[23.11.2012]
Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen TITANIC erklärt die Bambis

Integration Integration bedeutet in erster Linie: Gewalt. Folgerichtig ging der Preis an Rabbi Daniel Alter, der im August auf offener Straße überfallen wurde, sowie an die Schwester des totgeprügelten Berliner Jugendlichen Jonny K. Bereits letztes Jahr wurde der Integrationsbambi an ein Opfer verliehen (Bushido).

Überraschung Der chinesische Trophäenhersteller hatte aus Versehen einen Bambi zuviel geliefert. Ein findiger Praktikant hatte dann den rettenden Einfall: Joachim Fuchsbergers Frau bekam kurzerhand einen "Überraschungsbambi".

Film International Inoffiziell heißt diese Kategorie "richtiger Hollywood-Star, der ausnahmsweise Zeit und Lust für diesen Mumpitz hat". Heuer ließ sich immerhin Salma Hayek breitschlagen, aber nur mit dem Versprechen einer "Wetten, dass..?"-Befreiung auf Lebenszeit.

Stille Helden Ehrenpreis für eine 83jährige deutsche Ärztin in Pakistan, die als "Mutter Teresa der Leprakranken" angekündigt wurde, was ungefähr dem Prädikat "Stephen Hawking der Astrophysik" entspricht. Vorteil dieser Rubrik: Für ein paar Minuten muß man mal keinem schrillen Egomanen zuhören.

Talent Mißverständnis, wird nächstes Jahr wieder abgeschafft.




