Inhalt der Printausgabe

Mai 2004


TITANIC Telefon Terror
Ticktack, Brummbrumm, Plautz!
(Seite 1 von 3)

Der Terror ist in Europa angekommen. Aber wie geht der Deutsche (und seine Frau) damit um? Sind wir gerüstet, Attentäter zu entschärfen, Bomben festzunehmen, verdächtige Ausländer in die Luft zu sprengen? Eine längst überfällige Bestandsaufnahme an deutschen Telefonen in Ost und West...

 

FRAU MIELKE
"Hier bewacht jeder jeden!"

TITANIC Sonneborn vom Innenministerium. Wie hoch schätzen Sie die Terrorgefahr in Ihrer Gegend ein derzeit?
Mielke Also im Moment noch nicht so hoch.
TITANIC Auf einer Liste von eins bis sechs, eins steht für gar nicht und sechs für sehr hoch?
Mielke (abwägend) Ich würde sagen drei.
TITANIC Ist Ihnen schon mal etwas aufgefallen?
Mielke (bestimmt) Nein.
TITANIC Woran erkennen Sie einen Araber?
Mielke Na daran, daß er so'n Teil auf dem Kopf hat.
TITANIC Was für ein Teil?
Mielke Ich weiß nicht, wie das heißt.
TITANIC (rätselnd) Frisur?
Mielke Nein, so'n... Turban.
TITANIC Ach, na klar! Und woran erkennen Sie einen Terroristen?
Mielke An den Waffen, die er bei sich hat.
TITANIC Und woran erkennen Sie eine Bombe?
Mielke Am Sprengstoff.
TITANIC Alles klar! Gibt es jemanden in Ihrem Bekanntenkreis, der bei Halbmond schlecht schläft oder ausflippt?
Mielke Nein, nein!
TITANIC Gut, dann halten Sie weiter die Augen offen...
Mielke Hier aufm Dorf sowieso, hier bewacht jeder jeden! Und wenn ich was bemerken würde, das für mich auffällt, dann würde ich das hundertprozentig melden!

Rückzugsraum für gewalttätige Islamisten - von wegen! In Deutschland werden Terroristen und ihre Bomben locker erkannt, bewacht, bemerkt und gemeldet!


HERR MÜLLER
"Lautes Schreien. Und Schüsse!"

Müller Terrorgefahr? Ich würde sagen eine Zwei.
TITANIC Haben Sie verdächtige Personen bemerkt in letzter Zeit?
Müller (zögert) Nein, nicht.
TITANIC (streng) Sie zögern? Sie wissen, daß manche Leute auch verdächtig sind, weil sie so verdächtig unverdächtig wirken?
Müller Ja, aber da ist mir nichts aufgefallen.
TITANIC Woran erkennen Sie einen Araber?
Müller (überlegt) Bräunliche Hautfarbe, jo, stechender Blick. Und sonst? Turban um den Kopf kann er haben, muß aber nicht.
TITANIC Woran würden Sie einen Terroristen erkennen?
Müller Die erkennt man überhaupt nicht! Die wirklichen Terroristen sind so unauffällig, daß sie nicht erkannt werden können von einem Laien.
TITANIC Woran erkennen Sie eine Bombe?
Müller Wenn ich eine Bombe als solche erkenne, dann ist sie schon ein großer auffälliger Metallbehälter. Kann auch noch andere Bomben geben, aber da kenne ich mich nicht aus.
TITANIC Gibt es verdächtige Autos in Ihrer Straße, die in Richtung Mekka geparkt sind? So Ostsüdost?
Müller (nachdenklich) Nein, aber da hab ich nicht drauf geachtet.
TITANIC Wollen Sie mal gerade aus dem Fenster kucken gehen? Ich warte so lange.
Müller Ja, Moment. (Pause) Keine Gefahr, die stehen alle in ihren Park-taschen, so in Ost-West-Richtung.
TITANIC (erleichtert) Ein Glück! Wie würden Sie sich im Zug verhalten, wenn ein Araber Verwünschungen ausstoßend einen Rucksack in Ihr Abteil schleudert und wegrennt?
Müller Da würde ich Verdacht schöpfen! Ich würde den verfolgen oder die U-Bahn schnell verlassen, denn es könnte sich um einen Sprengkörper handeln.
TITANIC Und würden Sie den Rucksack mitnehmen, wenn Sie den verfolgen?
Müller Nein, den würde ich nicht anfassen, das wäre mir zu gefährlich. (Frauenstimme im Hintergrund: Was machst du denn da? Was soll denn das?)
TITANIC (irritiert) Wie belieben?
Müller (leiser) Ach, meine Frau sagt nur was. (Frau lauter von hinten: Was machst du denn da?!) Ich soll wohl Schluß machen.
TITANIC Es sind nur noch zwei Fragen.
Müller (nach hinten, zaghaft) Es sind nur noch zwei Fragen! (etwas fester) Dann führen wir das Gespräch noch zu Ende!
TITANIC Gut. Bei was für Geräuschen aus einer Nachbarwohnung würden Sie die Polizei informieren?
Müller Geräusche? Ja, lautes Schrei-en. Und Schüsse. Da würde ich Ver-dacht schöpfen. (Kreischen im Hintergrund: So ein teures Gespräch!)
TITANIC Sagen Sie Ihrer Frau doch bitte, das Innenministerium bezahlt das Gespräch. Ich kann's ihr auch selbst sagen, geben Sie mir Ihre Frau doch mal.
Müller Elsemarie, du wirst hier gewünscht. Das Innenministerium will mit dir sprechen. (Unverständliches Gekeife von hinten, Mann beruhigend:) Nein, wir brauchen das Gespräch nicht zu bezahlen, das machen die. Und man muß das Innenministerium auch mal unterstützen, wenn die Fragen haben.
TITANIC Also wenn Ihre Frau nicht möchte...
Müller (bedrückt) Nein, die möchte nicht, ich muß jetzt auflegen, Wiederhören.

