[18.11.2014]
Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen Hurra im Rumänenland!

Von unserem Korrespondenten Rheinfried Treutonicus

"In Rumänien hätten die Bürger nichts dagegen, etwas deutscher regiert zu werden" (Die Welt); und, gelobt sei Gott!, so wird es also sein. Die "korrupten wendekommunistischen Machthaber aus der Sozialdemokratischen Partei" ("Spiegel online") sind zu Boden geworfen, der widerwärtige rumänische Clan-Chef, jener "angriffslustige, aalglatte Ponta" (FAZ) mit den langen Fingern und den ungewaschenen Schamhaaren, ist gestürzt, besiegt, zerschmettert. Als Gewinner bleibet auf dem Feld der Ehre der "deutschstämmige Johannis" (Deutschlandradio) "mit seinem soliden und vor allem sauberen Image" (Süddeutsche Zeitung). Jauchze in Walhall, o Odin! Doch ist, da die verwahrloste Zigeunerrepublik endlich am deutschen Wesen genesen könnte, nun alles paletti? Wird Klaus Johannis "hart und unerbittlich" (Völkischer Beobachter) durchgreifen und herrschen? "Einige Unterstützer warfen ihm jedoch im Wahlkampf vor, er zögere, Pontas Schwächen skrupellos auszunutzen" (Die Zeit). Weh und ach! Ein skrupelvolles Weichei, zu gut für diese Welt! Wo die Rumänenbande doch eines Züchtigers bedarf! Müssen wir nun also doch unsere Panzer rollen lassen? Das Sauvolk unter Kuratel stellen, ein Protektorat begründen, auf daß die dortige Drecksbagage endlich mit Schwert und Keule
(wg. Schaum vorm Mund abgebrochen)




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Das schreiben die anderen
Titanic unterwegs
28.06.2016 Hamburg, Polittbüro
  Martin Sonneborn
29.06.2016 Hamburg, Polittbüro
  Martin Sonneborn
30.06.2016 Hattingen, Stadtbibliothek
  Thomas Gsella
03.07.2016 Hannover, Wilhelm-Busch-Museum
  Rudi Hurzlmeier

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Briefe an die Leser

 Sicher, Heribert Prantl?

Sah der kürzlich verstorbene Rupert Neudeck, Mitgründer der Hilfsorganisation »Cap Anamur«, wirklich nur aus »wie eine Mischung aus Rübezahl, Marathonläufer, dem heiligen Christophorus und Gottvater«? Nicht auch noch ein bißchen wie Ayatollah Khomeini, Vader Abraham, Papa Schlumpf, der Alm-Öhi, eine Hälfte von ZZ Top und ein Hipster der mittleren 2010er Jahre?

Oder anders gefragt: Hat beim Verfassen Ihres Nachrufs in der SZ vielleicht ein C2H6O-basiertes Getränk eine Rolle gespielt, zu dem in Ihrer Branche durchaus häufiger gegriffen wird?

Für die Feststellung der absoluten Vergleichsuntüchtigkeit bei mehr als 0,0 Promille: Titanic

 Sie, Binali Yıldırım,

erklärten öffentlich, mit der Bundestagsresolution zum Genozid an den Armeniern habe Deutschland einen »historischen Fehler« begangen.

Tja, was sollen wir sagen? Irgendwann ist halt immer das erste Mal.

Mit besten Empfehlungen Titanic

 Geht’s noch, ZDF?!

Wir kommen eines durchschnittlichen Sonntagmorgens angeheitert gegen 6 Uhr nach Hause und frohlocken, weil der Ü16-Klassiker »Halloween – Die Nacht des Grauens« über den Bildschirm flimmert, da brichst Du nach einer halben Stunde einfach ab und sendest diese völlig kranke Freakscheiße um einen nervigen Primaten namens »Coco – der neugierige Affe«. Weißt Du eigentlich, wer um diese Uhrzeit zuschaut?

Hat immer noch den Kater des Grauens: Titanic

 Huhu, Schwimmweltmeister Marco Koch!

Laut Süddeutscher Zeitung ernähren Sie sich »nach dem Konzept ›Vegan mit Fleisch‹« – das ist lustig, basieren unsere Trinkgewohnheiten doch auf dem verwandten Ansatz »Abstinent mit Doppelbock«!

Die »Milch« macht’s! Titanic

 Roland Nelles @spiegel.de!

»Komischerweise tritt doch häufiger als gedacht genau das Szenario ein, das zuvor alle Bescheidwisser ausgeschlossen haben (den Autor dieser Zeilen inklusive)«, stellten Sie in einem Kommentar zur möglichen Präsidentschaft Donald Trumps fest. Das bestätigt, was man schon immer ahnte. Ob Redaktionsteam, Geburtstagsgesellschaft oder Freundeskreis: wer Bescheid weiß, schließt Sie aus.

Exklusiv: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Harmlosigkeitslippen, die

Dieses mimische Phänomen entsteht durch ein Einwölben und leichtes Aufeinanderpressen der Lippen. Menschen zeigen es in Situationen geringfügiger Peinlichkeit, etwa bei Unklarheit über die Reihenfolge in einer Warteschlange.

Robert von Cube

 Digitale Scham

Was ich mich auf Facebook nicht zu liken traue: meine eigenen Posts, meine eigenen Kommentare und dieses grandiose Läuseshampoo.

Ella Carina Werner

 Resümee

»Sie und ich hätten miteinander glücklich werden können, doch leider lernten wir uns kennen.«

Volker Schwarz

 Verkettung glücklicher Umstände

Die Katze hat letzte Nacht mit viel Radau eine prall gefüllte Blumenvase umgeworfen. Gleichzeitig ist aber auch die Rolle Küchenpapier vom Tisch gefallen und hat die Wasserlache, getreu ihrer Bestimmung, schweigend aufgesaugt.

Dorthe Landschulz

 Geständnis

Ich bin meist überfordert, wenn ich mehr als gar keine Sache auf einmal machen soll.

Theodor Treidler