[17.03.2016]
Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen Hillary Clinton vs. Donald Trump: Der große Vergleich (1)

Außenpolitik
Clinton beherrscht sämtliche Fremdsprachen, Trump ist dagegen nur zum Fremdschämen. Aus ihrer Zeit als First Lady hat Hillary noch zahlreiche Kontakte, kennt Bill Clinton persönlich und ist mit Doris Schröder-Köpf und dem Sultan von Brunei auf Facebook befreundet. Donald Trump hat als gelernter Geschäftsmann gute Verbindungen zu den Cayman-Islands und der Schweiz, gilt jedoch als diplomatisch ungeschickt. So überreichte er Papst Benedikt bei einer Audienz einmal eine junge Slowakin als Gastgeschenk, obwohl der Heilige Vater bekanntlich auf Knaben steht. Peinlich! Hillary weiß dagegen, was sich gehört: Der französische Präsident bekommt einen Eiffelturm aus Streichhölzern (aus Bills Ergotherapie), Kreml-Chef Putin einen beherzten Tritt in die Eier. Randnotiz: Trumps Frau Melania (Trump) kommt aus Slowenien, gilt als Schülerin von Slavoj Žižek, der im Falle von Trumps Wahlsieg Spin-Doctor würde und die USA damit noch kommunistischer als unter Obama. Hillary Clinton würde zunächst Volker Pispers aus dem Verkehr ziehen lassen und dafür berechtigtes Lob, aber auch Kritik (von Volker Pispers) ernten. Weitere Informationen liegen derzeit nicht vor.

Innenpolitik
Trump will Vergewaltigungen unter Strafe stellen lassen, sofern sie von Mexikanern und anderen Muslimen begangen werden. Frauen dürften kein Freiwild werden für Menschen, die nicht über das nötige Kleingeld verfügen, sagt der Selfmade-Irre und wird dafür auch von Alice Schwarzer gelobt. Ein weiteres innenpolitisches Thema Trumps ist die Zuwanderung von Menschen aus Mittelamerika, ein anderes sind die Migranten aus Südamerika, wieder ein anderes die drohende Invasion aus dem Mittleren Osten: Trump hat als erfolgreicher Geschäftsmann gelernt, wie man diversifiziert. Hillary Clinton dagegen scheint sich derzeit nur auf ein Thema zu konzentrieren: Aliens! Ja, richtig gehört: Die begeisterte Hobby-Ufologin will die berühmte Area 51, das militärische Sperrgebiet in der Wüste von Nevada, gründlich inspizieren lassen, weil sie dort außerirdische Lebensformen in gallertartiger Hülle und Fülle vermutet. Nach einer kurzen Kennenlernphase inklusive Einführung in den American Dream sollen die Migranten (bei Clinton ist der Begriff positiv besetzt) gleichmäßig auf alle Bundesstaaten verteilt werden. Den fähigsten Kerlchen winken gar Ministerposten oder Positionen in Hillarys Schlafzimmer, Bill schläft ja ohnehin unterm Bett. Der Hintergrund: Hillary Clinton ist selbst Außerirdische. Wer genau hinschaut, sieht das auch. Gewinnt sie die Wahl, wäre das ein Novum: Erstmals würde eine außerirdische Frau US-Präsidentin.

Wird fortgesetzt.




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Das schreiben die anderen
  • 26.09.:

    Bei Arte im Portrait: Ex-TITANIC-Chef und PARTEI-EU-Abgeordneter Martin Sonneborn.

Titanic unterwegs
28.09.2016 Hanau, Café des Vereins Lebensgestaltung
  Thomas Gsella
28.09.2016 Wiesbaden, Gemeindezentrum
  Gerhard Henschel
29.09.2016 Sassnitz, Grundtvighaus
  Max Goldt
29.09.2016 Madrid, Cafeteria der Deutschen Schule
  Thomas Gsella

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Briefe an die Leser

 Hallo, Gema!

Wir möchten uns hiermit selbst anzeigen: Heute morgen beim regulären Gang zur Toilette entfleuchten einem unserer Mitarbeiter die ersten fünf Töne des White-Stripes-Hits »Seven Nation Army«. Wir bitten daher um Berechnung der gesetzmäßigen Gebühr gemäß folgender Parameter: Raumgröße 6 m², Anzahl Zuhörer: 1, Spitzenlautstärke 76 Dezibel, Eintritt auf Spendenbasis. Es wurde nicht getanzt. Meinst Du, wir kommen da mit unter 1000 Euro davon?

