[24.01.2012]
Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen Neue Studie über Antisemitismus

Antisemitische Einstellungen sind in der deutschen Gesellschaft immer noch verankert: Zu diesem Ergebnis kommt ein Expertenkreis im Auftrag des Bundestages. Etwa 20 Prozent der Deutschen sind demnach "latent antisemitisch". Die übrigen 80 Prozent will man beim nächsten Mal befragen – wahrscheinlich wird sich aber ohnehin bestätigen, daß solche Studienergebnisse in der Regel von Juden manipuliert sind, nicht wahr?




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Das schreiben die anderen
Titanic unterwegs
22.11.2014 Bad Kreuznach, Die Mühle
  Oliver Maria Schmitt
22.11.2014 A-Krems, Karikaturmuseum
  Rudi Hurzlmeier
23.11.2014 Bad Kreuznach, Die Mühle
  Oliver Maria Schmitt
24.11.2014 Wörrstadt, Böhms Weingewölbe
  Bernd Fritz
Briefe an die Leser

 Respekt, Boxlegende Mike Tyson!

Als der Moderator eines kanadischen Fernsehsenders Sie auf Ihre Verurteilung wegen Vergewaltigung Anfang der neunziger Jahre ansprach, antworteten Sie ihm: »Du kommst als netter Typ daher, bist aber in Wahrheit ein Haufen Scheiße.«

Aber, Tyson, das Ohr des Typen ist noch dran? Dann sind Sie ja inzwischen geradezu entspannt. Findet: Titanic

 O Deutsche Bahn!

Was haben wir nicht alles ertragen: Verspätungen, verpaßte Anschlüsse, nicht bereitgestellte Züge, geänderte Zugreihungen, ausgefallene Sitzplatzreservierungssysteme, Deinen Kaffee, Deine beständigen Preiserhöhungen und die ganzen Streiks. Und dennoch haben wir Dich immer tapfer verteidigt gegen die »Typisch Bahn!«-Schreier, die »Senk ju for träwelling«-Idioten sowie die Verspätungsdurchsagen-Augenverdreher. Und nun das: Aus Deinem jüngsten Newsletter starren uns zwei grauenhafte rote Plüschkugeln mit großen Augen entgegen, und Du informierst uns: »Säm & Mel sind die frechen bahn.bonus-Punkte für Jäger & Sämmler und möchten nur eins – von Ihnen gesämmelt werden.« Sämmeln? »Na klar. Das ist wie Sammeln. Nur mit mehr Punkten.« Dazu läßt Du Deine Kreaturen uns anbrüllen: »Los, sämmel uns!« Kein Problem, Deutsche Bahn. Versprochen: Bei der nächsten Gelegenheit werden wir Deinen Werbeheinis und PR-Spackos dermaßen eine reinsämmeln, daß ihnen Jägen und Sämmeln vergeht.

Zählt schon mal an: Titanic

 Lieber Stephan!

Wo wir Dich gerade erwischen zwischen Tür und Angel, zwischen zweien Deiner vielen Aufträge für Welt, WamS, Journal Frankfurt, Metallzeitung, das Arte-Magazin, Zitty und Presse – da wollten wir Dich mal fragen: Wohin des Weges? Waaas? Wie meinen: Du willst raus? Ganz raus? Endgültig nach Münster, zu Deinen Lieben? Zu Frau, Kindern, Katze, Klimpergitarre? Nach immerhin 14 Jahren als Titanic-Redakteur, hundert gezeichneten Strips, tausend gemalten Cartoons, vielen Dutzend unnachahmlichen Auftritten bei Aktionen und in Fotoromanen sowie vier Millionen Überstunden – gehst Du einfach? Moment mal! So nicht!

Wer soll denn jetzt Frieden stiften zwischen den uneinsichtigen Graphikern und den steinsturen Schreibern? Wer wird gemeinsam mit Torsten und Michael das beliebte Kollegennervspiel »Finde den Kalauer« spielen, über den, haha: Wortspielplatz tollen? Um seinen Opfern dort hinterlistig aufzu(ka)lauern? Wer wird künftig seinen Zimmerkollegen Martina und Hardy als Redaktionsriese Schatten spenden? Mit wem soll Mark-Stefan Serien wie »Angela the Strangela«, »Putin der Bär«, »BussiBeck«, »Münt el-Fering« und »Nein, diese Wulffs!« aushecken? Wer muß nun mit Tim über Fußball fachsimpeln? Wer wird Birgit als Mahjong-Berater zu Seite stehen (»Nimm den Karo-König!«) – auch wenn sie gerade Spider-Solitär spielt? Wessen schmackhaft zubereitete Nudel-stilleben soll Moritz künftig bewundern, und wer soll Alexander als Diskussionspartner in Sachen »Wurstangebot auf dem Wochenmarkt« dienen? Wer wird sich so diebisch über jeden, aber auch wirklich jeden Witz freuen, der Tom Hintners Kleinwuchs thematisiert? Wer lobt jetzt herrlich mißverständlich Kristins Redaktionsschlußschmaus? Und was sollen all die jungen, unbedarften Zeichner jetzt machen, ohne einen Anwalt wie Dich, der ihren zaghaften Einsendungen so konsequent Platz im Heft verschafft, damit dort auch mal was anderes steht als nur die grauen Buchstabenwüsten der in ihre ellenlangen Sätze verliebten, endlos dahinfabulierenden Kollegen Textredakteure, die – –

was wollten wir noch mal sagen? Richtig:

Du wirst uns fehlen. Bleib uns treu, Du lieber, langer, lustiger Mann! Und mach’s gut!