So geht es natürlich nicht. Gerade in Krisensituationen darf in Gesprächen mit dem Innenministerium nicht nur aufs Geld geschaut werden. Beruhigend immerhin, daß Gefahr für Leib und Leben von Herrn Müller sicher erkannt wird; im Zug ebenso wie im heimischen Wohnzimmer.


FRAU EICHBERG
"Dann war BUUUAAHP!"

Eichberg ...aufgefallen ist mir nichts! Und wie so ein Araber aussieht? Ich denk, der sieht schon
körperlich anders aus. Durch seine Art. Und durch die Farbe.
TITANIC Die Hautfarbe oder die Kleider?
Eichberg Die Kleider, aber die Haut auch.
TITANIC Und würden Sie noch mal die Art beschreiben?
Eichberg (stockend) Schwerfälliger, hm, anders einfach.
TITANIC Und woran erkennen Sie eine Bombe?
Eichberg Ne Bombe? Also damit bin ich noch nie konfrontiert worden.
TITANIC (belehrend) Ja, darum überprüfen wir ja auch, wie die Bevölkerung sich eine Bombe vorstellt und ob sie die im Zweifelsfalle erkennen würde.
Eichberg Naja, das kann alles mögliche sein, das kann als Spielzeug getarnt sein, als Schmuck, in einer Uhr drin, überall!
TITANIC Schuhe?
Eichberg Schuhe auch!
TITANIC Küchenmaschine?
Eichberg Alles, alles!
TITANIC Sehr richtig! Und jetzt bringen Sie bitte diese typischen Terrorgeräusche in die richtige Reihenfolge: UUIIIIIIAH - BRUMMBRUMM -TICKTACKTICKTACK - BUMM! - TATÜTATAA.
Eichberg Das erste hörte sich so wie ein Pferd an. Dann war BUUUAAHP! Dann das andere wie ein Auto, BRUMM. Dann 'ne Uhr, TICKTACK, und dann das BUMM, das war wie so'n Knall und, ähm, TÜTATA, wie die Feuerwehr oder wie ein Krankenwagen.
TITANIC Und was glauben Sie: Welches Geräusch gehört da nicht rein?
Eichberg (zögert) Na, das Pferd, möchte ich sagen. Das Gewiehere, oder...
TITANIC Ähem, es sollte eigentlich, also es könnte sich auch um quietschende Reifen handeln. Oder halten Sie das für unwahrscheinlich?
Eichberg (nachdenklich) Doch, könnte auch sein.
TITANIC Gut. Welche Grundrechte dürften wegen des Terrors für kurze Zeit eingeschränkt werden?
Eichberg (langes Schweigen) Puh, darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht.
TITANIC (helfend) Grundrecht auf Demokratie? Müßte bleiben oder dürfte eingeschränkt werden?
Eichberg Könnte eingeschränkt werden.
TITANIC Recht auf freie Wahlen, Presse, Umziehen?
Eichberg (mißtrauisch) Sie meinen die Möglichkeit, wo man hinziehen möchte?
TITANIC Ja genau.
Eichberg (begeistert) Ja, das wäre ideal! Daß die nicht alle herziehen dürfen!
TITANIC (sinnlos) Und das Recht auf Nachschlag?
Eichberg Wie, Nachschlag? Sie mei-nen, daß man nachschlagen kann in Büchern, und daß man sich seine Auskunft von überall herholen kann? Das, finde ich, müßte bleiben!
TITANIC Gut, lassen wir so. Bei welchen verdächtigen Geräuschen würden Sie sofort die Polizei rufen: OMMM - HEIL HITLER - AMEN - ALLAHU AKBAR - ZWEI LAHMACUN BITTE.
Eichberg Na, wennse ALLAHMA rufen, denk ich mal, das hört sich schon so ein bißchen komisch, so christlich oder irgendwie arabisch an.
TITANIC Haben Sie in letzter Zeit verdächtige Araber gesehen? In den Nachrichten z.B.? Oder Extremisten?
Eichberg Nein, mir ist nichts aufgefallen

