[29.04.2012]
Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen TITANIC Karriere: Powersätze fürs Bewerbungsgespräch (2)
  • "Das Viertelstündchen, das ich zu spät bin…"
  • "Schicker Anzug. Kik?"
  • "Ach, wissen Sie, Erfahrung wird überbewertet."
  • "Jaja, Teamgeist und Einsatzwille. Laberrhabarber!"
  • "Sieh an, Frau in Führungsposition. Naja, eine Schönheitskönigin sind Sie ja nicht gerade."
  • "Entschuldigen Sie, daß ich lache, aber Ihre Nase…"
  • "Keine Sorge, ist nur Plastikkotze. Haha!"
  • "Willst wohl wieder raus aus dem Schwitzkasten, wa?"
Kategorie: Powersätze



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Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip" (Hörbuch, 2CDs)
Sie sind ein totaler Versager und können sich Hörbücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Hörbuch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Martin Sonneborn, Andreas Coerper: "Heimatkunde — Eine Expedition in die Zone" (signiert)
Für seinen Film "Heimatkunde" unternahm ZDF-Herausgeber und TITANIC-Reporter Sonneborn eine großangelegte Safari ins Berliner Zonenrandgebiet. Alle Fragen, die schon der Film offen ließ, werden im dazugehörigen Buch ebenfalls nicht beantwortet, dafür aber mit neuen Bildern und einem interessanten Soundtrack unterlegt. Da heißt es zugreifen!Stephan Rürup: "Basteln mit Bier" (signiert)
Während eine Baumarktkette nach der andere pleitegeht, zeigt uns Stephan Rürup, wie auch ohne Hobel und Schrauben schöne Bastelarbeiten entstehen können: nämlich mit Bier! Der TITANIC-Hauszeichner hat sich einmal um den Globus getrunken und dessen bedeutendste Monumente nachgeb(r)aut. Ergebnis: ein handliches Prachtbändchen, das in keinem Hobby- und Getränkekeller fehlen darf.Anselm Neft: "Helden in Schnabelschuhen"
Anselm Neft ist Großinquisitor auf Lesebühnen und Mitherausgeber des EXOT-Magazins für komische Literatur. Sein zweiter Roman führt geradewegs hinein in die finstere, stinkende, voraufklärerische Welt der Mittelaltermärkte. Dorthin verschlägt es seine Helden Max und Katja, die nach ihrem Studienabschluß in Philosophie aus schierer Verzweiflung mit der Mittelalterband Kobold auf Tour gehen und sich dabei in höchst komplizierte Liebes- und Lebenshändel verstricken. Neft schreibt, wie ihm der Schnabel(schuh) gewachsen ist – genau das Richtige für mittelalte Komik-Connaisseure mit Hang zum Schalmeienklang!Wiglaf Droste: "Der Ohrfeige nach"
"Ein Jahr ohne neues Drostebuch ist ein verlorenes Jahr", lautet eine alte Indianerweisheit, die "Häuptling eigener Herd" (= W. Droste) seit gut zwei Jahrzehnten beherzigt. In dieser Geschichten- und Glossensammlung nimmt uns der gemütliche Wüterich mit auf eine Reise zu abgedroschenen Phrasen ("jmd. mit auf die Reise nehmen"), schändlichen Servicewüstensöhnen und den allerletzten Medien- und Werbeauswüchsen. Merke: Der Großstadtalltag im 21. Jahrhundert ist schwer erträglich – mit Wiglaf Droste als Gefährte aber wenigstens unterhaltsam.Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundgeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Katz+Goldt: "Der Baum ist köstlich, Graf Zeppelin"
Sie füllen monatlich zuverlässig die lustigsten Seiten der TITANIC und sind der Geheimtip unter den Nachwuchs-Duos: Katz & Goldt schießen seit den späten Neunzigern die Amazon-Charts hinauf. Ihr neuer Comic-Prachtband heißt "Der Baum ist köstlich, Graf Zeppelin", und es handelt sich hierbei um genau den Comic-Prachtband, den Sie sich lieber allerschnellstens ins Regal stellen sollten, ehe er in ein paar Monaten ruckzuck Mainstream und total Prenzlauer Berg ist. Wählen Sie dieses Abo und markieren Sie damit die Jungkünstler Stephan Katz und Max Goldt mit "Gefällt mir" – bevor es cool ist. 
Zweijahres-Abo: 86,40 EUR (Ausland: 106,80 EUR)Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser" + 15 Postkarten + 1 Feuerzeug
TITANIC-Postkarten -- die schönste Art, einem ganz speziellen Menschen zu sagen: "Hallo." Mit diesem Abo erhalten Sie nicht weniger als 15 wahllos aus der Ramschkiste gezogene TITANIC- und PARTEI-Karten, über die man immer und immer wieder lachen kann. Damit nicht genug: Das Original-TITANIC-Kult-Feuerzeug gibt es als kostenlose Gratisprämie obendrauf! (Ach ja, und diesen Ziegelwagner-Roman da kriegen Sie auch noch.)
