Inhalt der Printausgabe

Mai 2004


TITANIC Telefon Terror
Ticktack, Brummbrumm, Plautz!!
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FRAU FISCHER
"Panzer vor die Tür postieren!"

Fischer ...Araber? An der Hautfarbe, dunkle Haare.
TITANIC Und das Gesicht?
Fischer So bißchen kantig, ins Längliche gehend, die Nase eher groß und buschige Augenbrauen.
TITANIC Genau. Würden Sie eine Bombe erkennen?
Fischer Ich hoffe es. Ich denke mal, es sind meistens Metallgegenstände, und wenn ein Zünder dran ist, dann würde man schon stutzig werden.
TITANIC (warnend) Es könnte aber auch versteckt sein!
Fischer Es kann in allem sein!
TITANIC In Taschen, Lebensmitteln...
Fischer …und in Briefen, es kann in allem sein!
TITANIC Mit wie vielen Bomben rechnen Sie noch in diesem Monat?
Fischer In Deutschland? Das ist schwer einzuschätzen. Wenn das in diesem Tempo weiter so geht… Es ist beängstigend!
TITANIC Ein bis drei Bomben, vier bis zehn oder mehr?
Fischer Vielleicht so ein bis drei.
TITANIC Gibt es denn bei Ihnen Leute, die ihr Auto in Richtung Mekka parken?
Fischer (abwehrend) Nicht, nichts! Die stehen gerade so, wie's die Straße hergibt!
TITANIC Aber nicht in Richtung Mekka?
Fischer (beruhigend) Nee, in jede!
TITANIC Ein Araber feuert Ihnen im Zug fluchend einen Rucksack ins Abteil und läuft weg. Wie würden Sie reagieren?
Fischer (empört) Da wär ich sofort weg!
TITANIC Und wenn es ein Schwede wäre?
Fischer Das könnte jeder sein, das muß nicht unbedingt ein Araber sein. Die schicken ja schon Kinder los.
TITANIC Und wenn ein Mann mit Schaffneruniform und starkem Akzent Sie bittet, auf sein Täschchen aufzupassen, und dann ins nächste Abteil tänzelt?
Fischer Das wär schon ungewöhnlich. Ich glaub nicht, daß ein normaler Schaffner sein Täschchen aus den Augen läßt, da ist doch auch Geld drin. Da würde ich... ich würde es aus dem Fenster schmeißen!
TITANIC Und was halten Sie denn davon, daß die Bundeswehr im Land eingesetzt werden soll?
Fischer Das ist in Ordnung, die müssen ja was zu tun haben. Und die sind ja dafür da, uns zu schützen.
TITANIC Ist da bei Ihnen denn Platz für einen Panzer?
Fischer (abwehrend) Bei uns? Im Ort? Nee, so groß sind wir hier nicht! (das Telefon beginnt zu piepen) Oh, mein Akku!
TITANIC (alarmiert) Dann jetzt schnell: Bei welchen Geräuschen würden Sie sofort die Polizei informieren?
Fischer Na, auf jeden Fall bei einem großen Knall!
TITANIC Bringen Sie folgende Geräusche in die richtige Reihenfolge: TATÜTATAA - BRUMMBRUMM - TICK-TACKTICKTACK - GROSSER KNALL! - UUIIIIIIAH.
Fischer Hm, also das TATÜTATA kommt ganz zum Schluß, und das TICKTACKTICKTACK hört man nur, wenn man ganz dicht dran ist, das hört man auch nicht von weitem. Der GROSSE KNALL ist kurz bevor das TATÜTATA erscheint, und das erste...
TITANIC Das BRUMMBRUMM?
Fischer (sinnierend) Na vielleicht das Fahrzeug, das erst was abgelegt hat irgendwo.
TITANIC Genau. Und welche der folgenden Geräusche kommen Ihnen noch verdächtig vor: OMMM, HEIL HITLER, AMEN, ALLAHU AKBAR, ZWEI LAHMACUN, HELAU?
Fischer Also HELAU auf keinen Fall, AMEN auch nicht unbedingt, HEIL HITLER, also gut, das sind meistens diese Jugendlichen, die sind vielleicht gewalttätig mit Prügel und so, aber nicht mit Bombenterror und so. Aber die ganzen arabischen Ausdrücke, die kann man sowieso nicht verstehen, das wär schon verdächtig!
TITANIC Gut, das war's auch schon. Und wegen der Bundeswehr melden wir uns noch mal bei Ihnen...
Fischer (energisch) Aber nicht daß ich nachher noch Ärger mit den Nachbarn bekomme, wenn Sie mir hier so 'nen Panzer vor die Tür postieren!