Keine verdächtigen Arabergestalten? Nicht mal in den Nachrichten? Langsam fragen wir uns, inwieweit wir den befragten Bürgern überhaupt trauen können.


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Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Toller Service, »Manager Magazin«:

»Prokrastinations-Test: Sind Sie der König der Aufschieber?« Wir wollten uns natürlich sofort testen, aber leider war noch der Abwasch zu erledigen, und spazierengehen wollten wir ja auch, und endlich auf diese eine Mail antworten …

Aber morgen dann ganz sicher! Titanic

 Huhu, »Welt«-Journalist Peter Praschl!

Ein Texteinstieg muss neugierig machen, packen, sonst wird der Rest nicht gelesen. Das gilt besonders für Bezahlinhalte, deren erster Absatz frei einsehbar ist, und so begannen Sie einen Artikel über Sharon Tate mit den Worten: »Nichts wirkt so belebend wie eine ermordete junge Frau. All diese Fantasien, die sie entfacht – was aus ihr noch hätte werden können.«

Nun lässt sich eine Paywall aber rein technisch schwer überwinden, wenn man beim ersten Satz direkt auf den Bildschirm kotzen muss. Denn abgesehen davon, dass junge Frauen es deutlich weniger erfrischend finden, ermordet zu werden, als Sie und jemand, der sich statt mit Limonade mit Femiziden erfrischt, eher in die Psychiatrie als in die Medien gehört, evoziert Ihr Ekelgeschwalle in uns das Bild, wie Ihnen beim Schreiben solcher Widerlichkeiten die Hose aufgeht, und gegen solch starken Brechreiz ist noch kein Kraut gewachsen.

Immerhin, Praschl, stellt sich, sollte Ihnen etwas zustoßen, nicht die Frage, was aus Ihnen noch hätte werden können. Klar wäre einfach: Es wird keine neuen Texte von Ihnen geben. Und diesen Gedanken findet sehr belebend: Titanic

 Carlos Ghosn (Großkapital)!

Carlos Ghosn (Großkapital)!

Einst haben Sie aus Nissan, Renault und Mitsubishi ein internationales Bündnis geschmiedet. Seit November letzten Jahres sitzen Sie in Tokio in Untersuchungshaft; Sie sollen gegen Börsenauflagen verstoßen, Ihr Gehalt falsch ausgewiesen und private Verluste auf Nissan übertragen haben. Selbstverständlich wehren Sie sich gegen die Vorwürfe, wittern »Verrat« und die »Verschwörung« einer »Armee«, die Ihnen gegenüberstehe.

Nun wissen wir nicht, was an den Anklagepunkten dran ist, aber Herrgott, Ghosn, geht man allein nach Ihrem Äußeren, wundern wir uns, dass Ihnen nicht viel ärgere Untaten zur Last gelegt werden. Sie sehen aus wie jemand, der regelmäßig Dinge blafft wie »Ich hab genug gehört« und »Schafft ihn weg!«. Wie jemand, der mit einem Knopf unter der Schreibtischplatte eine Falltür öffnen kann. Jemand, der sich mit Blick aus dem obersten Stockwerk eines Wolkenkratzers einen 60 Jahre alten Whisky einschenkt, den er seiner globusförmigen Hausbar entnommen hat, während einer seiner Konkurrenten gefesselt und geknebelt vor ihm kniet. Kurzum: Man würde Ihre Besetzung als Bond-Bösewicht wegen Klischee-Übererfüllung ablehnen. Von Ihrem spukhaften Nachnamen wollen wir gar nicht erst anfangen!

Heute mal oberflächlich: Titanic

 Schwach, Bundesagentur für Arbeit!