Zweijahres-Abo: 86,40 EUR (Ausland: 106,80 EUR)Markus Riexinger: "Kaktus der Verwesung"
Der "Gott des komischen Gemetzels" (L. Fischer) schlägt zurück: Markus Riexinger schlachtet sich einmal quer durch die deutsche Sprache, zerdrischt halbfertige Dramolette und prügelt poetische Versatzstücke in die Unkenntlichkeit. Frei nach Niels Bohr: Wer über die Miniaturen und Erzählanfälle des Berliner Jungautors nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.Wiglaf Droste: "Schalldämpfer"
Bei Wiglaf Droste, der "linken und rechten Hand des Fehlerteufels"  (Bud Spencer), sitzt nicht nur der "Colt der Sprachkritik" (Terence W.  Adorno) locker, er kann auch Fortsetzungsromankompilationen schreiben,  die Herz und Hirn treffen. Z.B. diese, "Schalldämpfer", in der das  "Kommando Leise Welt", eine Organisation zur Rettung des menschlichen  Trommelfells, Lärmbolde und Schreihälse ganz leise wegknallt. Pflicht  für alle, die den Schuß noch nicht gehört haben.Heiko Werning: "Im wilden Wedding"
Das letzte echte Krisengebiet in Deutschland - keiner kennt es so gut wie Heiko Werning, denn er "lebt" seit über zwanzig Jahren ebendort. Was sich Tag für Tag zwischen Privilegierten-Spätshops und Prekariats-Kitas, zwischen Ghettoisierung und Gentrifizierung in Berlins Gruselbezirk Nr. 1 abspielt, hat der Survivalexperte Werning in diesem Geschichtenbüchlein versammelt (Arbeitstitel: "My Big Fat Krieg im Wedding").Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Das Leo-Fischer-Nostalgie-Abo: "Generation Gefällt mir" (handsigniert) und 1 Papst-Poster (gefaltet)
Leo Fischer, heute hauptberuflich Biertrinker, Bahnfahrer und Bahntrinker, war bis vor kurzem der "wichtigste Chefredakteur des Landes" (Zitat Fischer). Tausende Abonnenten beugten sich seiner Macht, kündigten fristlos. Als sein Stern am höchsten stand, verfaßte er mit "Generation Gefällt mir" einen legendären Ladenhüter voll Internetblödsinn, den Sie hier handsigniert erhalten. Außerdem kredenzen wir Ihnen den beliebtesten TITANIC-Titel der Ära Fischer als fertig gefaltetes Poster mit vier rechten Winkeln. Zuschlagen!Volker Surmann: "Lieber Bauernsohn als Lehrerkind"
Lesebühnenautor, Gelegenheits-Slammer, TITANIC-Autor – –und Provinz-Exilant: Volker Surmann stammt aus den Tiefen des Teutoburger Waldes, heute wohnt er im Trend-Städtchen Berlin. In seinem ironisch-autobiografischen Heimatroman beschreibt der „Alien vom Planeten Acker“ (Eigenwerbung) u.a. den grausamen Mord an seiner Lieblingskuh und sein Versagen beim Traktorfahren – Blut und Boden sind also garantiert! „Ist Volker bloß ein metrosexueller Großstädter, gefangen im Körper eines ostwestfälischen Bauernkinds?“ Finden Sie es heraus!Ella Carina Werner: "Die mit dem Bauch tanzt"Wenn sie mal  nicht schwanger ist, schreibt sie wie der Teufel: die Hamburger  Satirikerin Ella Carina Werner publizierte in TITANIC über  bulgarische Flüche und das Elend der Kleingartenfavelas. In ihrem  ersten Roman schildert sie den Aufstieg ihrer Mutter von der  braven Hausfrau zur geheimnisvollen Bauchtanz-Exotin "Shazadi",  die ganz Ostwestfalen um den Verstand bringt. Und die Leserschaft  ihrer Tochter gleich mit!Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Heiko Werning/Volker Surmann (Hrsg.): "Fruchtfleisch ist auch keine Lösung"Fernsehkocharenen und Jamie-Oliver-Apps auf der einen Seite – Ehec, Dioxin und Cranberrybier auf der anderen: Ernährung fasziniert und verängstigt heute gleichermaßen. Höchste Zeit für einen kritischen Sammelband, in dem 35 Hobby-Esser über Antivegetarismus und Provitamine, über Thymian, Safran und Foer debattieren. Zu den Textköchen zählen Sterne-Satiriker, die sich mit den Grenzen des guten Geschmacks nur allzu gut auskennen: Leo Fischer, Stefan Gärtner, Oliver Nagel, Katharina Greve, Wiglaf Droste, Mark-Stefan Tietze u.v.a.m.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Bild-Leser beschimpfen TITANIC-Redakteure, live am Telefon
Mit einer präzisen Bestechungsaktion ermöglichte TITANIC das Sommermärchen der WM 2006, die Rettung des deutschen Fußballs und der gesamten Nation. Nicht alle waren davon begeistert – wie die auf dieser CD gesammelten schönsten Wortmeldungen engagierter Bild-Leser (»Sie sind ein ganz großes Schwein, die Titanic!«) belegen.
Erweitern
Das schreiben die anderen
  • 28.02.:

