der Sitten; die Leute gerieten immer schamloser, brutaler und gröber. Nun hörte ich aber im Schnellrestaurant Schulkinder streiten – und wo wir seinerzeit »Ich kill dich« und »Stirb!« schrieen, um uns dann so fest wie möglich auf die Fresse zu geben, riefen diese immer nur »Ich block dich! Ich block dich!«. Und zwar ganz ohne Schläge. Wie warm wurde es mir da ums Herz! Statt mit Gewalt zu drohen, verlegen die lieben Kleinen ihre Konflikte in die virtuelle Sphäre, ignorieren einander, wo sie keinen Konsens finden, werden pazifiziert und zur Demokratie erzogen gerade durch das ach so böse Internet. Erst später fiel mir ein, daß die Drohung rein phonetisch auch »Ich blogg dich! Ich blogg dich!« geheißen haben könnte, und also schon die Digitalzwerge einander bloggenderweis’ Lügen, Verleumdung und Irrsinn um die Ohren hauen, daß es ein rechtes Grauen ist. Zur Sicherheit habe ich sie dann alle auf Facebook gemeldet. Bloggen geht ja mal gar nicht!!!!111!

Leo Fischer

 Kritik

Im Kaufhaus. Auf der Rolltreppe nebenan fahren mir zwei junge Männer wahrscheinlich arabischer Herkunft entgegen. Sie haben einen dunklen Teint, schwarze Haare, etwas fusselige Bärte und sehen sich unglaublich ähnlich. Mein spontaner Gedanke: »Sind das Zwillinge – oder bin ich einfach nur rassistisch?«

Katharina Greve

 Raute

Seit kurzem twittere ich über die Entstehungs- und Nutzungsgeschichte der Raute. Folgt mir unter ##.

Cornelius Oettle