Inhalt der Printausgabe

Januar 2004


Humorkritik
(Seite 7 von 7)

Dummbilanz 2003

Vor einem Jahr war's, da ging es sogar gerichtlich um Schröders authentische Haarfarbe und außergerichtlich um Schröders angebliche Neue bzw. andersherum um der verdächtigten Doris Treue zu Schröder, dann beruhigte sich alles wieder ziemlich, gottlob, weil jetzt ging es plötzlich um was fast noch Wichtigeres: "Mahnende Künstler" wie z.B., eine sehr neuartige Besetzung, "Grass, Westernhagen und Loriot sind gegen den Krieg" (dpa 27.2.03), gegen welchen wissen wir jetzt nicht mehr so genau - andererseits, nicht alle Künstler sind es, sondern (dpa 27.3.03) zumindest Wolf Biermann ist dafür bzw. er befürchtet nämlich sonst ein "Volk von Hurra-Pazifisten" voll der "wohlfeilen Wut auf Amerika"; schon die Woche drauf bittet Jockel Fischer um Gehör für seinen Vermittlungsvorschlag, indem er nämlich den aktuellen als einen "Abrüstungskrieg" deklariert, also als einen durchaus dignum-et-justummäßigen; womit der irgendwie noch immer amtierende Außenminister sich, noch ehe er die Ehe Nr. 5 ansteuert, auch als Wortschöpfer der ersten Güte in Erinnerung bringt.
Dem neuen Konrad Adenauer-Preisträger und Christus-Bedichter Patrick Roth (bisher Suhrkamp-Kultur) allerdings ist all das Jacke wie Hose, er kennt auch den Adenauer nicht mal mehr dem Namen nach, seinem "Koofmichgehirn" (K. Kraus) kann es ja auch wurscht sein, woher die ganzen schönen 15000 Euro kommen, und außerdem haben vor ihm Kirsch, Kempowski und de Bruyn den zählebigen Ziesel-Zaster ja klaglos auch genommen.
Den direkteren Weg geht jetzt die 14jährige Französin Flavia Bujor und macht "als Schülerin wie jede andere" (Bujor) mit ihrem Debütroman "Das Orakel von Oonagh" und einer Startauflage von 60000 ihre Kohle - hier fällt die Torheit auf ihren deutschen List Verlag zurück, der seinerseits die Trophäe an jenes deutsche Volk weiterreicht, welches ein paar Monde später auch die Jungautoren Bohlen, Naddel und Boris glücklich macht; und dem, im Verein mit Friedman, der Stern aber bereits am 26.6. die Gretchenfrage stellt: "Was darf sich ein Moralist leisten?" Die Frage freilich, wer den, den Friedman also, eigentlich zum "Moralisten" ernannt hat, wenn nicht vor allem der dumme Stern selber, die Frage wird von keinem mehr gestellt, höchstens vom Ausland, nämlich mit aber schon gar zu leiser Stimme von der Neuen Zürcher.
Wieder anders als die neue Grünen-Spitzenpolitikerin im Frankfurter Römer Ann Anders hört die Autorin von "Im Zwischenreich der Bilder" tatsächlich auf den Namen Gerlinde Strohmaier-Wiederanders, sie drischt auch keineswegs Stroh, sondern mit der genannten "Schrift der Evangelischen Forschungsakademie NF" auf uns ein, und auf die schönsten Frauennamen des Jahres kommen wir aber gleich zurück. Vorher jedoch teilen wir noch mit, daß Frau Jutta Scherrer nach dem geglückten Aufmarsch von u.E. inzwischen 1034 Einzelkulturen gerade noch rechtzeitig und zugunsten des Wallstein Verlags Göttingen die Wissenschaft der "Kulturologie" entdeckt oder erfunden oder was immer hat - dagegen wollte (SZ 11.7.) Florian Gerster von der Nürnberger Arbeitsanstalt bloß eine "neue Kultur", nämlich 400 neue Jobs, also praktisch eine neue Jobkultur. Im November dann vornehmlich zugunsten der Medienberatungsfirma EuroCom/Hertha BSC und für 1,3 Mio Euro.