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Dorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Nicolas Mahler: "Der Urknall"
Nicolas Mahler, Meister des opulenten knappen Strichs, legt mit  "Urknall" sein grundlegendstes, ursprünglichstes Werk vor. Von Kalauern  wie "Sie sind mir aber eine Urknallcharge" bis "Wer hat an der Ur  gedreht?" nimmt er zum Glück größtmöglichen Abstand und präsentiert  statt dessen ein kleines, unglaublich dichtes Buch, in dem die ganze  Welt des komischen Zeichnens angelegt ist, und das vor den Augen des  Betrachters regelrecht explodiert. Ein Lichtblick im riesigen Dunkel des  Buchmarkts!Oliver Maria Schmitt: "Ich bin dann mal Ertugrul – Traumreisen durch die Hölle und zurück"
TITANIC-Mitherausgeber und Gelegenheits-Bürgermeister Oliver Maria Schmitt ist über alle möglichen Kontinente gehüpft und hat Reisereportagen mitgebracht, die Ihnen den Spannungsschweiß auf Ihr Teiggesicht treiben werden! Er läßt sich in Simbabwe zum Survivalspezialisten ausbilden, verkostet in einer kasachischen Jurte Stutenmilch, wird beim Tangotanzen von finnischen (Meer-)Busen erdrückt und vermarktet sich auf der Frankfurter Buchmesse als Literaturtürke "Ertugrul Osmanoglu". Am Ende dieser Lektüre werden Sie sich vor allem eins fragen: "Was habe ich falsch gemacht, daß ich nicht so einen Job wie Oliver Maria Schmitt habe?"Stefan Gärtner: "Putins Weiber"
St. Gärtner ist der Schutzheilige der Alphabetisierten und Literaten. Gerühmt und bekannt als Parodist Daniel Kehlmanns, Ildikó von Kürthys, Arno Geigers und Thomas Gsellas, hat er nun seinen ersten Roman "vorgelegt" (Feuilletonphrase). "Putins Weiber" ist ein Pageturner (Klappentextphrase) des Gut-Schreibers (Idiotenphrase), voll mit Frauen, Alkohol, Psychotherapie, Aphorismen und Geschwätz, seltsamen Nachbarn, noch mehr Frauen, Männerfreundschaft und Autofahrten. So würde Nick Hornby schreiben, wenn ihm Eckhard Henscheid rechtzeitig Lawrence Sterne vorgestellt hätte!Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Hauck und Bauer, Hurzlmeier, Rattelschneck: "Hier lacht der Betrachter" (Taschenbuch)
Monat für Monat begeistert die Doppelseite "Hier lacht der Betrachter" Hunderte von TITANIC-Lesern. Diese Prämie versammelt die besten Cartoons zu 800 Themen aus 50 Jahren: Radfahrer, Gesellschaftsspiele, Gurken, Homoeheprobleme, Niels Bohr, demente Deutsche, unaufgeklärte Morde und vieles mehr! Erleben Sie Hauck & Bauers passiv-aggressivste Sprechblasen, Hurzlmeiers verschrumpeltste Geschlechtsteile und Rattelschnecks kaputteste Sätze! Durchgängig schwarz-weiß, durchgängig lustig. Die perfekte Klolektüre!Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip"
Sie sind ein totaler Versager und können sich Bücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Buch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Martin Sonneborn, Andreas Coerper: "Heimatkunde — Eine Expedition in die Zone" (signiert)
Für seinen Film "Heimatkunde" unternahm ZDF-Herausgeber und TITANIC-Reporter Sonneborn eine großangelegte Safari ins Berliner Zonenrandgebiet. Alle Fragen, die schon der Film offen ließ, werden im dazugehörigen Buch ebenfalls nicht beantwortet, dafür aber mit neuen Bildern und einem interessanten Soundtrack unterlegt. Da heißt es zugreifen!Stephan Rürup: "Basteln mit Bier" (signiert)
Während eine Baumarktkette nach der andere pleitegeht, zeigt uns Stephan Rürup, wie auch ohne Hobel und Schrauben schöne Bastelarbeiten entstehen können: nämlich mit Bier! Der TITANIC-Hauszeichner hat sich einmal um den Globus getrunken und dessen bedeutendste Monumente nachgeb(r)aut. Ergebnis: ein handliches Prachtbändchen, das in keinem Hobby- und Getränkekeller fehlen darf.Anselm Neft: "Helden in Schnabelschuhen"
Anselm Neft ist Großinquisitor auf Lesebühnen und Mitherausgeber des EXOT-Magazins für komische Literatur. Sein zweiter Roman führt geradewegs hinein in die finstere, stinkende, voraufklärerische Welt der Mittelaltermärkte. Dorthin verschlägt es seine Helden Max und Katja, die nach ihrem Studienabschluß in Philosophie aus schierer Verzweiflung mit der Mittelalterband Kobold auf Tour gehen und sich dabei in höchst komplizierte Liebes- und Lebenshändel verstricken. Neft schreibt, wie ihm der Schnabel(schuh) gewachsen ist – genau das Richtige für mittelalte Komik-Connaisseure mit Hang zum Schalmeienklang!Katharina Greve: "Hotel Hades"
Darauf hat die Unterwelt gewartet: die schönsten Totenorte der griechische Mythologie als Schauplätze in einer Graphic Novel. Katharina Greve, Freizeitdenkerin und TITANIC-Hellseherin vom Dienst, schickt drei ermordete Berliner auf die Reise in den Hades, wo es so jenseitlich-phantastisch wie weltlich-bürokratisch zugeht. "Selten war der Tod so absurd und amüsant", urteilte der Tagesspiegel, und der Berliner Tip nannte "Hotel Hades" "eine der wichtigen Berliner Veröffentlichungen der Saison". Die perfekte Prämie für das letzte Hemd.Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser" + 15 Postkarten + 1 Feuerzeug
TITANIC-Postkarten -- die schönste Art, einem ganz speziellen Menschen zu sagen: "Hallo." Mit diesem Abo erhalten Sie nicht weniger als 15 wahllos aus der Ramschkiste gezogene TITANIC- und PARTEI-Karten, über die man immer und immer wieder lachen kann. Damit nicht genug: Das Original-TITANIC-Kult-Feuerzeug gibt es als kostenlose Gratisprämie obendrauf! (Ach ja, und diesen Ziegelwagner-Roman da kriegen Sie auch noch.)
Zweijahres-Abo: 86,40 EUR (Ausland: 106,80 EUR)Markus Riexinger: "Kaktus der Verwesung"