    Für die Taz berichtet Moritz Hürtgen aus der Anti-Sexismus-Zentrale der CSU.

Titanic unterwegs
03.03.2015 Frankfurt am Main, Club Voltaire
  TITANIC-Jungbrunnen
04.03.2015 Frankfurt, Caricatura Museum
  Leo Fischer
05.03.2015 Potsdam, Waschhaus-Arena
  Max Goldt
08.03.2015 Berlin, Kookaburra
  Heiko Werning, Daniela Böhle
Briefe an die Leser

 Heda, Sigmar Gabriel (SPD)!

Im Gespräch mit dem Stern über die zerfallende Pegida-Bewegung, der Sie kurz zuvor noch einen Überraschungsbesuch abgestattet hatten, bekannten Sie: »Es gibt ein demokratisches Recht darauf, rechts zu sein oder deutschnational.« Richtig, Gabriel! Und daß ganz besonders Sie sich dieses unveräußerliche Menschenrecht, für das Ihre Partei seit mehr als 150 Jahren kämpft, nicht nehmen lassen wollen, ist verständlich – was bliebe denn sonst von den fünf Jahren Ihrer Amtszeit als Führer der deutschen Sozialdemokraten? Doch nur die ewige 25-Prozent-Hürde, die zu knacken Ihnen einfach nicht gelingt!

Von Ihrem Besuch nahmen Sie hingegen folgende Erkenntnis mit: »Da waren ganz normale Dresdner mit ihren Alltagssorgen. Sollen wir die den rechtsradikalen und rechtspopulistischen Hintermännern von Pegida überlassen?« Natürlich nicht, Gabriel! Die »ganz normalen Dresdner«, die sich von früh bis spät um überfremdete Moscheen und islamisierte Asylbewerberheime sorgen, sind in Ihren Händen und in denen Ihrer Partei doch bestens aufgehoben. Vielleicht klappt’s dann demnächst sogar mal mit dem 26. oder 27. Prozent?

Hofft mit Ihnen und natürlich deutschnationalem Gruß: Titanic

 Wow, Apple-Chef Tim Cook!

Das ist kein übliches Werbegeseiere, Sie meinen das ernst, was Sie über die neue Apple-Watch sagen, nicht wahr? – »Ich nutze sie jeden Tag, ich liebe sie und kann mir kein Leben ohne sie mehr vorstellen.«

Was für ein Leben. Wir hatten gehofft, Sie hätten für sowas vielleicht einen Partner, Herr Cook. Oder wenigstens einen kleinen Hund. Und schicken Sie sich dann selbst Ihren eigenen Pulsschlag und dazu ein Herzchen?

Tickt manchmal auch nicht ganz richtig: Titanic

 Emirat Katar!

Nachdem Du für die Handball-Weltmeisterschaft im eigenen Land Anfang des Jahres fast eine komplette Mannschaft gekauft und eingebürgert hast, fragen wir uns, in welchen Sport Du als nächstes investieren willst: Frauenfußball? Eishockey? Eierlauf? Oder willst Du Dich künftig nicht nur auf den Sport beschränken, sondern auch Schauspieler und Schlagersängerinnen kaufen und einbürgern? Wie wäre es am Anfang mit Til Schweiger und Helene Fischer? Und bestimmt hast Du auch noch das nötige Kleingeld, Dir eine neue Menschheit zu kaufen, die sich über Deine gekauften Erfolge freut.