Da wurdest Du dafür kritisiert, dass Du eine Hartz-IV-Empfängerin zum Lösen veritabler Grundschulaufgaben gezwungen hast. Auf die Netzschelte wegen Anweisungen wie »Schreibe unter das Bild das passende Wort« hin knicktest Du sogleich ein: »Wir können gut verstehen, dass die Teilnehmenden dies kritisieren, und teilen diese Meinung auch.«

Dabei, Bundesagentur, schulst Du damit unserer pädagogischen Expertise nach diese am Arbeitsmarkt unentbehrlichen Fähigkeiten: 1. bedenkenlos Befehle ausführen, 2. stupide Jobs erledigen, 3. Hilflosigkeit ertragen wie ein Kind, 4. das Gutsherren-Du akzeptieren und 5., am wichtigsten, komplette Selbstaufgabe!

Regt sowieso eine Umbenennung in Bullshitjob-Agentur an: Titanic

 Jetzt mal im Ernst, MDR!

In einem Spielbericht hast Du behauptet, alle drei Tore seien »durch einen ruhenden Ball« gefallen. Muss sich der Ball nicht doch ein ganz klein wenig bewegen, damit ein Tor fallen kann?

Fragt in sich ruhend, den Toren beim Fallen zusehend: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Genialer Lifehack

Du bist gerade unterwegs und möchtest wissen, wie spät es ist? Dummerweise hast du zwar keine Uhr, dafür aber eine Sozialphobie im Gepäck, kannst also auch keinen Fremden auf der Straße fragen? Kein Problem! Suche einfach den nächsten Supermarkt auf. Wähle eine Tütensuppe aus (ich habe sehr gute Erfahrungen mit der »Frühlingsgemüsesuppe« gemacht), gehe zur Kasse und bezahle sie. Tadaa! Auf dem Bon findest du die Uhrzeit. Auf die Sekunde genau.

Katharina Greve

 Verpasste Gelegenheiten

»Rückblickend hätte ich schon einiges anders gemacht«, sagt die Mittzwanzigerin am Nebentisch. »Zum Beispiel hätte ich mit meinem Freund damals eigentlich gern mehr Zeit verbracht. Dann hätten wir uns auch viel früher getrennt.«

Tilman Birr

 Russtikal

Die einen nennen die klassische Technik, wenn einen beim Wandern das Unwetter überrascht, schlicht »nackter Oberkörper« – für mich jedoch ist das »die russische Regenjacke machen«.

Theobald Fuchs

 Das Urteil

Seit sich in unserem Kafka-Lektürekreis herumgesprochen hat, dass die Dohle auf tschechisch »kavka« heißt –was, nebenbei bemerkt, natürlich auch Franz Kafka bekannt war und Spuren in seinem Werk hinterlassen hat –, wird bei uns statt des Ausdrucks »kafkaesk« nur noch das Wort »dohlenartig« verwendet. Anfangs hat mich das ja durchaus amüsiert, aber jetzt, nach etlichen Monaten, wirkt das Ganze auf mich doch eher albern oder zwanghaft. Teilweise finde ich die Situation sogar regelrecht dohlenartig.

Andreas Maier

 Feindschaftspreis

Seit ich hier in Berlin wohne, hole ich mir bei meinem bevorzugten asiatischen Restaurant regelmäßig das einzige vegane Gericht. »6,90 Euro – für dich!« hieß es dort stets schmunzelnd vom Chefkellner. Letztes Mal überreichte mir erstmals eine andere Bedienung meine Bestellung: »Macht dann 5,90 Euro.«

Dominik Mauer

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde. Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle Sterne.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 20.03.:

    Für die Taz hat Fabian Lichter den Fußballbundestrainer Jogi Löw interviewt.

  • 15.03.:

    Die "Junge Welt" im Gespräch mit Martin Sonneborn über Turbopolitik.

  • 15.03.:

    Leo Riegel ist einer der drei Gewinner des NABU-Cartoon-Wettbewerbs. Wir gratulieren!

  • 13.03.:

    Das "Journal Frankfurt" berichtet über Chefredakteur Moritz Hürtgen.

  • 12.03.:

    Zu den Regierungskrisen der vergangenen zwölf Monate zählt die "Süddeutsche Zeitung" u.a. Moritz Hürtgens Twittercoup über einen angeblichen Fraktionsbruch.

Titanic unterwegs
23.03.2019 Leipzig, Café »Das Kapital« Katharina Greve
23.03.2019 Leipzig, Buchmesse Thomas Gsella
23.03.2019 Leipzig, LURU-Kino in der Spinnerei Paula Irmschler
25.03.2019 Bonn, Pantheon Martin Sonneborn