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Gärtners kritisches Sonntagsfrühstück: Aus Gründen

Wär’ mein Gedächtnis nicht so schwammig, ich wüßte noch, bei welcher Gelegenheit ich jetzt neuerlich dachte, mein Widerstand gegens Gerede von der „Realsatire“ sei aufgebenswert; zu lächerlich, mit satirischen Mitteln nicht recht einholbar war gewesen, was mir da untergekommen war; wie ja bereits nach dem Friedensnobelpreis für Henry Kissinger Tom Lehrer gesagt haben soll, Satire sei ab sofort überflüssig. Und ist Trump etwa keine per se satirische Figur? Was soll da eins noch zur Kenntlichkeit entstellen?

Ein lieber Freund und überaus geschätzter Kollege, höchstgradig belesen, Marxist und Adornit, echauffiert sich über die (etwas ältere) Meldung, die Fa. Beiersdorf („Nivea“) habe eine über Facebook im Mittleren Osten verbreitete Reklame für ein Deodorant nach Protesten zurückgezogen; der Claim, unter einer von hinten fotografierten Brünetten im weißen Bademantel: „White Is Purity“. Den fand ein Shitstorm sogleich „rassistisch“, und der Freund, der weiß, wie dumm gerade Linkes sein kann, zitiert beifällig, was der Frankfurter Allgemeinen Ursula Scheer dazu eingefallen war: „Rassistisch war an dieser Anzeige gar nichts. Sie zeigt keinen Millimeter Haut, welcher Pigmentierung auch immer, sondern offenbarte ungewollt, welche Macht die selbsterklärten Reinheitswächter der Sprache und der Bilder inzwischen haben. Mit im Betroffenheitsgestus vorgetragenen Unterstellungen lösen sie zielsicher absurde Selbstbezichtigungen aus. ‚Weiß ist die Farbe der Unschuld‘ wird zum gefährlichen Satz. ‚Black is beautiful‘ ist nicht minder riskant.“

Das wäre dann also meine nächste Baustelle: die politische Korrektheit.

Im Stehsatz meiner Überzeugungen ist die political correctness, mindestens diesseits des Atlantiks und als ubiquitär vorgestellt, rechter Popanz, Wahn und Projektion, und wer jammert, die Welt sei mit Verboten linker Moralinskis vollgestellt, soll mir sagen, warum die Welt eher so aussieht, als sei alles erlaubt. Die Zahl der Insekten ist in Deutschland in den vergangenen dreißig Jahren um beklemmende 75 Prozent zurückgegangen, weil die Bauern ihre Felder zu Tode spritzen, Felder, auf denen etwa der Futtermais wächst, den unsere stolz unkorrekten Antiveganer mit jedem Schnitzel und jedem Steak verzehren. Gender? Raubt uns die Luft zum Atmen; dabei gibt es die gendergerechte Sprache in keiner Tageszeitung, keiner Tagesschau, keinem Hörfunkprogramm. Wer sich weder an einer Universität aufhält noch die alternative Linkspresse liest, kommt mit dem „Genderwahnsinn“ hauptsächlich dann in Berührung, wenn sich die Herrenpresse darüber echauffiert. Derweil sind, zum Beispiel, ums britische Parlament herum mal wieder Aberdutzende Frauen betatscht, vergewaltigt und sonstwie molestiert worden. Die politische Korrektheit ist gewiß humorlos; aber sonderlich humorig sind die Verhältnisse vielleicht auch nicht.

„Es ist nicht das Bewußtsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewußtsein bestimmt.“ Marx, 1859