Mit sportlichen Grüßen: Titanic

 Augstein, Jakob!

Mit Bezug auf die Verbrennung des jordanischen Piloten durch den IS schreiben Sie: »Der Schrecken ist eine Waffe. Seit jeher. Die Mörder vom ›Islamischen Staat‹ wissen, wie man sie einsetzt. Wir auch.« Endlich geben Sie’s mal zu! Denn wenn man Ihre Kolumnen und die Ihrer »Spon«-Kollegen so liest, merkt man, daß da echte Meister des Schreckens am Werk sein müssen: wie dort regelrecht in die Tastatur gehackt wird, wie die Analysen gewetzt, die Meinungen verschossen, die metaphorischen Holzhämmer ausgepackt, die Silben getrennt werden und sich einmal quer durchs Fremdmörderbuch gebrannt bzw. gesäbelt wird – Kopf und Hut ab!

Stets Feuer und Flamme: Titanic

 BVB-Gesicht Jürgen Klopp!

Vor dem Start der Bundesliga-Rückrunde bellten Sie gewohnt selbstsicher ins Pressemikro: »Wir sind wieder in der Lage, unangenehm zu sein.« Aber was heißt in Ihrem Fall denn »wieder«? Anders kennen wir Sie doch gar nicht!

Angenehm: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Life hack gratis

Wer kennt das nicht: Ob bei Aldi oder Lidl, die Kassiererin ist zu schnell, die Ablage hinter dem Scanner zu klein, man kommt mit dem Einpacken nicht hinterher, die Waren türmen sich zu einem Berg von schwindelerregender Höhe auf, die Kassenschlange hinter einem scharrt ungeduldig mit den Füßen. Streß, Schweiß und Herzinfarkt sind die Folge. Das muß nicht sein! Denn die Grev’sche Warensortierung schafft Abhilfe: Einfach Obst und Gemüse, das abgewogen werden muß, gleichmäßig zwischen den fertig abgepackten Produkten verteilen und damit den Scanner-Schwung der Kassiererin in regelmäßigen Abständen bremsen. Einpackrückstände können während des Wiegens mühelos aufgeholt werden. Der Tod an der Supermarktkasse gehört der Vergangenheit an: Die Grev’sche Warensortierung bringt die Entspannung zurück in den Discounter.

Katharina Greve

 Wunschdenken

Als erstes bräuchte man eine Talsperre in Quaderform. Aus ihr müßte dann das Wasser abgelassen werden bis auf den letzten Tropfen; für andauernde Trockenheit würde ein geschlossenes Dach sorgen. Dann noch alte Polstermöbel, milbenverseuchte Matratzen und sonstigen Unrat ins besagte Reservoir gestellt, bis endlich der schöne Zustand erreicht wäre: daß ein Staubecken Staubecken enthält.

Sebastian Dingler

 Schade

Verunsichert, ob man nun »Ich finde es Schade« oder »Ich finde es schade« schreibt, bemühte ich eine Online-Suchmaschine. Beim Tippen schlitterte mein Mittelfinger vom »D« jedoch unbemerkt hinüber zum »F«, weshalb ich mich mit Ergebnissen zu »Schafe finden« konfrontiert sah. Diese Koinzidenz als Providenz begreifend, klickte ich auf den ersten Link der Trefferliste. Als Resultat grasen nun zwei Schafböcke aus Kamerun und ein Mufflon in meinem Garten. Allein bei der Auktion dreier Merinolämmer überbot man mich. Das fand ich schade.

Cornelius Oettle

 Hip-Hop-Anekdote

In einer Metzgerei im Frankfurter Bahnhofsviertel traf der Rapper Haftbefehl eines Tages völlig überraschend auf seinen Kollegen Kollegah. Kein Wunder, daß es da Beef gab.

Andreas Maier

 Vorurteil

Daß Bürokraten keinen Humor hätten, ist ein widerlegbares Vorurteil. Z.B. durch das Formular, das der Verlustanzeige eines »Studierenden«-Ausweises dient. Dort fragt ein Leerfeld neugierig nach der Immatrikulationsnummer und erklärt in freundlichen Klammern: »Siehe Studentenausweis«. Schade nur, daß dieser Bürokratenhumor doch immer recht einseitig ist.

Florian Haymann