Nein, das mit dem Panzer wird uns ein wenig zu teuer. Im übrigen: Wenn jeder, der einen großen Knall hätte oder hörte, die Polizei anriefe - da hätten die aber ganz schön was zu tun!


 
Warum tarnt dieser Mann seine Frisur? Hat er etwas zu verbergen?

HERR LUTZ
"Fenster auf und raus!"

TITANIC ...wir können natürlich eine Rasterfahndung machen oder eine Schleierfahndung, aber wer trägt denn heute noch Schleier von den Arabern?
Lutz Das stimmt!
TITANIC Gab's denn irgendwelche auffälligen Gebetsteppichkäufe in der Nachbarschaft?
Lutz (überlegt) Ist mir nicht aufgefallen.
TITANIC Oder Leute, die ihre Teppiche draußen vermehrt aufhängen, wie wild darauf einschlagen?
Lutz Nein, nein.
TITANIC Wenn Sie Zug fahren würden
Lutz (abgeklärt) Bahn fahren tun wir sowieso nicht, wir haben ein Auto. Unterwegs mitnehmen machen wir grundsätzlich nicht. Haben wir früher mal, aber jetzt ist es zu gefährlich.
TITANIC Nur hypothetisch, wenn ein Araber Ihnen also einen Rucksack ins Abteil schmeißen würde und dann wegläuft, was würden Sie machen?
Lutz Da würde ich bestimmt den Zugführer informieren oder was. Also bestimmt weggehen.
TITANIC Und wenn ein Schwede Ihnen den Rucksack geben und dann singend wegschlendern würde, um sich im Zugrestaurant zu betrinken?
Lutz (unentschlossen) Na, das ist auch riskant, weiß ich nicht. Ich würde vielleicht gar nicht drauf achten, oder frage, nanu, wo geht der denn hin?
TITANIC Und wenn der dann mit schwedischem Akzent sagt: Øch gøh jøtz abba møl wøs trønken, døs øs hør bølløgør øls bø øns.
Lutz (großmütig) Ja, wir würden bestimmt sagen, das ist in Ordnung!
TITANIC (erstaunt) Also Sie kommen nicht auf die Idee, ihm zu sagen, er soll das mitnehmen?
Lutz Im Gegenteil, wir würden sagen, wir sitzen ja hier und passen darauf auf, den Moment...
TITANIC Und aber - Bombe?!
Lutz (selbst überrascht) Ja! Da macht man sich gar keine Gedanken!
TITANIC (ungläubig) Das heißt, die Freundlichkeit geht über die Furcht?
Lutz Ja, in dem Moment ja! Bei den dunkleren Typen ist das anders.
TITANIC Und wenn so ein dunklerer Typ sagt, er sei aber Schwede?
Lutz (verschmitzt) Da würde ich bestimmt sagen: Nehmen Sie das mal mit, wir sitzen nicht mehr lange hier. Irgend 'ne Ausrede.
TITANIC Und wenn ein Mann mit Schaffneruniform und starkem Akzent Sie bittet, auf sein Schaffnertäschchen aufzupassen, und dann wegläuft?
Lutz (verwirrt) Ein Schaffner?
TITANIC (gedehnt) Ein Mann in Schaffneruniform.
Lutz Na, das ist ein bißchen eigenartig: Ein Schaffner hat doch kein Gepäck bei sich!
TITANIC Ja, stimmt. Was würden Sie tun?
Lutz Na, versuchen, da irgendwie mit Mitreisenden Klarheit zu schaffen und den Schaffner, den echten Schaffner ausfindig zu machen. Oder Fenster auf und raus mit dem Rucksack. Wenn nicht gerade ein Haus in der Nähe ist.
TITANIC Das ist eigentlich das Sicherste, da haben Sie recht...