Die neueste Suhrkamp-Kultur noch über P. Roth hinaus geht ein Jahr nach Unselds Tod und zwei Jahre nach Reinhold Messners Einstand als Suhrkamp-Philosophie-Autor jetzt auf Gerhard Schröder und Wolfgang ("Entfeindungskultur") Thierse zurück, die beide, fotografisch flankiert auch noch von Chirac, dem "Manifest für eine neue Weltordnung", hrsg. von W. Thierse, voranmarschieren. Messner hat sich deshalb rechtzeitig von Suhrkamp abgeseilt und tritt zusammen mit dem Dichter Chr. Ransmayr für den Farbprospekt der Zeit-Reisen-Sondertour ins "Franz Josef Land" an - bleibt für den Fast-Kanzler und immer noch geschworenen Kanzler-Widersacher E. Stoiber nur noch, sich als Aphoristiker zu versuchen, aber als Apoplektiker zu landen: "Schröder löst keine Probleme, er ist das Problem in Deutschland" (am 19.10. in Cottbus).
Zu Adornos 100. Geburtstag den unveräußerlich größtmöglichen Stuß liest man bereist am 30.7. in der FAZ: "Jeglicher Seele verbaute er objektiv jegliches Hintertürchen" - im Gegensatz dazu bewährt sich im Zuge des offenbar sogar generations-, ja epocherelevanten Sammelbands "Annika - 33 Erzählungen deutscher Autoren" der vorabdruckenden Zeitschrift Amica abermals als Depp vom Dienst Maxim Biller, indem er als unverkennbarer Maxim Biller mit einem jüdischen Journalisten ins Bett geht und werweiß von uns dafür den angeekelten Kotzschrei "Schwule Sau!" zu hören kriegen möchte, er hört aber nur "brav, sehr brav!".
Zumal, wie dann mitten im Hochsommer herauskommt, der Prof. J. Immendorff zusammen mit mitgezählten neun Nutten im Bett des Steigenberger Hotels war, dafür die rasante Begründung vortrug, er habe halt wieder mal seinen "Orientalismus ausleben" müssen; und trotzdem jetzt seine Düsseldorfer Kunstprofessur einbüßt, die den ganzen schönen Quatsch bisher anstandslos finanziert hat; weil nämlich bei dem Steigenberger Getümmel rund um den 58jährigen Jungen Wilden außer seiner Ehefrau Oda auch noch Koks irgendwie im Spiel war.
"Nichts als Gespenster" erkennt vor all solchen sozialen Hintergründen Jungerfolgsautorin Judith Hermann und läßt eben deshalb im neuen Epos Ruth sich in Raoul verlieben, der indessen ihrer besten Freundin Rammelofferten macht, während sich gleichzeitig Jonina (!) in Jonas verknallt und dafür sogar Magnus verläßt. Zu Recht schreibt der den ganzen Rumpelramsch verantwortende S. Fischer Verlag der sehr späten Th. Mann-Nachfolge in die Reklame freilich eines anderen Buchs: "Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen" - nur schreibt er den Schöpfer dieses in der Tat erhellenden Zitats mit "Karl Krauss" halt leider wieder falsch; das ist freilich auch dem Spiegel schon mehrfach passiert und zu Kraus' Lebzeiten auch schon manchem Krauss' Krausheit kritisierenden Krautundrübenblödblatt aus Berlin.