Bzw.: Bis gleich! Deine Titanic

 Als, beste Michaela Schaffrath,

wir neulich die Folge der allenfalls mäßig unterhaltsamen Interviewreihe »Kessler ist…« sahen, in der Gastgeber Michael Kessler sich äußerlich in Sie zu verwandeln versuchte, was ihm übrigens nur mäßig gelang, und dergestalt ein Gespräch mit Ihnen führte, erwähnten Sie dort reumütig Ihre Anfang des Jahrtausends erschienene, nach Ihrer jetzigen Einschätzung das Private allzu offen schildernde Autobiographie. Da erwachte kurz unser Interesse, und wir forschten beim großen bösen Internethändler nach. Und stießen worauf? Auf »Ich, Gina Wild, gebraucht – sehr gut«. Nur »etwas berieben« sowie »kleinere Gebrauchsspuren«, »sehr gut erhaltener Innenteil mit geringer Nutzung«, »Ecken nicht bestoßen«, »Bindung und Rücken sind sehr gut erhalten« und vor allem »kein gekennzeichnetes Mängelexemplar« – und das trotz Ihrer Vergangenheit, das ist doch toll! Wieso aber machen Sie dann trotzdem bei sämtlichen öffentlichen Auftritten, einschließlich dieser Sendung, immer so einen verzweifelten Eindruck?

Sorgen sich die Remittenden auf der Titanic

 Huhu, Christian Ulmen!

Sie rechtfertigten im Interview mit »Spiegel online« Ihre Mitwirkung an einem McDonald’s-Werbespot mit diesem bestechenden Argument: »Man muß den Usern offenbar gut erklären, daß man die Kohle für das ganze Zeug ja irgendwoher bekommen muß – und daß es auch gute Werbung gibt.«

Nämlich jede (McDonald’s, Rügenwalder, Sky), die dafür sorgt, daß Sie die Kohle irgendwoher bekommen, mit der Sie dann wiederum all diese lustigen Figuren spielen können; am besten gefällt uns übrigens die des fröhlich korrumpierten Medienheinis, die Sie seit einigen Jahren sehr authentisch verkörpern.

Ach, das ist gar keine Rolle? Dann nimmt’s Lob zurück: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 #Narzissmus

Was viele nicht wissen: Ich habe über eine Agentur 1000 Twitter-User dafür bezahlt, daß sie mir dort nicht folgen.

Dominik Mauer

 Brot-Recycling

Seit in der WG ein ganz bestimmtes Kürbiskernbrot hoch im Kurs steht, rattern beim Hausputz ca. 100 bis 200 Gramm leckerste Kürbiskerne durch das Staubsaugerrohr, die sich auf dem Küchenfußboden angesammelt haben. Kurz dachte ich, man könne einfach aus dem Inhalt des Staubsaugerbeutels ein neues Brot backen. Gerade noch rechtzeitig fiel mir aber ein, daß das total eklig ist: Die letzte ungeliebte Eßmode der Mitbewohner war nämlich Sonnenblumenkernbrot. Pfui Deibel!

Katharina Greve

 Schildbürger 2.0

In unserem Vier-Parteien-Mietshaus befindet sich an der Haustür unter den Klingelschildern ein weiterer, gleich aussehender, allerdings mit der Aufschrift »Licht« deutlich gekennzeichneter Drücker für die Außenbeleuchtung, der bei uns im Haus für allerlei Heiterkeit sorgt. Vor allem Zeugen Jehovas oder Paketbotenneulinge lösen mit Klagen wie »Bei Licht ist niemand da!« oder »Können Sie etwas für Reinders annehmen? Bei Licht macht wieder keiner auf!« immer große Belustigung unter den Mietern aus. Die Getäuschten dürfen sich dann amüsante Antworten anhören wie »Dann kommen Sie doch heute Nacht noch einmal wieder!« oder »Kein Wunder, oder ist Ihnen schon einmal am Tag ein Vampir begegnet?«. Da sich unser Repertoire an Antwortmöglichkeiten mittlerweile jedoch sozusagen lichtet, erwägen wir nun eine Neubeschriftung des Schilds. Mögliche Varianten: »Bratenduft«, »Mir« oder »Ebola«. Weitere originelle Vorschläge persönlich abzugeben bei

Daniel Sibbe

 Unzeitgemäße Betrachtung

Wenn ich will, daß mich jemand anruft, muß ich eigentlich bloß aufs Klo gehen.

Harald Wurst

 Das Komma üben:

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Teja Fischer