Pfui, wie das demnächst an unseren Bahnstrecken aussieht! Überall explodierte (oder noch schlimmer: nicht explodierte) Rucksäcke in der Landschaft...


HERR KARL
"...dann kommen die Schreie!"

TITANIC ...mit folgenden Geräuschen: OMMM - HEIL HITLER - AMEN - ALLAHU AKBAR - ZWEI LAHMACUN.
Karl Also, ich denk, ich würde mir 'nen Kopf machen bei allen so Geräuschen, wo ich nicht wüßte, was das ist. Also bei diesen ganzen Religionen und so, da würde ich zumindest darauf achten.
TITANIC Und welches der genannten wäre Ihnen am meisten suspekt?
Karl Na, diese ganzen Gebetstexte da nicht. Und dieses HEIL HITLER, ob das die Araber sagen, weiß ich nicht so. Also man würde stark drauf achten, denk ich mal, wenn man so was hört.
TITANIC Bringen Sie jetzt noch folgende Geräusche in die richtige Reihenfolge: TATÜTATAA - TICKTACKTICKTACK - BUMM! - BRUMMBRUMM und UIIIIIIH!
Karl Puhhh! Na, ich denk mir, also, ich weiß gar nicht mehr alle, also erst mal …naja, also bestimmt erst mal die Bombe ticken, dann hört man irgendwie die Feuerwehr kommen, so habe ich das verfolgt, dann, ja, dann hört man bestimmt die Zwischenexplosion mit dem Schreien. Da war irgendwas, das habe ich nicht verstanden.
TITANIC BRUMMBRUMM war da noch.
Karl Nein, könnt ich nicht deuten. Na, und dann würde die Bombe explodieren oder so. Irgendwas halt, dieses BUMM. Und dann denk ich mal, dann werden die Schreie kommen.
TITANIC Das sollte, glaube ich, ein quietschender Reifen sein.
Karl Ach so. Na, das müßte dann so zwischen Feuerwehr und, äh, ja… (gequält) …und diesem BUMM oder diesem, ja, kommen. Weiß nicht, keine Ahnung.
TITANIC So, jetzt gehen wir noch mal die Reihenfolge durch.
Karl (erschöpft) Na, erst... BU... nee, also was war das erste? Erst mal der Uhrzeiger, TACK, dann die Feuerwehr, TATÜ, dann war dieses Reifengequietsche, dieses...
TITANIC UIIIIIH!
Karl Ja, genau, dieses Geräusch. Dann dieses BUMM und dann dieses Geschrei halt.
TITANIC BRUMMBRUMM.
Karl Nein, dieses Geschrei halt.
TITANIC UIIIIIH? Das waren die quietschenden Reifen. Schreien ist mehr so AAAAAAARRRRGGGHHHHHH!
Karl Ach so.
TITANIC Und BRUMMBRUMM würden Sie praktisch ganz weglassen?
Karl Nein, das könnte ich nicht zuordnen.
TITANIC Ja. Autogeräusche sollen das wohl sein. Könnte das Auto der Terroristen sein, könnte aber natürlich auch der Wagen der Feuerwehr sein. Was sagen Sie?
Karl Naja gut, ich würde dann eher Feuerwehr sagen, vielleicht kriegt man das gar nicht mehr mit, daß die weggefahren sind, die Terroristen...