Der "Gott des komischen Gemetzels" (L. Fischer) schlägt zurück: Markus Riexinger schlachtet sich einmal quer durch die deutsche Sprache, zerdrischt halbfertige Dramolette und prügelt poetische Versatzstücke in die Unkenntlichkeit. Frei nach Niels Bohr: Wer über die Miniaturen und Erzählanfälle des Berliner Jungautors nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.Wiglaf Droste: "Schalldämpfer"
Bei Wiglaf Droste, der "linken und rechten Hand des Fehlerteufels"  (Bud Spencer), sitzt nicht nur der "Colt der Sprachkritik" (Terence W.  Adorno) locker, er kann auch Fortsetzungsromankompilationen schreiben,  die Herz und Hirn treffen. Z.B. diese, "Schalldämpfer", in der das  "Kommando Leise Welt", eine Organisation zur Rettung des menschlichen  Trommelfells, Lärmbolde und Schreihälse ganz leise wegknallt. Pflicht  für alle, die den Schuß noch nicht gehört haben.Heiko Werning: "Im wilden Wedding"
Das letzte echte Krisengebiet in Deutschland - keiner kennt es so gut wie Heiko Werning, denn er "lebt" seit über zwanzig Jahren ebendort. Was sich Tag für Tag zwischen Privilegierten-Spätshops und Prekariats-Kitas, zwischen Ghettoisierung und Gentrifizierung in Berlins Gruselbezirk Nr. 1 abspielt, hat der Survivalexperte Werning in diesem Geschichtenbüchlein versammelt (Arbeitstitel: "My Big Fat Krieg im Wedding").Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Das Leo-Fischer-Nostalgie-Abo: "Generation Gefällt mir" (handsigniert) und 1 Papst-Poster (gefaltet)
Leo Fischer, heute hauptberuflich Biertrinker, Bahnfahrer und Bahntrinker, war bis vor kurzem der "wichtigste Chefredakteur des Landes" (Zitat Fischer). Tausende Abonnenten beugten sich seiner Macht, kündigten fristlos. Als sein Stern am höchsten stand, verfaßte er mit "Generation Gefällt mir" einen legendären Ladenhüter voll Internetblödsinn, den Sie hier handsigniert erhalten. Außerdem kredenzen wir Ihnen den beliebtesten TITANIC-Titel der Ära Fischer als fertig gefaltetes Poster mit vier rechten Winkeln. Zuschlagen!Björn Högsdal, Johanna Wack (Hrsg.): "Last Exit Babyklappe"
 "Jedes Kind ist gewissermaßen ein Genie und jedes Genie gewissermaßen ein Kind." Gut, das mag vielleicht die naive Meinung des warmherzigen Menschenfreunds Arthur Schopenhauer gewesen sein – die Autoren von "Last Exit Babyklappe" wissen es besser. Denn: Sind unsere Jüngsten nicht vielmehr lebendige Foltergeräte? Glatzköpfige, inkontinente, schreiende Schrumpelwesen, und also schon bei der Geburt reif fürs Altersheim? Antwort: ja. Es berichten u.a. die TITANIC-Autoren Anselm Neft, Björn Högsdal, Volker Surmann, Heiko Werning und Torsten Wolff!Volker Surmann: "Lieber Bauernsohn als Lehrerkind"
Lesebühnenautor, Gelegenheits-Slammer, TITANIC-Autor – –und Provinz-Exilant: Volker Surmann stammt aus den Tiefen des Teutoburger Waldes, heute wohnt er im Trend-Städtchen Berlin. In seinem ironisch-autobiografischen Heimatroman beschreibt der „Alien vom Planeten Acker“ (Eigenwerbung) u.a. den grausamen Mord an seiner Lieblingskuh und sein Versagen beim Traktorfahren – Blut und Boden sind also garantiert! „Ist Volker bloß ein metrosexueller Großstädter, gefangen im Körper eines ostwestfälischen Bauernkinds?“ Finden Sie es heraus!Pit Knorr: "Mallorca: Insel der Inseln" plus TITANIC-FeuerzeugDer TITANIC-Gründer und Wahl-Mallorkese Pit Knorr signiert dir sein Buch »Mallorca: Insel der Inseln« – und spendiert dir noch ein TITANIC-Feuerzeug, damit du’s auch zu Hause mallorquinisch warm hast!Ella Carina Werner: "Die mit dem Bauch tanzt"Wenn sie mal  nicht schwanger ist, schreibt sie wie der Teufel: die Hamburger  Satirikerin Ella Carina Werner publizierte in TITANIC über  bulgarische Flüche und das Elend der Kleingartenfavelas. In ihrem  ersten Roman schildert sie den Aufstieg ihrer Mutter von der  braven Hausfrau zur geheimnisvollen Bauchtanz-Exotin "Shazadi",  die ganz Ostwestfalen um den Verstand bringt. Und die Leserschaft  ihrer Tochter gleich mit!Schmitt, Tietze, Zippert (Hrsg.): Promi-Massaker: Die endgültige People-BibelPromis sind wie Omis, nur mit besserer PR? Von wegen! Sie sind Vollpfosten, Spackos, Troglodyten, Piesepampel, Gammelfleisch, Psychopathen und Arschgranaten, und als solche behandelt sie TITANIC seit über 30 Jahren. Die wichtigsten Abrechnungen finden Sie in diesem Buch.Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Heiko Werning/Volker Surmann (Hrsg.): "Fruchtfleisch ist auch keine Lösung"Fernsehkocharenen und Jamie-Oliver-Apps auf der einen Seite – Ehec, Dioxin und Cranberrybier auf der anderen: Ernährung fasziniert und verängstigt heute gleichermaßen. Höchste Zeit für einen kritischen Sammelband, in dem 35 Hobby-Esser über Antivegetarismus und Provitamine, über Thymian, Safran und Foer debattieren. Zu den Textköchen zählen Sterne-Satiriker, die sich mit den Grenzen des guten Geschmacks nur allzu gut auskennen: Leo Fischer, Stefan Gärtner, Oliver Nagel, Katharina Greve, Wiglaf Droste, Mark-Stefan Tietze u.v.a.m.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Bild-Leser beschimpfen TITANIC-Redakteure, live am Telefon
Mit einer präzisen Bestechungsaktion ermöglichte TITANIC das Sommermärchen der WM 2006, die Rettung des deutschen Fußballs und der gesamten Nation. Nicht alle waren davon begeistert – wie die auf dieser CD gesammelten schönsten Wortmeldungen engagierter Bild-Leser (»Sie sind ein ganz großes Schwein, die Titanic!«) belegen.
Erweitern
Das schreiben die anderen
Titanic unterwegs
01.09.2015 Köln, Comedia
  Max Goldt
01.09.2015 Oldenburg, Theater Laboratorium
  Gerhard Henschel, Joachim Dicks
01.09.2015 Frankfurt am Main, Club Voltaire
  TITANIC-Herbstbasar
04.09.2015 Wuppertal, Café Hutmacher in Utopiastadt
  Eugen Egner
Briefe an die Leser