Im November legt das ZDF noch einen Zahn an Fungesellschaft der Gegenwartskultur zu und läßt das Volk unter Nietzsche, Adenauer, Adorno, D. Küblböck, Einstein, Heidi Klum und Bismarck den "größten Deutschen aller Zeiten" ermitteln, leider ist das Volk wieder mal so starr und einfallslos, mal wieder Adenauer vor Immendorff und Biller und sogar O. Kahn zu plazieren. Den jetzt bald scheidenden Präsidenten Rau beflügelt die Hoffnung auf mehr Freizeit jetzt schon immerhin derart, daß er diese und verwandte Umfragen sogar beinahe korrekt einstuft: "Wer so was macht, tickt nicht richtig. Das sage ich von Platz 38" jenen, die, wohl doch zu Raus Erbitternis, Jesus auf Platz 10, G. Jauch aber nur auf Platz 11 landen ließen.
Ein weiteres "spektakuläres Brimborium" (Heino Jaeger) ereignet sich, den meisten von uns Gestörten vielleicht sogar trotzdem noch erinnerlich, im November, als die Entscheidung der CDU, sich von ihrem Abgeordneten Martin Hohmann wg. Antisemitismus zu trennen, nicht nur bei eben dieser CDU, sondern gleichfalls "bei der CSU, der SPD, der FDP und den Grünen auf Erleichterung stieß" (BR 11.11.) - im gleichen starkdemokratischen Sender hatte man freilich zwei Tage vorher im Bericht über die feierliche Einweihung des Münchner jüdischen Zentrums die Zahl der in der Folge der Pogromnacht 1938 ermordeten Juden mit "Tausenden" börsennotiert; auch wenn es in Wahrheit lt. Ploetz 91 waren.
Eigentlich hätten jene vorbildlich, ja generös Korrekten auch den Kardinal Joachim Meisner der insgeheim antisemitischen Auschwitzverhöhnung zeihen müssen, weil der nämlich im Spätherbst über die neue europäische Werteordnung sich mit der Frage vernehmen ließ: "Kann der europäische Mensch aus eigener Kraft all die Gifte ausschwitzen", die nach Meisners Meinung in dieser Reihenfolge sind: Drogen, Terrorismus, Wissenschaftsgläubigkeit. Allein, nachdem der FDP-Fraktionsvize Werner Hoyer Meisner daraufhin "menschenverachtende Sprache" vorhielt, steht es doof zu doof wieder pari gleichauf, und der Preis für Menschenverachtung geht vielmehr an einen Hinterhaltssieger, an den Kanzler Schröder, der nämlich im Juni in einem unbewachten Moment seinen Hannoverschen Amtsnachfolger Sigmar Gabriel zum "Beauftragten für Popkultur und Popdiskurs" ernannte.
Die vorne schon gefeierte Gerlinde Strohmaier-Wiederanders ihrerseits sollte gleichfalls in der Disziplin männerverachtendes Frauendoppelmoppel eine noch Größere vorgesetzt bekommen. Nein, es ist dies nicht die österreichische Richterin Barbara Hofer-Zeni-Rennhofer, in Österreich ist so ein Renner ja fast alltäglich. Nicht ganz geschafft hat es auch die Frankfurter Apothekeninhaberin Ingolde Schluckebier-Schuster - nein, die "Höhe des Wortunfugs" (K. Valentin) plaziert i.J. 2003 vielmehr ein Frauentandem, das schon um 1999 im Zuge der Wuppertaler Großkorruptionssache eindrucksvoll auf-, mir aber erst jetzt über eine Zusammenfassung in die Finger gefallen ist: Es handelt sich um die dortigen beiden SPD-Damen Vera Dedanwala (Vorsitzende) und Barbara Dudda-Dillbohner (Schatzmeisterin), die wohl zumindest zusammen auf Jahre hinaus konkurrenzlos sind. Und wenn die beiden Schätzchen jetzt auch noch heirateten, dann käme nach den neuen Ehegesetzen und um Loriot zum 80. noch eine letzte kleine Freude zu machen vielleicht sogar eine nun wirklich dadaistische Doris Dudda-Dillbohrer-Diddensack dadabei raus, du!