Mit total schechtem Gewissen: Titanic

 Kann es sein, Weinhaus Gröhl in Hamburg-Eppendorf,

daß Du die Philosophie des kultivierten Weintrinkens nicht wirklich verinnerlicht hast? Oder bist Du einfach nur darauf aus, die ewige Begeisterung für promilleselige Massenveranstaltungen auszunutzen, um in den entsprechenden Kreisen Kunden zu akquirieren?

In diesem Fall solltest Du vielleicht doch lieber auf Bier umsatteln. Meinen zumindest die Önologen auf der Titanic

 Herrgottsakra, Söder (CSU), wie genial!

»Der beste Schutz vor Terrorismus ist, keine Terroristen ins Land zu lassen«, verkündeten Sie in der Münchener Abendzeitung. Hätte man das doch nur schon bei der RAF gewußt! Oder beim NSU! Und wäre die Pränataldiagnostik des Verfassungsschutzes damals schon soweit gewesen. Dann hätte man die kleinen Verbrecher, noch ehe sie das Land betreten haben, ohne Umschweife dahin zurückschicken können, wo sie hergekommen sind!

Nichts gegen Ihre Mutter, aber dahin wünscht Sie auch manchmal: Titanic

 Walter Hildebrandt, deutscher Vater!

Als Direktor eines Steinbeis-Instituts für Digitale Verblödung, nein: Innovation in Berlin rauschen einem naturgemäß die krudesten Dinge durchs Hirnkastl. Bei Podiumsgesprächen lassen Sie Ihre Umwelt daran teilhaben und sagen dann solche Sachen: »Ich als deutscher Vater glaube, daß wir die Digitalisierung des Kindes hinkriegen.« Bei der Digitalisierung Ihrer deutschen Brut wünschen wir Ihnen viel Erfolg, wie auch immer Sie sie bewerkstelligen mögen. Techno-Faschisten wie Ihnen würde trotzdem gerne die Stecker ziehen: Titanic

 ARD- und NDR-Moderator Alexander Bommes!

Vom Tagesspiegel gefragt, was Sie von Millionengagen für prominente Ex-Sportler als Kommentatoren im Fernsehen halten und ob Sie selbst schon Millionär seien, sagten Sie: »Wer die Besten haben will, der muß auch etwas dafür bezahlen. Und wenn man die Besten hat, könnte man ja auch stolz darauf sein, wie wäre es damit?« Was ja bedeutet, daß Sie umsonst arbeiten und niemand stolz auf Sie ist!

So viel Ehrlichkeit hätte Ihnen nicht mal für Millionen zugetraut

Ihre Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Walter Benjamin

suchte als Philosoph oft Halt bei Haschisch und Huren. Viel Handfestes kam nicht dabei heraus. Auch nicht bei seinen Beschreibungen von Paris, wo es Orte gebe, die aussähen, »als sei über das Photo einer« (abgebrochen). Über den Charme der Stadt dürfe man sagen, es liege »in dieser Atmosphäre eine weise abgewogene Mischung, daß einer« (abgebrochen). Den Charme von Benjamins Schreibweise hingegen kann jeder erfassen, der schon einmal unter Cannabis-Einfluß z.B. Schatten für »eine Brücke über den Lichtstrom der Straße« gehalten hat. Mir aber bleibt es überlassen, das Flanieren als Methode zum Entdecken des Unerwarteten

Ludger Fischer

 Zeichen und Wunder

Kürzlich stutzte ich, als ich auf meiner neuen PC-Tastatur direkt unter dem »F« noch ein kleines rundes Zeichen entdeckte. Ein Smiley? Oder ein zusätzliches @? Weder zusammen mit ALT, CTRL oder sonst einer Kombination ließ sich etwas auf den Bildschirm zaubern. Lange dauerte der klappernde Versuch jedoch nicht, dann wurde mir klar: Man sollte einfach während des Zähneputzens keine E-Mails checken.

Tobias Jelen

 Abgelehntes Stadtmotto

»Im Westen nichts: Neuss«

Torsten Gaitzsch

 Beim Beobachten der Jugend

Ich bin nicht überrascht, als ein junger Mann im Rewe eine Getränkedose aus der Palette nimmt und in zwei Zügen austrinkt. Schließlich sieht man ja immer öfter angebrochene Tafeln Schokolade, Kekspackungen oder Weinflaschen in Supermärkten. Gestaunt habe ich aber, als er dann ganz selbstverständlich die leere Dose in den Rücknahmeautomaten gesteckt und anschließend den erhaltenen Bon an der Kasse eingelöst hat.

Wolfgang Beck

 Erfassung

Jetzt mal bitte alle die Hände hoch, die nicht gerne an Umfragen teilnehmen.

Ernst Jordan