
daß Sie als Steuergeldempfänger der »Süddeutschen Zeitung« in einem Videointerview erklärt haben, warum die Einführung eines Grundeinkommens »nicht nur nicht sozial, sondern das Ende der Demokratie« sei: »Wer meint, man könne eine Gesellschaft aufbauen, indem man einen großen Teil mit dem Grundeinkommen versorgt und ansonsten Unterhaltungsindustrie auf sie losläßt – das geht nicht.«
Logo, das geht nur, wenn man sie gar nicht versorgt und ansonsten Quatschgeschichten aus dem dicken Buch auf sie losläßt, nicht wahr? Ferner sagten Sie, Arbeit sei »nicht irgend etwas, die Arbeit gehört zur Grundkonstitution des Menschseins, daß ich etwas schaffe für mich und meine Familie, was von Wert ist, nicht bedeutungslos ist«. Bei dieser Definition von Arbeit zweifelten wir ganz kurz an Ihren Ausführungen und fragten uns, wann denn eigentlich Sie mal mit der Arbeit als Vorsitzender der Bischofskonferenz anfangen werden, waren aber gleich wieder überzeugt, als wir die goldenen Vorhänge im Hintergrund erspähten: Das Gespräch fand nämlich im Luxushotel Adlon statt, wo ja ausschließlich ehrliche Arbeiter verkehren.
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