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Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Sächsischer Justizminister Sebastian Gemkow (CDU)!

Als Sprecher der CDU-geführten Bundesländer gegen den Antrag Niedersachsens, das Containern zu legalisieren, haben Sie am fürsorglichsten argumentiert. In einem Fünf-Sterne-Hotel in Travemünde meinte es empathisch aus Ihnen: »Wir wollen nicht, dass sich Menschen in eine solche menschenunwürdige und hygienisch problematische Situation begeben.«

Weil es auch kein Gesetz gibt, das Menschen vor der menschenunwürdigen Situation schützt, Essen aus dem Müll holen zu müssen? Oder weil Sie, Gemkow, sich aus Solidarität ein bisschen schmutzig fühlen wollen, indem Sie den Armen sogar die Brosamen der Wegwerfgesellschaft verweigern? Oder geht es Ihnen schlicht um Entmündigung derer, die auf Mundraub angewiesen sind?

Fragt mit schlechtem Appetit: Titanic

 Ulm!

»Du kannst nicht beides haben?« steht fett gelettert auf Anzeigen Deiner neuen Image-Kampagne. Ja, aber was denn »beides«? Die Auflösung folgt: »Doch: In Ulm/Neu-Ulm! Erlebe hier Bayern und Schwaben zusammen in der Zweilandstadt.« Ja, wirklich? Bayern und Schwaben in einer Stadt? Ist das möglich? Wovon wir nur zu träumen wagten, wird endlich wahr! Sodom und Gomorrha! Hoffentlich lässt sich unser Bali-Urlaub noch umbuchen. Aber im Ernst: Auch eine weniger depperte Kampagne würde uns nicht in Dein doppelt versaubeuteltes Nest locken.

Huch! War das jetzt Spott und Hohn? Genau! Denn bei uns, liebes Ulm, kannst Du beides haben!

Pfiati und ade! Titanic

 Psychoanalytiker und Publizist Carlo Strenger!

Angeblich gehen Sie in Ihrem neuen Buch »Diese verdammten liberalen Eliten« mit diesen verdammten liberalen Eliten, zu denen Sie ja selbst gehören, streng ins Gericht. Doch nach der Lektüre fragen wir uns eins verdammt noch mal schon: Warum nicht noch viel strenger, Strenger?

Illiberal: Titanic

 Ina Tenz!

Sie sind seit zwanzig Jahren Programmdirektorin im Hörfunk und wollen bei Antenne Bayern jetzt ein Lied von Sarah Connor ohne den ersten Satz senden, denn der Satz lautet: »Vincent kriegt keinen hoch, wenn er an Mädchen denkt.« Denn Vincent ist jung und schwul, weiß es aber noch nicht. Ein Song mithin, der Mut machen soll usw.

Was Sie nun daran stört? »Als erwachsene Frau gar nichts, aber als Mutter. Ich habe einen neunjährigen Sohn, und wenn er diesen Song im Radio hören und mich dann fragen würde, was diese erste Zeile bedeutet, dann möchte ich mit meinem Sohn nicht im Auto irgendwo auf dem Weg von der Schule zum Gitarrenunterricht über dieses Thema sprechen.«

Aber, Frau Tenz: Wo Sie doch nun so schön dem Klischee der sehr erwachsenen, sehr besorgten Karrieremutter und Elterntaxifahrerin entsprechen, da wird der Sohnemann auch das Klischee bedienen, wonach Neunjährige schon wissen, was ein Porno ist. Meinen S’ nicht auch?

Jederzeit gesprächsbereit: Titanic

 Fifa-Präsident Gianni Infantino!

Fifa-Präsident Gianni Infantino!