Politische Korrektheit ist Moral, und Moral und Humor sind nicht unbedingt Geschwister. Humor markiert Distanz, also Ironie, und Kollege Mentz beschwert sich, die jüngeren Leute wären nach seinem Eindruck immer weniger in der Lage, mit Ironie, Ambivalenz und doppeltem Boden umzugehen: Sie wüßten lediglich, daß man nicht mehr „Neger“ sagen darf, wüßten aber nicht mehr, daß man es sagen kann, um etwas anderes mitzuteilen. Sprachregelungen sind, wie Regelung immer, autoritär, und was politisch korrekter Haltung zweifellos eignet, ist jene positivistisch-gewalttätige Identität von Sache und Begriff, die Adorno perhorresziert hat. Darauf beruft sich linke PC-Kritik, und wer meine oben skizzierten Überlegungen unterschreiben kann, mag einmal Magnus Klaues exzellenten Band „Verschenkte Gelegenheiten“ (Freiburg 2014) lesen. Darin beschreibt Klaue einen Fall, in dem sich Grundschulkinder bei einem Verlag beschweren, in einem seiner Bilderbücher gebe es einen Schulleiter, sie hätten aber eine Schulleiterin, und außerdem seien in dem Buch alle weiß, während in ihrer Klasse auch türkische und afrikanische Kinder säßen. „In der Tat“, schreibt Klaue, „hätten angesichts der Beschwerde bei den Pädagogen die Alarmglocken schrillen sollen. Nicht aber, weil das Pixi-Buch den weiblichen und nichtweißen Teil der Menschheit diskriminierte, sondern weil die Minderjährigen, statt die Staatsbürgererziehungswerbung kurzerhand in die Tonne zu hauen, offenbar gleich ihren verblödeten Eltern sich und alle anderen allein als Zugehörige von amtlich anzuerkennenden Cliquen, Ethnien und Kulturgemeinschaften zu denken vermögen und sich dementsprechend ausgegrenzt fühlen, sobald sie in einem Buch, das sie lesen müssen, nicht mit all ihren ureigenen Partikulareigenschaften angemessen repräsentiert sind; weil sie also die angeblich so kindertypische Fähigkeit zur Phantasie, zum Absehen von der empirischen Wirklichkeit im Modus der Einbildungskraft, ebenso wenig entwickelt zu haben scheinen wie ihre Erziehungsberechtigten die vermeintlich erwachsene Fähigkeit zur Abstraktion.“

Die analog und dialektisch in der Lage sein müßte, in Absehung von der empirischen (und halt meistens rassistischen) Wirklichkeit einen weißen Bademantel für einen weißen Bademantel zu halten und weiße Reinheit für die des Arztkittels, zumal in einer mittelöstlichen Umgebung, die unter der Dichotomie schwarz/weiß evtl. gar nicht so leidet. Ist es so einfach?

Wer sich ein bißchen weiter auf die Nivea-Affäre einläßt, als es Ursula Scheer getan hat, findet beim ersten Googeln heraus, daß amerikanische Nazis umgehend gratuliert haben; daß die Marke Dove erst vor vier Wochen eine Reklame zurückgezogen hat, in der aus einer schwarzen Frau nach Benutzung eines Duschgels eine weiße wird; daß es tatsächlich eine sehr alte Tradition der Seifenreklame gibt, die aus Schwarzen Weiße werden läßt. Wer überdies noch die „Süddeutsche“ zur Hand hatte, erfuhr, daß es in Afrika einen Riesenmarkt für Hautbleichmittel gibt, aus Gründen, die man sich denken kann, und wer einen Blick auf die inkriminierte Reklame wirft (im Netz ohne weiteres zu finden), wird nicht daran zweifeln, daß es sich bei dem Fotomodell um eine Weiße handelt, auch ohne daß ihre Haut zu sehen wäre.

„Ihrem Wesen und Begriffe nach … ist also Sittlichkeit das Innehalten der Mitte. Fragt man dagegen nach dem Werte und dem Guten überhaupt, so bezeichnet sie darin ein Äußerstes.“ Aristoteles

Man kann der PC von links vorwerfen, autoritär, gratismoralisch, humorlos und anmaßend zu sein, und man darf bezweifeln, daß sie jene, die sie grimmig exekutieren, zu besseren Menschen macht. Was bei allem Argwohn aber nicht aus den Augen verloren sei, ist, daß sie ihren Grund hat. Und zwar ihren schlechten.




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Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Wartet nur, Wespen!

Wartet nur, Wespen!

Nachdem Ihr nacheinander unseren IT-Mann und unsere Redaktionsassistentin gestochen, beim Konferenzessen unsere Schnitzel belagert und dicke Stücke aus unseren Fritten gefräst habt und massenhaft in unsere Biere geplumpst seid, fragen wir uns: Was macht Euch so unbesorgt und hochnäsig? Denn jetzt, da die Klimaerwärmung richtig loslegt, ziehen bald die richtig dicken Dinger aus dem Süden bei uns ein und machen Euch fertig, ha! Da wäre zum Beispiel der Mittelmeerskorpion, der Euch mit seinem flinken Stachel den Garaus machen wird! Sein Gift kann nämlich sogar Menschen tö- ... Halt, stop!

Reicht Euch doch noch mal die Hand: Titanic

 Natürlich, Herr Fleischhauer!