 Du, Peter Maffay,

hast der Süddeutschen Zeitung vorgejammert, Deine Rockerseele verkauft zu haben: »Man könnte sagen: Ich habe mich für den Erfolg prostituiert.« Was, Maffay, glatt gelogen sein dürfte. Denn ist es bei der Prostitution nicht wenigstens so, daß die Konsumenten ein Mindestmaß an Befriedigung empfinden? Titanic

 Hallo, IS (Deutschsprachige Sektion)!

Als dumm geborene bzw. gebliebene Deutsche und Österreicher im wilden Syrien lachend wehrlose Menschen zu erschießen ist eine Sache. Die deutsche Bundeskanzlerin in demselben Werbevideo mit »Frau Merkel, du schmutzige Hündin« anzusprechen, eine ganz andere. Kann man das denn nicht etwas verächtlicher ausdrücken? Verdammt, könntet Ihr puschelbärtigen Irren Euch nicht wenigstens zu Ehren Allahs etwas Ehrverletzenderes ausdenken?

Underwhelmed: Titanic

 Ministerpräsident Torsten Albig (SPD)!

Für einige Irritation haben Sie mit einem Interview gesorgt, das Sie dem NDR gaben. Im Hinblick auf die Bundestagswahl 2017 lobten Sie dort einerseits Merkel als »gute Kanzlerin«, gegen die »schwer zu gewinnen« sei, und drucksten andererseits bezüglich des Spitzenkandidaten der SPD herum: »Ob die Bezeichnung Kanzlerkandidat noch richtig ist oder nicht, das werden wir sehen.« Vielfach wurden Ihre Aussagen danach so bewertet, daß Sie die Wahl jetzt schon verloren geben. Wir hingegen, Albig, fragen uns nur, ob es nicht etwas müßig ist, darüber jetzt schon zu spekulieren. Warten Sie doch erst einmal ab, ob es die SPD dann überhaupt noch gibt!

Grüße auch von Kassandra: Titanic

 Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales!

Während vor Deinen Türen Hunderte Menschen tagelang bei brütender Sommerhitze darauf warten, einen Asylantrag stellen zu dürfen, läßt Du einen nicht namentlich genannt werden wollenden Sprecher gegenüber der Zeit erklären, alles sei halb so wild: Daß Leute für etwas länger anstehen, kenne man schließlich auch von Apple-Kunden.