Unsere Terrorschulung ist offensichtlich dringend notwendig. Zumal Leute wie Herr Karl in ihrer Jugend einfach zuwenig Comics gelesen haben.


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Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Ulm!

»Du kannst nicht beides haben?« steht fett gelettert auf Anzeigen Deiner neuen Image-Kampagne. Ja, aber was denn »beides«? Die Auflösung folgt: »Doch: In Ulm/Neu-Ulm! Erlebe hier Bayern und Schwaben zusammen in der Zweilandstadt.« Ja, wirklich? Bayern und Schwaben in einer Stadt? Ist das möglich? Wovon wir nur zu träumen wagten, wird endlich wahr! Sodom und Gomorrha! Hoffentlich lässt sich unser Bali-Urlaub noch umbuchen. Aber im Ernst: Auch eine weniger depperte Kampagne würde uns nicht in Dein doppelt versaubeuteltes Nest locken.

Huch! War das jetzt Spott und Hohn? Genau! Denn bei uns, liebes Ulm, kannst Du beides haben!

Pfiati und ade! Titanic

 Ina Tenz!

Sie sind seit zwanzig Jahren Programmdirektorin im Hörfunk und wollen bei Antenne Bayern jetzt ein Lied von Sarah Connor ohne den ersten Satz senden, denn der Satz lautet: »Vincent kriegt keinen hoch, wenn er an Mädchen denkt.« Denn Vincent ist jung und schwul, weiß es aber noch nicht. Ein Song mithin, der Mut machen soll usw.

Was Sie nun daran stört? »Als erwachsene Frau gar nichts, aber als Mutter. Ich habe einen neunjährigen Sohn, und wenn er diesen Song im Radio hören und mich dann fragen würde, was diese erste Zeile bedeutet, dann möchte ich mit meinem Sohn nicht im Auto irgendwo auf dem Weg von der Schule zum Gitarrenunterricht über dieses Thema sprechen.«

Aber, Frau Tenz: Wo Sie doch nun so schön dem Klischee der sehr erwachsenen, sehr besorgten Karrieremutter und Elterntaxifahrerin entsprechen, da wird der Sohnemann auch das Klischee bedienen, wonach Neunjährige schon wissen, was ein Porno ist. Meinen S’ nicht auch?

Jederzeit gesprächsbereit: Titanic

 Psychoanalytiker und Publizist Carlo Strenger!

Angeblich gehen Sie in Ihrem neuen Buch »Diese verdammten liberalen Eliten« mit diesen verdammten liberalen Eliten, zu denen Sie ja selbst gehören, streng ins Gericht. Doch nach der Lektüre fragen wir uns eins verdammt noch mal schon: Warum nicht noch viel strenger, Strenger?

Illiberal: Titanic

 Fifa-Präsident Gianni Infantino!

Fifa-Präsident Gianni Infantino!

Sie sind von den Delegierten des Fußball-Weltverbandes per Akklamation für vier weitere Jahre im Amt bestätigt worden. Für Ihre erste Amtszeit fanden Sie dann lobende Worte: »In den vergangenen drei Jahren und vier Monaten ist aus dieser vergifteten, fast kriminellen Organisation das geworden, was sie sein soll. Eine Organisation, die sich um Fußball kümmert und den Fußball entwickelt.«

Und zu diesem Wandel zu einer letalen, vollends kriminellen Organisation beglückwünschen Sie angesichts anhaltender Medienberichte über das sklavengleiche Hausen, Schuften und Sterben auf den WM-Baustellen in Katar ebenso wenig wie zu Ihrer Wiederwahl:

die Menschenrechts-Ultras von Titanic

 Sächsischer Justizminister Sebastian Gemkow (CDU)!