Sie sind von den Delegierten des Fußball-Weltverbandes per Akklamation für vier weitere Jahre im Amt bestätigt worden. Für Ihre erste Amtszeit fanden Sie dann lobende Worte: »In den vergangenen drei Jahren und vier Monaten ist aus dieser vergifteten, fast kriminellen Organisation das geworden, was sie sein soll. Eine Organisation, die sich um Fußball kümmert und den Fußball entwickelt.«

Und zu diesem Wandel zu einer letalen, vollends kriminellen Organisation beglückwünschen Sie angesichts anhaltender Medienberichte über das sklavengleiche Hausen, Schuften und Sterben auf den WM-Baustellen in Katar ebenso wenig wie zu Ihrer Wiederwahl:

die Menschenrechts-Ultras von Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Keine Frage des Geldes

Wirklich arm fühlt man sich, wenn einer dieser NGO-Spendenbettler, die in der Fußgängerzone herumstehen, sein Gesicht hinter dem Klemmbrett verschanzt, sobald man auf ihn zugeht.

Julia Mateus

 Geschichtsmoral

Als ich die neueste Verfilmung von Otfried Preußlers »Die kleine Hexe« sah, war ich erneut gepackt von dieser Geschichte. Wie die kleine Hexe ausgestoßen wird, weil sie sich in ihrer grundfalschen Welt aus inneren Beweggründen zum Guten bekennt. Sie hält dem unfassbaren Druck ihrer missratenen Peer Group nicht nur stand, sondern wendet sich aktiv gegen das Böse. So verbrennt sie am Schluss die Zauberbücher ihrer Rivalinnen auf dem Scheiterhaufen, um die bösen Hexen für immer unschädlich zu machen. Die pädagogische Botschaft hinter der ganzen Geschichte ist klar: Bücherverbrennungen sind nicht immer schlecht.

Jürgen Miedl

 Marktversagen

Als Ergebnis einer Google-Recherche nach dem von einem US-Comedian angepriesenen T-Shirt mit der Aufschrift »Neoliberalism sucks!« wurden mir ausnahmslos Hemden mit dem Slogan »Socialism sucks!« angezeigt. Daraus lässt sich nur eines folgern: Das System hat eindeutig abgewirtschaftet, ja ein Eigentor geschossen. Meine Nachfrage konnte schließlich nicht befriedigt werden!

Burkhard Niehues

 Mein Coach

hat mir aufgrund meines grüblerischen Wesens als wichtigsten Lebenstipp mitgegeben, immer nach vorne zu schauen, die Zukunft fest im Blick zu haben. Seitdem denke ich ständig an den Tod.

Anselm Neft

 Gesichtsschnee

Ein ohnehin schon sehr merkwürdiges Gesetz, das – noch erstaunlicher! – weltweit gilt, verlangt von Menschen, die sich in den Bergen aufhalten, dass sie Rasierschaum oberhalb einer Höhe von 6659 Metern ausschließlich als Gesichtsschnee bezeichnen. Wer’s nicht glaubt, kann gern einmal versuchen, in den Bergen oberhalb einer Höhe von 6659 Metern Rasierschaum zu kaufen.

Andreas Maier

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 09.07.:

    Mark-Stefan Tietze untersucht in der Taz die schrägsten Auswüchse im Preiskrieg der Supermarktketten, z.B. die Zweizweiundzwanzig.

  • 01.01.:

    Dominik Bauer von "Hauck & Bauer" spricht mit "Spiegel online" über Satire und Karikatur.

  • 07.07.:

    Deutschlandfunk Kultur besucht die TITANIC-Redaktion.

  • 05.07.:

    Christian Y. Schmidt berichtet im "Neuen Deutschland" davon, wie er Wiglaf Droste kennenlernte.

  • 03.07.:

    Die "Frankfurter Rundschau" teasert ein "Megaevent" im Oktober an ...

Titanic unterwegs
11.08.2019 Kassel, Caricatura-Galerie »Deutschland dreht durch«
22.09.2019 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »Hans Traxler. Zum Neunzigsten«
23.09.2019 Lyon, Goethe-Institut Katharina Greve: »Das Hochhaus«
02.12.2019 Neu-Anspach, Freilichtmuseum Hessenpark Greser & Lenz: »Hessen först«