In Ihrer Kolumne verkündeten Sie, dass die Kanzlerin ihre Politik als fortgesetzten Widerstand gegen den Nationalsozialismus sehe: »Am vergangenen Freitag hat Angela Merkel ihre Sommerpressekonferenz gegeben. Der Termin war kurzfristig anberaumt worden, was dafür spricht, dass sie sich bewusst für den 20. Juli entschieden hat.«

Sehr überzeugend! Aber spricht diese Beobachtung nicht auch genau für das Gegenteil? Also dafür, dass Angela Merkel sich den 20. Juli gerade nicht extra lange freigehalten hat, um die Pressekonferenz zu veranstalten, sondern es eben an diesem Tag kurzfristig am besten passte? Aber das kann ja der überlegensten Logik passieren, dass auch ihr Gegenteil Sinn ergibt. Uns scheinen allerdings Thema, These und Argumentation Ihrer Kolumne dieses Mal irgendwie besonders kurzfristig anberaumt worden zu sein.

Nur so ein Gefühl von Titanic

 Wahlkämpfende CSU!

Nachdem Dein Hassthema Flüchtlinge demoskopisch und demagogisch in die Lederhose gegangen war, musstest Du dringend bei richtigen Themen etwas versprechen, beispielsweise »bestmögliche Versorgung im ländlichen Raum«. Konkret: »Ausbau der Telemedizin« und »Einführung einer Landarztquote«.

Und weißt Du was, CSU, eine TV-Serie à la »Der Landarzt«, mit Pflichtquote bei den Bettlägrigen, damit wäre beides erreicht!

Verspricht: Titanic

 Scheiße, liebe Sachsen!

»Sachsen: Jedes dritte Kind kann vor der Einschulung nicht richtig sprechen« – diese Schlagzeile vom 23. Juli gab uns zu denken: Wie um Himmels willen schafft Ihr’s denn, den beiden anderen Kindern das richtige Sprechen auch noch abzutrainieren?

Hält ja schon die Gusche: Titanic

 Peter Maffay!

Der »Berliner Morgenpost« verrieten Sie: »Die Zeit der Alkoholexzesse habe ich hinter mir gelassen. Die Aufnahmen, die ich unter Alkohol eingespielt habe, waren einfach nicht gut.«

Ach, Maffay, kein Grund zum Kummer. Die Aufnahmen, die Sie ohne Alkohol eingespielt haben, auch nicht.

Bittere Wahrheit von Ihrer Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Zur Verkehrslage

Verkehrsinfarkt, Megastaus, Abgasskandal, Parkplatznot – auf den deutschen Straßen herrscht Chaos, Aggression und Frust. Es ist allgegenwärtig: Viele Autofahrer ertragen das alles nur noch im SUV.

Thorsten Mausehund

 Das Familienfest

Die letzte Illusion, noch ein Quentchen Berufsjugendlichkeit innezuhaben, geht flöten, wenn den pubertierenden Neffen damit gedroht wird, zur Strafe im Auto der Tante mitfahren zu müssen, wenn sie nicht spuren.

Miriam Wurster

 Frage

Wann gibt es endlich den Seit-es-Zwinkersmileys-gibt-muss-jede-ironisch-gemeinte-Botschaft-damit-versehen-werden-da-sie-sonst-keinesfalls-mehr-vom-Rezipienten-als-überspitzt-dechiffriert-werden-kann-und-deshalb-heftige-Reaktionen-auslöst-Frown?

Jürgen Miedl

 Vergeblich

Sich einen ganzen Sommernachmittag lang auf dem Balkon in der Sonne aalen, dabei über den Sinn und Zweck des Effizienzgedankens nachsinnen, am Ende zu keinem Ergebnis gelangen und schlussendlich alle Überlegungen hierzu wieder komplett vergessen. Passiver Widerstand im Zeitalter des Neoliberalismus kann so geil sein!

Burkhard Niehues

 Paradoxon

Seit bekannt ist, dass Menschen mit einer narzisstischen Neigung aus Eitelkeit niemals in Therapie gehen würden, werden die Therapeuten geradezu überrannt von Narzissten, die beweisen wollen, dass sie keine sind.

Teja Fischer

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige  Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In  diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen  Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde.  Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle  Sterne.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann       alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und       hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und       Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy       Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine       gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Dorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 23.09.:

    Nordbayern.de interviewt TITANIC-Boygroup-Boy Oliver Maria Schmitt.

  • 23.09.:

    Die Seite "Werben & Verkaufen" lobt den PARTEI-Wahlkampf in Bayern.

  • 22.09.:

    Zum Oktoberfestbeginn schreibt Mark-Stefan Tietze in der Taz über die "Wiesn in der Krisn".

Titanic unterwegs
24.09.2018 Leipzig, Moritzbastei Hauck & Bauer
25.09.2018 Hamburg, Kleine Laeiszhalle Max Goldt
25.09.2018 Hamburg, Grüner Jäger Ella Carina Werner
25.09.2018 Nürnberg, Modul 26 Hauck & Bauer