Als Sprecher der CDU-geführten Bundesländer gegen den Antrag Niedersachsens, das Containern zu legalisieren, haben Sie am fürsorglichsten argumentiert. In einem Fünf-Sterne-Hotel in Travemünde meinte es empathisch aus Ihnen: »Wir wollen nicht, dass sich Menschen in eine solche menschenunwürdige und hygienisch problematische Situation begeben.«

Weil es auch kein Gesetz gibt, das Menschen vor der menschenunwürdigen Situation schützt, Essen aus dem Müll holen zu müssen? Oder weil Sie, Gemkow, sich aus Solidarität ein bisschen schmutzig fühlen wollen, indem Sie den Armen sogar die Brosamen der Wegwerfgesellschaft verweigern? Oder geht es Ihnen schlicht um Entmündigung derer, die auf Mundraub angewiesen sind?

Fragt mit schlechtem Appetit: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Marktversagen

Als Ergebnis einer Google-Recherche nach dem von einem US-Comedian angepriesenen T-Shirt mit der Aufschrift »Neoliberalism sucks!« wurden mir ausnahmslos Hemden mit dem Slogan »Socialism sucks!« angezeigt. Daraus lässt sich nur eines folgern: Das System hat eindeutig abgewirtschaftet, ja ein Eigentor geschossen. Meine Nachfrage konnte schließlich nicht befriedigt werden!

Burkhard Niehues

 Keine Frage des Geldes

Wirklich arm fühlt man sich, wenn einer dieser NGO-Spendenbettler, die in der Fußgängerzone herumstehen, sein Gesicht hinter dem Klemmbrett verschanzt, sobald man auf ihn zugeht.

Julia Mateus

 Gesichtsschnee

Ein ohnehin schon sehr merkwürdiges Gesetz, das – noch erstaunlicher! – weltweit gilt, verlangt von Menschen, die sich in den Bergen aufhalten, dass sie Rasierschaum oberhalb einer Höhe von 6659 Metern ausschließlich als Gesichtsschnee bezeichnen. Wer’s nicht glaubt, kann gern einmal versuchen, in den Bergen oberhalb einer Höhe von 6659 Metern Rasierschaum zu kaufen.

Andreas Maier

 Mein Coach

hat mir aufgrund meines grüblerischen Wesens als wichtigsten Lebenstipp mitgegeben, immer nach vorne zu schauen, die Zukunft fest im Blick zu haben. Seitdem denke ich ständig an den Tod.

Anselm Neft

 Geschichtsmoral

Als ich die neueste Verfilmung von Otfried Preußlers »Die kleine Hexe« sah, war ich erneut gepackt von dieser Geschichte. Wie die kleine Hexe ausgestoßen wird, weil sie sich in ihrer grundfalschen Welt aus inneren Beweggründen zum Guten bekennt. Sie hält dem unfassbaren Druck ihrer missratenen Peer Group nicht nur stand, sondern wendet sich aktiv gegen das Böse. So verbrennt sie am Schluss die Zauberbücher ihrer Rivalinnen auf dem Scheiterhaufen, um die bösen Hexen für immer unschädlich zu machen. Die pädagogische Botschaft hinter der ganzen Geschichte ist klar: Bücherverbrennungen sind nicht immer schlecht.

Jürgen Miedl

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 18.07.:

    "Vice" hat Martin Sonneborn im Wahlkampf begleitet.

  • 16.07.:

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  • 09.07.:

    Mark-Stefan Tietze untersucht in der Taz die schrägsten Auswüchse im Preiskrieg der Supermarktketten, z.B. die Zweizweiundzwanzig.

  • 01.01.:

    Dominik Bauer von "Hauck & Bauer" spricht mit "Spiegel online" über Satire und Karikatur.

  • 07.07.:

    Deutschlandfunk Kultur besucht die TITANIC-Redaktion.

Titanic unterwegs
11.08.2019 Kassel, Caricatura-Galerie »Deutschland dreht durch«
22.09.2019 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »Hans Traxler. Zum Neunzigsten«
23.09.2019 Lyon, Goethe-Institut Katharina Greve: »Das Hochhaus«
02.12.2019 Neu-Anspach, Freilichtmuseum Hessenpark Greser & Lenz: »Hessen först«