Klar, die Parallelen sind unübersehbar: Ebenso wie beim Asyl handelt es sich beim Technikspielzeug um ein absichtlich verknapptes Gut, für das oft ganze Familien zusammenlegen, damit die jungen Leute es besser haben. Und hat man es dann einmal erworben, stellt man fest, daß man dem Anbieter ohnmächtig ausgeliefert ist.

Wüßte nur gern, ob sich einem deutschen Bürokraten ein Minimum an Anstand und Empathie effektiver mit einem Asylformular oder einem I-Pad einprügeln läßt: Titanic

 Huhu, Jan Fleischhauer!

Sie haben ein bestechendes Argument gegen Tierschutz und Vegetarismus gefunden: Hitler! Denn der »verbrachte Stunden in Diskussionen mit seinen Vertrauten, wie man das deutsche Volk zum Vegetarismus bekehren könnte«. Und: »So unmenschlich die Nazis auch waren, was den Einsatz für mehr Tierrechte angeht, haben sie eine reine Weste.« Auch »Biokost und Naturheilkunde standen bei der Nazi-Führung … hoch im Kurs.« Sehr schön, Fleischi! Folglich kann das ja alles nix sein, nicht wahr?

Andererseits hatte Hitler ja auch einen Dachschaden. Nach Ihrer Logik wäre damit jeder, der heutzutage einen Dachschaden hat, gleichermaßen diskreditiert. Und das kann, seien Sie ehrlich, nicht in Ihrem Sinne sein!

Meint’s diesmal gut: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Kunstgeschichtliche Anekdoten (3)

Freitagabends suchte Leonardo da Vinci zum After-Work-Umtrunk gerne eine kleine Trattoria am Ende der Florentiner Fußgängerzone auf. Im Verlaufe des Abends mochte es zu späterer Stunde vorkommen, daß seine Mitzecher ihn aufforderten: »He, Leo, mal uns doch mal wieder eine von deinen beknackten Maschinen, die sowieso nicht funktionieren, damit wir Renaissancetypen auch etwas zum Lachen haben!« Der Meister, schon leicht angeschickert, ließ sich nicht lange bitten, und schnell entstanden, später als Konstruktionsskizzen fehlinterpretierte, Zeichnungen von Hubschraubern, Tauchbooten oder Maschinengewehren auf den herumliegenden Bierdeckeln. Man darf allerdings annehmen, daß sich da Vinci, wenn er von den enormen Problemen gewußt hätte, die die Bundeswehr bis zum heutigen Tag mit diesen Gerätschaften hat, mit den Entwürfen wohl ein wenig mehr Mühe gegeben hätte.

Helge Möhn

 Bronchial-Methode

In der Diskussion um den Nichtraucherschutz einigten sich Bund und Länder schließlich auf einen Kompromiß: Zigarettenautomaten bleiben auch weiterhin erlaubt, allerdings dürfen sie ihr fragliches Gut ab sofort nur noch mit einem monströsen Raucherhusten auswerfen.

Teja Fischer

 Tip für Autoren

Größte vorstellbare Provokation zu Beginn einer Lesung: »Sehr geehrtes Publikum, als erstes wollen wir gemeinsam beten.«

Elias Hauck

 Hoffnungsschimmer

Ich hatte gerade den Veranstaltungskalender unseres Dorfes, der als eher gutbürgerlich angehaucht beschrieben werden kann, überflogen. Angenehm überrascht, dort zwischen Kabarett und Kirchenchorkonzert die Abendexkursion »Reinhauen« zu entdecken, stellte ich mir eine ausführliche Kneipentour darunter vor: wild feiernde, sich kaum kennende Menschen, guten Rock, derbe Sprüche, ein Schnäpschen oder zwei. Auch wenn ich ein gutes Theaterstück durchaus schätze – das wäre ja mal etwas ganz anderes und ich freute mich direkt sehr. Und es würde bestimmt besonders lustig werden! Doch ich hatte mich leider verlesen: Es wurde lediglich eine abendliche Wanderung in die »Rheinauen« angekündigt. Schade!

Christina Hahn

 Redewendungen, die es zum Glück nicht gibt

Einen über den Durst gewichst.

Cornelius Knutsen